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Flottentelematik für Transportdienstleister - Rüdiger Quietzsch
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Rüdiger Quietzsch:

Flottentelematik für Transportdienstleister - neues Buch

2002, ISBN: 9783836616713

ID: 9783836616713

E-Business-Lösung für kleinst- bis mittlere Transport-Unternehmen Inhaltsangabe:Problemstellung: Die zunehmende Globalisierung der Märkte erhöht weltweit die Markttransparenz und die Vergleichbarkeit von Produkten. Die Welt ist zum Dorf geworden und per Mausklick vom Wohnzimmer aus für jeden erreichbar. Den überdurchschnittlichen Wachstumsraten des Güterverkehrsaufkommens folgen steigende Überlastungsrisiken. Nationale Märkte sind nicht länger geschützt und die Unternehmen stehen in einem weltweiten Wettbewerb. Steigender Wettbewerb, zunehmender Zeitdruck und die Kleinzahligkeit vieler Sendungen zwingen Speditions-Unternehmen, ständig nach Prozessoptimierung zu suchen. Das gilt umso mehr, wenn mittelständische ¿Kleine¿ der Branche mit den Riesen im Markt mithalten müssen. Neue Produkte und Dienstleistungen werden schnell kopiert und verschaffen nur kurzlebige Vorteile. Die Kunden stellen immer höhere Anforderungen. Qualität und Preis sind als isolierte Wettbewerbsargumente nicht länger ausreichend. Um sich gegen die Konkurrenz behaupten zu können, müssen die Unternehmen auch bezüglich Service, Liefergeschwindigkeit und Erfüllung spezifischer Kundenwünsche überdurchschnittliche Leistungen erbringen. Unternehmen erzielen dadurch Wettbewerbsvorteile, indem sie ihre Geschäftsprozesse am Kunden ausrichten und effizient gestalten. Dabei müssen die über Jahre gewachsenen Unternehmensstrukturen und Prozesse in Frage gestellt und ständig optimiert werden, um sich den permanent ändernden Marktbedürfnissen anzupassen. Die Anpassung und die Entwicklung der kleinen bis mittleren Transport-Unternehmen an die neuen Marktbedürfnisse steht im Vordergrund dieser Arbeit. Im Hinblick auf die Wettbewerbsfähigkeit sind die Unternehmen gezwungen, ihre traditionellen Abläufe radikal zu überdenken und durch effiziente Prozesse auszutauschen. Der Kunde und seine Wünsche und Bedürfnisse müssen in den Vordergrund des unternehmerischen Handelns rücken. Das Erkennen und Identifizieren dieser Bedürfnisse ist entscheidend für die Sicherung langfristiger Wettbewerbsvorteile. Die voranschreitende Technik unterstützt bei diesem Prozess der Neuausrichtung. Moderne Flottentelematiksysteme bedienen sich neuester Informations- und Kommunikationssysteme, die einen weltweiten Zugriff auf Fahrzeugflotten ermöglichen. Die Informationen rund um die Fahrzeuge sind in Echtzeit verfügbar. Das Spektrum an Echtzeit-Informationen ist nahezu grenzenlos. Die erfolgreiche Einführung dieser elektronischen Informations- und Kommunikationsmechanismen in Transport-Unternehmen wird zum Schwerpunkt dieser Diplomarbeit. Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Einsatz von E-Business bei dem Transportdienstleister ¿Scholz Internationale Transport- und Logistik GmbH¿ (kurz ST GmbH). Zielsetzung ist die projektbezogene Einführung eines Flottentelematiksystems. Gang der Untersuchung: In Abschnitt 2 dieser Arbeit werden die Grundlagen hinsichtlich des Arbeitsthemas erörtert. Besonderes Augenmerk wird hierbei auf die Flottentelematik gerichtet. Es folgen Erläuterungen zu weiteren wichtigen Begriffen und Grundlagen zum Thema Geschäftsprozessoptimierung. Teil 3 befasst sich mit den aktuellen Trends, Technologien und Entwicklungen hinsichtlich Globalisierung und internationaler Wertschöpfungsnetzwerke. Ein Grundpfeiler dieser Entwicklung stellt die Flottentelematik dar, deren zahlreiche Möglichkeiten und Einsatzgebiete anschließend näher betrachtet werden. Im vierten Kapitel wird der gegenwärtige Ist-Zustand des Transportdienstleisters analysiert und Schwachstellen benannt. Aus dieser Schwachstellenanalyse sollen Erkenntnisse zur Verbesserung bzw. Umgestaltung der Prozesse gewonnen und einzelne Verbesserungsvorschläge in Verbindung mit der Einführung der Flottentelematik konkreter erläutert werden. Anschließend wird die Unternehmens-Umwelt detailliert vorgestellt. Resultierend aus diesen Untersuchungen wird am Ende eine E-Business-Strategie formuliert. Das 5. Kapitel beschreibt die einzelnen Projektschritte bei Einführung von Flotten-telematik in der ST GmbH. Dieser Abschnitt liefert den ¿Projekt-Leitfaden¿ für die Einführung des Flottentelematiksystems. In Kapitel 6 wird eine ökonomischen Bewertung und Nutzenbetrachtung hinsichtlich der Einführung des Flottentelematiksystems durchgeführt. Am Ende der Arbeit wird im Kapitel 7 ein zusammenfassendes Fazit gezogen.Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: InhaltsverzeichnisII AbkürzungsverzeichnisIV AbbildungsverzeichnisVI 1.Einleitung1 1.1Problemstellung1 1.2Zielsetzung und Motivation der Arbeit1 1.3Vorgehensweise und Aufbau2 2.Begriffliche und theoretische Grundlagen3 2.1Güterkraftverkehr3 2.2Transport und Logistik4 2.3Dienstleistung6 2.3.1Notwendigkeit der Leistungsfähigkeit7 2.3.2Integration des externen Faktors7 2.3.3Immaterialität von Dienstleistungen8 2.4Verkehrstelematik8 2.4.1Ziele10 2.4.2Grundlagen10 2.4.3Nutzen11 2.4.4Existierende Systeme und Dienste11 2.5Electronic Business14 2.5.1Definition und Abgrenzung von Electronic Business14 2.5.2E-Business-Anwendungen16 2.5.3Transaktionspartner18 2.5.4Managementbereiche des E-Business20 2.5.5Trends und Perspektiven21 2.5.6Chancen und Risiken22 2.6Flottenmanagement25 2.6.1Übersicht25 2.6.2Transportmanagement28 2.6.3Verkehrsmanagement29 2.6.4Fahrzeugmanagement31 2.7Flottentelematik32 2.7.1Flottentelematik im Profil32 2.7.2Vorteile Flottentelematik34 2.7.3Branchenlösungen35 2.7.4Telematikanbieter38 2.8Geschäftsprozessoptimierung - ¿Business Process Reengineering¿39 2.8.1Definition und Grundlagen39 2.8.2Gründe und Ziele42 2.8.3Phasen43 2.8.4Vor- und Nachteile45 3.E-Business - Zukunftsstrategie für Kleinst- bis mittlere Transportunternehmen48 3.1Bedeutung kleiner bis mittlerer Unternehmen48 3.1.1Abgrenzung kleiner und mittlerer Unternehmen48 3.2Globalisierung und wachsende Wertschöpfungsnetzwerke51 3.2.1Die Welt als Einkaufsquelle51 3.2.2Veränderte Kundennachfrage51 3.2.3Globale Logistikanbieter52 3.2.4Wertschöpfungsübergreifende Transparenz der Warenflüsse52 3.2.5Professioneller Umgang mit Zeit53 3.2.6Just-in-time / Just-in-sequence53 3.3Flottentelematik als Informations- und Kommunikationstechnologie55 3.3.1Ausgangslage55 3.3.2Fahrzeugkommunikation56 3.3.3Fahrzeugeinsatzsteuerung57 3.3.4Flottentelematik und Supply Chain Management59 3.3.5Unterstützung des Fuhrparkmanagements61 3.3.6Personalmanagement62 3.3.7Fahrzeug- und Ladungssicherheit63 4.Ist-Situation - Situationsanalyse des Transportdienstleisters65 4.1Unternehmensprofil65 4.2Unternehmensanalyse66 4.2.1Begriff und Zweck der Unternehmensanalyse66 4.3Stärken-Schwächen-Analyse68 4.3.1Unternehmensleitung und Management68 4.3.2Aufbau- und Ablauforganisation69 4.3.3Finanzielle Mittel und Sachmittel69 4.3.4Personal70 4.3.5Kommunikation70 4.3.6Prozesse und Prozessabläufe73 4.3.7Kunden und Bedürfnisse74 4.3.8Stärken-Schwächen-Profil76 4.4Umfeldanalyse76 4.4.1Chancen-Risiken-Analyse76 4.4.2Globale Umweltanalyse78 4.4.3Marktbedingungen heute und Entwicklung79 4.4.4Aktuelle Marktlage81 4.4.5Die Marktgröße des Logistiksektors und dessen Relevanz für die Volkswirtschaft85 4.4.6Die brancheninterne Strukturanalyse87 4.4.7Transportorientierte Unternehmen89 4.4.8Speditionsorientierte Unternehmen91 4.4.9Ausblick93 4.5Verknüpfung der Stärken-Schwächen-Analyse mit der Chancen-Risiken-Analyse (SWOT-Analyse)94 4.6E-Business-Strategie95 4.6.1Zielsetzung für den Transportdienstleister95 4.6.2Strategie-Umsetzung95 5.Soll-Konzept - Einführung von Flottentelematik als E-Business-Projekt96 5.1Projekt-Definition96 5.2Abgrenzung und Definition von E-Business-Projekten96 5.3Projektplanung97 5.3.1Vorüberlegung97 5.3.2Organisation und Team98 5.3.3E-Business Know-how99 5.3.4Vorgangsliste99 5.3.5Projekt-Start100 5.4Grob-Konzeption101 5.4.1E-Business-Ziele101 5.4.2Identifikation Quantitativer und Qualitativer Potentiale101 5.4.3Identifikation Zielgruppen-Bedürfnisse102 5.4.4Projektauftrag102 5.4.5Definition von Teilprojekten104 5.4.6Lastenheft106 5.5Feinkonzeption109 5.5.1Pflichtenheft109 5.6System-Auswahl126 5.6.1System-Grobselektion126 5.6.2System-Feinselektion126 5.6.3System-Vorführungen127 5.6.4Besuch von Referenzkunden127 5.7Realisierung - Systemeinführung127 5.7.1Implementierung der Basiskomponente127 5.7.2Implementierung des Administrationsteils128 5.7.3Implementierung der externen Schnittstellen128 5.7.4Ausführliche Tests128 5.8Inbetriebnahme129 5.8.1Daten-Eingabe129 5.8.2Benutzer-Schulung129 5.8.3Einführung im Unternehmen130 5.8.4Einführung beim Kunden130 6.Ökonomische Bewertung und Nutzenbetrachtung131 6.1Nutzenbetrachtung131 6.1.1Begriffe Nutzen und Nutzenanalyse131 6.1.2Nutzenanalyse132 6.2Ökonomische Bewertung136 6.2.1Bewertungskriterien für Flottentelematiksysteme137 6.3Kritische Erfolgsfaktoren für Business Networking Systeme139 6.3.1Business Networking Systeme139 6.3.2Kritische Masse als übergeordneter Erfolgsfaktor139 6.3.3Wechselseitiger Nutzen - Reziprozität139 6.3.4Menschen initiieren Netzwerke140 7.Zusammenfassung141 8.Literatur143 9.Ehrenwörtliche Erklärung148Textprobe:Textprobe: Kapitel 3.3.5, Unterstützung des Fuhrparkmanagements: Nur wer viel weiß, kann richtig handeln. Für Transport- und Logistikunternehmen wird die Kommunikation mit dem Fahrzeug, das Wissen um Standorte, Auslastung und technischer Zustand immer wichtiger. Technische Informationen über den Fuhrpark erhält man im Regelfall nur über die Werkstatt (also nicht so häufig) oder von den Fahrern. Dadurch ist eine permanente technische Überwachung der LKW nur sehr schwer möglich. Die verspätete Reaktion auf Defekte oder falsche Bedienung kann damit zu unnützen und nicht selten sehr hohen Zusatzkosten führen. Systeme, die Fahrzeuginformationen während des Betriebs überwachen und bereitstellen, sind in der Regel fahrzeugherstellerspezifisch und mit hohen Anschaffungskosten verbunden, da teure Spezialhardware benötigt wird. Meist ist hier auch ein Umstieg auf spezielle Speditionssoftware oder eine aufwendige Integration in bestehende Systeme erforderlich. Abhilfe schafft hier die Flotten-Management-Schnittstelle (FMS). Die FMS ist eine standardisierte Schnittstelle zu Fahrzeugdaten (CAN-Bus) von Nutzfahrzeugen. Die europäischen LKW-Hersteller (Daimler, MAN, Scania, DAF Trucks, IVECO, Volvo und Renault Trucks) haben sich 2002 zum so genannten FMS-Standard zusammengeschlossen, um so markenübergreifende Anwendungen der Telematik zu ermöglichen. Der Standard für die Bereitstellung von Telematikdaten für Nutzfahrzeuge FMS bietet zurzeit die Möglichkeit auf über 30 verschiedene Zustandsdaten zugreifen zu können, darunter sind Fahrzeuggeschwindigkeit, Motordrehzahl, Motorlaufzeiten, Stellung von Gaspedal, Bremse und Kupplungsschalter, Kühlwassertemperatur, Achsgewichte, Tankfüllstand, Reifenluftdruck, Kilometerstand und detaillierte Informationen des Fahrtenschreibers. Die neueren Fahrzeugmodelle (ca. ab Baujahr 2002) genannter Hersteller können mit der benötigten FMS-Schnittstelle ab Werk geliefert oder nachgerüstet werden. Über die FMS-Schnittstelle können professionelle Telematiksysteme permanent technische Fahrzeugdaten sammeln und an die Zentrale senden. Somit hat das Fuhrparkmanagement permanenten Überblick über den Zustand der Fahrzeugtechnik und erhält automatisch Information bei Abweichung von Soll-Werten, z.B. Reifenluftdruck, Bremsbelag-Zustände, Beladungszustände oder Funktions-störungen des Kühlgerätes. So können Schäden an Fahrzeug und Ladung vermieden bzw. minimiert werden. Das vereinfachte und exakte Planen von Wartungsintervallen ermöglicht zudem eine kostenoptimierte Instandsetzung. Personalmanagement: Mit Hilfe der modernen Telematiksysteme erfasst der Fahrer alle Tätigkeiten, auch die nicht Fahren sind, am Telematikgerät, anstatt ein Fahrtenbuch zu schreiben. In der Zentrale können die Tätigkeitsberichte der Fahrer abgerufen werden. Diese Daten dienen unter anderem als Grundlage zur Lohnbuchhaltung. Die Auswertung der Fahrertätigkeiten kann auch zur Ermittlung verschiedener Zeiten beim Kunden sein, beispielsweise Warte- oder Ladezeiten. Durch die elektronische Übernahme der Daten müssen die Fahrertätigkeiten nur einmalig an ihrem Entstehungspunkt erfasst werden. Zudem werden die Lenk- und Ruhezeiten der Fahrer basierend auf dem Tachograf erfasst. Sowohl der Fahrer, als auch die Zentrale haben somit einen genauen Überblick und können wesentlich besser disponieren. Die Schnittstelle zum digitalen Tachograf überträgt automatisch die Daten an das Telematiksystem. Das Einrichten von Warnmeldungen erleichtert die Erfüllung und die Einhaltung der gesetzlichen Anforderungen. Neben dem aktuellen Stand sind auch ausführliche Informationen über die Lenk- und Ruhezeit individuell gewählter Zeiträume möglich. Die Daten aus der FMS-Schnittstelle geben weiterhin einen Einblick in die individuellen Fahreigenschaften der Fahrer. Die Daten geben Aufschluss über den Fahrstil jedes einzelnen Fahrers und wo er sich verbessern kann. Die Auswertungen können für ein einzelnes Fahrzeug detailliert oder für alle Fahrzeuge durchgeführt werden, wodurch Vergleiche zwischen Fahrern, Marken und Fahrstil möglich sind. Beispielsweise können Vergleiche darüber gemacht werden, welcher Fahrer den Motor lange im Stand laufen lässt, selten den Tempomat verwendet und den Schubbetrieb vorteilhaft anwendet. Auch Fahrer mit besonders hohem Kraftstoffverbrauch können ermittelt und entsprechend geschult werden. Fahrzeug- und Ladungssicherheit: Die Notwendigkeit der Ladungsverfolgung und Fahrzeugüberwachung nimmt zu. Die Anforderungen der Verlader hinsichtlich Qualität und Verfolgbarkeit steigen stetig, egal ob Cargo-, Frische-, Tiefkühlprodukte oder hochwertige Güter transportiert werden. Die innovativen Telematiksysteme für Zugmaschine und Anhänger helfen dabei sicher und effizient zu fahren. Die Ortung ermöglicht eine ständige Übersicht über Laufleistung, Ladung und Position der Fahrzeuge. Zusätzlich registrieren die Telematikanwendungen den Koppelzustand der Anhänger, die Kühltemperatur und den Kühlgeräte-Status sowie Türöffnungen. Das erhöht zum einen die Transparenz der Abfertigung und Verladung und zum anderen verfügt man über genaue Nachweise. Durch die Überwachung der Kühlgeräte und ¿temperatur werden nicht nur die Anforderungen gemäß EU-Verordnung erfüllt, sondern können Ladungsschäden frühzeitig erkannt und vermieden werden. Eine einfache und unbürokratische Dokumentation der Temperaturen sowie das Vermeiden von hohen Administrationsaufwänden zur Beschaffung von Temperatur-Ausdrucken aus Temperaturschreibern sind ein weiterer Nut, Diplomica Verlag

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Flottentelematik für Transportdienstleister - Rüdiger Quietzsch
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Flottentelematik für Transportdienstleister - neues Buch

2002, ISBN: 9783836616713

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E-Business-Lösung für kleinst- bis mittlere Transport-Unternehmen Inhaltsangabe:Problemstellung: Die zunehmende Globalisierung der Märkte erhöht weltweit die Markttransparenz und die Vergleichbarkeit von Produkten. Die Welt ist zum Dorf geworden und per Mausklick vom Wohnzimmer aus für jeden erreichbar. Den überdurchschnittlichen Wachstumsraten des Güterverkehrsaufkommens folgen steigende Überlastungsrisiken. Nationale Märkte sind nicht länger geschützt und die Unternehmen stehen in einem weltweiten Wettbewerb. Steigender Wettbewerb, zunehmender Zeitdruck und die Kleinzahligkeit vieler Sendungen zwingen Speditions-Unternehmen, ständig nach Prozessoptimierung zu suchen. Das gilt umso mehr, wenn mittelständische ¿Kleine¿ der Branche mit den Riesen im Markt mithalten müssen. Neue Produkte und Dienstleistungen werden schnell kopiert und verschaffen nur kurzlebige Vorteile. Die Kunden stellen immer höhere Anforderungen. Qualität und Preis sind als isolierte Wettbewerbsargumente nicht länger ausreichend. Um sich gegen die Konkurrenz behaupten zu können, müssen die Unternehmen auch bezüglich Service, Liefergeschwindigkeit und Erfüllung spezifischer Kundenwünsche überdurchschnittliche Leistungen erbringen. Unternehmen erzielen dadurch Wettbewerbsvorteile, indem sie ihre Geschäftsprozesse am Kunden ausrichten und effizient gestalten. Dabei müssen die über Jahre gewachsenen Unternehmensstrukturen und Prozesse in Frage gestellt und ständig optimiert werden, um sich den permanent ändernden Marktbedürfnissen anzupassen. Die Anpassung und die Entwicklung der kleinen bis mittleren Transport-Unternehmen an die neuen Marktbedürfnisse steht im Vordergrund dieser Arbeit. Im Hinblick auf die Wettbewerbsfähigkeit sind die Unternehmen gezwungen, ihre traditionellen Abläufe radikal zu überdenken und durch effiziente Prozesse auszutauschen. Der Kunde und seine Wünsche und Bedürfnisse müssen in den Vordergrund des unternehmerischen Handelns rücken. Das Erkennen und Identifizieren dieser Bedürfnisse ist entscheidend für die Sicherung langfristiger Wettbewerbsvorteile. Die voranschreitende Technik unterstützt bei diesem Prozess der Neuausrichtung. Moderne Flottentelematiksysteme bedienen sich neuester Informations- und Kommunikationssysteme, die einen weltweiten Zugriff auf Fahrzeugflotten ermöglichen. Die Informationen rund um die Fahrzeuge sind in Echtzeit verfügbar. Das Spektrum an Echtzeit-Informationen ist nahezu grenzenlos. Die erfolgreiche Einführung dieser elektronischen Informations- und Kommunikationsmechanismen in Transport-Unternehmen wird zum Schwerpunkt dieser Diplomarbeit. Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Einsatz von E-Business bei dem Transportdienstleister ¿Scholz Internationale Transport- und Logistik GmbH¿ (kurz ST GmbH). Zielsetzung ist die projektbezogene Einführung eines Flottentelematiksystems. Gang der Untersuchung: In Abschnitt 2 dieser Arbeit werden die Grundlagen hinsichtlich des Arbeitsthemas erörtert. Besonderes Augenmerk wird hierbei auf die Flottentelematik gerichtet. Es folgen Erläuterungen zu weiteren wichtigen Begriffen und Grundlagen zum Thema Geschäftsprozessoptimierung. Teil 3 befasst sich mit den aktuellen Trends, Technologien und Entwicklungen hinsichtlich Globalisierung und internationaler Wertschöpfungsnetzwerke. Ein Grundpfeiler dieser Entwicklung stellt die Flottentelematik dar, deren zahlreiche Möglichkeiten und Einsatzgebiete anschließend näher betrachtet werden. Im vierten Kapitel wird der gegenwärtige Ist-Zustand des Transportdienstleisters analysiert und Schwachstellen benannt. Aus dieser Schwachstellenanalyse sollen Erkenntnisse zur Verbesserung bzw. Umgestaltung der Prozesse gewonnen und einzelne Verbesserungsvorschläge in Verbindung mit der Einführung der Flottentelematik konkreter erläutert werden. Anschließend wird die Unternehmens-Umwelt detailliert vorgestellt. Resultierend aus diesen Untersuchungen wird am Ende eine E-Business-Strategie formuliert. Das 5. Kapitel beschreibt die einzelnen Projektschritte bei Einführung von Flotten-telematik in der ST GmbH. Dieser Abschnitt liefert den ¿Projekt-Leitfaden¿ für die Einführung des Flottentelematiksystems. In Kapitel 6 wird eine ökonomischen Bewertung und Nutzenbetrachtung hinsichtlich der Einführung des Flottentelematiksystems durchgeführt. Am Ende der Arbeit wird im Kapitel 7 ein zusammenfassendes Fazit gezogen.Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: InhaltsverzeichnisII AbkürzungsverzeichnisIV AbbildungsverzeichnisVI 1.Einleitung1 1.1Problemstellung1 1.2Zielsetzung und Motivation der Arbeit1 1.3Vorgehensweise und Aufbau2 2.Begriffliche und theoretische Grundlagen3 2.1Güterkraftverkehr3 2.2Transport und Logistik4 2.3Dienstleistung6 2.3.1Notwendigkeit der Leistungsfähigkeit7 2.3.2Integration des externen Faktors7 2.3.3Immaterialität von Dienstleistungen8 2.4Verkehrstelematik8 2.4.1Ziele10 2.4.2Grundlagen10 2.4.3Nutzen11 2.4.4Existierende Systeme und Dienste11 2.5Electronic Business14 2.5.1Definition und Abgrenzung von Electronic Business14 2.5.2E-Business-Anwendungen16 2.5.3Transaktionspartner18 2.5.4Managementbereiche des E-Business20 2.5.5Trends und Perspektiven21 2.5.6Chancen und Risiken22 2.6Flottenmanagement25 2.6.1Übersicht25 2.6.2Transportmanagement28 2.6.3Verkehrsmanagement29 2.6.4Fahrzeugmanagement31 2.7Flottentelematik32 2.7.1Flottentelematik im Profil32 2.7.2Vorteile Flottentelematik34 2.7.3Branchenlösungen35 2.7.4Telematikanbieter38 2.8Geschäftsprozessoptimierung - ¿Business Process Reengineering¿39 2.8.1Definition und Grundlagen39 2.8.2Gründe und Ziele42 2.8.3Phasen43 2.8.4Vor- und Nachteile45 3.E-Business - Zukunftsstrategie für Kleinst- bis mittlere Transportunternehmen48 3.1Bedeutung kleiner bis mittlerer Unternehmen48 3.1.1Abgrenzung kleiner und mittlerer Unternehmen48 3.2Globalisierung und wachsende Wertschöpfungsnetzwerke51 3.2.1Die Welt als Einkaufsquelle51 3.2.2Veränderte Kundennachfrage51 3.2.3Globale Logistikanbieter52 3.2.4Wertschöpfungsübergreifende Transparenz der Warenflüsse52 3.2.5Professioneller Umgang mit Zeit53 3.2.6Just-in-time / Just-in-sequence53 3.3Flottentelematik als Informations- und Kommunikationstechnologie55 3.3.1Ausgangslage55 3.3.2Fahrzeugkommunikation56 3.3.3Fahrzeugeinsatzsteuerung57 3.3.4Flottentelematik und Supply Chain Management59 3.3.5Unterstützung des Fuhrparkmanagements61 3.3.6Personalmanagement62 3.3.7Fahrzeug- und Ladungssicherheit63 4.Ist-Situation - Situationsanalyse des Transportdienstleisters65 4.1Unternehmensprofil65 4.2Unternehmensanalyse66 4.2.1Begriff und Zweck der Unternehmensanalyse66 4.3Stärken-Schwächen-Analyse68 4.3.1Unternehmensleitung und Management68 4.3.2Aufbau- und Ablauforganisation69 4.3.3Finanzielle Mittel und Sachmittel69 4.3.4Personal70 4.3.5Kommunikation70 4.3.6Prozesse und Prozessabläufe73 4.3.7Kunden und Bedürfnisse74 4.3.8Stärken-Schwächen-Profil76 4.4Umfeldanalyse76 4.4.1Chancen-Risiken-Analyse76 4.4.2Globale Umweltanalyse78 4.4.3Marktbedingungen heute und Entwicklung79 4.4.4Aktuelle Marktlage81 4.4.5Die Marktgröße des Logistiksektors und dessen Relevanz für die Volkswirtschaft85 4.4.6Die brancheninterne Strukturanalyse87 4.4.7Transportorientierte Unternehmen89 4.4.8Speditionsorientierte Unternehmen91 4.4.9Ausblick93 4.5Verknüpfung der Stärken-Schwächen-Analyse mit der Chancen-Risiken-Analyse (SWOT-Analyse)94 4.6E-Business-Strategie95 4.6.1Zielsetzung für den Transportdienstleister95 4.6.2Strategie-Umsetzung95 5.Soll-Konzept - Einführung von Flottentelematik als E-Business-Projekt96 5.1Projekt-Definition96 5.2Abgrenzung und Definition von E-Business-Projekten96 5.3Projektplanung97 5.3.1Vorüberlegung97 5.3.2Organisation und Team98 5.3.3E-Business Know-how99 5.3.4Vorgangsliste99 5.3.5Projekt-Start100 5.4Grob-Konzeption101 5.4.1E-Business-Ziele101 5.4.2Identifikation Quantitativer und Qualitativer Potentiale101 5.4.3Identifikation Zielgruppen-Bedürfnisse102 5.4.4Projektauftrag102 5.4.5Definition von Teilprojekten104 5.4.6Lastenheft106 5.5Feinkonzeption109 5.5.1Pflichtenheft109 5.6System-Auswahl126 5.6.1System-Grobselektion126 5.6.2System-Feinselektion126 5.6.3System-Vorführungen127 5.6.4Besuch von Referenzkunden127 5.7Realisierung - Systemeinführung127 5.7.1Implementierung der Basiskomponente127 5.7.2Implementierung des Administrationsteils128 5.7.3Implementierung der externen Schnittstellen128 5.7.4Ausführliche Tests128 5.8Inbetriebnahme129 5.8.1Daten-Eingabe129 5.8.2Benutzer-Schulung129 5.8.3Einführung im Unternehmen130 5.8.4Einführung beim Kunden130 6.Ökonomische Bewertung und Nutzenbetrachtung131 6.1Nutzenbetrachtung131 6.1.1Begriffe Nutzen und Nutzenanalyse131 6.1.2Nutzenanalyse132 6.2Ökonomische Bewertung136 6.2.1Bewertungskriterien für Flottentelematiksysteme137 6.3Kritische Erfolgsfaktoren für Business Networking Systeme139 6.3.1Business Networking Systeme139 6.3.2Kritische Masse als übergeordneter Erfolgsfaktor139 6.3.3Wechselseitiger Nutzen - Reziprozität139 6.3.4Menschen initiieren Netzwerke140 7.Zusammenfassung141 8.Literatur143 9.Ehrenwörtliche Erklärung148Textprobe:Textprobe: Kapitel 3.3.5, Unterstützung des Fuhrparkmanagements: Nur wer viel weiß, kann richtig handeln. Für Transport- und Logistikunternehmen wird die Kommunikation mit dem Fahrzeug, das Wissen um Standorte, Auslastung und technischer Zustand immer wichtiger. Technische Informationen über den Fuhrpark erhält man im Regelfall nur über die Werkstatt (also nicht so häufig) oder von den Fahrern. Dadurch ist eine permanente technische Überwachung der LKW nur sehr schwer möglich. Die verspätete Reaktion auf Defekte oder falsche Bedienung kann damit zu unnützen und nicht selten sehr hohen Zusatzkosten führen. Systeme, die Fahrzeuginformationen während des Betriebs überwachen und bereitstellen, sind in der Regel fahrzeugherstellerspezifisch und mit hohen Anschaffungskosten verbunden, da teure Spezialhardware benötigt wird. Meist ist hier auch ein Umstieg auf spezielle Speditionssoftware oder eine aufwendige Integration in bestehende Systeme erforderlich. Abhilfe schafft hier die Flotten-Management-Schnittstelle (FMS). Die FMS ist eine standardisierte Schnittstelle zu Fahrzeugdaten (CAN-Bus) von Nutzfahrzeugen. Die europäischen LKW-Hersteller (Daimler, MAN, Scania, DAF Trucks, IVECO, Volvo und Renault Trucks) haben sich 2002 zum so genannten FMS-Standard zusammengeschlossen, um so markenübergreifende Anwendungen der Telematik zu ermöglichen. Der Standard für die Bereitstellung von Telematikdaten für Nutzfahrzeuge FMS bietet zurzeit die Möglichkeit auf über 30 verschiedene Zustandsdaten zugreifen zu können, darunter sind Fahrzeuggeschwindigkeit, Motordrehzahl, Motorlaufzeiten, Stellung von Gaspedal, Bremse und Kupplungsschalter, Kühlwassertemperatur, Achsgewichte, Tankfüllstand, Reifenluftdruck, Kilometerstand und detaillierte Informationen des Fahrtenschreibers. Die neueren Fahrzeugmodelle (ca. ab Baujahr 2002) genannter Hersteller können mit der benötigten FMS-Schnittstelle ab Werk geliefert oder nachgerüstet werden. Über die FMS-Schnittstelle können professionelle Telematiksysteme permanent technische Fahrzeugdaten sammeln und an die Zentrale senden. Somit hat das Fuhrparkmanagement permanenten Überblick über den Zustand der Fahrzeugtechnik und erhält automatisch Information bei Abweichung von Soll-Werten, z.B. Reifenluftdruck, Bremsbelag-Zustände, Beladungszustände oder Funktions-störungen des Kühlgerätes. So können Schäden an Fahrzeug und Ladung vermieden bzw. minimiert werden. Das vereinfachte und exakte Planen von Wartungsintervallen ermöglicht zudem eine kostenoptimierte Instandsetzung. Personalmanagement: Mit Hilfe der modernen Telematiksysteme erfasst der Fahrer alle Tätigkeiten, auch die nicht Fahren sind, am Telematikgerät, anstatt ein Fahrtenbuch zu schreiben. In der Zentrale können die Tätigkeitsberichte der Fahrer abgerufen werden. Diese Daten dienen unter anderem als Grundlage zur Lohnbuchhaltung. Die Auswertung der Fahrertätigkeiten kann auch zur Ermittlung verschiedener Zeiten beim Kunden sein, beispielsweise Warte- oder Ladezeiten. Durch die elektronische Übernahme der Daten müssen die Fahrertätigkeiten nur einmalig an ihrem Entstehungspunkt erfasst werden. Zudem werden die Lenk- und Ruhezeiten der Fahrer basierend auf dem Tachograf erfasst. Sowohl der Fahrer, als auch die Zentrale haben somit einen genauen Überblick und können wesentlich besser disponieren. Die Schnittstelle zum digitalen Tachograf überträgt automatisch die Daten an das Telematiksystem. Das Einrichten von Warnmeldungen erleichtert die Erfüllung und die Einhaltung der gesetzlichen Anforderungen. Neben dem aktuellen Stand sind auch ausführliche Informationen über die Lenk- und Ruhezeit individuell gewählter Zeiträume möglich. Die Daten aus der FMS-Schnittstelle geben weiterhin einen Einblick in die individuellen Fahreigenschaften der Fahrer. Die Daten geben Aufschluss über den Fahrstil jedes einzelnen Fahrers und wo er sich verbessern kann. Die Auswertungen können für ein einzelnes Fahrzeug detailliert oder für alle Fahrzeuge durchgeführt werden, wodurch Vergleiche zwischen Fahrern, Marken und Fahrstil möglich sind. Beispielsweise können Vergleiche darüber gemacht werden, welcher Fahrer den Motor lange im Stand laufen lässt, selten den Tempomat verwendet und den Schubbetrieb vorteilhaft anwendet. Auch Fahrer mit besonders hohem Kraftstoffverbrauch können ermittelt und entsprechend geschult werden. Fahrzeug- und Ladungssicherheit: Die Notwendigkeit der Ladungsverfolgung und Fahrzeugüberwachung nimmt zu. Die Anforderungen der Verlader hinsichtlich Qualität und Verfolgbarkeit steigen stetig, egal ob Cargo-, Frische-, Tiefkühlprodukte oder hochwertige Güter transportiert werden. Die innovativen Telematiksysteme für Zugmaschine und Anhänger helfen dabei sicher und effizient zu fahren. Die Ortung ermöglicht eine ständige Übersicht über Laufleistung, Ladung und Position der Fahrzeuge. Zusätzlich registrieren die Telematikanwendungen den Koppelzustand der Anhänger, die Kühltemperatur und den Kühlgeräte-Status sowie Türöffnungen. Das erhöht zum einen die Transparenz der Abfertigung und Verladung und zum anderen verfügt man über genaue Nachweise. Durch die Überwachung der Kühlgeräte und ¿temperatur werden nicht nur die Anforderungen gemäß EU-Verordnung erfüllt, sondern können Ladungsschäden frühzeitig erkannt und vermieden werden. Eine einfache und unbürokratische Dokumentation der Temperaturen sowie das Vermeiden von hohen Administrationsaufwänden zur Beschaffung von Temperatur-Ausdrucken aus Temperaturschreibern sind ein weiterer Nu, Diplomica Verlag

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2002

ISBN: 9783836616713

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E-Business-Lösung für kleinst- bis mittlere Transport-Unternehmen Inhaltsangabe:Problemstellung: Die zunehmende Globalisierung der Märkte erhöht weltweit die Markttransparenz und die Vergleichbarkeit von Produkten. Die Welt ist zum Dorf geworden und per Mausklick vom Wohnzimmer aus für jeden erreichbar. Den überdurchschnittlichen Wachstumsraten des Güterverkehrsaufkommens folgen steigende Überlastungsrisiken. Nationale Märkte sind nicht länger geschützt und die Unternehmen stehen in einem weltweiten Wettbewerb. Steigender Wettbewerb, zunehmender Zeitdruck und die Kleinzahligkeit vieler Sendungen zwingen Speditions-Unternehmen, ständig nach Prozessoptimierung zu suchen. Das gilt umso mehr, wenn mittelständische ¿Kleine¿ der Branche mit den Riesen im Markt mithalten müssen. Neue Produkte und Dienstleistungen werden schnell kopiert und verschaffen nur kurzlebige Vorteile. Die Kunden stellen immer höhere Anforderungen. Qualität und Preis sind als isolierte Wettbewerbsargumente nicht länger ausreichend. Um sich gegen die Konkurrenz behaupten zu können, müssen die Unternehmen auch bezüglich Service, Liefergeschwindigkeit und Erfüllung spezifischer Kundenwünsche überdurchschnittliche Leistungen erbringen. Unternehmen erzielen dadurch Wettbewerbsvorteile, indem sie ihre Geschäftsprozesse am Kunden ausrichten und effizient gestalten. Dabei müssen die über Jahre gewachsenen Unternehmensstrukturen und Prozesse in Frage gestellt und ständig optimiert werden, um sich den permanent ändernden Marktbedürfnissen anzupassen. Die Anpassung und die Entwicklung der kleinen bis mittleren Transport-Unternehmen an die neuen Marktbedürfnisse steht im Vordergrund dieser Arbeit. Im Hinblick auf die Wettbewerbsfähigkeit sind die Unternehmen gezwungen, ihre traditionellen Abläufe radikal zu überdenken und durch effiziente Prozesse auszutauschen. Der Kunde und seine Wünsche und Bedürfnisse müssen in den Vordergrund des unternehmerischen Handelns rücken. Das Erkennen und Identifizieren dieser Bedürfnisse ist entscheidend für die Sicherung langfristiger Wettbewerbsvorteile. Die voranschreitende Technik unterstützt bei diesem Prozess der Neuausrichtung. Moderne Flottentelematiksysteme bedienen sich neuester Informations- und Kommunikationssysteme, die einen weltweiten Zugriff auf Fahrzeugflotten ermöglichen. Die Informationen rund um die Fahrzeuge sind in Echtzeit verfügbar. Das Spektrum an Echtzeit-Informationen ist nahezu grenzenlos. Die erfolgreiche Einführung dieser elektronischen Informations- und Kommunikationsmechanismen in Transport-Unternehmen wird zum Schwerpunkt dieser Diplomarbeit. Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Einsatz von E-Business bei dem Transportdienstleister ¿Scholz Internationale Transport- und Logistik GmbH¿ (kurz ST GmbH). Zielsetzung ist die projektbezogene Einführung eines Flottentelematiksystems. Gang der Untersuchung: In Abschnitt 2 dieser Arbeit werden die Grundlagen hinsichtlich des Arbeitsthemas erörtert. Besonderes Augenmerk wird hierbei auf die Flottentelematik gerichtet. Es folgen Erläuterungen zu weiteren wichtigen Begriffen und Grundlagen zum Thema Geschäftsprozessoptimierung. Teil 3 befasst sich mit den aktuellen Trends, Technologien und Entwicklungen hinsichtlich Globalisierung und internationaler Wertschöpfungsnetzwerke. Ein Grundpfeiler dieser Entwicklung stellt die Flottentelematik dar, deren zahlreiche Möglichkeiten und Einsatzgebiete anschließend näher betrachtet werden. Im vierten Kapitel wird der gegenwärtige Ist-Zustand des Transportdienstleisters analysiert und Schwachstellen benannt. Aus dieser Schwachstellenanalyse sollen Erkenntnisse zur Verbesserung bzw. Umgestaltung der Prozesse gewonnen und einzelne Verbesserungsvorschläge in Verbindung mit der Einführung der Flottentelematik konkreter erläutert werden. Anschließend wird die Unternehmens-Umwelt detailliert vorgestellt. Resultierend aus diesen Untersuchungen wird am Ende eine E-Business-Strategie formuliert. Das 5. Kapitel beschreibt die einzelnen Projektschritte bei Einführung von Flotten-telematik in der ST GmbH. Dieser Abschnitt liefert den ¿Projekt-Leitfaden¿ für die Einführung des Flottentelematiksystems. In Kapitel 6 wird eine ökonomischen Bewertung und Nutzenbetrachtung hinsichtlich der Einführung des Flottentelematiksystems durchgeführt. Am Ende der Arbeit wird im Kapitel 7 ein zusammenfassendes Fazit gezogen.Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: InhaltsverzeichnisII AbkürzungsverzeichnisIV AbbildungsverzeichnisVI 1.Einleitung1 1.1Problemstellung1 1.2Zielsetzung und Motivation der Arbeit1 1.3Vorgehensweise und Aufbau2 2.Begriffliche und theoretische Grundlagen3 2.1Güterkraftverkehr3 2.2Transport und Logistik4 2.3Dienstleistung6 2.3.1Notwendigkeit der Leistungsfähigkeit7 2.3.2Integration des externen Faktors7 2.3.3Immaterialität von Dienstleistungen8 2.4Verkehrstelematik8 2.4.1Ziele10 2.4.2Grundlagen10 2.4.3Nutzen11 2.4.4Existierende Systeme und Dienste11 2.5Electronic Business14 2.5.1Definition und Abgrenzung von Electronic Business14 2.5.2E-Business-Anwendungen16 2.5.3Transaktionspartner18 2.5.4Managementbereiche des E-Business20 2.5.5Trends und Perspektiven21 2.5.6Chancen und Risiken22 2.6Flottenmanagement25 2.6.1Übersicht25 2.6.2Transportmanagement28 2.6.3Verkehrsmanagement29 2.6.4Fahrzeugmanagement31 2.7Flottentelematik32 2.7.1Flottentelematik im Profil32 2.7.2Vorteile Flottentelematik34 2.7.3Branchenlösungen35 2.7.4Telematikanbieter38 2.8Geschäftsprozessoptimierung - ¿Business Process Reengineering¿39 2.8.1Definition und Grundlagen39 2.8.2Gründe und Ziele42 2.8.3Phasen43 2.8.4Vor- und Nachteile45 3.E-Business - Zukunftsstrategie für Kleinst- bis mittlere Transportunternehmen48 3.1Bedeutung kleiner bis mittlerer Unternehmen48 3.1.1Abgrenzung kleiner und mittlerer Unternehmen48 3.2Globalisierung und wachsende Wertschöpfungsnetzwerke51 3.2.1Die Welt als Einkaufsquelle51 3.2.2Veränderte Kundennachfrage51 3.2.3Globale Logistikanbieter52 3.2.4Wertschöpfungsübergreifende Transparenz der Warenflüsse52 3.2.5Professioneller Umgang mit Zeit53 3.2.6Just-in-time / Just-in-sequence53 3.3Flottentelematik als Informations- und Kommunikationstechnologie55 3.3.1Ausgangslage55 3.3.2Fahrzeugkommunikation56 3.3.3Fahrzeugeinsatzsteuerung57 3.3.4Flottentelematik und Supply Chain Management59 3.3.5Unterstützung des Fuhrparkmanagements61 3.3.6Personalmanagement62 3.3.7Fahrzeug- und Ladungssicherheit63 4.Ist-Situation - Situationsanalyse des Transportdienstleisters65 4.1Unternehmensprofil65 4.2Unternehmensanalyse66 4.2.1Begriff und Zweck der Unternehmensanalyse66 4.3Stärken-Schwächen-Analyse68 4.3.1Unternehmensleitung und Management68 4.3.2Aufbau- und Ablauforganisation69 4.3.3Finanzielle Mittel und Sachmittel69 4.3.4Personal70 4.3.5Kommunikation70 4.3.6Prozesse und Prozessabläufe73 4.3.7Kunden und Bedürfnisse74 4.3.8Stärken-Schwächen-Profil76 4.4Umfeldanalyse76 4.4.1Chancen-Risiken-Analyse76 4.4.2Globale Umweltanalyse78 4.4.3Marktbedingungen heute und Entwicklung79 4.4.4Aktuelle Marktlage81 4.4.5Die Marktgröße des Logistiksektors und dessen Relevanz für die Volkswirtschaft85 4.4.6Die brancheninterne Strukturanalyse87 4.4.7Transportorientierte Unternehmen89 4.4.8Speditionsorientierte Unternehmen91 4.4.9Ausblick93 4.5Verknüpfung der Stärken-Schwächen-Analyse mit der Chancen-Risiken-Analyse (SWOT-Analyse)94 4.6E-Business-Strategie95 4.6.1Zielsetzung für den Transportdienstleister95 4.6.2Strategie-Umsetzung95 5.Soll-Konzept - Einführung von Flottentelematik als E-Business-Projekt96 5.1Projekt-Definition96 5.2Abgrenzung und Definition von E-Business-Projekten96 5.3Projektplanung97 5.3.1Vorüberlegung97 5.3.2Organisation und Team98 5.3.3E-Business Know-how99 5.3.4Vorgangsliste99 5.3.5Projekt-Start100 5.4Grob-Konzeption101 5.4.1E-Business-Ziele101 5.4.2Identifikation Quantitativer und Qualitativer Potentiale101 5.4.3Identifikation Zielgruppen-Bedürfnisse102 5.4.4Projektauftrag102 5.4.5Definition von Teilprojekten104 5.4.6Lastenheft106 5.5Feinkonzeption109 5.5.1Pflichtenheft109 5.6System-Auswahl126 5.6.1System-Grobselektion126 5.6.2System-Feinselektion126 5.6.3System-Vorführungen127 5.6.4Besuch von Referenzkunden127 5.7Realisierung - Systemeinführung127 5.7.1Implementierung der Basiskomponente127 5.7.2Implementierung des Administrationsteils128 5.7.3Implementierung der externen Schnittstellen128 5.7.4Ausführliche Tests128 5.8Inbetriebnahme129 5.8.1Daten-Eingabe129 5.8.2Benutzer-Schulung129 5.8.3Einführung im Unternehmen130 5.8.4Einführung beim Kunden130 6.Ökonomische Bewertung und Nutzenbetrachtung131 6.1Nutzenbetrachtung131 6.1.1Begriffe Nutzen und Nutzenanalyse131 6.1.2Nutzenanalyse132 6.2Ökonomische Bewertung136 6.2.1Bewertungskriterien für Flottentelematiksysteme137 6.3Kritische Erfolgsfaktoren für Business Networking Systeme139 6.3.1Business Networking Systeme139 6.3.2Kritische Masse als übergeordneter Erfolgsfaktor139 6.3.3Wechselseitiger Nutzen - Reziprozität139 6.3.4Menschen initiieren Netzwerke140 7.Zusammenfassung141 8.Literatur143 9.Ehrenwörtliche Erklärung148Textprobe:Textprobe: Kapitel 3.3.5, Unterstützung des Fuhrparkmanagements: Nur wer viel weiß, kann richtig handeln. Für Transport- und Logistikunternehmen wird die Kommunikation mit dem Fahrzeug, das Wissen um Standorte, Auslastung und technischer Zustand immer wichtiger. Technische Informationen über den Fuhrpark erhält man im Regelfall nur über die Werkstatt (also nicht so häufig) oder von den Fahrern. Dadurch ist eine permanente technische Überwachung der LKW nur sehr schwer möglich. Die verspätete Reaktion auf Defekte oder falsche Bedienung kann damit zu unnützen und nicht selten sehr hohen Zusatzkosten führen. Systeme, die Fahrzeuginformationen während des Betriebs überwachen und bereitstellen, sind in der Regel fahrzeugherstellerspezifisch und mit hohen Anschaffungskosten verbunden, da teure Spezialhardware benötigt wird. Meist ist hier auch ein Umstieg auf spezielle Speditionssoftware oder eine aufwendige Integration in bestehende Systeme erforderlich. Abhilfe schafft hier die Flotten-Management-Schnittstelle (FMS). Die FMS ist eine standardisierte Schnittstelle zu Fahrzeugdaten (CAN-Bus) von Nutzfahrzeugen. Die europäischen LKW-Hersteller (Daimler, MAN, Scania, DAF Trucks, IVECO, Volvo und Renault Trucks) haben sich 2002 zum so genannten FMS-Standard zusammengeschlossen, um so markenübergreifende Anwendungen der Telematik zu ermöglichen. Der Standard für die Bereitstellung von Telematikdaten für Nutzfahrzeuge FMS bietet zurzeit die Möglichkeit auf über 30 verschiedene Zustandsdaten zugreifen zu können, darunter sind Fahrzeuggeschwindigkeit, Motordrehzahl, Motorlaufzeiten, Stellung von Gaspedal, Bremse und Kupplungsschalter, Kühlwassertemperatur, Achsgewichte, Tankfüllstand, Reifenluftdruck, Kilometerstand und detaillierte Informationen des Fahrtenschreibers. Die neueren Fahrzeugmodelle (ca. ab Baujahr 2002) genannter Hersteller können mit der benötigten FMS-Schnittstelle ab Werk geliefert oder nachgerüstet werden. Über die FMS-Schnittstelle können professionelle Telematiksysteme permanent technische Fahrzeugdaten sammeln und an die Zentrale senden. Somit hat das Fuhrparkmanagement permanenten Überblick über den Zustand der Fahrzeugtechnik und erhält automatisch Information bei Abweichung von Soll-Werten, z.B. Reifenluftdruck, Bremsbelag-Zustände, Beladungszustände oder Funktions-störungen des Kühlgerätes. So können Schäden an Fahrzeug und Ladung vermieden bzw. minimiert werden. Das vereinfachte und exakte Planen von Wartungsintervallen ermöglicht zudem eine kostenoptimierte Instandsetzung. Personalmanagement: Mit Hilfe der modernen Telematiksysteme erfasst der Fahrer alle Tätigkeiten, auch die nicht Fahren sind, am Telematikgerät, anstatt ein Fahrtenbuch zu schreiben. In der Zentrale können die Tätigkeitsberichte der Fahrer abgerufen werden. Diese Daten dienen unter anderem als Grundlage zur Lohnbuchhaltung. Die Auswertung der Fahrertätigkeiten kann auch zur Ermittlung verschiedener Zeiten beim Kunden sein, beispielsweise Warte- oder Ladezeiten. Durch die elektronische Übernahme der Daten müssen die Fahrertätigkeiten nur einmalig an ihrem Entstehungspunkt erfasst werden. Zudem werden die Lenk- und Ruhezeiten der Fahrer basierend auf dem Tachograf erfasst. Sowohl der Fahrer, als auch die Zentrale haben somit einen genauen Überblick und können wesentlich besser disponieren. Die Schnittstelle zum digitalen Tachograf überträgt automatisch die Daten an das Telematiksystem. Das Einrichten von Warnmeldungen erleichtert die Erfüllung und die Einhaltung der gesetzlichen Anforderungen. Neben dem aktuellen Stand sind auch ausführliche Informationen über die Lenk- und Ruhezeit individuell gewählter Zeiträume möglich. Die Daten aus der FMS-Schnittstelle geben weiterhin einen Einblick in die individuellen Fahreigenschaften der Fahrer. Die Daten geben Aufschluss über den Fahrstil jedes einzelnen Fahrers und wo er sich verbessern kann. Die Auswertungen können für ein einzelnes Fahrzeug detailliert oder für alle Fahrzeuge durchgeführt werden, wodurch Vergleiche zwischen Fahrern, Marken und Fahrstil möglich sind. Beispielsweise können Vergleiche darüber gemacht werden, welcher Fahrer den Motor lange im Stand laufen lässt, selten den Tempomat verwendet und den Schubbetrieb vorteilhaft anwendet. Auch Fahrer mit besonders hohem Kraftstoffverbrauch können ermittelt und entsprechend geschult werden. Fahrzeug- und Ladungssicherheit: Die Notwendigkeit der Ladungsverfolgung und Fahrzeugüberwachung nimmt zu. Die Anforderungen der Verlader hinsichtlich Qualität und Verfolgbarkeit steigen stetig, egal ob Cargo-, Frische-, Tiefkühlprodukte oder hochwertige Güter transportiert werden. Die innovativen Telematiksysteme für Zugmaschine und Anhänger helfen dabei sicher und effizient zu fahren. Die Ortung ermöglicht eine ständige Übersicht über Laufleistung, Ladung und Position der Fahrzeuge. Zusätzlich registrieren die Telematikanwendungen den Koppelzustand der Anhänger, die Kühltemperatur und den Kühlgeräte-Status sowie Türöffnungen. Das erhöht zum einen die Transparenz der Abfertigung und Verladung und zum anderen verfügt man über genaue Nachweise. Durch die Überwachung der Kühlgeräte und ¿temperatur werden nicht nur die Anforderungen gemäß EU-Verordnung erfüllt, sondern können Ladungsschäden frühzeitig erkannt und vermieden werden. Eine einfache und unbürokratische Dokumentation der Temperaturen sowie das Vermeiden von hohen Administrationsaufwänden zur Beschaffung von Temperatur-Ausdrucken aus Temperaturschreibern sind ein weiterer N, Diplomica Verlag

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Flottentelematik für Transportdienstleister - Rüdiger Quietzsch
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Rüdiger Quietzsch:
Flottentelematik für Transportdienstleister - neues Buch

2002, ISBN: 9783836616713

ID: 9783836616713

E-Business-Lösung für kleinst- bis mittlere Transport-Unternehmen Inhaltsangabe:Problemstellung: Die zunehmende Globalisierung der Märkte erhöht weltweit die Markttransparenz und die Vergleichbarkeit von Produkten. Die Welt ist zum Dorf geworden und per Mausklick vom Wohnzimmer aus für jeden erreichbar. Den überdurchschnittlichen Wachstumsraten des Güterverkehrsaufkommens folgen steigende Überlastungsrisiken. Nationale Märkte sind nicht länger geschützt und die Unternehmen stehen in einem weltweiten Wettbewerb. Steigender Wettbewerb, zunehmender Zeitdruck und die Kleinzahligkeit vieler Sendungen zwingen Speditions-Unternehmen, ständig nach Prozessoptimierung zu suchen. Das gilt umso mehr, wenn mittelständische ¿Kleine¿ der Branche mit den Riesen im Markt mithalten müssen. Neue Produkte und Dienstleistungen werden schnell kopiert und verschaffen nur kurzlebige Vorteile. Die Kunden stellen immer höhere Anforderungen. Qualität und Preis sind als isolierte Wettbewerbsargumente nicht länger ausreichend. Um sich gegen die Konkurrenz behaupten zu können, müssen die Unternehmen auch bezüglich Service, Liefergeschwindigkeit und Erfüllung spezifischer Kundenwünsche überdurchschnittliche Leistungen erbringen. Unternehmen erzielen dadurch Wettbewerbsvorteile, indem sie ihre Geschäftsprozesse am Kunden ausrichten und effizient gestalten. Dabei müssen die über Jahre gewachsenen Unternehmensstrukturen und Prozesse in Frage gestellt und ständig optimiert werden, um sich den permanent ändernden Marktbedürfnissen anzupassen. Die Anpassung und die Entwicklung der kleinen bis mittleren Transport-Unternehmen an die neuen Marktbedürfnisse steht im Vordergrund dieser Arbeit. Im Hinblick auf die Wettbewerbsfähigkeit sind die Unternehmen gezwungen, ihre traditionellen Abläufe radikal zu überdenken und durch effiziente Prozesse auszutauschen. Der Kunde und seine Wünsche und Bedürfnisse müssen in den Vordergrund des unternehmerischen Handelns rücken. Das Erkennen und Identifizieren dieser Bedürfnisse ist entscheidend für die Sicherung langfristiger Wettbewerbsvorteile. Die voranschreitende Technik unterstützt bei diesem Prozess der Neuausrichtung. Moderne Flottentelematiksysteme bedienen sich neuester Informations- und Kommunikationssysteme, die einen weltweiten Zugriff auf Fahrzeugflotten ermöglichen. Die Informationen rund um die Fahrzeuge sind in Echtzeit verfügbar. Das Spektrum an Echtzeit-Informationen ist nahezu grenzenlos. Die erfolgreiche Einführung dieser elektronischen Informations- und Kommunikationsmechanismen in Transport-Unternehmen wird zum Schwerpunkt dieser Diplomarbeit. Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Einsatz von E-Business bei dem Transportdienstleister ¿Scholz Internationale Transport- und Logistik GmbH¿ (kurz ST GmbH). Zielsetzung ist die projektbezogene Einführung eines Flottentelematiksystems. Gang der Untersuchung: In Abschnitt 2 dieser Arbeit werden die Grundlagen hinsichtlich des Arbeitsthemas erörtert. Besonderes Augenmerk wird hierbei auf die Flottentelematik gerichtet. Es folgen Erläuterungen zu weiteren wichtigen Begriffen und Grundlagen zum Thema Geschäftsprozessoptimierung. Teil 3 befasst sich mit den aktuellen Trends, Technologien und Entwicklungen hinsichtlich Globalisierung und internationaler Wertschöpfungsnetzwerke. Ein Grundpfeiler dieser Entwicklung stellt die Flottentelematik dar, deren zahlreiche Möglichkeiten und Einsatzgebiete anschließend näher betrachtet werden. Im vierten Kapitel wird der gegenwärtige Ist-Zustand des Transportdienstleisters analysiert und Schwachstellen benannt. Aus dieser Schwachstellenanalyse sollen Erkenntnisse zur Verbesserung bzw. Umgestaltung der Prozesse gewonnen und einzelne Verbesserungsvorschläge in Verbindung mit der Einführung der Flottentelematik konkreter erläutert werden. Anschließend wird die Unternehmens-Umwelt detailliert vorgestellt. Resultierend aus diesen Untersuchungen wird am Ende eine E-Business-Strategie formuliert. Das 5. Kapitel beschreibt die einzelnen Projektschritte bei Einführung von Flotten-telematik in der ST GmbH. Dieser Abschnitt liefert den ¿Projekt-Leitfaden¿ für die Einführung des Flottentelematiksystems. In Kapitel 6 wird eine ökonomischen Bewertung und Nutzenbetrachtung hinsichtlich der Einführung des Flottentelematiksystems durchgeführt. Am Ende der Arbeit wird im Kapitel 7 ein zusammenfassendes Fazit gezogen.Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: InhaltsverzeichnisII AbkürzungsverzeichnisIV AbbildungsverzeichnisVI 1.Einleitung1 1.1Problemstellung1 1.2Zielsetzung und Motivation der Arbeit1 1.3Vorgehensweise und Aufbau2 2.Begriffliche und theoretische Grundlagen3 2.1Güterkraftverkehr3 2.2Transport und Logistik4 2.3Dienstleistung6 2.3.1Notwendigkeit der Leistungsfähigkeit7 2.3.2Integration des externen Faktors7 2.3.3Immaterialität von Dienstleistungen8 2.4Verkehrstelematik8 2.4.1Ziele10 2.4.2Grundlagen10 2.4.3Nutzen11 2.4.4Existierende Systeme und Dienste11 2.5Electronic Business14 2.5.1Definition und Abgrenzung von Electronic Business14 2.5.2E-Business-Anwendungen16 2.5.3Transaktionspartner18 2.5.4Managementbereiche des E-Business20 2.5.5Trends und Perspektiven21 2.5.6Chancen und Risiken22 2.6Flottenmanagement25 2.6.1Übersicht25 2.6.2Transportmanagement28 2.6.3Verkehrsmanagement29 2.6.4Fahrzeugmanagement31 2.7Flottentelematik32 2.7.1Flottentelematik im Profil32 2.7.2Vorteile Flottentelematik34 2.7.3Branchenlösungen35 2.7.4Telematikanbieter38 2.8Geschäftsprozessoptimierung - ¿Business Process Reengineering¿39 2.8.1Definition und Grundlagen39 2.8.2Gründe und Ziele42 2.8.3Phasen43 2.8.4Vor- und Nachteile45 3.E-Business - Zukunftsstrategie für Kleinst- bis mittlere Transportunternehmen48 3.1Bedeutung kleiner bis mittlerer Unternehmen48 3.1.1Abgrenzung kleiner und mittlerer Unternehmen48 3.2Globalisierung und wachsende Wertschöpfungsnetzwerke51 3.2.1Die Welt als Einkaufsquelle51 3.2.2Veränderte Kundennachfrage51 3.2.3Globale Logistikanbieter52 3.2.4Wertschöpfungsübergreifende Transparenz der Warenflüsse52 3.2.5Professioneller Umgang mit Zeit53 3.2.6Just-in-time / Just-in-sequence53 3.3Flottentelematik als Informations- und Kommunikationstechnologie55 3.3.1Ausgangslage55 3.3.2Fahrzeugkommunikation56 3.3.3Fahrzeugeinsatzsteuerung57 3.3.4Flottentelematik und Supply Chain Management59 3.3.5Unterstützung des Fuhrparkmanagements61 3.3.6Personalmanagement62 3.3.7Fahrzeug- und Ladungssicherheit63 4.Ist-Situation - Situationsanalyse des Transportdienstleisters65 4.1Unternehmensprofil65 4.2Unternehmensanalyse66 4.2.1Begriff und Zweck der Unternehmensanalyse66 4.3Stärken-Schwächen-Analyse68 4.3.1Unternehmensleitung und Management68 4.3.2Aufbau- und Ablauforganisation69 4.3.3Finanzielle Mittel und Sachmittel69 4.3.4Personal70 4.3.5Kommunikation70 4.3.6Prozesse und Prozessabläufe73 4.3.7Kunden und Bedürfnisse74 4.3.8Stärken-Schwächen-Profil76 4.4Umfeldanalyse76 4.4.1Chancen-Risiken-Analyse76 4.4.2Globale Umweltanalyse78 4.4.3Marktbedingungen heute und Entwicklung79 4.4.4Aktuelle Marktlage81 4.4.5Die Marktgröße des Logistiksektors und dessen Relevanz für die Volkswirtschaft85 4.4.6Die brancheninterne Strukturanalyse87 4.4.7Transportorientierte Unternehmen89 4.4.8Speditionsorientierte Unternehmen91 4.4.9Ausblick93 4.5Verknüpfung der Stärken-Schwächen-Analyse mit der Chancen-Risiken-Analyse (SWOT-Analyse)94 4.6E-Business-Strategie95 4.6.1Zielsetzung für den Transportdienstleister95 4.6.2Strategie-Umsetzung95 5.Soll-Konzept - Einführung von Flottentelematik als E-Business-Projekt96 5.1Projekt-Definition96 5.2Abgrenzung und Definition von E-Business-Projekten96 5.3Projektplanung97 5.3.1Vorüberlegung97 5.3.2Organisation und Team98 5.3.3E-Business Know-how99 5.3.4Vorgangsliste99 5.3.5Projekt-Start100 5.4Grob-Konzeption101 5.4.1E-Business-Ziele101 5.4.2Identifikation Quantitativer und Qualitativer Potentiale101 5.4.3Identifikation Zielgruppen-Bedürfnisse102 5.4.4Projektauftrag102 5.4.5Definition von Teilprojekten104 5.4.6Lastenheft106 5.5Feinkonzeption109 5.5.1Pflichtenheft109 5.6System-Auswahl126 5.6.1System-Grobselektion126 5.6.2System-Feinselektion126 5.6.3System-Vorführungen127 5.6.4Besuch von Referenzkunden127 5.7Realisierung - Systemeinführung127 5.7.1Implementierung der Basiskomponente127 5.7.2Implementierung des Administrationsteils128 5.7.3Implementierung der externen Schnittstellen128 5.7.4Ausführliche Tests128 5.8Inbetriebnahme129 5.8.1Daten-Eingabe129 5.8.2Benutzer-Schulung129 5.8.3Einführung im Unternehmen130 5.8.4Einführung beim Kunden130 6.Ökonomische Bewertung und Nutzenbetrachtung131 6.1Nutzenbetrachtung131 6.1.1Begriffe Nutzen und Nutzenanalyse131 6.1.2Nutzenanalyse132 6.2Ökonomische Bewertung136 6.2.1Bewertungskriterien für Flottentelematiksysteme137 6.3Kritische Erfolgsfaktoren für Business Networking Systeme139 6.3.1Business Networking Systeme139 6.3.2Kritische Masse als übergeordneter Erfolgsfaktor139 6.3.3Wechselseitiger Nutzen - Reziprozität139 6.3.4Menschen initiieren Netzwerke140 7.Zusammenfassung141 8.Literatur143 9.Ehrenwörtliche Erklärung148Textprobe:Textprobe: Kapitel 3.3.5, Unterstützung des Fuhrparkmanagements: Nur wer viel weiß, kann richtig handeln. Für Transport- und Logistikunternehmen wird die Kommunikation mit dem Fahrzeug, das Wissen um Standorte, Auslastung und technischer Zustand immer wichtiger. Technische Informationen über den Fuhrpark erhält man im Regelfall nur über die Werkstatt (also nicht so häufig) oder von den Fahrern. Dadurch ist eine permanente technische Überwachung der LKW nur sehr schwer möglich. Die verspätete Reaktion auf Defekte oder falsche Bedienung kann damit zu unnützen und nicht selten sehr hohen Zusatzkosten führen. Systeme, die Fahrzeuginformationen während des Betriebs überwachen und bereitstellen, sind in der Regel fahrzeugherstellerspezifisch und mit hohen Anschaffungskosten verbunden, da teure Spezialhardware benötigt wird. Meist ist hier auch ein Umstieg auf spezielle Speditionssoftware oder eine aufwendige Integration in bestehende Systeme erforderlich. Abhilfe schafft hier die Flotten-Management-Schnittstelle (FMS). Die FMS ist eine standardisierte Schnittstelle zu Fahrzeugdaten (CAN-Bus) von Nutzfahrzeugen. Die europäischen LKW-Hersteller (Daimler, MAN, Scania, DAF Trucks, IVECO, Volvo und Renault Trucks) haben sich 2002 zum so genannten FMS-Standard zusammengeschlossen, um so markenübergreifende Anwendungen der Telematik zu ermöglichen. Der Standard für die Bereitstellung von Telematikdaten für Nutzfahrzeuge FMS bietet zurzeit die Möglichkeit auf über 30 verschiedene Zustandsdaten zugreifen zu können, darunter sind Fahrzeuggeschwindigkeit, Motordrehzahl, Motorlaufzeiten, Stellung von Gaspedal, Bremse und Kupplungsschalter, Kühlwassertemperatur, Achsgewichte, Tankfüllstand, Reifenluftdruck, Kilometerstand und detaillierte Informationen des Fahrtenschreibers. Die neueren Fahrzeugmodelle (ca. ab Baujahr 2002) genannter Hersteller können mit der benötigten FMS-Schnittstelle ab Werk geliefert oder nachgerüstet werden. Über die FMS-Schnittstelle können professionelle Telematiksysteme permanent technische Fahrzeugdaten sammeln und an die Zentrale senden. Somit hat das Fuhrparkmanagement permanenten Überblick über den Zustand der Fahrzeugtechnik und erhält automatisch Information bei Abweichung von Soll-Werten, z.B. Reifenluftdruck, Bremsbelag-Zustände, Beladungszustände oder Funktions-störungen des Kühlgerätes. So können Schäden an Fahrzeug und Ladung vermieden bzw. minimiert werden. Das vereinfachte und exakte Planen von Wartungsintervallen ermöglicht zudem eine kostenoptimierte Instandsetzung. Personalmanagement: Mit Hilfe der modernen Telematiksysteme erfasst der Fahrer alle Tätigkeiten, auch die nicht Fahren sind, am Telematikgerät, anstatt ein Fahrtenbuch zu schreiben. In der Zentrale können die Tätigkeitsberichte der Fahrer abgerufen werden. Diese Daten dienen unter anderem als Grundlage zur Lohnbuchhaltung. Die Auswertung der Fahrertätigkeiten kann auch zur Ermittlung verschiedener Zeiten beim Kunden sein, beispielsweise Warte- oder Ladezeiten. Durch die elektronische Übernahme der Daten müssen die Fahrertätigkeiten nur einmalig an ihrem Entstehungspunkt erfasst werden. Zudem werden die Lenk- und Ruhezeiten der Fahrer basierend auf dem Tachograf erfasst. Sowohl der Fahrer, als auch die Zentrale haben somit einen genauen Überblick und können wesentlich besser disponieren. Die Schnittstelle zum digitalen Tachograf überträgt automatisch die Daten an das Telematiksystem. Das Einrichten von Warnmeldungen erleichtert die Erfüllung und die Einhaltung der gesetzlichen Anforderungen. Neben dem aktuellen Stand sind auch ausführliche Informationen über die Lenk- und Ruhezeit individuell gewählter Zeiträume möglich. Die Daten aus der FMS-Schnittstelle geben weiterhin einen Einblick in die individuellen Fahreigenschaften der Fahrer. Die Daten geben Aufschluss über den Fahrstil jedes einzelnen Fahrers und wo er sich verbessern kann. Die Auswertungen können für ein einzelnes Fahrzeug detailliert oder für alle Fahrzeuge durchgeführt werden, wodurch Vergleiche zwischen Fahrern, Marken und Fahrstil möglich sind. Beispielsweise können Vergleiche darüber gemacht werden, welcher Fahrer den Motor lange im Stand laufen lässt, selten den Tempomat verwendet und den Schubbetrieb vorteilhaft anwendet. Auch Fahrer mit besonders hohem Kraftstoffverbrauch können ermittelt und entsprechend geschult werden. Fahrzeug- und Ladungssicherheit: Die Notwendigkeit der Ladungsverfolgung und Fahrzeugüberwachung nimmt zu. Die Anforderungen der Verlader hinsichtlich Qualität und Verfolgbarkeit steigen stetig, egal ob Cargo-, Frische-, Tiefkühlprodukte oder hochwertige Güter transportiert werden. Die innovativen Telematiksysteme für Zugmaschine und Anhänger helfen dabei sicher und effizient zu fahren. Die Ortung ermöglicht eine ständige Übersicht über Laufleistung, Ladung und Position der Fahrzeuge. Zusätzlich registrieren die Telematikanwendungen den Koppelzustand der Anhänger, die Kühltemperatur und den Kühlgeräte-Status sowie Türöffnungen. Das erhöht zum einen die Transparenz der Abfertigung und Verladung und zum anderen verfügt man über genaue Nachweise. Durch die Überwachung der Kühlgeräte und ¿temperatur werden nicht nur die Anforderungen gemäß EU-Verordnung erfüllt, sondern können Ladungsschäden frühzeitig erkannt und verm, Diplomica Verlag

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Flottentelematik für Transportdienstleister - Rüdiger Quietzsch
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Rüdiger Quietzsch:
Flottentelematik für Transportdienstleister - Erstausgabe

2008, ISBN: 9783836616713

ID: 28205003

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