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Sebastian Franck interkulturell gelesen - Christoph Dejung
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Christoph Dejung:

Sebastian Franck interkulturell gelesen - neues Buch

2005, ISBN: 9783883092553

ID: 691527690

Sebastian Franck (1499-1542), der grosse Toleranzphilosoph des deutschen Renaissancezeitalters, der in seiner Zeit einer der meistgelesenen und bei den Ideologen von Reformation und Gegenreformation meistgehassten Geister Deutschlands war, verdient eine interkulturelle Lektüre, und zwar in dreierlei Hinsichten: 1. als Volksschriftsteller aus Leidenschaft und Überzeugung eröffnete er - im übrigen Pionier der deutschsprachigen Literatur - für seine Leser Einblicke in kulturelle Unterschiede, die für ihn Vielfalt verkörperten und damit das Wesen von Gott, Geist und Natur. Natürlich widerspricht diese Liebe zu den kulturellen Ausprägungen und Landesnaturen auf den ersten Blick dem rigorosen Spiritualismus, in den sich Franck als Historiker hineinsteigerte, einen Spiritualismus, für den doch alles ´´Äusserliche´´ bedeutungslos sei - aber diese einseitige Deutung geht eben an dem vorbei, was in den Augen Francks aus dem ´´Schönen und Nützlichen´´ zu erlernen war. 2. als stärkste Waffe gegen den Konfessionalismus fand er das Lob der muslimischen und türkischen Kultur; seine ´´Türkenchronik´´ überzeugte unzählige Leser davon, dass die entstehende Feindseligkeit zwischen Katholizismus und Protestantismus kontraproduktiv und unchristlich sei, womit eine Anerkennung fremder Kultur als Waffe für die Aufklärung und Freiheit der Geister leider noch zu schwach war. Immer schon ist Franck wegen seines Pazifismus und wegen seiner Toleranzforderung gerühmt und gelesen worden, die aber erst dann in ihrer wahren Radikalität erkennbar werden, wenn man sein Buch des Durchbruchs, mit dem er erstmals eine philosophische Position gewinnt und einnimmt, in ihrer Entstehungszeit richtig versteht. Die Chronica und Abconterfayung der Türckey wurde von ihren Zeitgenossen viel besser verstanden als von der modernen Wissenschaft, die in mancher Hinsicht das Vorurteil der Reformatoren teilte. Nach deren Missdeutung hätte Franck seine kühnen spiritualistischen Ideen nur mit historischen und geographischen Sensationen unterfüttert, um sie so besser unter die Leute zu bringen; dabei entgleitet die argumentative Bedeutung der Stoffe dem Auge der Kritiker. Gerade das entschiedene Eintreten für Juden und Muslime war eine logische Voraussetzung für Francks Abscheu gegenüber der Aufteilung des Christentums in Sekten. 3. als Symbol für eine besonders wehrlose Konzeption von Wissenschaft, die wegen ihrem Mut zur Opposition akkurat von jenen Kräften missbraucht und verdreht werden kann, gegen die sie zur Besinnung ruft. Es handelt sich in der Tat um eine verwirrende dialektische Verkehrung, der Francks Unparteilichkeit zum Opfer fallen musste. Gerade dieser jeder Parteilichkeit und jeder Gruppenidentität gegenüber immune Denker eignete sich aus dem einfachen Grunde, dass er alle herrschenden Strömungen kritisiert hatte, dafür, von neuen, zur Lehrmacht drängenden Strömungen missbraucht zu werden. So erscheint in der Mitte des 19. Jahrhundert ein liberalistischer und nationalistischer Franck, danach im Zeichen des Kulturkampfes ein antikatholischer und ein antilutherischer; in den Texten der Arbeiterbewegung ein sozialistischer, in denen der Jugendbewegung ein freigeistig-monistischer und in denen der nationalsozialistischen Zeit sogar ein rassistischer und deutscher Philosoph - der dies doch alles nicht war. Darum ist es dank der bisher noch nicht durchgeführten Analyse von Francks eigener Interkulturalität möglich, nachhaltige Gründe zu formulieren, die die Vernachlässigung seines Beitrags zur Philosophiegeschichte als das erscheinen lassen, was sie wirklich ist: Panik angesichts der Relativierung eines konkurrenzlosen Entwicklungsgangs der ´´Weltgeschichte der Philosophie´´, die schon früh - schon im Renaissancezeitakter - nur provinziell europäisch scheint. Da der durch das 19. und 20. Jahrhundert verschuldete Missbrauchsverdacht vermutlich auch dieser jüngsten Aktualisierung entgegengesetzt werden wird, sei betont, dass die interkulturelle Lesart gerade das Remedium und nicht die Wiederkehr für parteiische Francklektüre darstellt. Sebastian Franck interkulturell gelesen Bücher > Fachbücher > Philosophie > Epochen > ab 20. Jahrhundert Taschenbuch 19.05.2005, Bautz, Traugott, .200

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Sebastian Franck interkulturell gelesen - Christoph Dejung
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Sebastian Franck interkulturell gelesen - neues Buch

ISBN: 9783883092553

ID: 105138608

Sebastian Franck (1499-1542), der große Toleranzphilosoph des deutschen Renaissancezeitalters, der in seiner Zeit einer der meistgelesenen und bei den Ideologen von Reformation und Gegenreformation meistgehaßten Geister Deutschlands war, verdient eine interkulturelle Lektüre, und zwar in dreierlei Hinsichten: 1. als Volksschriftsteller aus Leidenschaft und Überzeugung eröffnete er - im übrigen Pionier der deutschsprachigen Literatur - für seine Leser Einblicke in kulturelle Unterschiede, die für ihn Vielfalt verkörperten und damit das Wesen von Gott, Geist und Natur. Natürlich widerspricht diese Liebe zu den kulturellen Ausprägungen und Landesnaturen auf den ersten Blick dem rigorosen Spiritualismus, in den sich Franck als Historiker hineinsteigerte, einen Spiritualismus, für den doch alles ´´Äußerliche´´ bedeutungslos sei - aber diese einseitige Deutung geht eben an dem vorbei, was in den Augen Francks aus dem ´´Schönen und Nützlichen´´ zu erlernen war. 2. als stärkste Waffe gegen den Konfessionalismus fand er das Lob der muslimischen und türkischen Kultur; seine ´´Türkenchronik´´ überzeugte unzählige Leser davon, daß die entstehende Feindseligkeit zwischen Katholizismus und Protestantismus kontraproduktiv und unchristlich sei, womit eine Anerkennung fremder Kultur als Waffe für die Aufklärung und Freiheit der Geister leider noch zu schwach war. Immer schon ist Franck wegen seines Pazifismus und wegen seiner Toleranzforderung gerühmt und gelesen worden, die aber erst dann in ihrer wahren Radikalität erkennbar werden, wenn man sein Buch des Durchbruchs, mit dem er erstmals eine philosophische Position gewinnt und einnimmt, in ihrer Entstehungszeit richtig versteht. Die Chronica und Abconterfayung der Türckey wurde von ihren Zeitgenossen viel besser verstanden als von der modernen Wissenschaft, die in mancher Hinsicht das Vorurteil der Reformatoren teilte. Nach deren Missdeutung hätte Franck seine kühnen spiritualistischen Ideen nur mit historischen und geographischen Sensationen unterfüttert, um sie so besser unter die Leute zu bringen; dabei entgleitet die argumentative Bedeutung der Stoffe dem Auge der Kritiker. Gerade das entschiedene Eintreten für Juden und Muslime war eine logische Voraussetzung für Francks Abscheu gegenüber der Aufteilung des Christentums in Sekten. 3. als Symbol für eine besonders wehrlose Konzeption von Wissenschaft, die wegen ihrem Mut zur Opposition akkurat von jenen Kräften mißbraucht und verdreht werden kann, gegen die sie zur Besinnung ruft. Es handelt sich in der Tat um eine verwirrende dialektische Verkehrung, der Francks Unparteilichkeit zum Opfer fallen musste. Gerade dieser jeder Parteilichkeit und jeder Gruppenidentität gegenüber immune Denker eignete sich aus dem einfachen Grunde, daß er alle herrschenden Strömungen kritisiert hatte, dafür, von neuen, zur Lehrmacht drängenden Strömungen mißbraucht zu werden. So erscheint in der Mitte des 19. Jahrhundert ein liberalistischer und nationalistischer Franck, danach im Zeichen des Kulturkampfes ein antikatholischer und ein antilutherischer; in den Texten der Arbeiterbewegung ein sozialistischer, in denen der Jugendbewegung ein freigeistig-monistischer und in denen der nationalsozialistischen Zeit sogar ein rassistischer und deutscher Philosoph - der dies doch alles nicht war. Darum ist es dank der bisher noch nicht durchgeführten Analyse von Francks eigener Interkulturalität möglich, nachhaltige Gründe zu formulieren, die die Vernachlässigung seines Beitrags zur Philosophiegeschichte als das erscheinen lassen, was sie wirklich ist: Panik angesichts der Relativierung eines konkurrenzlosen Entwicklungsgangs der ´´Weltgeschichte der Philosophie´´, die schon früh - schon im Renaissancezeitakter - nur provinziell europäisch scheint. Da der durch das 19. und 20. Jahrhundert verschuldete Mißbrauchsverdacht vermutlich auch dieser jüngsten Aktualisierung entgegengesetzt werden wird, sei betont, daß die interkulturelle Lesart gerade das Remedium und nicht die Wiederkehr für parteiische Francklektüre darstellt. Sebastian Franck interkulturell gelesen Buch (dtsch.) Bücher>Fachbücher>Philosophie>Epochen>ab 20. Jahrhundert, Bautz, Traugott

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Sebastian Franck interkulturell gelesen - neues Buch

ISBN: 9783883092553

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Sebastian Franck interkulturell gelesen Sebastian Franck (1499-1542), der große Toleranzphilosoph des deutschen Renaissancezeitalters, der in seiner Zeit einer der meistgelesenen und bei den Ideologen von Reformation und Gegenreformation meistgehaßten Geister Deutschlands war, verdient eine interkulturelle Lektüre, und zwar in dreierlei Hinsichten: 1. als Volksschriftsteller aus Leidenschaft und Überzeugung eröffnete er - im übrigen Pionier der deutschsprachigen Literatur - für seine Leser Einblicke in kulturelle Unterschiede, die für ihn Vielfalt verkörperten und damit das Wesen von Gott, Geist und Natur. Natürlich widerspricht diese Liebe zu den kulturellen Ausprägungen und Landesnaturen auf den ersten Blick dem rigorosen Spiritualismus, in den sich Franck als Historiker hineinsteigerte, einen Spiritualismus, für den doch alles "Äußerliche" bedeutungslos sei - aber diese einseitige Deutung geht eben an dem vorbei, was in den Augen Francks aus dem "Schönen und Nützlichen" zu erlernen war. 2. als stärkste Waffe gegen den Konfessionalismus fand er das Lob der muslimischen und türkischen Kultur; seine "Türkenchronik" überzeugte unzählige Leser davon, daß die entstehende Feindseligkeit zwischen Katholizismus und Protestantismus kontraproduktiv und unchristlich sei, womit eine Anerkennung fremder Kultur als Waffe für die Aufklärung und Freiheit der Geister leider noch zu schwach war. Immer schon ist Franck wegen seines Pazifismus und wegen seiner Toleranzforderung gerühmt und gelesen worden, die aber erst dann in ihrer wahren Radikalität erkennbar werden, wenn man sein Buch des Durchbruchs, mit dem er erstmals eine philosophische Position gewinnt und einnimmt, in ihrer Entstehungszeit richtig versteht. Die Chronica und Abconterfayung der Türckey wurde von ihren Zeitgenossen viel besser verstanden als von der modernen Wissenschaft, die in mancher Hinsicht das Vorurteil der Reformatoren teilte. Nach deren Missdeutung hätte Franck seine kühnen spiritualistischen Ideen nur mit historischen und geographischen Sensationen unterfüttert, um sie so besser unter die Leute zu bringen; dabei entgleitet die argumentative Bedeutung der Stoffe dem Auge der Kritiker. Gerade das entschiedene Eintreten für Juden und Muslime war eine logische Voraussetzung für Francks Abscheu gegenüber der Aufteilung des Christentums in Sekten. 3. als Symbol für eine besonders wehrlose Konzeption von Wissenschaft, die wegen ihrem Mut zur Opposition akkurat von jenen Kräften mißbraucht und verdreht werden kann, gegen die sie zur Besinnung ruft. Es handelt sich in der Tat um eine verwirrende dialektische Verkehrung, der Francks Unparteilichkeit zum Opfer fallen musste. Gerade dieser jeder Parteilichkeit und jeder Gruppenidentität gegenüber immune Denker eignete sich aus dem einfachen Grunde, daß er alle herrschenden Strömungen kritisiert hatte, dafür, von neuen, zur Lehrmacht drängenden Strömungen mißbraucht zu werden. So erscheint in der Mitte des 19. Jahrhundert ein liberalistischer und nationalistischer Franck, danach im Zeichen des Kulturkampfes ein antikatholischer und ein antilutherischer; in den Texten der Arbeiterbewegung ein sozialistischer, in denen der Jugendbewegung ein freigeistig-monistischer und in denen der nationalsozialistischen Zeit sogar ein rassistischer und deutscher Philosoph - der dies doch alles nicht war. Darum ist es dank der bisher noch nicht durchgeführten Analyse von Francks eigener Interkulturalität möglich, nachhaltige Gründe zu formulieren, die die Vernachlässigung seines Beitrags zur Philosophiegeschichte als das erscheinen lassen, was sie wirklich ist: Panik angesichts der Relativierung eines konkurrenzlosen Entwicklungsgangs der "Weltgeschichte der Philosophie", die schon früh - schon im Renaissancezeitakter - nur provinziell europäisch scheint. Da der durch das 19. und 20. Jahrhundert verschuldete Mißbrauchsverdacht vermutlich auch dieser jüngsten Aktualisierung entgegengesetzt werden wird, sei betont, daß die interkulturelle Lesart gerade das Remedium und nicht die Wiederkehr für parteiische Francklekt Bücher / Fachbücher / Philosophie / Epochen / ab 20. Jahrhundert 978-3-88309-255-3, Bautz, Traugott

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ID: 1714191

Sebastian Franck (1499-1542), der groe Toleranzphilosoph des deutschen Renaissancezeitalters, der in seiner Zeit einer der meistgelesenen und bei den Ideologen von Reformation und Gegenreformation meistgehaten Geister Deutschlands war, verdient eine interkulturelle Lektre, und zwar in dreierlei Hinsichten:1. als Volksschriftsteller aus Leidenschaft und berzeugung erffnete er - im brigen Pionier der deutschsprachigen Literatur - fr seine Leser Einblicke in kulturelle Unterschiede, die fr ihn Vielfalt verkrperten und damit das Wesen von Gott, Geist und Natur.Natrlich widerspricht diese Liebe zu den kulturellen Ausprgungen und Landesnaturen auf den ersten Blick dem rigorosen Spiritualismus, in den sich Franck als Historiker hineinsteigerte, einen Spiritualismus, fr den doch alles "uerliche" bedeutungslos sei - aber diese einseitige Deutung geht eben an dem vorbei, was in den Augen Francks aus dem "Schnen und Ntzlichen" zu erlernen war.2. als strkste Waffe gegen den Konfessionalismus fand er das Lob der muslimischen und trkischen Kultur; seine "Trkenchronik" berzeugte unzhlige Leser davon, da die entstehende Feindseligkeit zwischen Katholizismus und Protestantismus kontraproduktiv und unchristlich sei, womit eine Anerkennung fremder Kultur als Waffe fr die Aufklrung und Freiheit der Geister leider noch zu schwach war.Immer schon ist Franck wegen seines Pazifismus und wegen seiner Toleranzforderung gerhmt und gelesen worden, die aber erst dann in ihrer wahren Radikalitt erkennbar werden, wenn man sein Buch des Durchbruchs, mit dem er erstmals eine philosophische Position gewinnt und einnimmt, in ihrer Entstehungszeit richtig versteht. Die Chronica und Abconterfayung der Trckey wurde von ihren Zeitgenossen viel besser verstanden als von der modernen Wissenschaft, die in mancher Hinsicht das Vorurteil der Reformatoren teilte. Nach deren Missdeutung htte Franck seine khnen spiritualistischen Ideen nur mit historischen und geographischen Sensationen unterfttert, um sie so besser unter die Leute zu bringen; dabei entgleitet die argumentative Bedeutung der Stoffe dem Auge der Kritiker. Gerade das entschiedene Eintreten fr Juden und Muslime war eine logische Voraussetzung fr Francks Abscheu gegenber der Aufteilung des Christentums in Sekten.3. als Symbol fr eine besonders wehrlose Konzeption von Wissenschaft, die wegen ihrem Mut zur Opposition akkurat von jenen Krften mibraucht und verdreht werden kann, gegen die sie zur Besinnung ruft.Es handelt sich in der Tat um eine verwirrende dialektische Verkehrung, der Francks Unparteilichkeit zum Opfer fallen musste. Gerade dieser jeder Parteilichkeit und jeder Gruppenidentitt gegenber immune Denker eignete sich aus dem einfachen Grunde, da er alle herrschenden Strmungen kritisiert hatte, dafr, von neuen, zur Lehrmacht drngenden Strmungen mibraucht zu werden. So erscheint in der Mitte des 19. Jahrhundert ein liberalistischer und nationalistischer Franck, danach im Zeichen des Kulturkampfes ein antikathol History History eBook, Traugott Bautz

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Sebastian Franck interkulturell gelesen - Taschenbuch

2005, ISBN: 9783883092553

ID: 6555741

Softcover, Buch, [PU: Traugott Bautz]

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Details zum Buch
Sebastian Franck interkulturell gelesen
Autor:

Christoph Dejung

Titel:

Sebastian Franck interkulturell gelesen

ISBN-Nummer:

9783883092553

Detailangaben zum Buch - Sebastian Franck interkulturell gelesen


EAN (ISBN-13): 9783883092553
ISBN (ISBN-10): 388309255X
Taschenbuch
Erscheinungsjahr: 2005
Herausgeber: Traugott Bautz

Buch in der Datenbank seit 16.05.2007 22:02:17
Buch zuletzt gefunden am 29.10.2016 19:04:07
ISBN/EAN: 9783883092553

ISBN - alternative Schreibweisen:
3-88309-255-X, 978-3-88309-255-3

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