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Der Partnerwechsel-Diskurs. Liebe oder Ehe. Serielle Partnerschaften oder Familie. - Erwin Leibfried
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Erwin Leibfried:

Der Partnerwechsel-Diskurs. Liebe oder Ehe. Serielle Partnerschaften oder Familie. - Taschenbuch

2013, ISBN: 3656316619

ID: 10407823755

[EAN: 9783656316619], Neubuch, [PU: Grin Verlag Gmbh Jul 2013], This item is printed on demand - Print on Demand Titel. Neuware - Forschungsarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Philosophie - Sonstiges, einseitig bedruckt, Note: sehr gut, Justus-Liebig-Universität Gießen, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Die Arbeit untersucht modische Verhaltensweisen und deckt deren anthropologische Implikate kritisch auf. , Abstract: Am Anfang ist die Liebe; sie kann als eine Erfindung der Evolution behauptet werden, um die Produktion von Nachwuchs zu erleichtern. Verliebte, sich Liebende neigen zu meist nächtlichen Taten, sog. Sünden der Nacht, die Folgen haben. Kinder. Die Ehe ist eine moralingesteuerte Institution, die Nachhaltigkeit sichert, nämlich in der Aufzucht der Sündenfolgen. So wie nach Nietzsche - die Sklaven die Moral erfunden haben, so erfinden die Kinder die Ehe: als Höhle, als Schutz, als Raum, in dem sie wachsen können. Kinder wollen, dass ihre Eltern nicht streiten und zusammenbleiben. Sobald sie flügge sind, verlassen sie aber Vater und Mutter, schamlos und undankbar. Vorher sind sie betroffen, wenn ein Elternteil sie verlässt, um eine neue Beziehung einzugehen.Hier hilft auch Bildung, d.h. ein Blick in die antike Mythologie. Da gibt es die Göttin Hera, die den Herd schützt, die Familie; sie ist die Gattin des immer fremdgehenden Zeus, der sie laufend, wie man sagt, betrügt. Zeus ist allein von der Liebe bestimmt, von der Göttin Aphrodite, denn die ist für die heiße Liebe zuständig. Hera wütet zwar immer, wenn der Gatte aushäusig ist, sie versucht, spielverderbend, die Rendezvous zu verhindern Zeus aber empfindet eigentlich keine Schuld. Er folgt einem göttlichen Prinzip, der Liebe: sie steht über der Moral. Erst das Christentum hat das schlechte Gewissen in die Welt gebracht und die Ehe hochgehalten und den Ehebruch als Sünde bestimmt. Die antike Phantasie hat - vorchristlich die Sache anders erlebt, in Bildern die anthropologischen Daten so sortiert: es gibt die sinnliche Liebe, zwei sind aufeinander abgefahren, ineinander verknallt, verliebt usw. Sprachen können diesen elementaren Sachverhalt verschieden formulieren. Die Dichtung hat ihn immer wieder in großen Poesien gestaltet; man darf an Tristan und Isolde denken, die so aufeinander abgefahren sind, dass ihre Liebe sie quasi zu einem Wesen macht. Man darf an Anna Karenina denken, die der lahmen Ehe mit Karenin entflieht und dem attraktiven Grafen Wronski nicht widerstehen kann. Allerdings wird sie zerbrechen, sie hält die Flucht aus der Verantwortung nicht aus, sie kann den Verlust ihrer Tochter nicht ertragen. Für das denkende Bewusstsein entsteht hier diese Frage: muss, was die Evolution will, durch sittliche Anstrengung geändert werden, geht es wie im 18. Jahrhundert um die Bändigung der wilden Seele 32 pp. Deutsch

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Der Partnerwechsel-Diskurs. Liebe oder Ehe. Serielle Partnerschaften oder Familie. - Leibfried, Erwin
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Leibfried, Erwin:

Der Partnerwechsel-Diskurs. Liebe oder Ehe. Serielle Partnerschaften oder Familie. - Taschenbuch

2012, ISBN: 9783656316619

[ED: Softcover], [PU: Grin Verlag], Forschungsarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Philosophie - Sonstiges, Note: sehr gut, Justus-Liebig-Universität Gießen, Sprache: Deutsch, Abstract: Am Anfang ist die Liebe. Sie kann als eine Erfindung der Evolution bezeichnet werden, um die Produktion von Nachwuchs zu erleichtern. Verliebte, sich Liebende neigen zu meist nächtlichen Taten, sog. Sünden der Nacht, die Folgen haben. Kinder. Die Ehe ist eine moralingesteuerte Institution, die Nachhaltigkeit sichert, nämlich in der Aufzucht der Sündenfolgen. So wie - nach Nietzsche - die Sklaven die Moral erfunden haben, so erfinden die Kinder die Ehe: als Höhle, als Schutz, als Raum, in dem sie wachsen können. Kinder wollen, dass ihre Eltern nicht streiten und zusammenbleiben. Sobald sie flügge sind, verlassen sie aber Vater und Mutter, schamlos und undankbar. Vorher sind sie betroffen, wenn ein Elternteil sie verlässt, um eine neue Beziehung einzugehen. Hier hilft auch Bildung, d.h. ein Blick in die antike Mythologie. Da gibt es die Göttin Hera, die den Herd schützt, die Familie sie ist die Gattin des immer fremdgehenden Zeus, der sie laufend, wie man sagt, betrügt. Zeus ist allein von der Liebe bestimmt, von der Göttin Aphrodite, denn die ist für die heiße Liebe zuständig. Hera wütet zwar immer, wenn der Gatte aushäusig ist, sie versucht, spielverderbend, die Rendezvous zu verhindern - Zeus aber empfindet eigentlich keine Schuld. Er folgt einem göttlichen Prinzip, der Liebe: sie steht über der Moral. Erst das Christentum hat das schlechte Gewissen in die Welt gebracht und die Ehe hochgehalten und den Ehebruch als Sünde bestimmt. Die antike Phantasie hat - vorchristlich - die Sache anders erlebt, in Bildern die anthropologischen Daten so sortiert: es gibt die sinnliche Liebe, zwei sind aufeinander abgefahren, ineinander verknallt, verliebt usw. Sprachen können diesen elementaren Sachverhalt verschieden formulieren. Die Dichtung hat ihn immer wieder in großen Poe 2012. 32 S. 210 mm Versandfertig in 3-5 Tagen, [SC: 0.00], Neuware, gewerbliches Angebot

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2012

ISBN: 9783656316619

ID: 691209455

Forschungsarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Philosophie - Sonstiges, Note: sehr gut, Justus-Liebig-Universität Giessen, Sprache: Deutsch, Abstract: Am Anfang ist die Liebe. Sie kann als eine Erfindung der Evolution bezeichnet werden, um die Produktion von Nachwuchs zu erleichtern. Verliebte, sich Liebende neigen zu meist nächtlichen Taten, sog. Sünden der Nacht, die Folgen haben. Kinder. Die Ehe ist eine moralingesteuerte Institution, die Nachhaltigkeit sichert, nämlich in der Aufzucht der Sündenfolgen. So wie - nach Nietzsche - die Sklaven die Moral erfunden haben, so erfinden die Kinder die Ehe: als Höhle, als Schutz, als Raum, in dem sie wachsen können. Kinder wollen, dass ihre Eltern nicht streiten und zusammenbleiben. Sobald sie flügge sind, verlassen sie aber Vater und Mutter, schamlos und undankbar. Vorher sind sie betroffen, wenn ein Elternteil sie verlässt, um eine neue Beziehung einzugehen. Hier hilft auch Bildung, d.h. ein Blick in die antike Mythologie. Da gibt es die Göttin Hera, die den Herd schützt, die Familie; sie ist die Gattin des immer fremdgehenden Zeus, der sie laufend, wie man sagt, betrügt. Zeus ist allein von der Liebe bestimmt, von der Göttin Aphrodite, denn die ist für die heisse Liebe zuständig. Hera wütet zwar immer, wenn der Gatte aushäusig ist, sie versucht, spielverderbend, die Rendezvous zu verhindern - Zeus aber empfindet eigentlich keine Schuld. Er folgt einem göttlichen Prinzip, der Liebe: sie steht über der Moral. Erst das Christentum hat das schlechte Gewissen in die Welt gebracht und die Ehe hochgehalten und den Ehebruch als Sünde bestimmt. Die antike Phantasie hat - vorchristlich - die Sache anders erlebt, in Bildern die anthropologischen Daten so sortiert: es gibt die sinnliche Liebe, zwei sind aufeinander abgefahren, ineinander verknallt, verliebt usw. Sprachen können diesen elementaren Sachverhalt verschieden formulieren. Die Dichtung hat ihn immer wieder in grossen Poe Eine anthropologische Analyse Bücher > Fachbücher > Philosophie Taschenbuch 23.11.2012, GRIN, .201

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2012, ISBN: 9783656316619

ID: f134f6555945829ce60039beb5c3c67a

Eine anthropologische Analyse Forschungsarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Philosophie - Sonstiges, Note: sehr gut, Justus-Liebig-Universität Gießen, Sprache: Deutsch, Abstract: Am Anfang ist die Liebe. Sie kann als eine Erfindung der Evolution bezeichnet werden, um die Produktion von Nachwuchs zu erleichtern. Verliebte, sich Liebende neigen zu meist nächtlichen Taten, sog. Sünden der Nacht, die Folgen haben. Kinder. Die Ehe ist eine moralingesteuerte Institution, die Nachhaltigkeit sichert, nämlich in der Aufzucht der Sündenfolgen. So wie - nach Nietzsche - die Sklaven die Moral erfunden haben, so erfinden die Kinder die Ehe: als Höhle, als Schutz, als Raum, in dem sie wachsen können. Kinder wollen, dass ihre Eltern nicht streiten und zusammenbleiben. Sobald sie flügge sind, verlassen sie aber Vater und Mutter, schamlos und undankbar. Vorher sind sie betroffen, wenn ein Elternteil sie verlässt, um eine neue Beziehung einzugehen. Hier hilft auch Bildung, d.h. ein Blick in die antike Mythologie. Da gibt es die Göttin Hera, die den Herd schützt, die Familie; sie ist die Gattin des immer fremdgehenden Zeus, der sie laufend, wie man sagt, betrügt. Zeus ist allein von der Liebe bestimmt, von der Göttin Aphrodite, denn die ist für die heiße Liebe zuständig. Hera wütet zwar immer, wenn der Gatte aushäusig ist, sie versucht, spielverderbend, die Rendezvous zu verhindern - Zeus aber empfindet eigentlich keine Schuld. Er folgt einem göttlichen Prinzip, der Liebe: sie steht über der Moral. Erst das Christentum hat das schlechte Gewissen in die Welt gebracht und die Ehe hochgehalten und den Ehebruch als Sünde bestimmt. Die antike Phantasie hat - vorchristlich - die Sache anders erlebt, in Bildern die anthropologischen Daten so sortiert: es gibt die sinnliche Liebe, zwei sind aufeinander abgefahren, ineinander verknallt, verliebt usw. Sprachen können diesen elementaren Sachverhalt verschieden formulieren. Die Dichtung hat ihn immer wieder in großen Poe Bücher / Fachbücher / Philosophie 978-3-656-31661-9, GRIN

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2012, ISBN: 9783656316619

ID: 117128404

Forschungsarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Philosophie - Sonstiges, Note: sehr gut, Justus-Liebig-Universität Gießen, Sprache: Deutsch, Abstract: Am Anfang ist die Liebe. Sie kann als eine Erfindung der Evolution bezeichnet werden, um die Produktion von Nachwuchs zu erleichtern. Verliebte, sich Liebende neigen zu meist nächtlichen Taten, sog. Sünden der Nacht, die Folgen haben. Kinder. Die Ehe ist eine moralingesteuerte Institution, die Nachhaltigkeit sichert, nämlich in der Aufzucht der Sündenfolgen. So wie - nach Nietzsche - die Sklaven die Moral erfunden haben, so erfinden die Kinder die Ehe: als Höhle, als Schutz, als Raum, in dem sie wachsen können. Kinder wollen, dass ihre Eltern nicht streiten und zusammenbleiben. Sobald sie flügge sind, verlassen sie aber Vater und Mutter, schamlos und undankbar. Vorher sind sie betroffen, wenn ein Elternteil sie verlässt, um eine neue Beziehung einzugehen. Hier hilft auch Bildung, d.h. ein Blick in die antike Mythologie. Da gibt es die Göttin Hera, die den Herd schützt, die Familie; sie ist die Gattin des immer fremdgehenden Zeus, der sie laufend, wie man sagt, betrügt. Zeus ist allein von der Liebe bestimmt, von der Göttin Aphrodite, denn die ist für die heiße Liebe zuständig. Hera wütet zwar immer, wenn der Gatte aushäusig ist, sie versucht, spielverderbend, die Rendezvous zu verhindern - Zeus aber empfindet eigentlich keine Schuld. Er folgt einem göttlichen Prinzip, der Liebe: sie steht über der Moral. Erst das Christentum hat das schlechte Gewissen in die Welt gebracht und die Ehe hochgehalten und den Ehebruch als Sünde bestimmt. Die antike Phantasie hat - vorchristlich - die Sache anders erlebt, in Bildern die anthropologischen Daten so sortiert: es gibt die sinnliche Liebe, zwei sind aufeinander abgefahren, ineinander verknallt, verliebt usw. Sprachen können diesen elementaren Sachverhalt verschieden formulieren. Die Dichtung hat ihn immer wieder in großen Poe Eine anthropologische Analyse Buch (dtsch.) Bücher>Fachbücher>Philosophie, GRIN

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Details zum Buch
Der Partnerwechsel-Diskurs. Liebe Oder Ehe. Serielle Partnerschaften Oder Familie.: Eine anthropologische Analyse
Autor:

Erwin Leibfried

Titel:

Der Partnerwechsel-Diskurs. Liebe Oder Ehe. Serielle Partnerschaften Oder Familie.: Eine anthropologische Analyse

ISBN-Nummer:

9783656316619

Detailangaben zum Buch - Der Partnerwechsel-Diskurs. Liebe Oder Ehe. Serielle Partnerschaften Oder Familie.: Eine anthropologische Analyse


EAN (ISBN-13): 9783656316619
ISBN (ISBN-10): 3656316619
Gebundene Ausgabe
Taschenbuch
Erscheinungsjahr: 2012
Herausgeber: GRIN Verlag
56 Seiten
Gewicht: 0,095 kg
Sprache: deu

Buch in der Datenbank seit 20.04.2008 15:00:18
Buch zuletzt gefunden am 07.09.2016 23:42:05
ISBN/EAN: 9783656316619

ISBN - alternative Schreibweisen:
3-656-31661-9, 978-3-656-31661-9

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