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Die Identitätssuche im zeitgenössischen US-indianischen Roman: Ursachen des Identitätsverlusts und Aspekte der Identitätsfindung - Christine Müller
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Christine Müller:

Die Identitätssuche im zeitgenössischen US-indianischen Roman: Ursachen des Identitätsverlusts und Aspekte der Identitätsfindung - neues Buch

ISBN: 9783832401153

ID: 9783832401153

Inhaltsangabe:Zusammenfassung: 1969 erhielt N. Scott Momaday als erster indianischer Autor den Pulitzer-Preis für seinen Erstlingsroman House Made of Dawn (1968), in dessen Mittelpunkt die Identitätssuche des `Mixedblood` Abel steht. Obgleich der erste Roman eines indianischen Autors, Joaquin Murieta von John Rollin Ridge, schon 1854 veröffentlicht worden war, erschienen bis 1969 nur neun Romane indianischer Autoren. In der Einleitung zu American Indian Novelists: An Annotated Critical Bibliography verfolgt Tom Colonnese die Entwicklung des indianischen Romans und stellt fest, daß die ersten indianischen Autoren im Umgang mit der Romanform und mit dem Problem, einer nicht-indianischen Leserschaft eine indianische Thematik in einer nicht-indianischen Sprache zu vermitteln, noch sehr unsicher waren. So versuchte z. B. John Rollin Ridge seine Wut über den Völkermord der Vereinigten Staaten an seinem Stamm, den Cherokee, zu unterdrücken und Morning Doves Roman Cogewa, the Half-Blood (1927) beschreibt `the bittersweet, romantic atmosphere that surrounds the Indian in much American literature.` Diese romantische Atmosphäre begann zwar in den dreißiger Jahren aus dem indianischen Roman zu verschwinden, und Schriftsteller wie John Joseph Mathews und D`Arcy McNickle stellten Protagonisten vor, die als `Mixedbloods` zwischen verschiedenen Welten und Identitäten gefangen waren, aber diese Autoren betonten die scheinbare Ausweglosigkeit einer solchen Zwangslage. Erst Momaday schuf mit Abel, dem entfremdeten Protagonisten aus House Made of Dawn, ein `Mixedblood`, der zu seinen indianischen Wurzeln und damit auch zu seiner Identität zurückfindet. Das Erscheinen von House Made of Dawn markiert einen außerordentlich wichtigen Punkt in der Geschichte der indianischen Literatur, denn es ist der erste indianische Roman, dem ernsthaft kritische Aufmerksamkeit geschenkt wurde, und es ist der Roman, der die `Native American Renaissance` auslöste, in deren Folge eine Fülle von Romanen indianischer Autoren veröffentlicht wurden, unter anderem auch Ceremony (1977) von Leslie Marmon Silko und The Woman Who Owned The Shadows (1983) von Paula Gunn Allen, auf die ich in dieser Arbeit eingehen will. Ein Grund dafür, daß diese indianische Literatur erst in den siebziger Jahren einen solchen Aufschwung erlebte, mag darin liegen, daß sich die amerikanischen Indianer vorher nicht als eine Gruppe sahen, sondern sich eher über ihre unterschiedliche Stammeszugehörigkeit identifizierten, wie Thekla Zachrau erklärt. Aber in den siebziger Jahren änderte sich this attitude...significantly with the advent of `Red Power` - a political and sociological movement indicating the birth of a new sense of identity. Das zentrale Thema im zeitgenössischen indianischen Roman ist daher die Identitätssuche eines Protagonisten, der auf Grund diverser Begebenheiten (wie z.B. gemischtrassiger Abstammung) oder Erfahrungen (hauptsächlich in der Welt der Weißen) von sich selbst und von seiner Kultur entfremdet ist. In der vorliegenden Arbeit soll nun diese Suche in drei zeitgenössischen indianischen Romanen von Autoren mit einem multikulturellen Hintergrund untersucht werden. Dabei will ich anhand von House Made of Dawn von N. Scott Momaday die Bedeutung von Wort und Sprache für die Identitätsfindung des Protagonisten herausstellen und in Leslie Marmon Silkos Ceremony werde ich die Rolle der Landschaft für die Wiederherstellung einer ganzheitlichen Identität des Helden untersuchen. Auch die Akzeptanz der Dualität von Gut und Böse ist bei beiden sehr wichtig. In Paula Gunn Allens The Woman Who Owned the Shadows werde ich näher auf die Bedeutung der überlieferten Geschichten für die Selbstfindung der Protagonistin eingehen. Natürlich sind aber die verschiedenen Aspekte der Identitätssuche und -findung in allen drei Romanen zu erkennen. Handlungshintergrund ist in diesen Romanen vor allem die Pueblo-Kultur des amerikanischen Südwestens, mit der auch die drei Autoren eng verbunden sind. Zunächst möchte ich jedoch zu klären versuchen, was überhaupt `indianisch` bedeutet, da dieser Begriff die Komplexität, die sich hinter ihm verbirgt, nicht zum Ausdruck bringt. Denn gerade viele Europäer haben ein häufig oberflächliches Indianerbild, welches sich an den Romanen Karl Mays, Hollywood-Westem oder anderen einseitigen Darstellungen orientiert. Oft werden dabei Indianer als `hinterlistige Rothäute` verteufelt, oder als `edle Wilde` verklärt. Diese Darstellungen tragen kaum zu einer objektiven Betrachtungsweise der indianischen Kultur und ihrer Mannigfaltigkeit bei. Weiterhin ist zum Verständnis des indianischen Romans ein Einblick in dessen Entwicklung aus einer oralen Tradition notwendig, weshalb auch diese vor der eigentlichen Betrachtung der Romane kurz erläutert werden soll. Inhaltsverzeichnis: I.Einleitung1 II.Versuch einer Begriffsklärung: Was heißt `indianische Identität` 3 III.Das geschriebenene Wort: Der Weg zum indianischen Roman6 IV.`A Word has Power` - N. Scott Momadays House Made of Dawn9 1.Biographisches9 2.Form und Struktur des Romans11 3.Abels Identitätssuche14 3.1.Eine Gratwanderung zwischen Integration und Isolation14 3.2.Der Verlust der Balance18 3.3.Wort und Sprache als Lebenselexier23 3.4.Die Bedeutung der `Night Chant` Zerermonie28 3.5.Abels Rückkehr zu Wort und Tradition33 V.`Voice out of the Land` - Leslie Marinon Silkos Ceremony38 1.Biographisches38 2.Form und Struktur des Romans40 3.Tayos Identitätssuche43 3.1.Isolation und Integration eines `Mixedblood`43 3.2.Der totale Identitätsverlust46 3.3.Heilungsansatz und Rückschlag50 3.4.Die Landschaft als Ursprung der Identität53 Vl.`You don`t have anything if you don`t have the stories` - Paula Gunn Allens The Woman Who Owned the Shadows70 1.Biographisches70 2.Form und Struktur des Romans72 3.Ephanies Identitätssuche74 3.1.Ursachen des Identitätsverlusts74 3.2.Die Erinnerung kehrt zurück76 3.3.Ephanie findet ihren Platz in der Geschichte83 VII.Zusammenfassung86 Anmerkungen88 Literaturverzeichnis100 Die Identitätssuche im zeitgenössischen US-indianischen Roman: Ursachen des Identitätsverlusts und Aspekte der Identitätsfindung: Inhaltsangabe:Zusammenfassung: 1969 erhielt N. Scott Momaday als erster indianischer Autor den Pulitzer-Preis für seinen Erstlingsroman House Made of Dawn (1968), in dessen Mittelpunkt die Identitätssuche des `Mixedblood` Abel steht. Obgleich der erste Roman eines indianischen Autors, Joaquin Murieta von John Rollin Ridge, schon 1854 veröffentlicht worden war, erschienen bis 1969 nur neun Romane indianischer Autoren. In der Einleitung zu American Indian Novelists: An Annotated Critical Bibliography verfolgt Tom Colonnese die Entwicklung des indianischen Romans und stellt fest, daß die ersten indianischen Autoren im Umgang mit der Romanform und mit dem Problem, einer nicht-indianischen Leserschaft eine indianische Thematik in einer nicht-indianischen Sprache zu vermitteln, noch sehr unsicher waren. So versuchte z. B. John Rollin Ridge seine Wut über den Völkermord der Vereinigten Staaten an seinem Stamm, den Cherokee, zu unterdrücken und Morning Doves Roman Cogewa, the Half-Blood (1927) beschreibt `the bittersweet, romantic atmosphere that surrounds the Indian in much American literature.` Diese romantische Atmosphäre begann zwar in den dreißiger Jahren aus dem indianischen Roman zu verschwinden, und Schriftsteller wie John Joseph Mathews und D`Arcy McNickle stellten Protagonisten vor, die als `Mixedbloods` zwischen verschiedenen Welten und Identitäten gefangen waren, aber diese Autoren betonten die scheinbare Ausweglosigkeit einer solchen Zwangslage. Erst Momaday schuf mit Abel, dem entfremdeten Protagonisten aus House Made of Dawn, ein `Mixedblood`, der zu seinen indianischen Wurzeln und damit auch zu seiner Identität zurückfindet. Das Erscheinen von House Made of Dawn markiert einen außerordentlich wichtigen Punkt in der Geschichte der indianischen Literatur, denn es ist der erste indianische Roman, dem ernsthaft kritische Aufmerksamkeit geschenkt wurde, und es ist der Roman, der die `Native American Renaissance` auslöste, in deren Folge eine Fülle von Romanen indianischer Autoren veröffentlicht wurden, unter anderem auch Ceremony (1977) von Leslie Marmon Silko und The Woman Who Owned The Shadows (1983) von Paula Gunn Allen, auf die ich in dieser Arbeit eingehen will. Ein Grund dafür, daß diese indianische Literatur erst in den siebziger Jahren einen solchen Aufschwung erlebte, mag darin liegen, daß sich die amerikanischen Indianer vorher nicht als eine Gruppe sahen, sondern sich eher über ihre unterschiedliche Stammeszugehörigkeit identifizierten, wie Thekla Zachrau erklärt. Aber in den siebziger Jahren änderte sich this attitude...significantly with the advent of `Red Power` - a political and sociological movement indicating the birth of a new sense of identity. Das zentrale Thema im zeitgenössischen indianischen Roman ist daher die Identitätssuche eines Protagonisten, der auf Grund diverser Begebenheiten (wie z.B. gemischtrassiger Abstammung) oder Erfahrungen (hauptsächlich in der Welt der Weißen) von sich selbst und von seiner Kultur entfremdet ist. In der vorliegenden Arbeit soll nun diese Suche in drei zeitgenössischen indianischen Romanen von Autoren mit einem multikulturellen Hintergrund untersucht werden. Dabei will ich anhand von House Made of Dawn von N. Scott Momaday die Bedeutung von Wort und Sprache für die Identitätsfindung des Protagonisten herausstellen und in Leslie Marmon Silkos Ceremony werde ich die Rolle der Landschaft für die Wiederherstellung einer ganzheitlichen Identität des Helden untersuchen. Auch die Akzeptanz der Dualität von Gut und Böse ist bei beiden sehr wichtig. In Paula Gunn Allens The Woman Who Owned the Shadows werde ich näher auf die Bedeutung der überlieferten Geschichten für die Selbstfindung der Protagonistin eingehen. Natürlich sind aber die verschiedenen Aspekte der Identitätssuche und -findung in allen drei Romanen zu erkennen. Handlungshintergrund ist in diesen Romanen vor allem die Pueblo-Kultur des amerikanischen Südwestens, mit der auch die drei Autoren eng verbunden sind. Zunächst möchte ich jedoch zu klären versuchen, was überhaupt `indianisch` bedeutet, da dieser Begriff die Komplexität, die sich hinter ihm verbirgt, nicht zum Ausdruck bringt. Denn gerade viele Europäer haben ein häufig oberflächliches Indianerbild, welches sich an den Romanen Karl Mays, Hollywood-Westem oder anderen einseitigen Darstellungen orientiert. Oft werden dabei Indianer als `hinterlistige Rothäute` verteufelt, oder als `edle Wilde` verklärt. Diese Darstellungen tragen kaum zu einer objektiven Betrachtungsweise der indianischen Kultur und ihrer Mannigfaltigkeit bei. Weiterhin ist zum Verständnis des indianischen Romans ein Einblick in dessen Entwicklung aus einer oralen Tradition notwendig, weshalb auch diese vor der eigentlichen Betrachtung der Romane kurz erläutert werden soll. Inhaltsverzeichnis: I.Einleitung1 II.Versuch einer Begriffsklärung: Was heißt `indianische Identität` 3 III.Das geschriebenene Wort: Der Weg zum indianischen Roman6 IV.`A Word has Power` - N. Scott Momadays House Made of Dawn9 1.Biographisches9 2.Form und Struktur des Romans11 3.Abels Identitätssuche14 3.1.Eine Gratwanderung zwischen Integration und Isolation14 3.2.Der Verlust der Balance18 3.3.Wort und Sprache als Lebenselexier23 3.4.Die Bedeutung der `Night Chant` Zerermonie28 3.5.Abels Rückkehr zu Wort und Tradition33 V.`Voice out of the Land` - Leslie Marinon Silkos Ceremony38 1.Biographisches38 2.Form und Struktur des Romans40 3.Tayos Identitätssuche43 3.1.Isolation und Integration eines `Mixedblood`43 3.2.Der totale Identitätsverlust46 3.3.Heilungsansatz und Rückschlag50 3.4.Die Landschaft als Ursprung der Identität53 Vl.`You don`t have anything if you don`t have the stories` - Paula Gunn Allens The Woman Who Owned the Shadows70 1.Biographisches70 2.Form und Struktur des Romans72 3.Ephanies Identitätssuche74 3.1.Ursachen des Identitätsverlusts74 3.2.Die Erinnerung kehrt zurück76 3.3.Ephanie findet ihren Platz in der Geschichte83 VII.Zusammenfassung86 Anmerkungen88 Literaturverzeichnis100 LITERARY COLLECTIONS / American / General, Diplomica Verlag

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Die Identitätssuche im zeitgenössischen US-indianischen Roman: Ursachen des Identitätsverlusts und Aspekte der Identitätsfindung - Christine Müller
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Christine Müller:

Die Identitätssuche im zeitgenössischen US-indianischen Roman: Ursachen des Identitätsverlusts und Aspekte der Identitätsfindung - neues Buch

ISBN: 9783832401153

ID: 126002076

Inhaltsangabe:Zusammenfassung:1969 erhielt N. Scott Momaday als erster indianischer Autor den Pulitzer-Preis für seinen Erstlingsroman House Made of Dawn (1968), in dessen Mittelpunkt die Identitätssuche des ´´Mixedblood´´ Abel steht. Obgleich der erste Roman eines indianischen Autors, Joaquin Murieta von John Rollin Ridge, schon 1854 veröffentlicht worden war, erschienen bis 1969 nur neun Romane indianischer Autoren.In der Einleitung zu American Indian Novelists: An Annotated Critical Bibliography verfolgt Tom Colonnese die Entwicklung des indianischen Romans und stellt fest, dass die ersten indianischen Autoren im Umgang mit der Romanform und mit dem Problem, einer nicht-indianischen Leserschaft eine indianische Thematik in einer nicht-indianischen Sprache zu vermitteln, noch sehr unsicher waren. So versuchte z. B. John Rollin Ridge seine Wut über den Völkermord der Vereinigten Staaten an seinem Stamm, den Cherokee, zu unterdrücken und Morning Doves Roman Cogewa, the Half-Blood (1927) beschreibt ´´the bittersweet, romantic atmosphere that surrounds the Indian in much American literature.´´ Diese romantische Atmosphäre begann zwar in den dreissiger Jahren aus dem indianischen Roman zu verschwinden, und Schriftsteller wie John Joseph Mathews und D'Arcy McNickle stellten Protagonisten vor, die als ´´Mixedbloods´´ zwischen verschiedenen Welten und Identitäten gefangen waren, aber diese Autoren betonten die scheinbare Ausweglosigkeit einer solchen Zwangslage. Erst Momaday schuf mit Abel, dem entfremdeten Protagonisten aus House Made of Dawn, ein ´´Mixedblood´´, der zu seinen indianischen Wurzeln und damit auch zu seiner Identität zurückfindet.Das Erscheinen von House Made of Dawn markiert einen ausserordentlich wichtigen Punkt in der Geschichte der indianischen Literatur, denn es ist der erste indianische Roman, dem ernsthaft kritische Aufmerksamkeit geschenkt wurde, und es ist der Roman, der die ´´Native American Renaissance´´ auslöste, in deren Folge eine Fülle von Romanen indianischer Autoren veröffentlicht wurden, unter anderem auch Ceremony (1977) von Leslie Marmon Silko und The Woman Who Owned The Shadows (1983) von Paula Gunn Allen, auf die ich in dieser Arbeit eingehen will. Ein Grund dafür, dass diese indianische Literatur erst in den siebziger Jahren einen solchen Aufschwung erlebte, mag darin liegen, dass sich die amerikanischen Indianer vorher nicht als eine Gruppe sahen, sondern sich eher über ihre unterschiedliche Stammeszugehörigkeit identifizierten, wie Thekla Zachrau erklärt. Aber in den siebziger Jahren änderte sich this attitude...significantly with the advent of 'Red Power' - a political and sociological movement indicating the birth of a new sense of identity.Das zentrale Thema im zeitgenössischen indianischen Roman ist daher die Identitätssuche eines Protagonisten, der auf Grund diverser Begebenheiten (wie z.B. gemischtrassiger Abstammung) oder Erfahrungen (hauptsächlich in der Welt der Weissen) von sich selbst und von seiner Kultur entfremdet ist. In der vorliegenden Arbeit soll nun diese Suche in drei zeitgenössischen indianischen Romanen von Autoren mit einem multikulturellen Hintergrund untersucht werden. Dabei will ich anhand von House Made of Dawn von N. Scott Momaday die Bedeutung von Wort und Sprache für die Identitätsfindung des Protagonisten herausstellen und in Leslie Marmon Silkos Ceremony werde ich die Rolle der Landschaft für die Wiederherstellung einer ganzheitlichen Identität des Helden untersuchen. Auch die Akzeptanz der Dualität von Gut und Böse ist bei beiden sehr wichtig. In Paula Gunn Allens The Woman Who Owned the Shadows werde ich näher auf die Bedeutung der überlieferten Geschichten für die Selbstfindung der Protagonistin eingehen. Natürlich sind aber die verschiedenen Aspekte der Identitätssuche und -findung in allen drei Romanen zu erkennen. Handlungshintergrund ist in diesen Romanen vor allem die Pueblo-Kultur des amerikanischen Südwestens, mit der auch die drei Autoren eng verbunden sind.Zunächst möchte ich jedoch zu klären versuchen, was überhaupt ´´indianisch´´ bedeutet, da dieser Begriff die Komplexität, die sich hinter ihm verbirgt, nicht zum Ausdruck bringt. Denn gerade viele Europäer haben ein häufig oberflächliches Indianerbild, welches sich an den Romanen Karl Mays, Hollywood-Westem oder anderen einseitigen Darstellungen orientiert. Oft werden dabei Indianer als ´´hinterlistige Rothäute´´ verteufelt, oder als ´´edle Wild Examensarbeit aus dem Jahr 1997 im Fachbereich Amerikanistik - Literatur, Note: 2,0, Universität des Saarlandes (Unbekannt), Sprache: Deutsch eBook eBooks>Fachbücher>Sprach- & Literaturwissenschaft, Diplom.de

Neues Buch Thalia.ch
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Inhaltsangabe:Zusammenfassung: 1969 erhielt N. Scott Momaday als erster indianischer Autor den Pulitzer-Preis für seinen Erstlingsroman House Made of Dawn (1968), in dessen Mittelpunkt die Identitätssuche des ´´Mixedblood´´ Abel steht. Obgleich der erste Roman eines indianischen Autors, Joaquin Murieta von John Rollin Ridge, schon 1854 veröffentlicht worden war, erschienen bis 1969 nur neun Romane indianischer Autoren. In der Einleitung zu American Indian Novelists: An Annotated Critical Bibliography verfolgt Tom Colonnese die Entwicklung des indianischen Romans und stellt fest, dass die ersten indianischen Autoren im Umgang mit der Romanform und mit dem Problem, einer nicht-indianischen Leserschaft eine indianische Thematik in einer nicht-indianischen Sprache zu vermitteln, noch sehr unsicher waren. So versuchte z. B. John Rollin Ridge seine Wut über den Völkermord der Vereinigten Staaten an seinem Stamm, den Cherokee, zu unterdrücken und Morning Doves Roman Cogewa, the Half-Blood (1927) beschreibt ´´the bittersweet, romantic atmosphere that surrounds the Indian in much American literature.´´ Diese romantische Atmosphäre begann zwar in den dreissiger Jahren aus dem indianischen Roman zu verschwinden, und Schriftsteller wie John Joseph Mathews und D'Arcy McNickle stellten Protagonisten vor, die als ´´Mixedbloods´´ zwischen verschiedenen Welten und Identitäten gefangen waren, aber diese Autoren betonten die scheinbare Ausweglosigkeit einer solchen Zwangslage. Erst Momaday schuf mit Abel, dem entfremdeten Protagonisten aus House Made of Dawn, ein ´´Mixedblood´´, der zu seinen indianischen Wurzeln und damit auch zu seiner Identität zurückfindet. Das Erscheinen von House Made of Dawn markiert einen ausserordentlich wichtigen Punkt in der Geschichte der indianischen Literatur, denn es ist der erste indianische Roman, dem ernsthaft kritische Aufmerksamkeit geschenkt wurde, und es ist der Roman, der die ´´Native American Renaissance´´ auslöste, in deren Folge eine Fülle von Romanen indianischer Autoren veröffentlicht wurden, unter anderem auch Ceremony (1977) von Leslie Marmon Silko und The Woman Who Owned The Shadows (1983) von Paula Gunn Allen, auf die ich in dieser Arbeit eingehen will. Ein Grund dafür, dass diese indianische Literatur erst in den siebziger Jahren einen solchen Aufschwung erlebte, mag darin liegen, dass sich die amerikanischen Indianer vorher nicht als eine Gruppe sahen, sondern sich eher über ihre unterschiedliche Stammeszugehörigkeit identifizierten, wie Thekla Zachrau erklärt. Aber in den siebziger Jahren änderte sich this attitude...significantly with the advent of 'Red Power' - a political and sociological movement indicating the birth of a new sense of identity. Das zentrale Thema im zeitgenössischen indianischen Roman ist daher die Identitätssuche eines Protagonisten, der auf Grund diverser Begebenheiten (wie z.B. gemischtrassiger Abstammung) oder Erfahrungen (hauptsächlich in der Welt der Weissen) von sich selbst und von seiner Kultur entfremdet ist. In der vorliegenden Arbeit soll nun diese Suche in drei zeitgenössischen indianischen Romanen von Autoren mit einem multikulturellen Hintergrund untersucht werden. Dabei will ich anhand von House Made of Dawn von N. Scott Momaday die Bedeutung von Wort und Sprache für die Identitätsfindung des Protagonisten herausstellen und in Leslie Marmon Silkos Ceremony werde ich die Rolle der Landschaft für die Wiederherstellung einer ganzheitlichen Identität des Helden untersuchen. Auch die Akzeptanz der Dualität von Gut und Böse ist bei beiden sehr wichtig. In Paula Gunn Allens The Woman Who Owned the Shadows werde ich näher auf die Bedeutung der überlieferten Geschichten für die Selbstfindung der Protagonistin eingehen. Natürlich sind aber die verschiedenen Aspekte der Identitätssuche und -findung in allen drei Romanen zu erkennen. Handlungshintergrund ist in diesen Romanen vor allem die Pueblo-Kultur des amerikanischen Südwestens, mit der auch die drei Autoren eng verbunden sind. Zunächst möchte ich jedoch zu klären versuchen, was überhaupt ´´indianisch´´ bedeutet, da dieser Begriff die Komplexität, die sich hinter ihm verbirgt, nicht zum Ausdruck bringt. Denn gerade viele Europäer haben ein häufig oberflächliches Indianerbild, welches sich an den Romanen Karl Mays, Hollywood-Westem oder anderen einseitigen Darstellungen orientiert. Oft werden dabei Indianer als ´´hinterlistige Rothäute´´ verteufelt, oder als ´´edle Examensarbeit aus dem Jahr 1997 im Fachbereich Amerikanistik - Literatur, Note: 2,0, Universität des Saarlandes (Unbekannt), Sprache: Deutsch eBook eBooks>Fachbücher>Sprach- & Literaturwissenschaft, Diplom.de

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1997, ISBN: 9783832401153

ID: 28232326

[ED: 1], Auflage, eBook Download (PDF), eBooks, [PU: diplom.de]

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Details zum Buch
Die Identitätssuche im zeitgenössischen US-indianischen Roman: Ursachen des Identitätsverlusts und Aspekte der Identitätsfindung
Autor:

Müller, Christine

Titel:

Die Identitätssuche im zeitgenössischen US-indianischen Roman: Ursachen des Identitätsverlusts und Aspekte der Identitätsfindung

ISBN-Nummer:

3832401156

Detailangaben zum Buch - Die Identitätssuche im zeitgenössischen US-indianischen Roman: Ursachen des Identitätsverlusts und Aspekte der Identitätsfindung


EAN (ISBN-13): 9783832401153
ISBN (ISBN-10): 3832401156
Erscheinungsjahr: 1997
Herausgeber: Diplomica Verlag
Sprache: eng

Buch in der Datenbank seit 16.09.2009 14:15:09
Buch zuletzt gefunden am 28.09.2016 12:52:45
ISBN/EAN: 3832401156

ISBN - alternative Schreibweisen:
3-8324-0115-6, 978-3-8324-0115-3

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