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Georg Wilhelm Friedrich Hegel interkulturell gelesen - Kimmerle, Heinz
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Kimmerle, Heinz:

Georg Wilhelm Friedrich Hegel interkulturell gelesen - neues Buch

ISBN: 9783883092225

ID: 1714164

Die Philosophie Hegels (1770-1831) ist hufig als Denken der konkreten Freiheit beschrieben worden. In seiner Rechtsphilosophie (1821) entwickelt er eine Auffassung vom Staat, nach der sich die Krfte von oben (der Monarch und die Regierung) und von unten (die Volksvertretung und die ffentliche Meinung) in einem Gleichgewicht befinden. Als Staatsbrger richten sich die Menschen von sich aus auf das Allgemeine des so konzipierten Staates. Auf der Stufe der brgerlichen Gesellschaft wird dem Besonderen Raum gegeben. Wenn jeder fr sich selbst das Beste und das Meiste erstrebt, ist es (in der Gesamtsumme) auch fr alle das Beste und das Meiste.Die Dynamik der Arbeitsorganisation in der brgerlichen Gesellschaft fhrt dazu, da sie ber ihre Grenzen hinaus drngt: zum Meer, wo sich durch die Seefahrt neuer Raum erschliet, und zu den nicht-europischen Teilen der Welt, wo Kolonien gegrndet werden. Diese Weltteile sind gewissermaen ein leerer Raum - wie das Meer - und die Menschen, die dort wohnen, zhlen nicht mit. Es handelt sich um Gebiete, die zur Vorgeschichte der Geschichte Europas gehren, welche allein die Weltgeschichte ausmacht, (China, Indien, der Nahe Osten und gypten) oder die ganz auerhalb der Weltgeschichte fallen (die beiden Amerikas, das Innere Asiens und Afrika, insbesondere das Afrika sdlich der Sahara). Da im kolonisierten Nordamerika Europa sich selbst bertreffen wrde, hat er dabei klar vorausgesehen.In seinen Vorlesungen ber die Philosophie der Weltgeschichte, die er in seiner Berliner Zeit (1819-1831) hufig gehalten hat, begrndet Hegel, warum diese Gebiete nicht zum Schauplatz des Theaters der Weltgeschichte werden knnen. Im Kern geht es darum, da sie keine Staaten kennen (was auf erschreckender Fehlinformation Hegels beruht) und Geschichte von ihm als die Geschichte von Staaten definiert wird. Letzen Endes ist aber nicht Hegel fr seine Rechtfertigung des Kolonialismus und seine Ausschlieung groer Teile der Welt aus der Weltgeschichte zu tadeln, sondern Europa, da er nichts anderes tut, als sein philosophisches Programm auszufhren, seine Zeit, und das heit hier das in seiner Zeit vorherrschende Selbstverstndnis Europas, in Gedanken zu fassen.Neben diesen uerst kritisch zu beurteilenden Auffassungen Hegels gibt es in den 'Frhen Schriften' und in den 'Jenaer Systementwrfen' (einschlielich der 'Phnomenologie des Geistes') auch gedankliche Motive bei Hegel, die fr eine interkulturell philosophische Lektre sehr anregend und weiterfhrend sind. Durch den Anspruch, das 'reine Denken' in der deutschen Sprache des beginnenden 19. Jahrhunderts mit universaler Gltigkeit darstellen zu knnen, wird der Wendepunkt zu den Positionen bezeichnet, die aus heutiger Sicht sehr problematisch sind.Biographische InformationenHeinz Kimmerle, geboren 1930, ist emeritierter Professor fr Philosophie. Whrend der letzten fnf Jahre seiner Anstellung war er Inhaber eines Stiftungs-Lehrstuhls fr Grundlagen der interkulturellen Philosophie an der Erasmus Universitt Rotter Social Science Social Science eBook, Traugott Bautz

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Georg Wilhelm Friedrich Hegel interkulturell gelesen - Heinz Kimmerle
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Heinz Kimmerle:

Georg Wilhelm Friedrich Hegel interkulturell gelesen - neues Buch

2005, ISBN: 9783883092225

ID: 690853616

Die Philosophie Hegels (1770-1831) ist häufig als Denken der konkreten Freiheit beschrieben worden. In seiner Rechtsphilosophie (1821) entwickelt er eine Auffassung vom Staat, nach der sich die Kräfte von oben (der Monarch und die Regierung) und von unten (die Volksvertretung und die öffentliche Meinung) in einem Gleichgewicht befinden. Als Staatsbürger richten sich die Menschen von sich aus auf das Allgemeine des so konzipierten Staates. Auf der Stufe der bürgerlichen Gesellschaft wird dem Besonderen Raum gegeben. Wenn jeder für sich selbst das Beste und das Meiste erstrebt, ist es (in der Gesamtsumme) auch für alle das Beste und das Meiste. Die Dynamik der Arbeitsorganisation in der bürgerlichen Gesellschaft führt dazu, dass sie über ihre Grenzen hinaus drängt: zum Meer, wo sich durch die Seefahrt neuer Raum erschliesst, und zu den nicht-europäischen Teilen der Welt, wo Kolonien gegründet werden. Diese Weltteile sind gewissermassen ein leerer Raum - wie das Meer - und die Menschen, die dort wohnen, zählen nicht mit. Es handelt sich um Gebiete, die zur Vorgeschichte der Geschichte Europas gehören, welche allein die Weltgeschichte ausmacht, (China, Indien, der Nahe Osten und Ägypten) oder die ganz ausserhalb der Weltgeschichte fallen (die beiden Amerikas, das Innere Asiens und Afrika, insbesondere das Afrika südlich der Sahara). Dass im kolonisierten Nordamerika Europa sich selbst übertreffen würde, hat er dabei klar vorausgesehen. In seinen Vorlesungen über die Philosophie der Weltgeschichte, die er in seiner Berliner Zeit (1819-1831) häufig gehalten hat, begründet Hegel, warum diese Gebiete nicht zum Schauplatz des Theaters der Weltgeschichte werden können. Im Kern geht es darum, dass sie keine Staaten kennen (was auf erschreckender Fehlinformation Hegels beruht) und Geschichte von ihm als die Geschichte von Staaten definiert wird. Letzen Endes ist aber nicht Hegel für seine Rechtfertigung des Kolonialismus und seine Ausschliessung grosser Teile der Welt aus der Weltgeschichte zu tadeln, sondern Europa, da er nichts anderes tut, als sein philosophisches Programm auszuführen, seine Zeit, und das heisst hier das in seiner Zeit vorherrschende Selbstverständnis Europas, in Gedanken zu fassen. Neben diesen äusserst kritisch zu beurteilenden Auffassungen Hegels gibt es in den ´Frühen Schriften´ und in den ´Jenaer Systementwürfen´ (einschliesslich der ´Phänomenologie des Geistes´) auch gedankliche Motive bei Hegel, die für eine interkulturell philosophische Lektüre sehr anregend und weiterführend sind. Durch den Anspruch, das ´reine Denken´ in der deutschen Sprache des beginnenden 19. Jahrhunderts mit universaler Gültigkeit darstellen zu können, wird der Wendepunkt zu den Positionen bezeichnet, die aus heutiger Sicht sehr problematisch sind. Georg Wilhelm Friedrich Hegel interkulturell gelesen Bücher Taschenbuch 28.04.2005, Bautz, Traugott, .200

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ISBN: 9783883092225

ID: 2d99aca6ca10c24da337a1fa806f6a86

Georg Wilhelm Friedrich Hegel interkulturell gelesen Die Philosophie Hegels (1770-1831) ist häufig als Denken der konkreten Freiheit beschrieben worden. In seiner Rechtsphilosophie (1821) entwickelt er eine Auffassung vom Staat, nach der sich die Kräfte von oben (der Monarch und die Regierung) und von unten (die Volksvertretung und die öffentliche Meinung) in einem Gleichgewicht befinden. Als Staatsbürger richten sich die Menschen von sich aus auf das Allgemeine des so konzipierten Staates. Auf der Stufe der bürgerlichen Gesellschaft wird dem Besonderen Raum gegeben. Wenn jeder für sich selbst das Beste und das Meiste erstrebt, ist es (in der Gesamtsumme) auch für alle das Beste und das Meiste. Die Dynamik der Arbeitsorganisation in der bürgerlichen Gesellschaft führt dazu, daß sie über ihre Grenzen hinaus drängt: zum Meer, wo sich durch die Seefahrt neuer Raum erschließt, und zu den nicht-europäischen Teilen der Welt, wo Kolonien gegründet werden. Diese Weltteile sind gewissermaßen ein leerer Raum - wie das Meer - und die Menschen, die dort wohnen, zählen nicht mit. Es handelt sich um Gebiete, die zur Vorgeschichte der Geschichte Europas gehören, welche allein die Weltgeschichte ausmacht, (China, Indien, der Nahe Osten und Ägypten) oder die ganz außerhalb der Weltgeschichte fallen (die beiden Amerikas, das Innere Asiens und Afrika, insbesondere das Afrika südlich der Sahara). Daß im kolonisierten Nordamerika Europa sich selbst übertreffen würde, hat er dabei klar vorausgesehen. In seinen Vorlesungen über die Philosophie der Weltgeschichte, die er in seiner Berliner Zeit (1819-1831) häufig gehalten hat, begründet Hegel, warum diese Gebiete nicht zum Schauplatz des Theaters der Weltgeschichte werden können. Im Kern geht es darum, daß sie keine Staaten kennen (was auf erschreckender Fehlinformation Hegels beruht) und Geschichte von ihm als die Geschichte von Staaten definiert wird. Letzen Endes ist aber nicht Hegel für seine Rechtfertigung des Kolonialismus und seine Ausschließung großer Teile der Welt aus der Weltgeschichte zu tadeln, sondern Europa, da er nichts anderes tut, als sein philosophisches Programm auszuführen, seine Zeit, und das heißt hier das in seiner Zeit vorherrschende Selbstverständnis Europas, in Gedanken zu fassen. Neben diesen äußerst kritisch zu beurteilenden Auffassungen Hegels gibt es in den 'Frühen Schriften' und in den 'Jenaer Systementwürfen' (einschließlich der 'Phänomenologie des Geistes') auch gedankliche Motive bei Hegel, die für eine interkulturell philosophische Lektüre sehr anregend und weiterführend sind. Durch den Anspruch, das 'reine Denken' in der deutschen Sprache des beginnenden 19. Jahrhunderts mit universaler Gültigkeit darstellen zu können, wird der Wendepunkt zu den Positionen bezeichnet, die aus heutiger Sicht sehr problematisch sind. Bücher 978-3-88309-222-5, Bautz, Traugott

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ISBN: 9783883092225

ID: 108753141

Die Philosophie Hegels (1770-1831) ist häufig als Denken der konkreten Freiheit beschrieben worden. In seiner Rechtsphilosophie (1821) entwickelt er eine Auffassung vom Staat, nach der sich die Kräfte von oben (der Monarch und die Regierung) und von unten (die Volksvertretung und die öffentliche Meinung) in einem Gleichgewicht befinden. Als Staatsbürger richten sich die Menschen von sich aus auf das Allgemeine des so konzipierten Staates. Auf der Stufe der bürgerlichen Gesellschaft wird dem Besonderen Raum gegeben. Wenn jeder für sich selbst das Beste und das Meiste erstrebt, ist es (in der Gesamtsumme) auch für alle das Beste und das Meiste. Die Dynamik der Arbeitsorganisation in der bürgerlichen Gesellschaft führt dazu, daß sie über ihre Grenzen hinaus drängt: zum Meer, wo sich durch die Seefahrt neuer Raum erschließt, und zu den nicht-europäischen Teilen der Welt, wo Kolonien gegründet werden. Diese Weltteile sind gewissermaßen ein leerer Raum - wie das Meer - und die Menschen, die dort wohnen, zählen nicht mit. Es handelt sich um Gebiete, die zur Vorgeschichte der Geschichte Europas gehören, welche allein die Weltgeschichte ausmacht, (China, Indien, der Nahe Osten und Ägypten) oder die ganz außerhalb der Weltgeschichte fallen (die beiden Amerikas, das Innere Asiens und Afrika, insbesondere das Afrika südlich der Sahara). Daß im kolonisierten Nordamerika Europa sich selbst übertreffen würde, hat er dabei klar vorausgesehen. In seinen Vorlesungen über die Philosophie der Weltgeschichte, die er in seiner Berliner Zeit (1819-1831) häufig gehalten hat, begründet Hegel, warum diese Gebiete nicht zum Schauplatz des Theaters der Weltgeschichte werden können. Im Kern geht es darum, daß sie keine Staaten kennen (was auf erschreckender Fehlinformation Hegels beruht) und Geschichte von ihm als die Geschichte von Staaten definiert wird. Letzen Endes ist aber nicht Hegel für seine Rechtfertigung des Kolonialismus und seine Ausschließung großer Teile der Welt aus der Weltgeschichte zu tadeln, sondern Europa, da er nichts anderes tut, als sein philosophisches Programm auszuführen, seine Zeit, und das heißt hier das in seiner Zeit vorherrschende Selbstverständnis Europas, in Gedanken zu fassen. Neben diesen äußerst kritisch zu beurteilenden Auffassungen Hegels gibt es in den ´Frühen Schriften´ und in den ´Jenaer Systementwürfen´ (einschließlich der ´Phänomenologie des Geistes´) auch gedankliche Motive bei Hegel, die für eine interkulturell philosophische Lektüre sehr anregend und weiterführend sind. Durch den Anspruch, das ´reine Denken´ in der deutschen Sprache des beginnenden 19. Jahrhunderts mit universaler Gültigkeit darstellen zu können, wird der Wendepunkt zu den Positionen bezeichnet, die aus heutiger Sicht sehr problematisch sind. Georg Wilhelm Friedrich Hegel interkulturell gelesen Buch (dtsch.) Bücher, Bautz, Traugott

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Georg Wilhelm Friedrich Hegel interkulturell gelesen - Taschenbuch

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Details zum Buch
Georg Wilhelm Friedrich Hegel interkulturell gelesen
Autor:

Heinz Kimmerle

Titel:

Georg Wilhelm Friedrich Hegel interkulturell gelesen

ISBN-Nummer:

9783883092225

Detailangaben zum Buch - Georg Wilhelm Friedrich Hegel interkulturell gelesen


EAN (ISBN-13): 9783883092225
ISBN (ISBN-10): 3883092223
Taschenbuch
Erscheinungsjahr: 2005
Herausgeber: Traugott Bautz

Buch in der Datenbank seit 13.05.2007 15:07:29
Buch zuletzt gefunden am 31.10.2016 09:30:39
ISBN/EAN: 9783883092225

ISBN - alternative Schreibweisen:
3-88309-222-3, 978-3-88309-222-5

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