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Die Diktatur des Liberalismus - Rufin, Jean-Christophe
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Rufin, Jean-Christophe:
Die Diktatur des Liberalismus - Taschenbuch

1994, ISBN: 9783498057404

[ED: Paperback], [PU: Rowohlt], Die liberale Kultur liebt die morbide Vorstellung, daß sie dem Untergang geweiht ist. Rufins scheinbar koketter Satz über die Schwäche der Demokratien ist ernst gemeint. Er charakterisiert damit ihre fast unbegrenzten Fähigkeiten, Widerstände zu assimilieren und radikale Oppositionen zu dulden oder sogar zu ermutigen. Jean-Christophe Rufin, einer der interessantesten politischen Autoren der jüngeren Generation, analysiert in seinem Buch die Stärken des Liberalismus. Wie reagieren Demokratien auf eine Bedrohung, die ihre Vernichtung im Schilde führt? Ist eine äußere Gefahr vielleicht sogar notwendig für das innere Funktionieren? Bekanntlich neigen instabile Regime zu waghalsigen außenpolitischen Abenteuern. Doch in den modernen Demokratien bleibt dieser Mechanismus ohne Wirkung. Sie reagieren auf äußere Bedrohung, ohne ihren inneren Zwist zu mindern. Gehört es nicht zu den wenigen unumstrittenen Meinungen unseres Jahrhunderts, daß das liberale Doppelprinzip von Rechtsstaat und Marktwirtschaft extrem anfällig gegen innere und äußere Krisen ist? Eingefleischte Liberale und Marxisten sind sich in diesem Punkt einig. Solche Fragen untersucht Rufin, indem er die liberalen Demokratien unseres Jahrhunderts in den Zeiten ihrer Krisen analysiert, indem er die radikalsten Herausforderungen des laissez faire beschreibt, die blutigen Utopien, die Apokalypsen. Der Autor entwickelt in beeindruckender Weise seinen paradoxen Ansatz. Er zeigt, wie sich die liberale Kultur unter dem ständigen Druck ihrer Feinde entfaltet: dem Druck des Marxismus russischer, chinesischer, kubanischer oder vietnamesischer Prägung, dem Druck ökologischer Katastrophenstimmung, dem Druck des islamischen Fundamentalismus, dem Druck des ökonomischen Nord-Süd-Gefälles. Im Hinblick auf die Vitalität der großen Demokratien scheint sich, in etwas abgewandeltem Sinn, die antike These zu bewähren, daß der Krieg (nach Rufin der Widerstand) der Vater aller Dinge sei. Jean-Christophe Rufin, der schon mit seinem ersten Buch Das Reich und die neuen Barbaren Aufsehen erregt hat, ist ein origineller Denker mit einer optimistischen Botschaft. Jean-Christophe Rufin Der französische Mediziner und Politikwissenschaftler Jean-Christophe Rufin, 41, arbeitete als Mitglied der Organisation Ärzte ohne Grenzen jahrelang in der Dritten Welt. Sein erstes Buch Das Reich und die neuen Barbaren wurde in sieben Sprachen übersetzt und erregte auch in Deutschland Aufsehen. Der demokratische Menschenfresser Monsieur Frerot, der Staatsanwalt hat Ihnen eine Frage gestellt. Wollen Sie sie nicht beantworten? Ich habe Ihnen schon mal gesagt, ich habe keine Aussage zu machen. Verstehen Sie kein Französisch? Lassen Sie mich noch einmal nachfragen, Monsieur Frerot, Sie möchten wirklich nicht... Nein, ich habe dem Schwachkopf nichts zu sagen. Gut, in Ordnung. Ich rufe den Gutachter Soundso auf. Sie schwören die reine Wahrheit zu sagen und nichts als die Wahrheit ... Die rührende Litanei des Rechtsstaates, verhöhnt, mit Füßen getreten vom zynischen Lächeln und den Beleidigungen dieses angeblich Unschuldigen, dessen Schuld sich am folgenden Tag erweisen wird.1 Jedesmal, wenn ein Richter unter Mafiakugeln stirbt, ein Extremist terroristische Anschläge verübt, ein Diktator die Welt der Freiheit und der Menschenrechte herausfordert, wird das gleiche Klagelied angestimmt: Wie verletzlich sind die Demokratien! Wie hilflos den Zumutungen und Nachstellungen böser Mächte ausgeliefert! Wie tragisch ist ihr Schicksal: Sie sind dazu verurteilt, im Meer der Gewalt unterzugehen, das sie umgibt und sie aushöhlt. Die letzten hundert Jahre sind von einem Ansturm schrecklicher Kräfte gegen die Demokratie geprägt: von den preußischen Junkern bis zu den Nazis, den ersten Bolschewiki bis zur welt- I Claude Sarraute, Le Monde, Oktober 1992. weiten Verflechtung des kubanischen, chinesischen und vietnamesischen Kommunismus. Terroristen, Mafiosi, religiöse Fundamentalisten - das Heer derer, die den Untergang der Demokratien auf ihre Fahne geschrieben haben, ist nie müde geworden, die Ablösung dieser Staatsform zu verkünden. Mühelos erkennt das geübte Auge schon von fern die Gefahren, die zwar noch nicht Wirklichkeit geworden sind, sich aber doch am Horizont abzeichnen: die ökologischen Katastrophen, untrennbar verbunden mit dem gefährlichen Übereifer der grünen Utopisten die unkontrolliert anwachsenden Menschenmassen der südlichen Halbkugel, die sich, entwurzelt, anschicken, die Industrienationen zu überfluten die krisengeschüttelte Weltwirtschaft, die neue Armut immer größeren Ausmaßes produziert und damit eine wachsende Zahl verzweifelter Menschen extremen politischen Auffassungen in die Arme treibt. Diese Mischung aus diffusen Ängsten und bevorstehenden Tragödien, aus schmerzlicher Vergangenheit und bedrohlicher Zukunft nährt die düsteren Bedenken in den Demokratien. Optimismus ist das Privileg totalitärer Staaten, die bedenkenlos eine verheißungsvolle Zukunft beschwören - blonde Kinder mit Blumensträußen, wogende Getreidefelder und was dergleichen Zeugnisse sieghaften Lebens mehr sind. Ganz anders geht es im feuchten, finsteren Unterholz republikanischer Gesinnungen zu: Die demokratische Kultur pflegt das morbide Privileg, sich sterblicher als alle anderen zu wissen. Um leben zuJcönnen, muß sie sich Tag für Tag alle Einzelheiten des Dolchs ausmalen, von dem sie den Gnadenstoß empfangen wird. Bangen Auges sucht sie die Gefahr, die sie in ihren Bann zieht. Erklärt ihr jemand entgegenkommenderweise, wie die Demokratien enden2, nimmt sie ihm nicht übel, daß er sich für den Augenblick geirrt hat. Die Stunde wird kommen. Wie Kranke, die wissen, daß ihre Situation hoffnungslos ist, erträgt sie ihr Leiden, indem sie sich sagt, daß sie sich ihr Ende schon zu oft vorgestellt hat, um es nicht als Erlösung willkommen zu heißen. 2 J.-F. Revel, So enden die Demokratien, Piper, München 1986. Im vorliegenden Buch möchte ich versuchen, diese Vorstellung von der Schwäche der Demokratien zu widerlegen. Dabei gehört die Ansicht, daß die Gesellschaften, die sich auf das Doppelprinzip von Rechtsstaat und Marktwirtschaft berufen, extrem anfällig sind, zu den wenigen unumstrittenen Meinungen unseres Jahrhunderts. Wenn sich eingefleischte Liberale und fanatische Marxisten je in einem Punkt einig waren, dann in dieser Überzeugung. Wir müssen kämpfen, sagten die Marxisten, denn die Krise der bürgerlichen Demokratie ist absehbar. Ihre Widersprüche höhlen sie aus, schwächen ihre Kräfte, wir werden siegen! Wehe! riefen die Liberalen, die Mittel der Demokratie sind schwach. Ihre politischen und wirtschaftlichen Mechanismen verleihen ihr nur begrenzte Macht: Sie ist nicht sehr belastbar. Im Namen dieser Hinfälligkeit bekämpfen sie jede Form der Utopie und stehen nicht an, sich mit der Gewalt zu verbünden, um ihr Einhalt zu gebieten. Alle waren von der Schwäche der Demokratie überzeugt die einen, um die Mittel zu rechtfertigen, mit denen sie sie verteidigten, die anderen, um an den eigenen Sieg zu glauben und um den Mut zu schöpfen, den sie brauchten, um sie anzugreifen. Zweifellos ist es uns deshalb so rätselhaft, weshalb aus dem ungleichen Kampf zwischen Totalitarismus und Freiheit letztere als Siegerin hervorging. Und doch scheint das Verschwinden der UdSSR genau das zu bedeuten. Hat also der Schwächere den Sieg davongetragen, der Schlappschwanz den Raufbold fertiggemacht, die Schwäche die Kraft überwunden? Viele glauben angesichts des Sieges der Demokratien über den sowjetischen Feind lieber an ein Wunder. Wie Belagerte, die, vom Hungertod bedroht, den Feind plötzlich und grundlos abziehen sehen, wollten die westlichen Demokratien diese Rettung nicht als Sieg verstanden wissen, sondern nur als glücklichen Zufall von zweifellos begrenzter Dauer. Ihrer Ansicht nach geht der Zusammenbruch der UdSSR lediglich auf einen geheimnisvollen Fehler in der Mechanik des feindlichen Systems zurück. Tschernobyl ist gewissermaßen ein Symbol dafür. Wie ein Fischer, der am Ufer einen , [SC: 1.20], leichte Gebrauchsspuren, privates Angebot, [GW: 401g], [PU: Reinbek], 1

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Die Diktatur des Liberalismus - Rufin, Jean Ch
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Rufin, Jean Ch:
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1994, ISBN: 9783498057404

[ED: Broschur], [PU: Rowohlt], "Die liberale Kultur liebt die morbide Vorstellung, daß sie dem Untergang geweiht ist." Rufins scheinbar koketter Satz über die Schwäche der Demokratie ist ernst gemeint. Er charakterisiert damit ihre fast unbegranzten Fähigkeiten, Widerstände zu assimilieren und radikale Oppositionen zu dulden oder sogar zu ermutigen. Jean-Christophe Rufin, einer der interessantesten politischen Autoren der jüngeren Generation, analysiert in seinem Buch die Stärken des Liberalismus. (Klappentext) Der Erlös aus dem Verkauf wird zu 100 % zur Unterstützung der Bibliothek der Sukuta Upper Basic and Senior Secondary School in Gambia verwendet (www.bibliothek-gambia.de)., [SC: 2.60], leichte Gebrauchsspuren, privates Angebot, [GW: 400g], [PU: Hamburg], 1.

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Die Diktatur des Liberalismus - Jean-Christophe Rufin
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ISBN: 3498057405

[SR: 2142244], Broschiert, [EAN: 9783498057404], Rowohlt, Reinbek, Rowohlt, Reinbek, Book, [PU: Rowohlt, Reinbek], Rowohlt, Reinbek, 188409, Demokratie, 574368, Konzepte & Ideologien, 574130, Wissen nach Themen, 403432, Schule & Lernen, 541686, Kategorien, 186606, Bücher, 15777331, Politikwissenschaft, 143, Politik & Geschichte, 541686, Kategorien, 186606, Bücher

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Rufin, Jean-Christophe:
Die Diktatur des Liberalismus - Taschenbuch

1994, ISBN: 3498057405

ID: 21645883390

[EAN: 9783498057404], Gebraucht, sehr guter Zustand, [SC: 2.3], [PU: Rowohlt, Reinbek,], Zustand: Gebraucht - gut. Schneller Versand. Rechnung mit MwSt.-Ausweis liegt bei. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 399 Broschiert, Größe: 21.2 x 14 x 2.4 cm

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Gerald Wollermann, Bad Vilbel, Germany [56128708] [Rating: 5 (von 5)]
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Details zum Buch
Die Diktatur des Liberalismus
Autor:

Jean-Christophe Rufin

Titel:

Die Diktatur des Liberalismus

ISBN-Nummer:

Detailangaben zum Buch - Die Diktatur des Liberalismus


EAN (ISBN-13): 9783498057404
ISBN (ISBN-10): 3498057405
Taschenbuch
Erscheinungsjahr: 1994
Herausgeber: Rowohlt

Buch in der Datenbank seit 26.10.2007 15:31:51
Buch zuletzt gefunden am 30.04.2017 09:28:59
ISBN/EAN: 3498057405

ISBN - alternative Schreibweisen:
3-498-05740-5, 978-3-498-05740-4


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