. .
Deutsch
Deutschland
Ähnliche Bücher
Weitere, andere Bücher, die diesem Buch sehr ähnlich sein könnten:
Suchtools
Anmelden

Anmelden mit Facebook:

Registrieren
Passwort vergessen?


Such-Historie
Merkliste
Links zu eurobuch.de

Dieses Buch teilen auf…
..?
Buchtipps
Aktuelles
Tipp von eurobuch.de
Werbung
Bezahlte Anzeige
FILTER
- 0 Ergebnisse
Kleinster Preis: 38.00 EUR, größter Preis: 43.01 EUR, Mittelwert: 39.22 EUR
Anforderungen an die Avatargestaltung für online Lehr-/Lernszenarien am Beispiel von Second Life - Marie-Louise Neumann
Vergriffenes Buch, derzeit bei uns nicht verfügbar.
(*)
Marie-Louise Neumann:

Anforderungen an die Avatargestaltung für online Lehr-/Lernszenarien am Beispiel von Second Life - neues Buch

2010, ISBN: 9783842844469

ID: 9783842844469

Inhaltsangabe:Einleitung: Fittkau und Maaß (2008) führten im Jahr 2007 eine schriftliche Internet-Umfrage (25. WWW-Benutzer-Analyse (W3B)) zu den Personen, die Second Life aktiv nutzen, durch. Die Stichprobe umfasste 100.272 deutschsprachige Personen (vgl. Fittkau und Maaß 2008b, Übersicht zum Report, www). 71,4% der gesamten Internet-Nutzer (m/w) war die virtuelle Welt Second Life ein Begriff. Junge Menschen unter 20 Jahren waren mit 83,7% der größte Teil der befragten Personen. Knapp darauf folgten junge Erwachsene im Alter von 20-29 Jahren mit 82,0%. Insgesamt war Second Life zu der Zeit mit 75,3% Männern bekannter als Frauen (67,2%). Second Life ist heutzutage nicht nur sehr bekannt, sondern hat auch den Einstieg in den Sektor Bildung geschafft. Die Universität Duisburg-Essen führte beispielsweise im Sommersemester 2009 erneut ein Seminar in Second Life durch, in der sie auch mit entsprechendem Land und Universitätsgebäuden vertreten ist. Um teilnehmen zu können, haben sich die Teilnehmer auf dieser Plattform angemeldet und einen sogenannten `Avatar` mit Phantasienamen kreiert. Mit diesen virtuellen Stellvertretern sind die Studenten (m/w) der Dozentin in Second Life gegenüber getreten. Die Kommunikation hat via Ton und Schrift stattgefunden, während je nach Anforderung zusätzlich die Avatare gesteuert wurden. Die Teilnehmer (m/w) hatten bei der Wahl und Gestaltung ihrer Avatare vielfältige Möglichkeiten und konnten sie an persönliche Präferenzen anpassen. Die Avatargestaltung erhebt jedoch keinen Anspruch auf reale Übereinstimmung mit dem Menschen, der den Avatar nutzt. Daraus resultiert das Problem, dass die jeweilige Lehrperson auf Basis ihres individuellen Avatars wahrgenommen wird. So kann der erste Eindruck von dem Avatar, ob bewusst oder unbewusst, darüber entscheiden, ob die Teilnehmer (m/w) den Seminarleiter (m/w) als kompetent einschätzen, innerhalb der Veranstaltung mitarbeiten und von den Erfahrungen und Inhalten profitieren ¿ oder nicht. Bisherige Avatarstudien befassten sich beispielsweise mit der Identitätsbildung und der Ähnlichkeit zwischen Nutzer (m/w) und Avatar. Bisher blieb jedoch offen, welche Avatare sich als Stellvertreter (m/w) für Lehrpersonen in virtuellen Welten wie Second Life eignen. Unter Eignung wird hierbei verstanden, dass die Avatare als positiv, genauer kompetent, eingeschätzt werden, damit die Lernenden den Lehrpersonen, die durch die Avatare wirken, Respekt entgegenbringen und damit sowohl die Mitarbeit als auch der Lernerfolg begünstigt werden können. Im Rahmen dieser Arbeit werden Avatare als virtuelle Stellvertreter (m/w) für Online-Lehrende betrachtet. Ziel dieser Diplomarbeit ist es festzustellen, welche Avatargestaltungen positiv, das heißt kompetent, auf Second-Life-Nutzer (m/w) wirken. Dabei liegt der Fokus ausschließlich auf avatarbasierten Online-Lernumgebungen. Die Avatargestaltung wird am Beispiel von Second Life thematisiert. Programmierte, softwaregesteuerte Avatare werden nicht behandelt. Diese Arbeit beinhaltet folgende Forschungsfragen: 1. Werden menschliche Avatare positiver eingeschätzt als tierische oder sachliche 2. Welchen Einfluss hat die Art der Nutzung (beruflich/privat) sowie die Vielnutzung von Second Life, das heißt fünf bis sieben Tage wöchentlich, auf die Avatareinschätzung 3. Gibt es geschlechts-, alters- und bildungsabhängige Unterschiede in der Avatareinschätzung Das theoretische Kapitel stellt die Theorie der symbolischen Selbstergänzung nach Wicklund und Gollwitzer im Hinblick auf die grundlegenden Termini und bisherigen Forschungsergebnisse vor. Daraufhin wird die gegenwärtige Avatarforschung skizziert. Die theoretischen Hintergründe werden verwendet, um auf das Thema dieser Arbeit überzuleiten. Es werden zusätzlich die verschiedenen Kompetenzen von Lehrpersonen behandelt, um eine Definitionsgrundlage zu schaffen. Der Methodenteil stellt einen Online-Fragebogen in Verbindung mit dem semantischen Differential als Methode für die Datengewinnung vor. Das Fragebogendesign, die Avatar- und Forenselektion, die Strichprobenziehung sowie die Durchführung von Pretest und Umfrage werden thematisiert. Das Methodenkapitel schließt mit den einzeln formulierten Hypothesen, die im Ergebnisteil auf auffällige Ergebnisse und Signifikanz geprüft werden. Zuletzt werden die Resultate diskutiert und ein Ausblick auf zukünftige Forschungsansätze gegeben. Das Ergebnis soll Lehrpersonen, die bereits in virtuellen Szenarien auftreten oder es vorhaben, Hinweise für ihre Avatargestaltung liefern.Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: ABBILDUNGSVERZEICHNISV TABELLENVERZEICHNISVI 1.EINLEITUNG1 2.THEORETISCHE GRUNDLAGEN3 2.1Theorie der symbolischen Selbstergänzung3 2.1.1Grundlegende Begriffe4 2.1.1.1Symbole der Vollständigkeit5 2.1.1.2Verbindliche Zielsetzung6 2.1.1.3Soziale Realität7 2.1.2Die zentralen Hypothesen7 2.1.2.1Studien zur Kompensationshypothese8 2.1.2.2Studien zur sozialen Realisierungshypothese10 2.1.2.3Studien zur sozialen Insensibilitätshypothese13 2.1.3Aktuelle Forschung: Symbolische Selbstergänzung im Hochschulbereich15 2.2Avatare im Fokus der Forschung17 2.2.1Avatarkategorien in Spielen18 2.2.2Die Wirkung von Avatareigenschaften und -gestaltungen19 2.2.3Avatare in Second Life21 2.3Transfer der theoretischen Modelle22 2.4Die Kompetenzen einer Lehrperson22 2.5Forschungsfragen24 3.METHODE24 3.1Wahl der Methode25 3.2Operationalisierung26 3.3Aufbau des Fragebogens28 3.3.1Frage-Typen29 3.3.2Die Wahl der Avatare30 3.4Ziehung der Stichprobe31 3.5Pretest32 3.6Auswahl der Online-Foren32 3.7Durchführung der Online-Umfrage33 3.8Hypothesenbildung34 4.ERGEBNISSE40 5.DISKUSSION60 6.AUSBLICK65 LITERATURVERZEICHNISVII ANHANGIX Anlage A: ForeneinträgeIX Anlage B: Screenshots des Online-FragebogensXI Anlage C: Häufigkeitstabellen zu den Hypothesen 1 und 2XVITextprobe:Textprobe: Kapitel 3.3.1, Frage-Typen: Es wurde ein Fragebogen mit sowohl offenen, wie zum Beispiel der Frage nach dem Alter, als auch geschlossenen Fragen erstellt. Geschlossene Fragen beinhalten vorgegebene Antwortmöglichkeiten, wie beispielsweise ja/nein (vgl. Eid et al. 2010, S. 30¿31), um eine quantitative Auswertung vornehmen zu können. Der Fragebogen verfügte sowohl über Einstellungs- und Meinungsfragen als auch über Verhaltensfragen (vgl. Brosius und Koschel 2003, S. 125¿127). Die Fragen zur Avatareinschätzung können als Einstellungsfragen eingestuft werden, da mittels semantischen Differentials Angaben zur Bewertung erfolgten. Zu den Verhaltensfragen gehörten die Fragen, auf welcher Ebene, zum Beispiel beruflich, avatarbasierte Plattformen genutzt werden und an wie vielen Tagen pro Woche die Befragten sie nutzen. Zudem wurden soziodemographische Merkmale, das heißt Geschlecht, Alter und höchster Bildungsabschluss, abgefragt, um die Stichprobe beschreiben zu können. Diese Daten wurden zum Schluss erhoben, um die Motivation der Befragten zu Beginn des Fragebogens nicht zu senken (vgl. Brosius und Koschel 2003, S. 130¿131). Jede Frage wurde einzeln angezeigt. Die Befragten hatten die Möglichkeit, den Fragebogen zwischenzuspeichern, um ihn zu einem späteren Zeitpunkt zu vervollständigen. Sie konnten durch Klick auf den Button `zurück` Angaben korrigieren, durch `weiter` den Fragebogen fortsetzen, die Daten ohne Übertragung löschen oder den Fragebogen durch Datenübermittlung abschließen. 3.3.2, Die Wahl der Avatare: Für den anschaulichen Teil des Fragebogens, der sich auf die Bewertung von Avataren bezieht, wurden fünf unterschiedliche Avatare ausgewählt, darunter zwei Menschen, ein Dinosaurier, ein Baumstamm und ein Furry, das heißt ein Avatar mit menschlichem Körper und tierischen Eigenschaften, wie Fell, Schnauze und Ohren. Der weibliche Avatar wurde mit blondem langen Haar, gebräuntem Teint und figurbetonter Kleidung gestaltet. Der Dinosaurier erschien in blauer Farbe, der Baumstamm in braunem Holzton und der weibliche Furry in grau. Der männliche Avatar erschien dunkelhaarig und sehr stark gebräunt, was unter Umständen Rückschlüsse auf eine ausländische Nationalität zuließe. Die hervorstechendsten Merkmale dieses Avatars waren Hemd, Krawatte und Anzug, die nach Wicklund & Gollwitzer Symbole für das Selbstziel `kompetente Lehrperson` darstellen (vgl. Kapitel 2.1.1.1). Es wurden simple Second-Life-Avatare für die Avatareinschätzung gewählt, ohne aktuelle optische Technologien einzubeziehen, wie beispielsweise Kleidung, die nicht nur als Skin angelegt wird, das heißt wie eine den Avatar umschließende Haut, sondern die sich bei Bewegung wie reale Kleidung verhält. Hinsichtlich der Frage, wie die Avatare im Fragebogen am besten dargestellt werden sollten, wurde Bezug auf Weibel et al. (2010) genommen, die herausfanden, dass sich der Eindruck von Avataren unter anderem durch den Sichtwinkel beeinflussen lässt. Avatare, bei denen der Blickwinkel tiefer lag und sie daher von unten gesehen wurden, erhielten in der Untersuchung die positivsten Bewertungen hinsichtlich Kontaktfreudigkeit, Selbstbewusstsein und Attraktivität (vgl. Weibel et al. 2010, S. 37¿38). Da Beeinflussungen in positiver oder negativer Richtung vermieden werden sollten, wurden die Avatare in der Detaildarstellung von Gesicht und Oberkörper frontal, das heißt möglichst neutral, abgebildet. Zusätzlich wurde jeweils eine Darstellung des ganzen Körpers gezeigt. 3.4, Ziehung der Stichprobe: Computervermittelte Befragungen eignen sich dazu, um `räumlich verstreute Personen` (Bortz und Döring 2006, S. 260) um Antworten zu ersuchen und können über verschiedene Wege verteilt werden, zum Beispiel via E-Mail. Wenn ein Fragebogen im World Wide Web veröffentlicht wird, kann er von den jeweiligen Nutzern (m/w), die auf ihn aufmerksam werden, beantwortet werden. Es entsteht eine Ad-hoc- beziehungsweise Gelegenheitsstichprobe. Der Rücklauf kann dabei schnell und kostengünstig von statten gehen (vgl. Bortz und Döring 2006, S. 260¿261). Ad-hoc-Stichproben fallen unter die sogenannten nichtprobabilistischen Stichproben, das heißt die Wahrscheinlichkeit der Wahl einzelner Personen ist unbekannt. Nichtprobabilistische Stichproben sind daher weniger aussagekräftig (vgl. Bortz und Döring 2006, S. 402). Im vorliegenden Falle ist die Stichprobe durch die freiwillige Beantwortung des Fragebogens durch die Foren-Mitglieder zustande gekommen. Anforderungen an die Avatargestaltung für online Lehr-/Lernszenarien am Beispiel von Second Life: Inhaltsangabe:Einleitung: Fittkau und Maaß (2008) führten im Jahr 2007 eine schriftliche Internet-Umfrage (25. WWW-Benutzer-Analyse (W3B)) zu den Personen, die Second Life aktiv nutzen, durch. Die Stichprobe umfasste 100.272 deutschsprachige Personen (vgl. Fittkau und Maaß 2008b, Übersicht zum Report, www). 71,4% der gesamten Internet-Nutzer (m/w) war die virtuelle Welt Second Life ein Begriff. Junge Menschen unter 20 Jahren waren mit 83,7% der größte Teil der befragten Personen. Knapp darauf folgten junge Erwachsene im Alter von 20-29 Jahren mit 82,0%. Insgesamt war Second Life zu der Zeit mit 75,3% Männern bekannter als Frauen (67,2%). Second Life ist heutzutage nicht nur sehr bekannt, sondern hat auch den Einstieg in den Sektor Bildung geschafft. Die Universität Duisburg-Essen führte beispielsweise im Sommersemester 2009 erneut ein Seminar in Second Life durch, in der sie auch mit entsprechendem Land und Universitätsgebäuden vertreten ist. Um teilnehmen zu können, haben sich die Teilnehmer auf dieser Plattform angemeldet und einen sogenannten `Avatar` mit Phantasienamen kreiert. Mit diesen virtuellen Stellvertretern sind die Studenten (m/w) der Dozentin in Second Life gegenüber getreten. Die Kommunikation hat via Ton und Schrift stattgefunden, während je nach Anforderung zusätzlich die Avatare gesteuert wurden. Die Teilnehmer (m/w) hatten bei der Wahl und Gestaltung ihrer Avatare vielfältige Möglichkeiten und konnten sie an persönliche Präferenzen anpassen. Die Avatargestaltung erhebt jedoch keinen Anspruch auf reale Übereinstimmung mit dem Menschen, der den Avatar nutzt. Daraus resultiert das Problem, dass die jeweilige Lehrperson auf Basis ihres individuellen Avatars wahrgenommen wird. So kann der erste Eindruck von dem Avatar, ob bewusst oder unbewusst, darüber entscheiden, ob die Teilnehmer (m/w) den Seminarleiter (m/w) als kompetent einschätzen, innerhalb der Veranstaltung mitarbeiten und von den Erfahrungen und Inhalten profitieren ¿ oder nicht. Bisherige Avatarstudien befassten sich beispielsweise mit der Identitätsbildung und der Ähnlichkeit zwischen Nutzer (m/w) und Avatar. Bisher blieb jedoch offen, welche Avatare sich als Stellvertreter (m/w) für Lehrpersonen in virtuellen Welten wie Second Life eignen. Unter Eignung wird hierbei verstanden, dass die Avatare als positiv, genauer kompetent, eingeschätzt werden, damit die Lernenden den Lehrpersonen, die durch die Avatare wirken, Respekt entgegenbringen und damit sowohl die Mitarbeit als auch der Lernerfolg begünstigt werden können. Im Rahmen dieser Arbeit werden Avatare als virtuelle Stellvertreter (m/w) für Online-Lehrende betrachtet. Ziel dieser Diplomarbeit ist es festzustellen, welche Avatargestaltungen positiv, das heißt kompetent, auf Second-Life-Nutzer (m/w) wirken. Dabei liegt der Fokus ausschließlich auf avatarbasierten Online-Lernumgebungen. Die Avatargestaltung wird am Beispiel von Second Life thematisiert. Programmierte, softwaregesteuerte Avatare werden nicht behandelt. Diese Arbeit beinhaltet folgende Forschungsfragen: 1. Werden menschliche Avatare positiver eingeschätzt als tierische oder sachliche 2. Welchen Einfluss hat die Art der Nutzung (beruflich/privat) sowie die Vielnutzung von Second Life, das heißt fünf bis sieben Tage wöchentlich, auf die Avatareinschätzung 3. Gibt es geschlechts-, alters- und bildungsabhängige Unterschiede in der Avatareinschätzung Das theoretische Kapitel stellt die Theorie der symbolischen Selbstergänzung nach Wicklund und Gollwitzer im Hinblick auf die grundlegenden Termini und bisherigen Forschungsergebnisse vor. Daraufhin wird die gegenwärtige Avatarforschung skizziert. Die theoretischen Hintergründe werden verwendet, um auf das Thema dieser Arbeit überzuleiten. Es werden zusätzlich die verschiedenen Kompetenzen von Lehrpersonen behandelt, um eine Definitionsgrundlage zu schaffen. Der Methodenteil stellt einen Online-Fragebogen in Verbindung mit dem semantischen Differential als Methode für die Datengewinnung vor. Das Fra, Diplomica Verlag

Neues Buch Rheinberg-Buch.de
Versandkosten:Ab 20¤ Versandkostenfrei in Deutschland, Sofort lieferbar, DE. (EUR 0.00)
Details...
(*) Derzeit vergriffen bedeutet, dass dieser Titel momentan auf keiner der angeschlossenen Plattform verfügbar ist.
Anforderungen an die Avatargestaltung für online Lehr-/Lernszenarien am Beispiel von Second Life - Marie-Louise Neumann
Vergriffenes Buch, derzeit bei uns nicht verfügbar.
(*)

Marie-Louise Neumann:

Anforderungen an die Avatargestaltung für online Lehr-/Lernszenarien am Beispiel von Second Life - neues Buch

2009, ISBN: 9783842844469

ID: 126002627

Inhaltsangabe:Einleitung: Fittkau und Maass (2008) führten im Jahr 2007 eine schriftliche Internet-Umfrage (25. WWW-Benutzer-Analyse (W3B)) zu den Personen, die Second Life aktiv nutzen, durch. Die Stichprobe umfasste 100.272 deutschsprachige Personen (vgl. Fittkau und Maass 2008b, Übersicht zum Report, www). 71,4% der gesamten Internet-Nutzer (m/w) war die virtuelle Welt Second Life ein Begriff. Junge Menschen unter 20 Jahren waren mit 83,7% der grösste Teil der befragten Personen. Knapp darauf folgten junge Erwachsene im Alter von 20-29 Jahren mit 82,0%. Insgesamt war Second Life zu der Zeit mit 75,3% Männern bekannter als Frauen (67,2%). Second Life ist heutzutage nicht nur sehr bekannt, sondern hat auch den Einstieg in den Sektor Bildung geschafft. Die Universität Duisburg-Essen führte beispielsweise im Sommersemester 2009 erneut ein Seminar in Second Life durch, in der sie auch mit entsprechendem Land und Universitätsgebäuden vertreten ist. Um teilnehmen zu können, haben sich die Teilnehmer auf dieser Plattform angemeldet und einen sogenannten ´Avatar´ mit Phantasienamen kreiert. Mit diesen virtuellen Stellvertretern sind die Studenten (m/w) der Dozentin in Second Life gegenüber getreten. Die Kommunikation hat via Ton und Schrift stattgefunden, während je nach Anforderung zusätzlich die Avatare gesteuert wurden. Die Teilnehmer (m/w) hatten bei der Wahl und Gestaltung ihrer Avatare vielfältige Möglichkeiten und konnten sie an persönliche Präferenzen anpassen. Die Avatargestaltung erhebt jedoch keinen Anspruch auf reale Übereinstimmung mit dem Menschen, der den Avatar nutzt. Daraus resultiert das Problem, dass die jeweilige Lehrperson auf Basis ihres individuellen Avatars wahrgenommen wird. So kann der erste Eindruck von dem Avatar, ob bewusst oder unbewusst, darüber entscheiden, ob die Teilnehmer (m/w) den Seminarleiter (m/w) als kompetent einschätzen, innerhalb der Veranstaltung mitarbeiten und von den Erfahrungen und Inhalten profitieren oder nicht. Bisherige Avatarstudien befassten sich beispielsweise mit der Identitätsbildung und der Ähnlichkeit zwischen Nutzer (m/w) und Avatar. Bisher blieb jedoch offen, welche Avatare sich als Stellvertreter (m/w) für Lehrpersonen in virtuellen Welten wie Second Life eignen. Unter Eignung wird hierbei verstanden, dass die Avatare als positiv, genauer kompetent, eingeschätzt werden, damit die Lernenden den Lehrpersonen, die durch die Avatare wirken, Respekt entgegenbringen und damit sowohl die Mitarbeit als auch der Lernerfolg begünstigt werden können. Im Rahmen dieser Arbeit werden Avatare als virtuelle Stellvertreter (m/w) für Online-Lehrende betrachtet. Ziel dieser Diplomarbeit ist es festzustellen, welche Avatargestaltungen positiv, das heisst kompetent, auf Second-Life-Nutzer (m/w) wirken. Dabei liegt der Fokus ausschliesslich auf avatarbasierten Online-Lernumgebungen. Die Avatargestaltung wird am Beispiel von Second Life thematisiert. Programmierte, softwaregesteuerte Avatare werden nicht behandelt. Diese Arbeit beinhaltet folgende Forschungsfragen: 1. Werden menschliche Avatare positiver eingeschätzt als tierische oder sachliche? 2. Welchen Einfluss hat die Art der Nutzung (beruflich/privat) sowie die Vielnutzung von Second Life, das heisst fünf bis sieben Tage wöchentlich, auf die Avatareinschätzung? 3. Gibt es geschlechts-, alters- und bildungsabhängige Unterschiede in der Avatareinschätzung? Das theoretische Kapitel stellt die Theorie der symbolischen Selbstergänzung nach Wicklund und Gollwitzer im Hinblick auf die grundlegenden Termini und bisherigen Forschungsergebnisse vor. Daraufhin wird die gegenwärtige Avatarforschung skizziert. Die theoretischen Hintergründe werden verwendet, um auf das Thema dieser Arbeit überzuleiten. Es werden zusätzlich die verschiedenen Kompetenzen von Lehrpersonen behandelt, um eine Definitionsgrundlage zu schaffen. Der Methodenteil stellt einen Online-Fragebogen in Verbindung mit dem semantischen Differential als Methode für die Datengewinnung vor. Das Fragebogendesign, die Avatar- und Forenselektion, die Strichprobenziehung sowie die Durchführung von Pretest und Umfrage werden thematisiert. Das Methodenkapitel schliesst mit den einzeln formulierten Hypothesen, die im Ergebnisteil auf auffällige Ergebnisse und Signifikanz geprüft werden. Zuletzt werden die Resultate diskutiert und ein Ausblick auf zukünftige Forschungsansätze gegeben. Das Ergebnis soll Lehrpersonen, die bereits in virtuell Anforderungen an die Avatargestaltung für online Lehr-/Lernszenarien am Beispiel von Second Life eBook eBooks>Fachbücher>Pädagogik, Diplom.de

Neues Buch Thalia.ch
No. 37237673 Versandkosten:DE (EUR 13.05)
Details...
(*) Derzeit vergriffen bedeutet, dass dieser Titel momentan auf keiner der angeschlossenen Plattform verfügbar ist.
Anforderungen an die Avatargestaltung für online Lehr-/Lernszenarien am Beispiel von Second Life - Marie-Louise Neumann
Vergriffenes Buch, derzeit bei uns nicht verfügbar.
(*)
Marie-Louise Neumann:
Anforderungen an die Avatargestaltung für online Lehr-/Lernszenarien am Beispiel von Second Life - neues Buch

2012

ISBN: 9783842844469

ID: 3b47a7059495590e7d169db00671fcc4

Diplomarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Pädagogik - Medienpädagogik, Note: 1,7, Universität Duisburg-Essen (Erziehungswissenschaft), Sprache: Deutsch Inhaltsangabe:Einleitung: Fittkau und Maass (2008) führten im Jahr 2007 eine schriftliche Internet-Umfrage (25. WWW-Benutzer-Analyse (W3B)) zu den Personen, die Second Life aktiv nutzen, durch. Die Stichprobe umfasste 100.272 deutschsprachige Personen (vgl. Fittkau und Maass 2008b, Übersicht zum Report, www). 71,4% der gesamten Internet-Nutzer (m/w) war die virtuelle Welt Second Life ein Begriff. Junge Menschen unter 20 Jahren waren mit 83,7% der grösste Teil der befragten Personen. Knapp darauf folgten junge Erwachsene im Alter von 20-29 Jahren mit 82,0%. Insgesamt war Second Life zu der Zeit mit 75,3% Männern bekannter als Frauen (67,2%). Second Life ist heutzutage nicht nur sehr bekannt, sondern hat auch den Einstieg in den Sektor Bildung geschafft. Die Universität Duisburg-Essen führte beispielsweise im Sommersemester 2009 erneut ein Seminar in Second Life durch, in der sie auch mit entsprechendem Land und Universitätsgebäuden vertreten ist. Um teilnehmen zu können, haben sich die Teilnehmer auf dieser Plattform angemeldet und einen sogenannten 'Avatar' mit Phantasienamen kreiert. Mit diesen virtuellen Stellvertretern sind die Studenten (m/w) der Dozentin in Second Life gegenüber getreten. Die Kommunikation hat via Ton und Schrift stattgefunden, während je nach Anforderung zusätzlich die Avatare gesteuert wurden. Die Teilnehmer (m/w) hatten bei der Wahl und Gestaltung ihrer Avatare vielfältige Möglichkeiten und konnten sie an persönliche Präferenzen anpassen. Die Avatargestaltung erhebt jedoch keinen Anspruch auf reale Übereinstimmung mit dem Menschen, der den Avatar nutzt. Daraus resultiert das Problem, dass die jeweilige Lehrperson auf Basis ihres individuellen Avatars wahrgenommen wird. So kann der erste Eindruck von dem Avatar, ob bewusst oder unbewusst, darüber entscheiden, ob die Teilnehmer (m/w) den Seminarleiter (m/w) als kompetent einschätzen, innerhalb der Veranstaltung mitarbeiten und von den Erfahrungen und Inhalten profitieren ? oder nicht. Bisherige Avatarstudien befassten sich beispielsweise mit der Identitätsbildung und der Ähnlichkeit zwischen Nutzer (m/w) und Avatar. Bisher blieb jedoch offen, welche Avatare sich als Stellvertreter (m/w) für Lehrpersonen in virtuellen Welten wie Second Life eignen. Unter Eignung wird hierbei verstanden, dass die Avatare als positiv, genauer kompetent, eingeschätzt werden, damit die Lernenden den Lehrpersonen, die durch die Avatare wirken, Respekt entgegenbringen und damit sowohl die Mitarbeit als auch der Lernerfolg begünstigt werden können. Im Rahmen dieser Arbeit werden Avatare als virtuelle Stellvertreter (m/w) für Online-Lehrende betrachtet. Ziel dieser Diplomarbeit ist es festzustellen, welche Avatargestaltungen positiv, das heisst kompetent, auf Second-Life-Nutzer (m/w) wirken. Dabei liegt der Fokus ausschliesslich auf avatarbasierten Online-Lernumgebungen. Die Avatargestaltung wird am Beispiel von Second Life thematisiert. Programmierte, softwaregesteuerte Avatare werden nicht behandelt. Diese Arbeit beinhaltet folgende Forschungsfragen: 1. Werden menschliche Avatare positiver eingeschätzt als tierische oder sachliche? 2. Welchen Einfluss hat die Art der Nutzung (beruflich/privat) sowie die Vielnutzung von Second Life, das heisst fünf bis sieben Tage wöchentlich, auf die Avatareinschätzung? 3. Gibt es geschlechts-, alters- und bildungsabhängige Unterschiede in der Avatareinschätzung? Das theoretische Kapitel stellt die Theorie der symbolischen Selbstergänzung nach Wicklund und Gollwitzer im Hinblick auf die grundlegenden Termini und bisherigen Forschungsergebnisse vor. Daraufhin wird die gegenwärtige Avatarforschung skizziert. Die theoretischen Hintergründe werden verwendet, um auf das Thema dieser Arbeit überzuleiten. Es werden zusätzlich die verschiedenen Kompetenzen von Lehrpersonen behandelt, um eine Definitionsgrundlage zu schaffen. Der Methodenteil stellt einen Online-Fragebogen in Verbindung mit dem semantischen Differential als Methode für die Datengewinnung vor. Das Fragebogendesign, die Avat eBooks / Fachbücher / Pädagogik, Diplom.de

Neues Buch Buch.ch
Nr. 37237673 Versandkosten:Bei Bestellungen innerhalb der Schweiz berechnen wir Fr. 3.50 Portokosten, Bestellungen ab EUR Fr. 75.00 sind frei. Die voraussichtliche Versanddauer liegt bei 1 bis 2 Werktagen., Sofort per Download lieferbar, zzgl. Versandkosten
Details...
(*) Derzeit vergriffen bedeutet, dass dieser Titel momentan auf keiner der angeschlossenen Plattform verfügbar ist.
Anforderungen an die Avatargestaltung für online Lehr-/Lernszenarien am Beispiel von Second Life - Marie-Louise Neumann
Vergriffenes Buch, derzeit bei uns nicht verfügbar.
(*)
Marie-Louise Neumann:
Anforderungen an die Avatargestaltung für online Lehr-/Lernszenarien am Beispiel von Second Life - neues Buch

2012, ISBN: 9783842844469

ID: 3518bae95f6960aec725df1706f6d81a

Diplomarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Pädagogik - Medienpädagogik, Note: 1,7, Universität Duisburg-Essen (Erziehungswissenschaft), Sprache: Deutsch Inhaltsangabe:Einleitung: Fittkau und Maaß (2008) führten im Jahr 2007 eine schriftliche Internet-Umfrage (25. WWW-Benutzer-Analyse (W3B)) zu den Personen, die Second Life aktiv nutzen, durch. Die Stichprobe umfasste 100.272 deutschsprachige Personen (vgl. Fittkau und Maaß 2008b, Übersicht zum Report, www). 71,4% der gesamten Internet-Nutzer (m/w) war die virtuelle Welt Second Life ein Begriff. Junge Menschen unter 20 Jahren waren mit 83,7% der größte Teil der befragten Personen. Knapp darauf folgten junge Erwachsene im Alter von 20-29 Jahren mit 82,0%. Insgesamt war Second Life zu der Zeit mit 75,3% Männern bekannter als Frauen (67,2%). Second Life ist heutzutage nicht nur sehr bekannt, sondern hat auch den Einstieg in den Sektor Bildung geschafft. Die Universität Duisburg-Essen führte beispielsweise im Sommersemester 2009 erneut ein Seminar in Second Life durch, in der sie auch mit entsprechendem Land und Universitätsgebäuden vertreten ist. Um teilnehmen zu können, haben sich die Teilnehmer auf dieser Plattform angemeldet und einen sogenannten 'Avatar' mit Phantasienamen kreiert. Mit diesen virtuellen Stellvertretern sind die Studenten (m/w) der Dozentin in Second Life gegenüber getreten. Die Kommunikation hat via Ton und Schrift stattgefunden, während je nach Anforderung zusätzlich die Avatare gesteuert wurden. Die Teilnehmer (m/w) hatten bei der Wahl und Gestaltung ihrer Avatare vielfältige Möglichkeiten und konnten sie an persönliche Präferenzen anpassen. Die Avatargestaltung erhebt jedoch keinen Anspruch auf reale Übereinstimmung mit dem Menschen, der den Avatar nutzt. Daraus resultiert das Problem, dass die jeweilige Lehrperson auf Basis ihres individuellen Avatars wahrgenommen wird. So kann der erste Eindruck von dem Avatar, ob bewusst oder unbewusst, darüber entscheiden, ob die Teilnehmer (m/w) den Seminarleiter (m/w) als kompetent einschätzen, innerhalb der Veranstaltung mitarbeiten und von den Erfahrungen und Inhalten profitieren ? oder nicht. Bisherige Avatarstudien befassten sich beispielsweise mit der Identitätsbildung und der Ähnlichkeit zwischen Nutzer (m/w) und Avatar. Bisher blieb jedoch offen, welche Avatare sich als Stellvertreter (m/w) für Lehrpersonen in virtuellen Welten wie Second Life eignen. Unter Eignung wird hierbei verstanden, dass die Avatare als positiv, genauer kompetent, eingeschätzt werden, damit die Lernenden den Lehrpersonen, die durch die Avatare wirken, Respekt entgegenbringen und damit sowohl die Mitarbeit als auch der Lernerfolg begünstigt werden können. Im Rahmen dieser Arbeit werden Avatare als virtuelle Stellvertreter (m/w) für Online-Lehrende betrachtet. Ziel dieser Diplomarbeit ist es festzustellen, welche Avatargestaltungen positiv, das heißt kompetent, auf Second-Life-Nutzer (m/w) wirken. Dabei liegt der Fokus ausschließlich auf avatarbasierten Online-Lernumgebungen. Die Avatargestaltung wird am Beispiel von Second Life thematisiert. Programmierte, softwaregesteuerte Avatare werden nicht behandelt. Diese Arbeit beinhaltet folgende Forschungsfragen: 1. Werden menschliche Avatare positiver eingeschätzt als tierische oder sachliche? 2. Welchen Einfluss hat die Art der Nutzung (beruflich/privat) sowie die Vielnutzung von Second Life, das heißt fünf bis sieben Tage wöchentlich, auf die Avatareinschätzung? 3. Gibt es geschlechts-, alters- und bildungsabhängige Unterschiede in der Avatareinschätzung? Das theoretische Kapitel stellt die Theorie der symbolischen Selbstergänzung nach Wicklund und Gollwitzer im Hinblick auf die grundlegenden Termini und bisherigen Forschungsergebnisse vor. Daraufhin wird die gegenwärtige Avatarforschung skizziert. Die theoretischen Hintergründe werden verwendet, um auf das Thema dieser Arbeit überzuleiten. Es werden zusätzlich die verschiedenen Kompetenzen von Lehrpersonen behandelt, um eine Definitionsgrundlage zu schaffen. Der Methodenteil stellt einen Online-Fragebogen in Verbindung mit dem semantischen Differential als Methode für die Datengewinnung vor. Das Fragebogendesign, die Avat eBooks / Fachbücher / Pädagogik, Diplom.de

Neues Buch Buch.de
Nr. 37237673 Versandkosten:Bücher und alle Bestellungen die ein Buch enthalten sind versandkostenfrei, sonstige Bestellungen innerhalb Deutschland EUR 3,-, ab EUR 20,- kostenlos, Bürobedarf EUR 4,50, kostenlos ab EUR 45,-, Sofort per Download lieferbar, DE. (EUR 0.00)
Details...
(*) Derzeit vergriffen bedeutet, dass dieser Titel momentan auf keiner der angeschlossenen Plattform verfügbar ist.
Anforderungen an die Avatargestaltung für online Lehr-/Lernszenarien am Beispiel von Second Life - Marie-Louise Neumann
Vergriffenes Buch, derzeit bei uns nicht verfügbar.
(*)
Marie-Louise Neumann:
Anforderungen an die Avatargestaltung für online Lehr-/Lernszenarien am Beispiel von Second Life - neues Buch

2009, ISBN: 9783842844469

ID: 3518bae95f6960aec725df1706f6d81a

Anforderungen an die Avatargestaltung für online Lehr-/Lernszenarien am Beispiel von Second Life Inhaltsangabe:Einleitung: Fittkau und Maaß (2008) führten im Jahr 2007 eine schriftliche Internet-Umfrage (25. WWW-Benutzer-Analyse (W3B)) zu den Personen, die Second Life aktiv nutzen, durch. Die Stichprobe umfasste 100.272 deutschsprachige Personen (vgl. Fittkau und Maaß 2008b, Übersicht zum Report, www). 71,4% der gesamten Internet-Nutzer (m/w) war die virtuelle Welt Second Life ein Begriff. Junge Menschen unter 20 Jahren waren mit 83,7% der größte Teil der befragten Personen. Knapp darauf folgten junge Erwachsene im Alter von 20-29 Jahren mit 82,0%. Insgesamt war Second Life zu der Zeit mit 75,3% Männern bekannter als Frauen (67,2%). Second Life ist heutzutage nicht nur sehr bekannt, sondern hat auch den Einstieg in den Sektor Bildung geschafft. Die Universität Duisburg-Essen führte beispielsweise im Sommersemester 2009 erneut ein Seminar in Second Life durch, in der sie auch mit entsprechendem Land und Universitätsgebäuden vertreten ist. Um teilnehmen zu können, haben sich die Teilnehmer auf dieser Plattform angemeldet und einen sogenannten 'Avatar' mit Phantasienamen kreiert. Mit diesen virtuellen Stellvertretern sind die Studenten (m/w) der Dozentin in Second Life gegenüber getreten. Die Kommunikation hat via Ton und Schrift stattgefunden, während je nach Anforderung zusätzlich die Avatare gesteuert wurden. Die Teilnehmer (m/w) hatten bei der Wahl und Gestaltung ihrer Avatare vielfältige Möglichkeiten und konnten sie an persönliche Präferenzen anpassen. Die Avatargestaltung erhebt jedoch keinen Anspruch auf reale Übereinstimmung mit dem Menschen, der den Avatar nutzt. Daraus resultiert das Problem, dass die jeweilige Lehrperson auf Basis ihres individuellen Avatars wahrgenommen wird. So kann der erste Eindruck von dem Avatar, ob bewusst oder unbewusst, darüber entscheiden, ob die Teilnehmer (m/w) den Seminarleiter (m/w) als kompetent einschätzen, innerhalb der Veranstaltung mitarbeiten und von den Erfahrungen und Inhalten profitieren ? oder nicht. Bisherige Avatarstudien befassten sich beispielsweise mit der Identitätsbildung und der Ähnlichkeit zwischen Nutzer (m/w) und Avatar. Bisher blieb jedoch offen, welche Avatare sich als Stellvertreter (m/w) für Lehrpersonen in virtuellen Welten wie Second Life eignen. Unter Eignung wird hierbei verstanden, dass die Avatare als positiv, genauer kompetent, eingeschätzt werden, damit die Lernenden den Lehrpersonen, die durch die Avatare wirken, Respekt entgegenbringen und damit sowohl die Mitarbeit als auch der Lernerfolg begünstigt werden können. Im Rahmen dieser Arbeit werden Avatare als virtuelle Stellvertreter (m/w) für Online-Lehrende betrachtet. Ziel dieser Diplomarbeit ist es festzustellen, welche Avatargestaltungen positiv, das heißt kompetent, auf Second-Life-Nutzer (m/w) wirken. Dabei liegt der Fokus ausschließlich auf avatarbasierten Online-Lernumgebungen. Die Avatargestaltung wird am Beispiel von Second Life thematisiert. Programmierte, softwaregesteuerte Avatare werden nicht behandelt. Diese Arbeit beinhaltet folgende Forschungsfragen: 1. Werden menschliche Avatare positiver eingeschätzt als tierische oder sachliche? 2. Welchen Einfluss hat die Art der Nutzung (beruflich/privat) sowie die Vielnutzung von Second Life, das heißt fünf bis sieben Tage wöchentlich, auf die Avatareinschätzung? 3. Gibt es geschlechts-, alters- und bildungsabhängige Unterschiede in der Avatareinschätzung? Das theoretische Kapitel stellt die Theorie der symbolischen Selbstergänzung nach Wicklund und Gollwitzer im Hinblick auf die grundlegenden Termini und bisherigen Forschungsergebnisse vor. Daraufhin wird die gegenwärtige Avatarforschung skizziert. Die theoretischen Hintergründe werden verwendet, um auf das Thema dieser Arbeit überzuleiten. Es werden zusätzlich die verschiedenen Kompetenzen von Lehrpersonen behandelt, um eine Definitionsgrundlage zu schaffen. Der Methodenteil stellt einen Online-Fragebogen in Verbindung mit dem semantischen Differential als Methode für die Datengewinnung vor. Das Fragebogendesign, die Avatar- und Forens eBooks / Fachbücher / Pädagogik, Diplom.de

Neues Buch Buch.de
Nr. 37237673 Versandkosten:Bücher und alle Bestellungen die ein Buch enthalten sind versandkostenfrei, sonstige Bestellungen innerhalb Deutschland EUR 3,-, ab EUR 20,- kostenlos, Bürobedarf EUR 4,50, kostenlos ab EUR 45,-, Sofort per Download lieferbar, zzgl. Versandkosten
Details...
(*) Derzeit vergriffen bedeutet, dass dieser Titel momentan auf keiner der angeschlossenen Plattform verfügbar ist.

< zum Suchergebnis...
Details zum Buch
Anforderungen an die Avatargestaltung für online Lehr- Lernszenarien am Beispiel von Second Life
Autor:

Neumann, Marie-Louise

Titel:

Anforderungen an die Avatargestaltung für online Lehr- Lernszenarien am Beispiel von Second Life

ISBN-Nummer:

9783842844469

Detailangaben zum Buch - Anforderungen an die Avatargestaltung für online Lehr- Lernszenarien am Beispiel von Second Life


EAN (ISBN-13): 9783842844469
Erscheinungsjahr: 2010
Herausgeber: Diplomica Verlag

Buch in der Datenbank seit 30.10.2009 14:18:31
Buch zuletzt gefunden am 19.10.2016 11:29:48
ISBN/EAN: 9783842844469

ISBN - alternative Schreibweisen:
978-3-8428-4446-9

< zum Suchergebnis...
< zum Archiv...
Benachbarte Bücher