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Validierung des Einflusses von Kühl- und Tiefkühlhauskleidung auf Körperkerntemperatur und Energieumsatz - Sebastian Geese
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Sebastian Geese:

Validierung des Einflusses von Kühl- und Tiefkühlhauskleidung auf Körperkerntemperatur und Energieumsatz - neues Buch

2011, ISBN: 9783842844728

ID: 9783842844728

Inhaltsangabe:Einleitung: Der Tiefkühlkostmarkt in Deutschland wächst seit Jahrzehnten stetig an (Quelle Dt. Tiefkühlinstitut) und damit ist auch die Zahl an Kältearbeitsplätzen gestiegen. In einem Warenverteilzentrum durchgeführte Studien belegen, dass das Arbeiten im Tiefkühllager bei Temperaturen um -24°C und im Kühllager bei Temperaturen um +3°C erhebliche physiologische Anforderungen an den Menschen stellt, was durch die Parameter Herzschlagfrequenz, Blutdruck, Energieumsatz und Körperkerntemperatur abgebildet wurde. Die bisher durchgeführten Studien erlauben jedoch keinen Rückschluss darauf, zu welchen Teilen diese Auswirkungen auf das kalte Umgebungsklima bzw. auf die Belastung durch die bis zu 5 kg schwere Schutzkleidung zurück zu führen sind. Ziel dieser Studienarbeit ist die Ergänzung der bisherigen Studien, um die durch Kleidung verursachte Beanspruchung von der Kältebeanspruchung zu differenzieren. Hierzu soll im Rahmen dieser Arbeit der Einfluss des Tragens von Kühllager- und Tiefkühllagerkleidung auf die physiologischen Parameter Energieumsatz und Körperkerntemperatur anhand von Laboruntersuchungen mit zwölf männlichen Probanden validiert werden. Da die Beanspruchung eines Menschen und damit die Reaktion der physiologischen Parameter nicht ausschließlich von einer von außen einwirkenden Belastung (z.B. Arbeitsaufgabe, Klima, Sozialbedingungen) abhängt, sondern auch von den individuellen Eigenschaften des Menschen (vgl. SCHLICK et al. 2010, S. 38 ff.), sollen ausschließlich männliche Probanden untersucht und bei deren Auswahl im Besonderen auf die Einheitlichkeit von Körpergröße und -masse der Probanden geachtet werden. Des Weiteren wird vor jedem Versuch eine Kurzanamnese durchgeführt, um den Wirkungsgrad der Probanden und individuelle Lebensgewohnheiten wie z.B. Alkoholkonsum und körperliche Aktivität zu erfassen. Zwecks Vollständigkeit der Daten und zur Ermöglichung etwaiger detaillierterer Auswertungen sollen neben den beiden untersuchten Parametern auch die Herzschlagfrequenz und der Blutdruck aufgezeichnet werden, jedoch findet für diese im Rahmen dieser Arbeit keine ausführliche Auswertung statt. Hierfür wird auf eine parallel laufende Studie ähnlicher Art mit weiblichen Probanden verwiesen. Im Folgenden findet sich eine Definition und Erläuterung einiger für das weitere Verständnis dieser Arbeit grundlegender Begriffe. Bestandteil der durchgeführten Untersuchungen sind Kleidungskombinationen zum Schutz vor Kältebelastung beim Arbeiten in Kühl- und Tiefkühlhäusern. Hierbei stellt eine Kältebelastung gemäß DIN EN ISO 11079 (2008, S. 5) ¿klimatische Bedingungen, unter denen der Wärmeverlust des Körpers gerade gleich oder zu groß ist, um das Wärmegleichgewicht [¿] aufrechtzuerhalten¿ dar. Gemäß der Norm wird dieser thermische Zustand des Körpers auch als Wärmedefizit bezeichnet. Da der Körper also in diesen Umgebungen sein thermisches Gleichgewicht nicht ohne entsprechenden Schutz aufrechterhalten kann, ist das Tragen von Schutzkleidung notwendig, um den Menschen vor Unterkühlung zu schützen. Unter dieser Form der Kleidung wird gemäß DIN EN 340 (2004, S. 6) ¿Kleidung, einschließlich Körperschützer, die die persönliche Kleidung bedeckt oder ersetzt und die Schutz gegen eine oder mehrere Gefährdungen bieten soll¿ verstanden, wobei die Gefährdung im hier betrachteten Fall von der kalten Umgebung ausgeht. Da die verwendete Schutzkleidung gegen Kälte und Tiefkälte jeweils aus einer Kombination von Jacke und Hose besteht, handelt es sich nach DIN EN 342 (2004, S. 5) um ein Kleidungssystem, also ¿Kleidung, die aus einem zweiteiligen oder einem einteiligen Anzug (Overall) oder einer Anzahl von Kleidungsstücken besteht, die den Körper mit Ausnahme des Kopfes, der Hände und der Füße bedecken¿. Unter dieser Kleidung wird üblicherweise zusätzlich die Alltagskleidung des Arbeiters getragen. Somit bieten diese beiden Kleidungssysteme gemeinsam die zur Aufrechterhaltung des Wärmegleichgewichts notwendige Wärmeisolation, bei welcher es sich nach DIN EN ISO 9920 (2009, S. 6) um ¿Widerstand gegen den Verlust an trockener Wärme zwischen zwei Oberflächen, angegeben in Quadratmeter mal Kelvin durch Watt (m2 · K · W-1)¿ handelt. Zum besseren Verständnis des in Kapitel 2 diskutierten physiologischen Parameters der Körperkerntemperatur soll an dieser Stelle noch der Begriff des Wärmehaushalts des menschlichen Körpers definiert werden. Hierbei handelt es sich nach DIN EN 13921 (2007, S. 5) um die ¿Zunahme oder Abnahme der Körperwärme, verursacht durch ein unausgeglichenes Verhältnis zwischen Wärmeproduktion und Wärmeverlust, üblicherweise angegeben bezogen auf die Flächeneinheit der gesamten Körperoberflächen¿. Somit wird sich in den festgestellten Auswirkungen auf die Körperkerntemperatur der Wärmehaushalt des jeweiligen Probanden widerspiegeln.Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: AbbildungsverzeichnisIII TabellenverzeichnisV NomenklaturVII 0ZusammenfassungIX 1Einleitung1 2Grundlagen3 2.1Grundlagen der untersuchten physiologischen Parameter3 2.1.1Körperkerntemperatur4 2.1.2Energieumsatz7 2.2Zur Datenerhebung verwendete Messgeräte12 2.2.1Braun Thermoscan IRT 452013 2.2.2Cortex MetaMax3B14 2.3Darstellung der verwendeten Kleidung16 2.3.1Allgemeine Kennzahlen für die Beurteilung von Kälteschutzkleidung16 2.3.2Als Studienobjekt ausgewählte Kleidung19 3Versuchshypothesen21 4Versuchsdesign23 5Verfahren der statistischen Auswertung28 5.1Ermittlung der Prüfgröße t28 5.2Signifikanzgrenzen nach Sachs30 5.3Beispielrechnung31 6Ergebnisse der arbeitsphysiologischen Laboruntersuchung33 6.1Ermittelte Unterschiede zwischen Kühllager- und Sportkleidung34 6.2Ermittelte Unterschiede zwischen Tiefkühllager- und Sportkleidung39 6.3Ermittelte Unterschiede zwischen Tiefkühllager- und Kühllagerkleidung45 7Diskussion der Ergebnisse und abschließende Beurteilung52 8Literaturverzeichnis54 Anhang57Textprobe:Textprobe: Kapitel 2.2, Zur Datenerhebung verwendete Messgeräte: Die Messung der zwei zu analysierenden physiologischen Parameter Energieumsatz und Körperkerntemperatur sowie der zwecks Vollständigkeit erfassten Parameter Blutdruck und Herzschlagfrequenz erfolgte mit handelsüblichen für arbeitsphysiologische und medizinische Zwecke verwendeten Messgeräten. Es handelt sich um das Infrarot(IR)-Ohrthermometer Thermoscan IRT 4520 von Braun für die Messung der Körperkerntemperatur, das mobile Ergospirometriesystem MetaMax3B der Firma Cortex zur Bestimmung des Energieumsatzes, das 24-Stunden Blutdruckmessgerät TM 2430 des Herstellers Boso für die Aufzeichnung des Blutdruckes und das Herzschlagfrequenzmessgerät S810i der Firma Polar zur Herzfrequenzbestimmung. Im folgenden Abschnitt werden die Geräte von Braun und Cortex hinsichtlich ihrer Eigenschaften, Anwendungsbedingungen und Genauigkeiten erläutert. Auf eine Beschreibung der Geräte für die Messung von Blutdruck und Herzfrequenz soll an dieser Stelle verzichtet und auf die parallel laufende Arbeit verwiesen werden. 2.2.1, Braun Thermoscan IRT 4520: Beim Braun Thermoscan IRT 4520 handelt es sich um ein Infrarot(IR)-Ohrthermometer (vgl. Abbildung 2.3). Somit dient es zur Messung der unter 2.1.1 vorgestellten Tympanumtemperatur. Da ein direkter Kontakt mit dem Trommelfell sehr schmerzhaft wäre, ist dieser bei der Messung der tympanischen Temperatur zu vermeiden, so dass für die hier durchgeführten Messungen ein mittels Infrarot-Technologie messendes Gerät verwendet wurde (vgl. DIN EN ISO 9886, 2004, S. 10). Für ein besseres Verständnis der im Folgenden diskutierten technischen Daten des Thermoscan IRT 4520 sollen an dieser Stelle zunächst wichtige Begriffe nach DIN EN ISO 12470 ¿ 5 (2003, S. 5 f.) definiert werden. Gemäß der Norm handelt es sich bei einem Infrarot-Ohrthermometer um ein ¿optoelektronisches Gerät mit der Fähigkeit zur berührungslosen Infrarot-Temperaturbestimmung durch Einbringen in den Gehörgang des Menschen¿ (DIN EN ISO 12470 ¿ 5, 2003, S. 6). Somit erfüllt es die in DIN EN ISO 9886 (2004, S. 10) formulierte Forderung nach Vermeidung eines direkten Kontaktes mit dem Trommelfell. Um korrekte und genaue Ergebnisse der Messung zu erhalten, müssen die Betriebsumgebungsbedindungen gewissen Anforderungen genügen. Hierbei handelt es sich um die ¿zulässige Umgebungstemperatur und Luftfeuchte für die korrekte Verwendung eines IR-Ohrthermometers¿ (DIN EN ISO 12470 ¿ 5, 2003, S. 5.). Unter Anwendung der Norm gibt es die drei Qualitätskennzahlen ¿Medizinische Genauigkeit¿, ¿Klinischer Bias und seine Standardabweichung¿ und ¿Klinische Wiederholpräzision¿, denen die Messwerte eines Infrarot-Ohrthermometers genügen müssen. So bezeichnet die medizinische Genauigkeit die ¿Fähigkeit eines IR-Ohrthermometers, nahezu die gleiche Temperatur anzuzeigen, wie sie an der vom Hersteller angegebenen Referenzkörperregion von einem Referenzthermometer gemessen wird¿ (DIN EN ISO 12470 ¿ 5, 2003, S. 5). Die weitere statistische Auswertung dieser Genauigkeit ergibt den klinischen Bias und seine Standardabweichung. Diese bezeichnen ¿eine durchschnittliche Differenz zwischen den bewerteten Temperaturen gemessen mit dem zu prüfenden Gerät und den mit dem Referenzthermometer gemessenen Temperaturen des Probanden¿ (DIN EN ISO 12470 ¿ 5, 2003, S. 6). Im Gegensatz zu medizinischer Genauigkeit, klinischem Bias und seiner Standardabweichung, welche die Werte des verwendeten Gerätes mit denen eines Referenzthermometers vergleichen, bezieht sich die klinische Wiederholpräzision auf mehrere Messwerte eines Gerätes. Sie bezeichnet die ¿empirische Standardabweichung der Schwankung bei wiederholter Bestimmung der Temperatur im Gehörgang desselben Ohres ein [¿] derselben Person mit [¿] demselben IR-Ohrthermometer von ein und demselben Bediener¿ (DIN EN ISO 12470 ¿ 5, 2003, S. 6). Das Braun Thermoscan IRT 4520 ist betriebsbereit bei einer Umgebungstemperatur zwischen +10°C und +40°C und bei einer Luftfeuchtigkeit unterhalb 95% (vgl. N.N. 2011 b, S. 14). Unter diesen Bedingungen zeigt es Körperkerntemperaturen zwischen 34°C und 42,2 °C mit einer Auflösung der LCD-Anzeige von 0,1°C an (vgl. N.N. 2011 b, S. 22). Um eine möglichst hohe medizinische Genauigkeit zu erreichen, erwärmt das IRT 4520 seine Messspitze auf beinahe Körpertemperatur. In einem Bereich der Körpertemperatur zwischen 35,5°C und 42°C beträgt die durch diese Funktion erreichte Genauigkeit ± 0,2°C. Außerhalb dieses Bereiches beträgt die medizinische Genauigkeit ± 0,3°C (vgl. N.N. 2011 b, S. 22). Die klinische Wiederholgenauigkeit des Braun Thermoscan IRT 4520 beträgt ± 0,14°C (vgl. N.N. 2011 b, S. 22). Validierung des Einflusses von Kühl- und Tiefkühlhauskleidung auf Körperkerntemperatur und Energieumsatz: Inhaltsangabe:Einleitung: Der Tiefkühlkostmarkt in Deutschland wächst seit Jahrzehnten stetig an (Quelle Dt. Tiefkühlinstitut) und damit ist auch die Zahl an Kältearbeitsplätzen gestiegen. In einem Warenverteilzentrum durchgeführte Studien belegen, dass das Arbeiten im Tiefkühllager bei Temperaturen um -24°C und im Kühllager bei Temperaturen um +3°C erhebliche physiologische Anforderungen an den Menschen stellt, was durch die Parameter Herzschlagfrequenz, Blutdruck, Energieumsatz und Körperkerntemperatur abgebildet wurde. Die bisher durchgeführten Studien erlauben jedoch keinen Rückschluss darauf, zu welchen Teilen diese Auswirkungen auf das kalte Umgebungsklima bzw. auf die Belastung durch die bis zu 5 kg schwere Schutzkleidung zurück zu führen sind. Ziel dieser Studienarbeit ist die Ergänzung der bisherigen Studien, um die durch Kleidung verursachte Beanspruchung von der Kältebeanspruchung zu differenzieren. Hierzu soll im Rahmen dieser Arbeit der Einfluss des Tragens von Kühllager- und Tiefkühllagerkleidung auf die physiologischen Parameter Energieumsatz und Körperkerntemperatur anhand von Laboruntersuchungen mit zwölf männlichen Probanden validiert werden. Da die Beanspruchung eines Menschen und damit die Reaktion der physiologischen Parameter nicht ausschließlich von einer von außen einwirkenden Belastung (z.B. Arbeitsaufgabe, Klima, Sozialbedingungen) abhängt, sondern auch von den individuellen Eigenschaften des Menschen (vgl. SCHLICK et al. 2010, S. 38 ff.), sollen ausschließlich männliche Probanden untersucht und bei deren Auswahl im Besonderen auf die Einheitlichkeit von Körpergröße und -masse der Probanden geachtet werden. Des Weiteren wird vor jedem Versuch eine Kurzanamnese durchgeführt, um den Wirkungsgrad der Probanden und individuelle Lebensgewohnheiten wie z.B. Alkoholkonsum und körperliche Aktivität zu erfassen. Zwecks Vollständigkeit der Daten und zur Ermöglichung etwaiger detaillierterer Auswertungen sollen neben den beiden untersuchten Parametern auch die Herzschlagfrequenz und der Blutdruck aufgezeichnet werden, jedoch findet für diese im Rahmen dieser Arbeit keine ausführliche Auswertung statt. Hierfür wird auf eine parallel laufende Studie ähnlicher Art mit weiblichen Probanden verwiesen. Im Folgenden findet sich eine Definition und Erläuterung einiger für das weitere Verständnis dieser Arbeit grundlegender Begriffe. Bestandteil der durchgeführten Untersuchungen sind Kleidungskombinationen zum Schutz vor Kältebelastung beim Arbeiten in Kühl- und Tiefkühlhäusern. Hierbei stellt eine Kältebelastung gemäß DIN EN ISO 11079 (2008, S. 5) ¿klimatische Bedingungen, unter denen der Wärmeverlust des Körpers gerade gleich oder zu groß ist, um das Wärmegleichgewicht [¿] aufrechtzuerhalten¿ dar. Gemäß der Norm wird dieser thermische Zustand des Körpers auch als Wärmedefizit bezeichnet. Da der Körper also in diesen Umgebungen sein thermisches Gleichgewicht nicht ohne entsprechenden Schutz aufrechterhalten kann, ist das Tragen von Schutzkleidung notwendig, um den Menschen vor Unterkühlung zu schützen. Unter dieser Form der Kleidung wird gemäß DIN EN 340 (2004, S. 6) ¿Kleidung, einschließlich Körperschützer, die die persönliche Kleidung bedeckt oder ersetzt und die Schutz gegen eine oder mehrere Gefährdungen bieten soll¿ verstanden, wobei die Gefährdung im hier betrachteten Fall von der kalten Umgebung ausgeht. Da die verwendete Schutzkleidung gegen Kälte und Tiefkälte jeweils aus einer Kombination von Jacke und Hose besteht, handelt es sich nach DIN EN 342 (2004, S. 5) um ein Kleidungssystem, also ¿Kleidung, die aus einem zweiteiligen oder einem einteiligen Anzug (Overall) oder einer Anzahl von Kleidungsstücken besteht, die den Körper mit Ausnahme des Kopfes, Diplomica Verlag

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Validierung des Einflusses von Kühl- und Tiefkühlhauskleidung auf Körperkerntemperatur und Energieumsatz (eBook, PDF) - Geese, Sebastian
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Geese, Sebastian:

Validierung des Einflusses von Kühl- und Tiefkühlhauskleidung auf Körperkerntemperatur und Energieumsatz (eBook, PDF) - neues Buch

2012, ISBN: 9783842844728

ID: a8b52debc34d35638d3b67a1cfb2b176

Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Ingenieurwissenschaften - Allgemeines, Note: 1,3, Universität Siegen (Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen), Sprache: Deutsch Inhaltsangabe:Einleitung:Der Tiefkühlkostmarkt in Deutschland wächst seit Jahrzehnten stetig an (Quelle Dt. Tiefkühlinstitut) und damit ist auch die Zahl an Kältearbeitsplätzen gestiegen. In einem Warenverteilzentrum durchgeführte Studien belegen, dass das Arbeiten im Tiefkühllager bei Temperaturen um -24°C und im Kühllager bei Temperaturen um +3°C erhebliche physiologische Anforderungen an den Menschen stellt, was durch die Parameter Herzschlagfrequenz, Blutdruck, Energieumsatz und Körperkerntemperatur abgebildet wurde. Die bisher durchgeführten Studien erlauben jedoch keinen Rückschluss darauf, zu welchen Teilen diese Auswirkungen auf das kalte Umgebungsklima bzw. auf die Belastung durch die bis zu 5 kg schwere Schutzkleidung zurück zu führen sind.Ziel dieser Studienarbeit ist die Ergänzung der bisherigen Studien, um die durch Kleidung verursachte Beanspruchung von der Kältebeanspruchung zu differenzieren. Hierzu soll im Rahmen dieser Arbeit der Einfluss des Tragens von Kühllager- und Tiefkühllagerkleidung auf die physiologischen Parameter Energieumsatz und Körperkerntemperatur anhand von Laboruntersuchungen mit zwölf männlichen Probanden validiert werden. Da die Beanspruchung eines Menschen und damit die Reaktion der physiologischen Parameter nicht ausschließlich von einer von außen einwirkenden Belastung (z.B. Arbeitsaufgabe, Klima, Sozialbedingungen) abhängt, sondern auch von den individuellen Eigenschaften des Menschen (vgl. SCHLICK et al. 2010, S. 38 ff.), sollen ausschließlich männliche Probanden untersucht und bei deren Auswahl im Besonderen auf die Einheitlichkeit von Körpergröße und -masse der Probanden geachtet werden. Des Weiteren wird vor jedem Versuch eine Kurzanamnese durchgeführt, um den Wirkungsgrad der Probanden und individuelle Lebensgewohnheiten wie z.B. Alkoholkonsum und körperliche Aktivität zu erfassen. Zwecks Vollständigkeit der Daten und zur Ermöglichung etwaiger detaillierterer Auswertungen sollen neben den beiden untersuchten Parametern auch die Herzschlagfrequenz und der Blutdruck aufgezeichnet werden, jedoch findet für diese im Rahmen dieser Arbeit keine ausführliche Auswertung statt. Hierfür wird auf eine parallel laufende Studie ähnlicher Art mit weiblichen Probanden verwiesen.Im Folgenden findet sich eine Definition und Erläuterung einiger für das weitere Verständnis dieser Arbeit grundlegender Begriffe. Bestandteil der durchgeführten Untersuchungen sind Kleidungskombinationen zum Schutz vor Kältebelastung beim Arbeiten in Kühl- und Tiefkühlhäusern. Hierbei stellt eine Kältebelastung gemäß DIN EN ISO 11079 (2008, S. 5) ?klimatische Bedingungen, unter denen der Wärmeverlust des Körpers gerade gleich oder zu groß ist, um das Wärmegleichgewicht [?] aufrechtzuerhalten? dar. Gemäß der Norm wird dieser thermische Zustand des Körpers auch als Wärmedefizit bezeichnet. Da der Körper also in diesen Umgebungen sein thermisches Gleichgewicht nicht ohne entsprechenden Schutz aufrechterhalten kann, ist das Tragen von Schutzkleidung notwendig, um den Menschen vor Unterkühlung zu schützen. Unter dieser Form der Kleidung wird gemäß DIN EN 340 (2004, S. 6) ?Kleidung, einschließlich Körperschützer, die die persönliche Kleidung bedeckt oder ersetzt und die Schutz gegen eine oder mehrere Gefährdungen bieten soll? verstanden, wobei die Gefährdung im hier betrachteten Fall von der kalten Umgebung ausgeht. Da die verwendete Schutzkleidung gegen Kälte und Tiefkälte jeweils aus einer Kombination von Jacke und Hose besteht, handelt es sich nach DIN EN 342 (2004, S. 5) um ein Kleidungssystem, also ?Kleidung, die aus einem zweiteiligen oder einem einteiligen Anzug (Overall) oder einer Anzahl von Kleidungsstücken besteht, die den Körper mit Ausnahme des Kopfes, der Hände und der Füße bedecken?. Unter dieser Kleidung wird üblicherweise zusätzlich die Alltagskleidung des Arbeiters getragen. Somit bieten diese beiden Kleidungssysteme gemeinsam die zur Aufrechterhaltung des Wärmegleichgewichts notwendige Wärmeisolation, bei welcher es sich nach DIN EN ISO 9920 (2009, S. 6) um ?Widerstand gegen den Verlust an trockener Wärme zwischen zwei Oberflächen, angegeben in Quadratmeter mal Kelvin durch Watt (m2 · K · W-1)? handelt.Zum besseren Verständnis des in Kapitel 2 diskutierten physiologischen Parameters der Körperkerntemperatur soll an dieser Stelle noch der Begriff des Wärmehaushalts des menschlichen Körpers definiert werden. Hierbei handelt es sich nach DIN EN 13921 (2007, S. 5) um die ?Zunahme oder Abnahme der Körperwärme, verursacht durch ein unausgeglichenes Verhältnis zwischen Wärmeproduktion und Wärmeverlust, üblicherweise angegeben bezogen auf die Flächeneinheit der gesamten Körperoberflächen?. Somit wird sich in den festgestellten Auswirkungen auf die Körperkerntemperatur der Wärmehaushalt des jeweiligen Probanden widerspiegeln.Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis:AbbildungsverzeichnisIIITabellenverzeichnisVNomenklaturVII0ZusammenfassungIX1Einleitung12Grundlagen32.1Grundlagen der untersuchten physiologischen Parameter32.1.1Körperkerntemperatur42.1.2Energieumsatz72.2Zur Datenerhebung verwendete Messgeräte122.2.1Braun Thermoscan IRT 4520132.2.2Cortex MetaMax3B142.3Darstellung der verwendeten Kleidung162.3.1Allgemeine Kennzahlen für die Beurteilung von Kälteschutzkleidung162.3.2Als Studienobjekt ausgewählte Kleidung193Versuchshypothesen214Versuchsdesign235Verfahren der statistischen Auswertung285.1Ermittlung der Prüfgröße t285.2Signifikanzgrenzen nach Sachs305.3Beispielrechnung316Ergebnisse der arbeitsphysiologischen Laboruntersuchung336.1Ermittelte Unterschiede zwischen Kühllager- und Sportkleidung346.2Ermittelte Unterschiede zwischen Tiefkühllager- und Sportkleidung396.3Ermittelte Unterschiede zwischen Tiefkühllager- und Kühllagerkleidung457Diskussion der Ergebnisse und abschließende Beurteilung528Literaturverzeichnis54Anhang57Textprobe:Textprobe:Kapitel 2.2, Zur Datenerhebung verwendete Messgeräte:Die Messung der zwei zu analysierenden physiologischen Parameter Energieumsatz und Körperkerntemperatur sowie der zwecks Vollständigkeit erfassten Parameter Blutdruck und Herzschlagfrequenz erfolgte mit handelsüblichen für arbeitsphysiologische und medizinische Zwecke verwendeten Messgeräten. Es handelt sich um das Infrarot(IR)-Ohrthermometer Thermoscan IRT 4520 von Braun für die Messung der Körperkerntemperatur, das mobile Ergospirometriesystem MetaMax3B der Firma Cortex zur Bestimmung des Energieumsatzes, das 24-Stunden Blutdruckmessgerät TM 2430 des Herstellers Boso für die Aufzeichnung des Blutdruckes und das Herzschlagfrequenzmessgerät S810i der Firma Polar zur Herzfrequenzbestimmung. Im folgenden Abschnitt werden die Geräte von Braun und Cortex hinsichtlich ihrer Eigenschaften, Anwendungsbedingungen und Genauigkeiten erläutert. Auf eine Beschreibung der Geräte für die Messung von Blutdruck und Herzfrequenz soll an dieser Stelle verzichtet und auf die parallel laufende Arbeit verwiesen werden.2.2.1, Braun Thermoscan IRT 4520:Beim Braun Thermoscan IRT 4520 handelt es sich um ein Infrarot(IR)-Ohrthermometer (vgl. Abbildung 2.3). Somit dient es zur Messung der unter 2.1.1 vorgestellten Tympanumtemperatur. Da ein direkter Kontakt mit dem Trommelfell sehr schmerzhaft wäre, ist dieser bei der Messung der tympanischen Temperatur zu vermeiden, so dass für die hier durchgeführten Messungen ein mittels Infrarot-Technologie messendes Gerät verwendet wurde (vgl. DIN EN ISO 9886, 2004, S. 10). Für ein besseres Verständnis der im Folgenden diskutierten technischen Daten des Thermoscan IRT 4520 sollen an dieser Stelle zunächst wichtige Begriffe nach DIN EN ISO 12470 ? 5 (2003, S. 5 f.) definiert werden. Gemäß der Norm handelt es sich bei einem Infrarot-Ohrthermometer um ein ?optoelektronisches Gerät mit der Fähigkeit zur berührungslosen Infrarot-Temperaturbestimmung durch Einbringen in den Gehörgang des Menschen? (DIN EN ISO 12470 ? 5, 2003, S. 6). Somit erfüllt es die in DIN EN ISO 9886 (2004, S. 10) formulierte Forderung nach Vermeidung eines direkten Kontaktes mit dem Trommelfell. Um korrekte und genaue Ergebnisse der Messung zu erhalten, müssen die Betriebsumgebungsbedindungen gewissen Anforderungen genügen. Hierbei handelt es sich um die ?zulässige Umgebungstemperatur und Luftfeuchte für die korrekte Verwendung eines IR-Ohrthermometers? (DIN EN ISO 12470 ? 5, 2003, S. 5.). Unter Anwendung der Norm gibt es die drei Qualitätskennzahlen ?Medizinische Genauigkeit?, ?Klinischer Bias und seine Standardabweichung? und ?Klinische Wiederholpräzision?, denen die Messwerte eines Infrarot-Ohrthermometers genügen müssen. So bezeichnet die medizinische Genauigkeit die ?Fähigkeit eines IR-Ohrthermometers, nahezu die gleiche Temperatur anzuzeigen, wie sie an der vom Hersteller angegebenen Referenzkörperregion von einem Referenzthermometer gemessen wird? (DIN EN ISO 12470 ? 5, 2003, S. 5). Die weitere statistische Auswertung dieser Genauigkeit ergibt den klinischen Bias und seine Standardabweichung. Diese bezeichnen ?eine durchschnittliche Differenz zwischen den bewerteten Temperaturen gemessen mit dem zu prüfenden Gerät und den mit dem Referenzthermometer gemessenen Temperaturen des Probanden? (DIN EN ISO 12470 ? 5, 2003, S. 6). Im Gegensatz zu medizinischer Genauigkeit, klinischem Bias und seiner Standardabweichung, welche die Werte des verwendeten Gerätes mit denen eines Referenzthermometers vergleichen, bezieht sich die klinische Wiederholpräzision auf mehrere Messwerte eines Gerätes. Sie bezeichnet die ?empirische Standardabweichung der Schwankung bei wiederholter Bestimmung der Temperatur im Gehörgang desselben Ohres ein [?] derselben Person mit [?] demselben IR-Ohrthermometer von ein und demselben Bediener? (DIN EN ISO 12470 ? 5, 2003, S. 6).Das Braun Thermoscan IRT 4520 ist betriebsbereit bei einer Umgebungstemperatur zwischen +10°C und +40°C und bei einer Luftfeuchtigkeit unterhalb 95% (vgl. N.N. 2011 b, S. 14). Unter diesen Bedingungen zeigt es Körperkerntemperaturen zwischen 34°C und 42,2 °C mit einer Auflösung der LCD-Anzeige von 0,1°C an (vgl. N.N. 2011 b, S. 22). Um eine möglichst hohe medizinische Genauigkeit zu erreichen, erwärmt das IRT 4520 seine Messspitze auf beinahe Körpertemperatur. In einem Bereich der Körpertemperatur zwischen 35,5°C und 42°C beträgt die durch diese Funktion erreichte Genauigkeit ± 0,2°C. Außerhalb dieses Bereiches beträgt die medizinische Genauigkeit ± 0,3°C (vgl. N.N. 2011 b, S. 22). Die klinische Wiederholgenauigkeit des Braun Thermoscan IRT 4520 beträgt ± 0,14°C (vgl. N.N. 2011 b, S. 22). E-Book

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Sebastian Geese:
Validierung des Einflusses von Kühl- und Tiefkühlhauskleidung auf Körperkerntemperatur und Energieumsatz - Erstausgabe

2014

ISBN: 9783842844728

ID: 29636803

[ED: 1], Auflage, eBook Download (PDF), eBooks, [PU: diplom.de]

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Details zum Buch
Validierung des Einflusses von Kühl- und Tiefkühlhauskleidung auf Körperkerntemperatur und Energieumsatz (eBook, PDF)
Autor:

Geese, Sebastian

Titel:

Validierung des Einflusses von Kühl- und Tiefkühlhauskleidung auf Körperkerntemperatur und Energieumsatz (eBook, PDF)

ISBN-Nummer:

9783842844728

Detailangaben zum Buch - Validierung des Einflusses von Kühl- und Tiefkühlhauskleidung auf Körperkerntemperatur und Energieumsatz (eBook, PDF)


EAN (ISBN-13): 9783842844728
Erscheinungsjahr: 2012
Herausgeber: Diplomica Verlag

Buch in der Datenbank seit 28.04.2014 01:08:44
Buch zuletzt gefunden am 11.07.2016 10:30:25
ISBN/EAN: 9783842844728

ISBN - alternative Schreibweisen:
978-3-8428-4472-8

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