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Projekt Ermutigung . Streitschrift wider die Resignation - Robert JUNGK
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Robert JUNGK:

Projekt Ermutigung . Streitschrift wider die Resignation - Erstausgabe

1990, ISBN: 9783880220362

Taschenbuch

[ED: Taschenbuch], [PU: Rotbuch], Robert Jungk (* 11. Mai 1913 in Berlin 14. Juli 1994 in Salzburg eigentlich Robert Baum) war ein Publizist, Journalist und einer der ersten Zukunftsforscher. 1986 erhielt Jungk den Right Livelihood Award (Alternativer Nobelpreis). Robert Jungk war der Sohn des Dramaturgen, Schauspielers und Regisseurs David Baum (Künstlername Max Jungk, 18721937) und der Schauspielerin Sara Bravo (Künstlername Elli Branden, 18851948). Als Schüler des humanistischen Mommsen-Gymnasiums in Berlin-Schöneberg beteiligte er sich an der antibürgerlichen Jugendbewegung Kameraden, deutsch-jüdischer Wanderbund, war Mitglied im Sozialistischen Schülerbund (SSB), einer Organisation, die der Kommunistischen Partei-Opposition nahestand, und bei der Internationalen Arbeiterhilfe (IAH). Nach dem Abitur 1932 versuchte er sich als Regieassistent bei Richard Oswald und wirkte in einer Nebenrolle im Film Unheimliche Geschichten mit. Danach nahm er ein Philosophie-Studium an der Friedrich-Wilhelms-Universität auf und beteiligte sich an dem von Harro Schulze-Boysen initiierten Gegner-Kreis. Kurz nach dem Reichstagsbrand wurde Jungk verhaftet, weil er Titelseiten des Völkischen Beobachters vom Schwarzen Brett der Universität gerissen hatte, gelangte aber mit Hilfe seines Freundes Sven Schacht, Neffe von Reichsbankpräsident Hjalmar Schacht, wieder in Freiheit. Noch vor der Reichstagswahl März 1933 reiste er nach Seefeld in Tirol aus. Über Zürich emigrierte er im Mai 1933 nach Paris. Es folgten ein Studium an der Sorbonne, Filmarbeiten in Frankreich und Spanien sowie Tätigkeiten für deutschsprachige Pressedienste von Emigranten. 1936 kehrte er kurz zu seinen Eltern nach Berlin zurück, wo der Kontakt zu Harro Schulze-Boysen wieder auflebte. Im November 1936 musste Jungk, wie unmittelbar darauf auch seine Eltern, in die Tschechoslowakei flüchten während seiner Zeit in Prag schloss er Freundschaft mit Peter Weiss. Während Jungk sich von den zerstrittenen Gruppierungen der politischen Emigration fernhielt, pflegte er intensiven Kontakt zur Gruppe marxistischer Psychoanalytiker um Otto Fenichel und Steffi Bornstein. Im Mai 1938 wich er vor der drohenden deutschen Okkupation nach Zürich aus. Wilhelm Reichs Buch Massenpsychologie des Faschismus hatte ihn dazu angeregt, eine historische Doktorarbeit über die seelischen Gründe des Zusammenbruchs großer Reiche zu schreiben. Die ablehnende Reaktion des Doktorvaters Karl Meyer beendete zunächst Jungks akademische Ambitionen. Stattdessen wirkte er vorübergehend an dem Aufbau eines Pressedienstes in London mit. 1939 bis 1945 arbeitete er für schweizerische Tages- und Wochenzeitungen unter verschiedenen Pseudonymen, insbesondere als F. L. für die Weltwoche. Im Juni 1943 drohte ihm die Abschiebung nach Deutschland, erst die Fürsprache Emil Oprechts u.a. führte zu einer Internierung, erst in der Strafanstalt St. Gallen, schließlich auf Schloss Burg im Leimental. Nach 1945 lebte er in Paris, Washington, D.C. und Los Angeles und arbeitete als Korrespondent für schweizerische, deutsche, niederländische und französische Publikationen. Im Jahr 1957 siedelte er mit seiner Frau Ruth nach Österreich über, zunächst nach Wien. Ab 1970 lebten sie in Salzburg. 1952 erschien sein erstes Werk Die Zukunft hat schon begonnen zu Fragen der Zukunft der Menschheit. Jungk gehörte zu den bedeutendsten Pionieren der internationalen Umwelt- und Friedensbewegung. Er erfand die Zukunftswerkstätten und gründete 1985 die Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen. Ab 1964 war er Mitherausgeber der Buchreihe Modelle für eine neue Welt. Im selben Jahr gründete er das Institut für Zukunftsfragen in Wien. Einer seiner Mitarbeiter an diesem Institut war Ernst Florian Winter. Robert Jungk prägte 1977 den Begriff Atomstaat mit seinem gleichnamigen Buch. Ab 1980 war Jungk aktiv in der Friedensbewegung. Im Heißen Herbst 1983 nahm er an der Sitzblockade des US-Stützpunktes in Mutlangen teil und war Sprecher auf der Großdemonstration im Bonner Hofgarten. Obwohl er in seiner eigenen Vita angibt, sich erst ab 1980 in der Friedensbewegung engagiert zu haben, hat er dies nachweislich bereits ab 1960 in Bezug auf den Ostermarsch gegen Atomwaffen in Ost und West getan, trat als Redner bei Abschlusskundgebungen auf und entwarf 1962 einen Aufruf, anknüpfend an die Aussage im ersten Ostermarsch-Flugblatt von 1960 (Haben Sie Vertrauen in die Macht des Einzelnen!): Wer kann einen dritten Weltkrieg verhindern? DU kannst ihn verhindern () Nütze Deine Chance heute und hier, verteidige das Leben und die Freiheit Deiner Familie jetzt! Schließe Dich den Ostermärschen gegen die Atomwaffen jeder Nation an! 1992 trat er als Kandidat der Grünen Alternative bei der Wahl zum österreichischen Bundespräsidenten an. Er erhielt 5,7 Prozent der Stimmen. Robert Jungk war ab 1948 mit Ruth Suschitzky, Cousine von Edith Tudor-Hart und Wolfgang Suschitzky, verheiratet. 1952 wurde der gemeinsame Sohn Peter Stephan Jungk geboren. Beerdigt wurde Robert Jungk auf dem Jüdischen Friedhof in Salzburg. (Quelle: Wikipedia) Gut erhaltenes, sauberes Exemplar., [SC: 3.70], leichte Gebrauchsspuren, gewerbliches Angebot, 190x109 mm, [GW: 100g], [PU: Berlin], 1. Auflage dieser Ausgabe (?) (OA 1988)

gebrauchtes bzw. antiquarisches Buch Booklooker.de
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Projekt Ermutigung . Streitschrift wider die Resignation - Robert JUNGK
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Robert JUNGK:

Projekt Ermutigung . Streitschrift wider die Resignation - Erstausgabe

1990, ISBN: 9783880220362

Taschenbuch

[ED: Taschenbuch], [PU: Rotbuch], Robert Jungk (* 11. Mai 1913 in Berlin 14. Juli 1994 in Salzburg eigentlich Robert Baum) war ein Publizist, Journalist und einer der ersten Zukunftsforscher. 1986 erhielt Jungk den Right Livelihood Award (Alternativer Nobelpreis). Robert Jungk war der Sohn des Dramaturgen, Schauspielers und Regisseurs David Baum (Künstlername Max Jungk, 18721937) und der Schauspielerin Sara Bravo (Künstlername Elli Branden, 18851948). Als Schüler des humanistischen Mommsen-Gymnasiums in Berlin-Schöneberg beteiligte er sich an der antibürgerlichen Jugendbewegung Kameraden, deutsch-jüdischer Wanderbund, war Mitglied im Sozialistischen Schülerbund (SSB), einer Organisation, die der Kommunistischen Partei-Opposition nahestand, und bei der Internationalen Arbeiterhilfe (IAH). Nach dem Abitur 1932 versuchte er sich als Regieassistent bei Richard Oswald und wirkte in einer Nebenrolle im Film Unheimliche Geschichten mit. Danach nahm er ein Philosophie-Studium an der Friedrich-Wilhelms-Universität auf und beteiligte sich an dem von Harro Schulze-Boysen initiierten Gegner-Kreis. Kurz nach dem Reichstagsbrand wurde Jungk verhaftet, weil er Titelseiten des Völkischen Beobachters vom Schwarzen Brett der Universität gerissen hatte, gelangte aber mit Hilfe seines Freundes Sven Schacht, Neffe von Reichsbankpräsident Hjalmar Schacht, wieder in Freiheit. Noch vor der Reichstagswahl März 1933 reiste er nach Seefeld in Tirol aus. Über Zürich emigrierte er im Mai 1933 nach Paris. Es folgten ein Studium an der Sorbonne, Filmarbeiten in Frankreich und Spanien sowie Tätigkeiten für deutschsprachige Pressedienste von Emigranten. 1936 kehrte er kurz zu seinen Eltern nach Berlin zurück, wo der Kontakt zu Harro Schulze-Boysen wieder auflebte. Im November 1936 musste Jungk, wie unmittelbar darauf auch seine Eltern, in die Tschechoslowakei flüchten während seiner Zeit in Prag schloss er Freundschaft mit Peter Weiss. Während Jungk sich von den zerstrittenen Gruppierungen der politischen Emigration fernhielt, pflegte er intensiven Kontakt zur Gruppe marxistischer Psychoanalytiker um Otto Fenichel und Steffi Bornstein. Im Mai 1938 wich er vor der drohenden deutschen Okkupation nach Zürich aus. Wilhelm Reichs Buch Massenpsychologie des Faschismus hatte ihn dazu angeregt, eine historische Doktorarbeit über die seelischen Gründe des Zusammenbruchs großer Reiche zu schreiben. Die ablehnende Reaktion des Doktorvaters Karl Meyer beendete zunächst Jungks akademische Ambitionen. Stattdessen wirkte er vorübergehend an dem Aufbau eines Pressedienstes in London mit. 1939 bis 1945 arbeitete er für schweizerische Tages- und Wochenzeitungen unter verschiedenen Pseudonymen, insbesondere als F. L. für die Weltwoche. Im Juni 1943 drohte ihm die Abschiebung nach Deutschland, erst die Fürsprache Emil Oprechts u.a. führte zu einer Internierung, erst in der Strafanstalt St. Gallen, schließlich auf Schloss Burg im Leimental. Nach 1945 lebte er in Paris, Washington, D.C. und Los Angeles und arbeitete als Korrespondent für schweizerische, deutsche, niederländische und französische Publikationen. Im Jahr 1957 siedelte er mit seiner Frau Ruth nach Österreich über, zunächst nach Wien. Ab 1970 lebten sie in Salzburg. 1952 erschien sein erstes Werk Die Zukunft hat schon begonnen zu Fragen der Zukunft der Menschheit. Jungk gehörte zu den bedeutendsten Pionieren der internationalen Umwelt- und Friedensbewegung. Er erfand die Zukunftswerkstätten und gründete 1985 die Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen. Ab 1964 war er Mitherausgeber der Buchreihe Modelle für eine neue Welt. Im selben Jahr gründete er das Institut für Zukunftsfragen in Wien. Einer seiner Mitarbeiter an diesem Institut war Ernst Florian Winter. Robert Jungk prägte 1977 den Begriff Atomstaat mit seinem gleichnamigen Buch. Ab 1980 war Jungk aktiv in der Friedensbewegung. Im Heißen Herbst 1983 nahm er an der Sitzblockade des US-Stützpunktes in Mutlangen teil und war Sprecher auf der Großdemonstration im Bonner Hofgarten. Obwohl er in seiner eigenen Vita angibt, sich erst ab 1980 in der Friedensbewegung engagiert zu haben, hat er dies nachweislich bereits ab 1960 in Bezug auf den Ostermarsch gegen Atomwaffen in Ost und West getan, trat als Redner bei Abschlusskundgebungen auf und entwarf 1962 einen Aufruf, anknüpfend an die Aussage im ersten Ostermarsch-Flugblatt von 1960 (Haben Sie Vertrauen in die Macht des Einzelnen!): Wer kann einen dritten Weltkrieg verhindern? DU kannst ihn verhindern () Nütze Deine Chance heute und hier, verteidige das Leben und die Freiheit Deiner Familie jetzt! Schließe Dich den Ostermärschen gegen die Atomwaffen jeder Nation an! 1992 trat er als Kandidat der Grünen Alternative bei der Wahl zum österreichischen Bundespräsidenten an. Er erhielt 5,7 Prozent der Stimmen. Robert Jungk war ab 1948 mit Ruth Suschitzky, Cousine von Edith Tudor-Hart und Wolfgang Suschitzky, verheiratet. 1952 wurde der gemeinsame Sohn Peter Stephan Jungk geboren. Beerdigt wurde Robert Jungk auf dem Jüdischen Friedhof in Salzburg. (Quelle: Wikipedia) Gut erhaltenes, sauberes Exemplar., [SC: 1.20], leichte Gebrauchsspuren, gewerbliches Angebot, 190x109 mm, [GW: 100g], [PU: Berlin], 1. Auflage dieser Ausgabe (?) (OA 1988)

gebrauchtes bzw. antiquarisches Buch Booklooker.de
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Projekt Ermutigung. Streitschrift wider die Resignation. - Robert Jungk
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Robert Jungk:
Projekt Ermutigung. Streitschrift wider die Resignation. - gebrauchtes Buch

ISBN: 3880220360

[SR: 5763962], Broschiert, [EAN: 9783880220362], Rotbuch Verlag, Rotbuch Verlag, Book, [PU: Rotbuch Verlag], Rotbuch Verlag, Projekt Ermutigung. Streitschrift wider die Resignation., 3234701, Soziologie, 3234721, Angewandte Soziologie, 3234731, Anthropologie, 3234741, Arbeit, 3234751, Bevölkerung, 3234761, Bildung & Erziehung, 3234771, Einführung, 3234781, Entwicklung & Differenzierung, 3234791, Familie & Jugend, 3234801, Geschlechterforschung, 3234821, Medien, 3234831, Migration, 187258, Oral History & Biografieforschung, 3234841, Organisation & Verwaltung, 3234851, Politik, 3234871, Risiko, 3234881, Sexualität, 3234891, Sozialforschung, 3234901, Sozialstruktur, 3235141, Soziologische Theorien, 3234481, Sozialwissenschaft, 288100, Fachbücher, 541686, Kategorien, 186606, Bücher, 189169, Ingenieurwissenschaft & Technik, 189170, Bautechnik & Architektur, 13950271, Bionik, 3308191, Eisenbahn, 189192, Elektrotechnik, 189193, Energietechnik, 3470851, Feuerwehr, 189194, Gen-, Medizin- & Biotechnik, 189197, Hobby & Technikgeschichte, 189204, Informationstechnik, 189205, Kommunikation & Nachrichtentechnik, 189211, Kraftfahrzeugtechnik, 189250, Maschinenbau Allgemein, 189251, Materialien & Gase, 189258, Mechanik, 189259, Meßtechnik, 189260, Normierung, 189264, Philosophie & Technikkritik, 189265, Prüftechnik, 189266, Regelungstechnik, 189267, Robotik, 189268, Schalten, 189269, Schweißen, 747372, Sprengen, 189271, Technisches Zeichnen, 189273, Verfahrenstechnik, 189274, Verschiedenes, 121, Naturwissenschaften & Technik, 541686, Kategorien, 186606, Bücher, 188956, Gesellschaft, 16243761, Alter, 498564, Ausländer, 498556, Behinderte, 498562, Diskriminierung, 498546, Drogen, 187380, Genetik & Bioethik, 16243741, Gesellschaftskritik, 188966, Gesundheit, 188974, Kriminalität, 188973, Multikultur, 555752, Popkultur, 188979, Sozialarbeit, 16243751, Soziale Gerechtigkeit, 3341421, Sozialhilfe, 3341441, Technischer Fortschritt, 143, Politik & Geschichte, 541686, Kategorien, 186606, Bücher

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Projekt Ermutigung Streitschrift wider die Resignation / Robert Jungk - Jungk, Robert
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Jungk, Robert:
Projekt Ermutigung Streitschrift wider die Resignation / Robert Jungk - Taschenbuch

1990, ISBN: 3880220360

ID: 20270257967

[EAN: 9783880220362], [SC: 2.5], [PU: Rotbuch-Verl., Berlin], INFORMATIONSGESELLSCHAFT ; ZUKUNFT9.3A, 124 Seiten Format 19 cm gutes exemplar, tb und Seiten sauber 3++

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Jungk, Robert:
Projekt Ermutigung - Taschenbuch

ISBN: 9783880220362

[ED: Taschenbuch], [PU: Rotbuch], [SC: 1.20], leichte Gebrauchsspuren, privates Angebot, 190x109 mm, [GW: 110g]

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Projekt Erinnerung. Streitschrift wider die Resignation.
Autor:

Robert Jungk

Titel:

Projekt Erinnerung. Streitschrift wider die Resignation.

ISBN-Nummer:

3880220360

Detailangaben zum Buch - Projekt Erinnerung. Streitschrift wider die Resignation.


EAN (ISBN-13): 9783880220362
ISBN (ISBN-10): 3880220360
Taschenbuch
Erscheinungsjahr: 1990
Herausgeber: Rotbuch Verlag; Berlin; 1990

Buch in der Datenbank seit 30.05.2007 00:22:36
Buch zuletzt gefunden am 15.10.2016 11:44:23
ISBN/EAN: 3880220360

ISBN - alternative Schreibweisen:
3-88022-036-0, 978-3-88022-036-2

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