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Ein Leben im Netzwerk : Norbert Bolz` Theorie einer körperlosen Existenz
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Ein Leben im Netzwerk : Norbert Bolz` Theorie einer körperlosen Existenz - neues Buch

2001, ISBN: 9783638426428

ID: 9783638426428

Die Vorstellung einer physischen Liaison zwischen Mensch und Maschine ist so alt wie die Geschichte der Maschine selbst - oder zumindest seit dem dieses vermeintlich ungleiche Paar von der Sciencefiction entdeckt wurde: Neben bionischen Elitesoldaten (Universal Soldiers), existenzialistischen Materialschlachten in sterilen Digitalwelten (Matrix) und jeder Menge moderner Frankensteins konstruierte Stanley Kubrick in seinem Weltraum Epos `2001 - A Space Odyssey` im Jahr 1968 einen Blick auf eine `menschenmäßige` Maschine: Als der Astronaut Dave dem funktionsgestörten Supercomputer Hal nacheinander die Speichermodule herauszieht, scheint dieser sentimentale Züge anzunehmen, versucht Dave davon abzubringen und beginnt schließlich, kurz vor dem digitalen Herzstillstand, ein Kinderlied zu singen, welches ihm sein Programmierer `beigebracht` hat. Auch wenn Dave weiß, dass Hal programmiert wurde, zweifelt er, bevor er Hal mit dem Herausziehen des letzten Moduls abschaltet. Charlie Chaplins `Modern Times` zeichnet hingegen den `maschinenmäßigen` Menschen, der im Zeitalter der Industrialisierung am Fließband monotone Arbeiten verrichtet. Auf dem Hochpunkt des Filmes gerät Chaplin selbst in die gigantischen Zahnräder und zieht während seines Ritts in der Maschine wie hypnotisiert weiter die Schrauben an den Zahnrädern fest. Was zunächst eine Satire auf die Arbeitsbedingungen des damaligen Industriezeitalters war, ist zugleich eine Absage an einen Konsens zwischen Mensch und Maschine. Norbert Bolz zeichnet in `Computer als Medium`1 eine Vision von einer Menschheit, die über eine Maschinen-Synergie im Verbund eines globalen Netzwerks zu einer Art gesamtheitlichen Weltgeist fusioniert. Die dafür benötigten Anforderungen an die Schnittstellen zwischen Mensch und Maschine sieht Bolz in der Natur des Menschen erfüllt: Der Mensch sei nicht nur formalisierbar, sondern zeige ebenfalls maschinelle Verhaltensmuster... Ein Leben im Netzwerk : Norbert Bolz` Theorie einer körperlosen Existenz: Die Vorstellung einer physischen Liaison zwischen Mensch und Maschine ist so alt wie die Geschichte der Maschine selbst - oder zumindest seit dem dieses vermeintlich ungleiche Paar von der Sciencefiction entdeckt wurde: Neben bionischen Elitesoldaten (Universal Soldiers), existenzialistischen Materialschlachten in sterilen Digitalwelten (Matrix) und jeder Menge moderner Frankensteins konstruierte Stanley Kubrick in seinem Weltraum Epos `2001 - A Space Odyssey` im Jahr 1968 einen Blick auf eine `menschenmäßige` Maschine: Als der Astronaut Dave dem funktionsgestörten Supercomputer Hal nacheinander die Speichermodule herauszieht, scheint dieser sentimentale Züge anzunehmen, versucht Dave davon abzubringen und beginnt schließlich, kurz vor dem digitalen Herzstillstand, ein Kinderlied zu singen, welches ihm sein Programmierer `beigebracht` hat. Auch wenn Dave weiß, dass Hal programmiert wurde, zweifelt er, bevor er Hal mit dem Herausziehen des letzten Moduls abschaltet. Charlie Chaplins `Modern Times` zeichnet hingegen den `maschinenmäßigen` Menschen, der im Zeitalter der Industrialisierung am Fließband monotone Arbeiten verrichtet. Auf dem Hochpunkt des Filmes gerät Chaplin selbst in die gigantischen Zahnräder und zieht während seines Ritts in der Maschine wie hypnotisiert weiter die Schrauben an den Zahnrädern fest. Was zunächst eine Satire auf die Arbeitsbedingungen des damaligen Industriezeitalters war, ist zugleich eine Absage an einen Konsens zwischen Mensch und Maschine. Norbert Bolz zeichnet in `Computer als Medium`1 eine Vision von einer Menschheit, die über eine Maschinen-Synergie im Verbund eines globalen Netzwerks zu einer Art gesamtheitlichen Weltgeist fusioniert. Die dafür benötigten Anforderungen an die Schnittstellen zwischen Mensch und Maschine sieht Bolz in der Natur des Menschen erfüllt: Der Mensch sei nicht nur formalisierbar, sondern zeige ebenfalls maschinelle Verhaltensmuster... Bolz Existenz Leben Medientheorie Netzwerk Norbert Theorie, GRIN Verlag

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Ein Leben im Netzwerk : Norbert Bolz' Theorie einer körperlosen Existenz - Anonym
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Ein Leben im Netzwerk : Norbert Bolz' Theorie einer körperlosen Existenz - neues Buch

2015, ISBN: 9783638426428

ID: 9200000042763418

Die Vorstellung einer physischen Liaison zwischen Mensch und Maschine ist so alt wie die Geschichte der Maschine selbst - oder zumindest seit dem dieses vermeintlich ungleiche Paar von der Sciencefiction entdeckt wurde: Neben bionischen Elitesoldaten (Universal Soldiers), existenzialistischen Materialschlachten in sterilen Digitalwelten (Matrix) und jeder Menge moderner Frankensteins konstruierte Stanley Kubrick in seinem Weltraum Epos '2001 - A Space Odyssey' im Jahr 1968 einen Blick auf eine '..., Die Vorstellung einer physischen Liaison zwischen Mensch und Maschine ist so alt wie die Geschichte der Maschine selbst - oder zumindest seit dem dieses vermeintlich ungleiche Paar von der Sciencefiction entdeckt wurde: Neben bionischen Elitesoldaten (Universal Soldiers), existenzialistischen Materialschlachten in sterilen Digitalwelten (Matrix) und jeder Menge moderner Frankensteins konstruierte Stanley Kubrick in seinem Weltraum Epos '2001 - A Space Odyssey' im Jahr 1968 einen Blick auf eine 'menschenmäßige' Maschine: Als der Astronaut Dave dem funktionsgestörten Supercomputer Hal nacheinander die Speichermodule herauszieht, scheint dieser sentimentale Züge anzunehmen, versucht Dave davon abzubringen und beginnt schließlich, kurz vor dem digitalen Herzstillstand, ein Kinderlied zu singen, welches ihm sein Programmierer 'beigebracht' hat. Auch wenn Dave weiß, dass Hal programmiert wurde, zweifelt er, bevor er Hal mit dem Herausziehen des letzten Moduls abschaltet. Charlie Chaplins 'Modern Times' zeichnet hingegen den 'maschinenmäßigen' Menschen, der im Zeitalter der Industrialisierung am Fließband monotone Arbeiten verrichtet. Auf dem Hochpunkt des Filmes gerät Chaplin selbst in die gigantischen Zahnräder und zieht während seines Ritts in der Maschine wie hypnotisiert weiter die Schrauben an den Zahnrädern fest. Was zunächst eine Satire auf die Arbeitsbedingungen des damaligen Industriezeitalters war, ist zugleich eine Absage an einen Konsens zwischen Mensch und Maschine. Norbert Bolz zeichnet in 'Computer als Medium'1 eine Vision von einer Menschheit, die über eine Maschinen-Synergie im Verbund eines globalen Netzwerks zu einer Art gesamtheitlichen Weltgeist fusioniert. Die dafür benötigten Anforderungen an die Schnittstellen zwischen Mensch und Maschine sieht Bolz in der Natur des Menschen erfüllt: Der Mensch sei nicht nur formalisierbar, sondern zeige ebenfalls maschinelle Verhaltensmuster... Productinformatie: Taal: Duits; Formaat: ePub met kopieerbeveiliging (DRM) van Adobe; Kopieerrechten: Het kopiëren van (delen van) de pagina's is niet toegestaan ; Geschikt voor: Alle e-readers te koop bij bol.com (of compatible met Adobe DRM). Telefoons/tablets met Google Android (1.6 of hoger) voorzien van bol.com boekenbol app. PC en Mac met Adobe reader software; ISBN10: 3638426424; ISBN13: 9783638426428; , Duits | Ebook | 2015, School en studie, Filosofie, Zedenleer & levensbeschouwing, Grin Verlag

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ISBN: 9783638426428

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Die Vorstellung einer physischen Liaison zwischen Mensch und Maschine ist so alt wie die Geschichte der Maschine selbst - oder zumindest seit dem dieses vermeintlich ungleiche Paar von der Sciencefiction entdeckt wurde: Neben bionischen Elitesoldaten (Universal Soldiers), existenzialistischen Materialschlachten in sterilen Digitalwelten (Matrix) und jeder Menge moderner Frankensteins konstruierte Stanley Kubrick in seinem Weltraum Epos '2001 - A Space Odyssey' im Jahr 1968 einen Blick auf eine ' Die Vorstellung einer physischen Liaison zwischen Mensch und Maschine ist so alt wie die Geschichte der Maschine selbst - oder zumindest seit dem dieses vermeintlich ungleiche Paar von der Sciencefiction entdeckt wurde: Neben bionischen Elitesoldaten (Universal Soldiers), existenzialistischen Materialschlachten in sterilen Digitalwelten (Matrix) und jeder Menge moderner Frankensteins konstruierte Stanley Kubrick in seinem Weltraum Epos '2001 - A Space Odyssey' im Jahr 1968 einen Blick auf eine 'menschenmäBige' Maschine: Als der Astronaut Dave dem funktionsgestörten Supercomputer Hal nacheinander die Speichermodule herauszieht, scheint dieser sentimentale Züge anzunehmen, versucht Dave davon abzubringen und beginnt schlieBlich, kurz vor dem digitalen Herzstillstand, ein Kinderlied zu singen, welches ihm sein Programmierer 'beigebracht' hat. Auch wenn Dave weiB, dass Hal programmiert wurde, zweifelt er, bevor er Hal mit dem Herausziehen des letzten Moduls abschaltet. Charlie Chaplins 'Modern Times' zeichnet hingegen den 'maschinenmäBigen' Menschen, der im Zeitalter der Industrialisierung am FlieBband monotone Arbeiten verrichtet. Auf dem Hochpunkt des Filmes gerät Chaplin selbst in die gigantischen Zahnräder und zieht während seines Ritts in der Maschine wie hypnotisiert weiter die Schrauben an den Zahnrädern fest. Was zunächst eine Satire auf die Arbeitsbedingungen des damaligen Industriezeitalters war, ist zugleich eine Absage an einen Konsens zwischen Mensch und Maschine. Norbert Bolz zeichnet in 'Computer als Medium'1 eine Vision von einer Menschheit, die über eine Maschinen-Synergie im Verbund eines globalen Netzwerks zu einer Art gesamtheitlichen Weltgeist fusioniert. Die dafür benötigten Anforderungen an die Schnittstellen zwischen Mensch und Maschine sieht Bolz in der Natur des Menschen erfüllt: Der Mensch sei nicht nur formalisierbar, sondern zeige ebenfalls maschinelle Verhaltensmuster. Ethics & Moral Philosophy, Philosophy, Ein Leben im Netzwerk : Norbert Bolz' Theorie einer körperlosen Existenz~~ Anonym~~Ethics & Moral Philosophy~~Philosophy~~9783638426428, de, Ein Leben im Netzwerk : Norbert Bolz' Theorie einer körperlosen Existenz, Anonym, 9783638426428, GRIN Verlag, 01/01/2005, , , , GRIN Verlag, 01/01/2005

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2005, ISBN: 9783638426428

ID: 125797931

Die Vorstellung einer physischen Liaison zwischen Mensch und Maschine ist so alt wie die Geschichte der Maschine selbst - oder zumindest seit dem dieses vermeintlich ungleiche Paar von der Sciencefiction entdeckt wurde: Neben bionischen Elitesoldaten (Universal Soldiers), existenzialistischen Materialschlachten in sterilen Digitalwelten (Matrix) und jeder Menge moderner Frankensteins konstruierte Stanley Kubrick in seinem Weltraum Epos 2001 A Space Odyssey im Jahr 1968 einen Blick auf eine menschenmässige Maschine: Als der Astronaut Dave dem funktionsgestörten Supercomputer Hal nacheinander die Speichermodule herauszieht, scheint dieser sentimentale Züge anzunehmen, versucht Dave davon abzubringen und beginnt schliesslich, kurz vor dem digitalen Herzstillstand, ein Kinderlied zu singen, welches ihm sein Programmierer beigebracht hat. Auch wenn Dave weiss, dass Hal programmiert wurde, zweifelt er, bevor er Hal mit dem Herausziehen des letzten Moduls abschaltet. Charlie Chaplins Modern Times zeichnet hingegen den maschinenmässigen Menschen, der im Zeitalter der Industrialisierung am Fliessband monotone Arbeiten verrichtet. Auf dem Hochpunkt des Filmes gerät Chaplin selbst in die gigantischen Zahnräder und zieht während seines Ritts in der Maschine wie hypnotisiert weiter die Schrauben an den Zahnrädern fest. Was zunächst eine Satire auf die Arbeitsbedingungen des damaligen Industriezeitalters war, ist zugleich eine Absage an einen Konsens zwischen Mensch und Maschine. Norbert Bolz zeichnet in Computer als Medium1 eine Vision von einer Menschheit, die über eine Maschinen-Synergie im Verbund eines globalen Netzwerks zu einer Art gesamtheitlichen Weltgeist fusioniert. Die dafür benötigten Anforderungen an die Schnittstellen zwischen Mensch und Maschine sieht Bolz in der Natur des Menschen erfüllt: Der Mensch sei nicht nur formalisierbar, sondern zeige ebenfalls maschinelle Verhaltensmuster... Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Medienethik, Note: 2.0, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (Germanistische Institut), Veranstaltung: Medientheorie, Sprache: Deutsch eBook eBooks>Fachbücher>Medienwissenschaft, GRIN

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ISBN: 9783638426428

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Details zum Buch
Ein Leben im Netzwerk : Norbert Bolz´ Theorie einer körperlosen Existenz
Autor:

Anonym

Titel:

Ein Leben im Netzwerk : Norbert Bolz´ Theorie einer körperlosen Existenz

ISBN-Nummer:

9783638426428

Detailangaben zum Buch - Ein Leben im Netzwerk : Norbert Bolz´ Theorie einer körperlosen Existenz


EAN (ISBN-13): 9783638426428
ISBN (ISBN-10): 3638426424
Erscheinungsjahr: 2005
Herausgeber: GRIN Verlag

Buch in der Datenbank seit 18.12.2007 11:26:31
Buch zuletzt gefunden am 21.09.2016 15:30:09
ISBN/EAN: 9783638426428

ISBN - alternative Schreibweisen:
3-638-42642-4, 978-3-638-42642-8

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