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Verdrängung widerständiger Lesarten? Medien und Macht bei Jean Baudrillard und Stuart Hall - Andreas Mohr
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Andreas Mohr:

Verdrängung widerständiger Lesarten? Medien und Macht bei Jean Baudrillard und Stuart Hall - neues Buch

2008, ISBN: 9783640349982

ID: 1d8cb1d6616e343bf52af1d2d7b05c63

Magisterarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Medien und Politik, Pol. Kommunikation, Note: 1,3, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, Sprache: Deutsch Die Arbeit behandelt einen Vergleich der Medientheorien von Jean Baudrillard und Stuart Hall. Im Fokus steht die Frage nach der Macht der Medien: Versteht man Massenmedien als wichtigen Integrationsfaktor pluralistischer Gesellschaften, sind sie immer auch Machtfaktoren. Jean Baudrillard sah durch Massenmedien eine allumfassende gesellschaftliche Kontrolle durch Simulationen und Codes eingerichtet. In Abgrenzung von Karl Marx kritisiert Baudrillard zunächst die Konsumgesellschaft als gesellschaftliches Gravitationszentrum, bevor er sich ganz der Simulationstheorie widmet. Da die Macht der Medien in ihrem Wesen begründet sei, so Baudrillard in Requiem für die Medien, gehe auch die spätmarxistische Medientheorie Hans Magnus Enzensbergers ('Baukasten zu einer Theorie der Medien') an der Sache vorbei. Stuart Hall dessen Medientheorie wegweisend für die Cultural Studies war , treffen Medieninhalte auf ein Publikum, das immer schon über Erfahrungen, Wissen und Prägungen verfügt und daraus seine Präferenzen im Mediengebrauch ableitet und entsprechende Kompetenzen ausbildet. Die Macht der Medien ist hier eingeschränkt von der Souveränität des Mediennutzers, der seine Präferenzen jedoch auch wieder in einer vermachteten Öffentlichkeit ausbildet (Kodieren/Dekodieren-Modell). Die Verbindung von Medien und Macht geschieht anhand des von Michel Foucault aufgestellten Modells des Medien-Dispositivs, das von Johanna Dorer für die Analyse öffentlicher Kommunikation fruchtbar gemacht worden ist. Der Blick wird hier auch auf das Internet gerichtet, durch dessen Verbreitung sich die öffentliche Kommunikation grundlegend gewandelt hat. Das Internet bietet eine neue Perspektive auf Öffentlichkeit und Gegenöffentlichkeit: Das world wide web ermöglicht, bestehende Strukturen von Medienmacht aufzulösen und kann ein wichtiger Faktor von Gegenöffentlichkeit sein. Was lässt sich mit Stuart Hall und Jean Baudrillard über das Internet sagen? Und was bedeutet das für das Medien-Dispositiv? eBooks / Fachbücher / Medienwissenschaft, GRIN

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Magisterarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Medien und Politik, Pol. Kommunikation, Note: 1,3, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, Sprache: Deutsch Die Arbeit behandelt einen Vergleich der Medientheorien von Jean Baudrillard und Stuart Hall. Im Fokus steht die Frage nach der Macht der Medien: Versteht man Massenmedien als wichtigen Integrationsfaktor pluralistischer Gesellschaften, sind sie immer auch Machtfaktoren. Jean Baudrillard sah durch Massenmedien eine allumfassende gesellschaftliche Kontrolle durch Simulationen und Codes eingerichtet. In Abgrenzung von Karl Marx kritisiert Baudrillard zunächst die Konsumgesellschaft als gesellschaftliches Gravitationszentrum, bevor er sich ganz der Simulationstheorie widmet. Da die Macht der Medien in ihrem Wesen begründet sei, so Baudrillard in Requiem für die Medien, gehe auch die spätmarxistische Medientheorie Hans Magnus Enzensbergers ('Baukasten zu einer Theorie der Medien') an der Sache vorbei. Stuart Hall dessen Medientheorie wegweisend für die Cultural Studies war , treffen Medieninhalte auf ein Publikum, das immer schon über Erfahrungen, Wissen und Prägungen verfügt und daraus seine Präferenzen im Mediengebrauch ableitet und entsprechende Kompetenzen ausbildet. Die Macht der Medien ist hier eingeschränkt von der Souveränität des Mediennutzers, der seine Präferenzen jedoch auch wieder in einer vermachteten Öffentlichkeit ausbildet (Kodieren/Dekodieren-Modell).Die Verbindung von Medien und Macht geschieht anhand des von Michel Foucault aufgestellten Modells des Medien-Dispositivs, das von Johanna Dorer für die Analyse öffentlicher Kommunikation fruchtbar gemacht worden ist. Der Blick wird hier auch auf das Internet gerichtet, durch dessen Verbreitung sich die öffentliche Kommunikation grundlegend gewandelt hat. Das Internet bietet eine neue Perspektive auf Öffentlichkeit und Gegenöffentlichkeit: Das world wide web ermöglicht, bestehende Strukturen von Medienmacht aufzulösen und kann ein wichtiger Faktor von Gegenöffentlichkeit sein. Was lässt sich mit Stuart Hall und Jean Baudrillard über das Internet sagen? Und was bedeutet das für das Medien-Dispositiv? eBooks / Fachbücher / Medienwissenschaft, GRIN

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2008

ISBN: 9783640349982

ID: 125791031

Die Arbeit behandelt einen Vergleich der Medientheorien von Jean Baudrillard und Stuart Hall. Im Fokus steht die Frage nach der Macht der Medien: Versteht man Massenmedien als wichtigen Integrationsfaktor pluralistischer Gesellschaften, sind sie immer auch Machtfaktoren. Jean Baudrillard sah durch Massenmedien eine allumfassende gesellschaftliche Kontrolle durch Simulationen und Codes eingerichtet. In Abgrenzung von Karl Marx kritisiert Baudrillard zunächst die Konsumgesellschaft als gesellschaftliches Gravitationszentrum, bevor er sich ganz der Simulationstheorie widmet. Da die Macht der Medien in ihrem Wesen begründet sei, so Baudrillard in Requiem für die Medien, gehe auch die spätmarxistische Medientheorie Hans Magnus Enzensbergers (´Baukasten zu einer Theorie der Medien´) an der Sache vorbei. Stuart Hall dessen Medientheorie wegweisend für die Cultural Studies war , treffen Medieninhalte auf ein Publikum, das immer schon über Erfahrungen, Wissen und Prägungen verfügt und daraus seine Präferenzen im Mediengebrauch ableitet und entsprechende Kompetenzen ausbildet. Die Macht der Medien ist hier eingeschränkt von der Souveränität des Mediennutzers, der seine Präferenzen jedoch auch wieder in einer vermachteten Öffentlichkeit ausbildet (Kodieren/Dekodieren-Modell). Die Verbindung von Medien und Macht geschieht anhand des von Michel Foucault aufgestellten Modells des Medien-Dispositivs, das von Johanna Dorer für die Analyse öffentlicher Kommunikation fruchtbar gemacht worden ist. Der Blick wird hier auch auf das Internet gerichtet, durch dessen Verbreitung sich die öffentliche Kommunikation grundlegend gewandelt hat. Das Internet bietet eine neue Perspektive auf Öffentlichkeit und Gegenöffentlichkeit: Das world wide web ermöglicht, bestehende Strukturen von Medienmacht aufzulösen und kann ein wichtiger Faktor von Gegenöffentlichkeit sein. Was lässt sich mit Stuart Hall und Jean Baudrillard über das Internet sagen? Und was bedeutet das für das Medien-Dispositiv? Magisterarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Medien und Politik, Pol. Kommunikation, Note: 1,3, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, Sprache: Deutsch eBook eBooks>Fachbücher>Medienwissenschaft, GRIN

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Die Arbeit behandelt einen Vergleich der Medientheorien von Jean Baudrillard und Stuart Hall. Im Fokus steht die Frage nach der Macht der Medien: Versteht man Massenmedien als wichtigen Integrationsfaktor pluralistischer Gesellschaften, sind sie immer auch Machtfaktoren. Jean Baudrillard sah durch Massenmedien eine allumfassende gesellschaftliche Kontrolle durch Simulationen und Codes eingerichtet. In Abgrenzung von Karl Marx kritisiert Baudrillard zunächst die Konsumgesellschaft als gesellschaftliches Gravitationszentrum, bevor er sich ganz der Simulationstheorie widmet. Da die Macht der Medien in ihrem Wesen begründet sei, so Baudrillard in Requiem für die Medien, gehe auch die spätmarxistische Medientheorie Hans Magnus Enzensbergers (´Baukasten zu einer Theorie der Medien´) an der Sache vorbei. Stuart Hall dessen Medientheorie wegweisend für die Cultural Studies war , treffen Medieninhalte auf ein Publikum, das immer schon über Erfahrungen, Wissen und Prägungen verfügt und daraus seine Präferenzen im Mediengebrauch ableitet und entsprechende Kompetenzen ausbildet. Die Macht der Medien ist hier eingeschränkt von der Souveränität des Mediennutzers, der seine Präferenzen jedoch auch wieder in einer vermachteten Öffentlichkeit ausbildet (Kodieren/Dekodieren-Modell).Die Verbindung von Medien und Macht geschieht anhand des von Michel Foucault aufgestellten Modells des Medien-Dispositivs, das von Johanna Dorer für die Analyse öffentlicher Kommunikation fruchtbar gemacht worden ist. Der Blick wird hier auch auf das Internet gerichtet, durch dessen Verbreitung sich die öffentliche Kommunikation grundlegend gewandelt hat. Das Internet bietet eine neue Perspektive auf Öffentlichkeit und Gegenöffentlichkeit: Das world wide web ermöglicht, bestehende Strukturen von Medienmacht aufzulösen und kann ein wichtiger Faktor von Gegenöffentlichkeit sein. Was lässt sich mit Stuart Hall und Jean Baudrillard über das Internet sagen? Und was bedeutet das für das Medien-Dispositiv? Magisterarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Medien und Politik, Pol. Kommunikation, Note: 1,3, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, Sprache: Deutsch eBook eBooks>Fachbücher>Medienwissenschaft, GRIN

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Verdrängung widerständiger Lesarten? Medien und Macht bei Jean Baudrillard und Stuart Hall - Erstausgabe

2009, ISBN: 9783640349982

ID: 21688966

[ED: 1], Auflage, eBook Download (PDF), eBooks, [PU: GRIN Verlag]

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Details zum Buch
Verdrängung widerständiger Lesarten? Medien und Macht bei Jean Baudrillard und Stuart Hall
Autor:

Mohr, Andreas

Titel:

Verdrängung widerständiger Lesarten? Medien und Macht bei Jean Baudrillard und Stuart Hall

ISBN-Nummer:

9783640349982

Detailangaben zum Buch - Verdrängung widerständiger Lesarten? Medien und Macht bei Jean Baudrillard und Stuart Hall


EAN (ISBN-13): 9783640349982
ISBN (ISBN-10): 3640349989
Erscheinungsjahr: 2008
Herausgeber: GRIN Verlag

Buch in der Datenbank seit 17.05.2007 11:22:06
Buch zuletzt gefunden am 23.09.2016 13:32:57
ISBN/EAN: 9783640349982

ISBN - alternative Schreibweisen:
3-640-34998-9, 978-3-640-34998-2

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