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Über das Werk

Die auferlegte Heimat ist ein eindringliches Werk, das die komplexen Spannungen zwischen Identität, Zugehörigkeit und Fremdheit in historischen Kontexten beleuchtet. Alfred Bodenheimer entfaltet eine vielschichtige Auseinandersetzung mit dem Begriff der Heimat, der sowohl persönlichen Halt als auch politische Instrumentalisierung bedeutet. Der Titel Die auferlegte Heimat (ISBN: 9783484651098) verweist auf die Belastungen, die Individuen und Gemeinschaften durch äußere Ordnungen auferlegt bekommen, und zeigt, wie Erinnerungen, Religion und Kultur zu Codizes kollektiver Zugehörigkeit werden. Der Text operiert auf einer feinen Balance aus historischer Recherche, philosophischer Reflexion und zeitgenössischer Relevanz, wodurch er sich als zentrale Quelle für Studien zu Identitätspolitik, Migration und religiöser Geschichte etabliert.

Zusammenfassung

Der Band bietet eine detaillierte Analyse der Konstruktion von Heimat im Spannungsfeld von Tradition und Moderne. Bodenheimer untersucht, wie politische Umbrüche, kulturelle Krisen und religiöse Narrative das Verständnis von Heimat prägen und oft zu Ausschlussmechanismen führen. Durch eine enge Verknüpfung von historischen Fallstudien, literarischen Bezügen und ethischen Fragestellungen zeigt der Text, wie kollektive Erinnerungen und individuelle Biografien in Konflikt geraten oder synergetisch neue Formen des Zugehörigkeitsgefühls hervorbringen. Zentral geht es um die Frage, welche Heimatbezüge dauerhaft tragfähig sind und welche als Instrumente der Macht missbraucht werden. Der Band bietet damit eine umfassende theoretische Fundierung sowie praxisnahe Perspektiven für Bildungs- und Migrationsdiskurse.

Über den Autor

Alfred Bodenheimer ist ein renommierter Religions- und Historiograf, dessen Forschungsfokus auf religiösen Identitäten, jüdischer Geschichte und Interkulturalität liegt. Mit scharfer analytischer Hellsicht verbindet er historisches Verständnis mit aktueller gesellschaftlicher Relevanz und liefert so präzise Einsichten in Fragen von Heimat, Zugehörigkeit und Erinnern.

Kurz gefasst

Die auferlegte Heimat bietet eine kluge, vielschichtige Auseinandersetzung mit dem Spannungsfeld von Zugehörigkeit, Macht und Erinnerung. Bodenheimer verknüpft historische Tiefe mit gegenwärtiger Relevanz und fordert Leserinnen und Leser auf, Heimat neu zu denken – nicht als festen Ort, sondern als dynamisches Konstrukt, das sich in Zeiten des Wandels ständig neu verortet.

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Die auferlegte Heimat: Else Lasker-Schülers Emigration in Palästina Alfred Bodenheimer Author - neues Buch

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Details zum Buch
Die auferlegte Heimat: Else Lasker-Schülers Emigration in Palästina Alfred Bodenheimer Author

Über das Werk

Die auferlegte Heimat ist ein eindringliches Werk, das die komplexen Spannungen zwischen Identität, Zugehörigkeit und Fremdheit in historischen Kontexten beleuchtet. Alfred Bodenheimer entfaltet eine vielschichtige Auseinandersetzung mit dem Begriff der Heimat, der sowohl persönlichen Halt als auch politische Instrumentalisierung bedeutet. Der Titel Die auferlegte Heimat (ISBN: 9783484651098) verweist auf die Belastungen, die Individuen und Gemeinschaften durch äußere Ordnungen auferlegt bekommen, und zeigt, wie Erinnerungen, Religion und Kultur zu Codizes kollektiver Zugehörigkeit werden. Der Text operiert auf einer feinen Balance aus historischer Recherche, philosophischer Reflexion und zeitgenössischer Relevanz, wodurch er sich als zentrale Quelle für Studien zu Identitätspolitik, Migration und religiöser Geschichte etabliert.

Zusammenfassung

Der Band bietet eine detaillierte Analyse der Konstruktion von Heimat im Spannungsfeld von Tradition und Moderne. Bodenheimer untersucht, wie politische Umbrüche, kulturelle Krisen und religiöse Narrative das Verständnis von Heimat prägen und oft zu Ausschlussmechanismen führen. Durch eine enge Verknüpfung von historischen Fallstudien, literarischen Bezügen und ethischen Fragestellungen zeigt der Text, wie kollektive Erinnerungen und individuelle Biografien in Konflikt geraten oder synergetisch neue Formen des Zugehörigkeitsgefühls hervorbringen. Zentral geht es um die Frage, welche Heimatbezüge dauerhaft tragfähig sind und welche als Instrumente der Macht missbraucht werden. Der Band bietet damit eine umfassende theoretische Fundierung sowie praxisnahe Perspektiven für Bildungs- und Migrationsdiskurse.

Über den Autor

Alfred Bodenheimer ist ein renommierter Religions- und Historiograf, dessen Forschungsfokus auf religiösen Identitäten, jüdischer Geschichte und Interkulturalität liegt. Mit scharfer analytischer Hellsicht verbindet er historisches Verständnis mit aktueller gesellschaftlicher Relevanz und liefert so präzise Einsichten in Fragen von Heimat, Zugehörigkeit und Erinnern.

Kurz gefasst

Die auferlegte Heimat bietet eine kluge, vielschichtige Auseinandersetzung mit dem Spannungsfeld von Zugehörigkeit, Macht und Erinnerung. Bodenheimer verknüpft historische Tiefe mit gegenwärtiger Relevanz und fordert Leserinnen und Leser auf, Heimat neu zu denken – nicht als festen Ort, sondern als dynamisches Konstrukt, das sich in Zeiten des Wandels ständig neu verortet.

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Detailangaben zum Buch - Die auferlegte Heimat: Else Lasker-Schülers Emigration in Palästina Alfred Bodenheimer Author


EAN (ISBN-13): 9783484651098
ISBN (ISBN-10): 3484651091
Gebundene Ausgabe
Taschenbuch
Erscheinungsjahr: 1995
Herausgeber: de Gruyter Core >2

Buch in der Datenbank seit 2009-09-08T08:17:40+02:00 (Berlin)
Buch zuletzt gefunden am 2025-11-20T19:12:46+01:00 (Berlin)
ISBN/EAN: 3484651091

ISBN - alternative Schreibweisen:
3-484-65109-1, 978-3-484-65109-8
Alternative Schreibweisen und verwandte Suchbegriffe:
Autor des Buches: alfred bodenheimer, alfred bodenheim, lasker, sennewald, die heimat
Titel des Buches: die heimat, sch heimat, conditio judaica, palästina, palastina, heimat palaestina, heimat see, von heimat heimat, heimat buch, auferlegte, buch wir sind, palstina


Daten vom Verlag:

Autor/in: Alfred Bodenheimer
Titel: Conditio Judaica; Die auferlegte Heimat - Else Lasker-Schülers Emigration in Palästina
Verlag: De Gruyter; De Gruyter
141 Seiten
Erscheinungsjahr: 1995-04-24
Tübingen
Gewicht: 0,235 kg
Sprache: Deutsch
109,95 € (DE)
109,95 € (AT)
Available

BB; LIT004170 LITERARY CRITICISM / European / German; Hardcover, Softcover / Sprachwissenschaft, Literaturwissenschaft/Deutsche Sprachwissenschaft, Deutschsprachige Literaturwissenschaft; Literaturwissenschaft: 1900 bis 2000; Verstehen; Literature: history & criticism; Lasker-Schüler, Else; Exil; Palästina; Judentum; Deutschland; Deutsch; 20. Jahrhundert (ca. 1900 bis ca. 1999); EA; E107

Bisher ist die Beziehung Else Lasker-Schülers zu ihrer letzten Lebensstation Palästina in der Regel unter dem Aspekt einer Diskrepanz zwischen verklärender Dichtung und ernüchternder Realität gesehen worden. Die vorliegende Studie geht die Frage von einer anderen Sichtweise her an: Zunächst wird die Ambivalenz von Sehnsucht und Furcht aufgezeigt, die sich aus Else Lasker-Schülers Äußerungen jeweils schon vor ihren Reisen in den Jahren 1934, 1937 und zuletzt 1939 ablesen lassen. Hinzu kommt, daß sie das Land selbst als Ort der Transgression, d.h. in der Dynamik des Übergangs zwischen verschiedenen Polen (Himmel/Erde, Bibel/Moderne, Jüdisches Dasein in der Diaspora/Politische Autonomie), wahrnimmt. Zugleich setzt Palästina eine intensive Auseinandersetzung der Dichterin mit dem eigenen literarischen Rollenspiel und der in ihrer früheren Dichtung zentralen Selbstmetaphorisierung frei. Anstelle der Mischfigur "Jussuf" (einer Verfremdung des biblischen Joseph), die großenteils ihre frühere Dichtung und Selbstdarstellung geprägt hat, gewinnt zusehends der König David an Bedeutung, welcher der jüdischen Tradition zufolge nicht nur Stadtvater von Jerusalem, sondern auch Vorfahre des erlösenden Messias ist. So schafft sie in der 'Urheimat' Palästina in den Jahren der Auslöschung der europäischen Judenheit eine neue Definition des Heimatbegriffs: Heimat nicht primär als Ort des persönlichen Ursprungs, sondern als Erfüllungsbereich einer letzten Erwartung.

The question of whether Palestine, where Else Lasker-Schüler spent the last six years of her life (1939-1945), was in fact able to represent a 'home' for her is discussed in this study from a variety of new vantages. Of central importance here is an understanding of Else Lasker-Schüler's 'transgressive' view of her host country, i.e. a view concentrating on the dynamics of various kinds of transition. This generates a new perspective not only on the late poems and the posthumously published drama »Ichundich« written in Jerusalem but also on the book »Das Hebräerland«, the fruit of her first journey to Palestine.



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