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Gefangensein und Befreiung - Die Frau im dramatischen Werk Michel Tremblay - Janine Kapol
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Janine Kapol:

Gefangensein und Befreiung - Die Frau im dramatischen Werk Michel Tremblay - neues Buch

2011, ISBN: 9783640817115

ID: 689204593

Examensarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Romanistik - Französisch - Literatur, Note: 1,3, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (Institut für Anglistik, Amerikanistik und Romanistik), Sprache: Deutsch, Abstract: Michel Tremblay wird 1942 in Montréal geboren. Er wächst in der rue Fabre im Arbeiterviertel des Plateau Mont-Royal auf. Gleich drei Familien teilen sich eine Wohnung und so wird Michel quasi von sechs Frauen aufgezogen: Ce cocon féminin a influencé son enfance, son tempérament et son œuvre littéraire. Natürlich ist seine Mutter Rhéauna dabei die wichtigste weibliche Bezugsperson. Mit ihr an seiner Seite hätte er gern sein gesamtes Leben verbracht, schreibt er später. Aufgrund ihres starken Übergewichts hat sie jedoch mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Ihren Sohn nimmt das sehr mit: Jai limpression quelle se dessouffle, quelle perd son énergie dun seul coup, quelle vient de faire un autre petit pas vers la mort, et les larmes me montent aux yeux sans que je puisse les retenir. Elle sen rend compte, soupire. Tu te mettras pas à brailler pour une petite faiblesse ! Avant sa maladie, nos discussion pouvaient durer des heures ; nous prenions tous les deux un malin plaisir à trouver le bon argument qui assassinerait ceux de lautre, nous ressortions notre bonne vieille mauvaise fois quand la bonne foi et la sincérité savéraient sans effet, nos chicanes avaient du souffle, de la grandeur, nos engueulades, en un mot, étaient belles. Diese tiefgreifende Erfahrung seine Mutter langsam schwächer und schliesslich sterbend zu sehen, bringt Tremblay auch dazu, in die Fussstapfen des Vaters zu treten und in einer Druckerei zu arbeiten. Indem er einen vernünftigen Beruf ergreift, möchte er seine Mutter beruhigen. Doch bereits kurz nach seinem Eintritt in die Imprimerie Judiciaire verstirbt Rhéauna. Die Erinnerung an sie und seine Kindheit pflegt Michel Tremblay bis heute in seinen literarischen Werken. Er ist aufmerksamer Beobachter und Zuhörer familiärer Gespräche und nutzt dies als Quelle vor allem für seine frühen Stücke und Erzählungen. Die Arbeit als Drucker lässt er schon bald hinter sich und widmet sich ausschliesslich der Literatur. Seine erste Veröffentlichung wird das Drama Le train (1959), das ihm einen von Radio-Canada verliehenen Preis einbringt. Der grosse Durchbruch lässt zunächst auf sich warten. Das spätere Erfolgsstück Les Belles-Sœurs stösst beim Dominion drama festival 1966 auf Ablehnung, bevor es zwei Jahre darauf dank der Unterstützung vieler Künstlerfreunde doch noch die Theaterbühne erobert. Examensarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Romanistik - Französisch - Literatur, Note: 1,3, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (Institut für Anglistik, Amerikanistik und Romanistik), Sprache: Deutsch, Abstract: Michel Tremblay wird 1942 in Montréal geboren. Er wächst in der ‚rue Fabre’ im Arbeiterviertel des ‚Plateau ... eBooks > Fachbücher > Sprach- & Literaturwissenschaft PDF 02.02.2011 eBook, GRIN, .201

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Janine Kapol:

Gefangensein und Befreiung - Die Frau im dramatischen Werk Michel Tremblay - neues Buch

2010, ISBN: 9783640817115

ID: 73409646

Examensarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Romanistik - Französisch - Literatur, Note: 1,3, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (Institut für Anglistik, Amerikanistik und Romanistik), Sprache: Deutsch, Abstract: Michel Tremblay wird 1942 in Montréal geboren. Er wächst in der rue Fabre im Arbeiterviertel des Plateau Mont-Royal auf. Gleich drei Familien teilen sich eine Wohnung und so wird Michel quasi von sechs Frauen aufgezogen: Ce cocon féminin a influencé son enfance, son tempérament et son œuvre littéraire. Natürlich ist seine Mutter Rhéauna dabei die wichtigste weibliche Bezugsperson. Mit ihr an seiner Seite hätte er gern sein gesamtes Leben verbracht, schreibt er später. Aufgrund ihres starken Übergewichts hat sie jedoch mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Ihren Sohn nimmt das sehr mit: Jai limpression quelle se dessouffle, quelle perd son énergie dun seul coup, quelle vient de faire un autre petit pas vers la mort, et les larmes me montent aux yeux sans que je puisse les retenir. Elle sen rend compte, soupire. Tu te mettras pas à brailler pour une petite faiblesse ! Avant sa maladie, nos discussion pouvaient durer des heures ; nous prenions tous les deux un malin plaisir à trouver le bon argument qui assassinerait ceux de lautre, nous ressortions notre bonne vieille mauvaise fois quand la bonne foi et la sincérité savéraient sans effet, nos chicanes avaient du souffle, de la grandeur, nos engueulades, en un mot, étaient belles. Diese tiefgreifende Erfahrung seine Mutter langsam schwächer und schliesslich sterbend zu sehen, bringt Tremblay auch dazu, in die Fussstapfen des Vaters zu treten und in einer Druckerei zu arbeiten. Indem er einen vernünftigen Beruf ergreift, möchte er seine Mutter beruhigen. Doch bereits kurz nach seinem Eintritt in die Imprimerie Judiciaire verstirbt Rhéauna. Die Erinnerung an sie und seine Kindheit pflegt Michel Tremblay bis heute in seinen literarischen Werken. Er ist aufmerksamer Beobachter und Zuhörer familiärer Gespräche und nutzt dies als Quelle vor allem für seine frühen Stücke und Erzählungen. Die Arbeit als Drucker lässt er schon bald hinter sich und widmet sich ausschliesslich der Literatur. Seine erste Veröffentlichung wird das Drama Le train (1959), das ihm einen von Radio-Canada verliehenen Preis einbringt. Der grosse Durchbruch lässt zunächst auf sich warten. Das spätere Erfolgsstück Les Belles-Sœurs stösst beim Dominion drama festival 1966 auf Ablehnung, bevor es zwei Jahre darauf dank der Unterstützung vieler Künstlerfreunde doch noch die Theaterbühne erobert. Examensarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Romanistik - Französisch - Literatur, Note: 1,3, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (Institut für Anglistik, Amerikanistik und Romanistik), Sprache: Deutsch, Abstract: Michel Tremblay wird 1942 in Montréal geboren. Er wächst in der ‚rue Fabre’ im Arbeiterviertel des ‚Plateau ... eBook eBooks>Fachbücher>Sprach- & Literaturwissenschaft, GRIN

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Gefangensein und Befreiung - Die Frau im dramatischen Werk Michel Tremblay - neues Buch

2011

ISBN: 9783640817115

ID: 689260366

Examensarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Romanistik - Französisch - Literatur, Note: 1,3, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (Institut für Anglistik, Amerikanistik und Romanistik), Sprache: Deutsch, Abstract: Michel Tremblay wird 1942 in Montréal geboren. Er wächst in der rue Fabre im Arbeiterviertel des Plateau Mont-Royal auf. Gleich drei Familien teilen sich eine Wohnung und so wird Michel quasi von sechs Frauen aufgezogen: Ce cocon féminin a influencé son enfance, son tempérament et son œuvre littéraire. Natürlich ist seine Mutter Rhéauna dabei die wichtigste weibliche Bezugsperson. Mit ihr an seiner Seite hätte er gern sein gesamtes Leben verbracht, schreibt er später. Aufgrund ihres starken Übergewichts hat sie jedoch mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Ihren Sohn nimmt das sehr mit: Jai limpression quelle se dessouffle, quelle perd son énergie dun seul coup, quelle vient de faire un autre petit pas vers la mort, et les larmes me montent aux yeux sans que je puisse les retenir. Elle sen rend compte, soupire. Tu te mettras pas à brailler pour une petite faiblesse ! Avant sa maladie, nos discussion pouvaient durer des heures ; nous prenions tous les deux un malin plaisir à trouver le bon argument qui assassinerait ceux de lautre, nous ressortions notre bonne vieille mauvaise fois quand la bonne foi et la sincérité savéraient sans effet, nos chicanes avaient du souffle, de la grandeur, nos engueulades, en un mot, étaient belles. Diese tiefgreifende Erfahrung seine Mutter langsam schwächer und schliesslich sterbend zu sehen, bringt Tremblay auch dazu, in die Fussstapfen des Vaters zu treten und in einer Druckerei zu arbeiten. Indem er einen vernünftigen Beruf ergreift, möchte er seine Mutter beruhigen. Doch bereits kurz nach seinem Eintritt in die Imprimerie Judiciaire verstirbt Rhéauna. Die Erinnerung an sie und seine Kindheit pflegt Michel Tremblay bis heute in seinen literarischen Werken. Er ist aufmerksamer Beobachter und Zuhörer familiärer Gespräche und nutzt dies als Quelle vor allem für seine frühen Stücke und Erzählungen. Die Arbeit als Drucker lässt er schon bald hinter sich und widmet sich ausschliesslich der Literatur. Seine erste Veröffentlichung wird das Drama Le train (1959), das ihm einen von Radio-Canada verliehenen Preis einbringt. Der grosse Durchbruch lässt zunächst auf sich warten. Das spätere Erfolgsstück Les Belles-Sœurs stösst beim Dominion drama festival 1966 auf Ablehnung, bevor es zwei Jahre darauf dank der Unterstützung vieler Künstlerfreunde doch noch die Theaterbühne erobert. Gefangensein und Befreiung - Die Frau im dramatischen Werk Michel Tremblay eBooks > Fachbücher > Sprach- & Literaturwissenschaft ePUB 02.02.2011 eBook, GRIN, .201

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Gefangensein und Befreiung - Die Frau im dramatischen Werk Michel Tremblay - neues Buch

2010, ISBN: 9783640817115

ID: 28518660

Examensarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Romanistik - Französisch - Literatur, Note: 1,3, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (Institut für Anglistik, Amerikanistik und Romanistik), Sprache: Deutsch, Abstract: Michel Tremblay wird 1942 in Montréal geboren. Er wächst in der rue Fabre im Arbeiterviertel des Plateau Mont-Royal auf. Gleich drei Familien teilen sich eine Wohnung und so wird Michel quasi von sechs Frauen aufgezogen: Ce cocon féminin a influencé son enfance, son tempérament et son œuvre littéraire. Natürlich ist seine Mutter Rhéauna dabei die wichtigste weibliche Bezugsperson. Mit ihr an seiner Seite hätte er gern sein gesamtes Leben verbracht, schreibt er später. Aufgrund ihres starken Übergewichts hat sie jedoch mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Ihren Sohn nimmt das sehr mit: Jai limpression quelle se dessouffle, quelle perd son énergie dun seul coup, quelle vient de faire un autre petit pas vers la mort, et les larmes me montent aux yeux sans que je puisse les retenir. Elle sen rend compte, soupire. Tu te mettras pas à brailler pour une petite faiblesse ! Avant sa maladie, nos discussion pouvaient durer des heures ; nous prenions tous les deux un malin plaisir à trouver le bon argument qui assassinerait ceux de lautre, nous ressortions notre bonne vieille mauvaise fois quand la bonne foi et la sincérité savéraient sans effet, nos chicanes avaient du souffle, de la grandeur, nos engueulades, en un mot, étaient belles. Diese tiefgreifende Erfahrung seine Mutter langsam schwächer und schliesslich sterbend zu sehen, bringt Tremblay auch dazu, in die Fussstapfen des Vaters zu treten und in einer Druckerei zu arbeiten. Indem er einen vernünftigen Beruf ergreift, möchte er seine Mutter beruhigen. Doch bereits kurz nach seinem Eintritt in die Imprimerie Judiciaire verstirbt Rhéauna. Die Erinnerung an sie und seine Kindheit pflegt Michel Tremblay bis heute in seinen literarischen Werken. Er ist aufmerksamer Beobachter und Zuhörer familiärer Gespräche und nutzt dies als Quelle vor allem für seine frühen Stücke und Erzählungen. Die Arbeit als Drucker lässt er schon bald hinter sich und widmet sich ausschliesslich der Literatur. Seine erste Veröffentlichung wird das Drama Le train (1959), das ihm einen von Radio-Canada verliehenen Preis einbringt. Der grosse Durchbruch lässt zunächst auf sich warten. Das spätere Erfolgsstück Les Belles-Sœurs stösst beim Dominion drama festival 1966 auf Ablehnung, bevor es zwei Jahre darauf dank der Unterstützung vieler Künstlerfreunde doch noch die Theaterbühne erobert. Gefangensein und Befreiung - Die Frau im dramatischen Werk Michel Tremblay eBook eBooks>Fachbücher>Sprach- & Literaturwissenschaft, GRIN

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2010, ISBN: 9783640817115

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Gefangensein und Befreiung - Die Frau im dramatischen Werk Michel Tremblay Examensarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Romanistik - Französisch - Literatur, Note: 1,3, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (Institut für Anglistik, Amerikanistik und Romanistik), Sprache: Deutsch, Abstract: Michel Tremblay wird 1942 in Montréal geboren. Er wächst in der rue Fabre im Arbeiterviertel des Plateau Mont-Royal auf. Gleich drei Familien teilen sich eine Wohnung und so wird Michel quasi von sechs Frauen aufgezogen: Ce cocon féminin a influencé son enfance, son tempérament et son œuvre littéraire. Natürlich ist seine Mutter Rhéauna dabei die wichtigste weibliche Bezugsperson. Mit ihr an seiner Seite hätte er gern sein gesamtes Leben verbracht, schreibt er später. Aufgrund ihres starken Übergewichts hat sie jedoch mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Ihren Sohn nimmt das sehr mit: Jai limpression quelle se dessouffle, quelle perd son énergie dun seul coup, quelle vient de faire un autre petit pas vers la mort, et les larmes me montent aux yeux sans que je puisse les retenir. Elle sen rend compte, soupire. Tu te mettras pas à brailler pour une petite faiblesse ! Avant sa maladie, nos discussion pouvaient durer des heures ; nous prenions tous les deux un malin plaisir à trouver le bon argument qui assassinerait ceux de lautre, nous ressortions notre bonne vieille mauvaise fois quand la bonne foi et la sincérité savéraient sans effet, nos chicanes avaient du souffle, de la grandeur, nos engueulades, en un mot, étaient belles. Diese tiefgreifende Erfahrung seine Mutter langsam schwächer und schließlich sterbend zu sehen, bringt Tremblay auch dazu, in die Fußstapfen des Vaters zu treten und in einer Druckerei zu arbeiten. Indem er einen vernünftigen Beruf ergreift, möchte er seine Mutter beruhigen. Doch bereits kurz nach seinem Eintritt in die Imprimerie Judiciaire verstirbt Rhéauna. Die Erinnerung an sie und seine Kindheit pflegt Michel Tremblay bis heute in seinen literarischen Werken. Er ist aufmerksamer Beobachter und Zuhörer familiärer Gespräche und nutzt dies als Quelle vor allem für seine frühen Stücke und Erzählungen. Die Arbeit als Drucker lässt er schon bald hinter sich und widmet sich ausschließlich der Literatur. Seine erste Veröffentlichung wird das Drama Le train (1959), das ihm einen von Radio-Canada verliehenen Preis einbringt. Der große Durchbruch lässt zunächst auf sich warten. Das spätere Erfolgsstück Les Belles-Sœurs stößt beim Dominion drama festival 1966 auf Ablehnung, bevor es zwei Jahre darauf dank der Unterstützung vieler Künstlerfreunde doch noch die Theaterbühne erobert. eBooks / Fachbücher / Sprach- & Literaturwissenschaft, GRIN

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Details zum Buch
Gefangensein und Befreiung - Die Frau im dramatischen Werk Michel Tremblay
Autor:

Kapol, Janine

Titel:

Gefangensein und Befreiung - Die Frau im dramatischen Werk Michel Tremblay

ISBN-Nummer:

9783640817115

Detailangaben zum Buch - Gefangensein und Befreiung - Die Frau im dramatischen Werk Michel Tremblay


EAN (ISBN-13): 9783640817115
ISBN (ISBN-10): 3640817117
Erscheinungsjahr: 2011
Herausgeber: GRIN Verlag

Buch in der Datenbank seit 01.11.2008 19:37:48
Buch zuletzt gefunden am 07.01.2017 17:54:43
ISBN/EAN: 9783640817115

ISBN - alternative Schreibweisen:
3-640-81711-7, 978-3-640-81711-5

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