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Paul Celan bei Martin Heidegger in Todtnauberg. Spuren 60. - Gellhaus, Axel
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(*)
Gellhaus, Axel:

Paul Celan bei Martin Heidegger in Todtnauberg. Spuren 60. - gebrauchtes Buch

2002, ISBN: 9783933679734

[PU: Deutsche Schillergesellschaft Marbach], 16 S. illustriert 8 geheftet. Gutes Exemplar. - Mit Gedicht-Beilage. - Über die Präsenz der Schriften Heideggers in Celans Bibliothek wissen wir Bescheid Lektüredatierungen seit den frühen 50er Jahren bezeugen sein Interesse. Daß es von Beginn an eine kritische Aufmerksamkeit war, wird, wenn es überhaupt belegt werden muß, daran ersichtlich, daß Celan sich schon im Jahre 1954 nicht nur mit den Schriften des "Denk-Herrn" (wie er in einem Brief-Entwurf einmal schreibt) beschäftigt, sondern auch mit dem Heidegger-Kenner und -Kritiker Karl Löwith. Dessen Buch Heidegger. Denker in dürftiger Zerb begleitete Celan auf einer Reise nach Südfrankreich. Löwiths Lebensbericht aus dem Jahre 1940 mit der Beschreibung jener denkwürdigen Begegnung in Rom lag zu dieser Zeit noch nicht vor, er erschien 1961 erstmals in Deutschland. Aber auch sein 1953 publiziertes Heidegger-Buch bietet kritisches Potential genug, so etwa die Kritik an Heideggers Geschichtsbegriff. Das Motto, das Löwith seinem Buch vorangestellt hat, stammt aus dem platonischen Dialog Sophistes und lautet: "Laß uns also den, der die Wahrheit scheinbar nachahmt, wie ein Stück Eisen prüfen, ob es ein heiles Ganzes ist, oder noch einen Spalt hat." Es ist geeignet, der Auseinandersetzung Celans mit Heidegger leitmotivisch vorangestellt zu werden. Man kann Spuren einer Auseinandersetzung mit Heideggers Denken schon früh in Gedichten Celans finden, aber nie im Sinne einer bloßen Affirmation, sondern wie gegenüber allen anderen Philosophien, Theologien und Theorien im Sinne der dialogischen "Wahrheits- und Spaltprobe". Einer sehr prompten Erprobung unterzieht Celan Heideggers Wendung von der Sprache der Dichtung als dem "Geläut der Stille"2 wohl in dem Gedicht Zähle die Mandeln1, dem letzten aus dem Zyklus Mohn und Gedächtnis (1952). Wird hier nicht mit den Zeilen: "schwangen die Hämmer frei im Glockenstuhl deines Schweigens, / stieß das Erlauschte zu dir" präzise und bitter die Hei-deggersche Gnome vom "Hörenkönnen auf das Geläut der Stille" mit einer individuellen Erfahrung zusammengebracht, geschichtlich aktualisiert und entsprechend verwandelt wieder entlassen ? Man darf dieses poetische Verfahren - mit Celans eigener Terminologie - als "Engführung" bezeichnen: ein Prozeß des dialektischen In-Beziehung-Setzens von Denkmodellen, die in die Allgemeinheit der Sprache übergegangen sind, und individueller Grenzerfahrung. Diese Dialektik berechtigt Celan - gegen Martin Heidegger und gegen Gottfried Benn -, von der dialogischen Form seiner Dichtung zu sprechen. (S. 1) ISBN 3933679737, [SC: 2.00], gebraucht gut, gewerbliches Angebot, [GW: 550g]

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Fundus-Online GbR Borkert/ Schwarz/ Zerfaß
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Paul Celan bei Martin Heidegger in Todtnauberg. Spuren; 60. - Gellhaus, Axel
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Gellhaus, Axel:

Paul Celan bei Martin Heidegger in Todtnauberg. Spuren; 60. - Taschenbuch

2002, ISBN: 3933679737

ID: 20019652370

[EAN: 9783933679734], Gebraucht, sehr guter Zustand, [SC: 3.0], [PU: Deutsche Schillergesellschaft; Marbach,], 16 S.; illustriert; 8°; geheftet. Gutes Exemplar. - Mit Gedicht-Beilage. - Über die Präsenz der Schriften Heideggers in Celans Bibliothek wissen wir Bescheid; Lektüredatierungen seit den frühen 50er Jahren bezeugen sein Interesse. Daß es von Beginn an eine kritische Aufmerksamkeit war, wird, wenn es überhaupt belegt werden muß, daran ersichtlich, daß Celan sich schon im Jahre 1954 nicht nur mit den Schriften des "Denk-Herrn" (wie er in einem Brief-Entwurf einmal schreibt) beschäftigt, sondern auch mit dem Heidegger-Kenner und -Kritiker Karl Löwith. Dessen Buch >Heidegger. Denker in dürftiger Zerb begleitete Celan auf einer Reise nach Südfrankreich. Löwiths Lebensbericht aus dem Jahre 1940 mit der Beschreibung jener denkwürdigen Begegnung in Rom lag zu dieser Zeit noch nicht vor, er erschien 1961 erstmals in Deutschland. Aber auch sein 1953 publiziertes Heidegger-Buch bietet kritisches Potential genug, so etwa die Kritik an Heideggers Geschichtsbegriff. Das Motto, das Löwith seinem Buch vorangestellt hat, stammt aus dem platonischen Dialog >SophistesZähle die Mandeln1, dem letzten aus dem Zyklus >Mohn und Gedächtnis (1952). Wird hier nicht mit den Zeilen: "schwangen die Hämmer frei im Glockenstuhl deines Schweigens, / stieß das Erlauschte zu dir" präzise und bitter die Hei-deggersche Gnome vom "Hörenkönnen auf das Geläut der Stille" mit einer individuellen Erfahrung zusammengebracht, geschichtlich aktualisiert und entsprechend verwandelt wieder entlassen ? Man darf dieses poetische Verfahren - mit Celans eigener Terminologie - als "Engführung" bezeichnen: ein Prozeß des dialektischen In-Beziehung-Setzens von Denkmodellen, die in die Allgemeinheit der Sprache übergegangen sind, und individueller Grenzerfahrung. Diese Dialektik berechtigt Celan - gegen Martin Heidegger und gegen Gottfried Benn -, von der dialogischen Form seiner Dichtung zu sprechen. (S. 1) ISBN 3933679737 Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 550

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Fundus-Online GbR Borkert SchwarzZerfaß, Berlin, Germany [8335842] [Rating: 5 (von 5)]
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Paul Celan bei Martin Heidegger in Todtnauberg. Spuren; 60. - Gellhaus, Axel
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Paul Celan bei Martin Heidegger in Todtnauberg. Spuren; 60. - Taschenbuch

2002

ISBN: 3933679737

ID: 20019652370

[EAN: 9783933679734], Gebraucht, sehr guter Zustand, [PU: Deutsche Schillergesellschaft; Marbach,], 16 S.; illustriert; 8°; geheftet. Gutes Exemplar. - Mit Gedicht-Beilage. - Über die Präsenz der Schriften Heideggers in Celans Bibliothek wissen wir Bescheid; Lektüredatierungen seit den frühen 50er Jahren bezeugen sein Interesse. Daß es von Beginn an eine kritische Aufmerksamkeit war, wird, wenn es überhaupt belegt werden muß, daran ersichtlich, daß Celan sich schon im Jahre 1954 nicht nur mit den Schriften des "Denk-Herrn" (wie er in einem Brief-Entwurf einmal schreibt) beschäftigt, sondern auch mit dem Heidegger-Kenner und -Kritiker Karl Löwith. Dessen Buch >Heidegger. Denker in dürftiger Zerb begleitete Celan auf einer Reise nach Südfrankreich. Löwiths Lebensbericht aus dem Jahre 1940 mit der Beschreibung jener denkwürdigen Begegnung in Rom lag zu dieser Zeit noch nicht vor, er erschien 1961 erstmals in Deutschland. Aber auch sein 1953 publiziertes Heidegger-Buch bietet kritisches Potential genug, so etwa die Kritik an Heideggers Geschichtsbegriff. Das Motto, das Löwith seinem Buch vorangestellt hat, stammt aus dem platonischen Dialog >SophistesZähle die Mandeln1, dem letzten aus dem Zyklus >Mohn und Gedächtnis (1952). Wird hier nicht mit den Zeilen: "schwangen die Hämmer frei im Glockenstuhl deines Schweigens, / stieß das Erlauschte zu dir" präzise und bitter die Hei-deggersche Gnome vom "Hörenkönnen auf das Geläut der Stille" mit einer individuellen Erfahrung zusammengebracht, geschichtlich aktualisiert und entsprechend verwandelt wieder entlassen ? Man darf dieses poetische Verfahren - mit Celans eigener Terminologie - als "Engführung" bezeichnen: ein Prozeß des dialektischen In-Beziehung-Setzens von Denkmodellen, die in die Allgemeinheit der Sprache übergegangen sind, und individueller Grenzerfahrung. Diese Dialektik berechtigt Celan - gegen Martin Heidegger und gegen Gottfried Benn -, von der dialogischen Form seiner Dichtung zu sprechen. (S. 1) ISBN 3933679737 Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 550

gebrauchtes bzw. antiquarisches Buch Abebooks.de
Fundus-Online GbR Borkert SchwarzZerfaß, Berlin, Germany [8335842] [Rating: 5 (von 5)]
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Paul Celan bei Martin Heidegger in Todtnauberg. Spuren; 60. - Gellhaus, Axel
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Paul Celan bei Martin Heidegger in Todtnauberg. Spuren; 60. - gebrauchtes Buch

2002, ISBN: 3933679737

ID: OR31390010 (1058829)

Deutsche Schillergesellschaft, Marbach, 16 S.; illustriert; 8°; geheftet. Gutes Exemplar. - Mit Gedicht-Beilage. - Über die Präsenz der Schriften Heideggers in Celans Bibliothek wissen wir Bescheid; Lektüredatierungen seit den frühen 50er Jahren bezeugen sein Interesse. Daß es von Beginn an eine kritische Aufmerksamkeit war, wird, wenn es überhaupt belegt werden muß, daran ersichtlich, daß Celan sich schon im Jahre 1954 nicht nur mit den Schriften des "Denk-Herrn" (wie er in einem Brief-Entwurf einmal schreibt) beschäftigt, sondern auch mit dem Heidegger-Kenner und -Kritiker Karl Löwith. Dessen Buch >Heidegger. Denker in dürftiger Zerb begleitete Celan auf einer Reise nach Südfrankreich. Löwiths Lebensbericht aus dem Jahre 1940 mit der Beschreibung jener denkwürdigen Begegnung in Rom lag zu dieser Zeit noch nicht vor, er erschien 1961 erstmals in Deutschland. Aber auch sein 1953 publiziertes Heidegger-Buch bietet kritisches Potential genug, so etwa die Kritik an Heideggers Geschichtsbegriff. Das Motto, das Löwith seinem Buch vorangestellt hat, stammt aus dem platonischen Dialog >SophistesZähle die Mandeln1, dem letzten aus dem Zyklus >Mohn und Gedächtnis (1952). Wird hier nicht mit den Zeilen: "schwangen die Hämmer frei im Glockenstuhl deines Schweigens, / stieß das Erlauschte zu dir" präzise und bitter die Hei-deggersche Gnome vom "Hörenkönnen auf das Geläut der Stille" mit einer individuellen Erfahrung zusammengebracht, geschichtlich aktualisiert und entsprechend verwandelt wieder entlassen ? Man darf dieses poetische Verfahren - mit Celans eigener Terminologie - als "Engführung" bezeichnen: ein Prozeß des dialektischen In-Beziehung-Setzens von Denkmodellen, die in die Allgemeinheit der Sprache übergegangen sind, und individueller Grenzerfahrung. Diese Dialektik berechtigt Celan - gegen Martin Heidegger und gegen Gottfried Benn -, von der dialogischen Form seiner Dichtung zu sprechen. (S. 1) ISBN 3933679737Literaturwissenschaft 2002

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Gellhaus, Axel:
"... seit ein Gespräch wir sind ..." Paul Celan bei Martin Heidegger in Todtnauberg - gebrauchtes Buch

2002, ISBN: 9783933679734

[ED: Heft/Zeitschrift], [PU: Deutsche Schillergesellschaft Marbach am Neckar], Ungelesen und einwandfrei. - Mit transparentem OU. SPUREN 60, Januar 2004. Mit Faksimile des Gedichts "Todtnauberg" von Paul Celan., [SC: 1.20], wie neu, privates Angebot, 245x165 mm, [GW: 65g], [PU: Marbach am Neckar], Zweite Auflage, 4. Tausend

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