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Verfolgung, Vernichtung, Ruckkehr - Die Erfahrungen Polnischer Juden Im Ubergang Von Der Deutschen Besatzungsherrschaft Zur Volksrepublik Polen - Annette Labusek
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Annette Labusek:

Verfolgung, Vernichtung, Ruckkehr - Die Erfahrungen Polnischer Juden Im Ubergang Von Der Deutschen Besatzungsherrschaft Zur Volksrepublik Polen - Taschenbuch

2012, ISBN: 9783656377719

ID: 594301905

Grin Verlag. Paperback. New. Paperback. 80 pages. Dimensions: 8.3in. x 5.8in. x 0.3in.Diplomarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Soziologie - Medien, Kunst, Musik, Note: 1, 7, Universitt Hamburg (Department fr Wirtschaft und Politik), 22 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Was wir ber unsere Gesellschaft, ja ber die Welt, in der wir leben, wissen, wissen wir durch die Massenmedien. Diese schlichte Feststellung des Systemtheoretikers Niklas Luhmann bringt es auf den Punkt: um sich ein Bild ber unsere Umwelt zu machen, um informiert zu sein, sind wir in unserer modernen Welt mehr denn je auf die Massenmedien angewiesen. Damit kommt den Medien eine besondere Verantwortung gegenber ihren Nutzern zu. Hierfr sind sie auf die Vermittlungsleistung durch Massenmedien angewiesen, was neben der Verantwortung sowie der Kontrollfunktion, die den Medien zugeschrieben wird, auch eine nicht zu unterschtzende Machtflle beinhaltet. In Deutschland werden die Medien immer wieder als vierte Gewalt tituliert, und der Anteil, den sie am tglichen Leben haben, untermauert diese Vermutung: durchschnittlich 600 Minuten pro Tag konsumieren Erwachsene ab 14 Jahren Massenmedien, wovon 220 Minuten auf das Fernsehen entfallen, jedoch nur 28 Minuten auf die Tageszeitung. Die Vermutung, dass ein Groteil der Bevlkerung sich ber das Fernsehen informiert, liegt nahe und war einer der Ausgangspunkte fr diese Arbeit. Von besonderem Interesse fr mich ist die Frage, inwieweit das Fernsehen bei Bundestagswahlen nicht nur eine informierende und strukturierende Funktion innehat, sondern ob das Fernsehen, wie manchmal vermutet wird, Wahlen (mit-)entscheiden kann. Knnen sich die Brger darauf verlassen, alle relevanten Informationen, die sie zur Bildung einer Meinung bentigen, von den Medien zur Verfgung gestellt zu bekommen Darf man den Medien trauen, fragte die renommierte Wochenzeitung Die Zeit im Januar 2006. Diese Frage stellt einen weiteren Ansatzpunkt der Arbeit dar. Wir sind in unserer Meinungsbildung abhngig davon, was wir wissen, This item ships from multiple locations. Your book may arrive from Roseburg,OR, La Vergne,TN., Grin Verlag, Grin Verlag. Paperback. New. Paperback. 116 pages. Dimensions: 8.3in. x 5.8in. x 0.3in.Examensarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Lnder - Neueste Geschichte, Europische Einigung, Note: 1, 7, Johannes Gutenberg-Universitt Mainz, Sprache: Deutsch, Abstract: Als im Jahr 1985 der Dokumentarfilm Shoah von Claude Lanzmann erschienen ist, fhrte dies in Polen zu einer Vereinigung ansonsten antagonistischer Parteien. Die sozialistische Regierung, die Katholische Kirche und ein Groteil der Bevlkerung reagierten emprt und fhlten sich verleumdet. Grund war die Wahrnehmung des fortbestehenden polnischen Antisemitismus, die Lanzmann mit Aussagen von Zeitzeugen des Zweiten Weltkrieges erzeugte. Nur zwei Jahre spter stellte der Literaturwissenschaftler Jan Boski in einem in der katholischen Wochenzeitung Tygodnik Powszechny (Allgemeines Wochenblatt) erschienenen Artikel Biedni Polacy patrz na getto (Die armen Polen schauen auf das Getto) die Frage, welche Schuld den Polen am nationalsozialistischen Judenmord zukomme. Damit lste er eine breite Diskussion aus und rckte den Antisemitismus als ein moralisches Problem ins Bewusstsein der polnischen ffentlichkeit. Die heftigste Auseinandersetzung dieser Art lste der amerikanische Historiker Jan Tomasz Gross mit der Verffentlichung seines Buches Nachbarn im Jahr 2000 aus. Gross vertritt in seiner Publikation die Auffassung, dass das Massaker von Jedwabne am 10. Juli 1941, bei dem zwischen 300 und 400 Juden ermordet wurden, entgegen der gelufigen Meinung nicht von Deutschen sondern von der lokalen polnischen Bevlkerung initiiert wurde. Auch zwlf Jahre spter spaltet die Diskussion um die polnische Eigenverantwortung am nationalsozialistischen Vlkermord weiterhin die Gesellschaft. Ziel der vorliegenden Arbeit ist, anhand einer aussagekrftigen Quellen- und Literaturbasis die Erfahrungen polnischer Juden whrend des Zweiten Weltkrieges darzustellen, die 55 Jahre nach Kriegsende zu einer derartig heftigen Debatte ber die Mitschuld der Polen am Holocaust fhrten. Im M This item ships from multiple locations. Your book may arrive from Roseburg,OR, La Vergne,TN., Grin Verlag

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Verfolgung, Vernichtung, Rückkehr - Die Erfahrungen polnischer Juden im Übergang von der deutschen Besatzungsherrschaft zur Volksrepublik Polen - Annette Labusek
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Annette Labusek:

Verfolgung, Vernichtung, Rückkehr - Die Erfahrungen polnischer Juden im Übergang von der deutschen Besatzungsherrschaft zur Volksrepublik Polen - Taschenbuch

2013, ISBN: 3656377715

ID: 9684677275

[EAN: 9783656377719], Neubuch, [PU: Grin Verlag Jun 2013], This item is printed on demand - Print on Demand Titel. - Examensarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Neueste Geschichte, Europäische Einigung, Note: 1,7, Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Sprache: Deutsch, Abstract: Als im Jahr 1985 der Dokumentarfilm Shoah von Claude Lanzmann erschienen ist, führte dies in Polen zu einer Vereinigung ansonsten antagonistischer Parteien. Die sozialistische Regierung, die Katholische Kirche und ein Großteil der Bevölkerung reagierten empört und fühlten sich verleumdet. Grund war die Wahrnehmung des fortbestehenden polnischen Antisemitismus, die Lanzmann mit Aussagen von Zeitzeugen des Zweiten Weltkrieges erzeugte. Nur zwei Jahre später stellte der Literaturwissenschaftler Jan B o ski in einem in der katholischen Wochenzeitung Tygodnik Powszechny ( Allgemeines Wochenblatt ) erschienenen Artikel Biedni Polacy patrz na getto ( Die armen Polen schauen auf das Getto ) die Frage, welche Schuld den Polen am nationalsozialistischen Judenmord zukomme. Damit löste er eine breite Diskussion aus und rückte den Antisemitismus als ein moralisches Problem ins Bewusstsein der polnischen Öffentlichkeit. Die heftigste Auseinandersetzung dieser Art löste der amerikanische Historiker Jan Tomasz Gross mit der Veröffentlichung seines Buches Nachbarn im Jahr 2000 aus. Gross vertritt in seiner Publikation die Auffassung, dass das Massaker von Jedwabne am 10. Juli 1941, bei dem zwischen 300 und 400 Juden ermordet wurden, entgegen der geläufigen Meinung nicht von Deutschen sondern von der lokalen polnischen Bevölkerung initiiert wurde. Auch zwölf Jahre später spaltet die Diskussion um die polnische Eigenverantwortung am nationalsozialistischen Völkermord weiterhin die Gesellschaft. Ziel der vorliegenden Arbeit ist, anhand einer aussagekräftigen Quellen- und Literaturbasis die Erfahrungen polnischer Juden während des Zweiten Weltkrieges darzustellen, die 55 Jahre nach Kriegsende zu einer derartig heftigen Debatte über die Mitschuld der Polen am Holocaust führten. Im Mittelpunkt der Untersuchung stehen dementsprechend die polnisch-jüdischen Beziehungen während des Holocaust, sowohl in gesellschaftlicher als auch in politischer Hinsicht, und ihre Auswirkungen auf die Nachkriegszeit. Die jüdische Bevölkerung spielte über Jahrhunderte eine bedeutende Rolle im kulturellen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Leben Polens. Besonders im Mittelalter galt das Königreich Polen als ein Zentrum jüdischen kulturellen Lebens und war bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkrieges neben Palästina das Land mit der höchsten jüdischen Population. [.] 116 pp. Deutsch

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Verfolgung, Vernichtung, Rückkehr - Die Erfahrungen polnischer Juden im Übergang von der deutschen Besatzungsherrschaft zur Volksrepublik Polen - Taschenbuch

2013

ISBN: 9783656377719

[ED: Softcover], [PU: Grin Verlag], Examensarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Neueste Geschichte, Europäische Einigung, Note: 1,7, Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Sprache: Deutsch, Abstract: Als im Jahr 1985 der Dokumentarfilm Shoah von Claude Lanzmann erschienen ist, führte dies in Polen zu einer Vereinigung ansonsten antagonistischer Parteien. Die sozialistische Regierung, die Katholische Kirche und ein Großteil der Bevölkerung reagierten empört und fühlten sich verleumdet. Grund war die Wahrnehmung des fortbestehenden polnischen Antisemitismus, die Lanzmann mit Aussagen von Zeitzeugen des Zweiten Weltkrieges erzeugte. Nur zwei Jahre später stellte der Literaturwissenschaftler Jan B o ski in einem in der katholischen Wochenzeitung Tygodnik Powszechny ( Allgemeines Wochenblatt ) erschienenen Artikel Biedni Polacy patrz na getto ( Die armen Polen schauen auf das Getto ) die Frage, welche Schuld den Polen am nationalsozialistischen Judenmord zukomme. Damit löste er eine breite Diskussion aus und rückte den Antisemitismus als ein moralisches Problem ins Bewusstsein der polnischen Öffentlichkeit. Die heftigste Auseinandersetzung dieser Art löste der amerikanische Historiker Jan Tomasz Gross mit der Veröffentlichung seines Buches Nachbarn im Jahr 2000 aus. Gross vertritt in seiner Publikation die Auffassung, dass das Massaker von Jedwabne am 10. Juli 1941, bei dem zwischen 300 und 400 Juden ermordet wurden, entgegen der geläufigen Meinung nicht von Deutschen sondern von der lokalen polnischen Bevölkerung initiiert wurde. Auch zwölf Jahre später spaltet die Diskussion um die polnische Eigenverantwortung am nationalsozialistischen Völkermord weiterhin die Gesellschaft. Ziel der vorliegenden Arbeit ist, anhand einer aussagekräftigen Quellen- und Literaturbasis die Erfahrungen polnischer Juden während des Zweiten Weltkrieges darzustellen, die 55 Jahre nach Kriegsende zu einer derartig heftigen Debatte über die Mitschuld der Polen am Holocaust führten. ImMittelpunkt der Untersuchung stehen dementsprechend die polnisch-jüdischen Beziehungen während des Holocaust, sowohl in gesellschaftlicher als auch in politischer Hinsicht, und ihre Auswirkungen auf die Nachkriegszeit. Die jüdische Bevölkerung spielte über Jahrhunderte eine bedeutende Rolle im kulturellen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Leben Polens. Besonders im Mittelalter galt das Königreich Polen als ein Zentrum jüdischen kulturellen Lebens und war bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkrieges neben Palästina das Land mit der höchsten jüdischen Population. [...]2013. 116 S. 210 mmVersandfertig in 3-5 Tagen, [SC: 0.00], Neuware, gewerbliches Angebot

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Verfolgung, Vernichtung, Ruckkehr - Die Erfahrungen Polnischer Juden Im Ubergang Von Der Deutschen Besatzungsherrschaft Zur Volksrepublik Polen - Taschenbuch

2012, ISBN: 9783656377719

ID: 638605422

Grin Verlag. Paperback. New. Paperback. 116 pages. Dimensions: 8.3in. x 5.8in. x 0.3in.Examensarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Lnder - Neueste Geschichte, Europische Einigung, Note: 1, 7, Johannes Gutenberg-Universitt Mainz, Sprache: Deutsch, Abstract: Als im Jahr 1985 der Dokumentarfilm Shoah von Claude Lanzmann erschienen ist, fhrte dies in Polen zu einer Vereinigung ansonsten antagonistischer Parteien. Die sozialistische Regierung, die Katholische Kirche und ein Groteil der Bevlkerung reagierten emprt und fhlten sich verleumdet. Grund war die Wahrnehmung des fortbestehenden polnischen Antisemitismus, die Lanzmann mit Aussagen von Zeitzeugen des Zweiten Weltkrieges erzeugte. Nur zwei Jahre spter stellte der Literaturwissenschaftler Jan Boski in einem in der katholischen Wochenzeitung Tygodnik Powszechny (Allgemeines Wochenblatt) erschienenen Artikel Biedni Polacy patrz na getto (Die armen Polen schauen auf das Getto) die Frage, welche Schuld den Polen am nationalsozialistischen Judenmord zukomme. Damit lste er eine breite Diskussion aus und rckte den Antisemitismus als ein moralisches Problem ins Bewusstsein der polnischen ffentlichkeit. Die heftigste Auseinandersetzung dieser Art lste der amerikanische Historiker Jan Tomasz Gross mit der Verffentlichung seines Buches Nachbarn im Jahr 2000 aus. Gross vertritt in seiner Publikation die Auffassung, dass das Massaker von Jedwabne am 10. Juli 1941, bei dem zwischen 300 und 400 Juden ermordet wurden, entgegen der gelufigen Meinung nicht von Deutschen sondern von der lokalen polnischen Bevlkerung initiiert wurde. Auch zwlf Jahre spter spaltet die Diskussion um die polnische Eigenverantwortung am nationalsozialistischen Vlkermord weiterhin die Gesellschaft. Ziel der vorliegenden Arbeit ist, anhand einer aussagekrftigen Quellen- und Literaturbasis die Erfahrungen polnischer Juden whrend des Zweiten Weltkrieges darzustellen, die 55 Jahre nach Kriegsende zu einer derartig heftigen Debatte ber die Mitschuld der Polen am Holocaust fhrten. Im M This item ships from multiple locations. Your book may arrive from Roseburg,OR, La Vergne,TN., Grin Verlag

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2013, ISBN: 9783656377719

[ED: Softcover], [PU: Grin Verlag], Examensarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Neueste Geschichte, Europäische Einigung, Note: 1,7, Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Sprache: Deutsch, Abstract: Als im Jahr 1985 der Dokumentarfilm "Shoah" von Claude Lanzmann erschienen ist, führte dies in Polen zu einer Vereinigung ansonsten antagonistischer Parteien. Die sozialistische Regierung, die Katholische Kirche und ein Großteil der Bevölkerung reagierten empört und fühlten sich verleumdet. Grund war die Wahrnehmung des fortbestehenden polnischen Antisemitismus, die Lanzmann mit Aussagen von Zeitzeugen des Zweiten Weltkrieges erzeugte. Nur zwei Jahre später stellte der Literaturwissenschaftler Jan Blonski in einem in der katholischen Wochenzeitung "Tygodnik Powszechny" ("Allgemeines Wochenblatt") erschienenen Artikel "Biedni Polacy patrza na getto" ("Die armen Polen schauen auf das Getto") die Frage, welche Schuld den Polen am nationalsozialistischen Judenmord zukomme. Damit löste er eine breite Diskussion aus und rückte den Antisemitismus als ein moralisches Problem ins Bewusstsein der polnischen Öffentlichkeit. Die heftigste Auseinandersetzung dieser Art löste der amerikanische Historiker Jan Tomasz Gross mit der Veröffentlichung seines Buches "Nachbarn" im Jahr 2000 aus. Gross vertritt in seiner Publikation die Auffassung, dass das Massaker von Jedwabne am 10. Juli 1941, bei dem zwischen 300 und 400 Juden ermordet wurden, entgegen der geläufigen Meinung nicht von Deutschen sondern von der lokalen polnischen Bevölkerung initiiert wurde. Auch zwölf Jahre später spaltet die Diskussion um die polnische Eigenverantwortung am nationalsozialistischen Völkermord weiterhin die Gesellschaft. Ziel der vorliegenden Arbeit ist, anhand einer aussagekräftigen Quellen- und Literaturbasis die Erfahrungen polnischer Juden während des Zweiten Weltkrieges darzustellen, die 55 Jahre nach Kriegsende zu einer derartig heftigen Debatte übe 2013. 116 S. 210 mm Versandfertig in 3-5 Tagen, [SC: 0.00], Neuware, gewerbliches Angebot

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Details zum Buch
Verfolgung, Vernichtung, Ruckkehr - Die Erfahrungen Polnischer Juden Im Ubergang Von Der Deutschen Besatzungsherrschaft Zur Volksrepublik Polen (German Edition)
Autor:

Annette Labusek

Titel:

Verfolgung, Vernichtung, Ruckkehr - Die Erfahrungen Polnischer Juden Im Ubergang Von Der Deutschen Besatzungsherrschaft Zur Volksrepublik Polen (German Edition)

ISBN-Nummer:

9783656377719

Detailangaben zum Buch - Verfolgung, Vernichtung, Ruckkehr - Die Erfahrungen Polnischer Juden Im Ubergang Von Der Deutschen Besatzungsherrschaft Zur Volksrepublik Polen (German Edition)


EAN (ISBN-13): 9783656377719
ISBN (ISBN-10): 3656377715
Taschenbuch
Erscheinungsjahr: 2013
Herausgeber: Grin Verlag

Buch in der Datenbank seit 29.03.2013 07:57:20
Buch zuletzt gefunden am 13.11.2016 10:06:35
ISBN/EAN: 9783656377719

ISBN - alternative Schreibweisen:
3-656-37771-5, 978-3-656-37771-9

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