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The Evolution of Human Mindreading. Diskussion der Theory of Mind und Beobachtungen zum Verhalten und Denken von Primaten - Franziska Roßmann
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Franziska Roßmann:

The Evolution of Human Mindreading. Diskussion der Theory of Mind und Beobachtungen zum Verhalten und Denken von Primaten - neues Buch

2006, ISBN: 9783640349258

ID: 9783640349258

1. Inwiefern trägt ToM zum evolutionären Erfolg bei Evolutionärer Erfolg manifestiert sich stets in reproduktivem Erfolg, selbst wenn das Ziel der Genweitergabe - vor allem beim Menschen - nicht immer direkt und vordergründig ersichtlich ist und stattdessen dem Primärziel (erfolgreiche Reproduktion) häufig unterstützende Sekundärziele vorgeschaltet sind. Im Lichte dieser Sekundärziele lassen sich nicht nur Fortpflanzungsstrategien evolutionär deuten, sondern auch Emotionen wie Trauer, Angst und Eifersucht (Meyer, Schützwohl & Reisenzein, 2003) sowie spezifisch menschliche Verhaltensweisen, wie erhöhte Risikobereitschaft und Misserfolgstoleranz des Mannes (Bischof-Köhler, 2006). Die Evolutionspsychologie stellt demnach keine Teildisziplin der Psychologie dar, sondern eine wissenschaftliche, auf alle Teilaspekte menschlichen Erlebens und Verhaltens anwendbare Herangehensweise, die menschliche Phänomene unter ultimater (Wozu hat sich eine Eigenschaft / eine Verhaltensweise entwickelt ) und proximater (Welche Mechanismen haben sich dazu herausgebildet ) Fragestellung deutet (Bischof-Köhler, 2006). Je höher das Lebewesen entwickelt ist und je stärker der Einfluss von Zivilisation und Kultur ist, desto mehr treten die dem Fortpflanzungserfolg vorgeschalteten Sekundärziele in den Mittelpunkt und desto latenter zeigt sich der eigentliche Reproduktionstrieb. Die gesamte Lebenskomplexität höher entwickelter Säugetiere (im Besonderen: Primaten) lässt sich insofern im Hinblick auf ihre evolutionäre Bedeutung analysieren und deuten. Die proximate Fragestellung beschäftigt sich dabei mit evolutionär psychischen Mechanismen (EP-Mechanismen), die nach Buss (1995) existieren, um ein spezifisches Problem des Überlebens oder der Reproduktion zu lösen, das im Laufe der evolutionären Menschheitsgeschichte immer wiederkehrte. Vor diesem Hintergrund kann auch die Theory of Mind (im Folgenden ToM), d.h. die Fähigkeit, anderen Menschen mentale Zustände, wie Wünsche, Ziele oder Absichten zuzuschreiben, berechtigterweise als EP-Mechanismus bezeichnet werden, der sich unter spezifischen Umweltbedingungen entwickelt hat und für menschliche und nicht-menschliche Primaten zum evolutionären Erfolg beitragen konnte (Brüne & Ribbert, 2002). The Evolution of Human Mindreading. Diskussion der Theory of Mind und Beobachtungen zum Verhalten und Denken von Primaten: 1. Inwiefern trägt ToM zum evolutionären Erfolg bei Evolutionärer Erfolg manifestiert sich stets in reproduktivem Erfolg, selbst wenn das Ziel der Genweitergabe - vor allem beim Menschen - nicht immer direkt und vordergründig ersichtlich ist und stattdessen dem Primärziel (erfolgreiche Reproduktion) häufig unterstützende Sekundärziele vorgeschaltet sind. Im Lichte dieser Sekundärziele lassen sich nicht nur Fortpflanzungsstrategien evolutionär deuten, sondern auch Emotionen wie Trauer, Angst und Eifersucht (Meyer, Schützwohl & Reisenzein, 2003) sowie spezifisch menschliche Verhaltensweisen, wie erhöhte Risikobereitschaft und Misserfolgstoleranz des Mannes (Bischof-Köhler, 2006). Die Evolutionspsychologie stellt demnach keine Teildisziplin der Psychologie dar, sondern eine wissenschaftliche, auf alle Teilaspekte menschlichen Erlebens und Verhaltens anwendbare Herangehensweise, die menschliche Phänomene unter ultimater (Wozu hat sich eine Eigenschaft / eine Verhaltensweise entwickelt ) und proximater (Welche Mechanismen haben sich dazu herausgebildet ) Fragestellung deutet (Bischof-Köhler, 2006). Je höher das Lebewesen entwickelt ist und je stärker der Einfluss von Zivilisation und Kultur ist, desto mehr treten die dem Fortpflanzungserfolg vorgeschalteten Sekundärziele in den Mittelpunkt und desto latenter zeigt sich der eigentliche Reproduktionstrieb. Die gesamte Lebenskomplexität höher entwickelter Säugetiere (im Besonderen: Primaten) lässt sich insofern im Hinblick auf ihre evolutionäre Bedeutung analysieren und deuten. Die proximate Fragestellung beschäftigt sich dabei mit evolutionär psychischen Mechanismen (EP-Mechanismen), die nach Buss (1995) existieren, um ein spezifisches Problem des Überlebens oder der Reproduktion zu lösen, das im Laufe der evolutionären Menschheitsgeschichte immer wiederkehrte. Vor diesem Hintergrund kann auch die Theory of Mind (im Folgenden ToM), d.h. die Fähigkeit, anderen Menschen mentale Zustände, wie Wünsche, Ziele oder Absichten zuzuschreiben, berechtigterweise als EP-Mechanismus bezeichnet werden, der sich unter spezifischen Umweltbedingungen entwickelt hat und für menschliche und nicht-menschliche Primaten zum evolutionären Erfolg beitragen konnte (Brüne & Ribbert, 2002). Cambridge Cognitive Essay Evolution Evolutionary Human MIT-Press Mindreading Neuroscience Platek, GRIN Verlag

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'The Evolution of Human Mindreading'. Diskussion der Theory of Mind und Beobachtungen zum Verhalten und Denken von Primaten - Franziska RoBmann
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Franziska RoBmann:

'The Evolution of Human Mindreading'. Diskussion der Theory of Mind und Beobachtungen zum Verhalten und Denken von Primaten - neues Buch

6, ISBN: 9783640349258

ID: 166819783640349258

1. Inwiefern trägt ToM zum evolutionären Erfolg bei? Evolutionärer Erfolg manifestiert sich stets in reproduktivem Erfolg, selbst wenn das Ziel der Genweitergabe - vor allem beim Menschen - nicht immer direkt und vordergründig ersichtlich ist und stattdessen dem Primärziel (erfolgreiche Reproduktion) häufig unterstützende Sekundärziele vorgeschaltet sind. Im Lichte dieser Sekundärziele lassen sich nicht nur Fortpflanzungsstrategien evolutionär deuten, sondern auch Emotionen wie Trauer, Angst und 1. Inwiefern trägt ToM zum evolutionären Erfolg bei? Evolutionärer Erfolg manifestiert sich stets in reproduktivem Erfolg, selbst wenn das Ziel der Genweitergabe - vor allem beim Menschen - nicht immer direkt und vordergründig ersichtlich ist und stattdessen dem Primärziel (erfolgreiche Reproduktion) häufig unterstützende Sekundärziele vorgeschaltet sind. Im Lichte dieser Sekundärziele lassen sich nicht nur Fortpflanzungsstrategien evolutionär deuten, sondern auch Emotionen wie Trauer, Angst und Eifersucht (Meyer, Schützwohl & Reisenzein, 2003) sowie spezifisch menschliche Verhaltensweisen, wie erhöhte Risikobereitschaft und Misserfolgstoleranz des Mannes (Bischof-Köhler, 2006). Die Evolutionspsychologie stellt demnach keine Teildisziplin der Psychologie dar, sondern eine wissenschaftliche, auf alle Teilaspekte menschlichen Erlebens und Verhaltens anwendbare Herangehensweise, die menschliche Phänomene unter ultimater (Wozu hat sich eine Eigenschaft / eine Verhaltensweise entwickelt?) und proximater (Welche Mechanismen haben sich dazu herausgebildet?) Fragestellung deutet (Bischof-Köhler, 2006). Je höher das Lebewesen entwickelt ist und je stärker der Einfluss von Zivilisation und Kultur ist, desto mehr treten die dem Fortpflanzungserfolg vorgeschalteten Sekundärziele in den Mittelpunkt und desto latenter zeigt sich der eigentliche Reproduktionstrieb. Die gesamte Lebenskomplexität höher entwickelter Säugetiere (im Besonderen: Primaten) lässt sich insofern im Hinblick auf ihre evolutionäre Bedeutung analysieren und deuten. Die proximate Fragestellung beschäftigt sich dabei mit evolutionär psychischen Mechanismen (EP-Mechanismen), die nach Buss (1995) existieren, um ein spezifisches Problem des Überlebens oder der Reproduktion zu lösen, das im Laufe der evolutionären Menschheitsgeschichte immer wiederkehrte. Vor diesem Hintergrund kann auch die Theory of Mind (im Folgenden ToM), d.h. die Fähigkeit, anderen Menschen mentale Zustände, wie Wünsche, Ziele oder Absichten zu Developmental Psychology, Psychology, 'The Evolution of Human Mindreading'. Diskussion der Theory of Mind und Beobachtungen zum Verhalten und Denken von Primaten~~ Franziska RoBmann~~Developmental Psychology~~Psychology~~9783640349258, de, 'The Evolution of Human Mindreading'. Diskussion der Theory of Mind und Beobachtungen zum Verhalten und Denken von Primaten, Franziska RoBmann, 9783640349258, GRIN Verlag, 06/17/2009, , , , GRIN Verlag, 06/17/2009

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Franziska Rossmann:
"The Evolution of Human Mindreading". Diskussion der Theory of Mind und Beobachtungen zum Verhalten und Denken von Primaten - neues Buch

2007

ISBN: 9783640349258

ID: 3ef2312bdea0f827a56cfb800b88f01c

Essay aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Psychologie - Entwicklungspsychologie, Note: 1,0, Ludwig-Maximilians-Universität München, Veranstaltung: Seminar "Sozial – kognitive Entwicklung", Sprache: Deutsch 1. Inwiefern trägt ToM zum evolutionären Erfolg bei? Evolutionärer Erfolg manifestiert sich stets in reproduktivem Erfolg, selbst wenn das Ziel der Genweitergabe vor allem beim Menschen - nicht immer direkt und vordergründig ersichtlich ist und stattdessen dem Primärziel (erfolgreiche Reproduktion) häufig unterstützende Sekundärziele vorgeschaltet sind. Im Lichte dieser Sekundärziele lassen sich nicht nur Fortpflanzungsstrategien evolutionär deuten, sondern auch Emotionen wie Trauer, Angst und Eifersucht (Meyer, Schützwohl & Reisenzein, 2003) sowie spezifisch menschliche Verhaltensweisen, wie erhöhte Risikobereitschaft und Misserfolgstoleranz des Mannes (Bischof-Köhler, 2006). Die Evolutionspsychologie stellt demnach keine Teildisziplin der Psychologie dar, sondern eine wissenschaftliche, auf alle Teilaspekte menschlichen Erlebens und Verhaltens anwendbare Herangehensweise, die menschliche Phänomene unter ultimater (Wozu hat sich eine Eigenschaft / eine Verhaltensweise entwickelt?) und proximater (Welche Mechanismen haben sich dazu herausgebildet?) Fragestellung deutet (Bischof-Köhler, 2006). Je höher das Lebewesen entwickelt ist und je stärker der Einfluss von Zivilisation und Kultur ist, desto mehr treten die dem Fortpflanzungserfolg vorgeschalteten Sekundärziele in den Mittelpunkt und desto latenter zeigt sich der eigentliche Reproduktionstrieb. Die gesamte Lebenskomplexität höher entwickelter Säugetiere (im Besonderen: Primaten) lässt sich insofern im Hinblick auf ihre evolutionäre Bedeutung analysieren und deuten. Die proximate Fragestellung beschäftigt sich dabei mit evolutionär psychischen Mechanismen (EP-Mechanismen), die nach Buss (1995) existieren, um ein spezifisches Problem des Überlebens oder der Reproduktion zu lösen, das im Laufe der evolutionären Menschheitsgeschichte immer wiederkehrte. Vor diesem Hintergrund kann auch die Theory of Mind (im Folgenden ToM), d.h. die Fähigkeit, anderen Menschen mentale Zustände, wie Wünsche, Ziele oder Absichten zuzuschreiben, berechtigterweise als EP-Mechanismus bezeichnet werden, der sich unter spezifischen Umweltbedingungen entwickelt hat und für menschliche und nicht-menschliche Primaten zum evolutionären Erfolg beitragen konnte (Brüne & Ribbert, 2002). eBooks / Fachbücher / Psychologie, GRIN

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ISBN: 9783640349258

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'The Evolution of Human Mindreading'. Diskussion der Theory of Mind und Beobachtungen zum Verhalten und Denken von Primaten The-Evolution-of-Human-Mindreading-Diskussion-der-Theory-of-Mind-und-Beobachtungen-zum-Verhalten-und-Denken-von-Primaten~~Franziska-Ro-mann Psych/Psychiatry>Study of Psychology>Study of Psychology NOOK Book (eBook), GRIN Verlag GmbH

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Franziska Roßmann:
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2009, ISBN: 9783640349258

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Details zum Buch
Essay zu The Evolution of Human Mindreading: How non-human primates can inform social-cognitive neurosciences. (In: S. Platek (ed.), Evolutionary Cognitive Neuroscience. Cambridge, MA: MIT-Press.)
Autor:

Roßmann, Franziska

Titel:

Essay zu The Evolution of Human Mindreading: How non-human primates can inform social-cognitive neurosciences. (In: S. Platek (ed.), Evolutionary Cognitive Neuroscience. Cambridge, MA: MIT-Press.)

ISBN-Nummer:

9783640349258

Detailangaben zum Buch - Essay zu The Evolution of Human Mindreading: How non-human primates can inform social-cognitive neurosciences. (In: S. Platek (ed.), Evolutionary Cognitive Neuroscience. Cambridge, MA: MIT-Press.)


EAN (ISBN-13): 9783640349258
Erscheinungsjahr: 2009
Herausgeber: GRIN Verlag

Buch in der Datenbank seit 09.12.2007 12:36:12
Buch zuletzt gefunden am 23.11.2016 15:22:30
ISBN/EAN: 9783640349258

ISBN - alternative Schreibweisen:
978-3-640-34925-8

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