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Mediendidaktische Aufbereitung Naturwissenschaftlicher Inhalte - Eric Mispelbaum
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Eric Mispelbaum:

Mediendidaktische Aufbereitung Naturwissenschaftlicher Inhalte - neues Buch

2004, ISBN: 9783836616768

ID: 9783836616768

Inhaltsangabe:Einleitung: ¿Computer-based educational approaches, and specifically e-Learning, have the potential to impact positively on the entire spectrum of education (¿)¿. Sollte aber an dieser Stelle nicht auch die Frage gestellt werden, in welchen Bereichen und in welcher Form E-Learning positive Einwirkungen haben kann Die Forderung nach einem Einsatz Neuer Medien in Schulen zur Steigerung der Medienkompetenz der Schüler wird bereits seit langem in vielen Bereichen gestellt. Auch finden sich viele Ansätze und Studien zur Einbindung. Von März 2000 bis 2004 zum Beispiel förderte das Bundesministerium für Bildung und Forschung das Programm Neue Medien in der Bildung. In diesem Rahmen wurden Projekte mit einem Umfang von 209,6 Mio. EUR bewilligt. Den meisten Schulen stehen mittlerweile viele technische Möglichkeiten zur Verfügung, um Neue Medien zu nutzen und auch die Lehrkräfte sind entgegen veralteter Meinungen gewillt sie im Unterricht einzusetzen. Gerade aber auch die Schülerinnen und Schüler sind besonders motiviert mit Neuen Medien zu arbeiten. Das Problem zum effektiven lernfortschrittlichen Einsatz ist vielmehr die Qualität und die Einbindung in den Schulunterricht. Es kann nicht von Vorteil sein, ein Medium nur um seiner selbst willen oder zum Zweck der Eigenwerbung einzusetzen. Hier leidet die Qualität des Lernprogrammes als erstes. In dieser Arbeit werden eben solche Probleme im Bereich von computerunterstützten Lernprogrammen im Einsatz im naturwissenschaftlichen Unterricht untersucht. Anhand einer Aufbereitung eines Lernprogrammes, das vom Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaft (IPN) bei der Akademie für Technik GmbH in Auftrag gegeben wurde, wird im Fach Chemie geprüft, welche Themenbereiche didaktisch sinnvoll in ein E-Learning-Programm eingebettet werden können. Ein E-Learning-Programm, also ein Programm, welches Lerninhalte mit Hilfe des Computers vermitteln soll, wird im Folgenden versucht in das Projekt Chemie im Kontext, kurz ChiK, des Leibniz-Instituts für die Pädagogik der Naturwissenschaft einzubinden. Das ChiK-Projekt bietet durch seinen problemorientierten und situierten Unterrichtscharakter Gelegenheit E-Learning-Elemente einzubauen, um diese dann anschließend mit der vorhandenen Präsenzunterrichtsstruktur zu vergleichen. Ziel ist es, eine Beurteilung über die Qualität und die Effektivität der Umsetzung abgeben zu können. Vorherige Forschungen wie das Projekt Systematische Einbeziehung von Medien, Informations- und Kommunikationstechnologien in Lehr- und Lernprozessen (SEMIK) unterstützen und untersuchen den Einsatz Neuer Medien in Schulen. Eine explizite Prüfung, an welchen Stellen E-Learning-Programme auch im naturwissenschaftlichen Bereich eingesetzt werden können, fand jedoch nicht statt. Gang der Untersuchung: Um einen Überblick über die theoretisch Möglichkeiten und eine Begriffserklärung zu erreichen, wird in Kapitel 2 der wissenschaftliche Hintergrund erläutert. Es wird der Begriff Mediendidaktik definiert (2.1), um eine Einschränkung der allgemeinen Didaktik auf den Bereich des E-Learning vorzunehmen. Ein kurzer Überblick über die bisherige Forschung der Formen des Lernens beim Menschen (2.2) erlaubt, die Möglichkeiten für einen E-Learning Einsatz zu bedenken. Mit diesen Definitionen kann nun betrachtet werden, wie ein E-Learning-Programm umgesetzt werden soll. Hierzu wird vorerst ein Blick auf die möglichen didaktischen Ansätze im E-Learning geworfen (2.3), um dann aufzuzeigen, welche pädagogisch-psychologischen Konzeptionen aktuell zur Aufbereitung genutzt werden. Diese Konzeptionen nennt man Instruktionsdesign (2.4). Ein Blick auf die möglichen Medien (2.5), die zu verwendenden Aufgabentypen (2.6) und die Wichtigkeit des Feedbackeinsatzes (2.7) zeigen die Einsatzmöglichkeiten eben dieser auf. Es kann dann der Gesamtbegriff E-Learning definiert werden und erläutert werden, welche Variationen es vom E-Learning gibt (2.8). Um einem Ansatz im praktischen Teil der Umsetzung zu haben, wird der Ablauf der Erstellung eines Lernprogrammes (3) aufgezeigt. Dies ist eine in der Praxis genutzte Vorgehensweise zur Aufbereitung und Umsetzung eines E-Learning-Programmes. Mit Hilfe dieser Aufbereitungsform kann dann das Projekt im Praxisteil angegangen werden. Kapitel 4 befasst sich mit dem Projektumfeld. Es wird der Projektrahmen (0) und das Projektziel (4.2) beschrieben. Um eine Analyse und eine Bewertung durchführen zu können, wird ein Blick auf die Didaktik in der Naturwissenschaft (4.3) geworfen und die Medienkompetenz der Schüler benannt (4.4). In Kapitel 5 werden die Inhalte dann nach Absprache mit dem Auftraggeber, dem IPN, aufbereitet. Die Aufbereitung folgt dem in Kapitel 3 aufgezeigten Ablaufschema und berücksichtigt die in Kapitel 2.2 bis 2.8 aufgezeigten Definitionen und Kriterien. Kapitel 6 analysiert die Aufbereitung mit einer Einzelanalyse (6.1). Es wird jede einzelne Lerneinheit auf seine Qualität geprüft (6.2). Dies ist notwendig, um einen Gesamteindruck von der Einbettung des Lernprogrammes in das ChiK-Projekt zu gewinnen (6.3) Ein Gesamtfazit wird dann in Kapitel 7 gezogen. Es enthält weiter einen Ausblick (7.2) auf weitere Anwendungsmöglichkeiten des Lernprogrammes.Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: 1.Einleitung7 1.1Kapitelübersicht8 2.Wissenschaftlicher Hintergrund10 2.1Definition Mediendidaktik10 2.2Wie lernt der Mensch 11 2.2.1Behaviorismus11 2.2.2Kognitivismus12 2.2.3Konstruktivismus12 2.3Didaktische Ansätze in computerunterstützten Lernprogrammen14 2.4Instruktionsdesign15 2.5Medieneinsatz18 2.5.1Bildschirmtext18 2.5.2Sprechertext20 2.5.3Grafik und Foto21 2.5.4Animation22 2.5.5Video23 2.5.6Musik24 2.5.7Geräusche/Effekte25 2.6Aufgaben25 2.6.1Auswahlaufgabe26 2.6.2Drag & Drop Aufgaben26 2.6.3Freie Texteingabe27 2.6.4Spezielle Aufgabentypen27 2.7Feedback28 2.8Definition E-Learning30 2.8.1CBT und WBT31 2.8.2Blended Learning33 3.Ablauf zur Erstellung eines Lernprogrammes34 3.1Projektinitialisierung34 3.2Erstes Briefing35 3.3Grobkonzept36 3.4Feinkonzept46 3.5Drehbuch47 3.6Drehbuchabnahme48 3.7Beta-Version48 3.8Projektabschluss49 4.Projektumfeld50 4.1Projektrahmen50 4.1.1Rolle des IPN50 4.1.2Was ist ChiK 51 4.1.3Akademie für Technik GmbH51 4.1.4Hauptschule im Bildungszentrum Mettenhof51 4.1.5Themenbereich des Projektes51 4.2Projektziel54 4.3Didaktik in der Naturwissenschaft54 4.4Medienkompetenz56 5.Aufbereitung der Inhalte (Lösungsansatz)58 5.1Projektinitialisierung58 5.2Briefings59 5.3Grobkonzept60 5.4Feinkonzept70 5.5Drehbuch70 6.Analyse und Bewertung71 6.1Einzelanalyse der Aufbereitung71 6.2Einzelbewertung der Aufbereitung80 6.3Gesamtbewertung86 6.3.1Blended Learning Ansatz86 6.3.2Umgesetzte Lerneinheiten87 6.3.3Didaktischer Ansatz88 7.Gesamtfazit90 7.1Fazit90 7.2Ausblick92 8.Literaturverzeichnis93 9.Anhang95Textprobe:Textprobe: Kapitel 3.4, Feinkonzept: Wie der Name bereits andeutet, werden im Feinkonzept alle Ergebnisse des Grobkonzeptes präzisiert. Das Feinkonzept muss alle Angaben über das Lernprogramm enthalten, die geordnet werden in Lektionen, Lerneinheiten und Lernschritte. Lektionen und Lerneinheiten sollten immer die gleiche Struktur aufweisen, um den Lernenden nicht unnötig mit der Navigation oder der Suche nach Informationen zu beschäftigen. Hat sich der Lernende im Idealfall nach der ersten Einheit an den Ablauf gewöhnt, kann er sich in den nachfolgenden Lektionen ohne Ablenkung auf die Inhalte konzentrieren. Als sinnvoll hat sich die Reihenfolge: Advance Organizer, Lernschritte und Aufgaben erwiesen. Der Advance Organizer informiert vorweg über bevorstehende Lernziele und ¿inhalte. Weiterhin werden auf dieser Informationsseite Angaben zur durchschnittlichen Bearbeitungsdauer gegeben. So kann der Lernende sich auf das, was ihn erwartet, einstellen, wodurch ein höherer Erinnerungsfaktor des Erlernten entsteht. Während der Bearbeitung der Lernschritte eignet sich der Lernende das, in den Lernzielen formulierte Wissen an, welches dann durch anschließende Aufgaben gefestigt wird. Es ist auch möglich, Aufgaben innerhalb der Lernschritte zu stellen, um komplexe Lektionen aufzulockern. Es sollte aber darauf geachtet werden, dass in allen Lektionen die gleiche Struktur von Lernschritten und Aufgaben auftritt. Die Lerneinheiten müssen im Feinkonzept genau festgelegt werden. Neben der Benennung der einzelnen Lektionen und Einheiten ist es auch wichtig die Art der jeweiligen Lerneinheit festzulegen. Mögliche Arten sind: Eingangstest, Simulation, Interaktionsphase und Abschlusstest. In dieser Weise werden auch die Lernseiten typisiert. Verschiedene Typen können hier sein Advance Organizer, Inhaltsseiten, Zusammenfassung, Aufgaben oder Glossar. Eine Typisierung ist von Vorteil um jedem Typ ein bestimmtes Seitendesign zuordnen zu können. So findet sich der Lernende schnell zurecht und erkennt bereits am Aussehen der Seite welchen Inhalt ihn erwartet. Die bereits formulierten Groblernziele werden nun in Feinlernziele zerteilt, zu denen dann die Inhalte geordnet werden. Es findet auch eine Auswahl der Medien und Interaktionen passend zu den Feinlernzielen statt. Bei der Formulierung der Feinlernziele gelten die gleichen Regeln wie bei den Groblernzielen (siehe Groblernziele). Auch eine Aufteilung in kognitive, affektive und psychomotorische Lernziele findet hier automatisch statt, da die Groblernziele ja bereits entsprechend angeordnet sind. Es ist sinnvoll die kognitiven Lernziele weiter nach der von Bloom aufgestellten Taxonomie aufgezeigt in Kapitel 3.3 Grobkonzept / Lernziele zu prüfen. Diese hilft bei der genauen effektiven Formulierung. Anhand der im Anhang 9.4 Taxonomie kognitiver Lernziele als Auszug gezeigten Tabelle, die die Taxonomie kognitiver Lernziele aufzeigt, können die Lernziele mit einem treffenden Verb formuliert werden. So erhält man eine eindeutige Aufgabenstellung, die das Endverhalten beschreibt. Sie gibt die Bedingungen an unter denen das Endverhalten geprüft wird und die den Maßstab vorgibt, der für das Erreichen des gewünschten Endverhaltens maßgeblich sein soll. Weiterhin sollte das Feinkonzept angeben, wie viel Bildschirmseiten vorhanden sein werden und wo genau sich Dokumente und Quellen zu den Inhalten befinden. Drehbuch: ¿Eine Drehbuchseite entspricht einer Bildschirmseite¿. Diese Aussage stellt eine Faustregel dar, die ein gutes Drehbuch ausmacht und einen guten Anhaltspunkt gibt, um eine effektive Nutzung gewährleisten zu können. Das Drehbuch oder auch Storyboard wird von allen Beteiligten als Grundlage zur Erstellung des Lernprogrammes herangezogen. Es liefert die Aufgabebeschreibung für die Projektmitarbeiter und gleichzeitig dem Auftraggeber ein Bild von seinem bestellten Produkt. Erst wenn der Auftraggeber das Drehbuch abgenommen hat, beginnt die eigentliche technische Produktion. Bevor jedoch der Medienautor mit dem Drehbuch beginnen kann, muss die Navigation des Lernprogrammes festgelegt werden. Dies geschieht anhand der im Grobkonzept festgelegten Struktur. Auch das Layout wird nicht vom Medienautor bestimmt und ist daher nicht Bestandteil der Drehbuchentwicklung. Nichtsdestotrotz wird man Navigation und Layout im Drehbuch wiederfinden, um eine vollständige Anleitung zur Produktion zu erhalten. Das Drehbuch hat die Ansprüche zielfördernd, zielgruppengerecht und fachlich korrekt zu sein. Weiterhin soll es eine Einheit im Verbund bilden. Ein qualitativ hochwertiges Drehbuch beschleunigt die Produktion und Qualität des Lernprogrammes. Drehbuchabnahme: Bis zur Abnahme des Drehbuches kann es einige Korrekturschleifen geben. Ein Lektor und der Projektleiter lesen das Drehbuch zuerst zur Korrektur. Erst wenn der Projektleiter mit dem Ergebnis zufrieden ist, wird das Drehbuch dem Kunden für eine mögliche weitere Korrekturschleife übergeben. Der Auftraggeber prüft das Drehbuch in erster Linie auf den Inhalt und dessen lernzielgerechte Umsetzung. Gibt der Auftraggeber nach der letzten Korrekturschleife seine Zustimmung, kann die technische Produktion beginnen. Je nach Umfang kann es sinnvoll sein, bereits vor Fertigstellung des gesamten Drehbuches einzelne Teilabschnitte zur Korrektur zu geben. Sind diese dann abgenommen, kann die technische Produktion bereits beginnen, was eine Zeit- und Kostenersparnis bewirkt. Ein Teilabschnitt, der zur Zwischenabnahme gegeben wird, sollte allerdings nicht kleiner als 100 Seiten sein. Beta-Version: Sind alle Inhalte ein gepflegt, das Design umgesetzt und die Lernsoftware technisch errichtet also entwickelt, dann steht eine Beta-Version der Lernsoftware zur Verfügung. Diese Version kann man als Prototyp umschreiben, welche noch nicht abgenommen ist und nun auf technische wie auch inhaltliche Fehler geprüft und korrigiert werden muss. Tatsächlich kann es aber auch an einigen Stellen zur Änderung der Struktur kommen, was bei sorgfältiger Bearbeitung der vorhergehenden Schritte sicherlich selten auftritt. Tester während dieser Testphase sind alle Teammitglieder des Projektes, damit jeder nicht nur seine eigene Arbeit überprüft. Ein distanzierter Blick kann möglicherweise übersehende Fehler am eigenen Produkt aufdecken. Auch bewusst heterogen ausgewählte Lernende der Zielgruppe können an dem Test teilnehmen, um einen Eindruck von der Akzeptanz und der Usability, der Nutzerfreundlichkeit des Programmes, zu gewinnen. So können kleine Stolpersteine, die einem Produzierenden nicht aufgefallen sind, noch entfernt werden. Projektabschluss: Ist die Testphase abgeschlossen und das Lernprogramm entsprechend korrigiert worden, folgt die Übergabe an den Kunden. Je nach Absprache kann dies das Einrichten im Internet/Intranet, die Erstellung einer Rohversion auf einem Medium oder auch sogar eine entsprechende Vervielfältigung sein. Weiterfolgend ist es sinnvoll eine evaluierende Qualitätsprüfung über den Projektverlauf zu errichten. Auch eine Prüfung der Transferleistung bei den Lernenden kann durchgeführt werden, um Erfahrungen für das nächste Projekt zu dokumentieren. Ein nachfolgender Support kann vertraglich festgehalten werden. Er sichert eine ständige Aktualität der Inhalte und eine mögliche Fehlerbehebung. Der Umfang dieses Supports ist Vertragssache. Mediendidaktische Aufbereitung Naturwissenschaftlicher Inhalte: Inhaltsangabe:Einleitung: ¿Computer-based educational approaches, and specifically e-Learning, have the potential to impact positively on the entire spectrum of education (¿)¿. Sollte aber an dieser Stelle nicht auch die Frage gestellt werden, in welchen Bereichen und in welcher Form E-Learning positive Ein, Diplomica Verlag

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Mediendidaktische Aufbereitung Naturwissenschaftlicher Inhalte - Eric Mispelbaum
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Mediendidaktische Aufbereitung Naturwissenschaftlicher Inhalte - neues Buch

2004, ISBN: 9783836616768

ID: 9783836616768

Inhaltsangabe:Einleitung: ¿Computer-based educational approaches, and specifically e-Learning, have the potential to impact positively on the entire spectrum of education (¿)¿. Sollte aber an dieser Stelle nicht auch die Frage gestellt werden, in welchen Bereichen und in welcher Form E-Learning positive Einwirkungen haben kann Die Forderung nach einem Einsatz Neuer Medien in Schulen zur Steigerung der Medienkompetenz der Schüler wird bereits seit langem in vielen Bereichen gestellt. Auch finden sich viele Ansätze und Studien zur Einbindung. Von März 2000 bis 2004 zum Beispiel förderte das Bundesministerium für Bildung und Forschung das Programm Neue Medien in der Bildung. In diesem Rahmen wurden Projekte mit einem Umfang von 209,6 Mio. EUR bewilligt. Den meisten Schulen stehen mittlerweile viele technische Möglichkeiten zur Verfügung, um Neue Medien zu nutzen und auch die Lehrkräfte sind entgegen veralteter Meinungen gewillt sie im Unterricht einzusetzen. Gerade aber auch die Schülerinnen und Schüler sind besonders motiviert mit Neuen Medien zu arbeiten. Das Problem zum effektiven lernfortschrittlichen Einsatz ist vielmehr die Qualität und die Einbindung in den Schulunterricht. Es kann nicht von Vorteil sein, ein Medium nur um seiner selbst willen oder zum Zweck der Eigenwerbung einzusetzen. Hier leidet die Qualität des Lernprogrammes als erstes. In dieser Arbeit werden eben solche Probleme im Bereich von computerunterstützten Lernprogrammen im Einsatz im naturwissenschaftlichen Unterricht untersucht. Anhand einer Aufbereitung eines Lernprogrammes, das vom Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaft (IPN) bei der Akademie für Technik GmbH in Auftrag gegeben wurde, wird im Fach Chemie geprüft, welche Themenbereiche didaktisch sinnvoll in ein E-Learning-Programm eingebettet werden können. Ein E-Learning-Programm, also ein Programm, welches Lerninhalte mit Hilfe des Computers vermitteln soll, wird im Folgenden versucht in das Projekt Chemie im Kontext, kurz ChiK, des Leibniz-Instituts für die Pädagogik der Naturwissenschaft einzubinden. Das ChiK-Projekt bietet durch seinen problemorientierten und situierten Unterrichtscharakter Gelegenheit E-Learning-Elemente einzubauen, um diese dann anschließend mit der vorhandenen Präsenzunterrichtsstruktur zu vergleichen. Ziel ist es, eine Beurteilung über die Qualität und die Effektivität der Umsetzung abgeben zu können. Vorherige Forschungen wie das Projekt Systematische Einbeziehung von Medien, Informations- und Kommunikationstechnologien in Lehr- und Lernprozessen (SEMIK) unterstützen und untersuchen den Einsatz Neuer Medien in Schulen. Eine explizite Prüfung, an welchen Stellen E-Learning-Programme auch im naturwissenschaftlichen Bereich eingesetzt werden können, fand jedoch nicht statt. Gang der Untersuchung: Um einen Überblick über die theoretisch Möglichkeiten und eine Begriffserklärung zu erreichen, wird in Kapitel 2 der wissenschaftliche Hintergrund erläutert. Es wird der Begriff Mediendidaktik definiert (2.1), um eine Einschränkung der allgemeinen Didaktik auf den Bereich des E-Learning vorzunehmen. Ein kurzer Überblick über die bisherige Forschung der Formen des Lernens beim Menschen (2.2) erlaubt, die Möglichkeiten für einen E-Learning Einsatz zu bedenken. Mit diesen Definitionen kann nun betrachtet werden, wie ein E-Learning-Programm umgesetzt werden soll. Hierzu wird vorerst ein Blick auf die möglichen didaktischen Ansätze im E-Learning geworfen (2.3), um dann aufzuzeigen, welche pädagogisch-psychologischen Konzeptionen aktuell zur Aufbereitung genutzt werden. Diese Konzeptionen nennt man Instruktionsdesign (2.4). Ein Blick auf die möglichen Medien (2.5), die zu verwendenden Aufgabentypen (2.6) und die Wichtigkeit des Feedbackeinsatzes (2.7) zeigen die Einsatzmöglichkeiten eben dieser auf. Es kann dann der Gesamtbegriff E-Learning definiert werden und erläutert werden, welche Variationen es vom E-Learning gibt (2.8). Um einem Ansatz im praktischen Teil der Umsetzung zu haben, wird der Ablauf der Erstellung eines Lernprogrammes (3) aufgezeigt. Dies ist eine in der Praxis genutzte Vorgehensweise zur Aufbereitung und Umsetzung eines E-Learning-Programmes. Mit Hilfe dieser Aufbereitungsform kann dann das Projekt im Praxisteil angegangen werden. Kapitel 4 befasst sich mit dem Projektumfeld. Es wird der Projektrahmen (0) und das Projektziel (4.2) beschrieben. Um eine Analyse und eine Bewertung durchführen zu können, wird ein Blick auf die Didaktik in der Naturwissenschaft (4.3) geworfen und die Medienkompetenz der Schüler benannt (4.4). In Kapitel 5 werden die Inhalte dann nach Absprache mit dem Auftraggeber, dem IPN, aufbereitet. Die Aufbereitung folgt dem in Kapitel 3 aufgezeigten Ablaufschema und berücksichtigt die in Kapitel 2.2 bis 2.8 aufgezeigten Definitionen und Kriterien. Kapitel 6 analysiert die Aufbereitung mit einer Einzelanalyse (6.1). Es wird jede einzelne Lerneinheit auf seine Qualität geprüft (6.2). Dies ist notwendig, um einen Gesamteindruck von der Einbettung des Lernprogrammes in das ChiK-Projekt zu gewinnen (6.3) Ein Gesamtfazit wird dann in Kapitel 7 gezogen. Es enthält weiter einen Ausblick (7.2) auf weitere Anwendungsmöglichkeiten des Lernprogrammes.Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: 1.Einleitung7 1.1Kapitelübersicht8 2.Wissenschaftlicher Hintergrund10 2.1Definition Mediendidaktik10 2.2Wie lernt der Mensch 11 2.2.1Behaviorismus11 2.2.2Kognitivismus12 2.2.3Konstruktivismus12 2.3Didaktische Ansätze in computerunterstützten Lernprogrammen14 2.4Instruktionsdesign15 2.5Medieneinsatz18 2.5.1Bildschirmtext18 2.5.2Sprechertext20 2.5.3Grafik und Foto21 2.5.4Animation22 2.5.5Video23 2.5.6Musik24 2.5.7Geräusche/Effekte25 2.6Aufgaben25 2.6.1Auswahlaufgabe26 2.6.2Drag & Drop Aufgaben26 2.6.3Freie Texteingabe27 2.6.4Spezielle Aufgabentypen27 2.7Feedback28 2.8Definition E-Learning30 2.8.1CBT und WBT31 2.8.2Blended Learning33 3.Ablauf zur Erstellung eines Lernprogrammes34 3.1Projektinitialisierung34 3.2Erstes Briefing35 3.3Grobkonzept36 3.4Feinkonzept46 3.5Drehbuch47 3.6Drehbuchabnahme48 3.7Beta-Version48 3.8Projektabschluss49 4.Projektumfeld50 4.1Projektrahmen50 4.1.1Rolle des IPN50 4.1.2Was ist ChiK 51 4.1.3Akademie für Technik GmbH51 4.1.4Hauptschule im Bildungszentrum Mettenhof51 4.1.5Themenbereich des Projektes51 4.2Projektziel54 4.3Didaktik in der Naturwissenschaft54 4.4Medienkompetenz56 5.Aufbereitung der Inhalte (Lösungsansatz)58 5.1Projektinitialisierung58 5.2Briefings59 5.3Grobkonzept60 5.4Feinkonzept70 5.5Drehbuch70 6.Analyse und Bewertung71 6.1Einzelanalyse der Aufbereitung71 6.2Einzelbewertung der Aufbereitung80 6.3Gesamtbewertung86 6.3.1Blended Learning Ansatz86 6.3.2Umgesetzte Lerneinheiten87 6.3.3Didaktischer Ansatz88 7.Gesamtfazit90 7.1Fazit90 7.2Ausblick92 8.Literaturverzeichnis93 9.Anhang95Textprobe:Textprobe: Kapitel 3.4, Feinkonzept: Wie der Name bereits andeutet, werden im Feinkonzept alle Ergebnisse des Grobkonzeptes präzisiert. Das Feinkonzept muss alle Angaben über das Lernprogramm enthalten, die geordnet werden in Lektionen, Lerneinheiten und Lernschritte. Lektionen und Lerneinheiten sollten immer die gleiche Struktur aufweisen, um den Lernenden nicht unnötig mit der Navigation oder der Suche nach Informationen zu beschäftigen. Hat sich der Lernende im Idealfall nach der ersten Einheit an den Ablauf gewöhnt, kann er sich in den nachfolgenden Lektionen ohne Ablenkung auf die Inhalte konzentrieren. Als sinnvoll hat sich die Reihenfolge: Advance Organizer, Lernschritte und Aufgaben erwiesen. Der Advance Organizer informiert vorweg über bevorstehende Lernziele und ¿inhalte. Weiterhin werden auf dieser Informationsseite Angaben zur durchschnittlichen Bearbeitungsdauer gegeben. So kann der Lernende sich auf das, was ihn erwartet, einstellen, wodurch ein höherer Erinnerungsfaktor des Erlernten entsteht. Während der Bearbeitung der Lernschritte eignet sich der Lernende das, in den Lernzielen formulierte Wissen an, welches dann durch anschließende Aufgaben gefestigt wird. Es ist auch möglich, Aufgaben innerhalb der Lernschritte zu stellen, um komplexe Lektionen aufzulockern. Es sollte aber darauf geachtet werden, dass in allen Lektionen die gleiche Struktur von Lernschritten und Aufgaben auftritt. Die Lerneinheiten müssen im Feinkonzept genau festgelegt werden. Neben der Benennung der einzelnen Lektionen und Einheiten ist es auch wichtig die Art der jeweiligen Lerneinheit festzulegen. Mögliche Arten sind: Eingangstest, Simulation, Interaktionsphase und Abschlusstest. In dieser Weise werden auch die Lernseiten typisiert. Verschiedene Typen können hier sein Advance Organizer, Inhaltsseiten, Zusammenfassung, Aufgaben oder Glossar. Eine Typisierung ist von Vorteil um jedem Typ ein bestimmtes Seitendesign zuordnen zu können. So findet sich der Lernende schnell zurecht und erkennt bereits am Aussehen der Seite welchen Inhalt ihn erwartet. Die bereits formulierten Groblernziele werden nun in Feinlernziele zerteilt, zu denen dann die Inhalte geordnet werden. Es findet auch eine Auswahl der Medien und Interaktionen passend zu den Feinlernzielen statt. Bei der Formulierung der Feinlernziele gelten die gleichen Regeln wie bei den Groblernzielen (siehe Groblernziele). Auch eine Aufteilung in kognitive, affektive und psychomotorische Lernziele findet hier automatisch statt, da die Groblernziele ja bereits entsprechend angeordnet sind. Es ist sinnvoll die kognitiven Lernziele weiter nach der von Bloom aufgestellten Taxonomie aufgezeigt in Kapitel 3.3 Grobkonzept / Lernziele zu prüfen. Diese hilft bei der genauen effektiven Formulierung. Anhand der im Anhang 9.4 Taxonomie kognitiver Lernziele als Auszug gezeigten Tabelle, die die Taxonomie kognitiver Lernziele aufzeigt, können die Lernziele mit einem treffenden Verb formuliert werden. So erhält man eine eindeutige Aufgabenstellung, die das Endverhalten beschreibt. Sie gibt die Bedingungen an unter denen das Endverhalten geprüft wird und die den Maßstab vorgibt, der für das Erreichen des gewünschten Endverhaltens maßgeblich sein soll. Weiterhin sollte das Feinkonzept angeben, wie viel Bildschirmseiten vorhanden sein werden und wo genau sich Dokumente und Quellen zu den Inhalten befinden. Drehbuch: ¿Eine Drehbuchseite entspricht einer Bildschirmseite¿. Diese Aussage stellt eine Faustregel dar, die ein gutes Drehbuch ausmacht und einen guten Anhaltspunkt gibt, um eine effektive Nutzung gewährleisten zu können. Das Drehbuch oder auch Storyboard wird von allen Beteiligten als Grundlage zur Erstellung des Lernprogrammes herangezogen. Es liefert die Aufgabebeschreibung für die Projektmitarbeiter und gleichzeitig dem Auftraggeber ein Bild von seinem bestellten Produkt. Erst wenn der Auftraggeber das Drehbuch abgenommen hat, beginnt die eigentliche technische Produktion. Bevor jedoch der Medienautor mit dem Drehbuch beginnen kann, muss die Navigation des Lernprogrammes festgelegt werden. Dies geschieht anhand der im Grobkonzept festgelegten Struktur. Auch das Layout wird nicht vom Medienautor bestimmt und ist daher nicht Bestandteil der Drehbuchentwicklung. Nichtsdestotrotz wird man Navigation und Layout im Drehbuch wiederfinden, um eine vollständige Anleitung zur Produktion zu erhalten. Das Drehbuch hat die Ansprüche zielfördernd, zielgruppengerecht und fachlich korrekt zu sein. Weiterhin soll es eine Einheit im Verbund bilden. Ein qualitativ hochwertiges Drehbuch beschleunigt die Produktion und Qualität des Lernprogrammes. Drehbuchabnahme: Bis zur Abnahme des Drehbuches kann es einige Korrekturschleifen geben. Ein Lektor und der Projektleiter lesen das Drehbuch zuerst zur Korrektur. Erst wenn der Projektleiter mit dem Ergebnis zufrieden ist, wird das Drehbuch dem Kunden für eine mögliche weitere Korrekturschleife übergeben. Der Auftraggeber prüft das Drehbuch in erster Linie auf den Inhalt und dessen lernzielgerechte Umsetzung. Gibt der Auftraggeber nach der letzten Korrekturschleife seine Zustimmung, kann die technische Produktion beginnen. Je nach Umfang kann es sinnvoll sein, bereits vor Fertigstellung des gesamten Drehbuches einzelne Teilabschnitte zur Korrektur zu geben. Sind diese dann abgenommen, kann die technische Produktion bereits beginnen, was eine Zeit- und Kostenersparnis bewirkt. Ein Teilabschnitt, der zur Zwischenabnahme gegeben wird, sollte allerdings nicht kleiner als 100 Seiten sein. Beta-Version: Sind alle Inhalte ein gepflegt, das Design umgesetzt und die Lernsoftware technisch errichtet also entwickelt, dann steht eine Beta-Version der Lernsoftware zur Verfügung. Diese Version kann man als Prototyp umschreiben, welche noch nicht abgenommen ist und nun auf technische wie auch inhaltliche Fehler geprüft und korrigiert werden muss. Tatsächlich kann es aber auch an einigen Stellen zur Änderung der Struktur kommen, was bei sorgfältiger Bearbeitung der vorhergehenden Schritte sicherlich selten auftritt. Tester während dieser Testphase sind alle Teammitglieder des Projektes, damit jeder nicht nur seine eigene Arbeit überprüft. Ein distanzierter Blick kann möglicherweise übersehende Fehler am eigenen Produkt aufdecken. Auch bewusst heterogen ausgewählte Lernende der Zielgruppe können an dem Test teilnehmen, um einen Eindruck von der Akzeptanz und der Usability, der Nutzerfreundlichkeit des Programmes, zu gewinnen. So können kleine Stolpersteine, die einem Produzierenden nicht aufgefallen sind, noch entfernt werden. Projektabschluss: Ist die Testphase abgeschlossen und das Lernprogramm entsprechend korrigiert worden, folgt die Übergabe an den Kunden. Je nach Absprache kann dies das Einrichten im Internet/Intranet, die Erstellung einer Rohversion auf einem Medium oder auch sogar eine entsprechende Vervielfältigung sein. Weiterfolgend ist es sinnvoll eine evaluierende Qualitätsprüfung über den Projektverlauf zu errichten. Auch eine Prüfung der Transferleistung bei den Lernenden kann durchgeführt werden, um Erfahrungen für das nächste Projekt zu dokumentieren. Ein nachfolgender Support kann vertraglich festgehalten werden. Er sichert eine ständige Aktualität der Inhalte und eine mögliche Fehlerbehebung. Der Umfang dieses Supports ist Vertragssache. Mediendidaktische Aufbereitung Naturwissenschaftlicher Inhalte: Inhaltsangabe:Einleitung: ¿Computer-based educational approaches, and specifically e-Learning, have the potential to impact positively on the entire spectrum of education (¿)¿. Sollte aber an dieser Stelle nicht auch die Frage gestellt werden, in welchen Bereichen und in welcher Form E-Learni, Diplomica Verlag

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2004

ISBN: 9783836616768

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Inhaltsangabe:Einleitung: ¿Computer-based educational approaches, and specifically e-Learning, have the potential to impact positively on the entire spectrum of education (¿)¿. Sollte aber an dieser Stelle nicht auch die Frage gestellt werden, in welchen Bereichen und in welcher Form E-Learning positive Einwirkungen haben kann Die Forderung nach einem Einsatz Neuer Medien in Schulen zur Steigerung der Medienkompetenz der Schüler wird bereits seit langem in vielen Bereichen gestellt. Auch finden sich viele Ansätze und Studien zur Einbindung. Von März 2000 bis 2004 zum Beispiel förderte das Bundesministerium für Bildung und Forschung das Programm Neue Medien in der Bildung. In diesem Rahmen wurden Projekte mit einem Umfang von 209,6 Mio. EUR bewilligt. Den meisten Schulen stehen mittlerweile viele technische Möglichkeiten zur Verfügung, um Neue Medien zu nutzen und auch die Lehrkräfte sind entgegen veralteter Meinungen gewillt sie im Unterricht einzusetzen. Gerade aber auch die Schülerinnen und Schüler sind besonders motiviert mit Neuen Medien zu arbeiten. Das Problem zum effektiven lernfortschrittlichen Einsatz ist vielmehr die Qualität und die Einbindung in den Schulunterricht. Es kann nicht von Vorteil sein, ein Medium nur um seiner selbst willen oder zum Zweck der Eigenwerbung einzusetzen. Hier leidet die Qualität des Lernprogrammes als erstes. In dieser Arbeit werden eben solche Probleme im Bereich von computerunterstützten Lernprogrammen im Einsatz im naturwissenschaftlichen Unterricht untersucht. Anhand einer Aufbereitung eines Lernprogrammes, das vom Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaft (IPN) bei der Akademie für Technik GmbH in Auftrag gegeben wurde, wird im Fach Chemie geprüft, welche Themenbereiche didaktisch sinnvoll in ein E-Learning-Programm eingebettet werden können. Ein E-Learning-Programm, also ein Programm, welches Lerninhalte mit Hilfe des Computers vermitteln soll, wird im Folgenden versucht in das Projekt Chemie im Kontext, kurz ChiK, des Leibniz-Instituts für die Pädagogik der Naturwissenschaft einzubinden. Das ChiK-Projekt bietet durch seinen problemorientierten und situierten Unterrichtscharakter Gelegenheit E-Learning-Elemente einzubauen, um diese dann anschließend mit der vorhandenen Präsenzunterrichtsstruktur zu vergleichen. Ziel ist es, eine Beurteilung über die Qualität und die Effektivität der Umsetzung abgeben zu können. Vorherige Forschungen wie das Projekt Systematische Einbeziehung von Medien, Informations- und Kommunikationstechnologien in Lehr- und Lernprozessen (SEMIK) unterstützen und untersuchen den Einsatz Neuer Medien in Schulen. Eine explizite Prüfung, an welchen Stellen E-Learning-Programme auch im naturwissenschaftlichen Bereich eingesetzt werden können, fand jedoch nicht statt. Gang der Untersuchung: Um einen Überblick über die theoretisch Möglichkeiten und eine Begriffserklärung zu erreichen, wird in Kapitel 2 der wissenschaftliche Hintergrund erläutert. Es wird der Begriff Mediendidaktik definiert (2.1), um eine Einschränkung der allgemeinen Didaktik auf den Bereich des E-Learning vorzunehmen. Ein kurzer Überblick über die bisherige Forschung der Formen des Lernens beim Menschen (2.2) erlaubt, die Möglichkeiten für einen E-Learning Einsatz zu bedenken. Mit diesen Definitionen kann nun betrachtet werden, wie ein E-Learning-Programm umgesetzt werden soll. Hierzu wird vorerst ein Blick auf die möglichen didaktischen Ansätze im E-Learning geworfen (2.3), um dann aufzuzeigen, welche pädagogisch-psychologischen Konzeptionen aktuell zur Aufbereitung genutzt werden. Diese Konzeptionen nennt man Instruktionsdesign (2.4). Ein Blick auf die möglichen Medien (2.5), die zu verwendenden Aufgabentypen (2.6) und die Wichtigkeit des Feedbackeinsatzes (2.7) zeigen die Einsatzmöglichkeiten eben dieser auf. Es kann dann der Gesamtbegriff E-Learning definiert werden und erläutert werden, welche Variationen es vom E-Learning gibt (2.8). Um einem Ansatz im praktischen Teil der Umsetzung zu haben, wird der Ablauf der Erstellung eines Lernprogrammes (3) aufgezeigt. Dies ist eine in der Praxis genutzte Vorgehensweise zur Aufbereitung und Umsetzung eines E-Learning-Programmes. Mit Hilfe dieser Aufbereitungsform kann dann das Projekt im Praxisteil angegangen werden. Kapitel 4 befasst sich mit dem Projektumfeld. Es wird der Projektrahmen (0) und das Projektziel (4.2) beschrieben. Um eine Analyse und eine Bewertung durchführen zu können, wird ein Blick auf die Didaktik in der Naturwissenschaft (4.3) geworfen und die Medienkompetenz der Schüler benannt (4.4). In Kapitel 5 werden die Inhalte dann nach Absprache mit dem Auftraggeber, dem IPN, aufbereitet. Die Aufbereitung folgt dem in Kapitel 3 aufgezeigten Ablaufschema und berücksichtigt die in Kapitel 2.2 bis 2.8 aufgezeigten Definitionen und Kriterien. Kapitel 6 analysiert die Aufbereitung mit einer Einzelanalyse (6.1). Es wird jede einzelne Lerneinheit auf seine Qualität geprüft (6.2). Dies ist notwendig, um einen Gesamteindruck von der Einbettung des Lernprogrammes in das ChiK-Projekt zu gewinnen (6.3) Ein Gesamtfazit wird dann in Kapitel 7 gezogen. Es enthält weiter einen Ausblick (7.2) auf weitere Anwendungsmöglichkeiten des Lernprogrammes.Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: 1.Einleitung7 1.1Kapitelübersicht8 2.Wissenschaftlicher Hintergrund10 2.1Definition Mediendidaktik10 2.2Wie lernt der Mensch 11 2.2.1Behaviorismus11 2.2.2Kognitivismus12 2.2.3Konstruktivismus12 2.3Didaktische Ansätze in computerunterstützten Lernprogrammen14 2.4Instruktionsdesign15 2.5Medieneinsatz18 2.5.1Bildschirmtext18 2.5.2Sprechertext20 2.5.3Grafik und Foto21 2.5.4Animation22 2.5.5Video23 2.5.6Musik24 2.5.7Geräusche/Effekte25 2.6Aufgaben25 2.6.1Auswahlaufgabe26 2.6.2Drag & Drop Aufgaben26 2.6.3Freie Texteingabe27 2.6.4Spezielle Aufgabentypen27 2.7Feedback28 2.8Definition E-Learning30 2.8.1CBT und WBT31 2.8.2Blended Learning33 3.Ablauf zur Erstellung eines Lernprogrammes34 3.1Projektinitialisierung34 3.2Erstes Briefing35 3.3Grobkonzept36 3.4Feinkonzept46 3.5Drehbuch47 3.6Drehbuchabnahme48 3.7Beta-Version48 3.8Projektabschluss49 4.Projektumfeld50 4.1Projektrahmen50 4.1.1Rolle des IPN50 4.1.2Was ist ChiK 51 4.1.3Akademie für Technik GmbH51 4.1.4Hauptschule im Bildungszentrum Mettenhof51 4.1.5Themenbereich des Projektes51 4.2Projektziel54 4.3Didaktik in der Naturwissenschaft54 4.4Medienkompetenz56 5.Aufbereitung der Inhalte (Lösungsansatz)58 5.1Projektinitialisierung58 5.2Briefings59 5.3Grobkonzept60 5.4Feinkonzept70 5.5Drehbuch70 6.Analyse und Bewertung71 6.1Einzelanalyse der Aufbereitung71 6.2Einzelbewertung der Aufbereitung80 6.3Gesamtbewertung86 6.3.1Blended Learning Ansatz86 6.3.2Umgesetzte Lerneinheiten87 6.3.3Didaktischer Ansatz88 7.Gesamtfazit90 7.1Fazit90 7.2Ausblick92 8.Literaturverzeichnis93 9.Anhang95Textprobe:Textprobe: Kapitel 3.4, Feinkonzept: Wie der Name bereits andeutet, werden im Feinkonzept alle Ergebnisse des Grobkonzeptes präzisiert. Das Feinkonzept muss alle Angaben über das Lernprogramm enthalten, die geordnet werden in Lektionen, Lerneinheiten und Lernschritte. Lektionen und Lerneinheiten sollten immer die gleiche Struktur aufweisen, um den Lernenden nicht unnötig mit der Navigation oder der Suche nach Informationen zu beschäftigen. Hat sich der Lernende im Idealfall nach der ersten Einheit an den Ablauf gewöhnt, kann er sich in den nachfolgenden Lektionen ohne Ablenkung auf die Inhalte konzentrieren. Als sinnvoll hat sich die Reihenfolge: Advance Organizer, Lernschritte und Aufgaben erwiesen. Der Advance Organizer informiert vorweg über bevorstehende Lernziele und ¿inhalte. Weiterhin werden auf dieser Informationsseite Angaben zur durchschnittlichen Bearbeitungsdauer gegeben. So kann der Lernende sich auf das, was ihn erwartet, einstellen, wodurch ein höherer Erinnerungsfaktor des Erlernten entsteht. Während der Bearbeitung der Lernschritte eignet sich der Lernende das, in den Lernzielen formulierte Wissen an, welches dann durch anschließende Aufgaben gefestigt wird. Es ist auch möglich, Aufgaben innerhalb der Lernschritte zu stellen, um komplexe Lektionen aufzulockern. Es sollte aber darauf geachtet werden, dass in allen Lektionen die gleiche Struktur von Lernschritten und Aufgaben auftritt. Die Lerneinheiten müssen im Feinkonzept genau festgelegt werden. Neben der Benennung der einzelnen Lektionen und Einheiten ist es auch wichtig die Art der jeweiligen Lerneinheit festzulegen. Mögliche Arten sind: Eingangstest, Simulation, Interaktionsphase und Abschlusstest. In dieser Weise werden auch die Lernseiten typisiert. Verschiedene Typen können hier sein Advance Organizer, Inhaltsseiten, Zusammenfassung, Aufgaben oder Glossar. Eine Typisierung ist von Vorteil um jedem Typ ein bestimmtes Seitendesign zuordnen zu können. So findet sich der Lernende schnell zurecht und erkennt bereits am Aussehen der Seite welchen Inhalt ihn erwartet. Die bereits formulierten Groblernziele werden nun in Feinlernziele zerteilt, zu denen dann die Inhalte geordnet werden. Es findet auch eine Auswahl der Medien und Interaktionen passend zu den Feinlernzielen statt. Bei der Formulierung der Feinlernziele gelten die gleichen Regeln wie bei den Groblernzielen (siehe Groblernziele). Auch eine Aufteilung in kognitive, affektive und psychomotorische Lernziele findet hier automatisch statt, da die Groblernziele ja bereits entsprechend angeordnet sind. Es ist sinnvoll die kognitiven Lernziele weiter nach der von Bloom aufgestellten Taxonomie aufgezeigt in Kapitel 3.3 Grobkonzept / Lernziele zu prüfen. Diese hilft bei der genauen effektiven Formulierung. Anhand der im Anhang 9.4 Taxonomie kognitiver Lernziele als Auszug gezeigten Tabelle, die die Taxonomie kognitiver Lernziele aufzeigt, können die Lernziele mit einem treffenden Verb formuliert werden. So erhält man eine eindeutige Aufgabenstellung, die das Endverhalten beschreibt. Sie gibt die Bedingungen an unter denen das Endverhalten geprüft wird und die den Maßstab vorgibt, der für das Erreichen des gewünschten Endverhaltens maßgeblich sein soll. Weiterhin sollte das Feinkonzept angeben, wie viel Bildschirmseiten vorhanden sein werden und wo genau sich Dokumente und Quellen zu den Inhalten befinden. Drehbuch: ¿Eine Drehbuchseite entspricht einer Bildschirmseite¿. Diese Aussage stellt eine Faustregel dar, die ein gutes Drehbuch ausmacht und einen guten Anhaltspunkt gibt, um eine effektive Nutzung gewährleisten zu können. Das Drehbuch oder auch Storyboard wird von allen Beteiligten als Grundlage zur Erstellung des Lernprogrammes herangezogen. Es liefert die Aufgabebeschreibung für die Projektmitarbeiter und gleichzeitig dem Auftraggeber ein Bild von seinem bestellten Produkt. Erst wenn der Auftraggeber das Drehbuch abgenommen hat, beginnt die eigentliche technische Produktion. Bevor jedoch der Medienautor mit dem Drehbuch beginnen kann, muss die Navigation des Lernprogrammes festgelegt werden. Dies geschieht anhand der im Grobkonzept festgelegten Struktur. Auch das Layout wird nicht vom Medienautor bestimmt und ist daher nicht Bestandteil der Drehbuchentwicklung. Nichtsdestotrotz wird man Navigation und Layout im Drehbuch wiederfinden, um eine vollständige Anleitung zur Produktion zu erhalten. Das Drehbuch hat die Ansprüche zielfördernd, zielgruppengerecht und fachlich korrekt zu sein. Weiterhin soll es eine Einheit im Verbund bilden. Ein qualitativ hochwertiges Drehbuch beschleunigt die Produktion und Qualität des Lernprogrammes. Drehbuchabnahme: Bis zur Abnahme des Drehbuches kann es einige Korrekturschleifen geben. Ein Lektor und der Projektleiter lesen das Drehbuch zuerst zur Korrektur. Erst wenn der Projektleiter mit dem Ergebnis zufrieden ist, wird das Drehbuch dem Kunden für eine mögliche weitere Korrekturschleife übergeben. Der Auftraggeber prüft das Drehbuch in erster Linie auf den Inhalt und dessen lernzielgerechte Umsetzung. Gibt der Auftraggeber nach der letzten Korrekturschleife seine Zustimmung, kann die technische Produktion beginnen. Je nach Umfang kann es sinnvoll sein, bereits vor Fertigstellung des gesamten Drehbuches einzelne Teilabschnitte zur Korrektur zu geben. Sind diese dann abgenommen, kann die technische Produktion bereits beginnen, was eine Zeit- und Kostenersparnis bewirkt. Ein Teilabschnitt, der zur Zwischenabnahme gegeben wird, sollte allerdings nicht kleiner als 100 Seiten sein. Beta-Version: Sind alle Inhalte ein gepflegt, das Design umgesetzt und die Lernsoftware technisch errichtet also entwickelt, dann steht eine Beta-Version der Lernsoftware zur Verfügung. Diese Version kann man als Prototyp umschreiben, welche noch nicht abgenommen ist und nun auf technische wie auch inhaltliche Fehler geprüft und korrigiert werden muss. Tatsächlich kann es aber auch an einigen Stellen zur Änderung der Struktur kommen, was bei sorgfältiger Bearbeitung der vorhergehenden Schritte sicherlich selten auftritt. Tester während dieser Testphase sind alle Teammitglieder des Projektes, damit jeder nicht nur seine eigene Arbeit überprüft. Ein distanzierter Blick kann möglicherweise übersehende Fehler am eigenen Produkt aufdecken. Auch bewusst heterogen ausgewählte Lernende der Zielgruppe können an dem Test teilnehmen, um einen Eindruck von der Akzeptanz und der Usability, der Nutzerfreundlichkeit des Programmes, zu gewinnen. So können kleine Stolpersteine, die einem Produzierenden nicht aufgefallen sind, noch entfernt werden. Projektabschluss: Ist die Testphase abgeschlossen und das Lernprogramm entsprechend korrigiert worden, folgt die Übergabe an den Kunden. Je nach Absprache kann dies das Einrichten im Internet/Intranet, die Erstellung einer Rohversion auf einem Medium oder auch sogar eine entsprechende Vervielfältigung sein. Weiterfolgend ist es sinnvoll eine evaluierende Qualitätsprüfung über den Projektverlauf zu errichten. Auch eine Prüfung der Transferleistung bei den Lernenden kann durchgeführt werden, um Erfahrungen für das nächste Projekt zu dokumentieren. Ein nachfolgender Support kann vertraglich festgehalten werden. Er sichert eine ständige Aktualität der Inhalte und eine mögliche Fehlerbehebung. Der Umfang dieses Supports ist Vertragssache. Mediendidaktische Aufbereitung naturwissenschaftlicher Inhalte: Inhaltsangabe:Einleitung: ¿Computer-based educational approaches, and specifically e-Learning, have the potential to impact positively on the entire spectrum of education (¿)¿. Sollte aber an dieser Stelle nicht auch die Frage gestellt werden, in welchen Bereichen u, Diplomica Verlag

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Mediendidaktische Aufbereitung naturwissenschaftlicher Inhalte - Eric Mispelbaum
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Eric Mispelbaum:
Mediendidaktische Aufbereitung naturwissenschaftlicher Inhalte - neues Buch

2004, ISBN: 9783836616768

ID: 9783836616768

Inhaltsangabe:Einleitung: ¿Computer-based educational approaches, and specifically e-Learning, have the potential to impact positively on the entire spectrum of education (¿)¿. Sollte aber an dieser Stelle nicht auch die Frage gestellt werden, in welchen Bereichen und in welcher Form E-Learning positive Einwirkungen haben kann Die Forderung nach einem Einsatz Neuer Medien in Schulen zur Steigerung der Medienkompetenz der Schüler wird bereits seit langem in vielen Bereichen gestellt. Auch finden sich viele Ansätze und Studien zur Einbindung. Von März 2000 bis 2004 zum Beispiel förderte das Bundesministerium für Bildung und Forschung das Programm Neue Medien in der Bildung. In diesem Rahmen wurden Projekte mit einem Umfang von 209,6 Mio. EUR bewilligt. Den meisten Schulen stehen mittlerweile viele technische Möglichkeiten zur Verfügung, um Neue Medien zu nutzen und auch die Lehrkräfte sind entgegen veralteter Meinungen gewillt sie im Unterricht einzusetzen. Gerade aber auch die Schülerinnen und Schüler sind besonders motiviert mit Neuen Medien zu arbeiten. Das Problem zum effektiven lernfortschrittlichen Einsatz ist vielmehr die Qualität und die Einbindung in den Schulunterricht. Es kann nicht von Vorteil sein, ein Medium nur um seiner selbst willen oder zum Zweck der Eigenwerbung einzusetzen. Hier leidet die Qualität des Lernprogrammes als erstes. In dieser Arbeit werden eben solche Probleme im Bereich von computerunterstützten Lernprogrammen im Einsatz im naturwissenschaftlichen Unterricht untersucht. Anhand einer Aufbereitung eines Lernprogrammes, das vom Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaft (IPN) bei der Akademie für Technik GmbH in Auftrag gegeben wurde, wird im Fach Chemie geprüft, welche Themenbereiche didaktisch sinnvoll in ein E-Learning-Programm eingebettet werden können. Ein E-Learning-Programm, also ein Programm, welches Lerninhalte mit Hilfe des Computers vermitteln soll, wird im Folgenden versucht in das Projekt Chemie im Kontext, kurz ChiK, des Leibniz-Instituts für die Pädagogik der Naturwissenschaft einzubinden. Das ChiK-Projekt bietet durch seinen problemorientierten und situierten Unterrichtscharakter Gelegenheit E-Learning-Elemente einzubauen, um diese dann anschließend mit der vorhandenen Präsenzunterrichtsstruktur zu vergleichen. Ziel ist es, eine Beurteilung über die Qualität und die Effektivität der Umsetzung abgeben zu können. Vorherige Forschungen wie das Projekt Systematische Einbeziehung von Medien, Informations- und Kommunikationstechnologien in Lehr- und Lernprozessen (SEMIK) unterstützen und untersuchen den Einsatz Neuer Medien in Schulen. Eine explizite Prüfung, an welchen Stellen E-Learning-Programme auch im naturwissenschaftlichen Bereich eingesetzt werden können, fand jedoch nicht statt. Gang der Untersuchung: Um einen Überblick über die theoretisch Möglichkeiten und eine Begriffserklärung zu erreichen, wird in Kapitel 2 der wissenschaftliche Hintergrund erläutert. Es wird der Begriff Mediendidaktik definiert (2.1), um eine Einschränkung der allgemeinen Didaktik auf den Bereich des E-Learning vorzunehmen. Ein kurzer Überblick über die bisherige Forschung der Formen des Lernens beim Menschen (2.2) erlaubt, die Möglichkeiten für einen E-Learning Einsatz zu bedenken. Mit diesen Definitionen kann nun betrachtet werden, wie ein E-Learning-Programm umgesetzt werden soll. Hierzu wird vorerst ein Blick auf die möglichen didaktischen Ansätze im E-Learning geworfen (2.3), um dann aufzuzeigen, welche pädagogisch-psychologischen Konzeptionen aktuell zur Aufbereitung genutzt werden. Diese Konzeptionen nennt man Instruktionsdesign (2.4). Ein Blick auf die möglichen Medien (2.5), die zu verwendenden Aufgabentypen (2.6) und die Wichtigkeit des Feedbackeinsatzes (2.7) zeigen die Einsatzmöglichkeiten eben dieser auf. Es kann dann der Gesamtbegriff E-Learning definiert werden und erläutert werden, welche Variationen es vom E-Learning gibt (2.8). Um einem Ansatz im praktischen Teil der Umsetzung zu haben, wird der Ablauf der Erstellung eines Lernprogrammes (3) aufgezeigt. Dies ist eine in der Praxis genutzte Vorgehensweise zur Aufbereitung und Umsetzung eines E-Learning-Programmes. Mit Hilfe dieser Aufbereitungsform kann dann das Projekt im Praxisteil angegangen werden. Kapitel 4 befasst sich mit dem Projektumfeld. Es wird der Projektrahmen (0) und das Projektziel (4.2) beschrieben. Um eine Analyse und eine Bewertung durchführen zu können, wird ein Blick auf die Didaktik in der Naturwissenschaft (4.3) geworfen und die Medienkompetenz der Schüler benannt (4.4). In Kapitel 5 werden die Inhalte dann nach Absprache mit dem Auftraggeber, dem IPN, aufbereitet. Die Aufbereitung folgt dem in Kapitel 3 aufgezeigten Ablaufschema und berücksichtigt die in Kapitel 2.2 bis 2.8 aufgezeigten Definitionen und Kriterien. Kapitel 6 analysiert die Aufbereitung mit einer Einzelanalyse (6.1). Es wird jede einzelne Lerneinheit auf seine Qualität geprüft (6.2). Dies ist notwendig, um einen Gesamteindruck von der Einbettung des Lernprogrammes in das ChiK-Projekt zu gewinnen (6.3) Ein Gesamtfazit wird dann in Kapitel 7 gezogen. Es enthält weiter einen Ausblick (7.2) auf weitere Anwendungsmöglichkeiten des Lernprogrammes.Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: 1.Einleitung7 1.1Kapitelübersicht8 2.Wissenschaftlicher Hintergrund10 2.1Definition Mediendidaktik10 2.2Wie lernt der Mensch 11 2.2.1Behaviorismus11 2.2.2Kognitivismus12 2.2.3Konstruktivismus12 2.3Didaktische Ansätze in computerunterstützten Lernprogrammen14 2.4Instruktionsdesign15 2.5Medieneinsatz18 2.5.1Bildschirmtext18 2.5.2Sprechertext20 2.5.3Grafik und Foto21 2.5.4Animation22 2.5.5Video23 2.5.6Musik24 2.5.7Geräusche/Effekte25 2.6Aufgaben25 2.6.1Auswahlaufgabe26 2.6.2Drag & Drop Aufgaben26 2.6.3Freie Texteingabe27 2.6.4Spezielle Aufgabentypen27 2.7Feedback28 2.8Definition E-Learning30 2.8.1CBT und WBT31 2.8.2Blended Learning33 3.Ablauf zur Erstellung eines Lernprogrammes34 3.1Projektinitialisierung34 3.2Erstes Briefing35 3.3Grobkonzept36 3.4Feinkonzept46 3.5Drehbuch47 3.6Drehbuchabnahme48 3.7Beta-Version48 3.8Projektabschluss49 4.Projektumfeld50 4.1Projektrahmen50 4.1.1Rolle des IPN50 4.1.2Was ist ChiK 51 4.1.3Akademie für Technik GmbH51 4.1.4Hauptschule im Bildungszentrum Mettenhof51 4.1.5Themenbereich des Projektes51 4.2Projektziel54 4.3Didaktik in der Naturwissenschaft54 4.4Medienkompetenz56 5.Aufbereitung der Inhalte (Lösungsansatz)58 5.1Projektinitialisierung58 5.2Briefings59 5.3Grobkonzept60 5.4Feinkonzept70 5.5Drehbuch70 6.Analyse und Bewertung71 6.1Einzelanalyse der Aufbereitung71 6.2Einzelbewertung der Aufbereitung80 6.3Gesamtbewertung86 6.3.1Blended Learning Ansatz86 6.3.2Umgesetzte Lerneinheiten87 6.3.3Didaktischer Ansatz88 7.Gesamtfazit90 7.1Fazit90 7.2Ausblick92 8.Literaturverzeichnis93 9.Anhang95Textprobe:Textprobe: Kapitel 3.4, Feinkonzept: Wie der Name bereits andeutet, werden im Feinkonzept alle Ergebnisse des Grobkonzeptes präzisiert. Das Feinkonzept muss alle Angaben über das Lernprogramm enthalten, die geordnet werden in Lektionen, Lerneinheiten und Lernschritte. Lektionen und Lerneinheiten sollten immer die gleiche Struktur aufweisen, um den Lernenden nicht unnötig mit der Navigation oder der Suche nach Informationen zu beschäftigen. Hat sich der Lernende im Idealfall nach der ersten Einheit an den Ablauf gewöhnt, kann er sich in den nachfolgenden Lektionen ohne Ablenkung auf die Inhalte konzentrieren. Als sinnvoll hat sich die Reihenfolge: Advance Organizer, Lernschritte und Aufgaben erwiesen. Der Advance Organizer informiert vorweg über bevorstehende Lernziele und ¿inhalte. Weiterhin werden auf dieser Informationsseite Angaben zur durchschnittlichen Bearbeitungsdauer gegeben. So kann der Lernende sich auf das, was ihn erwartet, einstellen, wodurch ein höherer Erinnerungsfaktor des Erlernten entsteht. Während der Bearbeitung der Lernschritte eignet sich der Lernende das, in den Lernzielen formulierte Wissen an, welches dann durch anschließende Aufgaben gefestigt wird. Es ist auch möglich, Aufgaben innerhalb der Lernschritte zu stellen, um komplexe Lektionen aufzulockern. Es sollte aber darauf geachtet werden, dass in allen Lektionen die gleiche Struktur von Lernschritten und Aufgaben auftritt. Die Lerneinheiten müssen im Feinkonzept genau festgelegt werden. Neben der Benennung der einzelnen Lektionen und Einheiten ist es auch wichtig die Art der jeweiligen Lerneinheit festzulegen. Mögliche Arten sind: Eingangstest, Simulation, Interaktionsphase und Abschlusstest. In dieser Weise werden auch die Lernseiten typisiert. Verschiedene Typen können hier sein Advance Organizer, Inhaltsseiten, Zusammenfassung, Aufgaben oder Glossar. Eine Typisierung ist von Vorteil um jedem Typ ein bestimmtes Seitendesign zuordnen zu können. So findet sich der Lernende schnell zurecht und erkennt bereits am Aussehen der Seite welchen Inhalt ihn erwartet. Die bereits formulierten Groblernziele werden nun in Feinlernziele zerteilt, zu denen dann die Inhalte geordnet werden. Es findet auch eine Auswahl der Medien und Interaktionen passend zu den Feinlernzielen statt. Bei der Formulierung der Feinlernziele gelten die gleichen Regeln wie bei den Groblernzielen (siehe Groblernziele). Auch eine Aufteilung in kognitive, affektive und psychomotorische Lernziele findet hier automatisch statt, da die Groblernziele ja bereits entsprechend angeordnet sind. Es ist sinnvoll die kognitiven Lernziele weiter nach der von Bloom aufgestellten Taxonomie aufgezeigt in Kapitel 3.3 Grobkonzept / Lernziele zu prüfen. Diese hilft bei der genauen effektiven Formulierung. Anhand der im Anhang 9.4 Taxonomie kognitiver Lernziele als Auszug gezeigten Tabelle, die die Taxonomie kognitiver Lernziele aufzeigt, können die Lernziele mit einem treffenden Verb formuliert werden. So erhält man eine eindeutige Aufgabenstellung, die das Endverhalten beschreibt. Sie gibt die Bedingungen an unter denen das Endverhalten geprüft wird und die den Maßstab vorgibt, der für das Erreichen des gewünschten Endverhaltens maßgeblich sein soll. Weiterhin sollte das Feinkonzept angeben, wie viel Bildschirmseiten vorhanden sein werden und wo genau sich Dokumente und Quellen zu den Inhalten befinden. Drehbuch: ¿Eine Drehbuchseite entspricht einer Bildschirmseite¿. Diese Aussage stellt eine Faustregel dar, die ein gutes Drehbuch ausmacht und einen guten Anhaltspunkt gibt, um eine effektive Nutzung gewährleisten zu können. Das Drehbuch oder auch Storyboard wird von allen Beteiligten als Grundlage zur Erstellung des Lernprogrammes herangezogen. Es liefert die Aufgabebeschreibung für die Projektmitarbeiter und gleichzeitig dem Auftraggeber ein Bild von seinem bestellten Produkt. Erst wenn der Auftraggeber das Drehbuch abgenommen hat, beginnt die eigentliche technische Produktion. Bevor jedoch der Medienautor mit dem Drehbuch beginnen kann, muss die Navigation des Lernprogrammes festgelegt werden. Dies geschieht anhand der im Grobkonzept festgelegten Struktur. Auch das Layout wird nicht vom Medienautor bestimmt und ist daher nicht Bestandteil der Drehbuchentwicklung. Nichtsdestotrotz wird man Navigation und Layout im Drehbuch wiederfinden, um eine vollständige Anleitung zur Produktion zu erhalten. Das Drehbuch hat die Ansprüche zielfördernd, zielgruppengerecht und fachlich korrekt zu sein. Weiterhin soll es eine Einheit im Verbund bilden. Ein qualitativ hochwertiges Drehbuch beschleunigt die Produktion und Qualität des Lernprogrammes. Drehbuchabnahme: Bis zur Abnahme des Drehbuches kann es einige Korrekturschleifen geben. Ein Lektor und der Projektleiter lesen das Drehbuch zuerst zur Korrektur. Erst wenn der Projektleiter mit dem Ergebnis zufrieden ist, wird das Drehbuch dem Kunden für eine mögliche weitere Korrekturschleife übergeben. Der Auftraggeber prüft das Drehbuch in erster Linie auf den Inhalt und dessen lernzielgerechte Umsetzung. Gibt der Auftraggeber nach der letzten Korrekturschleife seine Zustimmung, kann die technische Produktion beginnen. Je nach Umfang kann es sinnvoll sein, bereits vor Fertigstellung des gesamten Drehbuches einzelne Teilabschnitte zur Korrektur zu geben. Sind diese dann abgenommen, kann die technische Produktion bereits beginnen, was eine Zeit- und Kostenersparnis bewirkt. Ein Teilabschnitt, der zur Zwischenabnahme gegeben wird, sollte allerdings nicht kleiner als 100 Seiten sein. Beta-Version: Sind alle Inhalte ein gepflegt, das Design umgesetzt und die Lernsoftware technisch errichtet also entwickelt, dann steht eine Beta-Version der Lernsoftware zur Verfügung. Diese Version kann man als Prototyp umschreiben, welche noch nicht abgenommen ist und nun auf technische wie auch inhaltliche Fehler geprüft und korrigiert werden muss. Tatsächlich kann es aber auch an einigen Stellen zur Änderung der Struktur kommen, was bei sorgfältiger Bearbeitung der vorhergehenden Schritte sicherlich selten auftritt. Tester während dieser Testphase sind alle Teammitglieder des Projektes, damit jeder nicht nur seine eigene Arbeit überprüft. Ein distanzierter Blick kann möglicherweise übersehende Fehler am eigenen Produkt aufdecken. Auch bewusst heterogen ausgewählte Lernende der Zielgruppe können an dem Test teilnehmen, um einen Eindruck von der Akzeptanz und der Usability, der Nutzerfreundlichkeit des Programmes, zu gewinnen. So können kleine Stolpersteine, die einem Produzierenden nicht aufgefallen sind, noch entfernt werden. Projektabschluss: Ist die Testphase abgeschlossen und das Lernprogramm entsprechend korrigiert worden, folgt die Übergabe an den Kunden. Je nach Absprache kann dies das Einrichten im Internet/Intranet, die Erstellung einer Rohversion auf einem Medium oder auch sogar eine entsprechende Vervielfältigung sein. Weiterfolgend ist es sinnvoll eine evaluierende Qualitätsprüfung über den Projektverlauf zu errichten. Auch eine Prüfung der Transferleistung bei den Lernenden kann durchgeführt werden, um Erfahrungen für das nächste Projekt zu dokumentieren. Ein nachfolgender Support kann vertraglich festgehalten werden. Er sichert eine ständige Aktualität der Inhalte und eine mögliche Fehlerbehebung. Der Umfang dieses Supports ist Vertragssache. Mediendidaktische Aufbereitung naturwissenschaftlicher Inhalte: Inhaltsangabe:Einleitung: ¿Computer-based educational approaches, and specifically e-Learning, have the potential to impact positively on the entire spectrum of education (¿)¿. Sollte aber an dieser Stelle nicht auch die Frage gestellt werden, in welchen Bereichen und i, Diplomica Verlag

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Mediendidaktische Aufbereitung naturwissenschaftlicher Inhalte - Eric Mispelbaum
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Eric Mispelbaum:
Mediendidaktische Aufbereitung naturwissenschaftlicher Inhalte - Erstausgabe

2008, ISBN: 9783836616768

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[ED: 1], Auflage, eBook Download (PDF), eBooks, [PU: diplom.de]

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