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Die dunkle Seite des Mondes - Repression und Terror im sozialistischen Jugoslawien (1944-46) - Martina Pataca
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Martina Pataca:

Die dunkle Seite des Mondes - Repression und Terror im sozialistischen Jugoslawien (1944-46) - neues Buch

ISBN: 9783640200665

ID: 9783640200665

Der US-Botschafter John C. Cabot trat sein Amt 1946 in der jugoslawischen Hauptstadt Belgrad an und hielt seine Erlebnisse im noch jungen sozialistischen Staat in Berichten an seine amerikanischen Kollegen im Foreign Service fest. Jugoslawien erschien ihm als den Vereinigten Staaten überaus feindlich gesinnt (`a cold yielding hatred`) und er betrachtete mit Sorge die Durchführung von Aktionen der regierenden jugoslawischen Kommunisten gegen die amerikanische Botschaft: `Belgrade is about as difficult and exasperating a post as I have ever had and I must confess it is a depressing experience to be here. (..) At the Moment the Jugs are conducting a charming campaign to harass, humiliate and intimidate the Embassy by pinching Jug employees, giving officers the runaround, etc. Give me, oh Lord, a long temper!` Sein Kollege John C. Campbell formulierte die damalige amerikanische Einschätzung des Regimes unter Josip Broz Tito: `We regarded the Yugoslavs as being the toughest pro-Soviets of all the Eastern European governments.` Die in außenpolitischen Belangen prosowjetische Einstellung der jugoslawischen Führung ging einher mit einer entsprechenden Innenpolitik. Die Kommunistische Partei Jugoslawiens (KPJ) ging gerade in den ersten Jahren des Bestehens des sozialistischen Staates hart gegen vermutete und tatsächliche Gegner vor und verbreitete wohl kalkuliert Angst und Schrecken in der Bevölkerung. Repression und Terror waren dabei Charakteristika und als legitim betrachtete Mittel der kommunistischen Herrschaftsausübung. `Angst`, so beschrieb der slowenische Schriftsteller und spätere Dissident Edvard Kocbek die damalige Atmosphäre in der jugoslawischen Gesellschaft in seiner Novelle ,Die dunkle Seite des Mondes`, `zeugt Unglück auf Unglück. Wer Angst hat, wird blind und gefährlich, und seine Gefährlichkeit zeugt neue Angst.` In dieser Arbeit sollen unter Herstellung des historischen Kontexts die Strategien und Motive des ausgeübten Terrors dargelegt werden. Es soll herausgestellt werden, daß der Terror der Nachkriegsjahre ebenso Ausdruck einer stalinistischen Ideologie ist und dem sich aus den spezifischen Umständen der jugoslawischen Revolution speisenden Vergeltungsbedürfnis war. Seine machtpolitische Bedeutung lag in der temporären oder endgültigen Entfernung möglicher oder tatsächlicher Gegner, die dem neuen Staat Widerstand entgegenbringen konnten. Die dunkle Seite des Mondes - Repression und Terror im sozialistischen Jugoslawien (1944-46): Der US-Botschafter John C. Cabot trat sein Amt 1946 in der jugoslawischen Hauptstadt Belgrad an und hielt seine Erlebnisse im noch jungen sozialistischen Staat in Berichten an seine amerikanischen Kollegen im Foreign Service fest. Jugoslawien erschien ihm als den Vereinigten Staaten überaus feindlich gesinnt (`a cold yielding hatred`) und er betrachtete mit Sorge die Durchführung von Aktionen der regierenden jugoslawischen Kommunisten gegen die amerikanische Botschaft: `Belgrade is about as difficult and exasperating a post as I have ever had and I must confess it is a depressing experience to be here. (..) At the Moment the Jugs are conducting a charming campaign to harass, humiliate and intimidate the Embassy by pinching Jug employees, giving officers the runaround, etc. Give me, oh Lord, a long temper!` Sein Kollege John C. Campbell formulierte die damalige amerikanische Einschätzung des Regimes unter Josip Broz Tito: `We regarded the Yugoslavs as being the toughest pro-Soviets of all the Eastern European governments.` Die in außenpolitischen Belangen prosowjetische Einstellung der jugoslawischen Führung ging einher mit einer entsprechenden Innenpolitik. Die Kommunistische Partei Jugoslawiens (KPJ) ging gerade in den ersten Jahren des Bestehens des sozialistischen Staates hart gegen vermutete und tatsächliche Gegner vor und verbreitete wohl kalkuliert Angst und Schrecken in der Bevölkerung. Repression und Terror waren dabei Charakteristika und als legitim betrachtete Mittel der kommunistischen Herrschaftsausübung. `Angst`, so beschrieb der slowenische Schriftsteller und spätere Dissident Edvard Kocbek die damalige Atmosphäre in der jugoslawischen Gesellschaft in seiner Novelle ,Die dunkle Seite des Mondes`, `zeugt Unglück auf Unglück. Wer Angst hat, wird blind und gefährlich, und seine Gefährlichkeit zeugt neue Angst.` In dieser Arbeit sollen unter Herstellung des historischen Kontexts die Strategien und Motive des ausgeübten Terrors dargelegt werden. Es soll herausgestellt werden, daß der Terror der Nachkriegsjahre ebenso Ausdruck einer stalinistischen Ideologie ist und dem sich aus den spezifischen Umständen der jugoslawischen Revolution speisenden Vergeltungsbedürfnis war. Seine machtpolitische Bedeutung lag in der temporären oder endgültigen Entfernung möglicher oder tatsächlicher Gegner, die dem neuen Staat Widerstand entgegenbringen konnten. Gewalt Jugoslawien Mondes Repression Seite Stalinismus Terror, GRIN Verlag

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Die dunkle Seite des Mondes - Repression und Terror im sozialistischen Jugoslawien (1944-46), Repression und Terror im sozialistischen Jugoslawien (1944-46) - Martina Pataca
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2015, ISBN: 9783640200665

ID: 9200000046820731

Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Nachkriegszeit, Kalter Krieg, Note: 1,0, Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover, Veranstaltung: Gewalt und Terror im Stalinismus, 24 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Der US-Botschafter John C. Cabot trat sein Amt 1946 in der jugoslawischen Hauptstadt Belgrad an und hielt seine Erlebnisse im noch jungen sozialistischen Staat in Berichten an seine amerikanischen Kollegen im Foreign ..., Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Nachkriegszeit, Kalter Krieg, Note: 1,0, Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover, Veranstaltung: Gewalt und Terror im Stalinismus, 24 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Der US-Botschafter John C. Cabot trat sein Amt 1946 in der jugoslawischen Hauptstadt Belgrad an und hielt seine Erlebnisse im noch jungen sozialistischen Staat in Berichten an seine amerikanischen Kollegen im Foreign Service fest. Jugoslawien erschien ihm als den Vereinigten Staaten überaus feindlich gesinnt ('a cold yielding hatred') und er betrachtete mit Sorge die Durchführung von Aktionen der regierenden jugoslawischen Kommunisten gegen die amerikanische Botschaft: 'Belgrade is about as difficult and exasperating a post as I have ever had and I must confess it is a depressing experience to be here. (..) At the Moment the Jugs are conducting a charming campaign to harass, humiliate and intimidate the Embassy by pinching Jug employees, giving officers the runaround, etc. Give me, oh Lord, a long temper!' Sein Kollege John C. Campbell formulierte die damalige amerikanische Einschätzung des Regimes unter Josip Broz Tito: 'We regarded the Yugoslavs as being the toughest pro-Soviets of all the Eastern European governments.' Die in außenpolitischen Belangen prosowjetische Einstellung der jugoslawischen Führung ging einher mit einer entsprechenden Innenpolitik. Die Kommunistische Partei Jugoslawiens (KPJ) ging gerade in den ersten Jahren des Bestehens des sozialistischen Staates hart gegen vermutete und tatsächliche Gegner vor und verbreitete wohl kalkuliert Angst und Schrecken in der Bevölkerung. Repression und Terror waren dabei Charakteristika und als legitim betrachtete Mittel der kommunistischen Herrschaftsausübung. 'Angst', so beschrieb der slowenische Schriftsteller und spätere Dissident Edvard Kocbek die damalige Atmosphäre in der jugoslawischen Gesellschaft in seiner Novelle 'Die dunkle Seite des Mondes', 'zeugt Unglück auf Unglück. Wer Angst hat, wird blind und gefährlich, und seine Gefährlichkeit zeugt neue Angst.' In dieser Arbeit sollen unter Herstellung des historischen Kontexts die Strategien und Motive des ausgeübten Terrors dargelegt werden. Es soll herausgestellt werden, daß der Terror der Nachkriegsjahre ebenso Ausdruck einer stalinistischen Ideologie ist und dem sich aus den spezifischen Umständen der jugoslawischen Revolution speisenden Vergeltungsbedürfnis war. Seine machtpolitische Bedeutung lag in der temporären oder endgültigen Entfernung möglicher oder tatsächlicher Gegner, die dem neuen Staat Widerstand entgegenbringen konnten.Soort: Met illustraties; Taal: Duits; Formaat: ePub met kopieerbeveiliging (DRM) van Adobe; Kopieerrechten: Het kopiëren van (delen van) de pagina's is niet toegestaan ; Geschikt voor: Alle e-readers te koop bij bol.com (of compatible met Adobe DRM). Telefoons/tablets met Google Android (1.6 of hoger) voorzien van bol.com boekenbol app. PC en Mac met Adobe reader software; Verschijningsdatum: juli 2015; ISBN10: 3640200667; ISBN13: 9783640200665; , Duitstalig | Ebook | 2015, Geschiedenis en politiek, Moderne geschiedenis (per eeuw), Moderne geschiedenis - 20e eeuw, Grin Verlag

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ISBN: 9783640200665

ID: 166819783640200665

Der US-Botschafter John C. Cabot trat sein Amt 1946 in der jugoslawischen Hauptstadt Belgrad an und hielt seine Erlebnisse im noch jungen sozialistischen Staat in Berichten an seine amerikanischen Kollegen im Foreign Service fest. Jugoslawien erschien ihm als den Vereinigten Staaten überaus feindlich gesinnt ('a cold yielding hatred') und er betrachtete mit Sorge die Durchführung von Aktionen der regierenden jugoslawischen Kommunisten gegen die amerikanische Botschaft: 'Belgrade is about as diff Der US-Botschafter John C. Cabot trat sein Amt 1946 in der jugoslawischen Hauptstadt Belgrad an und hielt seine Erlebnisse im noch jungen sozialistischen Staat in Berichten an seine amerikanischen Kollegen im Foreign Service fest. Jugoslawien erschien ihm als den Vereinigten Staaten überaus feindlich gesinnt ('a cold yielding hatred') und er betrachtete mit Sorge die Durchführung von Aktionen der regierenden jugoslawischen Kommunisten gegen die amerikanische Botschaft: 'Belgrade is about as difficult and exasperating a post as I have ever had and I must confess it is a depressing experience to be here. (.) At the Moment the Jugs are conducting a charming campaign to harass, humiliate and intimidate the Embassy by pinching Jug employees, giving officers the runaround, etc. Give me, oh Lord, a long temper!' Sein Kollege John C. Campbell formulierte die damalige amerikanische Einschätzung des Regimes unter Josip Broz Tito: 'We regarded the Yugoslavs as being the toughest pro-Soviets of all the Eastern European governments.' Die in auBenpolitischen Belangen prosowjetische Einstellung der jugoslawischen Führung ging einher mit einer entsprechenden Innenpolitik. Die Kommunistische Partei Jugoslawiens (KPJ) ging gerade in den ersten Jahren des Bestehens des sozialistischen Staates hart gegen vermutete und tatsächliche Gegner vor und verbreitete wohl kalkuliert Angst und Schrecken in der Bevölkerung. Repression und Terror waren dabei Charakteristika und als legitim betrachtete Mittel der kommunistischen Herrschaftsausübung. 'Angst', so beschrieb der slowenische Schriftsteller und spätere Dissident Edvard Kocbek die damalige Atmosphäre in der jugoslawischen Gesellschaft in seiner Novelle 'Die dunkle Seite des Mondes', 'zeugt Unglück auf Unglück. Wer Angst hat, wird blind und gefährlich, und seine Gefährlichkeit zeugt neue Angst.' In dieser Arbeit sollen unter Herstellung des historischen Kontexts die Strategien und Motive des ausgeübten Terrors dargelegt werden. Es soll her European General, History, Die dunkle Seite des Mondes - Repression und Terror im sozialistischen Jugoslawien (1944-46)~~ Martina Pataca~~European General~~History~~9783640200665, de, Die dunkle Seite des Mondes - Repression und Terror im sozialistischen Jugoslawien (1944-46), Martina Pataca, 9783640200665, GRIN Verlag, 01/01/2008, , , , GRIN Verlag, 01/01/2008

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ISBN: 9783640200665

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Die dunkle Seite des Mondes - Repression und Terror im sozialistischen Jugoslawien (1944-46): Repression und Terror im sozialistischen Jugoslawien (1944-46) Die-dunkle-Seite-des-Mondes-Repression-und-Terror-im-sozialistischen-Jugoslawien~~Martina-Pataca History>Europe History>Europe History NOOK Book (eBook), GRIN Verlag GmbH

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Die dunkle Seite des Mondes - Repression und Terror im sozialistischen Jugoslawien (1944-46) - Erstausgabe

2008, ISBN: 9783640200665

ID: 21695369

Repression und Terror im sozialistischen Jugoslawien (1944-46), [ED: 1], Auflage, eBook Download (EPUB,PDF), eBooks, [PU: GRIN Verlag]

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Details zum Buch
Die dunkle Seite des Mondes - Repression und Terror im sozialistischen Jugoslawien (1944-46)
Autor:

Pataca, Martina

Titel:

Die dunkle Seite des Mondes - Repression und Terror im sozialistischen Jugoslawien (1944-46)

ISBN-Nummer:

9783640200665

Detailangaben zum Buch - Die dunkle Seite des Mondes - Repression und Terror im sozialistischen Jugoslawien (1944-46)


EAN (ISBN-13): 9783640200665
ISBN (ISBN-10): 3640200667
Erscheinungsjahr: 2008
Herausgeber: GRIN Verlag

Buch in der Datenbank seit 08.08.2009 16:31:16
Buch zuletzt gefunden am 15.09.2016 22:39:45
ISBN/EAN: 9783640200665

ISBN - alternative Schreibweisen:
3-640-20066-7, 978-3-640-20066-5

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