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Sie haben immer noch nicht begriffen, was Demokratie ist! - Holger Zürch
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Holger Zürch:

Sie haben immer noch nicht begriffen, was Demokratie ist! - neues Buch

ISBN: 9783832401146

ID: 9783832401146

Analyse der Zwischenrufe mit Respons in den Landtagsdebatten 1991-1993 zur neuen Verfassung für Thüringen Inhaltsangabe:Zusammenfassung: In den Landtagsdebatten 1991-93 zur neuen Thüringer Verfassung ging es hoch her. Das belegt eine wissenschaftliche Arbeit, die sich mit den Zwischenrufen während dieser Sitzungen in der ersten Legislaturperiode befaßt hat. Die Arbeit ist anläßlich des dreijährigen Verfassungs-Jubiläums am 25.10.96 veröffentlicht worden. Die Zwischenrufe wurden zur Untersuchung ausgewählt, um Erkenntnisse über Rhetorik und Debattenkultur im Thüringer Landtag zu gewinnen. Das Spektrum der Zwischenrufe erstreckt sich von der flapsigen Bemerkung (¿Wir haben nicht die Quotierung der Führerscheine gefordert`) über Worte der Bestürzung (`Um Gottes Willen`) bis zum Vorwurf (`Sie haben immer noch nicht begriffen, was Demokratie ist`). Einige Beispiele: `Jetzt hören Sie aber auf`, `Die Mehrheit hat keinen Anspruch auf Wahrheit`, `Das ist ja unerhört`, `So ein Schwachsinn, der Untergang des Abendlandes`, `Sie sind ein Demagoge`, `Das glauben Sie wohl selber nicht`, `Und da werden Sie nicht einmal rot dabei`, `Sie schämen sich nicht ein Stück dabei `, `Jeder macht sich so lächerlich, wie er nur kann`, `Ihre Rede ist primitiv`, `Jederfrau gibt es nicht` und `Erledigt hat sich das deshalb noch lange nicht`. Insgesamt gab es 88 Zwischenrufe in den drei Debatten im Landtag sowie in der Feierstunde am 25.10.93 auf der Wartburg. Die meisten Zwischenrufe kamen aus der CDU-Fraktion (46), die SPD steuerte 15 bei, Bündnis 90/Grüne elf, Linke Liste-PDS vier und die F.D.P. einen. Die zwei fraktionslosen Abgeordneten brachten es auf immerhin sieben Zwischenrufe, was in enger Verbindung steht zum Eklat im Palas der Wartburg, wo sie vergeblich ein Rederecht forderten und dann des Saales verwiesen wurden. - Die meisten Zwischenrufe galten Rednern der Linken Liste-PDS (38), gefolgt von Bündnis 90/Grüne (17), CDU (14), SPD (6) und F.D.P. (1). Quasi `nebenbei` erbrachte die wissenschaftliche Arbeit noch folgende Erkenntnisse über den Landtag der 1. Legislaturperiode (1990-94): Der Thüringer Landtagsabgeordneten trafen sich zu insgesamt 125 Debatten. Die längste Sitzung dauerte 15 Stunden und 16 Minuten (am 15.7.93) - die kürzeste 16 Minuten (am 11.2.92). Rechnet man alle 125 Sitzungen zusammen, so ergibt sich eine Gesamt-Tagungsdauer von 945 Stunden und 36 Minuten - das entspricht einem Zeitraum von fünf Wochen, vier Tagen, neun Stunden und 36 Minuten (Umgerechnet auf eine 40-Stunden-Woche, ergibt sich für die knapp vierjährige Wahlperiode eine Tagungsdauer von 23 Wochen, 3 Tagen, einer Stunde und 36 Minuten, also von fast einem halben Jahr). Vier von zehn Sitzungen dauerten länger als neun Stunden - die durchschnittliche Sitzungsdauer betrug sieben Stunden und 34 Minuten. In den 125 Sitzungen wurden 192 Gesetze beraten und verabschiedet. Der Umfang der sogenannten Plenarprotokolle beträgt knapp 10.000 Seiten. Der Verfasser der Arbeit stammt aus Weimar in Thüringen. Holger Zürch (geboren 1967) arbeitet als freiberuflicher Journalist in Halle (Saale) und Leipzig. Er hat diese Dokumentation als Magister-Arbeit an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg geschrieben. Übereinstimmendes Gutachter-Urteil zur Arbeit: `gut` (2,0). Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: EinleitungIV 1.Grundlagen für Debatten im Thüringer Landtag1 1.1Organisation und Redekonstellation in den Debatten1 1.1.1Der Ältestenrat als Organisationsgremium3 1.1.2Richtlinien für die Rednerfolge3 1.1.3Richtlinien für die Dauer der Rede4 1.1.4Richtlinien für die Vortragsform5 1.1.5Richtlinien für Zwischenfragen und für Meldungen zur Geschäftsordnung6 1.1.6Richtlinien für persönliche Bemerkungen und für Erklärungen außerhalb der Tagesordnung6 1.1.7Bestimmungen über Verlauf, Vertagung und Schluß der Beratung7 1.2Bezug der Buri-Methode auf die Debatten des Thüringer Landtags8 1.2.1Die Zwischenrufsequenz10 1.2.2Die Zwischenfragesequenz11 1.2.3Die adressierte Bezugnahme auf einen Vorredner11 2.Parlamentarismus in Thüringen 1817-199412 2.1Kurzer historischer Oberblick12 2.2Wahlergebnisse der Landtagswahl vom 14. Oktober 1990 und Zusammensetzung des ersten neuen Landtages13 3.Zwischenrufe im Thüringer Landtag16 3.1Theoretisches zur Debattenrhetorik16 3.1.1Materialkorpus17 3.1.2Der Zwischenruf als Untersuchungsgegenstand22 3.2Zwischenrufe in den Debatten zur neuen Verfassung23 3.2.1Zahlen und Beispiele23 3.2.2Zwischenrufe mit Respons in der Ersten Beratung am 12.9.1991 (28. Sitzung)30 3.2.3Zwischenrufe mit Respons in der Zweiten Beratung am 21.4.1993 (79. Beratung)31 3.2.3.1Zwischenruf 131 3.2.3.2Zwischenruf 233 3.2.3.3Zwischenruf 334 3.2.3.4Zwischenruf 436 3.2.3.5Zwischenruf 537 3.2.3.6Zwischenruf 638 3.2.3.7Zwischenrufe 7, 8, 9 und 1041 3.2.3.8Zwischenruf 1144 3.2.3.9Zwischenruf 1245 3.2.3.10Zwischenruf 1346 3.2.4Zwischenrufe mit Respons in der Dritten Beratung am 22.10.1993 (94. Sitzung)47 3.2.4.1Zwischenruf 1447 3.2.4.2Zwischenrufe 15 und 1648 3.2.4.3Zwischenruf 1750 3.2.4.4Zwischenruf 1851 3.2.4.5Zwischenruf 1952 3.2.4.6Zwischenruf 2053 3.2.4.7Zwischenrufe 21 und 2254 3.2.4.8Zwischenruf 2355 3.2.4.9Zwischenrufe 24 und 2556 3.2.4.10Zwischenruf 2658 3.2.4.11Zwischenrufe 27 und 2859 3.2.5Zwischenrufe mit Respons bei Fortsetzung der Dritten Beratung am 25.10.1993 (95. Sitzung)62 3.2.5.0Die Feierstunde auf der Wartburg62 3.2.5.1Zwischenrufe 29, 30, 31, 32 und 3364 3.2.5.2Zwischenruf 3468 3.2.5.3Zwischenruf 3569 3.2.5.4Zwischenrufe 36 und 3770 3.2.5.5Zwischenruf 3871 3.2.5.6Zwischenruf 3971 3.2.5.7Zwischenruf 4072 3.2.5.8Zwischenrufe 41 und 4273 3.2.5.9Zwischenruf 4374 3.2.5.10Zwischenrufe 44, 45, 46 und 4775 3.2.5.11Zwischenrufe 48 und 4977 4.Zusammenfassung80 Anhang87 Dank88 Abkürzungen89 Literatur93 Erklärung98 Sie haben immer noch nicht begriffen, was Demokratie ist!: Inhaltsangabe:Zusammenfassung: In den Landtagsdebatten 1991-93 zur neuen Thüringer Verfassung ging es hoch her. Das belegt eine wissenschaftliche Arbeit, die sich mit den Zwischenrufen während dieser Sitzungen in der ersten Legislaturperiode befaßt hat. Die Arbeit ist anläßlich des dreijährigen Verfassungs-Jubiläums am 25.10.96 veröffentlicht worden. Die Zwischenrufe wurden zur Untersuchung ausgewählt, um Erkenntnisse über Rhetorik und Debattenkultur im Thüringer Landtag zu gewinnen. Das Spektrum der Zwischenrufe erstreckt sich von der flapsigen Bemerkung (¿Wir haben nicht die Quotierung der Führerscheine gefordert`) über Worte der Bestürzung (`Um Gottes Willen`) bis zum Vorwurf (`Sie haben immer noch nicht begriffen, was Demokratie ist`). Einige Beispiele: `Jetzt hören Sie aber auf`, `Die Mehrheit hat keinen Anspruch auf Wahrheit`, `Das ist ja unerhört`, `So ein Schwachsinn, der Untergang des Abendlandes`, `Sie sind ein Demagoge`, `Das glauben Sie wohl selber nicht`, `Und da werden Sie nicht einmal rot dabei`, `Sie schämen sich nicht ein Stück dabei `, `Jeder macht sich so lächerlich, wie er nur kann`, `Ihre Rede ist primitiv`, `Jederfrau gibt es nicht` und `Erledigt hat sich das deshalb noch lange nicht`. Insgesamt gab es 88 Zwischenrufe in den drei Debatten im Landtag sowie in der Feierstunde am 25.10.93 auf der Wartburg. Die meisten Zwischenrufe kamen aus der CDU-Fraktion (46), die SPD steuerte 15 bei, Bündnis 90/Grüne elf, Linke Liste-PDS vier und die F.D.P. einen. Die zwei fraktionslosen Abgeordneten brachten es auf immerhin sieben Zwischenrufe, was in enger Verbindung steht zum Eklat im Palas der Wartburg, wo sie vergeblich ein Rederecht forderten und dann des Saales verwiesen wurden. - Die meisten Zwischenrufe galten Rednern der Linken Liste-PDS (38), gefolgt von Bündnis 90/Grüne (17), CDU (14), SPD (6) und F.D.P. (1). Quasi `nebenbei` erbrachte die wissenschaftliche Arbeit noch folgende Erkenntnisse über den Landtag der 1. Legislaturperiode (1990-94): Der Thüringer Landtagsabgeordneten trafen sich zu insgesamt 125 Debatten. Die längste Sitzung dauerte 15 Stunden und 16 Minuten (am 15.7.93) - die kürzeste 16 Minuten (am 11.2.92). Rechnet man alle 125 Sitzungen zusammen, so ergibt sich eine Gesamt-Tagungsdauer von 945 Stunden und 36 Minuten - das entspricht einem Zeitraum von fünf Wochen, vier Tagen, neun Stunden und 36 Minuten (Umgerechnet auf eine 40-Stunden-Woche, ergibt sich für die knapp vierjährige Wahlperiode eine Tagungsdauer von 23 Wochen, 3 Tagen, einer Stunde und 36 Minuten, also von fast einem halben Jahr). Vier von zehn Sitzungen dauerten länger als neun Stunden - die durchschnittliche Sitzungsdauer betrug sieben Stunden und 34 Minuten. In den 125 Sitzungen wurden 192 Gesetze beraten und verabschiedet. Der Umfang der sogenannten Plenarprotokolle beträgt knapp 10.000 Seiten. Der Verfasser der Arbeit stammt aus Weimar in Thüringen. Holger Zürch (geboren 1967) arbeitet als freiberuflicher Journalist in Halle (Saale) und Leipzig. Er hat diese Dokumentation als Magister-Arbeit an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg geschrieben. Übereinstimmendes Gutachter-Urteil zur Arbeit: `gut` (2,0). Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: EinleitungIV 1.Grundlagen für Debatten im Thüringer Landtag1 1.1Organisation und Redekonstellation in den Debatten1 1.1.1Der Ältestenrat als Organisationsgremium3 1.1.2Richtlinien für die Rednerfolge3 1.1.3Richtlinien für die Dauer der Rede4 1.1.4Richtlinien für die Vortragsform5 1.1.5Richtlinien für Zwischenfragen und für Meldungen zur Geschäftsordnung6 1.1.6Richtlinien für persönliche Bemerkungen und für Erklärungen außerhalb der Tagesordnung6 1.1.7Bestimmungen über Verlauf, Vertagung und Schluß der Beratung7 1.2Bezug der Buri-Methode auf die Debatten des Thüringer Landtags8 1.2.1Die Zwischenrufsequenz10 1.2.2Die Zwischenfragesequenz11 1.2.3Die adressierte Bezugnahme auf einen Vorredner11 2.Parlamentarismus in Thüringen 1817-199412 2.1Kurzer historischer Oberblick12 2.2Wahlergebnisse der Landtagswahl vom 14. Oktober 1990 und Zusammensetzung des ersten neuen Landtages13 3.Zwischenrufe im Thüringer Landtag16 3.1Theoretisches zur Debattenrhetorik16 3.1.1Materialkorpus17 3.1.2Der Zwischenruf als Untersuchungsgegenstand22 3.2Zwischenrufe in den Debatten zur neuen Verfassung23 3.2.1Zahlen und Beispiele23 3.2.2Zwischenrufe mit Respons in der Ersten Beratung am 12.9.1991 (28. Sitzung)30 3.2.3Zwischenrufe mit Respons in der Zweiten Beratung am 21.4.1993 (79. Beratung)31 3.2.3.1Zwischenruf 131 3.2.3.2Zwischenruf 233 3.2.3.3Zwischenruf 334 3.2.3.4Zwischenruf 436 3.2.3.5Zwischenruf 537 3.2.3.6Zwischenruf 638 3.2.3.7Zwischenrufe 7, 8, 9 und 1041 3.2.3.8Zwischenruf 1144 3.2.3.9Zwischenruf 1245 3.2.3.10Zwischenruf 1346 3.2.4Zwischenrufe mit Respons in der Dritten Beratung am 22.10.1993 (94. Sitzung)47 3.2.4.1Zwischenruf 1447 3.2.4.2Zwischenrufe 15 und 1648 3.2.4.3Zwischenruf 1750 3.2.4.4Zwischenruf 1851 3.2.4.5Zwischenruf 1952 3.2.4.6Zwischenruf 2053 3.2.4.7Zwischenrufe 21 und 2254 3.2.4.8Zwischenruf 2355 3.2.4.9Zwischenrufe 24 und 2556 3.2.4.10Zwischenruf 2658 3.2.4.11Zwischenrufe 27 und 2859 3.2.5Zwischenrufe mit Respons bei Fortsetzung der Dritten Beratung am 25.10.1993 (95. Sitzung)62 3.2.5.0Die Feierstunde auf der Wartburg62 3.2.5.1Zwischenrufe 29, 30, 31, 32 und 3364 3.2.5.2Zwischenruf 3468 3.2.5.3Zwischenruf 3569 3.2.5.4Zwischenrufe 36 und 3770 3.2.5.5Zwischenruf 3871 3.2.5.6Zwischenruf 3971 3.2.5.7Zwischenruf 4072 3.2.5.8Zwischenrufe 41 und 4273 3.2.5.9Zwischenruf 4374 3.2.5.10Zwischenrufe 44, 45, 46 und 4775 3.2.5.11Zwischenrufe 48 und 4977 4.Zusammenfassung80 Anhang87 Dank88 Abkürzungen89 Literatur93 Erklärung98 LANGUAGE ARTS & DISCIPLINES / Linguistics / General, Diplomica Verlag

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Inhaltsangabe:Zusammenfassung: In den Landtagsdebatten 1991-93 zur neuen Thüringer Verfassung ging es hoch her. Das belegt eine wissenschaftliche Arbeit, die sich mit den Zwischenrufen während dieser Sitzungen in der ersten Legislaturperiode befasst hat. Die Arbeit ist anlässlich des dreijährigen Verfassungs-Jubiläums am 25.10.96 veröffentlicht worden. Die Zwischenrufe wurden zur Untersuchung ausgewählt, um Erkenntnisse über Rhetorik und Debattenkultur im Thüringer Landtag zu gewinnen. Das Spektrum der Zwischenrufe erstreckt sich von der flapsigen Bemerkung (Wir haben nicht die Quotierung der Führerscheine gefordert´´) über Worte der Bestürzung (´´Um Gottes Willen´´) bis zum Vorwurf (´´Sie haben immer noch nicht begriffen, was Demokratie ist´´). Einige Beispiele: ´´Jetzt hören Sie aber auf´´, ´´Die Mehrheit hat keinen Anspruch auf Wahrheit´´, ´´Das ist ja unerhört´´, ´´So ein Schwachsinn, der Untergang des Abendlandes´´, ´´Sie sind ein Demagoge´´, ´´Das glauben Sie wohl selber nicht´´, ´´Und da werden Sie nicht einmal rot dabei´´, ´´Sie schämen sich nicht ein Stück dabei?´´, ´´Jeder macht sich so lächerlich, wie er nur kann´´, ´´Ihre Rede ist primitiv´´, ´´Jederfrau gibt es nicht´´ und ´´Erledigt hat sich das deshalb noch lange nicht´´. Insgesamt gab es 88 Zwischenrufe in den drei Debatten im Landtag sowie in der Feierstunde am 25.10.93 auf der Wartburg. Die meisten Zwischenrufe kamen aus der CDU-Fraktion (46), die SPD steuerte 15 bei, Bündnis 90/Grüne elf, Linke Liste-PDS vier und die F.D.P. einen. Die zwei fraktionslosen Abgeordneten brachten es auf immerhin sieben Zwischenrufe, was in enger Verbindung steht zum Eklat im Palas der Wartburg, wo sie vergeblich ein Rederecht forderten und dann des Saales verwiesen wurden. - Die meisten Zwischenrufe galten Rednern der Linken Liste-PDS (38), gefolgt von Bündnis 90/Grüne (17), CDU (14), SPD (6) und F.D.P. (1). Quasi ´´nebenbei´´ erbrachte die wissenschaftliche Arbeit noch folgende Erkenntnisse über den Landtag der 1. Legislaturperiode (1990-94): Der Thüringer Landtagsabgeordneten trafen sich zu insgesamt 125 Debatten. Die längste Sitzung dauerte 15 Stunden und 16 Minuten (am 15.7.93) - die kürzeste 16 Minuten (am 11.2.92). Rechnet man alle 125 Sitzungen zusammen, so ergibt sich eine Gesamt-Tagungsdauer von 945 Stunden und 36 Minuten - das entspricht einem Zeitraum von fünf Wochen, vier Tagen, neun Stunden und 36 Minuten (Umgerechnet auf eine 40-Stunden-Woche, ergibt sich für die knapp vierjährige Wahlperiode eine Tagungsdauer von 23 Wochen, 3 Tagen, einer Stunde und 36 Minuten, also von fast einem halben Jahr). Vier von zehn Sitzungen dauerten länger als neun Stunden - die durchschnittliche Sitzungsdauer betrug sieben Stunden und 34 Minuten. In den 125 Sitzungen wurden 192 Gesetze beraten und verabschiedet. Der Umfang der sogenannten Plenarprotokolle beträgt knapp 10.000 Seiten. Der Verfasser der Arbeit stammt aus Weimar in Thüringen. Holger Zürch (geboren 1967) arbeitet als freiberuflicher Journalist in Halle (Saale) und Leipzig. Er hat diese Dokumentation als Magister-Arbeit an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg geschrieben. Übereinstimmendes Gutachter-Urteil zur Arbeit: ´´gut´´ (2,0). Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: EinleitungIV 1.Grundlagen für Debatten im Thüringer Landtag1 1.1Organisation und Redekonstellation in den Debatten1 1.1.1Der Ältestenrat als Organisationsgremium3 1.1.2Richtlinien für die Rednerfolge3 1.1.3Richtlinien für die Dauer der Rede4 1.1.4Richtlinien für die Vortragsform5 1.1.5Richtlinien für Zwischenfragen und für Meldungen zur Geschäftsordnung6 1.1.6Richtlinien für persönliche Bemerkungen und für Erklärungen ausserhalb der Tagesordnung6 1.1.7Bestimmungen über Verlauf, Vertagung und Schluss der Beratung7 1.2Bezug der Buri-Methode auf die Debatten des Thüringer Landtags8 1.2.1Die Zwischenrufsequenz10 1.2.2Die Zwischenfragesequenz11 1.2.3Die adressierte Bezugnahme auf einen Vorredner11 2.Parlamentarismus in Thüringen 1817-199412 2.1Kurzer historischer Oberblick12 2.2Wahlergebnisse der Landtagswahl vom 14. Oktober 1990 und Zusammensetzung des ersten neuen Landtages13 3.Zwischenrufe im Thüringer Landtag16 3.1Theoretisches zur Debattenrhetorik16 3.1.1Materialkorpus17 3.1.2Der Zwischenruf als Untersuchungsgegenstand22 3.2Zwischenrufe in den Debatten zur neuen Verfassung23 3.2.1Zahlen und Beispiele23 3.2.2Zwischenrufe mit Respons in der Ersten Beratung am 12.9.1991 (28. Sitzung)30 3.2.3Zwischenrufe mit Respons in de Analyse der Zwischenrufe mit Respons in den Landtagsdebatten 1991-1993 zur neuen Verfassung für Thüringen eBooks > Fachbücher > Sprach- & Literaturwissenschaft PDF 30.06.1997, Diplom.de, .199

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´´Sie haben immer noch nicht begriffen, was Demokratie ist!´´ - Holger Zürch
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ID: 689392343

Inhaltsangabe:Zusammenfassung: In den Landtagsdebatten 1991-93 zur neuen Thüringer Verfassung ging es hoch her. Das belegt eine wissenschaftliche Arbeit, die sich mit den Zwischenrufen während dieser Sitzungen in der ersten Legislaturperiode befasst hat. Die Arbeit ist anlässlich des dreijährigen Verfassungs-Jubiläums am 25.10.96 veröffentlicht worden. Die Zwischenrufe wurden zur Untersuchung ausgewählt, um Erkenntnisse über Rhetorik und Debattenkultur im Thüringer Landtag zu gewinnen. Das Spektrum der Zwischenrufe erstreckt sich von der flapsigen Bemerkung (Wir haben nicht die Quotierung der Führerscheine gefordert´´) über Worte der Bestürzung (´´Um Gottes Willen´´) bis zum Vorwurf (´´Sie haben immer noch nicht begriffen, was Demokratie ist´´). Einige Beispiele: ´´Jetzt hören Sie aber auf´´, ´´Die Mehrheit hat keinen Anspruch auf Wahrheit´´, ´´Das ist ja unerhört´´, ´´So ein Schwachsinn, der Untergang des Abendlandes´´, ´´Sie sind ein Demagoge´´, ´´Das glauben Sie wohl selber nicht´´, ´´Und da werden Sie nicht einmal rot dabei´´, ´´Sie schämen sich nicht ein Stück dabei?´´, ´´Jeder macht sich so lächerlich, wie er nur kann´´, ´´Ihre Rede ist primitiv´´, ´´Jederfrau gibt es nicht´´ und ´´Erledigt hat sich das deshalb noch lange nicht´´. Insgesamt gab es 88 Zwischenrufe in den drei Debatten im Landtag sowie in der Feierstunde am 25.10.93 auf der Wartburg. Die meisten Zwischenrufe kamen aus der CDU-Fraktion (46), die SPD steuerte 15 bei, Bündnis 90/Grüne elf, Linke Liste-PDS vier und die F.D.P. einen. Die zwei fraktionslosen Abgeordneten brachten es auf immerhin sieben Zwischenrufe, was in enger Verbindung steht zum Eklat im Palas der Wartburg, wo sie vergeblich ein Rederecht forderten und dann des Saales verwiesen wurden. - Die meisten Zwischenrufe galten Rednern der Linken Liste-PDS (38), gefolgt von Bündnis 90/Grüne (17), CDU (14), SPD (6) und F.D.P. (1). Quasi ´´nebenbei´´ erbrachte die wissenschaftliche Arbeit noch folgende Erkenntnisse über den Landtag der 1. Legislaturperiode (1990-94): Der Thüringer Landtagsabgeordneten trafen sich zu insgesamt 125 Debatten. Die längste Sitzung dauerte 15 Stunden und 16 Minuten (am 15.7.93) - die kürzeste 16 Minuten (am 11.2.92). Rechnet man alle 125 Sitzungen zusammen, so ergibt sich eine Gesamt-Tagungsdauer von 945 Stunden und 36 Minuten - das entspricht einem Zeitraum von fünf Wochen, vier Tagen, neun Stunden und 36 Minuten (Umgerechnet auf eine 40-Stunden-Woche, ergibt sich für die knapp vierjährige Wahlperiode eine Tagungsdauer [] Inhaltsangabe:Zusammenfassung: In den Landtagsdebatten 1991-93 zur neuen Thüringer Verfassung ging es hoch her. Das belegt eine wissenschaftliche Arbeit, die sich mit den Zwischenrufen während dieser Sitzungen in der ersten Legislaturperiode befasst hat. Die Arbeit ist anlässlich des dreijährigen Verfassungs-Jubiläums am 25.10.96 veröffentlicht ... eBooks > Fachbücher > Sprach- & Literaturwissenschaft PDF 30.06.1997, Diplom.de, .199

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ISBN: 9783832401146

ID: 615f3491cf8fd5200b6d2bbe4970ab67

Inhaltsangabe:Zusammenfassung: In den Landtagsdebatten 1991-93 zur neuen Thüringer Verfassung ging es hoch her. Das belegt eine wissenschaftliche Arbeit, die sich mit den Zwischenrufen während dieser Sitzungen in der ersten Legislaturperiode befaßt hat. Die Arbeit ist anläßlich des dreijährigen Verfassungs-Jubiläums am 25.10.96 veröffentlicht ... Inhaltsangabe:Zusammenfassung: In den Landtagsdebatten 1991-93 zur neuen Thüringer Verfassung ging es hoch her. Das belegt eine wissenschaftliche Arbeit, die sich mit den Zwischenrufen während dieser Sitzungen in der ersten Legislaturperiode befaßt hat. Die Arbeit ist anläßlich des dreijährigen Verfassungs-Jubiläums am 25.10.96 veröffentlicht worden. Die Zwischenrufe wurden zur Untersuchung ausgewählt, um Erkenntnisse über Rhetorik und Debattenkultur im Thüringer Landtag zu gewinnen. Das Spektrum der Zwischenrufe erstreckt sich von der flapsigen Bemerkung (?Wir haben nicht die Quotierung der Führerscheine gefordert") über Worte der Bestürzung ("Um Gottes Willen") bis zum Vorwurf ("Sie haben immer noch nicht begriffen, was Demokratie ist"). Einige Beispiele: "Jetzt hören Sie aber auf", "Die Mehrheit hat keinen Anspruch auf Wahrheit", "Das ist ja unerhört", "So ein Schwachsinn, der Untergang des Abendlandes", "Sie sind ein Demagoge", "Das glauben Sie wohl selber nicht", "Und da werden Sie nicht einmal rot dabei", "Sie schämen sich nicht ein Stück dabei?", "Jeder macht sich so lächerlich, wie er nur kann", "Ihre Rede ist primitiv", "Jederfrau gibt es nicht" und "Erledigt hat sich das deshalb noch lange nicht". Insgesamt gab es 88 Zwischenrufe in den drei Debatten im Landtag sowie in der Feierstunde am 25.10.93 auf der Wartburg. Die meisten Zwischenrufe kamen aus der CDU-Fraktion (46), die SPD steuerte 15 bei, Bündnis 90/Grüne elf, Linke Liste-PDS vier und die F.D.P. einen. Die zwei fraktionslosen Abgeordneten brachten es auf immerhin sieben Zwischenrufe, was in enger Verbindung steht zum Eklat im Palas der Wartburg, wo sie vergeblich ein Rederecht forderten und dann des Saales verwiesen wurden. - Die meisten Zwischenrufe galten Rednern der Linken Liste-PDS (38), gefolgt von Bündnis 90/Grüne (17), CDU (14), SPD (6) und F.D.P. (1). Quasi "nebenbei" erbrachte die wissenschaftliche Arbeit noch folgende Erkenntnisse über den Landtag der 1. Legislaturperiode (1990-94): Der Thüringer Landtagsabgeordneten trafen sich zu insgesamt 125 Debatten. Die längste Sitzung dauerte 15 Stunden und 16 Minuten (am 15.7.93) - die kürzeste 16 Minuten (am 11.2.92). Rechnet man alle 125 Sitzungen zusammen, so ergibt sich eine Gesamt-Tagungsdauer von 945 Stunden und 36 Minuten - das entspricht einem Zeitraum von fünf Wochen, vier Tagen, neun Stunden und 36 Minuten (Umgerechnet auf eine 40-Stunden-Woche, ergibt sich für die knapp vierjährige Wahlperiode eine Tagungsdauer [] eBooks / Fachbücher / Sprach- & Literaturwissenschaft, Diplom.de

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