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Die Nicht-Darstellbarkeit von Auschwitz und seine Verortung im kollektiven Gedächtnis - Arndt Schmidt
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Arndt Schmidt:

Die Nicht-Darstellbarkeit von Auschwitz und seine Verortung im kollektiven Gedächtnis - Taschenbuch

2012, ISBN: 365612874X

ID: 10407816733

[EAN: 9783656128748], Neubuch, [PU: GRIN Verlag Feb 2012], This item is printed on demand - Print on Demand Neuware - Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Nachkriegszeit, Kalter Krieg, Note: 1,7, Universität Bielefeld (Fakultät für Geschichte), Veranstaltung: Literatur und Politik im Nachkriegsdeutschland, Sprache: Deutsch, Abstract: Holocaust, Auschwitz, Shoah, die Vernichtung der europäischen Juden oder das große Morden sind einige Begriffe, die sich in unterschiedlichen Kontexten als Bezeichnungen für die Umsetzung der Endlösung der Judenfrage etabliert haben. In den ersten Jahren der Bundesrepublik gab es noch keinen allgemein gebräuchlichen Ausdruck für dieses Thema. Theodor Adorno führte den Ortsnamen Auschwitz als Bezeichnung für den Massenmord in den Diskurs in der BRD ein, um ihn zum Ausgangspunkt für die moralische Hinterfragung der deutschen Nachkriegsgesellschaft zu nehmen. Sein Diktum über Lyrik nach Auschwitz diente ihm zur Provokation und sollte aufrütteln, wurde jedoch häufig auf ein Darstellungsverbot reduziert. In dieser Arbeit soll gezeigt werden, wie Adornos Vorstellungen über eine Darstellbarkeit von Auschwitz aus seinen erkenntnistheoretischen Überlegungen der Dialektik der Aufklärung abzuleiten sind. In einem zweiten Schritt soll verdeutlicht werden, dass Adornos Essays im Hinblick auf die gesellschaftliche Situation gelesen werden müssen. Anschließend stütze ich mich besonders auf die 2001 erschienene Dissertation von Stefan Krankenhagen, um die konkreten Vorstellungen Adornos über eine annähernd angemessene Form der literarischen Darstellung von Auschwitz zu erläutern. Dabei stellt sich allerdings heraus, dass ein Vorgehen im Sinne Adornos sich nicht beliebig fortsetzen lässt. Daran anknüpfend stellt sich die Frage, wie mit der Repräsentation von Auschwitz forthin umgegangen werden kann. So wie das Gedächtnis eines Kollektivs als dynamisch vorgestellt werden muss, unterliegt auch die Erinnerung an Auschwitz Veränderungen mit jeder neuen Generation. Ich frage mich, inwiefern Adornos Vorstellungen zur Repräsentation für die Bildung des kollektiven Gedächtnisses heute noch Anwendung finden können. Welche Faktoren verändern den Rahmen der kollektiven Erinnerung In welcher Form unterscheiden sich die Bedingungen heute von der konkreten Situation, auf die Adorno mit seiner Essayistik und seinen Radiovorträgen einzuwirken suchte Meine eigenen Einfälle zu diesen Veränderungen bringen mich auf die Idee, sie dem Konzept des kosmopolitischen Gedächtnisses von Daniel Levy und Natan Sznaider gegenüber zu stellen. Ich erhoffe mir dabei herauszufinden, inwiefern Adornos Thesen zur Darstellbarkeit ihre Relevanz behalten und inwiefern sie im Hinblick auf heutige Anforderungen zu relativieren sind. 24 pp. Deutsch

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Die Nicht-Darstellbarkeit von Auschwitz und seine Verortung im kollektiven Gedächtnis - Schmidt, Arndt
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Schmidt, Arndt:

Die Nicht-Darstellbarkeit von Auschwitz und seine Verortung im kollektiven Gedächtnis - Taschenbuch

2007, ISBN: 9783656128748

[ED: Softcover], [PU: GRIN Verlag], Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Nachkriegszeit, Kalter Krieg, Note: 1,7, Universität Bielefeld (Fakultät für Geschichte), Veranstaltung: Literatur und Politik im Nachkriegsdeutschland, Sprache: Deutsch, Abstract: Holocaust, Auschwitz, Shoah, die Vernichtung der europäischen Juden oder das große Morden sind einige Begriffe, die sich in unterschiedlichen Kontexten als Bezeichnungen für die Umsetzung der Endlösung der Judenfrage etabliert haben. In den ersten Jahren der Bundesrepublik gab es noch keinen allgemein gebräuchlichen Ausdruck für dieses Thema. Theodor Adorno führte den Ortsnamen Auschwitz als Bezeichnung für den Massenmord in den Diskurs in der BRD ein, um ihn zum Ausgangspunkt für die moralische Hinterfragung der deutschen Nachkriegsgesellschaft zu nehmen. Sein Diktum über Lyrik nach Auschwitz diente ihm zur Provokation und sollte aufrütteln, wurde jedoch häufig auf ein Darstellungsverbot reduziert. In dieser Arbeit soll gezeigt werden, wie Adornos Vorstellungen über eine Darstellbarkeit von Auschwitz aus seinen erkenntnistheoretischen Überlegungen der Dialektik der Aufklärung abzuleiten sind. In einem zweiten Schritt soll verdeutlicht werden, dass Adornos Essays im Hinblick auf die gesellschaftliche Situation gelesen werden müssen. Anschließend stütze ich mich besonders auf die 2001 erschienene Dissertation von Stefan Krankenhagen, um die konkreten Vorstellungen Adornos über eine annähernd angemessene Form der literarischen Darstellung von Auschwitz zu erläutern. Dabei stellt sich allerdings heraus, dass ein Vorgehen im Sinne Adornos sich nicht beliebig fortsetzen lässt. Daran anknüpfend stellt sich die Frage, wie mit der Repräsentation von Auschwitz forthin umgegangen werden kann. So wie das Gedächtnis eines Kollektivs als dynamisch vorgestellt werden muss, unterliegt auch die Erinnerung an Auschwitz Veränderungen mit jeder neuen Generation. Ich frage mich, inwiefern Adornos Vorstellungen zur Repräsentation für die Bildung des kollektiven Gedächtnisses heute noch Anwendung finden können. Welche Faktoren verändern den Rahmen der kollektiven Erinnerung? In welcher Form unterscheiden sich die Bedingungen heute von der konkreten Situation, auf die Adorno mit seiner Essayistik und seinen Radiovorträgen einzuwirken suchte?Meine eigenen Einfälle zu diesen Veränderungen bringen mich auf die Idee, sie dem Konzept des kosmopolitischen Gedächtnisses von Daniel Levy und Natan Sznaider gegenüber zu stellen. Ich erhoffe mir dabei herauszufinden, inwiefern Adornos Thesen zur Darstellbarkeit ihre Relevanz behalten und inwiefern sie im Hinblick auf heutige Anforderungen zu relativieren sind. Versandfertig in 3-5 Tagen, [SC: 0.00], Neuware, gewerbliches Angebot

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Die Nicht-Darstellbarkeit von Auschwitz und seine Verortung im kollektiven Gedächtnis - Taschenbuch

2007

ISBN: 9783656128748

[ED: Softcover], [PU: GRIN Verlag], Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Nachkriegszeit, Kalter Krieg, Note: 1,7, Universität Bielefeld (Fakultät für Geschichte), Veranstaltung: Literatur und Politik im Nachkriegsdeutschland, Sprache: Deutsch, Abstract: Holocaust, Auschwitz, Shoah, die Vernichtung der europäischen Juden oder das große Morden sind einige Begriffe, die sich in unterschiedlichen Kontexten als Bezeichnungen für die Umsetzung der Endlösung der Judenfrage etabliert haben. In den ersten Jahren der Bundesrepublik gab es noch keinen allgemein gebräuchlichen Ausdruck für dieses Thema. Theodor Adorno führte den Ortsnamen Auschwitz als Bezeichnung für den Massenmord in den Diskurs in der BRD ein, um ihn zum Ausgangspunkt für die moralische Hinterfragung der deutschen Nachkriegsgesellschaft zu nehmen. Sein Diktum über Lyrik nach Auschwitz diente ihm zur Provokation und sollte aufrütteln, wurde jedoch häufig auf ein Darstellungsverbot reduziert. In dieser Arbeit soll gezeigt werden, wie Adornos Vorstellungen über eine Darstellbarkeit von Auschwitz aus seinen erkenntnistheoretischen Überlegungen der Dialektik der Aufklärung abzuleiten sind. In einem zweiten Schritt soll verdeutlicht werden, dass Adornos Essays im Hinblick auf die gesellschaftliche Situation gelesen werden müssen. Anschließend stütze ich mich besonders auf die 2001 erschienene Dissertation von Stefan Krankenhagen, um die konkreten Vorstellungen Adornos über eine annähernd angemessene Form der literarischen Darstellung von Auschwitz zu erläutern. Dabei stellt sich allerdings heraus, dass ein Vorgehen im Sinne Adornos sich nicht beliebig fortsetzen lässt. Daran anknüpfend stellt sich die Frage, wie mit der Repräsentation von Auschwitz forthin umgegangen werden kann. So wie das Gedächtnis eines Kollektivs als dynamisch vorgestellt werden muss, unterliegt auch die Erinnerung an Auschwitz Veränderungen mit jeder neuen Generation. Ich frage mich, inwiefern Adornos Vorstellungen zur Repräsentation für die Bildung des kollektiven Gedächtnisses heute noch Anwendung finden können. Welche Faktoren verändern den Rahmen der kollektiven Erinnerung? In welcher Form unterscheiden sich die Bedingungen heute von der konkreten Situation, auf die Adorno mit seiner Essayistik und seinen Radiovorträgen einzuwirken suchte?Meine eigenen Einfälle zu diesen Veränderungen bringen mich auf die Idee, sie dem Konzept des kosmopolitischen Gedächtnisses von Daniel Levy und Natan Sznaider gegenüber zu stellen. Ich erhoffe mir dabei herauszufinden, inwiefern Adornos Thesen zur Darstellbarkeit ihre Relevanz behalten und inwiefern sie im Hinblick auf heutige Anforderungen zu relativieren sind.Versandfertig in 3-5 Tagen, [SC: 0.00], Neuware, gewerbliches Angebot

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Die Nicht-Darstellbarkeit Von Auschwitz Und Seine Verortung Im Kollektiven Gedachtnis - Arndt Schmidt
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Die Nicht-Darstellbarkeit Von Auschwitz Und Seine Verortung Im Kollektiven Gedachtnis - Taschenbuch

2007, ISBN: 9783656128748

ID: 579201680

Grin Verlag. Paperback. New. Paperback. 28 pages. Dimensions: 8.3in. x 6.1in. x 0.6in.Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Nachkriegszeit, Kalter Krieg, Note: 1, 7, Universitt Bielefeld (Fakultt fr Geschichte), Veranstaltung: Literatur und Politik im Nachkriegsdeutschland, Sprache: Deutsch, Abstract: Holocaust, Auschwitz, Shoah, die Vernichtung der europischen Juden oder das groe Morden sind einige Begriffe, die sich in unterschiedlichen Kontexten als Bezeichnungen fr die Umsetzung der Endlsung der Judenfrage etabliert haben. In den ersten Jahren der Bundesrepublik gab es noch keinen allgemein gebruchlichen Ausdruck fr dieses Thema. Theodor Adorno fhrte den Ortsnamen Auschwitz als Bezeichnung fr den Massenmord in den Diskurs in der BRD ein, um ihn zum Ausgangspunkt fr die moralische Hinterfragung der deutschen Nachkriegsgesellschaft zu nehmen. Sein Diktum ber Lyrik nach Auschwitz diente ihm zur Provokation und sollte aufrtteln, wurde jedoch hufig auf ein Darstellungsverbot reduziert. In dieser Arbeit soll gezeigt werden, wie Adornos Vorstellungen ber eine Darstellbarkeit von Auschwitz aus seinen erkenntnistheoretischen berlegungen der Dialektik der Aufklrung abzuleiten sind. In einem zweiten Schritt soll verdeutlicht werden, dass Adornos Essays im Hinblick auf die gesellschaftliche Situation gelesen werden mssen. Anschlieend sttze ich mich besonders auf die 2001 erschienene Dissertation von Stefan Krankenhagen, um die konkreten Vorstellungen Adornos ber eine annhernd angemessene Form der literarischen Darstellung von Auschwitz zu erlutern. Dabei stellt sich allerdings heraus, dass ein Vorgehen im Sinne Adornos sich nicht beliebig fortsetzen lsst. Daran anknpfend stellt sich die Frage, wie mit der Reprsentation von Auschwitz forthin umgegangen werden kann. So wie das Gedchtnis eines Kollektivs als dynamisch vorgestellt werden muss, unterliegt auch die Erinnerung an Auschwitz Vernderungen mit jeder neuen Generation. Ich frage mich, inwiefern Adornos Vorstellungen zur Re This item ships from multiple locations. Your book may arrive from Roseburg,OR, La Vergne,TN., Grin Verlag

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Die Nicht-Darstellbarkeit von Auschwitz und seine Verortung im kollektiven Gedächtnis - Taschenbuch

2007, ISBN: 9783656128748

[ED: Softcover], [PU: GRIN Verlag], Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Nachkriegszeit, Kalter Krieg, Note: 1,7, Universität Bielefeld (Fakultät für Geschichte), Veranstaltung: Literatur und Politik im Nachkriegsdeutschland, Sprache: Deutsch, Abstract: Holocaust, Auschwitz, Shoah, "die Vernichtung der europäischen Juden" oder "das große Morden" sind einige Begriffe, die sich in unterschiedlichen Kontexten als Bezeichnungen für die Umsetzung der "Endlösung der Judenfrage" etabliert haben. In den ersten Jahren der Bundesrepublik gab es noch keinen allgemein gebräuchlichen Ausdruck für dieses Thema. Theodor Adorno führte den Ortsnamen "Auschwitz" als Bezeichnung für den Massenmord in den Diskurs in der BRD ein, um ihn zum Ausgangspunkt für die moralische Hinterfragung der deutschen Nachkriegsgesellschaft zu nehmen. Sein Diktum über Lyrik nach Auschwitz diente ihm zur Provokation und sollte aufrütteln, wurde jedoch häufig auf ein Darstellungsverbot reduziert. In dieser Arbeit soll gezeigt werden, wie Adornos Vorstellungen über eine Darstellbarkeit von Auschwitz aus seinen erkenntnistheoretischen Überlegungen der "Dialektik der Aufklärung" abzuleiten sind. In einem zweiten Schritt soll verdeutlicht werden, dass Adornos Essays im Hinblick auf die gesellschaftliche Situation gelesen werden müssen. Anschließend stütze ich mich besonders auf die 2001 erschienene Dissertation von Stefan Krankenhagen, um die konkreten Vorstellungen Adornos über eine annähernd angemessene Form der literarischen Darstellung von Auschwitz zu erläutern. Dabei stellt sich allerdings heraus, dass ein Vorgehen im Sinne Adornos "sich nicht beliebig fortsetzen lässt." Daran anknüpfend stellt sich die Frage, wie mit der Repräsentation von Auschwitz forthin umgegangen werden kann. So wie das Gedächtnis eines Kollektivs als dynamisch vorgestellt werden muss, unterliegt auch die Erinnerung an Auschwitz Veränderungen mit jeder neuen Generation. Ic Versandfertig in 3-5 Tagen, [SC: 0.00], Neuware, gewerbliches Angebot

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Details zum Buch
Die Nicht-Darstellbarkeit von Auschwitz und seine Verortung im kollektiven Gedächtnis
Autor:

Arndt Schmidt

Titel:

Die Nicht-Darstellbarkeit von Auschwitz und seine Verortung im kollektiven Gedächtnis

ISBN-Nummer:

9783656128748

Detailangaben zum Buch - Die Nicht-Darstellbarkeit von Auschwitz und seine Verortung im kollektiven Gedächtnis


EAN (ISBN-13): 9783656128748
ISBN (ISBN-10): 365612874X
Taschenbuch
Erscheinungsjahr: 2012
Herausgeber: GRIN Verlag

Buch in der Datenbank seit 20.02.2012 21:24:49
Buch zuletzt gefunden am 28.10.2016 17:07:07
ISBN/EAN: 9783656128748

ISBN - alternative Schreibweisen:
3-656-12874-X, 978-3-656-12874-8

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