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Verletzte Körper - Sonja Matter
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Sonja Matter:

Verletzte Körper - neues Buch

2005, ISBN: 9783883092669

ID: 690854018

Die Arbeit von Sonja Matter, die zuerst 2003 als Lizenziatsarbeit vorgelegt wurde, gehört zu den besten Abschlussarbeiten, die am Historischen Institut der Universität Bern in diesem Jahr eingereicht wurden und wird nun in der neuen Reihe des Historischen Instituts, ´´Berner Forschungen zur Neuesten Allgemeinen und Schweizer Geschichte´´, publiziert. Mit der ´´ehelichen Gewalt´´ behandelt Matter ein Thema, das in den Geschichtswissenschaften für die Schweiz im 20. Jahrhundert bislang nur punktuell bearbeitet wurde. Eheliche Gewalt war bis in die 1970er-Jahre einem starken gesellschaftlichen Tabu unterworfen, Gewaltakte in der Ehe wurden als Problem des Privaten behandelt und kaum öffentlich diskutiert, weshalb vergangene Konzeptionen dieses sozialen Phänomens schwer fassbar gemacht werden können. Matter bedient sich daher der diskursiven Untersuchungsebene der Jurisprudenz, um zu Aussagen zu gelangen, welche Vorstellungen mit ehelicher Gewalt bis Mitte des 20. Jahrhunderts verbunden waren. Anders als der Titel suggeriert, behandelt die Arbeit nicht nur die Scheidungspraxis der 1940er-Jahre, sondern zeichnet eine längere Entwicklung der juristischen Konzeption von ehelicher Gewalt nach. Ebenso ist die Arbeit nicht regional-geschichtlich angelegt, vielmehr dient die Untersuchung von Scheidungsprozessen vor dem Amtsgericht Luzern als empirische Basis, um generellere historische Einsichten über das Phänomen der Gewalt in der Ehe zu gewinnen. Der Sachverhalt Gewalt in der Ehe fand mit dem Scheidungsgrund der ´´schweren Misshandlung´´ 1912 Eingang in die schweizerische Rechtsprechung (Art. 138 ZGB). Matter untersucht in einem ersten Teil ihrer Arbeit, wie die ´´schwere Misshandlung´´ im schweizerischen Scheidungsrecht kodifiziert und wie dieser Scheidungsgrund durch die Judikatur und die Rechtswissenschaft interpretiert wurde, dabei wird der Zeitraum von 1874 bis 1945 berücksichtigt. Auf einer breiten Quellengrundlage werden wesentliche Entwicklungen im juristischen und politischen Aushandlungsprozess nachgezeichnet und untersucht, wie zwischen tolerierbaren und untolerierbaren Gewaltformen unterschieden wurde. Zum einen handelt es sich dabei um eine kurze Entstehungsgeschichte des genannten Scheidungsgrunds, wie er im schweizerischen Zivilgesetzbuch von 1912 verankert wurde. Analysiert werden hier neben dem Gesetzestext auch die vorangegangenen Diskussionen einer Expertenkommission und im Parlament. Für die Zeit nach 1912 sind es vor allem juristische Kommentare und Aufsätze zum Scheidungsrecht, die Rückschlüsse auf ein jeweiliges Verständnis von ehelicher Gewalt zulassen und sowohl verschiedene Standpunkte innerhalb der Rechtslehre als auch eine Entwicklung in der Interpretation dieses Sachverhalts dokumentieren. Für den historischen Kontext der Praxis des Scheidungsgerichts Luzern Mitte des 20. Jahrhunderts sind insbesondere auch zeitlich weiter zurückliegende Bundesgerichtsentscheide relevant, die ebenfalls in diesem ersten Teil diskutiert werden. Die Grundlage des zweiten Teils dieser Arbeit bildet die Untersuchung von 216 Scheidungsfällen, die vor dem Amtsgericht Luzern in den Jahren 1940, 1942 und 1944 zur Verhandlung kamen. Der definitorischen Gewalt von Recht und Politik wird hier die Ebene der vermittelten Eherealität gegenübergestellt. Wie Matter aufzeigt, war eheliche Gewalt Anfang der 1940er-Jahre keine Randerscheinung, denn in mehr als einem Drittel der Fälle, in denen eine Scheidung oder Trennung verlangt wurde, berief sich zumindest eine Partei auf den Scheidungsgrund der ´´schweren Misshandlung´´. Anhand von Protokollen zu den Scheidungsprozessen, den in den amtlichen Scheidungsdossiers enthaltenen Klage- und Verteidigungsschriften und, soweit sie überliefert wurden, anhand von persönlichen, das heisst nicht durch die Rechtsvertretung gefärbten Schilderungen der Betroffenen, untersucht Matter den Verhandlungsgegenstand der ehelichen Gewalt. Auf der diskursiven Ebene wird analysiert, wie sich das Sprechen über eheliche Gewalt vor dem Amtsgericht gestaltete, wobei die unterschiedlichen Perspektiven der Ehefrauen und Ehemänner als ´´Opfer´´ und als ´´Täter´´ beziehungsweise ´´Täterinnen´´ berücksichtigt werden. Auf der Ebene der sozialen Praxis wird gefragt, welche Funktionen Gewalt in Geschlechterbeziehungen einnehmen konnte und inwiefern Gewalt (de)legitimiert wurde. Auf der praktischen Ebene wird aber auch gefragt, welche Möglichkeiten den Gewaltopfern zur Verfügung standen, um sich der ehel Eheliche Gewalt vor dem Luzerner Scheidungsgericht zu Beginn der 1940er Jahre Bücher Taschenbuch 22.02.2005, Bautz, Traugott, .200

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Verletzte Körper - Sonja Matter
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Sonja Matter:

Verletzte Körper - neues Buch

2003, ISBN: 9783883092669

ID: 108753319

Die Arbeit von Sonja Matter, die zuerst 2003 als Lizenziatsarbeit vorgelegt wurde, gehört zu den besten Abschlussarbeiten, die am Historischen Institut der Universität Bern in diesem Jahr eingereicht wurden und wird nun in der neuen Reihe des Historischen Instituts, ´´Berner Forschungen zur Neuesten Allgemeinen und Schweizer Geschichte´´, publiziert. Mit der ´´ehelichen Gewalt´´ behandelt Matter ein Thema, das in den Geschichtswissenschaften für die Schweiz im 20. Jahrhundert bislang nur punktuell bearbeitet wurde. Eheliche Gewalt war bis in die 1970er-Jahre einem starken gesellschaftlichen Tabu unterworfen, Gewaltakte in der Ehe wurden als Problem des Privaten behandelt und kaum öffentlich diskutiert, weshalb vergangene Konzeptionen dieses sozialen Phänomens schwer fassbar gemacht werden können. Matter bedient sich daher der diskursiven Untersuchungsebene der Jurisprudenz, um zu Aussagen zu gelangen, welche Vorstellungen mit ehelicher Gewalt bis Mitte des 20. Jahrhunderts verbunden waren. Anders als der Titel suggeriert, behandelt die Arbeit nicht nur die Scheidungspraxis der 1940er-Jahre, sondern zeichnet eine längere Entwicklung der juristischen Konzeption von ehelicher Gewalt nach. Ebenso ist die Arbeit nicht regional-geschichtlich angelegt, vielmehr dient die Untersuchung von Scheidungsprozessen vor dem Amtsgericht Luzern als empirische Basis, um generellere historische Einsichten über das Phänomen der Gewalt in der Ehe zu gewinnen. Der Sachverhalt Gewalt in der Ehe fand mit dem Scheidungsgrund der ´´schweren Misshandlung´´ 1912 Eingang in die schweizerische Rechtsprechung (Art. 138 ZGB). Matter untersucht in einem ersten Teil ihrer Arbeit, wie die ´´schwere Misshandlung´´ im schweizerischen Scheidungsrecht kodifiziert und wie dieser Scheidungsgrund durch die Judikatur und die Rechtswissenschaft interpretiert wurde, dabei wird der Zeitraum von 1874 bis 1945 berücksichtigt. Auf einer breiten Quellengrundlage werden wesentliche Entwicklungen im juristischen und politischen Aushandlungsprozess nachgezeichnet und untersucht, wie zwischen tolerierbaren und untolerierbaren Gewaltformen unterschieden wurde. Zum einen handelt es sich dabei um eine kurze Entstehungsgeschichte des genannten Scheidungsgrunds, wie er im schweizerischen Zivilgesetzbuch von 1912 verankert wurde. Analysiert werden hier neben dem Gesetzestext auch die vorangegangenen Diskussionen einer Expertenkommission und im Parlament. Für die Zeit nach 1912 sind es vor allem juristische Kommentare und Aufsätze zum Scheidungsrecht, die Rückschlüsse auf ein jeweiliges Verständnis von ehelicher Gewalt zulassen und sowohl verschiedene Standpunkte innerhalb der Rechtslehre als auch eine Entwicklung in der Interpretation dieses Sachverhalts dokumentieren. Für den historischen Kontext der Praxis des Scheidungsgerichts Luzern Mitte des 20. Jahrhunderts sind insbesondere auch zeitlich weiter zurückliegende Bundesgerichtsentscheide relevant, die ebenfalls in diesem ersten Teil diskutiert werden. Die Grundlage des zweiten Teils dieser Arbeit bildet die Untersuchung von 216 Scheidungsfällen, die vor dem Amtsgericht Luzern in den Jahren 1940, 1942 und 1944 zur Verhandlung kamen. Der definitorischen Gewalt von Recht und Politik wird hier die Ebene der vermittelten Eherealität gegenübergestellt. Wie Matter aufzeigt, war eheliche Gewalt Anfang der 1940er-Jahre keine Randerscheinung, denn in mehr als einem Drittel der Fälle, in denen eine Scheidung oder Trennung verlangt wurde, berief sich zumindest eine Partei auf den Scheidungsgrund der ´´schweren Misshandlung´´. Anhand von Protokollen zu den Scheidungsprozessen, den in den amtlichen Scheidungsdossiers enthaltenen Klage- und Verteidigungsschriften und, soweit sie überliefert wurden, anhand von persönlichen, das heißt nicht durch die Rechtsvertretung gefärbten Schilderungen der Betroffenen, untersucht Matter den Verhandlungsgegenstand der ehelichen Gewalt. Auf der diskursiven Ebene wird analysiert, wie sich das Sprechen über eheliche Gewalt vor dem Amtsgericht gestaltete, wobei die unterschiedlichen Perspektiven der Ehefrauen und Ehemänner als ´´Opfer´´ und als ´´Täter´´ beziehungsweise ´´Täterinnen´´ berücksichtigt werden. Auf der Ebene der sozialen Praxis wird gefragt, welche Funktionen Gewalt in Geschlechterbeziehungen einnehmen konnte und inwiefern Gewalt (de)legitimiert wurde. Auf der praktischen Ebene wird aber auch gefragt, welche Möglichkeiten den Gewaltopfern zur Verfügung standen, um sich der ehel Eheliche Gewalt vor dem Luzerner Scheidungsgericht zu Beginn der 1940er Jahre Buch (dtsch.) Bücher, Bautz, Traugott

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Verletzte Körper - Sonja Matter
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Verletzte Körper - neues Buch

2003

ISBN: 9783883092669

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Eheliche Gewalt vor dem Luzerner Scheidungsgericht zu Beginn der 1940er Jahre Die Arbeit von Sonja Matter, die zuerst 2003 als Lizenziatsarbeit vorgelegt wurde, gehört zu den besten Abschlussarbeiten, die am Historischen Institut der Universität Bern in diesem Jahr eingereicht wurden und wird nun in der neuen Reihe des Historischen Instituts, "Berner Forschungen zur Neuesten Allgemeinen und Schweizer Geschichte", publiziert. Mit der "ehelichen Gewalt" behandelt Matter ein Thema, das in den Geschichtswissenschaften für die Schweiz im 20. Jahrhundert bislang nur punktuell bearbeitet wurde. Eheliche Gewalt war bis in die 1970er-Jahre einem starken gesellschaftlichen Tabu unterworfen, Gewaltakte in der Ehe wurden als Problem des Privaten behandelt und kaum öffentlich diskutiert, weshalb vergangene Konzeptionen dieses sozialen Phänomens schwer fassbar gemacht werden können. Matter bedient sich daher der diskursiven Untersuchungsebene der Jurisprudenz, um zu Aussagen zu gelangen, welche Vorstellungen mit ehelicher Gewalt bis Mitte des 20. Jahrhunderts verbunden waren. Anders als der Titel suggeriert, behandelt die Arbeit nicht nur die Scheidungspraxis der 1940er-Jahre, sondern zeichnet eine längere Entwicklung der juristischen Konzeption von ehelicher Gewalt nach. Ebenso ist die Arbeit nicht regional-geschichtlich angelegt, vielmehr dient die Untersuchung von Scheidungsprozessen vor dem Amtsgericht Luzern als empirische Basis, um generellere historische Einsichten über das Phänomen der Gewalt in der Ehe zu gewinnen. Der Sachverhalt Gewalt in der Ehe fand mit dem Scheidungsgrund der "schweren Misshandlung" 1912 Eingang in die schweizerische Rechtsprechung (Art. 138 ZGB). Matter untersucht in einem ersten Teil ihrer Arbeit, wie die "schwere Misshandlung" im schweizerischen Scheidungsrecht kodifiziert und wie dieser Scheidungsgrund durch die Judikatur und die Rechtswissenschaft interpretiert wurde, dabei wird der Zeitraum von 1874 bis 1945 berücksichtigt. Auf einer breiten Quellengrundlage werden wesentliche Entwicklungen im juristischen und politischen Aushandlungsprozess nachgezeichnet und untersucht, wie zwischen tolerierbaren und untolerierbaren Gewaltformen unterschieden wurde. Zum einen handelt es sich dabei um eine kurze Entstehungsgeschichte des genannten Scheidungsgrunds, wie er im schweizerischen Zivilgesetzbuch von 1912 verankert wurde. Analysiert werden hier neben dem Gesetzestext auch die vorangegangenen Diskussionen einer Expertenkommission und im Parlament. Für die Zeit nach 1912 sind es vor allem juristische Kommentare und Aufsätze zum Scheidungsrecht, die Rückschlüsse auf ein jeweiliges Verständnis von ehelicher Gewalt zulassen und sowohl verschiedene Standpunkte innerhalb der Rechtslehre als auch eine Entwicklung in der Interpretation dieses Sachverhalts dokumentieren. Für den historischen Kontext der Praxis des Scheidungsgerichts Luzern Mitte des 20. Jahrhunderts sind insbesondere auch zeitlich weiter zurückliegende Bundesgerichtsentscheide relevant, die ebenfalls in diesem ersten Teil diskutiert werden. Die Grundlage des zweiten Teils dieser Arbeit bildet die Untersuchung von 216 Scheidungsfällen, die vor dem Amtsgericht Luzern in den Jahren 1940, 1942 und 1944 zur Verhandlung kamen. Der definitorischen Gewalt von Recht und Politik wird hier die Ebene der vermittelten Eherealität gegenübergestellt. Wie Matter aufzeigt, war eheliche Gewalt Anfang der 1940er-Jahre keine Randerscheinung, denn in mehr als einem Drittel der Fälle, in denen eine Scheidung oder Trennung verlangt wurde, berief sich zumindest eine Partei auf den Scheidungsgrund der "schweren Misshandlung". Anhand von Protokollen zu den Scheidungsprozessen, den in den amtlichen Scheidungsdossiers enthaltenen Klage- und Verteidigungsschriften und, soweit sie überliefert wurden, anhand von persönlichen, das heißt nicht durch die Rechtsvertretung gefärbten Schilderungen der Betroffenen, untersucht Matter den Verhandlungsgegenstand der ehelichen Gewalt. Auf der diskursiven Ebene wird analysiert, wie sich das Sprechen über eheliche Gewalt vor dem Amtsgericht gestaltete, wobei die unterschiedlichen Persp Bücher 978-3-88309-266-9, Bautz, Traugott

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Verletzte Krper - Matter, Sonja
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Matter, Sonja:
Verletzte Krper - neues Buch

ISBN: 9783883092669

ID: 1714690

Inhaltsverzeichnis1.EINLEITUNG1.1 Einleitung und Fragestellung1.2 Quellenlage und Quellenkritik1.3 Theoretische und methodische Einbettung1.4 Forschungsstand 1.5 Aufbau der ArbeitERSTER TEIL: DIE KODIFIKATION UND INTERPRETATION DER "SCHWEREN MISSHANDLUNG" IM SCHWEIZERISCHEN SCHEIDUNGSRECHT (1874-1945)2. DIE KODIFIZIERUNG DES SCHWEIZERISCHEN SCHEIDUNGSRECHTS IM ZIVILGESETZBUCH VON 19122.1 Das erste schweizerische Scheidungsrecht im 19. Jahrhundert2.2 Das Scheidungsrecht im schweizerischen Zivilgesetzbuch3. DEM "VERLETZTEN GATTEN ZU HLFE KOMMEN": EHELICHE GEWALT ALS SCHEIDUNGSGRUND4. HIERARCHISCHES EHEVERSTNDNIS UND ZCHTIGUNGSRECHT4.1 Die hierarchische Ehestruktur im schweizerischen Zivilgesetzbuch4.2 Exkurs: Zur Geschichte des Zchtigungsrechts5. DIE INTERPRETATION DES SCHEIDUNGSGRUNDES DER "SCHWEREN MISSHANDLUNG" DURCH DIE JUDIKATUR UND RECHTSWISSENSCHAFT 5.1 Die Praxis des Bundesgerichts5.2 Die juristische Kommentierung6. DIE SCHEIDUNG IN DER SCHWEIZ IM KONTEXT DES FAMILIENDISKURSES6.1 "Die Familie als Grundlage von Staat und Gesellschaft"6.2 Kritik an der Scheidungspraxis: Die Stellungnahme der Schweizer Rechtswissenschaft (1940-1945)7. FAZIT: ERSTER TEILZWEITER TEIL: EHELICHE GEWALT VOR DEM AMTSGERICHTLUZERN STADT8. SPRECHEN BER EHELICHE GEWALT VOR DEM SCHEIDUNGSGERICHT 8.1. Die Ehefrau als das Opfer mnnlicher Gewalt8.1.1. Das Sprechen ber mnnliche Gewalt 8.1.2 Die Antwort auf Misshandlungsvorwrfe: Die Stellungnahme der Ehemnner8.2 Der Ehemann als das Opfer weiblicher Gewalt8.2.1 Das Sprechen ber weibliche Gewalt8.2.2 Die Reaktion der Frauen auf den Gewaltvorwurf ihrer Ehemnner8.3 Das Sprechen ber eheliche Gewalt und die Frage nach der Schuld8.4 Krperlicher Schmerz im Spannungsfeld von Diskurs und Erfahrung: Schlussbemerkung9. KONFLIKTKONTEXT UND SOZIALE FUNKTION VON EHELICHER GEWALT9.1 Die Deutungsmuster der gescheiterten Ehe I: Verletzte geschlechtsspezifische Rollennormen9.1.1 Der berbordende mnnliche Kontrollanspruch9.1.2 Die Vernachlssigung der weiblichen Pflichten9.2 Die Deutungsmuster der gescheiterten Ehe II: Verletzte Sexualnormen9.2.1 Der unertrgliche mnnliche Krper9.2.2 Die Verteidigung der mnnlichen Potenz9.3 Die Deutungsmuster der gescheiterten Ehe III: Die Misshandlungsvorflle9.3.1 Der Mann als Tter von ehelicher Gewalt9.3.2 Die Frau als der "aggressive Teil"9.4 Das Gerichtsurteil9.5 Geschlechterbeziehung als Machtsystem: Schlussbemerkung10. INTERVENTIONEN BEI EHELICHER GEWALT10.1 Das soziale Umfeld der Opfer und TterInnen und seine Reaktion auf die eheliche Gewalt10.1.1 Unmittelbar von ehelicher Gewalt betroffen: Die Kinder10.1.2 Unfreiwillige ZeugInnen ehelicher Gewalt: Die NachbarInnen10.1.3 Die elterliche Familie und Verwandtschaft als konomisches und emotionales Sicherheitsnetz10.2 Interventionen von staatlicher Seite10.2.1 Interventionen der Polizei10.2.2 Strafrechtliche Sanktionen10.2.3 Schnell und nachhaltig: Die anstaltliche Versorgung10.3 Das Gerichtsurteil10.4 Der "typische Gewalttter": Schlussbemerkun Social Science Social Science eBook, Traugott Bautz

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Verletzte Körper - Sonja Matter
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Verletzte Körper - Erstausgabe

2005, ISBN: 9783883092669

Taschenbuch, ID: 6454792

Eheliche Gewalt vor dem Luzerner Scheidungsgericht zu Beginn der 1940er Jahre, [ED: 1], 1., Aufl., Softcover, Buch, [PU: Traugott Bautz]

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Details zum Buch
Verletzte Körper: Eheliche Gewalt vor dem Luzerner Scheidungsgericht zu Beginn der 1940er Jahre
Autor:

Sonja Matter

Titel:

Verletzte Körper: Eheliche Gewalt vor dem Luzerner Scheidungsgericht zu Beginn der 1940er Jahre

ISBN-Nummer:

9783883092669

Detailangaben zum Buch - Verletzte Körper: Eheliche Gewalt vor dem Luzerner Scheidungsgericht zu Beginn der 1940er Jahre


EAN (ISBN-13): 9783883092669
ISBN (ISBN-10): 3883092665
Taschenbuch
Erscheinungsjahr: 2005
Herausgeber: Verlag Bautz GmbH, Nordhausen 2005

Buch in der Datenbank seit 21.05.2008 09:49:36
Buch zuletzt gefunden am 25.10.2016 17:01:01
ISBN/EAN: 9783883092669

ISBN - alternative Schreibweisen:
3-88309-266-5, 978-3-88309-266-9

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