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Dynamisierte Raume - Kristina Hellhake
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Kristina Hellhake:

Dynamisierte Raume - Taschenbuch

2009, ISBN: 3640970489

ID: 10518571746

[EAN: 9783640970483], Neubuch, [PU: Grin Verlag], KRISTINA HELLHAKE,WORDS AND LANGUAGE, Paperback. 56 pages. Dimensions: 8.3in. x 5.8in. x 0.1in.Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Romanistik - Spanische Sprache, Literatur, Landeskunde, Note: 1, 7, Universitt Potsdam (Romanistik), Veranstaltung: Hauptseminar: Raumkonzepte, Sprache: Deutsch, Abstract: 1. Einleitung Die Geschichte Lateinamerikas ist untrennbar mit den Worten Unterdrckung und Unterentwicklung verbunden. Dies sind Worte, die weite Assoziationsketten ffnen und unmittelbar die Frage nach dem aktiven Part, dem Unterdrcker, aufwerfen: Spanien. Mit der Entdeckung der Amerikas 1492 durch Christoph Kolumbus , scheint das Schicksal des Kontinents besiegelt. 1492 war nicht nur das Jahr der Entdeckung Amerikas, es war auch das Jahr der Wiedereroberung Granadas. Die erfolgsverwhnten Spanier fhlten sich als grte Siegesstreitmacht der Welt. Nur so, und mit einigen, fr die Eroberer glcklichen Zufllen, lsst sich erklren, wie es einer Minderheit gelang, eine berzahl an Einheimischen zu berwltigen. So lag es in der Logik der Reconquista, der Wiederherstellung der christlichen Herrschaft ber Land und Leute, da sie nahtlos in die Conquista berging, da sich die Abwehr der Mauren, der Exodus der Fremden, in die Expansion ber die Iberische Halbinsel hinaus, in die Kreuzzugs- und Missionsidee verwandelte. Die Eroberer kamen aus der zivilisierten Alten Welt, welche sich selbst diesen Status zusprach. Man hatte im gelehrten Europa eine dezidierte Meinung, von dem was das Eigene war und dem, was dem Anderen entsprach. Als Kolumbus Amerika erreichte war er der festen berzeugung Indien entdeckt zu haben, und bis zu seinem Tode hielt er an diesem Irrtum fest. Dies hatte zur Folge, dass Amerika eine doppelt falsche Identitt erhielt: Zum einen fiel es dem Starrsinn Kolumbus zum Opfer, der aus den Amerikanern partout Inder machen wollte. Zum anderen handelte es sich aber per se um eine fremdbestimmte Identitt, welche also nur falsch sein konnte. Kolumbus lag es fern, die ihn umringenden Eingeborenen zu fragen, This item ships from multiple locations. Your book may arrive from Roseburg,OR, La Vergne,TN.

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Dynamisierte Räume - Kristina Hellhake
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Dynamisierte Räume - neues Buch

2011, ISBN: 9783640970483

ID: 691102235

Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Romanistik - Spanische Sprache, Literatur, Landeskunde, Note: 1,7, Universität Potsdam (Romanistik), Veranstaltung: Hauptseminar: Raumkonzepte, Sprache: Deutsch, Abstract: 1. Einleitung Die Geschichte Lateinamerikas ist untrennbar mit den Worten ´´Unterdrückung´´ und ´´Unterentwicklung´´ verbunden. Dies sind Worte, die weite Assoziationsketten öffnen und unmittelbar die Frage nach dem aktiven Part, dem Unterdrücker, aufwerfen: Spanien. Mit der Entdeckung der Amerikas 1492 durch Christoph Kolumbus , scheint das Schicksal des Kontinents besiegelt. ´´1492 war nicht nur das Jahr der Entdeckung Amerikas, es war auch das Jahr der Wiedereroberung Granadas.´´ Die erfolgsverwöhnten Spanier fühlten sich als grösste Siegesstreitmacht der Welt. Nur so, und mit einigen, für die Eroberer glücklichen Zufällen, lässt sich erklären, wie es einer Minderheit gelang, eine Überzahl an Einheimischen zu überwältigen. So ´´[l]ag es in der Logik der Reconquista, der Wiederherstellung der christlichen Herrschaft über Land und Leute, dass sie nahtlos in die Conquista überging, dass sich die Abwehr der Mauren, der Exodus der Fremden, in die Expansion über die Iberische Halbinsel hinaus, in die Kreuzzugs- und Missionsidee verwandelte.´´ Die Eroberer kamen aus der zivilisierten ´´Alten Welt´´, welche sich selbst diesen Status zusprach. Man hatte im gelehrten Europa eine dezidierte Meinung, von dem was das ´´Eigene´´ war und dem, was dem ´´Anderen´´ entsprach. Als Kolumbus Amerika erreichte war er der festen Überzeugung Indien entdeckt zu haben, und ´´[b]is zu seinem Tode hielt er an [diesem] Irrtum fest.´´ Dies hatte zur Folge, dass Amerika eine doppelt falsche Identität erhielt: Zum einen fiel es dem Starrsinn Kolumbus zum Opfer, der aus den ´´Amerikanern´´ partout ´´Inder´´ machen wollte. Zum anderen handelte es sich aber per se um eine fremdbestimmte Identität, welche also nur falsch sein konnte. Kolumbus lag e Raum als Identitätskriterium - Identitätsfindung am Beispiel Lateinamerikas Bücher > Fachbücher > Sprach- & Literaturwissenschaft Taschenbuch 29.07.2011, GRIN, .201

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Dynamisierte Raume (Paperback) - Kristina Hellhake
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Dynamisierte Raume (Paperback) - Taschenbuch

2013

ISBN: 3640970489

ID: 20458907198

[EAN: 9783640970483], Neubuch, [PU: GRIN Verlag, Germany], Language: German . Brand New Book ***** Print on Demand *****.Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Romanistik - Spanische Sprache, Literatur, Landeskunde, Note: 1,7, Universitat Potsdam (Romanistik), Veranstaltung: Hauptseminar: Raumkonzepte, Sprache: Deutsch, Abstract: 1. Einleitung Die Geschichte Lateinamerikas ist untrennbar mit den Worten Unterdruckung und Unterentwicklung verbunden. Dies sind Worte, die weite Assoziationsketten offnen und unmittelbar die Frage nach dem aktiven Part, dem Unterdrucker, aufwerfen: Spanien. Mit der Entdeckung der Amerikas 1492 durch Christoph Kolumbus, scheint das Schicksal des Kontinents besiegelt. 1492 war nicht nur das Jahr der Entdeckung Amerikas, es war auch das Jahr der Wiedereroberung Granadas. Die erfolgsverwohnten Spanier fuhlten sich als grosste Siegesstreitmacht der Welt. Nur so, und mit einigen, fur die Eroberer glucklichen Zufallen, lasst sich erklaren, wie es einer Minderheit gelang, eine Uberzahl an Einheimischen zu uberwaltigen. So [l]ag es in der Logik der Reconquista, der Wiederherstellung der christlichen Herrschaft uber Land und Leute, dass sie nahtlos in die Conquista uberging, dass sich die Abwehr der Mauren, der Exodus der Fremden, in die Expansion uber die Iberische Halbinsel hinaus, in die Kreuzzugs- und Missionsidee verwandelte. Die Eroberer kamen aus der zivilisierten Alten Welt, welche sich selbst diesen Status zusprach. Man hatte im gelehrten Europa eine dezidierte Meinung, von dem was das Eigene war und dem, was dem Anderen entsprach. Als Kolumbus Amerika erreichte war er der festen Uberzeugung Indien entdeckt zu haben, und [b]is zu seinem Tode hielt er an [diesem] Irrtum fest. Dies hatte zur Folge, dass Amerika eine doppelt falsche Identitat erhielt: Zum einen fiel es dem Starrsinn Kolumbus zum Opfer, der aus den Amerikanern partout Inder machen wollte. Zum anderen handelte es sich aber per se um eine fremdbestimmte Identitat, welche also nur falsch sein konnte. Kolumbus lag es fern, die ihn umringenden Eingeborenen zu frag

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2009, ISBN: 9783640970483

ID: 117604433

Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Romanistik - Spanische Sprache, Literatur, Landeskunde, Note: 1,7, Universität Potsdam (Romanistik), Veranstaltung: Hauptseminar: Raumkonzepte, Sprache: Deutsch, Abstract: 1. Einleitung Die Geschichte Lateinamerikas ist untrennbar mit den Worten ´´Unterdrückung´´ und ´´Unterentwicklung´´ verbunden. Dies sind Worte, die weite Assoziationsketten öffnen und unmittelbar die Frage nach dem aktiven Part, dem Unterdrücker, aufwerfen: Spanien. Mit der Entdeckung der Amerikas 1492 durch Christoph Kolumbus , scheint das Schicksal des Kontinents besiegelt. ´´1492 war nicht nur das Jahr der Entdeckung Amerikas, es war auch das Jahr der Wiedereroberung Granadas.´´ Die erfolgsverwöhnten Spanier fühlten sich als größte Siegesstreitmacht der Welt. Nur so, und mit einigen, für die Eroberer glücklichen Zufällen, lässt sich erklären, wie es einer Minderheit gelang, eine Überzahl an Einheimischen zu überwältigen. So ´´[l]ag es in der Logik der Reconquista, der Wiederherstellung der christlichen Herrschaft über Land und Leute, daß sie nahtlos in die Conquista überging, daß sich die Abwehr der Mauren, der Exodus der Fremden, in die Expansion über die Iberische Halbinsel hinaus, in die Kreuzzugs- und Missionsidee verwandelte.´´ Die Eroberer kamen aus der zivilisierten ´´Alten Welt´´, welche sich selbst diesen Status zusprach. Man hatte im gelehrten Europa eine dezidierte Meinung, von dem was das ´´Eigene´´ war und dem, was dem ´´Anderen´´ entsprach. Als Kolumbus Amerika erreichte war er der festen Überzeugung Indien entdeckt zu haben, und ´´[b]is zu seinem Tode hielt er an [diesem] Irrtum fest.´´ Dies hatte zur Folge, dass Amerika eine doppelt falsche Identität erhielt: Zum einen fiel es dem Starrsinn Kolumbus zum Opfer, der aus den ´´Amerikanern´´ partout ´´Inder´´ machen wollte. Zum anderen handelte es sich aber per se um eine fremdbestimmte Identität, welche also nur falsch sein konnte. Kolumbus lag e Raum als Identitätskriterium - Identitätsfindung am Beispiel Lateinamerikas Buch (dtsch.) Bücher>Fachbücher>Sprach- & Literaturwissenschaft, GRIN

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2009, ISBN: 9783640970483

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Raum als Identitätskriterium - Identitätsfindung am Beispiel Lateinamerikas Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Romanistik - Spanische Sprache, Literatur, Landeskunde, Note: 1,7, Universität Potsdam (Romanistik), Veranstaltung: Hauptseminar: Raumkonzepte, Sprache: Deutsch, Abstract: 1. Einleitung Die Geschichte Lateinamerikas ist untrennbar mit den Worten "Unterdrückung" und "Unterentwicklung" verbunden. Dies sind Worte, die weite Assoziationsketten öffnen und unmittelbar die Frage nach dem aktiven Part, dem Unterdrücker, aufwerfen: Spanien. Mit der Entdeckung der Amerikas 1492 durch Christoph Kolumbus , scheint das Schicksal des Kontinents besiegelt. "1492 war nicht nur das Jahr der Entdeckung Amerikas, es war auch das Jahr der Wiedereroberung Granadas." Die erfolgsverwöhnten Spanier fühlten sich als größte Siegesstreitmacht der Welt. Nur so, und mit einigen, für die Eroberer glücklichen Zufällen, lässt sich erklären, wie es einer Minderheit gelang, eine Überzahl an Einheimischen zu überwältigen. So "[l]ag es in der Logik der Reconquista, der Wiederherstellung der christlichen Herrschaft über Land und Leute, daß sie nahtlos in die Conquista überging, daß sich die Abwehr der Mauren, der Exodus der Fremden, in die Expansion über die Iberische Halbinsel hinaus, in die Kreuzzugs- und Missionsidee verwandelte." Die Eroberer kamen aus der zivilisierten "Alten Welt", welche sich selbst diesen Status zusprach. Man hatte im gelehrten Europa eine dezidierte Meinung, von dem was das "Eigene" war und dem, was dem "Anderen" entsprach. Als Kolumbus Amerika erreichte war er der festen Überzeugung Indien entdeckt zu haben, und "[b]is zu seinem Tode hielt er an [diesem] Irrtum fest." Dies hatte zur Folge, dass Amerika eine doppelt falsche Identität erhielt: Zum einen fiel es dem Starrsinn Kolumbus zum Opfer, der aus den "Amerikanern" partout "Inder" machen wollte. Zum anderen handelte es sich aber per se um eine fremdbestimmte Identität, welche also nur falsch sein konnte. Kolumbus lag e Bücher / Fachbücher / Sprach- & Literaturwissenschaft 978-3-640-97048-3, GRIN

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