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Hugo von Hofmannsthals
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Tobias Köbberling:

Hugo von Hofmannsthals "Ein Brief": Persönliche Schaffenskrise, Abkehr vom Frühwerk oder allgemeiner Sprachskeptizistischer Diskurs? - neues Buch

2005, ISBN: 9783640308842

ID: 9c9690dcfaa288174711ebf23c546994

Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,3, Westfälische Wilhelms-Universität Münster (Germanistisches Institut ), Veranstaltung: Hugo von Hofmannsthal - Lyriker - Epiker - Dramatiker, Sprache: Deutsch, Abstract: Der fiktive „Brief“ oder Chandos-Brief Hofmannsthals wird in der ... Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,3, Westfälische Wilhelms-Universität Münster (Germanistisches Institut ), Veranstaltung: Hugo von Hofmannsthal - Lyriker - Epiker - Dramatiker, Sprache: Deutsch, Abstract: Der fiktive Brief oder Chandos-Brief Hofmannsthals wird in der Literaturwissenschaft kontrovers diskutiert. Er wird einerseits als eine Geburtsurkunde der modernen Literatur verstanden, andererseits im Zusammenhang der Sprachkritik der Jahrhundertwende interpetiert, in einem wieder anderen Verständnis dagegen "nur" als wunderliches autobiographisches Dokument eines Dichters herangezogen, der mit einer persönlichen Schaffenskrise kämpfte. Es soll in der vorliegenden Arbeit nicht darum gehen, jeden dieser Ansätze in ausführlicher Weise nachzuvollziehen und darzustellen. Dies wäre aufgrund der Fülle von Interpretationen im Rahmen dieser Arbeit nicht zu bewältigen. Stattdessen sollen hier wesentliche Interpretationsstränge aufgezeigt und einander gegenübergestellt werden. Hier soll es konkret darum gehen, die Deutung des Briefs als Indiz einer persönliche Schaffenskrise zu skizzieren, um in einem nächsten Schritt die Interpretation als Zeichen eines Umbruch und der Abkehr von Leitmotiven des Frühwerks darzustellen und die Analyse des Werkes im Kontext des Sprachskeptizismus vorzustellen, der die sprach- und literaturtheoretischen Diskurse der Zeit um 1900 prägte. Hierbei werde ich in Kapitel 2 von der Frage nach dem unmittelbaren Entstehungskontext des Briefes ausgehen, wobei ich die biographischen Bezüge offen legen und Hofmannsthals Hinwendung zum Genre des Erfundenen Briefes aufzeigen möchte. Anschließend werde ich unter Kapitel 3 den Brief in den Kontext der Wiener Moderne einzuordnen versuchen, um so die Frage zu thematisieren, inwiefern Hugo von Hofmannsthal als Exponent der sogenannten Wiener Moderne hier Paradigmen der Epoche adaptiert oder sogar im Sinne einer programmatischen Auseinandersetzung mit epochenspezifischen Diskursen Position bezieht. Hier soll es insbesondere um den Einfluss des mit Hofmannsthal befreundeten Stefan George gehen. Unter Punkt 4 möchte ich dann genauer auf den Brief eingehen und die Klage über den Zerfall der Sprache skizzieren, um anschließend in Kapitel 5 der Frage nachzugehen, ob und inwiefern der Brief im Kontext anderer sprachkritischer Werke der Jahrhundertwende zu interpretieren ist. Unter 6. soll es um das Problem der sprachlichen Abstraktion gehen, das Lord Chandos im Brief aufwirft, um ausgehend hiervon in Kapitel 7 den Weg skizzieren zu können, der nach dem Brief des Lords aus der Sprachkrise zu weisen scheint. Der Schlussteil soll einer kurzen Zusammenfassung der Ergebnisse vorbehalten sein. eBooks / Fachbücher / Sprach- & Literaturwissenschaft, GRIN

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Hugo von Hofmannsthals ´´Ein Brief´´: Persönliche Schaffenskrise, Abkehr vom Frühwerk oder allgemeiner Sprachskeptizistischer Diskurs? - Tobias Köbberling
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Hugo von Hofmannsthals ´´Ein Brief´´: Persönliche Schaffenskrise, Abkehr vom Frühwerk oder allgemeiner Sprachskeptizistischer Diskurs? - neues Buch

2009, ISBN: 9783640308842

ID: 689080392

Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,3, Westfälische Wilhelms-Universität Münster (Germanistisches Institut ), Veranstaltung: Hugo von Hofmannsthal - Lyriker - Epiker - Dramatiker, Sprache: Deutsch, Abstract: Der fiktive Brief oder Chandos-Brief Hofmannsthals wird in der Literaturwissenschaft kontrovers diskutiert. Er wird einerseits als eine Geburtsurkunde der modernen Literatur verstanden, andererseits im Zusammenhang der Sprachkritik der Jahrhundertwende interpetiert, in einem wieder anderen Verständnis dagegen ´´nur´´ als wunderliches autobiographisches Dokument eines Dichters herangezogen, der mit einer persönlichen Schaffenskrise kämpfte. Es soll in der vorliegenden Arbeit nicht darum gehen, jeden dieser Ansätze in ausführlicher Weise nachzuvollziehen und darzustellen. Dies wäre aufgrund der Fülle von Interpretationen im Rahmen dieser Arbeit nicht zu bewältigen. Stattdessen sollen hier wesentliche Interpretationsstränge aufgezeigt und einander gegenübergestellt werden. Hier soll es konkret darum gehen, die Deutung des Briefs als Indiz einer persönliche Schaffenskrise zu skizzieren, um in einem nächsten Schritt die Interpretation als Zeichen eines Umbruch und der Abkehr von Leitmotiven des Frühwerks darzustellen und die Analyse des Werkes im Kontext des Sprachskeptizismus vorzustellen, der die sprach- und literaturtheoretischen Diskurse der Zeit um 1900 prägte. Hierbei werde ich in Kapitel 2 von der Frage nach dem unmittelbaren Entstehungskontext des Briefes ausgehen, wobei ich die biographischen Bezüge offen legen und Hofmannsthals Hinwendung zum Genre des Erfundenen Briefes aufzeigen möchte. Anschliessend werde ich unter Kapitel 3 den Brief in den Kontext der Wiener Moderne einzuordnen versuchen, um so die Frage zu thematisieren, inwiefern Hugo von Hofmannsthal als Exponent der sogenannten Wiener Moderne hier Paradigmen der Epoche adaptiert oder sogar im Sinne einer programmatischen Auseinandersetzung mit epochenspezifischen Diskursen Position bezieht. Hier soll es insbesondere um den Einfluss des mit Hofmannsthal befreundeten Stefan George gehen. Unter Punkt 4 möchte ich dann genauer auf den Brief eingehen und die Klage über den Zerfall der Sprache skizzieren, um anschliessend in Kapitel 5 der Frage nachzugehen, ob und inwiefern der Brief im Kontext anderer sprachkritischer Werke der Jahrhundertwende zu interpretieren ist. Unter 6. soll es um das Problem der sprachlichen Abstraktion gehen, das Lord Chandos im Brief aufwirft, um ausgehend hiervon in Kapitel 7 den Weg skizzieren zu können, der nach dem Brief des Lords aus der Sprachkrise zu weisen scheint. Der Schlussteil soll einer kurzen Zusammenfassung der Ergebnisse vorbehalten sein. Hugo von Hofmannsthals ´´Ein Brief´´: Persönliche Schaffenskrise, Abkehr vom Frühwerk oder allgemeiner Sprachskeptizistischer Diskurs? eBooks > Fachbücher > Sprach- & Literaturwissenschaft PDF 07.04.2009, GRIN, .200

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2005

ISBN: 9783640308842

ID: 125787468

Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,3, Westfälische Wilhelms-Universität Münster (Germanistisches Institut ), Veranstaltung: Hugo von Hofmannsthal - Lyriker - Epiker - Dramatiker, Sprache: Deutsch, Abstract: Der fiktive Brief oder Chandos-Brief Hofmannsthals wird in der Literaturwissenschaft kontrovers diskutiert. Er wird einerseits als eine Geburtsurkunde der modernen Literatur verstanden, andererseits im Zusammenhang der Sprachkritik der Jahrhundertwende interpetiert, in einem wieder anderen Verständnis dagegen ´´nur´´ als wunderliches autobiographisches Dokument eines Dichters herangezogen, der mit einer persönlichen Schaffenskrise kämpfte. Es soll in der vorliegenden Arbeit nicht darum gehen, jeden dieser Ansätze in ausführlicher Weise nachzuvollziehen und darzustellen. Dies wäre aufgrund der Fülle von Interpretationen im Rahmen dieser Arbeit nicht zu bewältigen. Stattdessen sollen hier wesentliche Interpretationsstränge aufgezeigt und einander gegenübergestellt werden. Hier soll es konkret darum gehen, die Deutung des Briefs als Indiz einer persönliche Schaffenskrise zu skizzieren, um in einem nächsten Schritt die Interpretation als Zeichen eines Umbruch und der Abkehr von Leitmotiven des Frühwerks darzustellen und die Analyse des Werkes im Kontext des Sprachskeptizismus vorzustellen, der die sprach- und literaturtheoretischen Diskurse der Zeit um 1900 prägte. Hierbei werde ich in Kapitel 2 von der Frage nach dem unmittelbaren Entstehungskontext des Briefes ausgehen, wobei ich die biographischen Bezüge offen legen und Hofmannsthals Hinwendung zum Genre des Erfundenen Briefes aufzeigen möchte. Anschliessend werde ich unter Kapitel 3 den Brief in den Kontext der Wiener Moderne einzuordnen versuchen, um so die Frage zu thematisieren, inwiefern Hugo von Hofmannsthal als Exponent der sogenannten Wiener Moderne hier Paradigmen der Epoche adaptiert oder sogar im Sinne einer programmatischen Auseinandersetzung mit epochenspezifischen Diskursen Position bezieht. Hier soll es insbesondere um den Einfluss des mit Hofmannsthal befreundeten Stefan George gehen. Unter Punkt 4 möchte ich dann genauer auf den Brief eingehen und die Klage über den Zerfall der Sprache skizzieren, um anschliessend in Kapitel 5 der Frage nachzugehen, ob und inwiefern der Brief im Kontext anderer sprachkritischer Werke der Jahrhundertwende zu interpretieren ist. Unter 6. soll es um das Problem der sprachlichen Abstraktion gehen, das Lord Chandos im Brief aufwirft, um ausgehend hiervon in Kapitel 7 den Weg skizzieren zu können, der nach dem Brief des Lords aus der Sprachkrise zu weisen scheint. Der Schlussteil soll einer kurzen Zusammenfassung der Ergebnisse vorbehalten sein. Hugo von Hofmannsthals ´´Ein Brief´´: Persönliche Schaffenskrise, Abkehr vom Frühwerk oder allgemeiner Sprachskeptizistischer Diskurs? eBook eBooks>Fachbücher>Sprach- & Literaturwissenschaft, GRIN

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Hugo von Hofmannsthals "Ein Brief": Persönliche Schaffenskrise, Abkehr vom Frühwerk oder allgemeiner Sprachskeptizistischer Diskurs? Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,3, Westfälische Wilhelms-Universität Münster (Germanistisches Institut ), Veranstaltung: Hugo von Hofmannsthal - Lyriker - Epiker - Dramatiker, Sprache: Deutsch, Abstract: Der fiktive Brief oder Chandos-Brief Hofmannsthals wird in der Literaturwissenschaft kontrovers diskutiert. Er wird einerseits als eine Geburtsurkunde der modernen Literatur verstanden, andererseits im Zusammenhang der Sprachkritik der Jahrhundertwende interpetiert, in einem wieder anderen Verständnis dagegen "nur" als wunderliches autobiographisches Dokument eines Dichters herangezogen, der mit einer persönlichen Schaffenskrise kämpfte. Es soll in der vorliegenden Arbeit nicht darum gehen, jeden dieser Ansätze in ausführlicher Weise nachzuvollziehen und darzustellen. Dies wäre aufgrund der Fülle von Interpretationen im Rahmen dieser Arbeit nicht zu bewältigen. Stattdessen sollen hier wesentliche Interpretationsstränge aufgezeigt und einander gegenübergestellt werden. Hier soll es konkret darum gehen, die Deutung des Briefs als Indiz einer persönliche Schaffenskrise zu skizzieren, um in einem nächsten Schritt die Interpretation als Zeichen eines Umbruch und der Abkehr von Leitmotiven des Frühwerks darzustellen und die Analyse des Werkes im Kontext des Sprachskeptizismus vorzustellen, der die sprach- und literaturtheoretischen Diskurse der Zeit um 1900 prägte. Hierbei werde ich in Kapitel 2 von der Frage nach dem unmittelbaren Entstehungskontext des Briefes ausgehen, wobei ich die biographischen Bezüge offen legen und Hofmannsthals Hinwendung zum Genre des Erfundenen Briefes aufzeigen möchte. Anschließend werde ich unter Kapitel 3 den Brief in den Kontext der Wiener Moderne einzuordnen versuchen, um so die Frage zu thematisieren, inwiefern Hugo von Hofmannsthal als Exponent der sogenannten Wiener Moderne hier Paradigmen der Epoche adaptiert oder sogar im Sinne einer programmatischen Auseinandersetzung mit epochenspezifischen Diskursen Position bezieht. Hier soll es insbesondere um den Einfluss des mit Hofmannsthal befreundeten Stefan George gehen. Unter Punkt 4 möchte ich dann genauer auf den Brief eingehen und die Klage über den Zerfall der Sprache skizzieren, um anschließend in Kapitel 5 der Frage nachzugehen, ob und inwiefern der Brief im Kontext anderer sprachkritischer Werke der Jahrhundertwende zu interpretieren ist. Unter 6. soll es um das Problem der sprachlichen Abstraktion gehen, das Lord Chandos im Brief aufwirft, um ausgehend hiervon in Kapitel 7 den Weg skizzieren zu können, der nach dem Brief des Lords aus der Sprachkrise zu weisen scheint. Der Schlussteil soll einer kurzen Zusammenfassung der Ergebnisse vorbehalten sein. eBooks / Fachbücher / Sprach- & Literaturwissenschaft, GRIN

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Details zum Buch
Hugo von Hofmannsthals Ein Brief: Persönliche Schaffenskrise, Abkehr vom Frühwerk oder allgemeiner Sprachskeptizistischer Diskurs?
Autor:

Köbberling, Tobias

Titel:

Hugo von Hofmannsthals Ein Brief: Persönliche Schaffenskrise, Abkehr vom Frühwerk oder allgemeiner Sprachskeptizistischer Diskurs?

ISBN-Nummer:

9783640308842

Detailangaben zum Buch - Hugo von Hofmannsthals Ein Brief: Persönliche Schaffenskrise, Abkehr vom Frühwerk oder allgemeiner Sprachskeptizistischer Diskurs?


EAN (ISBN-13): 9783640308842
ISBN (ISBN-10): 3640308840
Erscheinungsjahr: 2005
Herausgeber: GRIN Verlag

Buch in der Datenbank seit 15.12.2009 18:16:13
Buch zuletzt gefunden am 26.10.2016 18:25:08
ISBN/EAN: 9783640308842

ISBN - alternative Schreibweisen:
3-640-30884-0, 978-3-640-30884-2

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