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Ab in die Dertschi! (eBook, PDF) - Caspers, Ralph; Hoffmann, Ulrich
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Caspers, Ralph; Hoffmann, Ulrich:

Ab in die Dertschi! (eBook, PDF) - neues Buch

ISBN: 9783593433431

ID: c262923e53ce32d0c33cbccd8e4c7daa

Hallo und herzlich willkommen! Moment, ich muss das noch kurz wegräumen. Setz dich doch schon mal. Willst du was trinken? Nein, ich kann jetzt nicht. Schön, dass du da bist. Ja, ich komme gleich. Aber nicht sofort. Einen Moment noch. Geht's euch gut? Das freut mich. Möchtest du etwas trinken? Ich setz mich gleich zu dir. Ich muss nur noch ? ja, ich komme, ich komme. Warte mal kurz. Ich bin gleich wieder da. Mach's dir bequem. Willst du etwas trinken? Ist ja gut, ich komme ja schon!Erwachsene Freunde zu treffen ist, wenn man Kinder im Haus hat, eigentlich unmöglich. Andererseits aber auch wichtiger denn je.Und wenn man es dann tut, sitzt man zusammen und erzählt sich von den eigenen Kindern oder gibt Ratschläge zu denen des anderen ? Manchmal verliert man dabei ganz aus den Augen, wie schön es sein kann, Kinder zu haben - und manchmal macht man es einander auch erst wieder bewusst.Wenn Stolz in der eigenen Stimme schwingt. Oder wenn wir bei der Erinnerung an ein Erlebnis lächeln. Nicht nur mit dem Mund, sondern auch mit den Augen.Wenn wir vor dem Zubettgehen noch ins Kinderzimmer schleichen und einen Moment ganz ruhig dastehen, mit Glückstränen in den Augen. Weil das Leben so ist, wie es ist. Weil wir morgen wieder zu früh aufstehen müssen, um vor dem Kindergarten oder der Schule noch den Blauen Elefanten zu gucken. Weil wir wieder eine Chance darauf haben, das beste Pausenbrot aller Zeiten in den Ranzen zu packen. Weil wir jetzt schon wissen, dass es irgendwann keinen Kuss zum Abschied mehr gibt - aber noch ist es zum Glück nicht so weit.Wir, Ralph Caspers und Ulrich Hoffmann, haben sechs Kinder, wenn auch nicht gemeinsam. Wir arbeiten seit mehreren Jahren zusammen. Und während der dafür notwendigen Telefonate kamen die Kinder immer mal wieder ins Zimmer, egal ob gerade Arbeits- oder Schlafenszeit war. Es ist bei uns wie in allen anderen Familien: Die Kinder funktionieren nie nach Plan. Und das ist eigentlich eine der Eigenschaften, die sie so wundervoll macht. Sie geben uns die Gelegenheit, auf die Unwägbarkeiten des Lebens nicht gereizt und ungeduldig zu reagieren, sondern liebevoll und gelassen.Elternsein ist ein bisschen in Verruf geraten. Eltern, die nicht jederzeit gestresst sind, werden schief angesehen, als gäben sie sich nicht genug Mühe. Denn viele mikromanagen das Leben ihrer Kinder und jammern dann darüber, dass sie so viel Arbeit mit dem Nachwuchs haben.Wir stecken beide viel Zeit in das Familienleben. Manchmal zufällig und unbeabsichtigt, aber oft auch bewusst, geplant und notfalls auch wider den eigenen Schweinehund.Inzwischen wissen wohl alle Eltern, dass quality time den Kindern gut tut. Und dass diese magische Superzeit nicht der 5-Sterne-Urlaub in der Türkei ist oder Tiefschneefahren in Kanada, sondern dass Nähe vor allem im Alltag stattfindet.Aber nachdem Kinder viele Jahrhunderte lang nur nützlich waren, sind sie inzwischen zu Accessoires aufgestiegen. Die Gleichung scheint zu sein: Je besser die Noten meines Kindes, je größer die Medaille vom Sportwettbewerb, je mehr außerschulische Aktivitäten, desto besser sind die Eltern. Den Großen zuliebe dreht sich alles um die Kleinen.Häufig wird dabei vergessen, wie viel Spaß Kinder machen können. Manche Eltern (und uns ist das natürlich auch schon passiert) übersehen vor lauter Alltagserschöpfung ganz, wie großartig es sein kann, mit Kindern zu leben. Wie bereichernd. Dass man über den eigenen Tellerrand hinausschauen und selbst für kurze Zeit wieder Kind werden darf. Wir wollen davon erzählen, was DIE ELTERN davon haben, zelten zu gehen, eine Rakete steigen zu lassen, einen Schneemann zu bauen oder auch einen Nachmittag zusammen Video zu spielen ? Ideen für Zeit mit Kindern gibt es reichlich. Man muss nur egoistisch genug sein, sie wahrzumachen. Viel Spaß, Ralph Caspers und Ulrich Hoffmann1. Ab in die Dertschi! Mit vier Jahren kam mein ältestes Kind einmal vom Kindergarten nach Hause und erzählte von dem Grauen, das es dort vorgefunden hatte. Die Erzieherinnen hätten nur rumgebrüllt, es wäre alles verboten gewesen und das Essen hätte so schlecht geschmeckt, dass sich alle Kinder übergeben mussten. Ach ja, und außerdem hätten sie den ganzen Tag "verkehrte Welt" gespielt.Ich war geschockt. Interessanterweise war die Laune unseres Vierjährigen trotz der üblen Erlebnisse ausgezeichnet: "Haben wir Kekse?""Äh, Moment. Ich bin gerade noch etwas erschüttert. Was war denn da heute los im Kindergarten?""Verkehrte Welt, Papa. Hörst du nicht zu?"Die Frage "Was ist denn verkehrte Welt?" wurde mit einer Kombination aus Augenrollen und Zungerausstrecken quittiert - der höchsten Form von Geringschätzung, die es in unserer Familie bis dato gibt. Und gleichzeitig ist es die Geste der Wahl, wenn man sagen möchte: "Das kann jetzt echt nicht wahr sein. Wie alt bist du? Das letzte Jahrtausend hat angerufen und möchte dich gern zurückhaben. Du weißt ja gar nichts!""Kennst du das nicht? Verkehrte Welt ist, wenn alles verkehrt rum ist. Gut ist schlecht, langweilig ist toll, rechts ist links." Er grinste.Während ich diesen Satz meines Sohnes innerlich fortsetzte mit "Krieg ist Frieden, Unwissenheit ist Stärke" und mir überlegte, warum sich Vierjährige im Kindergarten schon mit George Orwells 1984 beschäftigten, musste ich wohl einen ziemlich abwesenden Gesichtsausdruck gehabt haben."Papa? Papa?!""Äh, ach, Ironie! Doch, das kenn ich. Dann bin ich ja beruhigt", sagte ich und freute mich insgeheim schon auf die nächste Diskussion mit den Leuten, die immer behaupten, Kinder könnten mit dieser beliebten rhetorischen Figur noch überhaupt nichts anfangen. Ha!Das war ein toller Moment. Zu erleben, dass auch Kinder Spaß daran haben, mit Sprache Spaß zu haben.Ich gehöre ja zu der Generation, die das Schreiben mit Uli Fehlerteufel gelernt hat. Wenn ich mich richtig erinnere, konnte ich am Ende der ersten Klasse sehr zuverlässig "ei", "eis", "sie", "nie" und "essen" schreiben. Die Schreibübungen im ersten Schuljahr bestanden nämlich in erster Linie daraus, möglichst ordentlich Schlaufen und Kurven, Aufschwünge und Abschwünge in den unterschiedlichsten Kombinationen aufs Papier zu bringen. Ja, das hatte schon was von Eiskunstlauf. Vor allem wegen des sehr eisigen Umgangs mit Sprache. Und, ja, man kann tatsächlich aus den daraus entstehenden Wörtern sinnvolle Sätze bilden. Dennoch: Die Einsatzgebiete von "Sie, Ei! Eis nie essen!" sind doch ziemlich begrenzt.Unsere Kinder dagegen haben in der Schule erst einmal gelernt, richtig hinzuhören. Und dann nach Gehör zu schreiben. Das regt die Fantasie auf eine ganz andere Art an, als wenn man nur über Eier und Eis sinnieren kann.Das Heraushören der Buchstaben ist allerdings nicht immer ganz einfach. Genauso wenig, wie die Laute dann den richtigen Symbolen zuzuordnen und diese Symbole, auch bekannt als Buchstaben, schließlich aufzuschreiben. Das Entschlüsseln dieser ersten Schreibübungen erfordert oft einiges an Detektivarbeit, denn Rechtschreibung ist im ersten Grundschuljahr noch zweitrangig.Das Schöne daran ist aber, dass beim genauen Zuhören auch regelmäßig Wörter zum Vorschein kommen, die von uns Erwachsenen nicht erkannt wurden, weil wir sie schon so oft gehört und gelesen haben. Wenn zum Beispiel die Vögel bei Aschenputtel riefen "Ruckediku, Blut ist im Schuh", dann machten die Kinder daraus einen Namen. Den einzig möglichen Namen für die Stoffkuh, die damals bei uns sehr beliebt war: Ruckel - Ruckel, die Kuh! Und, ja, wir hatten auch eine Stoffkatze zu Hause. Die wurde Rubbel genannt - Rubbel, die Katz.Lustig sind auch die vielen neuen Wörter, die es vorher noch gar nicht gab. In den Sommerferien waren wir in Italien und wurden tagein, tagaus mit "ciao" und "arrivederci" beschallt. Die Kinder wollten abends immer lange aufbleiben, und doch gab es irgendwann einen Zeitpunkt, an dem wir Eltern sagten: "So, ihr müsst jetzt ab ins Bett, arrivederci!". Auch dieses Wort versuchten die Kinder in ihren Sprachschatz aufzunehmen. Doch so genau sie auch zuhörten, sie landeten nicht bei "arrivederci", sondern bei "ab in die Dertschi". Wo auch immer die Dertschi liegen mag.Dertschi wurde bei uns jedenfalls zum Inbegriff all jener Orte, die weit weg sind. Wenn es irgendwo hingeht, wo noch keiner von uns war, ist dieser Ort die Dertschi, unbekanntes Land. Wie genau man da hinkommt, keine Ahnung. Was es dort gibt? Bestimmt Lebriges.Denn im oben schon erwähnten Italienurlaub wohnten wir in einem Haus, zu dem ein großer Garten gehörte, mit vielen Pflanzen und einer Menge Natursteinmauern. Und an genau so einer Mauer entdeckte meine Tochter eines Nachmittags etwas Unvorstellbares. Aufgeregt kam sie zu mir gelaufen und brüllte mir ins Gesicht: "ICH HAB WAS LEBRIGES GESEHEN!""Was Lebriges? Was meinst du damit?""Was Lebriges. Das hat sich bewegt. Da, an der Mauer."Und dann zog sie mich zu der Stelle, an der sich die Geckos immer noch in der Sonne wärmten."Ach, du meinst, was ?Lebendiges?.""Ja, lebrig."Lebrig. Komisches Wort. Und ich fragte mich den ganzen Tag, wie sie darauf kam. Mir fiel keine Erklärung ein. Bis zum Abend­essen. Es gab Penne all'arrabbiata, und ich fragte: "Na, wie schmeckt's euch?"Allgemeines Nicken und Grunzen, und mein Sohn sagte: "Schmeckt ein bisschen nach Messer.""Wie? Was meinst du? Nach Messer?" Ich hatte nichts Metal­lisches geschmeckt, sondern nur eine sehr würzige, leichte Schärfe auf der Zunge."Na, es schmeckt wie Messer. Sehr scharf.""Ach so!" Die Verbindung aus "scharf" und "Messer" ließ bei mir endlich den Groschen fallen. Man muss nur logisch denken können, dann wird auch klar, wie meine Tochter auf "lebrig" kam: Aus "kleben" bilden wir "klebrig" - da ist es nur konsequent, wenn aus "leben" "lebrig" wird. Und nicht "lebendig".Als wir aus dem Urlaub wieder zurück waren und der Alltag uns wieder fest im Griff hatte, entdeckten meine Kinder bald, dass das Schreiben auch ein prima Ventil ist, um seinen Ärger über die Welt - inklusive den Vater - abzulassen.Ich hatte gerade ein kleines Spätnachmittagsschläfchen gemacht und überlegte, was ich eigentlich noch erledigen wollte, da sah ich einen schmalen linierten Zettel neben dem Telefon liegen. Nach vielen leeren Zeilen des Wartens stand auf den unteren fünf Linien in empörter Kinderschrift: "typisch Papa/sagt er kommt gleich/schaut man nach/schnarch schnarch/da schläft er". Da fiel es mir wieder ein: Ich wollte eigentlich mit meinem Sohn im Garten an seinem Skateboard rumschrauben. Effektiver kann man kein schlechtes Gewissen gemacht bekommen. Und das von jemandem, der gerade erst mit der zweiten Klasse angefangen hatte.Es war nicht der letzte Zettel mit einer eindeutigen Nachricht. Wobei, manchmal sind die Nachrichten auf eine ganz eigene Art auch zweideutig. Einmal zog unsere Tochter beleidigt ab und wollte uns nicht mehr sehen. Das Schild, das sie an die Kinderzimmertür klebte, machte das mehr als deutlich. Darauf stand in ordentlicher Erstklässlerschrift: "Ale mösen drausen bleiben."So konnte ich mich in der ersten Klasse definitiv noch nicht ausdrücken. 2. EndhaltestelleDas erste Mal passierte aus Versehen.Ich hatte meinen Sohn mit dem Bus vom Kindergarten abgeholt. Wir saßen ganz hinten auf der breiten Bank, es war irgendwann am Nachmittag - der Bus fast menschenleer. Ich muss für einen winzigen Augenblick eingenickt sein. Und dann schreckte ich auf, weil jemand mich an der Schulter rüttelte und eine gutmütige Stimme sagte: "Endhaltestelle. Sie müssen aussteigen."Kennen Sie das, wenn man immer nur müde ist, müdemüdemüde? Obwohl gar nichts Besonderes zu tun ist, außer zu leben? Mit Kindern?Viele befreundete Eltern berichten mir davon, es wird in aktuellen Büchern beklagt, aber wenn ich meine eigenen Eltern danach frage, können sie sich nicht daran erinnern. Verdrängt man die ständige Erschöpfung des Elternseins wie den Schmerz der Geburt (sonst würde ja auch niemand mehr als ein Einzelkind zur Welt bringen)? Oder war das Leben früher anders, einfacher, schliefen die Kinder ruhiger und stellten weniger Fragen?Schlimmer noch: Haben unsere Eltern möglicherweise etwas richtig gemacht, und wir machen es falsch? Das wäre nicht nur dumm, sondern auch die ultimative Niederlage.Wie auch immer, ich hatte für einen winzigen Moment die Augen geschlossen, und nun waren wir an der Endhaltestelle angekommen. Mein Sohn kniete neben mir und drückte seine Nase an der Heckscheibe platt. Alle unsere Sachen waren noch da, Jacke, Rucksack, Kindergartentasche.Aber, wo waren wir?Wir stiegen aus und sahen uns um, die Dämmerung setzte ein.Großstadt kann toll sein, aber in der Großstadt nicht zu wissen, wo man ist, ist besorgniserregend. Glücklicherweise war es keine von diesen "Und gleich geht der Horrorfilm richtig los"-Endhaltestellen irgendwo in der Pampa: Ein Haltestellenschild und sehr viel Wald, sonst nichts ?Wir befanden uns auf einem dieser seelenlosen Busbahnhöfe, in deren Mitte ein funzeliger Kiosk das einzige Anzeichen von Leben ist. Ich schaute mich um. Die Bezeichnung der Station kannte ich von der Anzeigetafel des Busses, den wir immer nahmen. Aber ich hatte mir nie Gedanken darüber gemacht, wo das eigentlich war, wie man dorthin kam - und vor allem, wie wieder weg.Die naheliegendste Option fiel mir erst erstaunlich spät ein (erwähnte ich bereits, dass ich damals latent übermüdet durch die Welt stolperte?): gleiche Buslinie, andere Richtung. Aber der Bus war natürlich gerade losgefahren - mein Denkprozess hatte so lange gedauert, dass wir den Rücklichtern nur noch traurig nachwinken konnten.Die nächste Abfahrt war in 20 Minuten. Das geht ja noch, sagte ich mir und dachte zurück an mein jugendliches Warten auf den Nachtbus, der natürlich auch immer gerade weg war. Da schaffte man ein ganzes Album auf dem Walkman. Oder der Fahrer hupte netterweise, weil man in der Wartezeit die gesamte Aufmerksamkeit der Freundin gewidmet hatte.Zwischen den Fahrplänen hing auch ein Stadtplan, und ich versuchte zu ermitteln, ob es noch einen anderen, schnelleren Weg nach Hause gäbe. Mit ein paar Mal Umsteigen wahrscheinlich schon, aber es schien mühsam.Geduldig hatte mein Sohn neben mir gewartet. Jetzt erst fragte er: "Wo sind wir hier?"Ich empörte mich: "Wieso hast du mich eigentlich nicht geweckt? Du kennst doch unsere Haltestelle!"Er antwortete mit leuchtenden Augen: "Aber es war gerade so spannend!"Und so entstand eine neue Freizeitbeschäftigung, die ebenso bizarr wie informativ und preiswert ist: Wir fahren bis zur Endhaltestelle.Andere Familien machen Stadtrundfahrten in der Fremde. Wir fahren mit dem öffentlichen Nahverkehr durch unsere Nachbarstadtteile.Der halbe Spaß ist dabei, sich möglichst nicht gut vorzubereiten. Natürlich gibt es in jeder Stadt Buslinien, die durch besonders ansehnliche Gegenden, [PU: Campus, Frankfurt am Main]

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Ab in die Dertschi! (eBook, PDF) - Caspers, Ralph; Hoffmann, Ulrich
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Caspers, Ralph; Hoffmann, Ulrich:

Ab in die Dertschi! (eBook, PDF) - neues Buch

ISBN: 9783593433431

ID: 664265220

Hallo und herzlich willkommen! Moment, ich muss das noch kurz wegräumen. Setz dich doch schon mal. Willst du was trinken? Nein, ich kann jetzt nicht. Schön, dass du da bist. Ja, ich komme gleich. Aber nicht sofort. Einen Moment noch. Geht´s euch gut? Das freut mich. Möchtest du etwas trinken? Ich setz mich gleich zu dir. Ich muss nur noch ? ja, ich komme, ich komme. Warte mal kurz. Ich bin gleich wieder da. Mach´s dir bequem. Willst du etwas trinken? Ist ja gut, ich komme ja schon! Erwachsene Freunde zu treffen ist, wenn man Kinder im Haus hat, eigentlich unmöglich. Andererseits aber auch wichtiger denn je. Und wenn man es dann tut, sitzt man zusammen und erzählt sich von den eigenen Kindern oder gibt Ratschläge zu denen des anderen ? Manchmal verliert man dabei ganz aus den Augen, wie schön es sein kann, Kinder zu haben - und manchmal macht man es einander auch erst wieder bewusst. Wenn Stolz in der eigenen Stimme schwingt. Oder wenn wir bei der Erinnerung an ein Erlebnis lächeln. Nicht nur mit dem Mund, sondern auch mit den Augen. Wenn wir vor dem Zubettgehen noch ins Kinderzimmer schleichen und einen Moment ganz ruhig dastehen, mit Glückstränen in den Augen. Weil das Leben so ist, wie es ist. Weil wir morgen wieder zu früh aufstehen müssen, um vor dem Kindergarten oder der Schule noch den Blauen Elefanten zu gucken. Weil wir wieder eine Chance darauf haben, das beste Pausenbrot aller Zeiten in den Ranzen zu packen. Weil wir jetzt schon wissen, dass es irgendwann keinen Kuss zum Abschied mehr gibt - aber noch ist es zum Glück nicht so weit. Wir, Ralph Caspers und Ulrich Hoffmann, haben sechs Kinder, wenn auch nicht gemeinsam. Wir arbeiten seit mehreren Jahren zusammen. Und während der dafür notwendigen Telefonate kamen die Kinder immer mal wieder ins Zimmer, egal ob gerade Arbeits- oder Schlafenszeit war. Es ist bei uns wie in allen anderen Familien: Die Kinder funktionieren nie nach Plan. Und das ist eigentlich eine der Eigenschaften, die sie so wundervoll macht. Sie geben uns die Gelegenheit, auf die Unwägbarkeiten des Lebens nicht gereizt und ungeduldig zu reagieren, sondern liebevoll und gelassen. Elternsein ist ein bisschen in Verruf geraten. Eltern, die nicht jederzeit gestresst sind, werden schief angesehen, als gäben sie sich nicht genug Mühe. Denn viele mikromanagen das Leben ihrer Kinder und jammern dann darüber, dass sie so viel Arbeit mit dem Nachwuchs haben. Wir stecken beide viel Zeit in das Familienleben. Manchmal zufällig und unbeabsichtigt, aber oft auch bewusst, geplant und notfalls auch wider den eigenen Schweinehund. Inzwischen wissen wohl alle Eltern, dass quality time den Kindern gut tut. Und dass diese magische Superzeit nicht der 5-Sterne-Urlaub in der Türkei ist oder Tiefschneefahren in Kanada, sondern dass Nähe vor allem im Alltag stattfindet. Aber nachdem Kinder viele Jahrhunderte lang nur nützlich waren, sind sie inzwischen zu Accessoires aufgestiegen. Die Gleichung scheint zu sein: Je besser die Noten meines Kindes, je größer die Medaille vom Sportwettbewerb, je mehr außerschulische Aktivitäten, desto besser sind die Eltern. Den Großen zuliebe dreht sich alles um die Kleinen. Häufig wird dabei vergessen, wie viel Spaß Kinder machen können. Manche Eltern (und uns ist das natürlich auch schon passiert) übersehen vor lauter Alltagserschöpfung ganz, wie großartig es sein kann, mit Kindern zu leben. Wie bereichernd. Dass man über den eigenen Tellerrand hinausschauen und selbst für kurze Zeit wieder Kind werden darf. Wir wollen davon erzählen, was DIE ELTERN davon haben, zelten zu gehen, eine Rakete steigen zu lassen, einen Schneemann zu bauen oder auch einen Nachmittag zusammen Video zu spielen ? Ideen für Zeit mit Kindern gibt es reichlich. Man muss nur egoistisch genug sein, sie wahrzumachen. Viel Spaß, Ralph Caspers und Ulrich Hoffmann 1. Ab in die Dertschi! Mit vier Jahren kam mein ältestes Kind einmal vom Kindergarten nach Hause und erzählte von dem Grauen, das es dort vorgefunden hatte. Die Erzieherinnen hätten nur rumgebrüllt, es wäre alles verboten gewesen und das Essen hätte so schlecht geschmeckt, dass sich alle Kinder übergeben mussten. Ach ja, und außerdem hätten sie den ganzen Tag ´´verkehrte Welt´´ gespielt. Ich war geschockt. Interessanterweise war die Laune unseres Vierjährigen trotz der üblen Erlebnisse ausgezeichnet: ´´Haben wir Kekse?´´ ´´Äh, Moment. Ich bin gerade noch etwas erschüttert. Was war denn da heute los im Kindergarten?´´ ´´Verkehrte Welt, Papa. Hörst du nicht Hallo und herzlich willkommen! Moment, ich muss das noch kurz wegräumen. Setz dich doch schon mal. Willst du was trinken? Nein, ich kann jetzt nicht. Schön, dass du da bist. Ja, ich komme gleich. Aber nicht sofort. Einen Moment noch. Geht´s euch gut? Das freut mich. Möchtest du etwas trinken? Ich setz mich gleich zu dir. Ich muss nur noch ? ja, ich komme, ich komme. Warte mal kurz. Ich bin gleich wieder da. Mach´s dir bequem. Willst du etwas trinken? Ist ja gut, ich komme ja schon! Erwachsene E-Book, Campus Verlag

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Ab in die Dertschi! - neues Buch

2016

ISBN: 9783593433431

ID: 689511700

Zwei Väter gönnen sich die Familienpackung! Wenn das Arrivederci beim Italiener in den Ohren der Tochter zum ´´Ab in die Dertschi´´ wird, sind wir schon mittendrin im fabelhaften Familienleben. Die Kinder machen uns vor, wie es geht, sagen Ralph Caspers und Ulrich Hoffmann, und erzählen, wie der ganz normale Alltag mit ihren Kindern zum Abenteuer wird. Die sechsfachen Väter erfinden Schlemmertage mit Chips satt, machen eine Flachwitz-Challenge, fahren mit dem Bus einfach mal zur Endhaltestelle. Und wenn er ausfällt, erkunden sie die Strassen, statt sich zu ärgern. 33 Geschichten über besondere Momente, die Sie mit Ihren Kindern erleben können, solange die noch was mit Ihnen erleben wollen! o Dieses Buch von Ralph Caspers und Ulrich Hoffmann o erinnert uns daran, wie grossartig Kinder sind. o ist wie eine Tüte Gummibärchen: Einmal geöffnet, kann man nicht genug davon bekommen. o lässt einen entspannt den Erziehungsratgeber beiseitelegen. o zeigt, dass das echte Familienleben keiner ´´generalstabsmässigen´´ Planung bedarf. Hallo und herzlich willkommen! Moment, ich muss das noch kurz wegräumen. Setz dich doch schon mal. Willst du was trinken? Nein, ich kann jetzt nicht. Schön, dass du da bist. Ja, ich komme gleich. Aber nicht sofort. Einen Moment noch. Geht´s euch gut? Das freut mich. Möchtest du etwas trinken? Ich setz mich gleich zu dir. Ich muss nur noch … ja, ich komme, ich komme. Warte mal kurz. Ich bin gleich wieder da. Mach´s dir bequem. Willst du etwas trinken? Ist ja gut, ich komme ja schon eBooks > Ratgeber > Lebenshilfe > Familie & Erziehung PDF 18.02.2016, Campus Verlag, .201

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ISBN: 9783593433431

ID: 106464030

Zwei Väter gönnen sich die Familienpackung! Wenn das Arrivederci beim Italiener in den Ohren der Tochter zum ´´Ab in die Dertschi´´ wird, sind wir schon mittendrin im fabelhaften Familienleben. Die Kinder machen uns vor, wie es geht, sagen Ralph Caspers und Ulrich Hoffmann, und erzählen, wie der ganz normale Alltag mit ihren Kindern zum Abenteuer wird. Die sechsfachen Väter erfinden Schlemmertage mit Chips satt, machen eine Flachwitz-Challenge, fahren mit dem Bus einfach mal zur Endhaltestelle. Und wenn er ausfällt, erkunden sie die Strassen, statt sich zu ärgern. 33 Geschichten über besondere Momente, die Sie mit Ihren Kindern erleben können, solange die noch was mit Ihnen erleben wollen! o Dieses Buch von Ralph Caspers und Ulrich Hoffmann o erinnert uns daran, wie grossartig Kinder sind. o ist wie eine Tüte Gummibärchen: Einmal geöffnet, kann man nicht genug davon bekommen. o lässt einen entspannt den Erziehungsratgeber beiseitelegen. o zeigt, dass das echte Familienleben keiner ´´generalstabsmässigen´´ Planung bedarf. Hallo und herzlich willkommen! Moment, ich muss das noch kurz wegräumen. Setz dich doch schon mal. Willst du was trinken? Nein, ich kann jetzt nicht. Schön, dass du da bist. Ja, ich komme gleich. Aber nicht sofort. Einen Moment noch. Geht´s euch gut? Das freut mich. Möchtest du etwas trinken? Ich setz mich gleich zu dir. Ich muss nur noch … ja, ich komme, ich komme. Warte mal kurz. Ich bin gleich wieder da. Mach´s dir bequem. Willst du etwas trinken? Ist ja gut, ich komme ja schon eBook eBooks>Ratgeber>Lebenshilfe>Familie & Erziehung, Campus Verlag

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Ralph Caspers; Ulrich Hoffmann:
Ab in die Dertschi! - Erstausgabe

2016, ISBN: 9783593433431

ID: 34556736

33 Familiengeschichten, die passieren, wenn man sie nur lässt, [ED: 1], Auflage, eBook Download (EPUB,PDF), eBooks, [PU: Campus Verlag]

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