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Die Zentralstelle für jüdische Auswanderung als Beraubungsinstitution - Gabriele Anderl#Dirk Rupnow#Wenck
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Gabriele Anderl#Dirk Rupnow#Wenck:

Die Zentralstelle für jüdische Auswanderung als Beraubungsinstitution - neues Buch

2004, ISBN: 9783702904975

ID: 690936017

Die vorliegende Publikation erörtert die Rolle und Funktion der Zentralstelle für jüdische Auswanderung. Am 20. August 1938 wurde durch einen Erlass des Reichskommissars für die Wiedervereinigung Österreichs mit dem Deutschen Reich, Josef Bürckel, die ´´Zentralstelle für jüdische Auswanderung gegründet´´, und Adolf Eichmann wurde ihr Leiter. Die Einrichtung der Zentralstelle kann wohl nicht als originäre Idee Eichmanns betrachtet werden, auch wenn dieser immer wieder diesen Eindruck zu erwecken suchte. Die Zentralstelle führte jedoch die verschiedenen vorliegenden Konzepte der Auswanderung und letztlich Ermordung der Juden und Jüdinnen auf perfekte und für die weiteren Entwicklungen entscheidende Weise zusammen. Ziel der Zentralstelle war es, die bis dahin bei der Auswanderung entstandenen ´´unliebsamen Störungen und Verzögerungen´´ zu beseitigen und dadurch die jüdische Auswanderung zu fördern und zu beschleunigen. Sie sollte für die Beschaffung von Einreisemöglichkeiten und der für die Auswanderung notwendigen Devisen ebenso zuständig sein wie für die Einrichtung und Überwachung von Umschulungsstätten und die Überwachung der jüdischen und anderer mit der Auswanderung befassten Organisationen. Die Zentralstelle bezog im enteigneten Palais von Louis Rothschild in Wien IV., Prinz-Eugen-Strasse 20-22, ihr Quartier - eine symbolträchtige Wahl, galten doch die Rothschilds in der Propaganda der Nationalsozialisten als Prototyp des ´´internationalen Finanzjudentums´´. Die in der Wiener Zentralstelle für jüdische Auswanderung bei der Vertreibung und später bei der Deportation der Juden entwickelten Techniken erlangten Modellwirkung für die entsprechenden Vorgänge in anderen Teilen des ´´Reiches´´ bzw. im von Deutschland besetzten Europa und in den deutschen Satellitenstaaten. In Berlin wurden Anfang 1939 nach Wiener Vorbild die ´´Reichszentrale für die jüdische Auswanderung´´ und eine lokale Zentralstelle für jüdische Auswanderung geschaffen. Eichmann und ein Teil seiner Wiener Mitarbeiter wurden im Sommer 1939 mit der Errichtung einer Zentralstelle für jüdische Auswanderung in Prag betraut, wobei die Wiener Institution als Modell dienen sollte. In Prag wurde später - ebenfalls nach Wiener Vorbild - als Vermögensträger der Zentralstelle der ´´Auswanderungsfonds für Böhmen und Mähren´´ geschaffen. Nationalsozialistische Institutionen des Vermögensentzuges 1 Bücher > Sachbücher > Politik & Geschichte > Allgemeines & Lexika Taschenbuch 2004, Boehlau Verlag, 2004

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Die Zentralstelle für jüdische Auswanderung als Beraubungsinstitution - Gabriele Anderl#Dirk Rupnow#Wenck
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Gabriele Anderl#Dirk Rupnow#Wenck:

Die Zentralstelle für jüdische Auswanderung als Beraubungsinstitution - neues Buch

ISBN: 9783702904975

ID: 118619884

Die vorliegende Publikation erörtert die Rolle und Funktion der Zentralstelle für jüdische Auswanderung. Am 20. August 1938 wurde durch einen Erlass des Reichskommissars für die Wiedervereinigung Österreichs mit dem Deutschen Reich, Josef Bürckel, die ´´Zentralstelle für jüdische Auswanderung gegründet´´, und Adolf Eichmann wurde ihr Leiter. Die Einrichtung der Zentralstelle kann wohl nicht als originäre Idee Eichmanns betrachtet werden, auch wenn dieser immer wieder diesen Eindruck zu erwecken suchte. Die Zentralstelle führte jedoch die verschiedenen vorliegenden Konzepte der Auswanderung und letztlich Ermordung der Juden und Jüdinnen auf perfekte und für die weiteren Entwicklungen entscheidende Weise zusammen. Ziel der Zentralstelle war es, die bis dahin bei der Auswanderung entstandenen ´´unliebsamen Störungen und Verzögerungen´´ zu beseitigen und dadurch die jüdische Auswanderung zu fördern und zu beschleunigen. Sie sollte für die Beschaffung von Einreisemöglichkeiten und der für die Auswanderung notwendigen Devisen ebenso zuständig sein wie für die Einrichtung und Überwachung von Umschulungsstätten und die Überwachung der jüdischen und anderer mit der Auswanderung befassten Organisationen. Die Zentralstelle bezog im enteigneten Palais von Louis Rothschild in Wien IV., Prinz-Eugen-Straße 20-22, ihr Quartier - eine symbolträchtige Wahl, galten doch die Rothschilds in der Propaganda der Nationalsozialisten als Prototyp des ´´internationalen Finanzjudentums´´. Die in der Wiener Zentralstelle für jüdische Auswanderung bei der Vertreibung und später bei der Deportation der Juden entwickelten Techniken erlangten Modellwirkung für die entsprechenden Vorgänge in anderen Teilen des ´´Reiches´´ bzw. im von Deutschland besetzten Europa und in den deutschen Satellitenstaaten. In Berlin wurden Anfang 1939 nach Wiener Vorbild die ´´Reichszentrale für die jüdische Auswanderung´´ und eine lokale Zentralstelle für jüdische Auswanderung geschaffen. Eichmann und ein Teil seiner Wiener Mitarbeiter wurden im Sommer 1939 mit der Errichtung einer Zentralstelle für jüdische Auswanderung in Prag betraut, wobei die Wiener Institution als Modell dienen sollte. In Prag wurde später - ebenfalls nach Wiener Vorbild - als Vermögensträger der Zentralstelle der ´´Auswanderungsfonds für Böhmen und Mähren´´ geschaffen. Nationalsozialistische Institutionen des Vermögensentzuges 1 Buch (dtsch.) Bücher>Sachbücher>Politik & Geschichte>Allgemeines & Lexika, Boehlau Verlag

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Die Zentralstelle für jüdische Auswanderung als Beraubungsinstitution - Gabriele Anderl#Dirk Rupnow#Wenck
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Gabriele Anderl#Dirk Rupnow#Wenck:
Die Zentralstelle für jüdische Auswanderung als Beraubungsinstitution - neues Buch

ISBN: 9783702904975

ID: ec729a2cc503b8e3ee2d5f9b4de79fbc

Nationalsozialistische Institutionen des Vermögensentzuges 1 Die vorliegende Publikation erörtert die Rolle und Funktion der Zentralstelle für jüdische Auswanderung. Am 20. August 1938 wurde durch einen Erlass des Reichskommissars für die Wiedervereinigung Österreichs mit dem Deutschen Reich, Josef Bürckel, die "Zentralstelle für jüdische Auswanderung gegründet", und Adolf Eichmann wurde ihr Leiter. Die Einrichtung der Zentralstelle kann wohl nicht als originäre Idee Eichmanns betrachtet werden, auch wenn dieser immer wieder diesen Eindruck zu erwecken suchte. Die Zentralstelle führte jedoch die verschiedenen vorliegenden Konzepte der Auswanderung und letztlich Ermordung der Juden und Jüdinnen auf perfekte und für die weiteren Entwicklungen entscheidende Weise zusammen. Ziel der Zentralstelle war es, die bis dahin bei der Auswanderung entstandenen "unliebsamen Störungen und Verzögerungen" zu beseitigen und dadurch die jüdische Auswanderung zu fördern und zu beschleunigen. Sie sollte für die Beschaffung von Einreisemöglichkeiten und der für die Auswanderung notwendigen Devisen ebenso zuständig sein wie für die Einrichtung und Überwachung von Umschulungsstätten und die Überwachung der jüdischen und anderer mit der Auswanderung befassten Organisationen. Die Zentralstelle bezog im enteigneten Palais von Louis Rothschild in Wien IV., Prinz-Eugen-Straße 20-22, ihr Quartier - eine symbolträchtige Wahl, galten doch die Rothschilds in der Propaganda der Nationalsozialisten als Prototyp des "internationalen Finanzjudentums". Die in der Wiener Zentralstelle für jüdische Auswanderung bei der Vertreibung und später bei der Deportation der Juden entwickelten Techniken erlangten Modellwirkung für die entsprechenden Vorgänge in anderen Teilen des "Reiches" bzw. im von Deutschland besetzten Europa und in den deutschen Satellitenstaaten. In Berlin wurden Anfang 1939 nach Wiener Vorbild die "Reichszentrale für die jüdische Auswanderung" und eine lokale Zentralstelle für jüdische Auswanderung geschaffen. Eichmann und ein Teil seiner Wiener Mitarbeiter wurden im Sommer 1939 mit der Errichtung einer Zentralstelle für jüdische Auswanderung in Prag betraut, wobei die Wiener Institution als Modell dienen sollte. In Prag wurde später - ebenfalls nach Wiener Vorbild - als Vermögensträger der Zentralstelle der "Auswanderungsfonds für Böhmen und Mähren" geschaffen. Bücher / Sachbücher / Politik & Geschichte / Allgemeines & Lexika 978-3-7029-0497-5, Boehlau Verlag

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Die Zentralstelle für jüdische Auswanderung als Beraubungsinstitution - Gabriele Anderl
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Die Zentralstelle für jüdische Auswanderung als Beraubungsinstitution - Taschenbuch

ISBN: 9783702904975

[ED: Taschenbuch], [PU: Boehlau Verlag], Neuware - Die vorliegende Publikation erörtert die Rolle und Funktion der Zentralstelle für jüdische Auswanderung. Am 20. August 1938 wurde durch einen Erlass des Reichskommissars für die Wiedervereinigung Österreichs mit dem Deutschen Reich, Josef Bürckel, die 'Zentralstelle für jüdische Auswanderung gegründet', und Adolf Eichmann wurde ihr Leiter. Die Einrichtung der Zentralstelle kann wohl nicht als originäre Idee Eichmanns betrachtet werden, auch wenn dieser immer wieder diesen Eindruck zu erwecken suchte. Die Zentralstelle führte jedoch die verschiedenen vorliegenden Konzepte der Auswanderung und letztlich Ermordung der Juden und Jüdinnen auf perfekte und für die weiteren Entwicklungen entscheidende Weise zusammen. Ziel der Zentralstelle war es, die bis dahin bei der Auswanderung entstandenen 'unliebsamen Störungen und Verzögerungen' zu beseitigen und dadurch die jüdische Auswanderung zu fördern und zu beschleunigen. Sie sollte für die Beschaffung von Einreisemöglichkeiten und der für die Auswanderung notwendigen Devisen ebenso zuständig sein wie für die Einrichtung und Überwachung von Umschulungsstätten und die Überwachung der jüdischen und anderer mit der Auswanderung befassten Organisationen. Die Zentralstelle bezog im enteigneten Palais von Louis Rothschild in Wien IV., Prinz-Eugen-Straße 20-22, ihr Quartier - eine symbolträchtige Wahl, galten doch die Rothschilds in der Propaganda der Nationalsozialisten als Prototyp des 'internationalen Finanzjudentums'. Die in der Wiener Zentralstelle für jüdische Auswanderung bei der Vertreibung und später bei der Deportation der Juden entwickelten Techniken erlangten Modellwirkung für die entsprechenden Vorgänge in anderen Teilen des 'Reiches' bzw. im von Deutschland besetzten Europa und in den deutschen Satellitenstaaten. In Berlin wurden Anfang 1939 nach Wiener Vorbild die 'Reichszentrale für die jüdische Auswanderung' und eine lokale Zentralstelle für jüdische Auswanderung geschaffen. Eichmann und ein Teil seiner Wiener Mitarbeiter wurden im Sommer 1939 mit der Errichtung einer Zentralstelle für jüdische Auswanderung in Prag betraut, wobei die Wiener Institution als Modell dienen sollte. In Prag wurde später - ebenfalls nach Wiener Vorbild - als Vermögensträger der Zentralstelle der 'Auswanderungsfonds für Böhmen und Mähren' geschaffen. -, [SC: 0.00], Neuware, gewerbliches Angebot, 211x146x30 mm, [GW: 500g]

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Die Zentralstelle für jüdische Auswanderung als Beraubungsinstitution - Gabriele Anderl
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Gabriele Anderl:
Die Zentralstelle für jüdische Auswanderung als Beraubungsinstitution - Taschenbuch

2004, ISBN: 3702904972

ID: 13961713384

[EAN: 9783702904975], Neubuch, [PU: Boehlau Verlag Jan 2004], Neuware - Die vorliegende Publikation erörtert die Rolle und Funktion der Zentralstelle für jüdische Auswanderung. Am 20. August 1938 wurde durch einen Erlass des Reichskommissars für die Wiedervereinigung Österreichs mit dem Deutschen Reich, Josef Bürckel, die 'Zentralstelle für jüdische Auswanderung gegründet', und Adolf Eichmann wurde ihr Leiter. Die Einrichtung der Zentralstelle kann wohl nicht als originäre Idee Eichmanns betrachtet werden, auch wenn dieser immer wieder diesen Eindruck zu erwecken suchte. Die Zentralstelle führte jedoch die verschiedenen vorliegenden Konzepte der Auswanderung und letztlich Ermordung der Juden und Jüdinnen auf perfekte und für die weiteren Entwicklungen entscheidende Weise zusammen. Ziel der Zentralstelle war es, die bis dahin bei der Auswanderung entstandenen 'unliebsamen Störungen und Verzögerungen' zu beseitigen und dadurch die jüdische Auswanderung zu fördern und zu beschleunigen. Sie sollte für die Beschaffung von Einreisemöglichkeiten und der für die Auswanderung notwendigen Devisen ebenso zuständig sein wie für die Einrichtung und Überwachung von Umschulungsstätten und die Überwachung der jüdischen und anderer mit der Auswanderung befassten Organisationen. Die Zentralstelle bezog im enteigneten Palais von Louis Rothschild in Wien IV., Prinz-Eugen-Straße 20-22, ihr Quartier - eine symbolträchtige Wahl, galten doch die Rothschilds in der Propaganda der Nationalsozialisten als Prototyp des 'internationalen Finanzjudentums'. Die in der Wiener Zentralstelle für jüdische Auswanderung bei der Vertreibung und später bei der Deportation der Juden entwickelten Techniken erlangten Modellwirkung für die entsprechenden Vorgänge in anderen Teilen des 'Reiches' bzw. im von Deutschland besetzten Europa und in den deutschen Satellitenstaaten. In Berlin wurden Anfang 1939 nach Wiener Vorbild die 'Reichszentrale für die jüdische Auswanderung' und eine lokale Zentralstelle für jüdische Auswanderung geschaffen. Eichmann und ein Teil seiner Wiener Mitarbeiter wurden im Sommer 1939 mit der Errichtung einer Zentralstelle für jüdische Auswanderung in Prag betraut, wobei die Wiener Institution als Modell dienen sollte. In Prag wurde später - ebenfalls nach Wiener Vorbild - als Vermögensträger der Zentralstelle der 'Auswanderungsfonds für Böhmen und Mähren' geschaffen. 384 pp. Deutsch

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Details zum Buch
Die Zentralstelle für jüdische Auswanderung als Beraubungsinstitution: Nationalsozialistische Institutionen des Vermögensentzuges
Autor:

Anderl, Rupnow, Wenck

Titel:

Die Zentralstelle für jüdische Auswanderung als Beraubungsinstitution: Nationalsozialistische Institutionen des Vermögensentzuges

ISBN-Nummer:

3702904972

Detailangaben zum Buch - Die Zentralstelle für jüdische Auswanderung als Beraubungsinstitution: Nationalsozialistische Institutionen des Vermögensentzuges


EAN (ISBN-13): 9783702904975
ISBN (ISBN-10): 3702904972
Gebundene Ausgabe
Taschenbuch
Erscheinungsjahr: 2004
Herausgeber: Böhlau Wien

Buch in der Datenbank seit 17.03.2009 14:18:18
Buch zuletzt gefunden am 08.11.2016 07:16:33
ISBN/EAN: 3702904972

ISBN - alternative Schreibweisen:
3-7029-0497-2, 978-3-7029-0497-5

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