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Die Rolle von Wissen in der internationalen Politik - Max Ehlers
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Max Ehlers:

Die Rolle von Wissen in der internationalen Politik - neues Buch

ISBN: 9783832401252

ID: 126016749

Inhaltsangabe:Einleitung: Im Dezember 1996 trat ein neues internationales Umweltabkommen in Kraft, die ´´United Nations Convention to Combat Desertification in those Countries Experiencing Serious Drougt and/or Desertification, Particularly in Africa´´. Seit Anfang der 70er Jahre hatte das Thema Desertifikation auf der internationalen Tagesordnung gestanden, auf der Rio-Konferenz schliesslich konnten sich die afrikanischen Staaten mit ihrer Forderung nach einer Wüstenkonvention durchsetzen. Gang der Untersuchung: Die Arbeit untersucht die Geschichte der internationalen politischen Beschäftigung mit Desertifikation als Fallstudie für die Frage nach dem Einfloss von Wissen auf Prozesse der internationalen Politik. Konkret geht es um die Frage, inwieweit Wissenschaft aufgrund ihres vermeintlich neutralen Charakters im anarchischen Raum der internationalen Politik kooperationsfördernd sein kann, wie es Funktionalisten und Neo-Funktionalisten im Gegensatz zu Strukturalisten behaupten. Die Fallstudie stellt damit einen ´´Test´´ der gängigen, vom amerikanischen Politologen Peter-Michael Haas begründeten Epistemic-Community-Literatur dar, die wiederum auf den Neofunktionalisten Ernst Haas aufsetzt. Die sorgfältige Studie zeigt, dass das Zustandekommen der Konvention nicht auf einen wissenschaftlichen Konsens der mit Desertifikation befassten Wissenschaftler zurückzuführen ist. Im Gegenteil hat sich Desertifikation als wissenschaftliches Konzept zwar im Lauf der letzten fünfundzwanzig Jahre halten können, unterlag dabei jedoch einem starken Bedeutungswandel und ist vor allem bis heute im Kern seiner Bedeutung umstritten. Somit zeigt sich, dass eine Gemeinschaft von ´´Desertisskationswissenschaftlern´´ nicht als Explanans für die Konvention als global gebotenem Umweltabkommen herhalten kann. Gleichzeitig deckt die Fallstudie auf, dass die Entwicklungsländer die Einigung über die Konvention auf der UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung 1992 zwar als Verhandlungserfolg für sich verbuchen können, dass dieser jedoch nicht ohne einen Wandel im Verständnis der Entwicklungshilfepraxis staatlicher und nichtstaatlicher Organisationen möglich gewesen wäre. Der ´´bottom-up´´-Prozess der Entwicklungshilfe, essentieller Bestandteil der Desertifikationskonvention, soll unter Einschluss der lokal betroffenen Bevölkerung eine effektivere Bekämpfung der sich verschlechternden Erträge von Böden in Trockengebieten ermöglichen. Gleichzeitig konnten die Entwicklungsländer sich nicht durchsetzen mit ihrer Forderung, im Vertragstext finanzielle Transferleistungen von Nord nach Süd festzuschreiben. Weder Strukturalismus noch Funktionalismus bieten eine befriedigende Erklärung der Desertifikatioszusammenarbeit. Während die Fallstudie die Hoffnung auf Wissenschaft als kooperationsfördernden Faktor in der internationalen Politik entkräftet, gibt sie gleichzeitig Hinweise darauf, dass andere Faktoren als nur die Staaten in der internationalen Politik eine möglicherweise zunehmend wichtige Rolle spielen. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: Abkürzungsverzeichnis3 1.Einleitung4 2.Wissen als Faktor der Regimeentstehung9 2.1Die Theorie internationaler Regime9 2.2Neorealismus und internationale Kooperation10 2.3Von Funktionalismus zu Kognitivismus: Die Rolle von Wissen in der internationalen Politik12 2.4Zur Fallstudie über die internationale Zusammenarbeit zur Bekämpfung von Desertifikation21 3.Die Geschichte von Wissenschaft und Politik im Bereich Desertifikation24 3.1Desertifikation als internationales Thema Anfang der 70ger Jahre7C 3.1.1Die Angst vor einer wachsenden Sahara26 3.1.2Der Begriff der Desertifikation27 3.1.3Schlussfolgerung: Die Suche nach Wissen29 3.2Grosse Pläne: Die UN-Konferenz und der Aktionsplan zur Bekämpfung von Desertifikation30 3.2.1UNCOD, der PACD und die Definition von Desertifikation30 3.2.2Schätzungen über das Ausmass von Desertifikation34 3.2.3Ursachen und Prozesse der Desertifikation35 3.2.4Massnahmen gegen Desertifikation38 3.2.5Schlussfolgerung: Die Rolle von Wissen für UNCOD und PACD41 3.3Der PACD im Treibsand: Politik und Wissenschaft der Desertifikation in den 80er Jahren43 3.3.1Die politische Kontroverse um die Finanzierung des PACD43 3.3.2Zwischen den Stühlen von Wissenschaft und Politik: UNEP47 3.3.3Die wissenschaftliche Kontroverse über Desertifikation50 3.3.4Einsichten aus der Desertifikationsbekämpfung57 3.3.5Die internationale Dimension von Desertifikation60 3.3.6Schlussfolgeru Magisterarbeit aus dem Jahr 1996 im Fachbereich Politologie / Politik, Note: 1,4, Ludwig-Maximilians-Universität München (Unbekannt), Sprache: Deutsch eBook eBooks>Fachbücher>Politikwissenschaft, Diplom.de

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Die Rolle von Wissen in der internationalen Politik - Max Ehlers
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ISBN: 9783832401252

ID: 126016749

Inhaltsangabe:Einleitung:Im Dezember 1996 trat ein neues internationales Umweltabkommen in Kraft, die ´´United Nations Convention to Combat Desertification in those Countries Experiencing Serious Drougt and/or Desertification, Particularly in Africa´´. Seit Anfang der 70er Jahre hatte das Thema Desertifikation auf der internationalen Tagesordnung gestanden, auf der Rio-Konferenz schliesslich konnten sich die afrikanischen Staaten mit ihrer Forderung nach einer Wüstenkonvention durchsetzen.Gang der Untersuchung:Die Arbeit untersucht die Geschichte der internationalen politischen Beschäftigung mit Desertifikation als Fallstudie für die Frage nach dem Einfloss von Wissen auf Prozesse der internationalen Politik. Konkret geht es um die Frage, inwieweit Wissenschaft aufgrund ihres vermeintlich neutralen Charakters im anarchischen Raum der internationalen Politik kooperationsfördernd sein kann, wie es Funktionalisten und Neo-Funktionalisten im Gegensatz zu Strukturalisten behaupten. Die Fallstudie stellt damit einen ´´Test´´ der gängigen, vom amerikanischen Politologen Peter-Michael Haas begründeten Epistemic-Community-Literatur dar, die wiederum auf den Neofunktionalisten Ernst Haas aufsetzt.Die sorgfältige Studie zeigt, dass das Zustandekommen der Konvention nicht auf einen wissenschaftlichen Konsens der mit Desertifikation befassten Wissenschaftler zurückzuführen ist. Im Gegenteil hat sich Desertifikation als wissenschaftliches Konzept zwar im Lauf der letzten fünfundzwanzig Jahre halten können, unterlag dabei jedoch einem starken Bedeutungswandel und ist vor allem bis heute im Kern seiner Bedeutung umstritten. Somit zeigt sich, dass eine Gemeinschaft von ´´Desertisskationswissenschaftlern´´ nicht als Explanans für die Konvention als global gebotenem Umweltabkommen herhalten kann. Gleichzeitig deckt die Fallstudie auf, dass die Entwicklungsländer die Einigung über die Konvention auf der UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung 1992 zwar als Verhandlungserfolg für sich verbuchen können, dass dieser jedoch nicht ohne einen Wandel im Verständnis der Entwicklungshilfepraxis staatlicher und nichtstaatlicher Organisationen möglich gewesen wäre. Der ´´bottom-up´´-Prozess der Entwicklungshilfe, essentieller Bestandteil der Desertifikationskonvention, soll unter Einschluss der lokal betroffenen Bevölkerung eine effektivere Bekämpfung der sich verschlechternden Erträge von Böden in Trockengebieten ermöglichen. Gleichzeitig konnten die Entwicklungsländer sich nicht durchsetzen mit ihrer Forderung, im Vertragstext finanzielle Transferleistungen von Nord nach Süd festzuschreiben.Weder Strukturalismus noch Funktionalismus bieten eine befriedigende Erklärung der Desertifikatioszusammenarbeit. Während die Fallstudie die Hoffnung auf Wissenschaft als kooperationsfördernden Faktor in der internationalen Politik entkräftet, gibt sie gleichzeitig Hinweise darauf, dass andere Faktoren als nur die Staaten in der internationalen Politik eine möglicherweise zunehmend wichtige Rolle spielen.Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis:Abkürzungsverzeichnis31.Einleitung42.Wissen als Faktor der Regimeentstehung92.1Die Theorie internationaler Regime92.2Neorealismus und internationale Kooperation102.3Von Funktionalismus zu Kognitivismus: Die Rolle von Wissen in der internationalen Politik122.4Zur Fallstudie über die internationale Zusammenarbeit zur Bekämpfung von Desertifikation213.Die Geschichte von Wissenschaft und Politik im Bereich Desertifikation243.1Desertifikation als internationales Thema Anfang der 70ger Jahre7C3.1.1Die Angst vor einer wachsenden Sahara263.1.2Der Begriff der Desertifikation273.1.3Schlussfolgerung: Die Suche nach Wissen293.2Grosse Pläne: Die UN-Konferenz und der Aktionsplan zur Bekämpfung von Desertifikation303.2.1UNCOD, der PACD und die Definition von Desertifikation303.2.2Schätzungen über das Ausmass von Desertifikation343.2.3Ursachen und Prozesse der Desertifikation353.2.4Massnahmen gegen Desertifikation383.2.5Schlussfolgerung: Die Rolle von Wissen für UNCOD und PACD413.3Der PACD im Treibsand: Politik und Wissenschaft der Desertifikation in den 80er Jahren433.3.1Die politische Kontroverse um die Finanzierung des PACD433.3.2Zwischen den Stühlen von Wissenschaft und Politik: UNEP473.3.3Die wissenschaftliche Kontroverse über Desertifikation503.3.4Einsichten aus der Desertifikationsbekämpfung573.3.5Die internationale Dimension von Desertifikation603.3.6Schlussfolgerung: Das Wissen über Desertifik Magisterarbeit aus dem Jahr 1996 im Fachbereich Politologie / Politik, Note: 1,4, Ludwig-Maximilians-Universität München (Unbekannt), Sprache: Deutsch eBook eBooks>Fachbücher>Politikwissenschaft, Diplom.de

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Magisterarbeit aus dem Jahr 1996 im Fachbereich Politologie / Politik, Note: 1,4, Ludwig-Maximilians-Universität München (Unbekannt), Sprache: Deutsch Inhaltsangabe:Einleitung: Im Dezember 1996 trat ein neues internationales Umweltabkommen in Kraft, die "United Nations Convention to Combat Desertification in those Countries Experiencing Serious Drougt and/or Desertification, Particularly in Africa". Seit Anfang der 70er Jahre hatte das Thema Desertifikation auf der internationalen Tagesordnung gestanden, auf der Rio-Konferenz schliesslich konnten sich die afrikanischen Staaten mit ihrer Forderung nach einer Wüstenkonvention durchsetzen. Gang der Untersuchung: Die Arbeit untersucht die Geschichte der internationalen politischen Beschäftigung mit Desertifikation als Fallstudie für die Frage nach dem Einfloss von Wissen auf Prozesse der internationalen Politik. Konkret geht es um die Frage, inwieweit Wissenschaft aufgrund ihres vermeintlich neutralen Charakters im anarchischen Raum der internationalen Politik kooperationsfördernd sein kann, wie es Funktionalisten und Neo-Funktionalisten im Gegensatz zu Strukturalisten behaupten. Die Fallstudie stellt damit einen "Test" der gängigen, vom amerikanischen Politologen Peter-Michael Haas begründeten Epistemic-Community-Literatur dar, die wiederum auf den Neofunktionalisten Ernst Haas aufsetzt. Die sorgfältige Studie zeigt, dass das Zustandekommen der Konvention nicht auf einen wissenschaftlichen Konsens der mit Desertifikation befassten Wissenschaftler zurückzuführen ist. Im Gegenteil hat sich Desertifikation als wissenschaftliches Konzept zwar im Lauf der letzten fünfundzwanzig Jahre halten können, unterlag dabei jedoch einem starken Bedeutungswandel und ist vor allem bis heute im Kern seiner Bedeutung umstritten. Somit zeigt sich, dass eine Gemeinschaft von "Desertisskationswissenschaftlern" nicht als Explanans für die Konvention als global gebotenem Umweltabkommen herhalten kann. Gleichzeitig deckt die Fallstudie auf, dass die Entwicklungsländer die Einigung über die Konvention auf der UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung 1992 zwar als Verhandlungserfolg für sich verbuchen können, dass dieser jedoch nicht ohne einen Wandel im Verständnis der Entwicklungshilfepraxis staatlicher und nichtstaatlicher Organisationen möglich gewesen wäre. Der "bottom-up"-Prozess der Entwicklungshilfe, essentieller Bestandteil der Desertifikationskonvention, soll unter Einschluss der lokal betroffenen Bevölkerung eine effektivere Bekämpfung der sich verschlechternden Erträge von Böden in Trockengebieten ermöglichen. Gleichzeitig konnten die Entwicklungsländer sich nicht durchsetzen mit ihrer Forderung, im Vertragstext finanzielle Transferleistungen von Nord nach Süd festzuschreiben. Weder Strukturalismus noch Funktionalismus bieten eine befriedigende Erklärung der Desertifikatioszusammenarbeit. Während die Fallstudie die Hoffnung auf Wissenschaft als kooperationsfördernden Faktor in der internationalen Politik entkräftet, gibt sie gleichzeitig Hinweise darauf, dass andere Faktoren als nur die Staaten in der internationalen Politik eine möglicherweise zunehmend wichtige Rolle spielen. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: Abkürzungsverzeichnis3 1.Einleitung4 2.Wissen als Faktor der Regimeentstehung9 2.1Die Theorie internationaler Regime9 2.2Neorealismus und internationale Kooperation10 2.3Von Funktionalismus zu Kognitivismus: Die Rolle von Wissen in der internationalen Politik12 2.4Zur Fallstudie über die internationale Zusammenarbeit zur Bekämpfung von Desertifikation21 3.Die Geschichte von Wissenschaft und Politik im Bereich Desertifikation24 3.1Desertifikation als internationales Thema Anfang der 70ger Jahre7C 3.1.1Die Angst vor einer wachsenden Sahara26 3.1.2Der Begriff der Desertifikation27 3.1.3Schlussfolgerung: Die Suche nach Wissen29 3.2Grosse Pläne: Die UN-Konferenz und der Aktionsplan zur Bekämpfung von Desertifikation30 3.2.1UNCOD, der PACD und die Definition von Desertifikation30 3.2.2Schätzungen über das Ausmass von Desertifikation34 3.2.3Ursachen und Prozesse der Desertifikation35 3.2.4Massnahmen gegen Desertifikation38 3.2.5Schlussfolgerung: Die Rolle von Wissen für UNCOD und PACD41 3 eBooks / Fachbücher / Politikwissenschaft, Diplom.de

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Magisterarbeit aus dem Jahr 1996 im Fachbereich Politologie / Politik, Note: 1,4, Ludwig-Maximilians-Universität München (Unbekannt), Sprache: Deutsch Inhaltsangabe:Einleitung: Im Dezember 1996 trat ein neues internationales Umweltabkommen in Kraft, die "United Nations Convention to Combat Desertification in those Countries Experiencing Serious Drougt and/or Desertification, Particularly in Africa". Seit Anfang der 70er Jahre hatte das Thema Desertifikation auf der internationalen Tagesordnung gestanden, auf der Rio-Konferenz schließlich konnten sich die afrikanischen Staaten mit ihrer Forderung nach einer Wüstenkonvention durchsetzen. Gang der Untersuchung: Die Arbeit untersucht die Geschichte der internationalen politischen Beschäftigung mit Desertifikation als Fallstudie für die Frage nach dem Einfloß von Wissen auf Prozesse der internationalen Politik. Konkret geht es um die Frage, inwieweit Wissenschaft aufgrund ihres vermeintlich neutralen Charakters im anarchischen Raum der internationalen Politik kooperationsfördernd sein kann, wie es Funktionalisten und Neo-Funktionalisten im Gegensatz zu Strukturalisten behaupten. Die Fallstudie stellt damit einen "Test" der gängigen, vom amerikanischen Politologen Peter-Michael Haas begründeten Epistemic-Community-Literatur dar, die wiederum auf den Neofunktionalisten Ernst Haas aufsetzt. Die sorgfältige Studie zeigt, daß das Zustandekommen der Konvention nicht auf einen wissenschaftlichen Konsens der mit Desertifikation befaßten Wissenschaftler zurückzuführen ist. Im Gegenteil hat sich Desertifikation als wissenschaftliches Konzept zwar im Lauf der letzten fünfundzwanzig Jahre halten können, unterlag dabei jedoch einem starken Bedeutungswandel und ist vor allem bis heute im Kern seiner Bedeutung umstritten. Somit zeigt sich, daß eine Gemeinschaft von "Desertißkationswissenschaftlern" nicht als Explanans für die Konvention als global gebotenem Umweltabkommen herhalten kann. Gleichzeitig deckt die Fallstudie auf, daß die Entwicklungsländer die Einigung über die Konvention auf der UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung 1992 zwar als Verhandlungserfolg für sich verbuchen können, daß dieser jedoch nicht ohne einen Wandel im Verständnis der Entwicklungshilfepraxis staatlicher und nichtstaatlicher Organisationen möglich gewesen wäre. Der "bottom-up"-Prozeß der Entwicklungshilfe, essentieller Bestandteil der Desertifikationskonvention, soll unter Einschluß der lokal betroffenen Bevölkerung eine effektivere Bekämpfung der sich verschlechternden Erträge von Böden in Trockengebieten ermöglichen. Gleichzeitig konnten die Entwicklungsländer sich nicht durchsetzen mit ihrer Forderung, im Vertragstext finanzielle Transferleistungen von Nord nach Süd festzuschreiben. Weder Strukturalismus noch Funktionalismus bieten eine befriedigende Erklärung der Desertifikatioszusammenarbeit. Während die Fallstudie die Hoffnung auf Wissenschaft als kooperationsfördernden Faktor in der internationalen Politik entkräftet, gibt sie gleichzeitig Hinweise darauf, daß andere Faktoren als nur die Staaten in der internationalen Politik eine möglicherweise zunehmend wichtige Rolle spielen. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: Abkürzungsverzeichnis3 1.Einleitung4 2.Wissen als Faktor der Regimeentstehung9 2.1Die Theorie internationaler Regime9 2.2Neorealismus und internationale Kooperation10 2.3Von Funktionalismus zu Kognitivismus: Die Rolle von Wissen in der internationalen Politik12 2.4Zur Fallstudie über die internationale Zusammenarbeit zur Bekämpfung von Desertifikation21 3.Die Geschichte von Wissenschaft und Politik im Bereich Desertifikation24 3.1Desertifikation als internationales Thema Anfang der 70ger Jahre7C 3.1.1Die Angst vor einer wachsenden Sahara26 3.1.2Der Begriff der Desertifikation27 3.1.3Schlußfolgerung: Die Suche nach Wissen29 3.2Große Pläne: Die UN-Konferenz und der Aktionsplan zur Bekämpfung von Desertifikation30 3.2.1UNCOD, der PACD und die Definition von Desertifikation30 3.2.2Schätzungen über das Ausmaß von Desertifikation34 3.2.3Ursachen und Prozesse der Desertifikation35 3.2.4Maßnahmen gegen Desertifikation38 3.2.5Schlußfolgerung: Die Rolle von Wissen für UNCOD und PACD41 3 eBooks / Fachbücher / Politikwissenschaft, Diplom.de

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Die Rolle von Wissen in der internationalen Politik - Erstausgabe

2013, ISBN: 9783832401252

ID: 28264385

Untersucht am Beispiel der internationalen politischen Zusammenarbeit zur Bekämpfung der Desertifikation, [ED: 1], Auflage, eBook Download (PDF), eBooks, [PU: diplom.de]

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Details zum Buch
Die Rolle von Wissen in der internationalen Politik - Untersucht am Beispiel der internationalen politischen Zusammenarbeit zur Bekämpfung der Desertifikation
Autor:

Max Ehlers

Titel:

Die Rolle von Wissen in der internationalen Politik - Untersucht am Beispiel der internationalen politischen Zusammenarbeit zur Bekämpfung der Desertifikation

ISBN-Nummer:

9783832401252

Detailangaben zum Buch - Die Rolle von Wissen in der internationalen Politik - Untersucht am Beispiel der internationalen politischen Zusammenarbeit zur Bekämpfung der Desertifikation


EAN (ISBN-13): 9783832401252
ISBN (ISBN-10): 3832401253
Erscheinungsjahr: 2013
Herausgeber: Diplomica

Buch in der Datenbank seit 05.07.2007 14:34:23
Buch zuletzt gefunden am 11.12.2016 22:21:22
ISBN/EAN: 9783832401252

ISBN - alternative Schreibweisen:
3-8324-0125-3, 978-3-8324-0125-2

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