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Der Vater als Kerkermeister: Kaiser Friedrich II. und sein Sohn König Heinrich (VII.) - Edwin Niesen
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Edwin Niesen:

Der Vater als Kerkermeister: Kaiser Friedrich II. und sein Sohn König Heinrich (VII.) - neues Buch

ISBN: 9783656142515

ID: 9783656142515

Ein besonderer Fall von politischer Gefangenschaft im Mittelalter stellt die Gefangensetzung Heinrichs (VII.) durch seinen Vater Kaiser Friedrich II. dar. Heinrich (VII.), der schon in jungen Jahren zum deutschen König gewählt worden war, verbrachte fast sieben Jahre in deutschen, apulischen und kalabrischen Gefängnissen. Sein plötzlicher Tod im Jahre 1242 beendete seine Gefangenschaft abrupt. Dabei sind die Umstände seines Todes bis heute ungeklärt geblieben. Auch über seine Gefangenschaft selbst ist recht wenig bekannt, vieles bleibt im Unklaren, auch in Widersprüchen verhaftet. Um sich der Problematik der Gefangenschaft Heinrichs (VII.) zu nähern, ist es unabdingbar, sich zunächst mit dem Konflikt Heinrichs mit Friedrich II. zu beschäftigen. Es ist gerade der Gegensatz zwischen Vater und Sohn, der in der Geschichtsschreibung höchst unterschiedlich gesehen wird. Dass hierbei ein Generationsproblem eine Rolle gespielt hat und die Gründe auch in den unterschiedlichen Persönlichkeitsprofilen der beiden Staufer zu sehen sind, ist nicht zu bestreiten. Hauptsächlich dürfte aber die Ursache für den Gegensatz in der politischen Konstellation schlechthin zu suchen sein. So hat man in Heinrich (VII.) nicht nur einen Verräter und Rebellen gesehen, sondern auch jemand, der weiterführende, zum Teil revolutionäre Ideen hatte. Heinrich (VII.) vertrat weit mehr die Interessen des deutschen Teilreichs, dessen Verhältnisse, Probleme und Nöte er sicher besser kannte als sein Vater. Dagegen konzentrierte sich Friedrich II. mehr auf das Königreich Sizilien und die politische Situation in Norditalien. Außerdem sah er, von universalen Tendenzen geleitet, den Erhalt des Reichsganzen als wichtiger an als allein die politischen Verhältnisse in Deutschland. Das Ziel des Kaisers war die Schaffung eines staufischen Imperiums. Die Gegensätzlichkeit ihrer politischen Konzeptionen wird auch darin sichtbar, mit welchen politischen Lagern König und Kaiser jeweils sympathisierten. So stand Heinrich (VII.) mehr auf der Seite der Ministerialen und des niederen Adels, während der Kaiser sich an die Sache der mächtigen Fürsten gebunden sah. Der Vater als Kerkermeister: Kaiser Friedrich II. und sein Sohn König Heinrich (VII.): Ein besonderer Fall von politischer Gefangenschaft im Mittelalter stellt die Gefangensetzung Heinrichs (VII.) durch seinen Vater Kaiser Friedrich II. dar. Heinrich (VII.), der schon in jungen Jahren zum deutschen König gewählt worden war, verbrachte fast sieben Jahre in deutschen, apulischen und kalabrischen Gefängnissen. Sein plötzlicher Tod im Jahre 1242 beendete seine Gefangenschaft abrupt. Dabei sind die Umstände seines Todes bis heute ungeklärt geblieben. Auch über seine Gefangenschaft selbst ist recht wenig bekannt, vieles bleibt im Unklaren, auch in Widersprüchen verhaftet. Um sich der Problematik der Gefangenschaft Heinrichs (VII.) zu nähern, ist es unabdingbar, sich zunächst mit dem Konflikt Heinrichs mit Friedrich II. zu beschäftigen. Es ist gerade der Gegensatz zwischen Vater und Sohn, der in der Geschichtsschreibung höchst unterschiedlich gesehen wird. Dass hierbei ein Generationsproblem eine Rolle gespielt hat und die Gründe auch in den unterschiedlichen Persönlichkeitsprofilen der beiden Staufer zu sehen sind, ist nicht zu bestreiten. Hauptsächlich dürfte aber die Ursache für den Gegensatz in der politischen Konstellation schlechthin zu suchen sein. So hat man in Heinrich (VII.) nicht nur einen Verräter und Rebellen gesehen, sondern auch jemand, der weiterführende, zum Teil revolutionäre Ideen hatte. Heinrich (VII.) vertrat weit mehr die Interessen des deutschen Teilreichs, dessen Verhältnisse, Probleme und Nöte er sicher besser kannte als sein Vater. Dagegen konzentrierte sich Friedrich II. mehr auf das Königreich Sizilien und die politische Situation in Norditalien. Außerdem sah er, von universalen Tendenzen geleitet, den Erhalt des Reichsganzen als wichtiger an als allein die politischen Verhältnisse in Deutschland. Das Ziel des Kaisers war die Schaffung eines staufischen Imperiums. Die Gegensätzlichkeit ihrer politischen Konzeptionen wird auch darin sichtbar, mit welchen politischen Lagern König und Kaiser jeweils sympathisierten. So stand Heinrich (VII.) mehr auf der Seite der Ministerialen und des niederen Adels, während der Kaiser sich an die Sache der mächtigen Fürsten gebunden sah. friedrich heinrich kaiser kerkermeister könig sohn vater, GRIN Verlag

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Der Vater als Kerkermeister: Kaiser Friedrich II. und sein Sohn König Heinrich (VII.) - neues Buch

2015, ISBN: 9783656142515

ID: 9200000046604650

Studienarbeit aus dem Jahr 1992 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1,0, Westfälische Wilhelms-Universität Münster (Fachbereich Geschichte), Veranstaltung: Politische Gefangenschaft im Mittelalter , Sprache: Deutsch, Abstract: Ein besonderer Fall von politischer Gefangenschaft im Mittelalter stellt die Gefangensetzung Heinrichs (VII.) durch seinen Vater Kaiser Friedrich II. dar. Heinrich (VII.), der schon in jungen Jahren zum deutschen König gewählt..., Studienarbeit aus dem Jahr 1992 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1,0, Westfälische Wilhelms-Universität Münster (Fachbereich Geschichte), Veranstaltung: Politische Gefangenschaft im Mittelalter , Sprache: Deutsch, Abstract: Ein besonderer Fall von politischer Gefangenschaft im Mittelalter stellt die Gefangensetzung Heinrichs (VII.) durch seinen Vater Kaiser Friedrich II. dar. Heinrich (VII.), der schon in jungen Jahren zum deutschen König gewählt worden war, verbrachte fast sieben Jahre in deutschen, apulischen und kalabrischen Gefängnissen. Sein plötzlicher Tod im Jahre 1242 beendete seine Gefangenschaft abrupt. Dabei sind die Umstände seines Todes bis heute ungeklärt geblieben. Auch über seine Gefangenschaft selbst ist recht wenig bekannt, vieles bleibt im Unklaren, auch in Widersprüchen verhaftet. Um sich der Problematik der Gefangenschaft Heinrichs (VII.) zu nähern, ist es unabdingbar, sich zunächst mit dem Konflikt Heinrichs mit Friedrich II. zu beschäftigen. Es ist gerade der Gegensatz zwischen Vater und Sohn, der in der Geschichtsschreibung höchst unterschiedlich gesehen wird. Dass hierbei ein Generationsproblem eine Rolle gespielt hat und die Gründe auch in den unterschiedlichen Persönlichkeitsprofilen der beiden Staufer zu sehen sind, ist nicht zu bestreiten. Hauptsächlich dürfte aber die Ursache für den Gegensatz in der politischen Konstellation schlechthin zu suchen sein. So hat man in Heinrich (VII.) nicht nur einen Verräter und Rebellen gesehen, sondern auch jemand, der weiterführende, zum Teil revolutionäre Ideen hatte. Heinrich (VII.) vertrat weit mehr die Interessen des deutschen Teilreichs, dessen Verhältnisse, Probleme und Nöte er sicher besser kannte als sein Vater. Dagegen konzentrierte sich Friedrich II. mehr auf das Königreich Sizilien und die politische Situation in Norditalien. Außerdem sah er, von universalen Tendenzen geleitet, den Erhalt des Reichsganzen als wichtiger an als allein die politischen Verhältnisse in Deutschland. Das Ziel des Kaisers war die Schaffung eines staufischen Imperiums. Die Gegensätzlichkeit ihrer politischen Konzeptionen wird auch darin sichtbar, mit welchen politischen Lagern König und Kaiser jeweils sympathisierten. So stand Heinrich (VII.) mehr auf der Seite der Ministerialen und des niederen Adels, während der Kaiser sich an die Sache der mächtigen Fürsten gebunden sah.Taal: Duits; Formaat: ePub met kopieerbeveiliging (DRM) van Adobe; Kopieerrechten: Het kopiëren van (delen van) de pagina's is niet toegestaan ; Geschikt voor: Alle e-readers geschikt voor ebooks in ePub formaat. Tablet of smartphone voorzien van een app zoals de bol.com Kobo app.; Verschijningsdatum: oktober 2015; ISBN10: 3656142513; ISBN13: 9783656142515; , Duitstalig | Ebook | 2015, Continent - Europa, Meer Europa, Grin Verlag

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ISBN: 9783656142515

ID: 166819783656142515

Ein besonderer Fall von politischer Gefangenschaft im Mittelalter stellt die Gefangensetzung Heinrichs (VII.) durch seinen Vater Kaiser Friedrich II. dar. Heinrich (VII.), der schon in jungen Jahren zum deutschen König gewählt worden war, verbrachte fast sieben Jahre in deutschen, apulischen und kalabrischen Gefängnissen. Sein plötzlicher Tod im Jahre 1242 beendete seine Gefangenschaft abrupt. Dabei sind die Umstände seines Todes bis heute ungeklärt geblieben. Auch über seine Gefangenschaft selb Ein besonderer Fall von politischer Gefangenschaft im Mittelalter stellt die Gefangensetzung Heinrichs (VII.) durch seinen Vater Kaiser Friedrich II. dar. Heinrich (VII.), der schon in jungen Jahren zum deutschen König gewählt worden war, verbrachte fast sieben Jahre in deutschen, apulischen und kalabrischen Gefängnissen. Sein plötzlicher Tod im Jahre 1242 beendete seine Gefangenschaft abrupt. Dabei sind die Umstände seines Todes bis heute ungeklärt geblieben. Auch über seine Gefangenschaft selbst ist recht wenig bekannt, vieles bleibt im Unklaren, auch in Widersprüchen verhaftet. Um sich der Problematik der Gefangenschaft Heinrichs (VII.) zu nähern, ist es unabdingbar, sich zunächst mit dem Konflikt Heinrichs mit Friedrich II. zu beschäftigen. Es ist gerade der Gegensatz zwischen Vater und Sohn, der in der Geschichtsschreibung höchst unterschiedlich gesehen wird. Dass hierbei ein Generationsproblem eine Rolle gespielt hat und die Gründe auch in den unterschiedlichen Persönlichkeitsprofilen der beiden Staufer zu sehen sind, ist nicht zu bestreiten. Hauptsächlich dürfte aber die Ursache für den Gegensatz in der politischen Konstellation schlechthin zu suchen sein. So hat man in Heinrich (VII.) nicht nur einen Verräter und Rebellen gesehen, sondern auch jemand, der weiterführende, zum Teil revolutionäre Ideen hatte. Heinrich (VII.) vertrat weit mehr die Interessen des deutschen Teilreichs, dessen Verhältnisse, Probleme und Nöte er sicher besser kannte als sein Vater. Dagegen konzentrierte sich Friedrich II. mehr auf das Königreich Sizilien und die politische Situation in Norditalien. AuBerdem sah er, von universalen Tendenzen geleitet, den Erhalt des Reichsganzen als wichtiger an als allein die politischen Verhältnisse in Deutschland. Das Ziel des Kaisers war die Schaffung eines staufischen Imperiums. Die Gegensätzlichkeit ihrer politischen Konzeptionen wird auch darin sichtbar, mit welchen politischen Lagern König und Kaiser jeweils sympathisierten. So stand Heinrich European General, History, Der Vater als Kerkermeister: Kaiser Friedrich II. und sein Sohn König Heinrich (VII.)~~ Edwin Niesen~~European General~~History~~9783656142515, de, Der Vater als Kerkermeister: Kaiser Friedrich II. und sein Sohn König Heinrich (VII.), Edwin Niesen, 9783656142515, GRIN Verlag, 02/29/2012, , , , GRIN Verlag, 02/29/2012

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ISBN: 9783656142515

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Ein besonderer Fall von politischer Gefangenschaft im Mittelalter stellt die Gefangensetzung Heinrichs (VII.) durch seinen Vater Kaiser Friedrich II. dar. Heinrich (VII.), der schon in jungen Jahren zum deutschen König gewählt worden war, verbrachte fast sieben Jahre in deutschen, apulischen und kalabrischen Gefängnissen. Sein plötzlicher Tod im Jahre 1242 beendete seine Gefangenschaft abrupt. Dabei sind die Umstände seines Todes bis heute ungeklärt geblieben. Auch über seine Gefangenschaft selbst ist recht wenig bekannt, vieles bleibt im Unklaren, auch in Widersprüchen verhaftet. Der Vater als Kerkermeister: Kaiser Friedrich II. und sein Sohn König Heinrich (VII.): Ein besonderer Fall von politischer Gefangenschaft im Mittelalter stellt die Gefangensetzung Heinrichs (VII.) durch seinen Vater Kaiser Friedrich II. dar. Heinrich (VII.), der schon in jungen Jahren zum deutschen König gewählt worden war, verbrachte fast sieben Jahre in deutschen, apulischen und kalabrischen Gefängnissen. Sein plötzlicher Tod im Jahre 1242 beendete seine Gefangenschaft abrupt. Dabei sind die Umstände seines Todes bis heute ungeklärt geblieben. Auch über seine Gefangenschaft selbst ist recht wenig bekannt, vieles bleibt im Unklaren, auch in Widersprüchen verhaftet. sohn kaiser kerkermeister könig vater heinrich friedrich, GRIN Verlag

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Der Vater als Kerkermeister: Kaiser Friedrich II. und sein Sohn König Heinrich (VII.) - Erstausgabe

2012, ISBN: 9783656142515

ID: 25104656

[ED: 1], Auflage, eBook Download (EPUB,PDF), eBooks, [PU: GRIN Verlag]

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Details zum Buch
Der Vater als Kerkermeister: Kaiser Friedrich II. und sein Sohn König Heinrich (VII.)
Autor:

Niesen, Edwin

Titel:

Der Vater als Kerkermeister: Kaiser Friedrich II. und sein Sohn König Heinrich (VII.)

ISBN-Nummer:

9783656142515

Detailangaben zum Buch - Der Vater als Kerkermeister: Kaiser Friedrich II. und sein Sohn König Heinrich (VII.)


EAN (ISBN-13): 9783656142515
ISBN (ISBN-10): 3656142513
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsjahr: 2012
Herausgeber: GRIN Verlag

Buch in der Datenbank seit 04.06.2009 10:09:20
Buch zuletzt gefunden am 16.11.2016 09:11:20
ISBN/EAN: 9783656142515

ISBN - alternative Schreibweisen:
3-656-14251-3, 978-3-656-14251-5

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