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Held wider Willen - Zur Heldenthematik in Friedrich Schillers
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Noßack, Juliane:

Held wider Willen - Zur Heldenthematik in Friedrich Schillers "Wilhelm Tell" - Taschenbuch

2013, ISBN: 9783656311638

[ED: Softcover], [PU: Grin Verlag], Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 2,0, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Werck ist fürtrefflich gerathen, und hat mir einen schönen Abend verschafft. Mit diesen Worten beurteilt Goethe nach erstmaligem Lesen das Manuskript, das Friedrich Schiller ihm kurz zuvor zugesandt hatte. Die Rede ist hier von Schillers Drama Wilhelm Tell, veröffentlicht 1804, im selben Jahr in Weimar uraufgeführt. Das letzte fertiggestellte Drama Friedrich Schillers steht am Ende der Reihe seiner fünf klassischen Dramen, zu denen, neben Wilhelm Tell, die Wallenstein-Trilogie (1799), Maria Stuart (1801), Die Jungfrau von Orleans (1801) und Die Braut von Messina (1803) gehören. Dabei kann Wilhelm Tell thematisch sehr gut in das Werkganze, und besonders in die klassischen Dramen des Autors, eingeordnet werden und steht somit repräsentativ für dieses: Die wichtigste inhaltliche Gemeinsamkeit [der oben genannten fünf Werke] [ ] besteht in der durchgängig verhandelten Frage nach den Konstellationen der Macht und insbesondere nach der Legitimität von Herrschaft. Rein formal betrachtet bildet wohl in der Reihe der Dramen Schillers jedes für sich eine Singularität. Somit weicht auch Wilhelm Tell von der Gattungstradition ab: Von der Dramenform her unterscheiden sie sich gerade zu extrem: [ ] das opernhafte, mit Kulissenbildern hintermalte und Musikeinlagen angereicherte Wilhelm Tell (1804) divergieren so stark, dass zurecht von einer Reihe radikaler Formexperimente gesprochen wird. Gerade deshalb ist das Gesamtwerk Schillers auch heute noch immer so interessant und facettenreich. Wilhelm Tell sticht dabei durch seine Massenszenen und ausführlichen Regieanweisungen, die oftmals auch den Einsatz von Musikinstrumenten und Gesangsstimmen fordern, als [theatralisches] Gesamtkunstwerk heraus. Außerdem zeigt sich die Vielfältigkeit und Komplexität dieses Stückes in den drei vorhandenen Handlungssträngen des Dramas, die das gesamte Werk thematisch gesehen besonders hervorheben: So lassen sich mit der Tell-Handlung, der Rütli-Handlung und der Berta-Rudenz-Handlung zugleich verschiedene Dimensionen des Textes voneinander unterscheiden, die gleichwohl alle um die Frage nach der Freiheit kreisen Wilhelm Tell ist ein Freiheitsdrama par excellence. Die Frage, die ich nun an den Gegenstand Wilhelm Tell herantrage, ist, in wieweit sich Tell als Held innerhalb dieses Dramas hervortut und ob er überhaupt als ein solcher bezeichnet werden kann. Diese Fragestellung ist von Relevanz, da der Rezipient des Werkes von Grund her davon ausgeht [...] 2013. 24 S. 210 mm Versandfertig in 3-5 Tagen, [SC: 0.00], Neuware, gewerbliches Angebot

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Held wider Willen - Zur Heldenthematik in Friedrich Schillers "Wilhelm Tell" - Taschenbuch

2013, ISBN: 9783656311638

[ED: Softcover], [PU: Grin Verlag], Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 2,0, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Werck ist fürtrefflich gerathen, und hat mir einen schönen Abend verschafft. Mit diesen Worten beurteilt Goethe nach erstmaligem Lesen das Manuskript, das Friedrich Schiller ihm kurz zuvor zugesandt hatte. Die Rede ist hier von Schillers Drama Wilhelm Tell, veröffentlicht 1804, im selben Jahr in Weimar uraufgeführt. Das letzte fertiggestellte Drama Friedrich Schillers steht am Ende der Reihe seiner fünf klassischen Dramen, zu denen, neben Wilhelm Tell, die Wallenstein-Trilogie (1799), Maria Stuart (1801), Die Jungfrau von Orleans (1801) und Die Braut von Messina (1803) gehören. Dabei kann Wilhelm Tell thematisch sehr gut in das Werkganze, und besonders in die klassischen Dramen des Autors, eingeordnet werden und steht somit repräsentativ für dieses: Die wichtigste inhaltliche Gemeinsamkeit [der oben genannten fünf Werke] [ ] besteht in der durchgängig verhandelten Frage nach den Konstellationen der Macht und insbesondere nach der Legitimität von Herrschaft. Rein formal betrachtet bildet wohl in der Reihe der Dramen Schillers jedes für sich eine Singularität. Somit weicht auch Wilhelm Tell von der Gattungstradition ab: Von der Dramenform her unterscheiden sie sich gerade zu extrem: [ ] das opernhafte, mit Kulissenbildern hintermalte und Musikeinlagen angereicherte Wilhelm Tell (1804) divergieren so stark, dass zurecht von einer Reihe radikaler Formexperimente gesprochen wird. Gerade deshalb ist das Gesamtwerk Schillers auch heute noch immer so interessant und facettenreich. Wilhelm Tell sticht dabei durch seine Massenszenen und ausführlichen Regieanweisungen, die oftmals auch den Einsatz von Musikinstrumenten und Gesangsstimmen fordern, als [theatralisches] Gesamtkunstwerk heraus. Außerdem zeigt sich die Vielfältigkeit und Komplexität dieses Stückes in den drei vorhandenen Handlungssträngen des Dramas, die das gesamte Werk thematisch gesehen besonders hervorheben: So lassen sich mit der Tell-Handlung, der Rütli-Handlung und der Berta-Rudenz-Handlung zugleich verschiedene Dimensionen des Textes voneinander unterscheiden, die gleichwohl alle um die Frage nach der Freiheit kreisen Wilhelm Tell ist ein Freiheitsdrama par excellence. Die Frage, die ich nun an den Gegenstand Wilhelm Tell herantrage, ist, in wieweit sich Tell als Held innerhalb dieses Dramas hervortut und ob er überhaupt als ein solcher bezeichnet werden kann. Diese Fragestellung ist von Relevanz, da der Rezipient des Werkes von Grund her davon ausgeht [...]2013. 24 S. 210 mmVersandfertig in 3-5 Tagen, [SC: 0.00], Neuware, gewerbliches Angebot

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2013

ISBN: 9783656311638

[ED: Softcover], [PU: Grin Verlag], Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 2,0, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Werck ist fürtrefflich gerathen, und hat mir einen schönen Abend verschafft. Mit diesen Worten beurteilt Goethe nach erstmaligem Lesen das Manuskript, das Friedrich Schiller ihm kurz zuvor zugesandt hatte. Die Rede ist hier von Schillers Drama Wilhelm Tell, veröffentlicht 1804, im selben Jahr in Weimar uraufgeführt. Das letzte fertiggestellte Drama Friedrich Schillers steht am Ende der Reihe seiner fünf klassischen Dramen, zu denen, neben Wilhelm Tell, die Wallenstein-Trilogie (1799), Maria Stuart (1801), Die Jungfrau von Orleans (1801) und Die Braut von Messina (1803) gehören. Dabei kann Wilhelm Tell thematisch sehr gut in das Werkganze, und besonders in die klassischen Dramen des Autors, eingeordnet werden und steht somit repräsentativ für dieses: Die wichtigste inhaltliche Gemeinsamkeit [der oben genannten fünf Werke] [ ] besteht in der durchgängig verhandelten Frage nach den Konstellationen der Macht und insbesondere nach der Legitimität von Herrschaft. Rein formal betrachtet bildet wohl in der Reihe der Dramen Schillers jedes für sich eine Singularität. Somit weicht auch Wilhelm Tell von der Gattungstradition ab: Von der Dramenform her unterscheiden sie sich gerade zu extrem: [ ] das opernhafte, mit Kulissenbildern hintermalte und Musikeinlagen angereicherte Wilhelm Tell (1804) divergieren so stark, dass zurecht von einer Reihe radikaler Formexperimente gesprochen wird. Gerade deshalb ist das Gesamtwerk Schillers auch heute noch immer so interessant und facettenreich. Wilhelm Tell sticht dabei durch seine Massenszenen und ausführlichen Regieanweisungen, die oftmals auch den Einsatz von Musikinstrumenten und Gesangsstimmen fordern, als [theatralisches] Gesamtkunstwerk heraus. Außerdem zeigt sich die Vielfältigkeit und Komplexität dieses Stückes in den drei vorhandenen Handlungssträngen des Dramas, die das gesamte Werk thematisch gesehen besonders hervorheben: So lassen sich mit der Tell-Handlung, der Rütli-Handlung und der Berta-Rudenz-Handlung zugleich verschiedene Dimensionen des Textes voneinander unterscheiden, die gleichwohl alle um die Frage nach der Freiheit kreisen Wilhelm Tell ist ein Freiheitsdrama par excellence. Die Frage, die ich nun an den Gegenstand Wilhelm Tell herantrage, ist, in wieweit sich Tell als Held innerhalb dieses Dramas hervortut und ob er überhaupt als ein solcher bezeichnet werden kann. Diese Fragestellung ist von Relevanz, da der Rezipient des Werkes von Grund her davon ausgeht [...]2013. 24 S. 210 mmVersandfertig in 3-5 Tagen, Neuware, gewerbliches Angebot

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Held Wider Willen - Zur Heldenthematik in Friedrich Schillers Wilhelm Tell - Juliane Noßack
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Juliane Noßack:
Held Wider Willen - Zur Heldenthematik in Friedrich Schillers Wilhelm Tell - Taschenbuch

2011, ISBN: 3656311633

ID: 14267798071

[EAN: 9783656311638], Neubuch, [PU: Grin Verlag], JULIANE NOßACK,WORDS AND LANGUAGE, Paperback. 24 pages. Dimensions: 8.3in. x 5.8in. x 0.1in.Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 2, 0, Friedrich-Schiller-Universitt Jena, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Werck ist frtrefflich gerathen, und hat mir einen schnen Abend verschafft. Mit diesen Worten beurteilt Goethe nach erstmaligem Lesen das Manuskript, das Friedrich Schiller ihm kurz zuvor zugesandt hatte. Die Rede ist hier von Schillers Drama Wilhelm Tell, verffentlicht 1804, im selben Jahr in Weimar uraufgefhrt. Das letzte fertiggestellte Drama Friedrich Schillers steht am Ende der Reihe seiner fnf klassischen Dramen, zu denen, neben Wilhelm Tell, die Wallenstein-Trilogie (1799), Maria Stuart (1801), Die Jungfrau von Orleans (1801) und Die Braut von Messina (1803) gehren. Dabei kann Wilhelm Tell thematisch sehr gut in das Werkganze, und besonders in die klassischen Dramen des Autors, eingeordnet werden und steht somit reprsentativ fr dieses: Die wichtigste inhaltliche Gemeinsamkeit der oben genannten fnf Werke . . . besteht in der durchgngig verhandelten Frage nach den Konstellationen der Macht und insbesondere nach der Legitimitt von Herrschaft. Rein formal betrachtet bildet wohl in der Reihe der Dramen Schillers jedes fr sich eine Singularitt. Somit weicht auch Wilhelm Tell von der Gattungstradition ab: Von der Dramenform her unterscheiden sie sich gerade zu extrem: . . . das opernhafte, mit Kulissenbildern hintermalte und Musikeinlagen angereicherte Wilhelm Tell (1804) divergieren so stark, dass zurecht von einer Reihe radikaler Formexperimente gesprochen wird. Gerade deshalb ist das Gesamtwerk Schillers auch heute noch immer so interessant und facettenreich. Wilhelm Tell sticht dabei durch seine Massenszenen und ausfhrlichen Regieanweisungen, die oftmals auch den Einsatz von Musikinstrumenten und Gesangsstimmen fordern, als theatralisches Gesamtkunstwerk heraus. Auerdem zeigt sich die Vielfltigkeit und Komplexitt dieses Stckes in den drei vorhandenen Handlungsstr This item ships from multiple locations. Your book may arrive from Roseburg,OR, La Vergne,TN.

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2011, ISBN: 9783656311638

ID: 766784992

Grin Verlag. Paperback. New. Paperback. 24 pages. Dimensions: 8.3in. x 5.8in. x 0.1in.Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 2, 0, Friedrich-Schiller-Universitt Jena, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Werck ist frtrefflich gerathen, und hat mir einen schnen Abend verschafft. Mit diesen Worten beurteilt Goethe nach erstmaligem Lesen das Manuskript, das Friedrich Schiller ihm kurz zuvor zugesandt hatte. Die Rede ist hier von Schillers Drama Wilhelm Tell, verffentlicht 1804, im selben Jahr in Weimar uraufgefhrt. Das letzte fertiggestellte Drama Friedrich Schillers steht am Ende der Reihe seiner fnf klassischen Dramen, zu denen, neben Wilhelm Tell, die Wallenstein-Trilogie (1799), Maria Stuart (1801), Die Jungfrau von Orleans (1801) und Die Braut von Messina (1803) gehren. Dabei kann Wilhelm Tell thematisch sehr gut in das Werkganze, und besonders in die klassischen Dramen des Autors, eingeordnet werden und steht somit reprsentativ fr dieses: Die wichtigste inhaltliche Gemeinsamkeit der oben genannten fnf Werke . . . besteht in der durchgngig verhandelten Frage nach den Konstellationen der Macht und insbesondere nach der Legitimitt von Herrschaft. Rein formal betrachtet bildet wohl in der Reihe der Dramen Schillers jedes fr sich eine Singularitt. Somit weicht auch Wilhelm Tell von der Gattungstradition ab: Von der Dramenform her unterscheiden sie sich gerade zu extrem: . . . das opernhafte, mit Kulissenbildern hintermalte und Musikeinlagen angereicherte Wilhelm Tell (1804) divergieren so stark, dass zurecht von einer Reihe radikaler Formexperimente gesprochen wird. Gerade deshalb ist das Gesamtwerk Schillers auch heute noch immer so interessant und facettenreich. Wilhelm Tell sticht dabei durch seine Massenszenen und ausfhrlichen Regieanweisungen, die oftmals auch den Einsatz von Musikinstrumenten und Gesangsstimmen fordern, als theatralisches Gesamtkunstwerk heraus. Auerdem zeigt sich die Vielfltigkeit und Komplexitt dieses Stckes in den drei vorhandenen Handlungsstr This item ships from multiple locations. Your book may arrive from Roseburg,OR, La Vergne,TN., Grin Verlag

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Details zum Buch
Held wider Willen - Zur Heldenthematik in Friedrich Schillers Wilhelm Tell
Autor:

Noßack, Juliane

Titel:

Held wider Willen - Zur Heldenthematik in Friedrich Schillers Wilhelm Tell

ISBN-Nummer:

9783656311638

Detailangaben zum Buch - Held wider Willen - Zur Heldenthematik in Friedrich Schillers Wilhelm Tell


EAN (ISBN-13): 9783656311638
ISBN (ISBN-10): 3656311633
Taschenbuch
Erscheinungsjahr: 2012
Herausgeber: GRIN Verlag

Buch in der Datenbank seit 18.05.2013 12:40:59
Buch zuletzt gefunden am 24.09.2016 00:39:25
ISBN/EAN: 9783656311638

ISBN - alternative Schreibweisen:
3-656-31163-3, 978-3-656-31163-8

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