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Radetzkymarsch. Roman. - (=dtv 11862). - Roth, Joseph
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Roth, Joseph:

Radetzkymarsch. Roman. - (=dtv 11862). - Taschenbuch

1996, ISBN: 3423118628

ID: 4915981694

[EAN: 9783423118620], Gebraucht, sehr guter Zustand, [SC: 5.77], [PU: München, Deutscher Taschenbuch Verlag,], ÖSTERREICH-UNGARN, DEUTSCHE LITERATUR DER 30 ER JAHRE, EXIL, WEIMARER REPUBLIK, TASCHENBUCHREIHEN, SPRACH- UND LITERATURWISSENSCHAFT, ÖSTERREICHISCHE LITERATUR, EXILLITERATUR, DREISSIGER EXILSCHRIFTSTELLER, ÖSTERREICH, 30-ER LITERATURTHEORIE, GERMANISTIK, LITERATURKRITIK, LITERATURGATTUNGEN, LITERATUREPOCHEN, LITERATURREZEPTION, LITERATURGESCHICHTE, LITERATURWISSENSCHAFTEN, FILMKRITIKEN, FILMKUNST, FILMPUBLIKUM, CINEASTEN, FILMLITERATUR, KINO, FILMSCHAUSPIELER, FILM, FILME, FILMDREHBÜCHER, FILMBUCH, VERFILMTE FILMROMANE, FILMSCHAUSPIELERIN, FILMVORLAGE, FILMGESCHICHTE,, History|Europe|Germany|General, 403 (5) Seiten. 18 cm. Umschlaggestaltung: Celestino Piatti. Guter Zustand. Aufkleber auf der Einbandrückseite. - Moses Joseph Roth (* 2. September 1894 in Brody; † 27. Mai 1939 in Paris) war ein österreichischer Schriftsteller und Journalist. . Einordnung: . Geradezu programmatisch für sein Werk ist der Satz: Der Erzähler ist ein Beobachter und ein Sachverständiger. Sein Werk ist niemals von der Realität gelöst, sondern in Wahrheit (durch das Mittel der Sprache) umgewandelte Realität.[19] Roth vertritt hier auch die Position des journalistischen „Handwerkers". Roth war seinen Zeitgenossen in erster Linie als Journalist bekannt und journalistische Arbeiten machen gut die Hälfte seines Werkes aus. Roths Zugehörigkeit zur Neuen Sachlichkeit – die ja eine Gegenbewegung zu dem die Literatur der Weimarer Zeit prägenden Expressionismus war – leitet sich vielleicht eben auch davon ab, dass Roth kein Expressionist war. Am Sprachexperiment „Expressionismus" nimmt Roth nicht teil, sondern bleibt in seinen (meisterlich verwendeten) sprachlichen Mitteln konservativ. Mythomanie oder Mystifikation: Wahrheit und Gerechtigkeit sind – als göttliche Attribute – zentrale Begriffe der jüdischen Kultur. Roth fühlte sich diesen Werten zweifellos tief verbunden. Betrachtet man aber den „Wahrheitsfanatiker" Roth, so wird man irritiert durch den „Mythomanen" und „Mystifikator" Roth. Beispielsweise erzählte er von den in Kriegsgefangenschaft erlittenen Härten – bis Kisch ihm hinterherrecherchierte und nachwies, dass Roth nie in Kriegsgefangenschaft war. Doch Franz Tunda in Flucht ohne Ende war in Kriegsgefangenschaft und Roth verschmolz hier mit seiner Romanfigur. Roth sagte: Es kommt nicht auf die Wirklichkeit an, sondern auf die innere Wahrheit.[20] Die „innere Wahrheit" seiner Selbstdarstellungen kollidierte allerdings vielfach mit der Wirklichkeit: Er war nicht im ungarischen Schwaben, sondern im galizischen Brody geboren. . Er war kein österreichischer Offizier, sondern Einjährig-Freiwilliger. Nach Kriegsende verwandelte er sich zunächst in einen Fähnrich, dann in einen Leutnant. Er passte sich in Sprache und Kleidung dem Bild des k. u. k. Offiziers im Laufe der Zeit vollkommen an. Seiner Umgebung (auch ehemaligen österreichischen Offizieren) schien sein Auftreten absolut überzeugend.[21] . Aus wikipedia-Joseph_Roth Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 320 Österreich-Ungarn, Deutsche Literatur der 30 er Jahre, Exil, Deutsche Literatur der Weimarer Republik, Taschenbuchreihen, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Österreichische Literatur, Exilliteratur, Deutsche Literatur der dreißiger Jahre, Exilschriftsteller, Österreich, Deutsche Literatur der 30-er Jahre, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften, Deutsche Literatur der dreissiger Jahre, Filmkritiken, Filmkunst, Filmpublikum, Cineasten, Filmliteratur, Kino, Filmschauspieler, Film, Filme, Filmliteratur, Filmdrehbücher, Filmbuch, Verfilmte Literatur, Filmromane, Filmschauspielerin, Filmschauspieler, Filmliteratur, Filmvorlage, Filmgeschichte, Filmromane, Verfilmte Literatur, 11. Auflage. Lizenzausgabe des Verlages Kiepenheuer & Witsch.

gebrauchtes bzw. antiquarisches Buch ZVAB.com
BOUQUINIST, München, BY, Germany [1048136] [Rating: 5 (von 5)]
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Radetzkymarsch. Roman. - (=dtv 11862). - Roth, Joseph
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Roth, Joseph:

Radetzkymarsch. Roman. - (=dtv 11862). - Taschenbuch

1996, ISBN: 3423118628

ID: 4915981694

[EAN: 9783423118620], Gebraucht, sehr guter Zustand, [SC: 2.0], [PU: München, Deutscher Taschenbuch Verlag,], ÖSTERREICH-UNGARN, DEUTSCHE LITERATUR DER 30 ER JAHRE, EXIL, WEIMARER REPUBLIK, TASCHENBUCHREIHEN, SPRACH- UND LITERATURWISSENSCHAFT, ÖSTERREICHISCHE LITERATUR, EXILLITERATUR, DREISSIGER EXILSCHRIFTSTELLER, ÖSTERREICH, 30-ER LITERATURTHEORIE, GERMANISTIK, LITERATURKRITIK, LITERATURGATTUNGEN, LITERATUREPOCHEN, LITERATURREZEPTION, LITERATURGESCHICHTE, LITERATURWISSENSCHAFTEN, FILMKRITIKEN, FILMKUNST, FILMPUBLIKUM, CINEASTEN, FILMLITERATUR, KINO, FILMSCHAUSPIELER, FILM, FILME, FILMDREHBÜCHER, FILMBUCH, VERFILMTE FILMROMANE, FILMSCHAUSPIELERIN, FILMVORLAGE, FILMGESCHICHTE,, History|Europe|Germany|General, 403 (5) Seiten. 18 cm. Umschlaggestaltung: Celestino Piatti. Guter Zustand. Aufkleber auf der Einbandrückseite. - Moses Joseph Roth (* 2. September 1894 in Brody; † 27. Mai 1939 in Paris) war ein österreichischer Schriftsteller und Journalist. . Einordnung: . Geradezu programmatisch für sein Werk ist der Satz: Der Erzähler ist ein Beobachter und ein Sachverständiger. Sein Werk ist niemals von der Realität gelöst, sondern in Wahrheit (durch das Mittel der Sprache) umgewandelte Realität.[19] Roth vertritt hier auch die Position des journalistischen „Handwerkers". Roth war seinen Zeitgenossen in erster Linie als Journalist bekannt und journalistische Arbeiten machen gut die Hälfte seines Werkes aus. Roths Zugehörigkeit zur Neuen Sachlichkeit – die ja eine Gegenbewegung zu dem die Literatur der Weimarer Zeit prägenden Expressionismus war – leitet sich vielleicht eben auch davon ab, dass Roth kein Expressionist war. Am Sprachexperiment „Expressionismus" nimmt Roth nicht teil, sondern bleibt in seinen (meisterlich verwendeten) sprachlichen Mitteln konservativ. Mythomanie oder Mystifikation: Wahrheit und Gerechtigkeit sind – als göttliche Attribute – zentrale Begriffe der jüdischen Kultur. Roth fühlte sich diesen Werten zweifellos tief verbunden. Betrachtet man aber den „Wahrheitsfanatiker" Roth, so wird man irritiert durch den „Mythomanen" und „Mystifikator" Roth. Beispielsweise erzählte er von den in Kriegsgefangenschaft erlittenen Härten – bis Kisch ihm hinterherrecherchierte und nachwies, dass Roth nie in Kriegsgefangenschaft war. Doch Franz Tunda in Flucht ohne Ende war in Kriegsgefangenschaft und Roth verschmolz hier mit seiner Romanfigur. Roth sagte: Es kommt nicht auf die Wirklichkeit an, sondern auf die innere Wahrheit.[20] Die „innere Wahrheit" seiner Selbstdarstellungen kollidierte allerdings vielfach mit der Wirklichkeit: Er war nicht im ungarischen Schwaben, sondern im galizischen Brody geboren. . Er war kein österreichischer Offizier, sondern Einjährig-Freiwilliger. Nach Kriegsende verwandelte er sich zunächst in einen Fähnrich, dann in einen Leutnant. Er passte sich in Sprache und Kleidung dem Bild des k. u. k. Offiziers im Laufe der Zeit vollkommen an. Seiner Umgebung (auch ehemaligen österreichischen Offizieren) schien sein Auftreten absolut überzeugend.[21] . Aus wikipedia-Joseph_Roth Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 320 Österreich-Ungarn, Deutsche Literatur der 30 er Jahre, Exil, Deutsche Literatur der Weimarer Republik, Taschenbuchreihen, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Österreichische Literatur, Exilliteratur, Deutsche Literatur der dreißiger Jahre, Exilschriftsteller, Österreich, Deutsche Literatur der 30-er Jahre, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften, Deutsche Literatur der dreissiger Jahre, Filmkritiken, Filmkunst, Filmpublikum, Cineasten, Filmliteratur, Kino, Filmschauspieler, Film, Filme, Filmliteratur, Filmdrehbücher, Filmbuch, Verfilmte Literatur, Filmromane, Filmschauspielerin, Filmschauspieler, Filmliteratur, Filmvorlage, Filmgeschichte, Filmromane, Verfilmte Literatur, 11. Auflage. Lizenzausgabe des Verlages Kiepenheuer & Witsch.

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Radetzkymarsch. Roman. - (=dtv 11862). - Taschenbuch

1996

ISBN: 3423118628

ID: 4915981694

[EAN: 9783423118620], Gebraucht, sehr guter Zustand, [PU: München, Deutscher Taschenbuch Verlag,], ÖSTERREICH-UNGARN, DEUTSCHE LITERATUR DER 30 ER JAHRE, EXIL, WEIMARER REPUBLIK, TASCHENBUCHREIHEN, SPRACH- UND LITERATURWISSENSCHAFT, ÖSTERREICHISCHE LITERATUR, EXILLITERATUR, DREISSIGER EXILSCHRIFTSTELLER, ÖSTERREICH, 30-ER LITERATURTHEORIE, GERMANISTIK, LITERATURKRITIK, LITERATURGATTUNGEN, LITERATUREPOCHEN, LITERATURREZEPTION, LITERATURGESCHICHTE, LITERATURWISSENSCHAFTEN, FILMKRITIKEN, FILMKUNST, FILMPUBLIKUM, CINEASTEN, FILMLITERATUR, KINO, FILMSCHAUSPIELER, FILM, FILME, FILMDREHBÜCHER, FILMBUCH, VERFILMTE FILMROMANE, FILMSCHAUSPIELERIN, FILMVORLAGE, FILMGESCHICHTE,, History|Europe|Germany|General, 403 (5) Seiten. 18 cm. Umschlaggestaltung: Celestino Piatti. Guter Zustand. Aufkleber auf der Einbandrückseite. - Moses Joseph Roth (* 2. September 1894 in Brody; † 27. Mai 1939 in Paris) war ein österreichischer Schriftsteller und Journalist. . Einordnung: . Geradezu programmatisch für sein Werk ist der Satz: Der Erzähler ist ein Beobachter und ein Sachverständiger. Sein Werk ist niemals von der Realität gelöst, sondern in Wahrheit (durch das Mittel der Sprache) umgewandelte Realität.[19] Roth vertritt hier auch die Position des journalistischen „Handwerkers". Roth war seinen Zeitgenossen in erster Linie als Journalist bekannt und journalistische Arbeiten machen gut die Hälfte seines Werkes aus. Roths Zugehörigkeit zur Neuen Sachlichkeit – die ja eine Gegenbewegung zu dem die Literatur der Weimarer Zeit prägenden Expressionismus war – leitet sich vielleicht eben auch davon ab, dass Roth kein Expressionist war. Am Sprachexperiment „Expressionismus" nimmt Roth nicht teil, sondern bleibt in seinen (meisterlich verwendeten) sprachlichen Mitteln konservativ. Mythomanie oder Mystifikation: Wahrheit und Gerechtigkeit sind – als göttliche Attribute – zentrale Begriffe der jüdischen Kultur. Roth fühlte sich diesen Werten zweifellos tief verbunden. Betrachtet man aber den „Wahrheitsfanatiker" Roth, so wird man irritiert durch den „Mythomanen" und „Mystifikator" Roth. Beispielsweise erzählte er von den in Kriegsgefangenschaft erlittenen Härten – bis Kisch ihm hinterherrecherchierte und nachwies, dass Roth nie in Kriegsgefangenschaft war. Doch Franz Tunda in Flucht ohne Ende war in Kriegsgefangenschaft und Roth verschmolz hier mit seiner Romanfigur. Roth sagte: Es kommt nicht auf die Wirklichkeit an, sondern auf die innere Wahrheit.[20] Die „innere Wahrheit" seiner Selbstdarstellungen kollidierte allerdings vielfach mit der Wirklichkeit: Er war nicht im ungarischen Schwaben, sondern im galizischen Brody geboren. . Er war kein österreichischer Offizier, sondern Einjährig-Freiwilliger. Nach Kriegsende verwandelte er sich zunächst in einen Fähnrich, dann in einen Leutnant. Er passte sich in Sprache und Kleidung dem Bild des k. u. k. Offiziers im Laufe der Zeit vollkommen an. Seiner Umgebung (auch ehemaligen österreichischen Offizieren) schien sein Auftreten absolut überzeugend.[21] . Aus wikipedia-Joseph_Roth Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 320 Österreich-Ungarn, Deutsche Literatur der 30 er Jahre, Exil, Deutsche Literatur der Weimarer Republik, Taschenbuchreihen, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Österreichische Literatur, Exilliteratur, Deutsche Literatur der dreißiger Jahre, Exilschriftsteller, Österreich, Deutsche Literatur der 30-er Jahre, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften, Deutsche Literatur der dreissiger Jahre, Filmkritiken, Filmkunst, Filmpublikum, Cineasten, Filmliteratur, Kino, Filmschauspieler, Film, Filme, Filmliteratur, Filmdrehbücher, Filmbuch, Verfilmte Literatur, Filmromane, Filmschauspielerin, Filmschauspieler, Filmliteratur, Filmvorlage, Filmgeschichte, Filmromane, Verfilmte Literatur, 11. Auflage. Lizenzausgabe des Verlages Kiepenheuer & Witsch.

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Radetzkymarsch. Roman. - (=dtv 11862). - Taschenbuch

1996, ISBN: 9783423118620

[PU: München, Deutscher Taschenbuch Verlag], 403 (5) Seiten. 18 cm. Umschlaggestaltung: Celestino Piatti. Taschenbuch. Kartoniert. Guter Zustand. Aufkleber auf der Einbandrückseite. - Moses Joseph Roth (* 2. September 1894 in Brody 27. Mai 1939 in Paris) war ein österreichischer Schriftsteller und Journalist. ... Einordnung: ... Geradezu programmatisch für sein Werk ist der Satz: Der Erzähler ist ein Beobachter und ein Sachverständiger. Sein Werk ist niemals von der Realität gelöst, sondern in Wahrheit (durch das Mittel der Sprache) umgewandelte Realität.[19] Roth vertritt hier auch die Position des journalistischen Handwerkers. Roth war seinen Zeitgenossen in erster Linie als Journalist bekannt und journalistische Arbeiten machen gut die Hälfte seines Werkes aus. Roths Zugehörigkeit zur Neuen Sachlichkeit die ja eine Gegenbewegung zu dem die Literatur der Weimarer Zeit prägenden Expressionismus war leitet sich vielleicht eben auch davon ab, dass Roth kein Expressionist war. Am Sprachexperiment Expressionismus nimmt Roth nicht teil, sondern bleibt in seinen (meisterlich verwendeten) sprachlichen Mitteln konservativ. Mythomanie oder Mystifikation: Wahrheit und Gerechtigkeit sind als göttliche Attribute zentrale Begriffe der jüdischen Kultur. Roth fühlte sich diesen Werten zweifellos tief verbunden. Betrachtet man aber den Wahrheitsfanatiker Roth, so wird man irritiert durch den Mythomanen und Mystifikator Roth. Beispielsweise erzählte er von den in Kriegsgefangenschaft erlittenen Härten bis Kisch ihm hinterherrecherchierte und nachwies, dass Roth nie in Kriegsgefangenschaft war. Doch Franz Tunda in Flucht ohne Ende war in Kriegsgefangenschaft und Roth verschmolz hier mit seiner Romanfigur. Roth sagte: Es kommt nicht auf die Wirklichkeit an, sondern auf die innere Wahrheit.[20] Die innere Wahrheit seiner Selbstdarstellungen kollidierte allerdings vielfach mit der Wirklichkeit: Er war nicht im ungarischen Schwaben, sondern im galizischen Brody geboren. ... Er war kein österreichischer Offizier, sondern Einjährig-Freiwilliger. Nach Kriegsende verwandelte er sich zunächst in einen Fähnrich, dann in einen Leutnant. Er passte sich in Sprache und Kleidung dem Bild des k. u. k. Offiziers im Laufe der Zeit vollkommen an. Seiner Umgebung (auch ehemaligen österreichischen Offizieren) schien sein Auftreten absolut überzeugend.[21] ... Aus wikipedia-Joseph_Roth, [SC: 2.00], gewerbliches Angebot, [GW: 320g], 11. Auflage. Lizenzausgabe des Verlages Kiepenheuer & Witsch.

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1996, ISBN: 9783423118620

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Details zum Buch
Radetzkymarsch
Autor:

J. Roth

Titel:

Radetzkymarsch

ISBN-Nummer:

3423118628

Detailangaben zum Buch - Radetzkymarsch


EAN (ISBN-13): 9783423118620
ISBN (ISBN-10): 3423118628
Taschenbuch
Erscheinungsjahr: 1996
Herausgeber: München : Dt. Taschenbuch-Verl.

Buch in der Datenbank seit 12.06.2007 19:55:13
Buch zuletzt gefunden am 13.02.2017 13:58:08
ISBN/EAN: 3423118628

ISBN - alternative Schreibweisen:
3-423-11862-8, 978-3-423-11862-0

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