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Eine Analyse Von Handelsstrategien Auf Ineffizienten Märkten - Thomas Hupp
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Thomas Hupp:

Eine Analyse Von Handelsstrategien Auf Ineffizienten Märkten - neues Buch

2012, ISBN: 9783842844551

ID: 9783842844551

Inhaltsangabe:Einleitung: Die Zielsetzung dieser Arbeit ist es, ein Handelssystem im Hinblick auf Rendite und Risiko zu analysieren. Die Grundlage der Handelsstrategie entspringt einer wissenschaftlich belegten Marktanomalie, die ineffiziente Märkte voraussetzt. Das Handelssystem dient als Basis für Fondsmanager und Vermögensverwalter, um es als besondere Art des Risikomanagements außerhalb der üblichen Portfolioselektion einzusetzen. Zunächst werden die theoretischen Grundlagen für die Analyse erarbeitet. Diese beleuchten besonders die klassische Portfoliotheorie und deren Entwicklung zur Post-Modernen Portfoliotheorie, sowie die Effizienzmarkthypothese und die Theorie ineffizienter Märkte. Aus der klassischen Portfoliotheorie wird ein Marktportfolio aus internationalen Aktien und Anleihen als Vergleich herangezogen, um die Vorteile der Handelsstrategie in Bezug auf Risiko und Rendite zu analysieren. Als Grundlage für das Handelssystem werden Marktanomalien ineffizienter Aktienmärkte aus maßgeblichen Veröffentlichungen diskutiert. Aus diesen wird eine Marktanomalie ausgewählt, die für eine Handelsstrategie geeignet ist. Dabei sind Kalenderanomalien im Fokus, da diese ein überschaubares Maß an Regeln und gut abschätzbare Transaktionskosten bieten. Da sich die Kalenderanomalie, der ¿Halloween¿-Effekt, in verschiedenen Aktienmärkten unterschiedlich verhält, wird ein optimaler Investitionszyklus für Renditen internationaler Aktien ermittelt, um mit dieser Handelsstrategie eine zeitliche Allokation zwischen Aktien und Renten zu entwickeln. Im Gegensatz zu den meisten wissenschaftlichen Publikationen, die Indizes wie z.B. S& P, DJ und DAX verwenden, wird in dieser Arbeit ein Aktienfonds stellvertretend für ein internationales Marktportfolio herangezogen. Bei der Suche nach einem geeigneten Marktportfolio wurden keine Indizes gefunden, die längere historische Datenreihen aufweisen und die Länder mit wachsender Bedeutung berücksichtigen. Der MSCI World z.B. verfügt zwar über Daten seit dem Jahr 1969, berücksichtigt aber weder Emerging Markets noch kleine Gesellschaften. Die Vorteile des Aktienfonds gegenüber Indizes sind ein großer Umfang an historischen Daten und die Anpassung des Portfolios an weltwirtschaftliche Veränderungen durch das Fondsmanagement. Im Gegensatz zu vielen Studien, die eine US-Staatsanleihe als alternative Anlage zu den Aktienmärkten heranziehen, wird in dieser Arbeit ein internationaler Rentenfonds ausgewählt. Dieser erfüllt die gleichen Vorteile, wie sie für den Aktienfonds erläutert wurden und lässt auch eine internationale Berücksichtigung des Zinsniveaus zu. Die zyklische Handelsstrategie wird anschließend mit dem optimalen Zyklus simuliert. Die Simulation wird über einen 40-Jahreshorizont im Vergleich zu einem klassischen Portfolio analysiert. Zur Analyse werden Performance-Kennzahlen herangezogen, die sowohl aus der Modernen Portfoliotheorie als auch der Post-Modernen Portfoliotheorie stammen. Um Veränderungen innerhalb des 40-jährigen Betrachtungszeitraums erkennen zu können, wird die beobachtete Gesamtzeitdauer in vier 10-Jahreszeiträume unterteilt. Durch die Unterteilung ergeben sich zwei Dekaden mit Bären- und zwei Dekaden mit Bullenmärkten. So lässt die Analyse auch eine differenzierte Betrachtung des Handelssystems in steigenden und fallenden Aktienmärkten zu. Am Ende der Analyse werden Risikokennziffern ausgewertet und statistisch untersucht.Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: AbbildungsverzeichnisIII TabellenverzeichnisIII AbkürzungsverzeichnisIV SymbolverzeichnisV 1 Einführung1 2 Theoretische Grundlagen3 2.1 Die klassische Portfoliotheorie3 2.1.1 Die Entwicklung der klassischen Portfoliotheorie zur Post-Modernen Portfoliotheorie3 2.1.2 Anmerkungen zur Portfoliotheorie7 2.2 Performance-Kennzahlen9 2.2.1 Risikofreier Zins9 2.2.2 Sharpe Ratio10 2.2.3 Jensen Alpha11 2.2.4 Tracking Error11 2.2.5 Information Ratio12 2.2.6 Downside Volatilität (Downside Risk)12 2.2.7 Sortino Ratio13 2.2.8 Weitere Performance-Kennzahlen14 2.3 Die Hypothesen effizienter Märkte versus ineffizienter Märkte14 2.3.1 Die Hypothese effizienter Märkte14 2.3.2 Die Hypothese ineffizienter Märkte, Behavioural Finance20 3 Marktanomalien26 3.1 Klassifizierung und Selektion26 3.2 Kalenderanomalien29 3.2.1 Der Januar-Effekt29 3.2.2 Monatszyklen und ¿Halloween¿-Effekt30 3.3 Ansätze für Handelsstrategien auf Basis von Marktanomalien33 4 Methodik und Analyse37 4.1 Vorgehensweise37 4.2 Optimierung der Investitionsdauer des Aktienzyklus39 4.3 Die optimale Zyklusdauer41 4.4 Performancemessung unterschiedlicher Aktienzyklen44 4.5 Das Zwischenergebnis der Zyklusdauer45 4.6 Entwicklung der zyklischen Handelsstrategie46 4.7 Simulation der zyklischen Handelsstrategie48 5 Ergebnis der zyklischen Handelsstrategie49 6 Diskussion der Ergebnisse55 6.1 Interpretation der Kennziffern55 6.2 Anmerkungen zum zyklischen Handelssystems55 7 Abschließende Bemerkung57 Summary58 Literaturverzeichnis60Textprobe:Textprobe: Kapitel 2.3.2, Die Hypothese ineffizienter Märkte, Behavioural Finance: Für ineffiziente Märkte stehen etliche Marktanomalien, die nach ihrer Entdeckung und Bekanntgabe entgegen der ECMH bestehen bleiben. Wären die Märkte effizient, würden nach dem Bekanntwerden viele Marktteilnehmer diese Marktanomalie nutzen, um Überrendite zu produzieren. Je mehr Marktteilnehmer in gleicher Weise handeln, desto geringer würde die Überrendite werden und letztendlich ganz verschwinden. Als Beispiel für Ineffizienz der Märkte kann der ¿Halloween¿-Effekt oder auch ¿Sell in May¿-Effekt zitiert werden. Schon seit 1964 wurde er z.B. in der Financial Times publiziert und wird jährlich in der Presse im Mai in vielen Finanzzeitschriften und in den Nachrichten diskutiert. Seit 1977 wurde diese ¿Kalenderanomalie¿ in wissenschaftlichen Publikationen wiederholt belegt, trotzdem kann der ¿Halloween¿-Effekt bis ins Jahr 2012 signifikant beobachtet werden. Das wäre auf effizienten Märkten nicht der Fall. Widerlegung der schwachen Form der ECMH: De Bond und Thaler veröffentlichten 1985 die Widerlegung der schwachen Form der ECMH. Den Beweis führten sie mit der Analyse zweier Portfolios aus Aktien des S& P. Ein Portfolio enthielt ¿Loser¿-Aktien, die in den vergangen drei Jahren schlechteste Renditen hatten, während das andere Portfolio ¿Winner¿-Aktien des S& P mit bester Rendite der vergangen drei Jahre vereinigte. Die Beobachtung der darauf folgenden 36 Monaten ergab, dass das ¿Loser¿-Portfolio eine deutlich höhere Wertentwicklung, als das ¿Winner¿-Portfolio erzielte. Somit konnte bewiesen werden, dass alleine durch Kursinformationen der Vergangenheit eine abnorme Rendite erzielt werden konnte. Das stellt aus dem Blickwinkel der ECMH eine Marktanomalie dar. Neuere Publikationen verwenden statistische Tests wie Autokorrelation, Schiefe und Wölbung, um die Normalverteilung zu widerlegen, was auch als Beweis für die Widerlegung des Random Walk gilt. Im Zeitraum von 2004 bis 2009 wurde in 14 asiatischen Aktienmärkten anhand von Monatsrenditen mit vielen statistischen Analysen die schwache Form effizienter Märkte widerlegt. Für alle Aktienmärkte wurde eine Schiefe gefunden und daraus geschlossen, dass durch Arbitrage Rendite in allen 14 Aktienmärkten Asiens generiert werden kann, da diese ineffizient sind. Widerlegung der halbstarken Form der ECMH: Als Beweis für Ineffizienz der halbstarken Form der ECMH wird die Publikation von Fama und French zitiert. Sie bildeten Aktienportfolios mit Aktien aus NYSE, AMEX und NASDAQ mit unterschiedlichen Firmengrößen, KGVs und KBVs. Die Portfolios wurden auf ihr Verhalten zum Marktportfolio in Bezug auf die Renditen analysiert. Je kleiner ein Unternehmen war, desto höher war die Überrendite zum Marktportfolio, während Aktien großer Firmen weniger Rendite abwarfen. Kleinere Kurs-Buchwertverhältnisse erzielten eine signifikant höhere Performance als Unternehmen mit großen KBVs. Der Einfluss des KGVs und der Fremdkapitalquote war deutlich geringer. Für den Betrachtungszeitraum 1963 bis 1990 gilt das Ergebnis als Widerlegung der halbstarken Form der ECMH. Widerlegung der starken Form der ECMH: Seyhun untersuchte 761 Unternehmen von 1975 bis 1981, bei denen 60.000 Insidertransaktionen durch die Securities and Exchange Commission (SEC) veröffentlicht wurde. Die Untersuchung ergab, dass die Insider durch die Transaktionen eine Überrendite von 3% bei Käufen und 1,7% bei Verkäufen in den ersten 100 Tagen nach der Transaktion einstrichen. Weitere 0,8% Profit kamen in den Tagen 101 bis 300 dazu. Außenstehende, die sich bei der SEC informierten, konnten nach dem Tag des Insiderhandels zwar noch einen Teil der Überrendite nutzen, diese wurden aber durch Kosten und Research aufgebraucht. Der Schluss, den Seyhun zieht, dass die Märkte effizient seien, steht im Widerspruch zur Definition. Die Tatsache, dass Insiderhandel eine vorteilhafte Rendite für den Insider schafft, ist der Beweis für die Ineffizienz der starken Form der ECMH. In diesem Zusammenhang wird die Publikation Seyhuns auch zitiert. Eine Analyse Von Handelsstrategien Auf Ineffizienten Märkten: Inhaltsangabe:Einleitung: Die Zielsetzung dieser Arbeit ist es, ein Handelssystem im Hinblick auf Rendite und Risiko zu analysieren. Die Grundlage der Handelsstrategie entspringt einer wissenschaftlich belegten Marktanomalie, die ineffiziente Märkte voraussetzt. Das Handelssystem dient als Basis für Fondsmanager und Vermögensverwalter, um es als besondere Art des Risikomanagements außerhalb der üblichen Portfolioselektion einzusetzen. Zunächst werden die theoretischen Grundlagen für die Analyse erarbeitet. Diese beleuchten besonders die klassische Portfoliotheorie und deren Entwicklung zur Post-Modernen Portfoliotheorie, sowie die Effizienzmarkthypothese und die Theorie ineffizienter Märkte. Aus der klassischen Portfoliotheorie wird ein Marktportfolio aus internationalen Aktien und Anleihen als Vergleich herangezogen, um die Vorteile der Handelsstrategie in Bezug auf Risiko und Rendite zu analysieren. Als Grundlage für das Handelssystem werden Marktanomalien ineffizienter Aktienmärkte aus maßgeblichen Veröffentlichungen diskutiert. Aus diesen wird eine Marktanomalie ausgewählt, die für eine Handelsstrategie geeignet ist. Dabei sind Kalenderanomalien im Fokus, da diese ein überschaubares Maß an Regeln und gut abschätzbare Transaktionskosten bieten. Da sich die Kalenderanomalie, der ¿Halloween¿-Effekt, in verschiedenen Aktienmärkten unterschiedlich verhält, wird ein optimaler Investitionszyklus für Renditen internationaler Aktien ermittelt, um mit dieser Handelsstrategie eine zeitliche Allokation zwischen Aktien und Renten zu entwickeln. Im Gegensatz zu den meisten wissenschaftlichen Publikationen, die Indizes wie z.B. S& P, DJ und DAX verwenden, wird in dieser Arbeit ein Aktienfonds stellvertretend für ein internationales Marktportfolio herangezogen. Bei der Suche nach einem geeigneten Marktportfolio wurden keine Indizes gefunden, die längere historische Datenreihen aufweisen und die Länder mit wachsender Bedeutung berücksichtigen. Der MSCI World z.B. verfügt zwar über Daten seit dem Jahr 1969, berücksichtigt aber weder Emerging Markets noch kleine Gesellschaften. Die Vorteile des Aktienfonds gegenüber Indizes sind ein großer Umfang an historischen Daten und die Anpassung des Portfolios an weltwirtschaftliche Veränderungen durch das Fondsmanagement. Im Gegensatz zu vielen Studien, die eine US-Staatsanleihe als alternative Anlage zu den Aktienmärkten heranziehen, wird in dieser Arbeit ein internationaler Rentenfonds ausgewählt. Dieser erfüllt die gleichen Vorteile, wie sie für den Aktienfonds erläutert wurden und lässt auch eine internationale Berücksichtigung des Zinsniveaus zu. Die zyklische Handelsstrategie wird anschließend mit dem optimalen Zyklus simuliert. Die Simulation wird über einen 40-Jahreshorizont im Vergleich zu einem klassischen Portfolio analysiert. Zur Analyse werden Performance-Kennzahlen herangezogen, die sowohl aus der Modernen Portfoliotheorie als auch der Post-Modernen Portfoliotheorie stammen. Um Veränderungen innerhalb des 40-jährigen Betrachtungszeitraums erkennen zu können, wird die beobachtete Gesamtzeitdauer in vier 10-Jahreszeiträume unterteilt. Durch die Unterteilung ergeben sich zwei Dekaden mit Bären- und zwei Dekaden mit Bullenmärkten. So lässt die Analyse auch eine differenzierte Betrachtung des Handelssystems in steigenden und fallenden Aktienmärkten zu. Am Ende der Analyse werden Risikokennziffern ausgewertet und statistisch untersucht.Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: AbbildungsverzeichnisIII TabellenverzeichnisIII AbkürzungsverzeichnisIV SymbolverzeichnisV 1 Einführung1 2 Theoretische Grundlagen3 2.1 Die klassische Portfoliotheorie3 2.1.1 Die Entwicklung der klassischen Portfoliotheorie zur Post-Modernen Portfoliotheorie3 2.1.2 Anmerkungen zur Portfoliotheorie7 2.2 Performance-Kennzahlen9 2.2.1 Risikofreier Zins9 2.2.2 Sharpe Ratio10 2.2.3 Jensen Alpha11 2.2.4 Tracking Error11 2.2.5 Information Ratio12 2.2.6 Downside Volatilität (Downside Risk)12 2.2.7 Sortino Ratio13 2.2.8 Weitere Performance-Kennzahlen14 2.3 Die Hypothesen effizienter Märkte versus ineffizienter Märkte14 2.3.1 Die Hypothese effizienter Märkte14 2.3.2 Die Hypothese ineffizienter Märkte, Behavioural Finance20 3 Marktanomalien26 3.1 Klassifizierung und Selektion26 3.2 Kalenderanomalien29 3.2.1 Der Januar-Effekt29 3.2.2 Monatszyklen und ¿Halloween¿-Effekt30 3.3 Ansätze für Handelsstrategien auf Basis von Marktanomalien33 4 Methodik und Analyse37 4.1 Vorgehensweise37 4.2 Optimierung der Investitionsdauer des Aktienzyklus39 4.3 Die optimale Zyklusdauer41 4.4 Performancemessung unterschiedlicher Aktienzyklen44 4.5 Das Zwischenergebnis der Zyklusdauer45 4.6 Entwicklung der zyklischen Handelsstrategie46 4.7 Simulation der zyklischen Handelsstrategie48 5 Ergebnis der zyklischen Handelsstrategie49 6 Diskussion der Ergebnisse55 6.1 Interpretation der Kennziffern55 6.2 Anmerkungen zum zyklischen Handelssystems55 7 Abschließende Bemerkung57 Summary58 Literaturverzeichnis60Textprobe:Textprobe: Kapitel 2.3.2, Die Hypothese ineffizienter Märkte, Behavioural Finance: Für ineffiziente Märkte stehen etliche Marktanomalien, die nach ihrer Entdeckung und Bekanntgabe entgegen der ECMH bestehen bleiben. Wären die Märkte effizient, würden nach dem Bekanntwerden viele Marktteilnehmer diese Marktanomalie nutzen, um Überrendite zu produzieren. Je mehr Marktteilnehmer in gleicher Weise handeln, desto geringer würde die Überrendite werden, Diplomica Verlag

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Eine Analyse von Handelsstrategien auf ineffizienten Märkten - Thomas Hupp
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Thomas Hupp:

Eine Analyse von Handelsstrategien auf ineffizienten Märkten - neues Buch

2012, ISBN: 9783842844551

ID: 9783842844551

Inhaltsangabe:Einleitung: Die Zielsetzung dieser Arbeit ist es, ein Handelssystem im Hinblick auf Rendite und Risiko zu analysieren. Die Grundlage der Handelsstrategie entspringt einer wissenschaftlich belegten Marktanomalie, die ineffiziente Märkte voraussetzt. Das Handelssystem dient als Basis für Fondsmanager und Vermögensverwalter, um es als besondere Art des Risikomanagements außerhalb der üblichen Portfolioselektion einzusetzen. Zunächst werden die theoretischen Grundlagen für die Analyse erarbeitet. Diese beleuchten besonders die klassische Portfoliotheorie und deren Entwicklung zur Post-Modernen Portfoliotheorie, sowie die Effizienzmarkthypothese und die Theorie ineffizienter Märkte. Aus der klassischen Portfoliotheorie wird ein Marktportfolio aus internationalen Aktien und Anleihen als Vergleich herangezogen, um die Vorteile der Handelsstrategie in Bezug auf Risiko und Rendite zu analysieren. Als Grundlage für das Handelssystem werden Marktanomalien ineffizienter Aktienmärkte aus maßgeblichen Veröffentlichungen diskutiert. Aus diesen wird eine Marktanomalie ausgewählt, die für eine Handelsstrategie geeignet ist. Dabei sind Kalenderanomalien im Fokus, da diese ein überschaubares Maß an Regeln und gut abschätzbare Transaktionskosten bieten. Da sich die Kalenderanomalie, der ¿Halloween¿-Effekt, in verschiedenen Aktienmärkten unterschiedlich verhält, wird ein optimaler Investitionszyklus für Renditen internationaler Aktien ermittelt, um mit dieser Handelsstrategie eine zeitliche Allokation zwischen Aktien und Renten zu entwickeln. Im Gegensatz zu den meisten wissenschaftlichen Publikationen, die Indizes wie z.B. S&P, DJ und DAX verwenden, wird in dieser Arbeit ein Aktienfonds stellvertretend für ein internationales Marktportfolio herangezogen. Bei der Suche nach einem geeigneten Marktportfolio wurden keine Indizes gefunden, die längere historische Datenreihen aufweisen und die Länder mit wachsender Bedeutung berücksichtigen. Der MSCI World z.B. verfügt zwar über Daten seit dem Jahr 1969, berücksichtigt aber weder Emerging Markets noch kleine Gesellschaften. Die Vorteile des Aktienfonds gegenüber Indizes sind ein großer Umfang an historischen Daten und die Anpassung des Portfolios an weltwirtschaftliche Veränderungen durch das Fondsmanagement. Im Gegensatz zu vielen Studien, die eine US-Staatsanleihe als alternative Anlage zu den Aktienmärkten heranziehen, wird in dieser Arbeit ein internationaler Rentenfonds ausgewählt. Dieser erfüllt die gleichen Vorteile, wie sie für den Aktienfonds erläutert wurden und lässt auch eine internationale Berücksichtigung des Zinsniveaus zu. Die zyklische Handelsstrategie wird anschließend mit dem optimalen Zyklus simuliert. Die Simulation wird über einen 40-Jahreshorizont im Vergleich zu einem klassischen Portfolio analysiert. Zur Analyse werden Performance-Kennzahlen herangezogen, die sowohl aus der Modernen Portfoliotheorie als auch der Post-Modernen Portfoliotheorie stammen. Um Veränderungen innerhalb des 40-jährigen Betrachtungszeitraums erkennen zu können, wird die beobachtete Gesamtzeitdauer in vier 10-Jahreszeiträume unterteilt. Durch die Unterteilung ergeben sich zwei Dekaden mit Bären- und zwei Dekaden mit Bullenmärkten. So lässt die Analyse auch eine differenzierte Betrachtung des Handelssystems in steigenden und fallenden Aktienmärkten zu. Am Ende der Analyse werden Risikokennziffern ausgewertet und statistisch untersucht.Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: AbbildungsverzeichnisIII TabellenverzeichnisIII AbkürzungsverzeichnisIV SymbolverzeichnisV 1 Einführung1 2 Theoretische Grundlagen3 2.1 Die klassische Portfoliotheorie3 2.1.1 Die Entwicklung der klassischen Portfoliotheorie zur Post-Modernen Portfoliotheorie3 2.1.2 Anmerkungen zur Portfoliotheorie7 2.2 Performance-Kennzahlen9 2.2.1 Risikofreier Zins9 2.2.2 Sharpe Ratio10 2.2.3 Jensen Alpha11 2.2.4 Tracking Error11 2.2.5 Information Ratio12 2.2.6 Downside Volatilität (Downside Risk)12 2.2.7 Sortino Ratio13 2.2.8 Weitere Performance-Kennzahlen14 2.3 Die Hypothesen effizienter Märkte versus ineffizienter Märkte14 2.3.1 Die Hypothese effizienter Märkte14 2.3.2 Die Hypothese ineffizienter Märkte, Behavioural Finance20 3 Marktanomalien26 3.1 Klassifizierung und Selektion26 3.2 Kalenderanomalien29 3.2.1 Der Januar-Effekt29 3.2.2 Monatszyklen und ¿Halloween¿-Effekt30 3.3 Ansätze für Handelsstrategien auf Basis von Marktanomalien33 4 Methodik und Analyse37 4.1 Vorgehensweise37 4.2 Optimierung der Investitionsdauer des Aktienzyklus39 4.3 Die optimale Zyklusdauer41 4.4 Performancemessung unterschiedlicher Aktienzyklen44 4.5 Das Zwischenergebnis der Zyklusdauer45 4.6 Entwicklung der zyklischen Handelsstrategie46 4.7 Simulation der zyklischen Handelsstrategie48 5 Ergebnis der zyklischen Handelsstrategie49 6 Diskussion der Ergebnisse55 6.1 Interpretation der Kennziffern55 6.2 Anmerkungen zum zyklischen Handelssystems55 7 Abschließende Bemerkung57 Summary58 Literaturverzeichnis60Textprobe:Textprobe: Kapitel 2.3.2, Die Hypothese ineffizienter Märkte, Behavioural Finance: Für ineffiziente Märkte stehen etliche Marktanomalien, die nach ihrer Entdeckung und Bekanntgabe entgegen der ECMH bestehen bleiben. Wären die Märkte effizient, würden nach dem Bekanntwerden viele Marktteilnehmer diese Marktanomalie nutzen, um Überrendite zu produzieren. Je mehr Marktteilnehmer in gleicher Weise handeln, desto geringer würde die Überrendite werden und letztendlich ganz verschwinden. Als Beispiel für Ineffizienz der Märkte kann der ¿Halloween¿-Effekt oder auch ¿Sell in May¿-Effekt zitiert werden. Schon seit 1964 wurde er z.B. in der Financial Times publiziert und wird jährlich in der Presse im Mai in vielen Finanzzeitschriften und in den Nachrichten diskutiert. Seit 1977 wurde diese ¿Kalenderanomalie¿ in wissenschaftlichen Publikationen wiederholt belegt, trotzdem kann der ¿Halloween¿-Effekt bis ins Jahr 2012 signifikant beobachtet werden. Das wäre auf effizienten Märkten nicht der Fall. Widerlegung der schwachen Form der ECMH: De Bond und Thaler veröffentlichten 1985 die Widerlegung der schwachen Form der ECMH. Den Beweis führten sie mit der Analyse zweier Portfolios aus Aktien des S&P. Ein Portfolio enthielt ¿Loser¿-Aktien, die in den vergangen drei Jahren schlechteste Renditen hatten, während das andere Portfolio ¿Winner¿-Aktien des S&P mit bester Rendite der vergangen drei Jahre vereinigte. Die Beobachtung der darauf folgenden 36 Monaten ergab, dass das ¿Loser¿-Portfolio eine deutlich höhere Wertentwicklung, als das ¿Winner¿-Portfolio erzielte. Somit konnte bewiesen werden, dass alleine durch Kursinformationen der Vergangenheit eine abnorme Rendite erzielt werden konnte. Das stellt aus dem Blickwinkel der ECMH eine Marktanomalie dar. Neuere Publikationen verwenden statistische Tests wie Autokorrelation, Schiefe und Wölbung, um die Normalverteilung zu widerlegen, was auch als Beweis für die Widerlegung des Random Walk gilt. Im Zeitraum von 2004 bis 2009 wurde in 14 asiatischen Aktienmärkten anhand von Monatsrenditen mit vielen statistischen Analysen die schwache Form effizienter Märkte widerlegt. Für alle Aktienmärkte wurde eine Schiefe gefunden und daraus geschlossen, dass durch Arbitrage Rendite in allen 14 Aktienmärkten Asiens generiert werden kann, da diese ineffizient sind. Widerlegung der halbstarken Form der ECMH: Als Beweis für Ineffizienz der halbstarken Form der ECMH wird die Publikation von Fama und French zitiert. Sie bildeten Aktienportfolios mit Aktien aus NYSE, AMEX und NASDAQ mit unterschiedlichen Firmengrößen, KGVs und KBVs. Die Portfolios wurden auf ihr Verhalten zum Marktportfolio in Bezug auf die Renditen analysiert. Je kleiner ein Unternehmen war, desto höher war die Überrendite zum Marktportfolio, während Aktien großer Firmen weniger Rendite abwarfen. Kleinere Kurs-Buchwertverhältnisse erzielten eine signifikant höhere Performance als Unternehmen mit großen KBVs. Der Einfluss des KGVs und der Fremdkapitalquote war deutlich geringer. Für den Betrachtungszeitraum 1963 bis 1990 gilt das Ergebnis als Widerlegung der halbstarken Form der ECMH. Widerlegung der starken Form der ECMH: Seyhun untersuchte 761 Unternehmen von 1975 bis 1981, bei denen 60.000 Insidertransaktionen durch die Securities and Exchange Commission (SEC) veröffentlicht wurde. Die Untersuchung ergab, dass die Insider durch die Transaktionen eine Überrendite von 3% bei Käufen und 1,7% bei Verkäufen in den ersten 100 Tagen nach der Transaktion einstrichen. Weitere 0,8% Profit kamen in den Tagen 101 bis 300 dazu. Außenstehende, die sich bei der SEC informierten, konnten nach dem Tag des Insiderhandels zwar noch einen Teil der Überrendite nutzen, diese wurden aber durch Kosten und Research aufgebraucht. Der Schluss, den Seyhun zieht, dass die Märkte effizient seien, steht im Widerspruch zur Definition. Die Tatsache, dass Insiderhandel eine vorteilhafte Rendite für den Insider schafft, ist der Beweis für die Ineffizienz der starken Form der ECMH. In diesem Zusammenhang wird die Publikation Seyhuns auch zitiert. Eine Analyse von Handelsstrategien auf ineffizienten Märkten: Inhaltsangabe:Einleitung: Die Zielsetzung dieser Arbeit ist es, ein Handelssystem im Hinblick auf Rendite und Risiko zu analysieren. Die Grundlage der Handelsstrategie entspringt einer wissenschaftlich belegten Marktanomalie, die ineffiziente Märkte voraussetzt. Das Handelssystem dient als Basis für Fondsmanager und Vermögensverwalter, um es als besondere Art des Risikomanagements außerhalb der üblichen Portfolioselektion einzusetzen. Zunächst werden die theoretischen Grundlagen für die Analyse erarbeitet. Diese beleuchten besonders die klassische Portfoliotheorie und deren Entwicklung zur Post-Modernen Portfoliotheorie, sowie die Effizienzmarkthypothese und die Theorie ineffizienter Märkte. Aus der klassischen Portfoliotheorie wird ein Marktportfolio aus internationalen Aktien und Anleihen als Vergleich herangezogen, um die Vorteile der Handelsstrategie in Bezug auf Risiko und Rendite zu analysieren. Als Grundlage für das Handelssystem werden Marktanomalien ineffizienter Aktienmärkte aus maßgeblichen Veröffentlichungen diskutiert. Aus diesen wird eine Marktanomalie ausgewählt, die für eine Handelsstrategie geeignet ist. Dabei sind Kalenderanomalien im Fokus, da diese ein überschaubares Maß an Regeln und gut abschätzbare Transaktionskosten bieten. Da sich die Kalenderanomalie, der ¿Halloween¿-Effekt, in verschiedenen Aktienmärkten unterschiedlich verhält, wird ein optimaler Investitionszyklus für Renditen internationaler Aktien ermittelt, um mit dieser Handelsstrategie eine zeitliche Allokation zwischen Aktien und Renten zu entwickeln. Im Gegensatz zu den meisten wissenschaftlichen Publikationen, die Indizes wie z.B. S&P, DJ und DAX verwenden, wird in dieser Arbeit ein Aktienfonds stellvertretend für ein internationales Marktportfolio herangezogen. Bei der Suche nach einem geeigneten Marktportfolio wurden keine Indizes gefunden, die längere historische Datenreihen aufweisen und die Länder mit wachsender Bedeutung berücksichtigen. Der MSCI World z.B. verfügt zwar über Daten seit dem Jahr 1969, berücksichtigt aber weder Emerging Markets noch kleine Gesellschaften. Die Vorteile des Aktienfonds gegenüber Indizes sind ein großer Umfang an historischen Daten und die Anpassung des Portfolios an weltwirtschaftliche Veränderungen durch das Fondsmanagement. Im Gegensatz zu vielen Studien, die eine US-Staatsanleihe als alternative Anlage zu den Aktienmärkten heranziehen, wird in dieser Arbeit ein internationaler Rentenfonds ausgewählt. Dieser erfüllt die gleichen Vorteile, wie sie für den Aktienfonds erläutert wurden und lässt auch eine internationale Berücksichtigung des Zinsniveaus zu. Die zyklische Handelsstrategie wird anschließend mit dem optimalen Zyklus simuliert. Die Simulation wird über einen 40-Jahreshorizont im Vergleich zu einem klassischen Portfolio analysiert. Zur Analyse werden Performance-Kennzahlen herangezogen, die sowohl aus der Modernen Portfoliotheorie als auch der Post-Modernen Portfoliotheorie stammen. Um Veränderungen innerhalb des 40-jährigen Betrachtungszeitraums erkennen zu können, wird die beobachtete Gesamtzeitdauer in vier 10-Jahreszeiträume unterteilt. Durch die Unterteilung ergeben sich zwei Dekaden mit Bären- und zwei Dekaden mit Bullenmärkten. So lässt die Analyse auch eine differenzierte Betrachtung des Handelssystems in steigenden und fallenden Aktienmärkten zu. Am Ende der Analyse werden Risikokennziffern ausgewertet und statistisch untersucht.Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: AbbildungsverzeichnisIII TabellenverzeichnisIII AbkürzungsverzeichnisIV SymbolverzeichnisV 1 Einführung1 2 Theoretische Grundlagen3 2.1 Die klassische Portfoliotheorie3 2.1.1 Die Entwicklung der klassischen Portfoliotheorie zur Post-Modernen Portfoliotheorie3 2.1.2 Anmerkungen zur Portfoliotheorie7 2.2 Performance-Kennzahlen9 2.2.1 Risikofreier Zins9 2.2.2 Sharpe Ratio10 2.2.3 Jensen Alpha11 2.2.4 Tracking Error11 2.2.5 Information Ratio12 2.2.6 Downside Volatilität (Downside Risk)12 2.2.7 Sortino Ratio13 2.2.8 Weitere Performance-Kennzahlen14 2.3 Die Hypothesen effizienter Märkte versus ineffizienter Märkte14 2.3.1 Die Hypothese effizienter Märkte14 2.3.2 Die Hypothese ineffizienter Märkte, Behavioural Finance20 3 Marktanomalien26 3.1 Klassifizierung und Selektion26 3.2 Kalenderanomalien29 3.2.1 Der Januar-Effekt29 3.2.2 Monatszyklen und ¿Halloween¿-Effekt30 3.3 Ansätze für Handelsstrategien auf Basis von Marktanomalien33 4 Methodik und Analyse37 4.1 Vorgehensweise37 4.2 Optimierung der Investitionsdauer des Aktienzyklus39 4.3 Die optimale Zyklusdauer41 4.4 Performancemessung unterschiedlicher Aktienzyklen44 4.5 Das Zwischenergebnis der Zyklusdauer45 4.6 Entwicklung der zyklischen Handelsstrategie46 4.7 Simulation der zyklischen Handelsstrategie48 5 Ergebnis der zyklischen Handelsstrategie49 6 Diskussion der Ergebnisse55 6.1 Interpretation der Kennziffern55 6.2 Anmerkungen zum zyklischen Handelssystems55 7 Abschließende Bemerkung57 Summary58 Literaturverzeichnis60Textprobe:Textprobe: Kapitel 2.3.2, Die Hypothese ineffizienter Märkte, Behavioural Finance: Für ineffiziente Märkte stehen etliche Marktanomalien, die nach ihrer Entdeckung und Bekanntgabe entgegen der ECMH bestehen bleiben. 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Eine Analyse von Handelsstrategien auf ineffizienten Märkten - Thomas Hupp
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2012

ISBN: 9783842844551

ID: 9783842844551

Inhaltsangabe:Einleitung: Die Zielsetzung dieser Arbeit ist es, ein Handelssystem im Hinblick auf Rendite und Risiko zu analysieren. Die Grundlage der Handelsstrategie entspringt einer wissenschaftlich belegten Marktanomalie, die ineffiziente Märkte voraussetzt. Das Handelssystem dient als Basis für Fondsmanager und Vermögensverwalter, um es als besondere Art des Risikomanagements außerhalb der üblichen Portfolioselektion einzusetzen. Zunächst werden die theoretischen Grundlagen für die Analyse erarbeitet. Diese beleuchten besonders die klassische Portfoliotheorie und deren Entwicklung zur Post-Modernen Portfoliotheorie, sowie die Effizienzmarkthypothese und die Theorie ineffizienter Märkte. Aus der klassischen Portfoliotheorie wird ein Marktportfolio aus internationalen Aktien und Anleihen als Vergleich herangezogen, um die Vorteile der Handelsstrategie in Bezug auf Risiko und Rendite zu analysieren. Als Grundlage für das Handelssystem werden Marktanomalien ineffizienter Aktienmärkte aus maßgeblichen Veröffentlichungen diskutiert. Aus diesen wird eine Marktanomalie ausgewählt, die für eine Handelsstrategie geeignet ist. Dabei sind Kalenderanomalien im Fokus, da diese ein überschaubares Maß an Regeln und gut abschätzbare Transaktionskosten bieten. Da sich die Kalenderanomalie, der ¿Halloween¿-Effekt, in verschiedenen Aktienmärkten unterschiedlich verhält, wird ein optimaler Investitionszyklus für Renditen internationaler Aktien ermittelt, um mit dieser Handelsstrategie eine zeitliche Allokation zwischen Aktien und Renten zu entwickeln. Im Gegensatz zu den meisten wissenschaftlichen Publikationen, die Indizes wie z.B. S& P, DJ und DAX verwenden, wird in dieser Arbeit ein Aktienfonds stellvertretend für ein internationales Marktportfolio herangezogen. Bei der Suche nach einem geeigneten Marktportfolio wurden keine Indizes gefunden, die längere historische Datenreihen aufweisen und die Länder mit wachsender Bedeutung berücksichtigen. Der MSCI World z.B. verfügt zwar über Daten seit dem Jahr 1969, berücksichtigt aber weder Emerging Markets noch kleine Gesellschaften. Die Vorteile des Aktienfonds gegenüber Indizes sind ein großer Umfang an historischen Daten und die Anpassung des Portfolios an weltwirtschaftliche Veränderungen durch das Fondsmanagement. Im Gegensatz zu vielen Studien, die eine US-Staatsanleihe als alternative Anlage zu den Aktienmärkten heranziehen, wird in dieser Arbeit ein internationaler Rentenfonds ausgewählt. Dieser erfüllt die gleichen Vorteile, wie sie für den Aktienfonds erläutert wurden und lässt auch eine internationale Berücksichtigung des Zinsniveaus zu. Die zyklische Handelsstrategie wird anschließend mit dem optimalen Zyklus simuliert. Die Simulation wird über einen 40-Jahreshorizont im Vergleich zu einem klassischen Portfolio analysiert. Zur Analyse werden Performance-Kennzahlen herangezogen, die sowohl aus der Modernen Portfoliotheorie als auch der Post-Modernen Portfoliotheorie stammen. Um Veränderungen innerhalb des 40-jährigen Betrachtungszeitraums erkennen zu können, wird die beobachtete Gesamtzeitdauer in vier 10-Jahreszeiträume unterteilt. Durch die Unterteilung ergeben sich zwei Dekaden mit Bären- und zwei Dekaden mit Bullenmärkten. So lässt die Analyse auch eine differenzierte Betrachtung des Handelssystems in steigenden und fallenden Aktienmärkten zu. Am Ende der Analyse werden Risikokennziffern ausgewertet und statistisch untersucht.Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: AbbildungsverzeichnisIII TabellenverzeichnisIII AbkürzungsverzeichnisIV SymbolverzeichnisV 1 Einführung1 2 Theoretische Grundlagen3 2.1 Die klassische Portfoliotheorie3 2.1.1 Die Entwicklung der klassischen Portfoliotheorie zur Post-Modernen Portfoliotheorie3 2.1.2 Anmerkungen zur Portfoliotheorie7 2.2 Performance-Kennzahlen9 2.2.1 Risikofreier Zins9 2.2.2 Sharpe Ratio10 2.2.3 Jensen Alpha11 2.2.4 Tracking Error11 2.2.5 Information Ratio12 2.2.6 Downside Volatilität (Downside Risk)12 2.2.7 Sortino Ratio13 2.2.8 Weitere Performance-Kennzahlen14 2.3 Die Hypothesen effizienter Märkte versus ineffizienter Märkte14 2.3.1 Die Hypothese effizienter Märkte14 2.3.2 Die Hypothese ineffizienter Märkte, Behavioural Finance20 3 Marktanomalien26 3.1 Klassifizierung und Selektion26 3.2 Kalenderanomalien29 3.2.1 Der Januar-Effekt29 3.2.2 Monatszyklen und ¿Halloween¿-Effekt30 3.3 Ansätze für Handelsstrategien auf Basis von Marktanomalien33 4 Methodik und Analyse37 4.1 Vorgehensweise37 4.2 Optimierung der Investitionsdauer des Aktienzyklus39 4.3 Die optimale Zyklusdauer41 4.4 Performancemessung unterschiedlicher Aktienzyklen44 4.5 Das Zwischenergebnis der Zyklusdauer45 4.6 Entwicklung der zyklischen Handelsstrategie46 4.7 Simulation der zyklischen Handelsstrategie48 5 Ergebnis der zyklischen Handelsstrategie49 6 Diskussion der Ergebnisse55 6.1 Interpretation der Kennziffern55 6.2 Anmerkungen zum zyklischen Handelssystems55 7 Abschließende Bemerkung57 Summary58 Literaturverzeichnis60Textprobe:Textprobe: Kapitel 2.3.2, Die Hypothese ineffizienter Märkte, Behavioural Finance: Für ineffiziente Märkte stehen etliche Marktanomalien, die nach ihrer Entdeckung und Bekanntgabe entgegen der ECMH bestehen bleiben. Wären die Märkte effizient, würden nach dem Bekanntwerden viele Marktteilnehmer diese Marktanomalie nutzen, um Überrendite zu produzieren. Je mehr Marktteilnehmer in gleicher Weise handeln, desto geringer würde die Überrendite werden und letztendlich ganz verschwinden. Als Beispiel für Ineffizienz der Märkte kann der ¿Halloween¿-Effekt oder auch ¿Sell in May¿-Effekt zitiert werden. Schon seit 1964 wurde er z.B. in der Financial Times publiziert und wird jährlich in der Presse im Mai in vielen Finanzzeitschriften und in den Nachrichten diskutiert. Seit 1977 wurde diese ¿Kalenderanomalie¿ in wissenschaftlichen Publikationen wiederholt belegt, trotzdem kann der ¿Halloween¿-Effekt bis ins Jahr 2012 signifikant beobachtet werden. Das wäre auf effizienten Märkten nicht der Fall. Widerlegung der schwachen Form der ECMH: De Bond und Thaler veröffentlichten 1985 die Widerlegung der schwachen Form der ECMH. Den Beweis führten sie mit der Analyse zweier Portfolios aus Aktien des S& P. Ein Portfolio enthielt ¿Loser¿-Aktien, die in den vergangen drei Jahren schlechteste Renditen hatten, während das andere Portfolio ¿Winner¿-Aktien des S& P mit bester Rendite der vergangen drei Jahre vereinigte. Die Beobachtung der darauf folgenden 36 Monaten ergab, dass das ¿Loser¿-Portfolio eine deutlich höhere Wertentwicklung, als das ¿Winner¿-Portfolio erzielte. Somit konnte bewiesen werden, dass alleine durch Kursinformationen der Vergangenheit eine abnorme Rendite erzielt werden konnte. Das stellt aus dem Blickwinkel der ECMH eine Marktanomalie dar. Neuere Publikationen verwenden statistische Tests wie Autokorrelation, Schiefe und Wölbung, um die Normalverteilung zu widerlegen, was auch als Beweis für die Widerlegung des Random Walk gilt. Im Zeitraum von 2004 bis 2009 wurde in 14 asiatischen Aktienmärkten anhand von Monatsrenditen mit vielen statistischen Analysen die schwache Form effizienter Märkte widerlegt. Für alle Aktienmärkte wurde eine Schiefe gefunden und daraus geschlossen, dass durch Arbitrage Rendite in allen 14 Aktienmärkten Asiens generiert werden kann, da diese ineffizient sind. Widerlegung der halbstarken Form der ECMH: Als Beweis für Ineffizienz der halbstarken Form der ECMH wird die Publikation von Fama und French zitiert. Sie bildeten Aktienportfolios mit Aktien aus NYSE, AMEX und NASDAQ mit unterschiedlichen Firmengrößen, KGVs und KBVs. Die Portfolios wurden auf ihr Verhalten zum Marktportfolio in Bezug auf die Renditen analysiert. Je kleiner ein Unternehmen war, desto höher war die Überrendite zum Marktportfolio, während Aktien großer Firmen weniger Rendite abwarfen. Kleinere Kurs-Buchwertverhältnisse erzielten eine signifikant höhere Performance als Unternehmen mit großen KBVs. Der Einfluss des KGVs und der Fremdkapitalquote war deutlich geringer. Für den Betrachtungszeitraum 1963 bis 1990 gilt das Ergebnis als Widerlegung der halbstarken Form der ECMH. Widerlegung der starken Form der ECMH: Seyhun untersuchte 761 Unternehmen von 1975 bis 1981, bei denen 60.000 Insidertransaktionen durch die Securities and Exchange Commission (SEC) veröffentlicht wurde. Die Untersuchung ergab, dass die Insider durch die Transaktionen eine Überrendite von 3% bei Käufen und 1,7% bei Verkäufen in den ersten 100 Tagen nach der Transaktion einstrichen. Weitere 0,8% Profit kamen in den Tagen 101 bis 300 dazu. Außenstehende, die sich bei der SEC informierten, konnten nach dem Tag des Insiderhandels zwar noch einen Teil der Überrendite nutzen, diese wurden aber durch Kosten und Research aufgebraucht. Der Schluss, den Seyhun zieht, dass die Märkte effizient seien, steht im Widerspruch zur Definition. Die Tatsache, dass Insiderhandel eine vorteilhafte Rendite für den Insider schafft, ist der Beweis für die Ineffizienz der starken Form der ECMH. In diesem Zusammenhang wird die Publikation Seyhuns auch zitiert. Eine Analyse von Handelsstrategien auf ineffizienten Märkten: Inhaltsangabe:Einleitung: Die Zielsetzung dieser Arbeit ist es, ein Handelssystem im Hinblick auf Rendite und Risiko zu analysieren. Die Grundlage der Handelsstrategie entspringt einer wissenschaftlich belegten Marktanomalie, die ineffiziente Märkte voraussetzt. Das Handelssystem dient als Basis für Fondsmanager und Vermögensverwalter, um es als besondere Art des Risikomanagements außerhalb der üblichen Portfolioselektion einzusetzen. Zunächst werden die theoretischen Grundlagen für die Analyse erarbeitet. Diese beleuchten besonders die klassische Portfoliotheorie und deren Entwicklung zur Post-Modernen Portfoliotheorie, sowie die Effizienzmarkthypothese und die Theorie ineffizienter Märkte. Aus der klassischen Portfoliotheorie wird ein Marktportfolio aus internationalen Aktien und Anleihen als Vergleich herangezogen, um die Vorteile der Handelsstrategie in Bezug auf Risiko und Rendite zu analysieren. Als Grundlage für das Handelssystem werden Marktanomalien ineffizienter Aktienmärkte aus maßgeblichen Veröffentlichungen diskutiert. Aus diesen wird eine Marktanomalie ausgewählt, die für eine Handelsstrategie geeignet ist. Dabei sind Kalenderanomalien im Fokus, da diese ein überschaubares Maß an Regeln und gut abschätzbare Transaktionskosten bieten. Da sich die Kalenderanomalie, der ¿Halloween¿-Effekt, in verschiedenen Aktienmärkten unterschiedlich verhält, wird ein optimaler Investitionszyklus für Renditen internationaler Aktien ermittelt, um mit dieser Handelsstrategie eine zeitliche Allokation zwischen Aktien und Renten zu entwickeln. Im Gegensatz zu den meisten wissenschaftlichen Publikationen, die Indizes wie z.B. S& P, DJ und DAX verwenden, wird in dieser Arbeit ein Aktienfonds stellvertretend für ein internationales Marktportfolio herangezogen. Bei der Suche nach einem geeigneten Marktportfolio wurden keine Indizes gefunden, die längere historische Datenreihen aufweisen und die Länder mit wachsender Bedeutung berücksichtigen. Der MSCI World z.B. verfügt zwar über Daten seit dem Jahr 1969, berücksichtigt aber weder Emerging Markets noch kleine Gesellschaften. Die Vorteile des Aktienfonds gegenüber Indizes sind ein großer Umfang an historischen Daten und die Anpassung des Portfolios an weltwirtschaftliche Veränderungen durch das Fondsmanagement. Im Gegensatz zu vielen Studien, die eine US-Staatsanleihe als alternative Anlage zu den Aktienmärkten heranziehen, wird in dieser Arbeit ein internationaler Rentenfonds ausgewählt. Dieser erfüllt die gleichen Vorteile, wie sie für den Aktienfonds erläutert wurden und lässt auch eine internationale Berücksichtigung des Zinsniveaus zu. Die zyklische Handelsstrategie wird anschließend mit dem optimalen Zyklus simuliert. Die Simulation wird über einen 40-Jahreshorizont im Vergleich zu einem klassischen Portfolio analysiert. Zur Analyse werden Performance-Kennzahlen herangezogen, die sowohl aus der Modernen Portfoliotheorie als auch der Post-Modernen Portfoliotheorie stammen. Um Veränderungen innerhalb des 40-jährigen Betrachtungszeitraums erkennen zu können, wird die beobachtete Gesamtzeitdauer in vier 10-Jahreszeiträume unterteilt. Durch die Unterteilung ergeben sich zwei Dekaden mit Bären- und zwei Dekaden mit Bullenmärkten. So lässt die Analyse auch eine differenzierte Betrachtung des Handelssystems in steigenden und fallenden Aktienmärkten zu. Am Ende der Analyse werden Risikokennziffern ausgewertet und statistisch untersucht.Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: AbbildungsverzeichnisIII TabellenverzeichnisIII AbkürzungsverzeichnisIV SymbolverzeichnisV 1 Einführung1 2 Theoretische Grundlagen3 2.1 Die klassische Portfoliotheorie3 2.1.1 Die Entwicklung der klassischen Portfoliotheorie zur Post-Modernen Portfoliotheorie3 2.1.2 Anmerkungen zur Portfoliotheorie7 2.2 Performance-Kennzahlen9 2.2.1 Risikofreier Zins9 2.2.2 Sharpe Ratio10 2.2.3 Jensen Alpha11 2.2.4 Tracking Error11 2.2.5 Information Ratio12 2.2.6 Downside Volatilität (Downside Risk)12 2.2.7 Sortino Ratio13 2.2.8 Weitere Performance-Kennzahlen14 2.3 Die Hypothesen effizienter Märkte versus ineffizienter Märkte14 2.3.1 Die Hypothese effizienter Märkte14 2.3.2 Die Hypothese ineffizienter Märkte, Behavioural Finance20 3 Marktanomalien26 3.1 Klassifizierung und Selektion26 3.2 Kalenderanomalien29 3.2.1 Der Januar-Effekt29 3.2.2 Monatszyklen und ¿Halloween¿-Effekt30 3.3 Ansätze für Handelsstrategien auf Basis von Marktanomalien33 4 Methodik und Analyse37 4.1 Vorgehensweise37 4.2 Optimierung der Investitionsdauer des Aktienzyklus39 4.3 Die optimale Zyklusdauer41 4.4 Performancemessung unterschiedlicher Aktienzyklen44 4.5 Das Zwischenergebnis der Zyklusdauer45 4.6 Entwicklung der zyklischen Handelsstrategie46 4.7 Simulation der zyklischen Handelsstrategie48 5 Ergebnis der zyklischen Handelsstrategie49 6 Diskussion der Ergebnisse55 6.1 Interpretation der Kennziffern55 6.2 Anmerkungen zum zyklischen Handelssystems55 7 Abschließende Bemerkung57 Summary58 Literaturverzeichnis60Textprobe:Textprobe: Kapitel 2.3.2, Die Hypothese ineffizienter Märkte, Behavioural Finance: Für ineffiziente Märkte stehen etliche Marktanomalien, die nach ihrer Entdeckung und Bekanntgabe entgegen der ECMH bestehen bleiben. Wären die Märkte effizient, würden nach dem Bekanntwerden viele Marktteilnehmer diese Marktanomalie nutzen, um Überrendite zu produzieren. Je mehr Marktteilnehmer in gleicher Weise handel, Diplomica Verlag

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Eine Analyse von Handelsstrategien auf ineffizienten Märkten - Thomas Hupp
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Thomas Hupp:
Eine Analyse von Handelsstrategien auf ineffizienten Märkten - Erstausgabe

2012, ISBN: 9783842844551

ID: 28260850

[ED: 1], Auflage, eBook Download (PDF), eBooks, [PU: Diplomica]

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