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Ein Jahr auf der Hochebene [Gebundene Ausgabe] Emilio Lussu (Autor), Claus Gatterer (Übersetzer)  Originaltitel: Un anno sull' Altipiano - Emilio Lussu (Autor), Claus Gatterer (Übersetzer)
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Emilio Lussu (Autor), Claus Gatterer (Übersetzer):

Ein Jahr auf der Hochebene [Gebundene Ausgabe] Emilio Lussu (Autor), Claus Gatterer (Übersetzer) Originaltitel: Un anno sull' Altipiano - Erstausgabe

2006, ISBN: 9783852563312

Gebundene Ausgabe, ID: 403070976

Hamburg, Georg Christian Grund / Leipzig, A. H. Holle, 1747. . Rapp S. 142, La 10; Kirchner I, 3197; Diesch 128. - Erste Ausgabe. - Darin u.a.: Beschreibung des mechanischen Flötenspielers von Jacques de Vaucanson; wie das schlechteste Glas in Porcellain zu verwandeln sei; von dem Ursprunge der Kälte; von einem fliegenden vierfüßigen Tier in Rußland; von einem Ameisenkriege; zur Historie des Hauses Brandenburg (Hohenzollern); von dem englischen Wollhandel; von unverbrennlichem Flachse. - Mit Register. - Die populärwissenschaftliche Monatsschrift war eine der bedeutendsten Zeitschriften der Aufklärung u. diente der Verbreitung neuer Erkenntnisse, Verfahren u. Theorien aus den Gebieten der Medizin, Naturlehre, Technologie, Anthropologie, Ethnologie, Geschichts- u. Kulturwissenschaften, Ökonomie u. allen damit verbundenen Rand- u. Hilfswissenschaften u.führte den Begriff des "Magazins" als einer Rüstkammer des Wissens in die Publizistik ein. - Zu dem Mathematiker u. Dichter A. G. Kästner (auch: Kaestner, 1719-1800) siehe ADB 15, S. 439-451; NDB 10, S. 734 ff.; zu dem Mediziner J. A. Unzer siehe ADB 39, S. 331; Schröder 4109. - Einband mäßig fleckig u. berieben, Reste e. Bibl.-Etiketts a. Rücken, StaT, Hamburg, Georg Christian Grund / Leipzig, A. H. Holle, 1747., Hamburg, Georg Christian Grund / Leipzig, Adam Heinrich Holle, 1751. . Rapp S. 142, La 10; Kirchner I, 3197; Diesch 128. - Erste Ausgabe. - DARIN u.a.: Wider die schädliche Gewohnheit, die Todten in den Kirchen zu begraben; Untersuchungen vom Meere; von der Scheidung des Goldes vom Silber durch die Präcipitation; über verschiedene Arten kleiner Wasserinsekten von der Polypenart; von der Wirkung der Luft auf u. in die menschlichen Körper; anatomische Erklärung des Ursprungs u. der Bildung der Überbeine; über die Seele in der Erstarrung u. Schlafwanderung; des Herrn Voltaire Versuch einer Abhandlung von der epischen Dichtkunst. - Mit Register. - Die populärwissenschaftliche Monatsschrift war eine der bedeutendsten Zeitschriften der Aufklärung u. diente der Verbreitung neuer Erkenntnisse, Verfahren u. Theorien aus den Gebieten der Medizin, Naturlehre, Technologie, Anthropologie, Ethnologie, Geschichts- u. Kulturwissenschaften, Ökonomie u. allen damit verbundenen Rand- u. Hilfswissenschaften u.führte den Begriff des "Magazins" als einer Rüstkammer des Wissens in die Publizistik ein. - Zu dem Mathematiker u. Dichter A. G. Kästner (auch: Kaestner, 1719-1800) siehe ADB 15, S. 439-451; NDB 10, S. 734 ff.; zu dem Mediziner J. A. Unzer siehe ADB 39, S. 331; Schröder 4109. - Einband beschabt; sonst gutes Exemplar, Hamburg, Georg Christian Grund / Leipzig, Adam Heinrich Holle, 1751., Wien: Folio, Wien, 2006. 2006. Hardcover. 21,4 x 14 x 2,4 cm. Aus dem Italienischen und mit einem Nachwort von Claus Gatterer. Schauplatz ist das Hochplateau von Asiago, wo Emilio Lussu als junger Offizier von Juni 1916 bis Juli 1917 in Stellung lag. Lussu notiert persönliche Erinnerungen, frei von Pathos und Sentimentalität. Er schildert episodenhaft ein Kriegsjahr mit den duldenden, kämpfenden, sterbenden "unbekannten" Soldaten als den eigentlichen Protagonisten. Der Roman ist kein antimilitaristisches Pamphlet, vielmehr liegt die Aussage im Geschehen: Der Militarismus nimmt Fleisch und Blut an, etwa in der Gestalt des Generals Leone, der den Krieg um des Krieges willen liebt und einer Laune wegen Soldaten in den Tod hetzt, oder in jener des Generals Piccolomini, dessen Unfähigkeit nur von der patriotisch professoralen Geschwätzigkeit überboten wird. Jenseits der tragischen oder komischen Begebenheiten, jenseits von Heldentum, Hölle und Tod beschwört Lussu immer wieder das staunende, das glückliche und verzweifelte Gesicht des Menschen, der, ob armer gutmütiger Bauer oder verpfuschter Offizier, auf jeden Fall Verlierer in einer sinnlosen Tragödie ist. Der Offizier Lussu erzählt mitfühlend von der Dummheit und Sinnlosigkeit jeglichen Krieges. Emilio Lussu wurde 1890 auf Sardinien geboren. Er war 1945-48 Minister, bis 1968 Senator und starb 1975 in Rom. Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 20.06.2006 Die Rezensentin Maike Albath begrüßt erfreut die deutsche Übersetzung von Emilio Lussus Kriegsroman "Ein Jahr auf der Hochebene", in dem der italienische Autor den Alltag an der italienisch-österreichischen Front 1916 beschreibt. Er tut dies in einer kunstlosen und direkten Sprache, aber dennoch ist das Buch der Rezensentin zufolge keine bloße Beschreibung. Vielmehr fühlt sie sich direkt in die Schützengräben hinein "katapultiert". Der Leser betritt das Schlachtfeld mit dem Autor aber ohne "Voyeurismus" oder eine Inszenierung der Kämpfe, vielmehr blickt er auf die Schicksale der Soldaten mit einem "lakonischen" Blick. Es geht um die Menschen in diesem Buch, das "Roman, Tagebuch und Tatsachenbericht" in einem sei, meint Albath. Besonders interessant findet sie, wie der mustergültige Soldat Lussu sich im Laufe des Jahres und damit auch des Buches zum überzeugten Antimilitaristen wandelt, der er auch im Laufe seines späteren Lebens geblieben ist. Albath sieht hier die Frage nach dem Töten literarisch gelungen aufgearbeitet: Darf man einen Mensch erschießen, nur weil er auf der anderen Seite der Frontlinie ist? Reihe/Serie Transfer Europa ; LXVII Nachwort Claus Gatterer Übersetzer Claus Gatterer Sprache deutsch Maße 135 x 210 mm Einbandart gebunden Literatur 1. Weltkrieg Romane Erzählungen 1. Weltkrieg Romane Erzählungen Antimilitarismus Erster Weltkrieg Italien Italia Geschichte Romane Italy Geschichte Romane Erzählungen ISBN-10 3-85256-331-3 / 3852563313 ISBN-13 978-3-85256-331-2 / 9783852563312 Literatur 1. Weltkrieg Romane Erzählungen 1. Weltkrieg Romane Erzählungen Antimilitarismus Erster Weltkrieg Italien Italia Geschichte Romane Italy Geschichte Romane Erzählungen Aus dem Italienischen und mit einem Nachwort von Claus Gatterer. Schauplatz ist das Hochplateau von Asiago, wo Emilio Lussu als junger Offizier von Juni 1916 bis Juli 1917 in Stellung lag. Lussu notiert persönliche Erinnerungen, frei von Pathos und Sentimentalität. Er schildert episodenhaft ein Kriegsjahr mit den duldenden, kämpfenden, sterbenden "unbekannten" Soldaten als den eigentlichen Protagonisten. Der Roman ist kein antimilitaristisches Pamphlet, vielmehr liegt die Aussage im Geschehen: Der Militarismus nimmt Fleisch und Blut an, etwa in der Gestalt des Generals Leone, der den Krieg um des Krieges willen liebt und einer Laune wegen Soldaten in den Tod hetzt, oder in jener des Generals Piccolomini, dessen Unfähigkeit nur von der patriotisch professoralen Geschwätzigkeit überboten wird. Jenseits der tragischen oder komischen Begebenheiten, jenseits von Heldentum, Hölle und Tod beschwört Lussu immer wieder das staunende, das glückliche und verzweifelte Gesicht des Menschen, der, ob armer gutmütiger Bauer oder verpfuschter Offizier, auf jeden Fall Verlierer in einer sinnlosen Tragödie ist. Der Offizier Lussu erzählt mitfühlend von der Dummheit und Sinnlosigkeit jeglichen Krieges. Emilio Lussu wurde 1890 auf Sardinien geboren. Er war 1945-48 Minister, bis 1968 Senator und starb 1975 in Rom. Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 20.06.2006 Die Rezensentin Maike Albath begrüßt erfreut die deutsche Übersetzung von Emilio Lussus Kriegsroman "Ein Jahr auf der Hochebene", in dem der italienische Autor den Alltag an der italienisch-österreichischen Front 1916 beschreibt. Er tut dies in einer kunstlosen und direkten Sprache, aber dennoch ist das Buch der Rezensentin zufolge keine bloße Beschreibung. Vielmehr fühlt sie sich direkt in die Schützengräben hinein "katapultiert". Der Leser betritt das Schlachtfeld mit dem Autor aber ohne "Voyeurismus" oder eine Inszenierung der Kämpfe, vielmehr blickt er auf die Schicksale der Soldaten mit einem "lakonischen" Blick. Es geht um die Menschen in diesem Buch, das "Roman, Tagebuch und Tatsachenbericht" in einem sei, meint Albath. Besonders interessant findet sie, wie der mustergültige Soldat Lussu sich im Laufe des Jahres und damit auch des Buches zum überzeugten Antimilitaristen wandelt, der er auch im Laufe seines späteren Lebens geblieben ist. Albath sieht hier die Frage nach dem Töten literarisch gelungen aufgearbeitet: Darf man einen Mensch erschießen, nur weil er auf der anderen Seite der Frontlinie ist? Reihe/Serie Transfer Europa ; LXVII Nachwort Claus Gatterer Übersetzer Claus Gatterer Sprache deutsch Maße 135 x 210 mm Einbandart gebunden Literatur 1. Weltkrieg Romane Erzählungen 1. Weltkrieg Romane Erzählungen Antimilitarismus Erster Weltkrieg Italien Italia Geschichte Romane Italy Geschichte Romane Erzählungen ISBN-10 3-85256-331-3 / 3852563313 ISBN-13 978-3-85256-331-2 / 9783852563312, Folio, Wien, 2006

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Ein Jahr auf der Hochebene [Gebundene Ausgabe] Emilio Lussu (Autor), Claus Gatterer (Übersetzer)  Originaltitel: Un anno sull' Altipiano - Emilio Lussu (Autor), Claus Gatterer (Übersetzer)
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Emilio Lussu (Autor), Claus Gatterer (Übersetzer):

Ein Jahr auf der Hochebene [Gebundene Ausgabe] Emilio Lussu (Autor), Claus Gatterer (Übersetzer) Originaltitel: Un anno sull' Altipiano - gebunden oder broschiert

2006, ISBN: 9783852563312

ID: 659070543

Wien: Folio, Wien, 2006. 2006. Hardcover. 21,4 x 14 x 2,4 cm. Aus dem Italienischen und mit einem Nachwort von Claus Gatterer. Schauplatz ist das Hochplateau von Asiago, wo Emilio Lussu als junger Offizier von Juni 1916 bis Juli 1917 in Stellung lag. Lussu notiert persönliche Erinnerungen, frei von Pathos und Sentimentalität. Er schildert episodenhaft ein Kriegsjahr mit den duldenden, kämpfenden, sterbenden "unbekannten" Soldaten als den eigentlichen Protagonisten. Der Roman ist kein antimilitaristisches Pamphlet, vielmehr liegt die Aussage im Geschehen: Der Militarismus nimmt Fleisch und Blut an, etwa in der Gestalt des Generals Leone, der den Krieg um des Krieges willen liebt und einer Laune wegen Soldaten in den Tod hetzt, oder in jener des Generals Piccolomini, dessen Unfähigkeit nur von der patriotisch professoralen Geschwätzigkeit überboten wird. Jenseits der tragischen oder komischen Begebenheiten, jenseits von Heldentum, Hölle und Tod beschwört Lussu immer wieder das staunende, das glückliche und verzweifelte Gesicht des Menschen, der, ob armer gutmütiger Bauer oder verpfuschter Offizier, auf jeden Fall Verlierer in einer sinnlosen Tragödie ist. Der Offizier Lussu erzählt mitfühlend von der Dummheit und Sinnlosigkeit jeglichen Krieges. Emilio Lussu wurde 1890 auf Sardinien geboren. Er war 1945-48 Minister, bis 1968 Senator und starb 1975 in Rom. Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 20.06.2006 Die Rezensentin Maike Albath begrüßt erfreut die deutsche Übersetzung von Emilio Lussus Kriegsroman "Ein Jahr auf der Hochebene", in dem der italienische Autor den Alltag an der italienisch-österreichischen Front 1916 beschreibt. Er tut dies in einer kunstlosen und direkten Sprache, aber dennoch ist das Buch der Rezensentin zufolge keine bloße Beschreibung. Vielmehr fühlt sie sich direkt in die Schützengräben hinein "katapultiert". Der Leser betritt das Schlachtfeld mit dem Autor aber ohne "Voyeurismus" oder eine Inszenierung der Kämpfe, vielmehr blickt er auf die Schicksale der Soldaten mit einem "lakonischen" Blick. Es geht um die Menschen in diesem Buch, das "Roman, Tagebuch und Tatsachenbericht" in einem sei, meint Albath. Besonders interessant findet sie, wie der mustergültige Soldat Lussu sich im Laufe des Jahres und damit auch des Buches zum überzeugten Antimilitaristen wandelt, der er auch im Laufe seines späteren Lebens geblieben ist. Albath sieht hier die Frage nach dem Töten literarisch gelungen aufgearbeitet: Darf man einen Mensch erschießen, nur weil er auf der anderen Seite der Frontlinie ist? Reihe/Serie Transfer Europa ; LXVII Nachwort Claus Gatterer Übersetzer Claus Gatterer Sprache deutsch Maße 135 x 210 mm Einbandart gebunden Literatur 1. Weltkrieg Romane Erzählungen 1. Weltkrieg Romane Erzählungen Antimilitarismus Erster Weltkrieg Italien Italia Geschichte Romane Italy Geschichte Romane Erzählungen ISBN-10 3-85256-331-3 / 3852563313 ISBN-13 978-3-85256-331-2 / 9783852563312 Literatur 1. Weltkrieg Romane Erzählungen 1. Weltkrieg Romane Erzählungen Antimilitarismus Erster Weltkrieg Italien Italia Geschichte Romane Italy Geschichte Romane Erzählungen Aus dem Italienischen und mit einem Nachwort von Claus Gatterer. Schauplatz ist das Hochplateau von Asiago, wo Emilio Lussu als junger Offizier von Juni 1916 bis Juli 1917 in Stellung lag. Lussu notiert persönliche Erinnerungen, frei von Pathos und Sentimentalität. Er schildert episodenhaft ein Kriegsjahr mit den duldenden, kämpfenden, sterbenden "unbekannten" Soldaten als den eigentlichen Protagonisten. Der Roman ist kein antimilitaristisches Pamphlet, vielmehr liegt die Aussage im Geschehen: Der Militarismus nimmt Fleisch und Blut an, etwa in der Gestalt des Generals Leone, der den Krieg um des Krieges willen liebt und einer Laune wegen Soldaten in den Tod hetzt, oder in jener des Generals Piccolomini, dessen Unfähigkeit nur von der patriotisch professoralen Geschwätzigkeit überboten wird. Jenseits der tragischen oder komischen Begebenheiten, jenseits von Heldentum, Hölle und Tod beschwört Lussu immer wieder das staunende, das glückliche und verzweifelte Gesicht des Menschen, der, ob armer gutmütiger Bauer oder verpfuschter Offizier, auf jeden Fall Verlierer in einer sinnlosen Tragödie ist. Der Offizier Lussu erzählt mitfühlend von der Dummheit und Sinnlosigkeit jeglichen Krieges. Emilio Lussu wurde 1890 auf Sardinien geboren. Er war 1945-48 Minister, bis 1968 Senator und starb 1975 in Rom. Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 20.06.2006 Die Rezensentin Maike Albath begrüßt erfreut die deutsche Übersetzung von Emilio Lussus Kriegsroman "Ein Jahr auf der Hochebene", in dem der italienische Autor den Alltag an der italienisch-österreichischen Front 1916 beschreibt. Er tut dies in einer kunstlosen und direkten Sprache, aber dennoch ist das Buch der Rezensentin zufolge keine bloße Beschreibung. Vielmehr fühlt sie sich direkt in die Schützengräben hinein "katapultiert". Der Leser betritt das Schlachtfeld mit dem Autor aber ohne "Voyeurismus" oder eine Inszenierung der Kämpfe, vielmehr blickt er auf die Schicksale der Soldaten mit einem "lakonischen" Blick. Es geht um die Menschen in diesem Buch, das "Roman, Tagebuch und Tatsachenbericht" in einem sei, meint Albath. Besonders interessant findet sie, wie der mustergültige Soldat Lussu sich im Laufe des Jahres und damit auch des Buches zum überzeugten Antimilitaristen wandelt, der er auch im Laufe seines späteren Lebens geblieben ist. Albath sieht hier die Frage nach dem Töten literarisch gelungen aufgearbeitet: Darf man einen Mensch erschießen, nur weil er auf der anderen Seite der Frontlinie ist? Reihe/Serie Transfer Europa ; LXVII Nachwort Claus Gatterer Übersetzer Claus Gatterer Sprache deutsch Maße 135 x 210 mm Einbandart gebunden Literatur 1. Weltkrieg Romane Erzählungen 1. Weltkrieg Romane Erzählungen Antimilitarismus Erster Weltkrieg Italien Italia Geschichte Romane Italy Geschichte Romane Erzählungen ISBN-10 3-85256-331-3 / 3852563313 ISBN-13 978-3-85256-331-2 / 9783852563312, Folio, Wien, 2006

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(*) Derzeit vergriffen bedeutet, dass dieser Titel momentan auf keiner der angeschlossenen Plattform verfügbar ist.
Ein Jahr auf der Hochebene [Gebundene Ausgabe] Emilio Lussu (Autor), Claus Gatterer (Übersetzer)  Originaltitel: Un anno sull` Altipiano - Emilio Lussu (Autor), Claus Gatterer (Übersetzer)
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Ein Jahr auf der Hochebene [Gebundene Ausgabe] Emilio Lussu (Autor), Claus Gatterer (Übersetzer) Originaltitel: Un anno sull` Altipiano - gebunden oder broschiert

2006

ISBN: 3852563313

ID: BN26485

2006 Hardcover 238 S. 21,4 x 14 x 2,4 cm Aus dem Italienischen und mit einem Nachwort von Claus Gatterer. Schauplatz ist das Hochplateau von Asiago, wo Emilio Lussu als junger Offizier von Juni 1916 bis Juli 1917 in Stellung lag. Lussu notiert persönliche Erinnerungen, frei von Pathos und Sentimentalität. Er schildert episodenhaft ein Kriegsjahr mit den duldenden, kämpfenden, sterbenden ""unbekannten"" Soldaten als den eigentlichen Protagonisten. Der Roman ist kein antimilitaristisches Pamphlet, vielmehr liegt die Aussage im Geschehen: Der Militarismus nimmt Fleisch und Blut an, etwa in der Gestalt des Generals Leone, der den Krieg um des Krieges willen liebt und einer Laune wegen Soldaten in den Tod hetzt, oder in jener des Generals Piccolomini, dessen Unfähigkeit nur von der patriotisch professoralen Geschwätzigkeit überboten wird. Jenseits der tragischen oder komischen Begebenheiten, jenseits von Heldentum, Hölle und Tod beschwört Lussu immer wieder das staunende, das glückliche und verzweifelte Gesicht des Menschen, der, ob armer gutmütiger Bauer oder verpfuschter Offizier, auf jeden Fall Verlierer in einer sinnlosen Tragödie ist. Der Offizier Lussu erzählt mitfühlend von der Dummheit und Sinnlosigkeit jeglichen Krieges. Emilio Lussu wurde 1890 auf Sardinien geboren. Er war 1945-48 Minister, bis 1968 Senator und starb 1975 in Rom. Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 20.06.2006 Die Rezensentin Maike Albath begrüßt erfreut die deutsche Übersetzung von Emilio Lussus Kriegsroman ""Ein Jahr auf der Hochebene"", in dem der italienische Autor den Alltag an der italienisch-österreichischen Front 1916 beschreibt. Er tut dies in einer kunstlosen und direkten Sprache, aber dennoch ist das Buch der Rezensentin zufolge keine bloße Beschreibung. Vielmehr fühlt sie sich direkt in die Schützengräben hinein ""katapultiert"". Der Leser betritt das Schlachtfeld mit dem Autor aber ohne ""Voyeurismus"" oder eine Inszenierung der Kämpfe, vielmehr blickt er auf die Schicksale der Soldaten mit einem ""lakonischen"" Blick. Es geht um die Menschen in diesem Buch, das ""Roman, Tagebuch und Tatsachenbericht"" in einem sei, meint Albath. Besonders interessant findet sie, wie der mustergültige Soldat Lussu sich im Laufe des Jahres und damit auch des Buches zum überzeugten Antimilitaristen wandelt, der er auch im Laufe seines späteren Lebens geblieben ist. Albath sieht hier die Frage nach dem Töten literarisch gelungen aufgearbeitet: Darf man einen Mensch erschießen, nur weil er auf der anderen Seite der Frontlinie ist? Reihe/Serie Transfer Europa ; LXVII Nachwort Claus Gatterer Übersetzer Claus Gatterer Sprache deutsch Maße 135 x 210 mm Einbandart gebunden Literatur 1. Weltkrieg Romane Erzählungen 1. Weltkrieg Romane Erzählungen Antimilitarismus Erster Weltkrieg Italien Italia Geschichte Romane Italy Geschichte Romane Erzählungen ISBN-10 3-85256-331-3 / 3852563313 ISBN-13 978-3-85256-331-2 / 9783852563312 Versand D: 6,95 EUR Literatur 1. Weltkrieg Romane Erzählungen 1. Weltkrieg Romane Erzählungen Antimilitarismus Erster Weltkrieg Italien Italia Geschichte Romane Italy Geschichte Romane Erzählungen Aus dem Italienischen und mit einem Nachwort von Claus Gatterer. Schauplatz ist das Hochplateau von Asiago, wo Emilio Lussu als junger Offizier von Juni 1916 bis Juli 1917 in Stellung lag. Lussu notiert persönliche Erinnerungen, frei von Pathos und Sentimentalität. Er schildert episodenhaft ein Kriegsjahr mit den duldenden, kämpfenden, sterbenden ""unbekannten"" Soldaten als den eigentlichen Protagonisten. Der Roman ist kein antimilitaristisches Pamphlet, vielmehr liegt die Aussage im Geschehen: Der Militarismus nimmt Fleisch und Blut an, etwa in der Gestalt des Generals Leone, der den Krieg um des Krieges willen liebt und einer Laune wegen Soldaten in den Tod hetzt, oder in jener des Generals Piccolomini, dessen Unfähigkeit nur von der patriotisch professoralen Geschwätzigkeit überboten wird. Jenseits der tragischen oder komischen Begebenheiten, jenseits von Heldentum, Hölle und Tod beschwört Lussu immer wieder das staunende, das glückliche und verzweifelte Gesicht des Menschen, der, ob armer gutmütiger Bauer oder verpfuschter Offizier, auf jeden Fall Verlierer in einer sinnlosen Tragödie ist. Der Offizier Lussu erzählt mitfühlend von der Dummheit und Sinnlosigkeit jeglichen Krieges. Emilio Lussu wurde 1890 auf Sardinien geboren. Er war 1945-48 Minister, bis 1968 Senator und starb 1975 in Rom. Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 20.06.2006 Die Rezensentin Maike Albath begrüßt erfreut die deutsche Übersetzung von Emilio Lussus Kriegsroman ""Ein Jahr auf der Hochebene"", in dem der italienische Autor den Alltag an der italienisch-österreichischen Front 1916 beschreibt. Er tut dies in einer kunstlosen und direkten Sprache, aber dennoch ist das Buch der Rezensentin zufolge keine bloße Beschreibung. Vielmehr fühlt sie sich direkt in die Schützengräben hinein ""katapultiert"". Der Leser betritt das Schlachtfeld mit dem Autor aber ohne ""Voyeurismus"" oder eine Inszenierung der Kämpfe, vielmehr blickt er auf die Schicksale der Soldaten mit einem ""lakonischen"" Blick. Es geht um die Menschen in diesem Buch, das ""Roman, Tagebuch und Tatsachenbericht"" in einem sei, meint Albath. Besonders interessant findet sie, wie der mustergültige Soldat Lussu sich im Laufe des Jahres und damit auch des Buches zum überzeugten Antimilitaristen wandelt, der er auch im Laufe seines späteren Lebens geblieben ist. Albath sieht hier die Frage nach dem Töten literarisch gelungen aufgearbeitet: Darf man einen Mensch erschießen, nur weil er auf der anderen Seite der Frontlinie ist? Reihe/Serie Transfer Europa ; LXVII Nachwort Claus Gatterer Übersetzer Claus Gatterer Sprache deutsch Maße 135 x 210 mm Einbandart gebunden Literatur 1. Weltkrieg Romane Erzählungen 1. Weltkrieg Romane Erzählungen Antimilitarismus Erster Weltkrieg Italien Italia Geschichte Romane Italy Geschichte Romane Erzählungen ISBN-10 3-85256-331-3 / 3852563313 ISBN-13 978-3-85256-331-2 / 9783852563312, [PU:Wien Folio, Wien]

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Ein Jahr auf der Hochebene [Gebundene Ausgabe] Emilio Lussu (Autor), Claus Gatterer (Übersetzer) Originaltitel: Un anno sull' Altipiano - Emilio Lussu (Autor), Claus Gatterer (Übersetzer)
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Ein Jahr auf der Hochebene [Gebundene Ausgabe] Emilio Lussu (Autor), Claus Gatterer (Übersetzer) Originaltitel: Un anno sull' Altipiano - gebunden oder broschiert

2006, ISBN: 3852563313

ID: 18345877769

[EAN: 9783852563312], Gebraucht, sehr guter Zustand, [SC: 14.44], [PU: Folio, Wien, Wien], LITERATUR 1. WELTKRIEG ROMANE ERZÄHLUNGEN ANTIMILITARISMUS ERSTER ITALIEN ITALIA GESCHICHTE ITALY AUS DEM ITALIENISCHEN UND MIT EINEM NACHWORT VON CLAUS GATTERER. SCHAUPLATZ IST DAS HOCHPLATEAU ASIAGO, WO EMILIO LUSSU ALS JUNGER OFFIZIER JUNI 1916 BIS JULI 1917 IN STELLUNG LAG. NOTIERT PERSÖNLICHE ERINNERUNGEN, FREI PATHOS SENTIMENTALITÄT. ER SCHILDERT EPISODENHAFT EIN KRIEGSJAHR DEN DULDENDEN, KÄMPFENDEN, STERBENDEN "UNBEKANNTEN" SOLDATEN EIGENTLICHEN PROTAGONISTEN. DER ROMAN KEIN ANTIMILITARISTISCHES PAMPHLET, VIELMEHR LIEGT DIE AUSSAGE IM GESCHEHEN: MILITARISMUS NIMMT FLEISCH BLUT AN, ETWA GESTALT DES GENERALS LEONE, KRIEG UM KRIEGES WILLEN LIEBT EINER LAUNE WEGEN TOD HETZT, ODER JENER PICCOLOMINI, DESSEN UNFÄHIGKEIT NUR PATRIOTISCH PROFESSORALEN GESCHWÄTZIGKEIT ÜBERBOTEN WIRD. JENSEITS TRAGISCHEN KOMISCHEN BEGEBENHEITEN, HELDENTUM, HÖLLE BESCHWÖRT IMMER WIEDER STAUNENDE, GLÜCKLICHE VERZWEIFELTE GESICHT MENSCHEN, DER, OB ARMER GUTMÜTIGER BAUER VERPFUSCHTER OFFIZIER, AUF JEDEN FALL VERLIERER SINNLOSEN TRAGÖDIE IST. ERZÄHLT MITFÜHLEND DUMMHEIT SINNLOSIGKEIT JEGLICHEN KRIEGES. WURDE 1890 SARDINIEN GEBOREN. WAR 1945-48 MINISTER, 1968 SENATOR STARB 1975 ROM. REZENSIONSNOTIZ ZU NEUE ZÜRCHER ZEITUNG, 20.06.2006 REZENSENTIN MAIKE ALBATH BEGRÜSST ERFREUT DEUTSCHE ÜBERSETZUNG LUSSUS KRIEGSROMAN "EIN JAHR HOCHEBENE", ITALIENISCHE AUTOR ALLTAG AN ITALIENISCH-ÖSTERREICHISCHEN FRONT BESCHREIBT. TUT DIES KUNSTLOSEN DIREKTEN SPRACHE, ABER DENNOCH BUCH ZUFOLGE KEINE BLOSSE BESCHREIBUNG. FÜHLT SIE SICH DIREKT SCHÜTZENGRÄBEN HINEIN "KATAPULTIERT". LESER BETRITT SCHLACHTFELD OHNE "VOYEURISMUS" EINE INSZENIERUNG KÄMPFE, BLICKT SCHICKSALE "LAKONISCHEN" BLICK. ES GEHT MENSCHEN DIESEM BUCH, "ROMAN, TAGEBUCH TATSACHENBERICHT" SEI, MEINT ALBATH. BESONDERS INTERESSANT FINDET SIE, WIE MUSTERGÜLTIGE SOLDAT LAUFE JAHRES DAMIT AUCH BUCHES ZUM ÜBERZEUGTEN ANTIMILITARISTEN WANDELT, SEINES SPÄTEREN LEBENS GEBLIEBEN SIEHT HIER FRAGE NACH TÖTEN LITERARISCH GELUNGEN AUFGEARBEITET: DARF MAN EINEN MEN, Aus dem Italienischen und mit einem Nachwort von Claus Gatterer. Schauplatz ist das Hochplateau von Asiago, wo Emilio Lussu als junger Offizier von Juni 1916 bis Juli 1917 in Stellung lag. Lussu notiert persönliche Erinnerungen, frei von Pathos und Sentimentalität. Er schildert episodenhaft ein Kriegsjahr mit den duldenden, kämpfenden, sterbenden "unbekannten" Soldaten als den eigentlichen Protagonisten. Der Roman ist kein antimilitaristisches Pamphlet, vielmehr liegt die Aussage im Geschehen: Der Militarismus nimmt Fleisch und Blut an, etwa in der Gestalt des Generals Leone, der den Krieg um des Krieges willen liebt und einer Laune wegen Soldaten in den Tod hetzt, oder in jener des Generals Piccolomini, dessen Unfähigkeit nur von der patriotisch professoralen Geschwätzigkeit überboten wird. Jenseits der tragischen oder komischen Begebenheiten, jenseits von Heldentum, Hölle und Tod beschwört Lussu immer wieder das staunende, das glückliche und verzweifelte Gesicht des Menschen, der, ob armer gutmütiger Bauer oder verpfuschter Offizier, auf jeden Fall Verlierer in einer sinnlosen Tragödie ist. Der Offizier Lussu erzählt mitfühlend von der Dummheit und Sinnlosigkeit jeglichen Krieges. Emilio Lussu wurde 1890 auf Sardinien geboren. Er war 1945-48 Minister, bis 1968 Senator und starb 1975 in Rom. Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 20.06.2006 Die Rezensentin Maike Albath begrüßt erfreut die deutsche Übersetzung von Emilio Lussus Kriegsroman "Ein Jahr auf der Hochebene", in dem der italienische Autor den Alltag an der italienisch-österreichischen Front 1916 beschreibt. Er tut dies in einer kunstlosen und direkten Sprache, aber dennoch ist das Buch der Rezensentin zufolge keine bloße Beschreibung. Vielmehr fühlt sie sich direkt in die Schützengräben hinein "katapultiert". Der Leser betritt das Schlachtfeld mit dem Autor aber ohne "Voyeurismus" oder eine Inszenierung der Kämpfe, vielmehr blickt er auf die Schicksale der Soldaten mit einem "lakonischen" Blick. Es geht um die Menschen in diesem Buch, das "Roman, Tagebuch und Tatsachenbericht" in einem sei, meint Albath. Besonders interessant findet sie, wie der mustergültige Soldat Lussu sich im Laufe des Jahres und damit auch des Buches zum überzeugten Antimilitaristen wandelt, der er auch im Laufe seines späteren Lebens geblieben ist. Albath sieht hier die Frage nach dem Töten literarisch gelungen aufgearbeitet: Darf man einen Mensch erschießen, nur weil er auf der anderen Seite der Frontlinie ist? Reihe/Serie Transfer Europa ; LXVII Nachwort Claus Gatterer Übersetzer Claus Gatterer Sprache deutsch Maße 135 x 210 mm Einbandart gebunden Literatur 1. Weltkrieg Romane Erzählungen 1. Weltkrieg Romane Erzählungen Antimilitarismus Erster Weltkrieg Italien Italia Geschichte Romane Italy Geschichte Romane Erzählungen ISBN-10 3-85256-331-3 / 3852563313 ISBN-13 978-3-85256-331-2 / 9783852563312 In deutscher Sprache. 238 pages. 21,4 x 14 x 2,4 cm

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Ein Jahr auf der Hochebene [Gebundene Ausgabe] Emilio Lussu (Autor), Claus Gatterer (Übersetzer) Originaltitel: Un anno sull' Altipiano - Emilio Lussu (Autor), Claus Gatterer (Übersetzer)
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Emilio Lussu (Autor), Claus Gatterer (Übersetzer):
Ein Jahr auf der Hochebene [Gebundene Ausgabe] Emilio Lussu (Autor), Claus Gatterer (Übersetzer) Originaltitel: Un anno sull' Altipiano - gebunden oder broschiert

2006, ISBN: 3852563313

ID: 18345877769

[EAN: 9783852563312], Gebraucht, sehr guter Zustand, [PU: Folio, Wien, Wien], LITERATUR 1. WELTKRIEG ROMANE ERZÄHLUNGEN ANTIMILITARISMUS ERSTER ITALIEN ITALIA GESCHICHTE ITALY AUS DEM ITALIENISCHEN UND MIT EINEM NACHWORT VON CLAUS GATTERER. SCHAUPLATZ IST DAS HOCHPLATEAU ASIAGO, WO EMILIO LUSSU ALS JUNGER OFFIZIER JUNI 1916 BIS JULI 1917 IN STELLUNG LAG. NOTIERT PERSÖNLICHE ERINNERUNGEN, FREI PATHOS SENTIMENTALITÄT. ER SCHILDERT EPISODENHAFT EIN KRIEGSJAHR DEN DULDENDEN, KÄMPFENDEN, STERBENDEN "UNBEKANNTEN" SOLDATEN EIGENTLICHEN PROTAGONISTEN. DER ROMAN KEIN ANTIMILITARISTISCHES PAMPHLET, VIELMEHR LIEGT DIE AUSSAGE IM GESCHEHEN: MILITARISMUS NIMMT FLEISCH BLUT AN, ETWA GESTALT DES GENERALS LEONE, KRIEG UM KRIEGES WILLEN LIEBT EINER LAUNE WEGEN TOD HETZT, ODER JENER PICCOLOMINI, DESSEN UNFÄHIGKEIT NUR PATRIOTISCH PROFESSORALEN GESCHWÄTZIGKEIT ÜBERBOTEN WIRD. JENSEITS TRAGISCHEN KOMISCHEN BEGEBENHEITEN, HELDENTUM, HÖLLE BESCHWÖRT IMMER WIEDER STAUNENDE, GLÜCKLICHE VERZWEIFELTE GESICHT MENSCHEN, DER, OB ARMER GUTMÜTIGER BAUER VERPFUSCHTER OFFIZIER, AUF JEDEN FALL VERLIERER SINNLOSEN TRAGÖDIE IST. ERZÄHLT MITFÜHLEND DUMMHEIT SINNLOSIGKEIT JEGLICHEN KRIEGES. WURDE 1890 SARDINIEN GEBOREN. WAR 1945-48 MINISTER, 1968 SENATOR STARB 1975 ROM. REZENSIONSNOTIZ ZU NEUE ZÜRCHER ZEITUNG, 20.06.2006 REZENSENTIN MAIKE ALBATH BEGRÜSST ERFREUT DEUTSCHE ÜBERSETZUNG LUSSUS KRIEGSROMAN "EIN JAHR HOCHEBENE", ITALIENISCHE AUTOR ALLTAG AN ITALIENISCH-ÖSTERREICHISCHEN FRONT BESCHREIBT. TUT DIES KUNSTLOSEN DIREKTEN SPRACHE, ABER DENNOCH BUCH ZUFOLGE KEINE BLOSSE BESCHREIBUNG. FÜHLT SIE SICH DIREKT SCHÜTZENGRÄBEN HINEIN "KATAPULTIERT". LESER BETRITT SCHLACHTFELD OHNE "VOYEURISMUS" EINE INSZENIERUNG KÄMPFE, BLICKT SCHICKSALE "LAKONISCHEN" BLICK. ES GEHT MENSCHEN DIESEM BUCH, "ROMAN, TAGEBUCH TATSACHENBERICHT" SEI, MEINT ALBATH. BESONDERS INTERESSANT FINDET SIE, WIE MUSTERGÜLTIGE SOLDAT LAUFE JAHRES DAMIT AUCH BUCHES ZUM ÜBERZEUGTEN ANTIMILITARISTEN WANDELT, SEINES SPÄTEREN LEBENS GEBLIEBEN SIEHT HIER FRAGE NACH TÖTEN LITERARISCH GELUNGEN AUFGEARBEITET: DARF MAN EINEN MEN, Aus dem Italienischen und mit einem Nachwort von Claus Gatterer. Schauplatz ist das Hochplateau von Asiago, wo Emilio Lussu als junger Offizier von Juni 1916 bis Juli 1917 in Stellung lag. Lussu notiert persönliche Erinnerungen, frei von Pathos und Sentimentalität. Er schildert episodenhaft ein Kriegsjahr mit den duldenden, kämpfenden, sterbenden "unbekannten" Soldaten als den eigentlichen Protagonisten. Der Roman ist kein antimilitaristisches Pamphlet, vielmehr liegt die Aussage im Geschehen: Der Militarismus nimmt Fleisch und Blut an, etwa in der Gestalt des Generals Leone, der den Krieg um des Krieges willen liebt und einer Laune wegen Soldaten in den Tod hetzt, oder in jener des Generals Piccolomini, dessen Unfähigkeit nur von der patriotisch professoralen Geschwätzigkeit überboten wird. Jenseits der tragischen oder komischen Begebenheiten, jenseits von Heldentum, Hölle und Tod beschwört Lussu immer wieder das staunende, das glückliche und verzweifelte Gesicht des Menschen, der, ob armer gutmütiger Bauer oder verpfuschter Offizier, auf jeden Fall Verlierer in einer sinnlosen Tragödie ist. Der Offizier Lussu erzählt mitfühlend von der Dummheit und Sinnlosigkeit jeglichen Krieges. Emilio Lussu wurde 1890 auf Sardinien geboren. Er war 1945-48 Minister, bis 1968 Senator und starb 1975 in Rom. Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 20.06.2006 Die Rezensentin Maike Albath begrüßt erfreut die deutsche Übersetzung von Emilio Lussus Kriegsroman "Ein Jahr auf der Hochebene", in dem der italienische Autor den Alltag an der italienisch-österreichischen Front 1916 beschreibt. Er tut dies in einer kunstlosen und direkten Sprache, aber dennoch ist das Buch der Rezensentin zufolge keine bloße Beschreibung. Vielmehr fühlt sie sich direkt in die Schützengräben hinein "katapultiert". Der Leser betritt das Schlachtfeld mit dem Autor aber ohne "Voyeurismus" oder eine Inszenierung der Kämpfe, vielmehr blickt er auf die Schicksale der Soldaten mit einem "lakonischen" Blick. Es geht um die Menschen in diesem Buch, das "Roman, Tagebuch und Tatsachenbericht" in einem sei, meint Albath. Besonders interessant findet sie, wie der mustergültige Soldat Lussu sich im Laufe des Jahres und damit auch des Buches zum überzeugten Antimilitaristen wandelt, der er auch im Laufe seines späteren Lebens geblieben ist. Albath sieht hier die Frage nach dem Töten literarisch gelungen aufgearbeitet: Darf man einen Mensch erschießen, nur weil er auf der anderen Seite der Frontlinie ist? Reihe/Serie Transfer Europa ; LXVII Nachwort Claus Gatterer Übersetzer Claus Gatterer Sprache deutsch Maße 135 x 210 mm Einbandart gebunden Literatur 1. Weltkrieg Romane Erzählungen 1. Weltkrieg Romane Erzählungen Antimilitarismus Erster Weltkrieg Italien Italia Geschichte Romane Italy Geschichte Romane Erzählungen ISBN-10 3-85256-331-3 / 3852563313 ISBN-13 978-3-85256-331-2 / 9783852563312 In deutscher Sprache. 238 pages. 21,4 x 14 x 2,4 cm

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Details zum Buch
Ein Jahr auf der Hochebene
Autor:

Lussu, Emilio

Titel:

Ein Jahr auf der Hochebene

ISBN-Nummer:

9783852563312

Der Offizier Lussu erzählt mitfühlend von der Dummheit und Sinnlosigkeit jeglichen Krieges. Eines der wichtigsten Bücher über den Ersten Weltkrieg.

Detailangaben zum Buch - Ein Jahr auf der Hochebene


EAN (ISBN-13): 9783852563312
ISBN (ISBN-10): 3852563313
Gebundene Ausgabe
Taschenbuch
Erscheinungsjahr: 2006
Herausgeber: Ein Jahr auf der Hochebene: Roman by Lussu, Emilio Gatterer, Claus

Buch in der Datenbank seit 06.06.2007 11:54:34
Buch zuletzt gefunden am 02.01.2017 14:08:06
ISBN/EAN: 9783852563312

ISBN - alternative Schreibweisen:
3-85256-331-3, 978-3-85256-331-2

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