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Globalisierung in der öffentlichen Debatte - Nico Drimecker
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Nico Drimecker:

Globalisierung in der öffentlichen Debatte - neues Buch

2007, ISBN: 9783836616843

ID: 9783836616843

Deutungsmuster zweier Diskursstränge zum G8-Gipfel 2007 Inhaltsangabe:Einleitung: ¿Es geht also bei Globalisierung weder nur um technische noch nur um ökonomische Dinge. Auch handelt es sich keineswegs nur um die größte Herausforderung, vor der die Konzern- und Regierungschefs stehen. Es ist alles dies, aber es ist zugleich etwas sehr viel Wichtigeres. Es geht darum, wie du und ich unser Leben führen¿. Der Globalisierungsbegriff genießt eine große Popularität in politischen Reden und der Presselandschaft, er ist eine oft unbewusste Erfahrung im Alltag und ein beliebter Gegenstand für Forschungsprojekte. Die vorliegende Arbeit gründet auf der Beobachtung, dass sehr konträre Meinungen und Vorstellungen von Globalisierung bestehen, wie das obige Zitat von Martin Albrow ankündigt. Dies lässt sich auch am jährlichen G8-Gipfel erkennen, zu dem eine Vielzahl von Aussagen über Globalisierung in die öffentliche Debatte gelangen (können). Das Treffen der Regierungschefs der acht ¿wichtigsten¿ Industrienationen und die öffentliche Diskussion zu diesem Ereignis bieten vielen Akteuren die Gelegenheit, sich und ihren Meinungen Gehör zu verschaffen und so ¿(geht es) bei den G8-Gipfeln und den Protesten der sozialen Bewegungen immer auch um die Deutung der Welt.¿ Dies führt zur übergeordneten Forschungsfrage: Wie werden die Ereignisse rund um den G8-Gipfel aufgenommen und wiedergegeben Erinnert man sich zurück an den diesjährigen Gipfel in Heiligendamm, ist es wahrscheinlich, dass schnell die Bilder der Auseinandersetzungen zwischen Polizisten und Demonstrierenden, die in Rostock stattgefunden haben, ins Gedächtnis kommen. Deshalb stellt sich die vorliegende Arbeit die Frage, welche inhaltlichen Auseinandersetzungen über Globalisierung(sprozesse) und mit ihnen verbundene politische und gesellschaftliche Verhältnisse zu diesem Ereignis in die Öffentlichkeit getragen wurden. Aufgabe der Untersuchung ist es, die symbolischen Deutungskämpfe, die abseits der scheinbar dominierenden Gewaltdebatte stattfanden bzw. sich hinter dieser verbargen, zu extrahieren. Der Fokus wird dabei auf das World Wide Web (WWW) als institutionalisierter Ort der Bedeutungsproduktion gelegt. Ähnlich zu den Gedanken von Bertolt Brecht, Walter Benjamin und zu Netzwerktheorien der 1990er Jahre wird das WWW zum Teil heute noch als neuer Demokratiehoffnungsträger gesehen, was den Fokus so interessant macht. Um möglichst unterschiedliche Ergebnisse bei der Analyse zu erhalten, wurden für die Analyse zwei Aussageproduktionsstätten gewählt, deren Autorschaft und Produktionsbedingungen sehr unterschiedlich sind. SPIEGEL ONLINE unterliegt als ökonomischer Betrieb marktwirtschaftlichen Bedingungen und produziert Aussagen aus einem geschlossen Sprecherkreis, der Redaktion, heraus. INDYMEDIA hingegen ist kein ökonomischer Betrieb und bietet als partizipatives Format einer unbegrenzten Zahl von Menschen die Möglichkeit, zum Sprecher zu werden. Zudem halten Neuberger et al. fest, dass ¿(u)nter den partizipativen Formaten des Web 2.0 bisher vor allem Weblogs und die Online-Enzyklopädie Wikipedia empirisch untersucht worden (sind).¿ Auch um diese Lücke etwas zu schließen, wurde INDYMEDIA als zweites Untersuchungsobjekt gewählt. Um diesen ¿Kampf der Interpretationen¿ zu analysieren, bietet sich die diskursanalytische Forschungsperspektive an, wofür sich diese Arbeit an Michel Foucault orientiert. Unter Diskurs wird die kollektive ¿Aussagepraxis bzw. Gesamtheit von Aussageereignissen, die im Hinblick auf institutionell stabilisierte gemeinsame Strukturmuster, Praktiken, Regeln und Ressourcen der Bedeutungserzeugung untersucht werden¿, verstanden. Ein Diskurs ist somit nicht die physische Welt, sondern eher als Bedeutungswelt zu verstehen. Der Diskursbegriff verweist auf eine Art ¿Sinnregion¿, die durch Muster von Deutungen (mit)bestimmt wird. Die Aussagensysteme von INDYMEDIA und SPIEGEL ONLINE dienen damit der Wissensordnung und tragen so zur (Re-)Produktion und (Re-)Transformation von Meinungen und Vorstellungen von Globalisierung bei. Ziel der Arbeit ist es, die Deutungsmuster der Diskursstränge zu (re-)konstruieren, die den Adressaten als Interpretationsgrundlage der Wirklichkeit dienen, und schließlich aggregiert werden sollen zu einer Position, wie Globalisierung gedeutet wird. Das Analysematerial stammt aus dem Zeitraum 1. bis 9. Juni 2007 und beginnt damit einen Tag vor der internationalen Großdemonstration in Rostock und endet einen Tag nach dem offiziellen Ende des G8-Gipfels. Die Untersuchung orientiert sich am G8-Gipfel, weil er von INDYMEDIA und SPIEGEL ONLINE im selben Zeitraum maßgeblicher Gegenstand der kommunikativen Auseinandersetzungen war weil er als politisches und mediales Großereignis besonders herausgestellt wird und wurde und als solches ¿die Richtung und Qualität des Diskursstrangs (und des darüber liegenden (Globalisierungs-)Diskurses Anm. ND) (¿) mehr oder minder stark beeinfluss(t)¿ und weil es sich für öffentliche Diskurse anbietet, sie in massenmedialen Angeboten zu untersuchen. Im Mittelpunkt dieser Arbeit stehen folgende Forschungsfragen: Wie werden die Ereignisse rund um den G8-Gipfel in Heiligendamm von INDYMEDIA und SPIEGEL ONLINE verarbeitet und interpretiert Welche Einstellungen zum politischen und gesellschaftlichen Status quo gehen aus der Verarbeitung und Interpretation der Ereignisse im INDYMEDIA- und SPIEGEL ONLINE-G8-Diskursstrang hervor Inwieweit beschreibt die Verarbeitung und Interpretation der gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Demonstrierenden und Polizisten ein grundsätzliches Verhältnis zwischen Staat und Bürger Wie vollzieht sich Globalisierung laut INDYMEDIA- und SPIEGEL ONLINE-G8-Diskursstrang Gang der Untersuchung: Zur Beantwortung der oben genannten Fragen wird im Anschluss an die Einleitung zuerst der Globalisierungsbegriff erklärt. Dazu wird im ersten Abschnitt gezeigt, was Globalisierung sein kann (2.1.1), im zweiten werden die G8-Staaten bzw. -Treffen (2.1.2) sowie die Globalisierungskritiker (2.1.3) beschrieben. Zwar soll dieses Kapitel rein deskriptiv sein, jedoch wird aufgrund der verwendeten Quellen bereits in den Diskurs ¿eingetaucht¿. Dies soll in der späteren Analyse Früchte tragen, wenn bereits in diesem Kapitel Diskurspositionen angedeutet werden, die sich möglicherweise in den zwei Diskurssträngen wieder finden lassen. Die Beschreibung von Globalisierung, der G8-Staaten und der Globalisierungskritiker beschränkt sich auf deren Grundzüge. Im zweiten Teil des Kapitels wird die Diskursebene knapp charakterisiert, wofür die zwei Untersuchungsobjekte INDYMEDIA und SPIEGEL ONLINE beschrieben werden. Den theoretischen Rahmen spannt das dritte Kapitel auf. Im ersten Teil soll die Forschungsperspektive dargelegt werden. Dazu wird zuerst in die Theorie des Diskurses eingeführt, wofür pragmatische Aspekte der Foucaultschen Diskurstheorie herangezogen werden (3.1.1). Anschließend wird der Diskurs ¿geordnet¿, indem die zum Verständnis und Nachvollzug der forschungspraktischen Umsetzung benötigten Arbeitsbegriffe eingeführt werden (3.1.2). Hierbei orientiert sich die Arbeit vor allem an Keller sowie an Jäger. Mit diesem Teil (3.1) wird sich der Forschungsperspektive zunächst nur angenähert insofern steht hier nicht die konkrete methodische Ausformung im Mittelpunkt, sondern die Entfaltung eines grundlegenden Verständnisses der Forschungsperspektive. Im zweiten Teil des Kapitels wird eine theoretisch-begriffliche Fundierung gelegt, die den Untersuchungsgegenstand kennzeichnet. Dazu wird der Öffentlichkeitsbegriff erläutert (3.2.1 3.2.2) und das Konzept Gegenöffentlichkeit vorgestellt (3.2.3). Schließlich sollen die Konstrukte Öffentlichkeit und Diskurs verbunden werden, was gleichzeitig eine Synthese der vorangegangen Abschnitte des Kapitels darstellt (3.2.4). Auf dieser Basis kann im dritten Teil das konkrete diskursanalytische Instrumentarium für die Untersuchung entwickelt werden (3.3). Die Ergebnisse der forschungspraktischen Umsetzung zeigt das vierte Kapitel. Dazu werden zuerst die Phänomen- und Problemstrukturen der Diskursstränge kurz dargestellt (4.1), um darauf aufbauend die Deutungsmuster zu (re-)konstruieren (4.2.1 4.2.2). Schließlich werden alle (Zwischen-)Ergebnisse im Zusammenhang betrachtet und resümiert, wie Globalisierung in den zwei G8-Diskurssträngen verstanden wird. Bilanz wird im fünften Kapitel gezogen. Darin wird die theoretische und methodische Arbeit bewertet sowie Probleme und Fragen diskutiert, die während der Untersuchung entstanden sind. Im Anhang finden sich die Artikel, die bis zum Schluss im Datenkorpus geblieben sind, sowie ein Teiltranskript des Interviews mit Gershom Schwalfenberg.Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: 1.Einleitung5 1.1Themenstellung und Zielsetzung5 1.2Gang der Untersuchung7 2.Das Untersuchungsfeld9 2.1Globalisierung und Akteure in der öffentlichen Debatte9 2.1.1Was ist Globalisierung 9 2.1.1.1Inhalte von Globalisierungsdimensionen13 2.1.1.2Interdependenzen, Chancen und Risiken17 2.1.1.3Global Governance22 2.1.2Die großen Acht25 2.1.3Globalisierungskritiker - G8-Gegner33 2.2Mediale Angebote im World Wide Web43 2.2.1INDYMEDIA45 2.2.2SPIEGEL ONLINE49 2.3Zwischenresümee51 3.Theoretischer Rahmen53 3.1Methodische Annäherung53 3.1.1Der Diskursbegriff53 3.1.2Begriffserläuterungen und theoretische Prämissen58 3.2Öffentlichkeit und Gegenöffentlichkeit63 3.2.1Der Öffentlichkeitsbegriff64 3.2.2Strukturen von Öffentlichkeiten: Forum und Arena66 3.2.3Gegenöffentlichkeit als Kampfbegriff68 3.2.4Zum Verhältnis von Öffentlichkeit und Diskurs71 3.3Methodologisches Konzept76 3.3.1Korpuserstellung77 3.3.2Oberflächenanalyse78 3.3.3Rekonstruktion der diskursiven Beziehungen80 4.Vergleich von INDYMEDIA und SPIEGEL ONLINE83 4.1Zwischenergebnis der Datenauswertung: Phänomen- und Problemstrukturen83 4.2Ergebnis: Deutungsmuster der Diskursstränge87 4.2.1Narrative Struktur und Deutungsmuster des INDYMEDIA-G8-Diskursstrangs87 4.2.2Narrative Struktur und Deutungsmuster des SPIEGEL ONLINE-G8-Diskursstrangs103 4.3Resümierender Vergleich und Rückschlüsse auf das Ideologem ¿Globalisierung¿118 5.Fazit124 5.1Theoretische und methodische Evaluation124 5.2Ausblick126 6.Quellenverzeichnis128 6.1Primärquellen128 6.2Sekundärquellen128 ANHANG Dossier4 Tabellarische Übersicht des Dossiers5 INDYMEDIA-Texte11 SPIEGEL ONLINE-Texte114 Teiltranskript des Interviews mit Gershom Schwalfenberg236Textprobe:Textprobe: Kapitel 3.2.3, Gegenöffentlichkeit als Kampfbegriff: Der Grund, dass dem Gegenöffentlichkeitsbegriff in dieser Arbeit Aufmerksamkeit geschenkt werden muss, liegt in seiner diskursiven Verwendung. Gegenöffentlichkeit wird hier nicht als eine ¿ wie auch immer geartete ¿ spezifische Form von Öffentlichkeit betrachtet, obwohl dies der Begriff vorgibt. Folglich umschreibt sie auch keinen machtfreien Bereich, was teilweise mit ihr assoziiert wird, denn: ¿Wo es Macht gibt, gibt es Widerstand. Und doch oder vielmehr gerade deswegen liegt der Widerstand niemals außerhalb der Macht.¿ Ferner kann es ¿die¿ Gegenöffentlichkeit nicht geben, wenn auch nicht ¿die¿ Öffentlichkeit existiert. Wie Hickethier festhält, entstand der Gegenöffentlichkeitsbegriff aus der Vorstellung einer Opposition zweier Öffentlichkeiten ¿ bspw. konstituiert sich im Habermas¿schen Verständnis bürgerliche Öffentlichkeit als Gegenöffentlichkeit zur feudalen Öffentlichkeit ¿ und so beginnt auch für Spehr Gegenöffentlichkeit ¿(¿) mit der Erfahrung, sich mit seinem Anliegen in der vorfindlichen Öffentlichkeit nicht äußern zu können, nicht frei äußern zu können, oder mit seiner Stimme keinen Einfluss zu haben sie besteht in der Konsequenz, die Regeln dieser Öffentlichkeit brechen zu müssen, um wahrgenommen zu werden oder sich austauschen zu können¿. Dabei zielt Gegenöffentlichkeit immer ¿auf eine kollektive Praxis.¿ Im Laufe der Zeit hat sich dabei u.a. Kommunikationsguerilla als eine besondere Form von Gegenöffentlichkeit herausgebildet. Worauf es bei dieser Form wie auch bei der Nutzung neuer Medien, d.h. der ¿Vernetzung von unten¿, und den damit zusammenhängenden Hoffnungen zu einem emanzipativen Gebrauch von Medien und einhergehenden demokratischeren Verhältnissen ankommt, ist, dass der hegemoniale Diskurs gestört werden soll. ¿In der Aufhebung der Trennung von Macherinnen und Publikum liegt die Hoffnung auf die emanzipative Kraft der Rezipientinnen und Rezipienten begründet.¿ Mit der dadurch (vermeintlich) erreichten direkten ¿Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an den politischen Diskussions- und Entscheidungsprozessen verspricht man sich ein Aufbrechen vermachteter Strukturen.¿ Diese Hoffnung ¿ so die hier vertretene These ¿ ist jedoch falsch, da, wie oben erwähnt, Öffentlichkeit und Gegenöffentlichkeit keine machtfreien Sphären sind. Trotzdem schimmert diese Hoffnung im Mission Statement von INDYMEDIA durch die Möglichkeit, gleichzeitig senden und empfangen zu können wird hier zur ¿Chiffre für wahrhaft demokratische Verhältnisse¿ erhoben. Nach Spehr bezeichnet der Begriff Gegenöffentlichkeit ¿in erster Linie eine Politik, eine soziale Praxis mit emanzipativen Zielen.¿ Damit es zu Emanzipation der Massen kommt, wird angestrebt, jene Öffentlichkeit, die den institutionellen Rahmen für den hegemonialen Diskurs bereitet ¿ und die Spehr als ¿herrschende Öffentlichkeit¿ bezeichnet ¿, gezielt zu stören, zu dekonstruieren oder eine ¿andere(n), zur herrschenden oppositionellen Öffentlichkeit¿ zu konstruieren. In zweiter Linie bezeichne Gegenöffentlichkeit ¿auch einen Kreis von Akteuren und Rezipienten, das heißt eine nicht mit der herrschenden übereinstimmende andere Öffentlichkeit¿ und ¿manchmal wird Gegenöffentlichkeit auch mit einem bestimmten sozialen Raum identifiziert¿. Hierzu halten Plake et al. fest, dass die Informationen und Meinungen, die durch ¿die Gegenöffentlichkeit¿ verbreitet werden, ¿nicht an bestimmte Personen adressiert sind¿, weshalb nur ¿in begrenztem Maße Öffentlichkeit zustande (kommt).¿ Die Begrenzung bezieht sich dabei vor allem auf Eingeweihte und denen, ¿die ihnen nahe stehen¿. Soll ein Adressat beeinflusst werden, muss der entsprechende Tatbestand oder das Ereignis zuerst als Thema definiert und dann als Problem etikettiert werden. Es werden ¿Diskrepanzen zwischen Ist-Zuständen und Soll-Zuständen gekennzeichnet¿. Die Auswirkung auf die Lebenspraxis kann durch Konkretisierung erreicht werden, d.h. ¿durch Herstellung von Betroffenheit¿, weil die ¿eigene Lebenspraxis negativ tangier(t) wird¿, oder durch Abstraktion, indem das Them, Diplomica Verlag

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Globalisierung in der öffentlichen Debatte - Nico Drimecker
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Globalisierung in der öffentlichen Debatte - neues Buch

2007, ISBN: 9783836616843

ID: 0df352fb76c5fe1ca0ad951d47dec937

Magisterarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Printmedien, Presse, Note: 1,3, Leuphana Universität Lüneburg (Angewandte Kulturwissenschaften, Sprache und Kommunikation), Sprache: Deutsch Inhaltsangabe:Einleitung: ?Es geht also bei Globalisierung weder nur um technische noch nur um ökonomische Dinge. Auch handelt es sich keineswegs nur um die grösste Herausforderung, vor der die Konzern- und Regierungschefs stehen. Es ist alles dies, aber es ist zugleich etwas sehr viel Wichtigeres. Es geht darum, wie du und ich unser Leben führen?. Der Globalisierungsbegriff geniesst eine grosse Popularität in politischen Reden und der Presselandschaft, er ist eine oft unbewusste Erfahrung im Alltag und ein beliebter Gegenstand für Forschungsprojekte. Die vorliegende Arbeit gründet auf der Beobachtung, dass sehr konträre Meinungen und Vorstellungen von Globalisierung bestehen, wie das obige Zitat von Martin Albrow ankündigt. Dies lässt sich auch am jährlichen G8-Gipfel erkennen, zu dem eine Vielzahl von Aussagen über Globalisierung in die öffentliche Debatte gelangen (können). Das Treffen der Regierungschefs der acht ?wichtigsten? Industrienationen und die öffentliche Diskussion zu diesem Ereignis bieten vielen Akteuren die Gelegenheit, sich und ihren Meinungen Gehör zu verschaffen und so ?(geht es) bei den G8-Gipfeln und den Protesten der sozialen Bewegungen immer auch um die Deutung der Welt.? Dies führt zur übergeordneten Forschungsfrage: Wie werden die Ereignisse rund um den G8-Gipfel aufgenommen und wiedergegeben? Erinnert man sich zurück an den diesjährigen Gipfel in Heiligendamm, ist es wahrscheinlich, dass schnell die Bilder der Auseinandersetzungen zwischen Polizisten und Demonstrierenden, die in Rostock stattgefunden haben, ins Gedächtnis kommen. Deshalb stellt sich die vorliegende Arbeit die Frage, welche inhaltlichen Auseinandersetzungen über Globalisierung(sprozesse) und mit ihnen verbundene politische und gesellschaftliche Verhältnisse zu diesem Ereignis in die Öffentlichkeit getragen wurden. Aufgabe der Untersuchung ist es, die symbolischen Deutungskämpfe, die abseits der scheinbar dominierenden Gewaltdebatte stattfanden bzw. sich hinter dieser verbargen, zu extrahieren. Der Fokus wird dabei auf das World Wide Web (WWW) als institutionalisierter Ort der Bedeutungsproduktion gelegt. Ähnlich zu den Gedanken von Bertolt Brecht, Walter Benjamin und zu Netzwerktheorien der 1990er Jahre wird das WWW zum Teil heute noch als neuer Demokratiehoffnungsträger gesehen, was den Fokus so interessant macht. Um möglichst unterschiedliche Ergebnisse bei der Analyse zu erhalten, wurden für die Analyse zwei Aussageproduktionsstätten gewählt, deren Autorschaft und Produktionsbedingungen sehr unterschiedlich sind. SPIEGEL ONLINE unterliegt als ökonomischer Betrieb marktwirtschaftlichen Bedingungen und produziert Aussagen aus einem geschlossen Sprecherkreis, der Redaktion, heraus. INDYMEDIA hingegen ist kein ökonomischer Betrieb und bietet als partizipatives Format einer unbegrenzten Zahl von Menschen die Möglichkeit, zum Sprecher zu werden. Zudem halten Neuberger et al. fest, dass ?(u)nter den partizipativen Formaten des Web 2.0 bisher vor allem Weblogs und die Online-Enzyklopädie Wikipedia empirisch untersucht worden (sind).? Auch um diese Lücke etwas zu schliessen, wurde INDYMEDIA als zweites Untersuchungsobjekt gewählt. Um diesen ?Kampf der Interpretationen? zu analysieren, bietet sich die diskursanalytische Forschungsperspektive an, wofür sich diese Arbeit an Michel Foucault orientiert. Unter Diskurs wird die kollektive ?Aussagepraxis bzw. Gesamtheit von Aussageereignissen, die im Hinblick auf institutionell stabilisierte gemeinsame Strukturmuster, Praktiken, Regeln und Ressourcen der Bedeutungserzeugung untersucht werden?, verstanden. Ein Diskurs ist somit nicht die physische Welt, sondern eher als Bedeutungswelt zu verstehen. Der Diskursbegriff verweist auf eine Art ?Sinnregion?, die durch Muster von Deutungen (mit)bestimmt wird. Die Aussagensysteme von INDYMEDIA und SPIEGEL ONLINE dienen damit der Wissensordnung und tragen so zur (Re-)Produktion und (Re-)Transformation von Meinungen und Vorstellungen von Glob eBooks / Fachbücher / Medienwissenschaft, Diplom.de

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2007

ISBN: 9783836616843

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Magisterarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Printmedien, Presse, Note: 1,3, Leuphana Universität Lüneburg (Angewandte Kulturwissenschaften, Sprache und Kommunikation), Sprache: Deutsch Inhaltsangabe:Einleitung:?Es geht also bei Globalisierung weder nur um technische noch nur um ökonomische Dinge. Auch handelt es sich keineswegs nur um die größte Herausforderung, vor der die Konzern- und Regierungschefs stehen. Es ist alles dies, aber es ist zugleich etwas sehr viel Wichtigeres. Es geht darum, wie du und ich unser Leben führen?.Der Globalisierungsbegriff genießt eine große Popularität in politischen Reden und der Presselandschaft, er ist eine oft unbewusste Erfahrung im Alltag und ein beliebter Gegenstand für Forschungsprojekte. Die vorliegende Arbeit gründet auf der Beobachtung, dass sehr konträre Meinungen und Vorstellungen von Globalisierung bestehen, wie das obige Zitat von Martin Albrow ankündigt. Dies lässt sich auch am jährlichen G8-Gipfel erkennen, zu dem eine Vielzahl von Aussagen über Globalisierung in die öffentliche Debatte gelangen (können). Das Treffen der Regierungschefs der acht ?wichtigsten? Industrienationen und die öffentliche Diskussion zu diesem Ereignis bieten vielen Akteuren die Gelegenheit, sich und ihren Meinungen Gehör zu verschaffen und so ?(geht es) bei den G8-Gipfeln und den Protesten der sozialen Bewegungen immer auch um die Deutung der Welt.? Dies führt zur übergeordneten Forschungsfrage: Wie werden die Ereignisse rund um den G8-Gipfel aufgenommen und wiedergegeben?Erinnert man sich zurück an den diesjährigen Gipfel in Heiligendamm, ist es wahrscheinlich, dass schnell die Bilder der Auseinandersetzungen zwischen Polizisten und Demonstrierenden, die in Rostock stattgefunden haben, ins Gedächtnis kommen. Deshalb stellt sich die vorliegende Arbeit die Frage, welche inhaltlichen Auseinandersetzungen über Globalisierung(sprozesse) und mit ihnen verbundene politische und gesellschaftliche Verhältnisse zu diesem Ereignis in die Öffentlichkeit getragen wurden. Aufgabe der Untersuchung ist es, die symbolischen Deutungskämpfe, die abseits der scheinbar dominierenden Gewaltdebatte stattfanden bzw. sich hinter dieser verbargen, zu extrahieren.Der Fokus wird dabei auf das World Wide Web (WWW) als institutionalisierter Ort der Bedeutungsproduktion gelegt. Ähnlich zu den Gedanken von Bertolt Brecht, Walter Benjamin und zu Netzwerktheorien der 1990er Jahre wird das WWW zum Teil heute noch als neuer Demokratiehoffnungsträger gesehen, was den Fokus so interessant macht. Um möglichst unterschiedliche Ergebnisse bei der Analyse zu erhalten, wurden für die Analyse zwei Aussageproduktionsstätten gewählt, deren Autorschaft und Produktionsbedingungen sehr unterschiedlich sind. SPIEGEL ONLINE unterliegt als ökonomischer Betrieb marktwirtschaftlichen Bedingungen und produziert Aussagen aus einem geschlossen Sprecherkreis, der Redaktion, heraus. INDYMEDIA hingegen ist kein ökonomischer Betrieb und bietet als partizipatives Format einer unbegrenzten Zahl von Menschen die Möglichkeit, zum Sprecher zu werden. Zudem halten Neuberger et al. fest, dass ?(u)nter den partizipativen Formaten des Web 2.0 bisher vor allem Weblogs und die Online-Enzyklopädie Wikipedia empirisch untersucht worden (sind).? Auch um diese Lücke etwas zu schließen, wurde INDYMEDIA als zweites Untersuchungsobjekt gewählt.Um diesen ?Kampf der Interpretationen? zu analysieren, bietet sich die diskursanalytische Forschungsperspektive an, wofür sich diese Arbeit an Michel Foucault orientiert. Unter Diskurs wird die kollektive ?Aussagepraxis bzw. Gesamtheit von Aussageereignissen, die im Hinblick auf institutionell stabilisierte gemeinsame Strukturmuster, Praktiken, Regeln und Ressourcen der Bedeutungserzeugung untersucht werden?, verstanden. Ein Diskurs ist somit nicht die physische Welt, sondern eher als Bedeutungswelt zu verstehen. Der Diskursbegriff verweist auf eine Art ?Sinnregion?, die durch Muster von Deutungen (mit)bestimmt wird. Die Aussagensysteme von INDYMEDIA und SPIEGEL ONLINE dienen damit der Wissensordnung und tragen so zur (Re-)Produktion und (Re-)Transformation von Meinungen und Vorstellungen von Globalisi eBooks / Fachbücher / Medienwissenschaft, Diplom.de

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Magisterarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Printmedien, Presse, Note: 1,3, Leuphana Universität Lüneburg (Angewandte Kulturwissenschaften, Sprache und Kommunikation), Sprache: Deutsch Inhaltsangabe:Einleitung: ?Es geht also bei Globalisierung weder nur um technische noch nur um ökonomische Dinge. Auch handelt es sich keineswegs nur um die größte Herausforderung, vor der die Konzern- und Regierungschefs stehen. Es ist alles dies, aber es ist zugleich etwas sehr viel Wichtigeres. Es geht darum, wie du und ich unser Leben führen?. Der Globalisierungsbegriff genießt eine große Popularität in politischen Reden und der Presselandschaft, er ist eine oft unbewusste Erfahrung im Alltag und ein beliebter Gegenstand für Forschungsprojekte. Die vorliegende Arbeit gründet auf der Beobachtung, dass sehr konträre Meinungen und Vorstellungen von Globalisierung bestehen, wie das obige Zitat von Martin Albrow ankündigt. Dies lässt sich auch am jährlichen G8-Gipfel erkennen, zu dem eine Vielzahl von Aussagen über Globalisierung in die öffentliche Debatte gelangen (können). Das Treffen der Regierungschefs der acht ?wichtigsten? Industrienationen und die öffentliche Diskussion zu diesem Ereignis bieten vielen Akteuren die Gelegenheit, sich und ihren Meinungen Gehör zu verschaffen und so ?(geht es) bei den G8-Gipfeln und den Protesten der sozialen Bewegungen immer auch um die Deutung der Welt.? Dies führt zur übergeordneten Forschungsfrage: Wie werden die Ereignisse rund um den G8-Gipfel aufgenommen und wiedergegeben? Erinnert man sich zurück an den diesjährigen Gipfel in Heiligendamm, ist es wahrscheinlich, dass schnell die Bilder der Auseinandersetzungen zwischen Polizisten und Demonstrierenden, die in Rostock stattgefunden haben, ins Gedächtnis kommen. Deshalb stellt sich die vorliegende Arbeit die Frage, welche inhaltlichen Auseinandersetzungen über Globalisierung(sprozesse) und mit ihnen verbundene politische und gesellschaftliche Verhältnisse zu diesem Ereignis in die Öffentlichkeit getragen wurden. Aufgabe der Untersuchung ist es, die symbolischen Deutungskämpfe, die abseits der scheinbar dominierenden Gewaltdebatte stattfanden bzw. sich hinter dieser verbargen, zu extrahieren. Der Fokus wird dabei auf das World Wide Web (WWW) als institutionalisierter Ort der Bedeutungsproduktion gelegt. Ähnlich zu den Gedanken von Bertolt Brecht, Walter Benjamin und zu Netzwerktheorien der 1990er Jahre wird das WWW zum Teil heute noch als neuer Demokratiehoffnungsträger gesehen, was den Fokus so interessant macht. Um möglichst unterschiedliche Ergebnisse bei der Analyse zu erhalten, wurden für die Analyse zwei Aussageproduktionsstätten gewählt, deren Autorschaft und Produktionsbedingungen sehr unterschiedlich sind. SPIEGEL ONLINE unterliegt als ökonomischer Betrieb marktwirtschaftlichen Bedingungen und produziert Aussagen aus einem geschlossen Sprecherkreis, der Redaktion, heraus. INDYMEDIA hingegen ist kein ökonomischer Betrieb und bietet als partizipatives Format einer unbegrenzten Zahl von Menschen die Möglichkeit, zum Sprecher zu werden. Zudem halten Neuberger et al. fest, dass ?(u)nter den partizipativen Formaten des Web 2.0 bisher vor allem Weblogs und die Online-Enzyklopädie Wikipedia empirisch untersucht worden (sind).? Auch um diese Lücke etwas zu schließen, wurde INDYMEDIA als zweites Untersuchungsobjekt gewählt. Um diesen ?Kampf der Interpretationen? zu analysieren, bietet sich die diskursanalytische Forschungsperspektive an, wofür sich diese Arbeit an Michel Foucault orientiert. Unter Diskurs wird die kollektive ?Aussagepraxis bzw. Gesamtheit von Aussageereignissen, die im Hinblick auf institutionell stabilisierte gemeinsame Strukturmuster, Praktiken, Regeln und Ressourcen der Bedeutungserzeugung untersucht werden?, verstanden. Ein Diskurs ist somit nicht die physische Welt, sondern eher als Bedeutungswelt zu verstehen. Der Diskursbegriff verweist auf eine Art ?Sinnregion?, die durch Muster von Deutungen (mit)bestimmt wird. Die Aussagensysteme von INDYMEDIA und SPIEGEL ONLINE dienen damit der Wissensordnung und tragen so zur (Re-)Produktion und (Re-)Transformation von Meinungen und Vorstellungen von Glob eBooks / Fachbücher / Medienwissenschaft, Diplom.de

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