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Über das Werk

Soll man de Sade verbrennen? (ISBN: 9783499151743) ist ein hochaktuelles Zwischenfeld literarischer Debatte, das Simone de Beauvoirs eindringliche Auseinandersetzung mit Freiheit, Moral und Provokation in den Mittelpunkt rückt. Die Autorin untersucht Schriften, Kontroversen und kulturelle Narrative rund um die Zensur und die Frage, welche Werke zeitlose Relevanz besitzen, auch wenn sie provozieren oder verstören. In diesem Kontext wird der Titel Soll man de Sade verbrennen? zu einer Debatte über Verantwortung des Lesers, die Rolle der Kritik und die Macht der Sprache im gesellschaftlichen Diskurs.

Zusammenfassung

Der Text entfaltet eine vielschichtige Reflexion über Zensur, Autorenschaft und die Grenzen der literarischen Freiheit. Beauvoir setzt sich kritisch mit der Idee auseinander, dass manche Werke durch ihr potenziell schädliches oder anstößiges Material sofort verbannt oder zerstört werden müssten. Stattdessen plädiert sie für eine Auseinandersetzung, die das Denken des Lesers prüft, historische Kontexte berücksichtigt und die Verantwortung der Gesellschaft gegenüber dem Literaturschaffen neu bewertet. Durch Analysen, Essays und argumentative Gegenpositionen entsteht ein dichtes Panorama, das Fragen nach Moral, Kunstfreiheit und politische Einflüsse verknüpft.

Über die Autorin

Simone de Beauvoir war eine einflussreiche Philosophin, Schriftstellerin und Feministin des 20. Jahrhunderts, deren Werk politische, ethische und ontologische Fragen miteinander verknüpft. Mit scharfer Beobachtungsgabe hinterfragt sie Machtstrukturen, Geschlechterrollen und die Bedingungen menschlicher Freiheit. In Soll man de Sade verbrennen? entfaltet sie erneut ihre Fähigkeit, komplexe Debatten zugänglich zu machen und zeitlose Fragen in den Blick zu nehmen.

Kurz gefasst

Soll man de Sade verbrennen? fordert hinaus in die Debatte über Zensur, Freiheit und Verantwortung der Literatur. Beauvoir zeigt, wie provokante Texte das Denken schärfen und gesellschaftliche Diskurse herausfordern können, ohne ihnen automatisch jede Legitimität abzuerkennen. Eine mutige, intellektuelle Auseinandersetzung, die auch heute noch relevant ist, wenn es gilt, zwischen Schutz und Öffnung des Lesens zu balancieren.

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Simone de Beauvoir:

Simone de Beauvoir | Soll man de Sade verbrennen? | Taschenbuch | Deutsch (1983) - Taschenbuch

1983, ISBN: 349915174X

Titel: Soll man de Sade verbrennen? | Zusatz: Drei Essays zur Moral des Existenzialismus | Medium: Taschenbuch | Autor: Simone de Beauvoir | Einband: Kartoniert / Broschiert | Inhalt: 360… Mehr…

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Soll man de Sade verbrennen? | Simone de Beauvoir | Taschenbuch | 360 S. | 1983 - Taschenbuch

1983, ISBN: 349915174X

Titel: Soll man de Sade verbrennen? | Zusatz: Drei Essays zur Moral des Existenzialismus | Medium: Taschenbuch | Autor: Simone de Beauvoir | Einband: Kartoniert / Broschiert | Inhalt: 360… Mehr…

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Simone de Beauvoir:
Soll man de Sade verbrennen? - Taschenbuch

1983

ISBN: 349915174X

[EAN: 9783499151743], Neubuch, [PU: Rowohlt Taschenbuch Verlag, Rowohlt Taschenbuch Verlag Aug 1983], DEUTSCHE BELLETRISTIK / ESSAY, FEUILLETON, REPORTAGE; FEMINISMUS; FRAUENBEWEGUNG PHIL… Mehr…

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Beauvoir, Simone de:
Soll man de Sade verbrennen? | Drei Essays zur Moral des Existenzialismus | Simone de Beauvoir | Taschenbuch | 360 S. | Deutsch | 1983 | ROWOHLT Taschenbuch Verlag | EAN 9783499151743 - Taschenbuch

1983, ISBN: 9783499151743

gewerbliches Angebot, [SC: 0.00], Neuware, [PU: ROWOHLT Taschenbuch Verlag], 360, [GW: 367g], [ED: Taschenbuch], 8. Auflage, DE, Simone de Beauvoir ist nicht nur eine eigenwillige und gei… Mehr…

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Soll man de Sade verbrennen? - Taschenbuch

ISBN: 9783499151743

Simone de Beauvoir ist nicht nur eine eigenwillige und geistreiche Schriftstellerin, sondern auch eine glänzende Vertreterin des Existentialismus Sartrischer Prägung. Sie beschränkt sich … Mehr…

Nr. A1000351183. Versandkosten:, Lieferbar in 3 - 5 Tagen, DE. (EUR 3.95)

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Bibliographische Daten des bestpassenden Buches

Details zum Buch
Soll man de Sade verbrennen?: Drei Essays zur Moral des Existenzialismus

Über das Werk

Soll man de Sade verbrennen? (ISBN: 9783499151743) ist ein hochaktuelles Zwischenfeld literarischer Debatte, das Simone de Beauvoirs eindringliche Auseinandersetzung mit Freiheit, Moral und Provokation in den Mittelpunkt rückt. Die Autorin untersucht Schriften, Kontroversen und kulturelle Narrative rund um die Zensur und die Frage, welche Werke zeitlose Relevanz besitzen, auch wenn sie provozieren oder verstören. In diesem Kontext wird der Titel Soll man de Sade verbrennen? zu einer Debatte über Verantwortung des Lesers, die Rolle der Kritik und die Macht der Sprache im gesellschaftlichen Diskurs.

Zusammenfassung

Der Text entfaltet eine vielschichtige Reflexion über Zensur, Autorenschaft und die Grenzen der literarischen Freiheit. Beauvoir setzt sich kritisch mit der Idee auseinander, dass manche Werke durch ihr potenziell schädliches oder anstößiges Material sofort verbannt oder zerstört werden müssten. Stattdessen plädiert sie für eine Auseinandersetzung, die das Denken des Lesers prüft, historische Kontexte berücksichtigt und die Verantwortung der Gesellschaft gegenüber dem Literaturschaffen neu bewertet. Durch Analysen, Essays und argumentative Gegenpositionen entsteht ein dichtes Panorama, das Fragen nach Moral, Kunstfreiheit und politische Einflüsse verknüpft.

Über die Autorin

Simone de Beauvoir war eine einflussreiche Philosophin, Schriftstellerin und Feministin des 20. Jahrhunderts, deren Werk politische, ethische und ontologische Fragen miteinander verknüpft. Mit scharfer Beobachtungsgabe hinterfragt sie Machtstrukturen, Geschlechterrollen und die Bedingungen menschlicher Freiheit. In Soll man de Sade verbrennen? entfaltet sie erneut ihre Fähigkeit, komplexe Debatten zugänglich zu machen und zeitlose Fragen in den Blick zu nehmen.

Kurz gefasst

Soll man de Sade verbrennen? fordert hinaus in die Debatte über Zensur, Freiheit und Verantwortung der Literatur. Beauvoir zeigt, wie provokante Texte das Denken schärfen und gesellschaftliche Diskurse herausfordern können, ohne ihnen automatisch jede Legitimität abzuerkennen. Eine mutige, intellektuelle Auseinandersetzung, die auch heute noch relevant ist, wenn es gilt, zwischen Schutz und Öffnung des Lesens zu balancieren.

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Detailangaben zum Buch - Soll man de Sade verbrennen?: Drei Essays zur Moral des Existenzialismus


EAN (ISBN-13): 9783499151743
ISBN (ISBN-10): 349915174X
Gebundene Ausgabe
Taschenbuch
Erscheinungsjahr: 1997
Herausgeber: Rowohlt Taschenbuch
272 Seiten
Gewicht: 0,162 kg
Sprache: ger/Deutsch

Buch in der Datenbank seit 2007-06-12T14:35:00+02:00 (Berlin)
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ISBN/EAN: 349915174X

ISBN - alternative Schreibweisen:
3-499-15174-X, 978-3-499-15174-3
Alternative Schreibweisen und verwandte Suchbegriffe:
Autor des Buches: dawkins, autoren, beauvoir simone, simon, zell, alfred zeller, marquise sade, beau, simo, beauvoir max, marquis sade, sartre
Titel des Buches: sade und essays, soll man sade verbrennen drei essays zur moral des existentialismus, existenzialismus, essay man, sad, existentialismus oder marxismus, sol, der entzauberte regenbogen, phantasie der wissenschaft, simone beauvoir, man after man, iii, the last man, the little man, better than any man, the man with name, this man, man must always, man alone, mora, drei pauli leben, zeller alfred, ein sanfter tod, existential, rowohlt


Daten vom Verlag:

Autor/in: Simone de Beauvoir, (ISNI: 0000000368634627), (GND: 118507877)
Titel: Soll man de Sade verbrennen? - Drei Essays zur Moral des Existenzialismus
Verlag: ROWOHLT Taschenbuch
360 Seiten
Erscheinungsjahr: 1983-08-01
DE
Gedruckt / Hergestellt in Deutschland.
Übersetzer/in: Alfred Zeller
Gewicht: 0,160 kg
Sprache: Deutsch
16,00 € (DE)
16,50 € (AT)
POD

BC; B133; LITERARY COLLECTIONS / Essays; Taschenbuch / Belletristik/Essays, Feuilleton, Literaturkritik, Interviews; Literarische Essays; Auseinandersetzen; SOCIAL SCIENCE / Social Classes & Economic Disparity; PHILOSOPHY / Movements / General; SOCIAL SCIENCE / Feminism & Feminist Theory; Bourgeoisie; Existentialismus; Gesellschaftsklassen; Intellektuelle; Rechte Ideologie; Sartre; Französische Aufklärung; Literaturzensur; Ethischer Hedonismus; Sexuelle Freiheiten; Sexualmoral; Radikalliteratur; Sexuelle Befreiung; Gesellschaftskritik; Philosophie; Literatur; Kontroverse; Soziale Schichten; Philosophische Traditionen und Denkschulen; Feminismus und feministische Theorie; Verstehen; ED; E101

Geboren am 9.1.1908 in Paris. Ihre ursprünglich wohlhabenden Eltern lebten nach dem Ersten Weltkrieg aufgrund von Fehlspekulationen unter wenig üppigen Verhältnissen in der Rue de Rennes. Mit fünfeinhalb Jahren kam Simone an das katholische Mädcheninstitut, den Cours Désir, Rue Jacob; als Musterschülerin legte sie dort den Baccalauréat, das französische Abitur, ab. 1925/26 studierte sie französische Philologie am Institut Sainte-Marie in Neuilly und Mathematik am Institut Catholique, bevor sie 1926/27 die Sorbonne bezog, um Philosophie zu studieren. 1928 erhielt sie die Licence, schrieb eine Diplomarbeit über Leibnitz, legte gemeinsam mit Merleau-Ponty und Lévi-Strauss ihre Probezeit als Lehramtskandidatin am Lycée Janson-de-Sailly ab und bereitete sich an der Sorbonne und der École Normale Supérieure auf die Agrégation in Philosophie vor. In ihrem letzten Studienjahr lernte sie dort eine Reihe später berühmt gewordener Schriftsteller kennen, darunter Jean-Paul Sartre, ihren Lebensgefährten seit jener Zeit. 1932-1936 unterrichtete sie zunächst in Rouen und bis 1943 dann am Lycée Molière und Camille Sée in Paris. Danach zog sie sich aus dem Schulleben zurück, um sich ganz der schriftstellerischen Arbeit zu widmen. Zusammen mit Sartre hat Simone de Beauvoir am politischen und gesellschaftlichen Geschehen ihrer Zeit stets aktiv teilgenommen. Sie hat sich, insbesondere seit Gründung des MLF (Mouvement de Libération des Femmes) 1970, stark in der französischen Frauenbewegung engagiert. 1971 unterzeichnete sie das französische Manifest zur Abtreibung. 1974 wurde sie Präsidentin der Partei für Frauenrechte, schlug allerdings die «Légion d'Honneur» aus, die ihr Mitterrand angetragen hatte. Am 14.4.1986 ist sie, 78-jährig, im Hospital Cochin gestorben. Sie wurde neben Sartre auf dem Friedhof Montparnasse beigesetzt.

Simone de Beauvoir ist nicht nur eine eigenwillige und geistreiche Schriftstellerin, sondern auch eine glänzende Vertreterin des Existentialismus Sartrischer Prägung. Sie beschränkt sich keineswegs darauf, die Gedanken des großen französischen Philosophen und Schriftstellers zu popularisieren, sondern versteht es, auf Grund ihrer Vertrautheit mit Sartres Denken und ihrer Kenntnis vor allem der Kantschen und Hegelschen Philosophie, wesentliche Aspekte des menschlichen Seins unter einem neuen Blickwinkel darzustellen.



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