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Wechselbeziehungen zwischen Tourismus und der Re-Indianisierung in Cusco, Peru - Brigitte Binder
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Brigitte Binder:

Wechselbeziehungen zwischen Tourismus und der Re-Indianisierung in Cusco, Peru - neues Buch

ISBN: 9783638207652

ID: 9783638207652

[...] Diese Arbeit hat zum Thema, inwieweit sich die Prozesse der touristischen Anpassung auf kultureller Ebene in Cusco finden lassen. Durch seine Geschichte als ehemalige Hauptstadt des Inka-Reiches und Ausgangsort für den Besuch der weltweit bekannten Inka-Anlage Machu Picchu ist die Stadt das Zentrum des peruanischen Fremdenverkehrs geworden. Mehr als die Hälfte aller Peru- Reisenden besuchen Cusco und die Präsenz internationaler Gäste nimmt immer mehr Einfluss auf die Stadt und ihre Bewohner. Dabei fällt auf, dass sich gleichzeitig zur zunehmenden Orientierung auf die Touristen und ihre Interessen die Lokalbevölkerung erneut mit dem inkaischen Erbe und der gegenwärtigen indianischen Kultur befassen. Diese Rückbesinnung auf andine Traditionen ist in Cusco zwar kein unbekanntes Phänomen und zeigt sich bis heute im Indigenismo bzw. Incanismo, jedoch kann der Prozess der Re-Indianisierung, also der Versuch, die indianische Kultur in ihrer vergangenen oder gegenwärtigen Ausdrucksform mit einem bestimmten Ziel wieder aufzugreifen, in einer Wechselbeziehung zum Tourismus gesehen werden. Dabei stellt sich die Frage, wie und unter welchen Gesichtspunkten die andinen Traditionen im Tourismusgeschäft aufgenommen werden bzw. welche Bezüge sich eventuell zu einer allgemeinen, unabhängig vom Tourismus stattfindenden Auseinandersetzung mit der andinen Kultur in Cusco ziehen lassen. Die Ethnologie beschäftigt sich seit nunmehr drei Jahrzehnten mit dem Tourismus bzw. mit den Auswirkungen desselben auf die Kulturen der Reiseländer. Aber erst in den letzten Jahren wurde von einer Verteufelung des Tourismus als Auslöser von Kulturwandel vor allem bei indigenen Völkern, wie De Kadt 1979 oder May 1985 in ihren Arbeiten vertreten, Abstand genommen. Neuere Studien ergeben, dass der Reiseverkehr nicht als einziger Grund für die Modernisierung bzw. Globalisierung indigener Kulturen zu betrachten ist, sondern dass er in manchen Fällen sogar eine gegenläufige Entwicklung hervorruft. Denn unter Umständen löst das touristische Interesse sogar eine Revitalisierungsbewegung bestimmter Kulturmerkmale aus sozusagen als Gegenreaktion auf die Touristen und ihre mitgebrachte Kultur (vgl. unter anderem MacKean 1989, Friedman 1992). [...] Wechselbeziehungen zwischen Tourismus und der Re-Indianisierung in Cusco, Peru: [...] Diese Arbeit hat zum Thema, inwieweit sich die Prozesse der touristischen Anpassung auf kultureller Ebene in Cusco finden lassen. Durch seine Geschichte als ehemalige Hauptstadt des Inka-Reiches und Ausgangsort für den Besuch der weltweit bekannten Inka-Anlage Machu Picchu ist die Stadt das Zentrum des peruanischen Fremdenverkehrs geworden. Mehr als die Hälfte aller Peru- Reisenden besuchen Cusco und die Präsenz internationaler Gäste nimmt immer mehr Einfluss auf die Stadt und ihre Bewohner. Dabei fällt auf, dass sich gleichzeitig zur zunehmenden Orientierung auf die Touristen und ihre Interessen die Lokalbevölkerung erneut mit dem inkaischen Erbe und der gegenwärtigen indianischen Kultur befassen. Diese Rückbesinnung auf andine Traditionen ist in Cusco zwar kein unbekanntes Phänomen und zeigt sich bis heute im Indigenismo bzw. Incanismo, jedoch kann der Prozess der Re-Indianisierung, also der Versuch, die indianische Kultur in ihrer vergangenen oder gegenwärtigen Ausdrucksform mit einem bestimmten Ziel wieder aufzugreifen, in einer Wechselbeziehung zum Tourismus gesehen werden. Dabei stellt sich die Frage, wie und unter welchen Gesichtspunkten die andinen Traditionen im Tourismusgeschäft aufgenommen werden bzw. welche Bezüge sich eventuell zu einer allgemeinen, unabhängig vom Tourismus stattfindenden Auseinandersetzung mit der andinen Kultur in Cusco ziehen lassen. Die Ethnologie beschäftigt sich seit nunmehr drei Jahrzehnten mit dem Tourismus bzw. mit den Auswirkungen desselben auf die Kulturen der Reiseländer. Aber erst in den letzten Jahren wurde von einer Verteufelung des Tourismus als Auslöser von Kulturwandel vor allem bei indigenen Völkern, wie De Kadt 1979 oder May 1985 in ihren Arbeiten vertreten, Abstand genommen. Neuere Studien ergeben, dass der Reiseverkehr nicht als einziger Grund für die Modernisierung bzw. Globalisierung indigener Kulturen zu betrachten ist, sondern dass er in manchen Fällen sogar eine gegenläufige Entwicklung hervorruft. Denn unter Umständen löst das touristische Interesse sogar eine Revitalisierungsbewegung bestimmter Kulturmerkmale aus sozusagen als Gegenreaktion auf die Touristen und ihre mitgebrachte Kultur (vgl. unter anderem MacKean 1989, Friedman 1992). [...] Cusco Tourismus Wechselbeziehungen Peru Re-Indianisierung, GRIN Verlag

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Wechselbeziehungen zwischen Tourismus und der Re-Indianisierung in Cusco, Peru - neues Buch

ISBN: 9783638207652

ID: 9783638207652

[...] Diese Arbeit hat zum Thema, inwieweit sich die Prozesse der touristischen Anpassung auf kultureller Ebene in Cusco finden lassen. Durch seine Geschichte als ehemalige Hauptstadt des Inka-Reiches und Ausgangsort für den Besuch der weltweit bekannten Inka-Anlage Machu Picchu ist die Stadt das Zentrum des peruanischen Fremdenverkehrs geworden. Mehr als die Hälfte aller Peru- Reisenden besuchen Cusco und die Präsenz internationaler Gäste nimmt immer mehr Einfluss auf die Stadt und ihre Bewohner. Dabei fällt auf, dass sich gleichzeitig zur zunehmenden Orientierung auf die Touristen und ihre Interessen die Lokalbevölkerung erneut mit dem inkaischen Erbe und der gegenwärtigen indianischen Kultur befassen. Diese Rückbesinnung auf andine Traditionen ist in Cusco zwar kein unbekanntes Phänomen und zeigt sich bis heute im Indigenismo bzw. Incanismo, jedoch kann der Prozess der Re-Indianisierung, also der Versuch, die indianische Kultur in ihrer vergangenen oder gegenwärtigen Ausdrucksform mit einem bestimmten Ziel wieder aufzugreifen, in einer Wechselbeziehung zum Tourismus gesehen werden. Dabei stellt sich die Frage, wie und unter welchen Gesichtspunkten die andinen Traditionen im Tourismusgeschäft aufgenommen werden bzw. welche Bezüge sich eventuell zu einer allgemeinen, unabhängig vom Tourismus stattfindenden Auseinandersetzung mit der andinen Kultur in Cusco ziehen lassen. Die Ethnologie beschäftigt sich seit nunmehr drei Jahrzehnten mit dem Tourismus bzw. mit den Auswirkungen desselben auf die Kulturen der Reiseländer. Aber erst in den letzten Jahren wurde von einer Verteufelung des Tourismus als Auslöser von Kulturwandel vor allem bei indigenen Völkern, wie De Kadt 1979 oder May 1985 in ihren Arbeiten vertreten, Abstand genommen. Neuere Studien ergeben, dass der Reiseverkehr nicht als einziger Grund für die Modernisierung bzw. Globalisierung indigener Kulturen zu betrachten ist, sondern dass er in manchen Fällen sogar eine gegenläufige Entwicklung hervorruft. Denn unter Umständen löst das touristische Interesse sogar eine Revitalisierungsbewegung bestimmter Kulturmerkmale aus sozusagen als Gegenreaktion auf die Touristen und ihre mitgebrachte Kultur (vgl. unter anderem MacKean 1989, Friedman 1992). [...] Wechselbeziehungen zwischen Tourismus und der Re-Indianisierung in Cusco, Peru: [...] Diese Arbeit hat zum Thema, inwieweit sich die Prozesse der touristischen Anpassung auf kultureller Ebene in Cusco finden lassen. Durch seine Geschichte als ehemalige Hauptstadt des Inka-Reiches und Ausgangsort für den Besuch der weltweit bekannten Inka-Anlage Machu Picchu ist die Stadt das Zentrum des peruanischen Fremdenverkehrs geworden. Mehr als die Hälfte aller Peru- Reisenden besuchen Cusco und die Präsenz internationaler Gäste nimmt immer mehr Einfluss auf die Stadt und ihre Bewohner. Dabei fällt auf, dass sich gleichzeitig zur zunehmenden Orientierung auf die Touristen und ihre Interessen die Lokalbevölkerung erneut mit dem inkaischen Erbe und der gegenwärtigen indianischen Kultur befassen. Diese Rückbesinnung auf andine Traditionen ist in Cusco zwar kein unbekanntes Phänomen und zeigt sich bis heute im Indigenismo bzw. Incanismo, jedoch kann der Prozess der Re-Indianisierung, also der Versuch, die indianische Kultur in ihrer vergangenen oder gegenwärtigen Ausdrucksform mit einem bestimmten Ziel wieder aufzugreifen, in einer Wechselbeziehung zum Tourismus gesehen werden. Dabei stellt sich die Frage, wie und unter welchen Gesichtspunkten die andinen Traditionen im Tourismusgeschäft aufgenommen werden bzw. welche Bezüge sich eventuell zu einer allgemeinen, unabhängig vom Tourismus stattfindenden Auseinandersetzung mit der andinen Kultur in Cusco ziehen lassen. Die Ethnologie beschäftigt sich seit nunmehr drei Jahrzehnten mit dem Tourismus bzw. mit den Auswirkungen desselben auf die Kulturen der Reiseländer. Aber erst in den letzten Jahren wurde von einer Verteufelung des Tourismus als Auslöser von Kulturwandel vor allem bei indigenen Völkern, wie De Kadt 1979 oder May 1985 in ihren Arbeiten vertreten, Abstand genommen. Neuere Studien ergeben, dass der Reiseverkehr nicht als einziger Grund für die Modernisierung bzw. Globalisierung indigener Kulturen zu betrachten ist, sondern dass er in manchen Fällen sogar eine gegenläufige Entwicklung hervorruft. Denn unter Umständen löst das touristische Interesse sogar eine Revitalisierungsbewegung bestimmter Kulturmerkmale aus sozusagen als Gegenreaktion auf die Touristen und ihre mitgebrachte Kultur (vgl. unter anderem MacKean 1989, Friedman 1992). [...] Cusco Peru Re-Indianisierung Tourismus Wechselbeziehungen, GRIN Verlag

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[...] Diese Arbeit hat zum Thema, inwieweit sich die Prozesse der touristischen Anpassung auf kultureller Ebene in Cusco finden lassen. Durch seine Geschichte als ehemalige Hauptstadt des Inka-Reiches und Ausgangsort für den Besuch der weltweit bekannten Inka-Anlage Machu Picchu ist die Stadt das Zentrum des peruanischen Fremdenverkehrs geworden. Mehr als die Hälfte aller Peru- Reisenden besuchen Cusco und die Präsenz internationaler Gäste nimmt immer mehr Einfluss auf die Stadt und ihre Bewohner. Dabei fällt auf, dass sich gleichzeitig zur zunehmenden Orientierung auf die Touristen und ihre Interessen die Lokalbevölkerung erneut mit dem inkaischen Erbe und der gegenwärtigen indianischen Kultur befassen. Diese Rückbesinnung auf andine Traditionen ist in Cusco zwar kein unbekanntes Phänomen und zeigt sich bis heute im Indigenismo bzw. Incanismo, jedoch kann der Prozess der Re-Indianisierung, also der Versuch, die indianische Kultur in ihrer vergangenen oder gegenwärtigen Ausdrucksform mit einem bestimmten Ziel wieder aufzugreifen, in einer Wechselbeziehung zum Tourismus gesehen werden. Dabei stellt sich die Frage, wie und unter welchen Gesichtspunkten die andinen Traditionen im Tourismusgeschäft aufgenommen werden bzw. welche Bezüge sich eventuell zu einer allgemeinen, unabhängig vom Tourismus stattfindenden Auseinandersetzung mit der andinen Kultur in Cusco ziehen lassen. Die Ethnologie beschäftigt sich seit nunmehr drei Jahrzehnten mit dem Tourismus bzw. mit den Auswirkungen desselben auf die Kulturen der Reiseländer. Aber erst in den letzten Jahren wurde von einer Verteufelung des Tourismus als Auslöser von Kulturwandel vor allem bei indigenen Völkern, wie De Kadt 1979 oder May 1985 in ihren Arbeiten vertreten, Abstand genommen. Neuere Studien ergeben, dass der Reiseverkehr nicht als einziger Grund für die Modernisierung bzw. Globalisierung indigener Kulturen zu betrachten ist, sondern dass er in manchen Fällen sogar eine gegenläufige Entwicklung hervorruft. Denn unter Umständen löst das touristische Interesse sogar eine Revitalisierungsbewegung bestimmter Kulturmerkmale aus sozusagen als Gegenreaktion auf die Touristen und ihre mitgebrachte Kultur (vgl. unter anderem MacKean 1989, Friedman 1992). [...] Wechselbeziehungen zwischen Tourismus und der Re-Indianisierung in Cusco, Peru: [...] Diese Arbeit hat zum Thema, inwieweit sich die Prozesse der touristischen Anpassung auf kultureller Ebene in Cusco finden lassen. Durch seine Geschichte als ehemalige Hauptstadt des Inka-Reiches und Ausgangsort für den Besuch der weltweit bekannten Inka-Anlage Machu Picchu ist die Stadt das Zentrum des peruanischen Fremdenverkehrs geworden. Mehr als die Hälfte aller Peru- Reisenden besuchen Cusco und die Präsenz internationaler Gäste nimmt immer mehr Einfluss auf die Stadt und ihre Bewohner. Dabei fällt auf, dass sich gleichzeitig zur zunehmenden Orientierung auf die Touristen und ihre Interessen die Lokalbevölkerung erneut mit dem inkaischen Erbe und der gegenwärtigen indianischen Kultur befassen. Diese Rückbesinnung auf andine Traditionen ist in Cusco zwar kein unbekanntes Phänomen und zeigt sich bis heute im Indigenismo bzw. Incanismo, jedoch kann der Prozess der Re-Indianisierung, also der Versuch, die indianische Kultur in ihrer vergangenen oder gegenwärtigen Ausdrucksform mit einem bestimmten Ziel wieder aufzugreifen, in einer Wechselbeziehung zum Tourismus gesehen werden. Dabei stellt sich die Frage, wie und unter welchen Gesichtspunkten die andinen Traditionen im Tourismusgeschäft aufgenommen werden bzw. welche Bezüge sich eventuell zu einer allgemeinen, unabhängig vom Tourismus stattfindenden Auseinandersetzung mit der andinen Kultur in Cusco ziehen lassen. Die Ethnologie beschäftigt sich seit nunmehr drei Jahrzehnten mit dem Tourismus bzw. mit den Auswirkungen desselben auf die Kulturen der Reiseländer. Aber erst in den letzten Jahren wurde von einer Verteufelung des Tourismus als Auslöser von Kulturwandel vor allem bei indigenen Völkern, wie De Kadt 1979 oder May 1985 in ihren Arbeiten vertreten, Abstand genommen. Neuere Studien ergeben, dass der Reiseverkehr nicht als einziger Grund für die Modernisierung bzw. Globalisierung indigener Kulturen zu betrachten ist, sondern dass er in manchen Fällen sogar eine gegenläufige Entwicklung hervorruft. Denn unter Umständen löst das touristische Interesse sogar eine Revitalisierungsbewegung bestimmter Kulturmerkmale aus sozusagen als Gegenreaktion auf die Touristen und ihre mitgebrachte Kultur (vgl. unter anderem MacKean 1989, Friedman 1992). [...], GRIN Verlag

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[...] Diese Arbeit hat zum Thema, inwieweit sich die Prozesse der touristischen Anpassungauf kultureller Ebene in Cusco finden lassen. Durch seine Geschichteals ehemalige Hauptstadt des Inka-Reiches und Ausgangsort für den Besuchder weltweit bekannten Inka-Anlage Machu Picchu ist die Stadt das Zentrumdes peruanischen Fremdenverkehrs geworden. Mehr als die Hälfte aller Peru-Reisenden besuchen Cusco und die Präsenz internationaler Gäste nimmt immermehr Einfluss auf die Stadt und ihre Bewohner. Dabei fällt auf, dass sichgleichzeitig zur zunehmenden Orientierung auf die Touristen und ihre Interessendie Lokalbevölkerung erneut mit dem inkaischen Erbe und der gegenwärtigenindianischen Kultur befassen. Diese Rückbesinnung auf andine Traditionenist in Cusco zwar kein unbekanntes Phänomen und zeigt sich bis heute imIndigenismo bzw. Incanismo, jedoch kann der Prozess der Re-Indianisierung,also der Versuch, die indianische Kultur in ihrer vergangenen oder gegenwärtigenAusdrucksform mit einem bestimmten Ziel wieder aufzugreifen, in einerWechselbeziehung zum Tourismus gesehen werden. Dabei stellt sich dieFrage, wie und unter welchen Gesichtspunkten die andinen Traditionen im Tourismusgeschäftaufgenommen werden bzw. welche Bezüge sich eventuell zueiner allgemeinen, unabhängig vom Tourismus stattfindenden Auseinandersetzungmit der andinen Kultur in Cusco ziehen lassen. Die Ethnologie beschäftigt sich seit nunmehr drei Jahrzehnten mit dem Tourismusbzw. mit den Auswirkungen desselben auf die Kulturen der Reiseländer.Aber erst in den letzten Jahren wurde von einer Verteufelung des Tourismus alsAuslöser von Kulturwandel vor allem bei indigenen Völkern, wie De Kadt 1979oder May 1985 in ihren Arbeiten vertreten, Abstand genommen. Neuere Studienergeben, dass der Reiseverkehr nicht als einziger Grund für die Modernisierungbzw. Globalisierung indigener Kulturen zu betrachten ist, sondern dasser in manchen Fällen sogar eine gegenläufige Entwicklung hervorruft. Dennunter Umständen löst das touristische Interesse sogar eine Revitalisierungsbewegungbestimmter Kulturmerkmale aus; sozusagen als Gegenreaktion auf dieTouristen und ihre mitgebrachte Kultur (vgl. unter anderem MacKean 1989,Friedman 1992). [...][PU:GRIN Verlag], [PU: Grin-Verlag, München ]

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Wechselbeziehungen zwischen Tourismus und der Re-Indianisierung in Cusco, Peru - neues Buch

2003, ISBN: 363820765X

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Verlag: GRIN Verlag, PC-PDF, 112 Seiten, 1., Auflage, [GR: 9753 - Nonbooks, PBS / Ethnologie/Volkskunde], [SW: - Ethnic Studies], [Ausgabe: 1][PU:GRIN Verlag], [PU: Grin-Verlag, München ]

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Details zum Buch
Wechselbeziehungen zwischen Tourismus und der Re-Indianisierung in Cusco, Peru
Autor:

Binder, Brigitte

Titel:

Wechselbeziehungen zwischen Tourismus und der Re-Indianisierung in Cusco, Peru

ISBN-Nummer:

363820765X

Detailangaben zum Buch - Wechselbeziehungen zwischen Tourismus und der Re-Indianisierung in Cusco, Peru


EAN (ISBN-13): 9783638207652
ISBN (ISBN-10): 363820765X
Erscheinungsjahr: 2003
Herausgeber: GRIN Verlag

Buch in der Datenbank seit 04.12.2007 02:46:21
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ISBN/EAN: 363820765X

ISBN - alternative Schreibweisen:
3-638-20765-X, 978-3-638-20765-2

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