
Alle träumten von Cuba. Die Lebensgeschichte eines galicischen Auswanderers. Roman. - Taschenbuch
1981, ISBN: 9783518020746
gewerbliches Angebot, [SC: 2.50], gebraucht; gut, [PU: Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main], [GW: 136g], AT, 219 Seiten, illustrierter OKarton / Paperback / Softcover. 20 x 12,2 cm" "Guter… Mehr…
gewerbliches Angebot, [SC: 2.50], gebraucht; gut, [PU: Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main], [GW: 136g], AT, 219 Seiten, illustrierter OKarton / Paperback / Softcover. 20 x 12,2 cm" "Guter Zustand - leichte Gebrauchsspuren. 1. deutsche Auflage. Aus dem Spanischen ("Gallego ",1981) übertragen von Anneliese Botond. " "Alle träumten von Cuba, vor allem diejenigen, die nicht das Glück gehabt hatten, hinüberzureisen." Der junge Manuel, aus einem kleinen Dorf in Galicien stammend, dem "Armenhaus" Spaniens, hat dieses Glück: Als er 1916 nach einer strapaziösen Überfahrt in Havanna eintrifft, muß er jedoch feststellen, daß Cuba nicht das tropische Schlaraffenland seiner Träume ist. Wechselndes Glück begleitet seine Versuche, sich als Kohleverkäufer, Trambahnfahrer oder Schreiner eine Existenz aufzubauen, ebenso wie seine Beziehungen zum anderen Geschlecht. Von Heimweh geplagt, kehrt er in sein Dorf zurück, kämpft auf der Seite der Republikaner gegen Francos Truppen, wird interniert - und entscheidet sich nach seiner Freilassung doch wieder für Cuba, denn: "Havanna ist fröhlich, trotz allem." "(Verlagstext). Autorenporträt : Miguel Ángel Barnet Lanza (geboren am 28. Januar 1940 in Havanna) ist ein kubanischer Schriftsteller, Ethnologe und Vorsitzender der Schriftstellervereinigung UNEAC. Miguel Barnet studierte Sozialwissenschaften an der Universität Havanna. Er nahm Unterricht in Ethnologie und Folklore und unterrichtete selbst Folklore für Kunst- und Kulturmoderatoren. Barnet forschte am Institut für Ethnologie der Kubanischen Akademie der Wissenschaften (Academia de Ciencias de Cuba) und war Schüler von Fernando Ortiz Fernández, dem großen Lehrmeister der kubanischen Anthropologie. Barnet hat immer wieder Interviews als Mittel eingesetzt, um historische Abläufe in der Dialektik zwischen Wirklichkeit und Widerspiegelung deutlich zu machen. In dem Lied der Rachel etwa werden die 20er Jahre Kubas anhand der Erinnerungen einer alten Sängerin und Prostituierten lebendig. In dem Roman Gallego findet der Leser die Geschichte der Galicier, die in großer Zahl nach Kuba emigrierten und mit ihren bäuerlichen Eigenheiten (nicht zuletzt ihren Essgewohnheiten) Spuren in der Tradition Kubas hinterlassen haben. Weltruhm erlangte Miguel Barnet durch die Veröffentlichung des Buches "Der Cimarrón" (Biografía de un cimarrón) 1966. Cimarrón ist auf Kuba eine Bezeichnung für entlaufene Sklaven. Während der Arbeit an einem ethnologisch-historischen Projekt stieß Barnet 1963 durch eine Zeitungsnotiz auf einen 104 Jahre alten Schwarzen, der während der spanischen Kolonialzeit auf Kuba Sklave war, dann floh und sich lange Zeit in den Wäldern Kubas versteckt hielt. Esteban Montejo, so der Name des früheren Sklaven, verfügte über eine erstaunliche Vitalität und Erinnerungskraft und hatte in der Unabhängigkeitsbewegung gegen Spanien als Mambí gekämpft. Barnet gelang es, die umfangreichen Tonbandaufzeichnungen zu einem eindrucksvollen Menschenbild zu komprimieren, bei dem der Interviewer im Hintergrund bleibt und der Interviewte mit seinem Denken, Fühlen und Handeln den Leser gefangen nimmt. Auch wenn Esteban Montejo sich sicherlich nicht an alle geschichtlichen Daten exakt erinnert, so wird doch das Wesentliche deutlich: die Lebensweisheit eines durch das Leben "Gebildeten". Darüber hinaus ist die Lebensgeschichte Montejos eine ungewöhnliche Quelle für Historiker, die sich für die Geschichte "der Menschen ohne Geschichte" interessieren: der Umstand, dass entlaufene Sklaven jeglichen Kontakt zu anderen Menschen meiden mussten, führte dazu, dass sie immer eine Art Legende blieben. Man wusste, dass es sie gab, aber nicht, wer sie waren und wie sie lebten. So bleibt der Cimarrón Esteban Montejo der einzige Zeuge für den Wahrheitsgehalt eines Mythos. Ausgehend von diesem Buch, schufen Hans Magnus Enzensberger (Libretto) und Hans Werner Henze (Musik) das Rezital El Cimarrón (für Bariton und drei Instrumentalisten). Im April 2003 gehörte Barnet zu einer Gruppe prominenter kubanischer Kulturschaffender, die einen in der Zeitung der Kommunistischen Partei Kubas, Granma, veröffentlichten Offenen Brief unterzeichneten, der an Freunde Kubas in aller Welt gerichtet war und internationale Kritik an der Menschenrechtspolitik der kubanischen Regierung als antikubanische Verleumdungskampagne zurückwies: In den Wochen zuvor hatte Staatspräsident Fidel Castro in einer als Schwarzer Frühling bekannt gewordenen Verhaftungswelle 75 kritische Journalisten und Bürgerrechtler in Schnellverfahren zu hohen Haftstrafen verurteilen und drei junge schwarze Kubaner nach dem unblutig gescheiterten Versuch einer Schiffsentführung ebenfalls nach Schnellverfahren hinrichten lassen. Miguel Barnet ist einer von nur zwei Kubanern, denen das Bundesverdienstkreuz verliehen wurde. Diese Auszeichnung empfing Barnet 2004 für sein langjähriges Engagement für einen deutsch-kubanischen Kulturaustausch.(aus Wikipedia)., Banküberweisung, Selbstabholung und Barzahlung, PayPal, Internationaler Versand<
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Alle träumten von Cuba. Die Lebensgeschichte eines galicischen Auswanderers. Roman. - Taschenbuch
1981, ISBN: 9783518020746
gewerbliches Angebot, [SC: 2.50], gebraucht; gut, [PU: Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main], [GW: 136g], AT, 219 Seiten, illustrierter OKarton / Paperback / Softcover. 20 x 12,2 cm" "Guter… Mehr…
gewerbliches Angebot, [SC: 2.50], gebraucht; gut, [PU: Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main], [GW: 136g], AT, 219 Seiten, illustrierter OKarton / Paperback / Softcover. 20 x 12,2 cm" "Guter Zustand - leichte Gebrauchsspuren. 1. deutsche Auflage. Aus dem Spanischen ("Gallego ",1981) übertragen von Anneliese Botond. " "Alle träumten von Cuba, vor allem diejenigen, die nicht das Glück gehabt hatten, hinüberzureisen." Der junge Manuel, aus einem kleinen Dorf in Galicien stammend, dem "Armenhaus" Spaniens, hat dieses Glück: Als er 1916 nach einer strapaziösen Überfahrt in Havanna eintrifft, muß er jedoch feststellen, daß Cuba nicht das tropische Schlaraffenland seiner Träume ist. Wechselndes Glück begleitet seine Versuche, sich als Kohleverkäufer, Trambahnfahrer oder Schreiner eine Existenz aufzubauen, ebenso wie seine Beziehungen zum anderen Geschlecht. Von Heimweh geplagt, kehrt er in sein Dorf zurück, kämpft auf der Seite der Republikaner gegen Francos Truppen, wird interniert - und entscheidet sich nach seiner Freilassung doch wieder für Cuba, denn: "Havanna ist fröhlich, trotz allem." "(Verlagstext). Autorenporträt : Miguel Ángel Barnet Lanza (geboren am 28. Januar 1940 in Havanna) ist ein kubanischer Schriftsteller, Ethnologe und Vorsitzender der Schriftstellervereinigung UNEAC. Miguel Barnet studierte Sozialwissenschaften an der Universität Havanna. Er nahm Unterricht in Ethnologie und Folklore und unterrichtete selbst Folklore für Kunst- und Kulturmoderatoren. Barnet forschte am Institut für Ethnologie der Kubanischen Akademie der Wissenschaften (Academia de Ciencias de Cuba) und war Schüler von Fernando Ortiz Fernández, dem großen Lehrmeister der kubanischen Anthropologie. Barnet hat immer wieder Interviews als Mittel eingesetzt, um historische Abläufe in der Dialektik zwischen Wirklichkeit und Widerspiegelung deutlich zu machen. In dem Lied der Rachel etwa werden die 20er Jahre Kubas anhand der Erinnerungen einer alten Sängerin und Prostituierten lebendig. In dem Roman Gallego findet der Leser die Geschichte der Galicier, die in großer Zahl nach Kuba emigrierten und mit ihren bäuerlichen Eigenheiten (nicht zuletzt ihren Essgewohnheiten) Spuren in der Tradition Kubas hinterlassen haben. Weltruhm erlangte Miguel Barnet durch die Veröffentlichung des Buches "Der Cimarrón" (Biografía de un cimarrón) 1966. Cimarrón ist auf Kuba eine Bezeichnung für entlaufene Sklaven. Während der Arbeit an einem ethnologisch-historischen Projekt stieß Barnet 1963 durch eine Zeitungsnotiz auf einen 104 Jahre alten Schwarzen, der während der spanischen Kolonialzeit auf Kuba Sklave war, dann floh und sich lange Zeit in den Wäldern Kubas versteckt hielt. Esteban Montejo, so der Name des früheren Sklaven, verfügte über eine erstaunliche Vitalität und Erinnerungskraft und hatte in der Unabhängigkeitsbewegung gegen Spanien als Mambí gekämpft. Barnet gelang es, die umfangreichen Tonbandaufzeichnungen zu einem eindrucksvollen Menschenbild zu komprimieren, bei dem der Interviewer im Hintergrund bleibt und der Interviewte mit seinem Denken, Fühlen und Handeln den Leser gefangen nimmt. Auch wenn Esteban Montejo sich sicherlich nicht an alle geschichtlichen Daten exakt erinnert, so wird doch das Wesentliche deutlich: die Lebensweisheit eines durch das Leben "Gebildeten". Darüber hinaus ist die Lebensgeschichte Montejos eine ungewöhnliche Quelle für Historiker, die sich für die Geschichte "der Menschen ohne Geschichte" interessieren: der Umstand, dass entlaufene Sklaven jeglichen Kontakt zu anderen Menschen meiden mussten, führte dazu, dass sie immer eine Art Legende blieben. Man wusste, dass es sie gab, aber nicht, wer sie waren und wie sie lebten. So bleibt der Cimarrón Esteban Montejo der einzige Zeuge für den Wahrheitsgehalt eines Mythos. Ausgehend von diesem Buch, schufen Hans Magnus Enzensberger (Libretto) und Hans Werner Henze (Musik) das Rezital El Cimarrón (für Bariton und drei Instrumentalisten). Im April 2003 gehörte Barnet zu einer Gruppe prominenter kubanischer Kulturschaffender, die einen in der Zeitung der Kommunistischen Partei Kubas, Granma, veröffentlichten Offenen Brief unterzeichneten, der an Freunde Kubas in aller Welt gerichtet war und internationale Kritik an der Menschenrechtspolitik der kubanischen Regierung als antikubanische Verleumdungskampagne zurückwies: In den Wochen zuvor hatte Staatspräsident Fidel Castro in einer als Schwarzer Frühling bekannt gewordenen Verhaftungswelle 75 kritische Journalisten und Bürgerrechtler in Schnellverfahren zu hohen Haftstrafen verurteilen und drei junge schwarze Kubaner nach dem unblutig gescheiterten Versuch einer Schiffsentführung ebenfalls nach Schnellverfahren hinrichten lassen. Miguel Barnet ist einer von nur zwei Kubanern, denen das Bundesverdienstkreuz verliehen wurde. Diese Auszeichnung empfing Barnet 2004 für sein langjähriges Engagement für einen deutsch-kubanischen Kulturaustausch.(aus Wikipedia)., Banküberweisung, PayPal, Selbstabholung und Barzahlung, Internationaler Versand<
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1981, ISBN: 3518020749
[EAN: 9783518020746], Gebraucht, sehr guter Zustand, [SC: 2.5], [PU: Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main], SKLAVEREI, CUBA, 219 Seiten, Guter Zustand - leichte Gebrauchsspuren. 1. deutsche… Mehr…
[EAN: 9783518020746], Gebraucht, sehr guter Zustand, [SC: 2.5], [PU: Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main], SKLAVEREI, CUBA, 219 Seiten, Guter Zustand - leichte Gebrauchsspuren. 1. deutsche Auflage. Aus dem Spanischen ("Gallego ",1981) übertragen von Anneliese Botond. " "Alle träumten von Cuba, vor allem diejenigen, die nicht das Glück gehabt hatten, hinüberzureisen." Der junge Manuel, aus einem kleinen Dorf in Galicien stammend, dem "Armenhaus" Spaniens, hat dieses Glück: Als er 1916 nach einer strapaziösen Überfahrt in Havanna eintrifft, muß er jedoch feststellen, daß Cuba nicht das tropische Schlaraffenland seiner Träume ist. Wechselndes Glück begleitet seine Versuche, sich als Kohleverkäufer, Trambahnfahrer oder Schreiner eine Existenz aufzubauen, ebenso wie seine Beziehungen zum anderen Geschlecht. Von Heimweh geplagt, kehrt er in sein Dorf zurück, kämpft auf der Seite der Republikaner gegen Francos Truppen, wird interniert - und entscheidet sich nach seiner Freilassung doch wieder für Cuba, denn: "Havanna ist fröhlich, trotz allem." "(Verlagstext). Autorenporträt : Miguel Ángel Barnet Lanza (geboren am 28. Januar 1940 in Havanna) ist ein kubanischer Schriftsteller, Ethnologe und Vorsitzender der Schriftstellervereinigung UNEAC. Miguel Barnet studierte Sozialwissenschaften an der Universität Havanna. Er nahm Unterricht in Ethnologie und Folklore und unterrichtete selbst Folklore für Kunst- und Kulturmoderatoren. Barnet forschte am Institut für Ethnologie der Kubanischen Akademie der Wissenschaften (Academia de Ciencias de Cuba) und war Schüler von Fernando Ortiz Fernández, dem großen Lehrmeister der kubanischen Anthropologie. Barnet hat immer wieder Interviews als Mittel eingesetzt, um historische Abläufe in der Dialektik zwischen Wirklichkeit und Widerspiegelung deutlich zu machen. In dem Lied der Rachel" etwa werden die 20er Jahre Kubas anhand der Erinnerungen einer alten Sängerin und Prostituierten lebendig. In dem Roman Gallego" findet der Leser die Geschichte der Galicier, die in großer Zahl nach Kuba emigrierten und mit ihren bäuerlichen Eigenheiten (nicht zuletzt ihren Essgewohnheiten) Spuren in der Tradition Kubas hinterlassen haben. Weltruhm erlangte Miguel Barnet durch die Veröffentlichung des Buches "Der Cimarrón" (Biografía de un cimarrón) 1966. Cimarrón ist auf Kuba eine Bezeichnung für entlaufene Sklaven. Während der Arbeit an einem ethnologisch-historischen Projekt stieß Barnet 1963 durch eine Zeitungsnotiz auf einen 104 Jahre alten Schwarzen, der während der spanischen Kolonialzeit auf Kuba Sklave war, dann floh und sich lange Zeit in den Wäldern Kubas versteckt hielt. Esteban Montejo, so der Name des früheren Sklaven, verfügte über eine erstaunliche Vitalität und Erinnerungskraft und hatte in der Unabhängigkeitsbewegung gegen Spanien als Mambí gekämpft. Barnet gelang es, die umfangreichen Tonbandaufzeichnungen zu einem eindrucksvollen Menschenbild zu komprimieren, bei dem der Interviewer im Hintergrund bleibt und der Interviewte mit seinem Denken, Fühlen und Handeln den Leser gefangen nimmt. Auch wenn Esteban Montejo sich sicherlich nicht an alle geschichtlichen Daten exakt erinnert, so wird doch das Wesentliche deutlich: die Lebensweisheit eines durch das Leben "Gebildeten". Darüber hinaus ist die Lebensgeschichte Montejos eine ungewöhnliche Quelle für Historiker, die sich für die Geschichte "der Menschen ohne Geschichte" interessieren: der Umstand, dass entlaufene Sklaven jeglichen Kontakt zu anderen Menschen meiden mussten, führte dazu, dass sie immer eine Art Legende blieben. Man wusste, dass es sie gab, aber nicht, wer sie waren und wie sie lebten. So bleibt der Cimarrón Esteban Montejo der einzige Zeuge für den Wahrheitsgehalt eines Mythos. Ausgehend von diesem Buch, schufen Hans Magnus Enzensberger (Libretto) und Hans Werner Henze (Musik) das Rezital El Cimarrón (für Bariton und drei Instrumentalisten). Im April 2003 gehörte Barnet zu einer Gruppe prominenter kubanischer Kulturschaffender, die einen in der Zeitung der Kommunistischen Partei Kubas, Granma, veröffentlichten Offenen Brief unterzeichneten, der an Freunde Kubas in aller Welt gerichtet war und internationale Kritik an der Menschenrechtspolitik der kubanischen Regierung als antikubanische Verleumdungskampagne" zurückwies: In den Wochen zuvor hatte Staatspräsident Fidel Castro in einer als Schwarzer Frühling" bekannt gewordenen Verhaftungswelle 75 kritische Journalisten und Bürgerrechtler in Schnellverfahren zu hohen Haftstrafen verurteilen und drei junge schwarze Kubaner nach dem unblutig gescheiterten Versuch einer Schiffsentführung ebenfalls nach Schnellverfahren hinrichten lassen. Miguel Barnet ist einer von nur zwei Kubanern, denen das Bundesverdienstkreuz verliehen wurde. Diese Auszeichnung empfing Barnet 2004 für sein langjähriges Engagement für einen deutsch-kubanischen Kulturaustausch.(aus Wikipedia). Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 136 illustrierter OKarton / Paperback / Softcover. 20 x 12,2 cm, Books<
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1981, ISBN: 3518020749
[EAN: 9783518020746], Gebraucht, sehr guter Zustand, [SC: 3.9], [PU: Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main], SKLAVEREI, CUBA, 219 Seiten, Guter Zustand - leichte Gebrauchsspuren. 1. deutsche… Mehr…
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1981, ISBN: 9783518020746
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Barnet hat immer wieder Interviews als Mittel eingesetzt, um historische Abläufe in der Dialektik zwischen Wirklichkeit und Widerspiegelung deutlich zu machen. In dem Lied der Rachel etwa werden die 20er Jahre Kubas anhand der Erinnerungen einer alten Sängerin und Prostituierten lebendig. In dem Roman Gallego findet der Leser die Geschichte der Galicier, die in großer Zahl nach Kuba emigrierten und mit ihren bäuerlichen Eigenheiten (nicht zuletzt ihren Essgewohnheiten) Spuren in der Tradition Kubas hinterlassen haben. Weltruhm erlangte Miguel Barnet durch die Veröffentlichung des Buches "Der Cimarrón" (Biografía de un cimarrón) 1966. Cimarrón ist auf Kuba eine Bezeichnung für entlaufene Sklaven. Während der Arbeit an einem ethnologisch-historischen Projekt stieß Barnet 1963 durch eine Zeitungsnotiz auf einen 104 Jahre alten Schwarzen, der während der spanischen Kolonialzeit auf Kuba Sklave war, dann floh und sich lange Zeit in den Wäldern Kubas versteckt hielt. Esteban Montejo, so der Name des früheren Sklaven, verfügte über eine erstaunliche Vitalität und Erinnerungskraft und hatte in der Unabhängigkeitsbewegung gegen Spanien als Mambí gekämpft. Barnet gelang es, die umfangreichen Tonbandaufzeichnungen zu einem eindrucksvollen Menschenbild zu komprimieren, bei dem der Interviewer im Hintergrund bleibt und der Interviewte mit seinem Denken, Fühlen und Handeln den Leser gefangen nimmt. Auch wenn Esteban Montejo sich sicherlich nicht an alle geschichtlichen Daten exakt erinnert, so wird doch das Wesentliche deutlich: die Lebensweisheit eines durch das Leben "Gebildeten". Darüber hinaus ist die Lebensgeschichte Montejos eine ungewöhnliche Quelle für Historiker, die sich für die Geschichte "der Menschen ohne Geschichte" interessieren: der Umstand, dass entlaufene Sklaven jeglichen Kontakt zu anderen Menschen meiden mussten, führte dazu, dass sie immer eine Art Legende blieben. Man wusste, dass es sie gab, aber nicht, wer sie waren und wie sie lebten. So bleibt der Cimarrón Esteban Montejo der einzige Zeuge für den Wahrheitsgehalt eines Mythos. Ausgehend von diesem Buch, schufen Hans Magnus Enzensberger (Libretto) und Hans Werner Henze (Musik) das Rezital El Cimarrón (für Bariton und drei Instrumentalisten). Im April 2003 gehörte Barnet zu einer Gruppe prominenter kubanischer Kulturschaffender, die einen in der Zeitung der Kommunistischen Partei Kubas, Granma, veröffentlichten Offenen Brief unterzeichneten, der an Freunde Kubas in aller Welt gerichtet war und internationale Kritik an der Menschenrechtspolitik der kubanischen Regierung als antikubanische Verleumdungskampagne zurückwies: In den Wochen zuvor hatte Staatspräsident Fidel Castro in einer als Schwarzer Frühling bekannt gewordenen Verhaftungswelle 75 kritische Journalisten und Bürgerrechtler in Schnellverfahren zu hohen Haftstrafen verurteilen und drei junge schwarze Kubaner nach dem unblutig gescheiterten Versuch einer Schiffsentführung ebenfalls nach Schnellverfahren hinrichten lassen. Miguel Barnet ist einer von nur zwei Kubanern, denen das Bundesverdienstkreuz verliehen wurde. Diese Auszeichnung empfing Barnet 2004 für sein langjähriges Engagement für einen deutsch-kubanischen Kulturaustausch.(aus Wikipedia)., Banküberweisung, Selbstabholung und Barzahlung, PayPal, Internationaler Versand<
Barnet, Miguel:
Alle träumten von Cuba. Die Lebensgeschichte eines galicischen Auswanderers. Roman. - Taschenbuch1981, ISBN: 9783518020746
gewerbliches Angebot, [SC: 2.50], gebraucht; gut, [PU: Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main], [GW: 136g], AT, 219 Seiten, illustrierter OKarton / Paperback / Softcover. 20 x 12,2 cm" "Guter… Mehr…
gewerbliches Angebot, [SC: 2.50], gebraucht; gut, [PU: Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main], [GW: 136g], AT, 219 Seiten, illustrierter OKarton / Paperback / Softcover. 20 x 12,2 cm" "Guter Zustand - leichte Gebrauchsspuren. 1. deutsche Auflage. Aus dem Spanischen ("Gallego ",1981) übertragen von Anneliese Botond. " "Alle träumten von Cuba, vor allem diejenigen, die nicht das Glück gehabt hatten, hinüberzureisen." Der junge Manuel, aus einem kleinen Dorf in Galicien stammend, dem "Armenhaus" Spaniens, hat dieses Glück: Als er 1916 nach einer strapaziösen Überfahrt in Havanna eintrifft, muß er jedoch feststellen, daß Cuba nicht das tropische Schlaraffenland seiner Träume ist. Wechselndes Glück begleitet seine Versuche, sich als Kohleverkäufer, Trambahnfahrer oder Schreiner eine Existenz aufzubauen, ebenso wie seine Beziehungen zum anderen Geschlecht. Von Heimweh geplagt, kehrt er in sein Dorf zurück, kämpft auf der Seite der Republikaner gegen Francos Truppen, wird interniert - und entscheidet sich nach seiner Freilassung doch wieder für Cuba, denn: "Havanna ist fröhlich, trotz allem." "(Verlagstext). Autorenporträt : Miguel Ángel Barnet Lanza (geboren am 28. Januar 1940 in Havanna) ist ein kubanischer Schriftsteller, Ethnologe und Vorsitzender der Schriftstellervereinigung UNEAC. Miguel Barnet studierte Sozialwissenschaften an der Universität Havanna. Er nahm Unterricht in Ethnologie und Folklore und unterrichtete selbst Folklore für Kunst- und Kulturmoderatoren. Barnet forschte am Institut für Ethnologie der Kubanischen Akademie der Wissenschaften (Academia de Ciencias de Cuba) und war Schüler von Fernando Ortiz Fernández, dem großen Lehrmeister der kubanischen Anthropologie. Barnet hat immer wieder Interviews als Mittel eingesetzt, um historische Abläufe in der Dialektik zwischen Wirklichkeit und Widerspiegelung deutlich zu machen. In dem Lied der Rachel etwa werden die 20er Jahre Kubas anhand der Erinnerungen einer alten Sängerin und Prostituierten lebendig. In dem Roman Gallego findet der Leser die Geschichte der Galicier, die in großer Zahl nach Kuba emigrierten und mit ihren bäuerlichen Eigenheiten (nicht zuletzt ihren Essgewohnheiten) Spuren in der Tradition Kubas hinterlassen haben. Weltruhm erlangte Miguel Barnet durch die Veröffentlichung des Buches "Der Cimarrón" (Biografía de un cimarrón) 1966. Cimarrón ist auf Kuba eine Bezeichnung für entlaufene Sklaven. Während der Arbeit an einem ethnologisch-historischen Projekt stieß Barnet 1963 durch eine Zeitungsnotiz auf einen 104 Jahre alten Schwarzen, der während der spanischen Kolonialzeit auf Kuba Sklave war, dann floh und sich lange Zeit in den Wäldern Kubas versteckt hielt. Esteban Montejo, so der Name des früheren Sklaven, verfügte über eine erstaunliche Vitalität und Erinnerungskraft und hatte in der Unabhängigkeitsbewegung gegen Spanien als Mambí gekämpft. Barnet gelang es, die umfangreichen Tonbandaufzeichnungen zu einem eindrucksvollen Menschenbild zu komprimieren, bei dem der Interviewer im Hintergrund bleibt und der Interviewte mit seinem Denken, Fühlen und Handeln den Leser gefangen nimmt. Auch wenn Esteban Montejo sich sicherlich nicht an alle geschichtlichen Daten exakt erinnert, so wird doch das Wesentliche deutlich: die Lebensweisheit eines durch das Leben "Gebildeten". Darüber hinaus ist die Lebensgeschichte Montejos eine ungewöhnliche Quelle für Historiker, die sich für die Geschichte "der Menschen ohne Geschichte" interessieren: der Umstand, dass entlaufene Sklaven jeglichen Kontakt zu anderen Menschen meiden mussten, führte dazu, dass sie immer eine Art Legende blieben. Man wusste, dass es sie gab, aber nicht, wer sie waren und wie sie lebten. So bleibt der Cimarrón Esteban Montejo der einzige Zeuge für den Wahrheitsgehalt eines Mythos. Ausgehend von diesem Buch, schufen Hans Magnus Enzensberger (Libretto) und Hans Werner Henze (Musik) das Rezital El Cimarrón (für Bariton und drei Instrumentalisten). Im April 2003 gehörte Barnet zu einer Gruppe prominenter kubanischer Kulturschaffender, die einen in der Zeitung der Kommunistischen Partei Kubas, Granma, veröffentlichten Offenen Brief unterzeichneten, der an Freunde Kubas in aller Welt gerichtet war und internationale Kritik an der Menschenrechtspolitik der kubanischen Regierung als antikubanische Verleumdungskampagne zurückwies: In den Wochen zuvor hatte Staatspräsident Fidel Castro in einer als Schwarzer Frühling bekannt gewordenen Verhaftungswelle 75 kritische Journalisten und Bürgerrechtler in Schnellverfahren zu hohen Haftstrafen verurteilen und drei junge schwarze Kubaner nach dem unblutig gescheiterten Versuch einer Schiffsentführung ebenfalls nach Schnellverfahren hinrichten lassen. Miguel Barnet ist einer von nur zwei Kubanern, denen das Bundesverdienstkreuz verliehen wurde. Diese Auszeichnung empfing Barnet 2004 für sein langjähriges Engagement für einen deutsch-kubanischen Kulturaustausch.(aus Wikipedia)., Banküberweisung, PayPal, Selbstabholung und Barzahlung, Internationaler Versand<

Alle träumten von Cuba. Die Lebensgeschichte eines galicischen Auswanderers. Roman. - Taschenbuch
1981
ISBN: 3518020749
[EAN: 9783518020746], Gebraucht, sehr guter Zustand, [SC: 2.5], [PU: Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main], SKLAVEREI, CUBA, 219 Seiten, Guter Zustand - leichte Gebrauchsspuren. 1. deutsche… Mehr…
[EAN: 9783518020746], Gebraucht, sehr guter Zustand, [SC: 2.5], [PU: Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main], SKLAVEREI, CUBA, 219 Seiten, Guter Zustand - leichte Gebrauchsspuren. 1. deutsche Auflage. Aus dem Spanischen ("Gallego ",1981) übertragen von Anneliese Botond. " "Alle träumten von Cuba, vor allem diejenigen, die nicht das Glück gehabt hatten, hinüberzureisen." Der junge Manuel, aus einem kleinen Dorf in Galicien stammend, dem "Armenhaus" Spaniens, hat dieses Glück: Als er 1916 nach einer strapaziösen Überfahrt in Havanna eintrifft, muß er jedoch feststellen, daß Cuba nicht das tropische Schlaraffenland seiner Träume ist. Wechselndes Glück begleitet seine Versuche, sich als Kohleverkäufer, Trambahnfahrer oder Schreiner eine Existenz aufzubauen, ebenso wie seine Beziehungen zum anderen Geschlecht. Von Heimweh geplagt, kehrt er in sein Dorf zurück, kämpft auf der Seite der Republikaner gegen Francos Truppen, wird interniert - und entscheidet sich nach seiner Freilassung doch wieder für Cuba, denn: "Havanna ist fröhlich, trotz allem." "(Verlagstext). Autorenporträt : Miguel Ángel Barnet Lanza (geboren am 28. Januar 1940 in Havanna) ist ein kubanischer Schriftsteller, Ethnologe und Vorsitzender der Schriftstellervereinigung UNEAC. Miguel Barnet studierte Sozialwissenschaften an der Universität Havanna. Er nahm Unterricht in Ethnologie und Folklore und unterrichtete selbst Folklore für Kunst- und Kulturmoderatoren. Barnet forschte am Institut für Ethnologie der Kubanischen Akademie der Wissenschaften (Academia de Ciencias de Cuba) und war Schüler von Fernando Ortiz Fernández, dem großen Lehrmeister der kubanischen Anthropologie. Barnet hat immer wieder Interviews als Mittel eingesetzt, um historische Abläufe in der Dialektik zwischen Wirklichkeit und Widerspiegelung deutlich zu machen. In dem Lied der Rachel" etwa werden die 20er Jahre Kubas anhand der Erinnerungen einer alten Sängerin und Prostituierten lebendig. In dem Roman Gallego" findet der Leser die Geschichte der Galicier, die in großer Zahl nach Kuba emigrierten und mit ihren bäuerlichen Eigenheiten (nicht zuletzt ihren Essgewohnheiten) Spuren in der Tradition Kubas hinterlassen haben. Weltruhm erlangte Miguel Barnet durch die Veröffentlichung des Buches "Der Cimarrón" (Biografía de un cimarrón) 1966. Cimarrón ist auf Kuba eine Bezeichnung für entlaufene Sklaven. Während der Arbeit an einem ethnologisch-historischen Projekt stieß Barnet 1963 durch eine Zeitungsnotiz auf einen 104 Jahre alten Schwarzen, der während der spanischen Kolonialzeit auf Kuba Sklave war, dann floh und sich lange Zeit in den Wäldern Kubas versteckt hielt. Esteban Montejo, so der Name des früheren Sklaven, verfügte über eine erstaunliche Vitalität und Erinnerungskraft und hatte in der Unabhängigkeitsbewegung gegen Spanien als Mambí gekämpft. Barnet gelang es, die umfangreichen Tonbandaufzeichnungen zu einem eindrucksvollen Menschenbild zu komprimieren, bei dem der Interviewer im Hintergrund bleibt und der Interviewte mit seinem Denken, Fühlen und Handeln den Leser gefangen nimmt. Auch wenn Esteban Montejo sich sicherlich nicht an alle geschichtlichen Daten exakt erinnert, so wird doch das Wesentliche deutlich: die Lebensweisheit eines durch das Leben "Gebildeten". Darüber hinaus ist die Lebensgeschichte Montejos eine ungewöhnliche Quelle für Historiker, die sich für die Geschichte "der Menschen ohne Geschichte" interessieren: der Umstand, dass entlaufene Sklaven jeglichen Kontakt zu anderen Menschen meiden mussten, führte dazu, dass sie immer eine Art Legende blieben. Man wusste, dass es sie gab, aber nicht, wer sie waren und wie sie lebten. So bleibt der Cimarrón Esteban Montejo der einzige Zeuge für den Wahrheitsgehalt eines Mythos. Ausgehend von diesem Buch, schufen Hans Magnus Enzensberger (Libretto) und Hans Werner Henze (Musik) das Rezital El Cimarrón (für Bariton und drei Instrumentalisten). Im April 2003 gehörte Barnet zu einer Gruppe prominenter kubanischer Kulturschaffender, die einen in der Zeitung der Kommunistischen Partei Kubas, Granma, veröffentlichten Offenen Brief unterzeichneten, der an Freunde Kubas in aller Welt gerichtet war und internationale Kritik an der Menschenrechtspolitik der kubanischen Regierung als antikubanische Verleumdungskampagne" zurückwies: In den Wochen zuvor hatte Staatspräsident Fidel Castro in einer als Schwarzer Frühling" bekannt gewordenen Verhaftungswelle 75 kritische Journalisten und Bürgerrechtler in Schnellverfahren zu hohen Haftstrafen verurteilen und drei junge schwarze Kubaner nach dem unblutig gescheiterten Versuch einer Schiffsentführung ebenfalls nach Schnellverfahren hinrichten lassen. Miguel Barnet ist einer von nur zwei Kubanern, denen das Bundesverdienstkreuz verliehen wurde. Diese Auszeichnung empfing Barnet 2004 für sein langjähriges Engagement für einen deutsch-kubanischen Kulturaustausch.(aus Wikipedia). Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 136 illustrierter OKarton / Paperback / Softcover. 20 x 12,2 cm, Books<
Alle träumten von Cuba. Die Lebensgeschichte eines galicischen Auswanderers. Roman. - Taschenbuch
1981, ISBN: 3518020749
[EAN: 9783518020746], Gebraucht, sehr guter Zustand, [SC: 3.9], [PU: Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main], SKLAVEREI, CUBA, 219 Seiten, Guter Zustand - leichte Gebrauchsspuren. 1. deutsche… Mehr…
[EAN: 9783518020746], Gebraucht, sehr guter Zustand, [SC: 3.9], [PU: Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main], SKLAVEREI, CUBA, 219 Seiten, Guter Zustand - leichte Gebrauchsspuren. 1. deutsche Auflage. Aus dem Spanischen ("Gallego ",1981) übertragen von Anneliese Botond. " "Alle träumten von Cuba, vor allem diejenigen, die nicht das Glück gehabt hatten, hinüberzureisen." Der junge Manuel, aus einem kleinen Dorf in Galicien stammend, dem "Armenhaus" Spaniens, hat dieses Glück: Als er 1916 nach einer strapaziösen Überfahrt in Havanna eintrifft, muß er jedoch feststellen, daß Cuba nicht das tropische Schlaraffenland seiner Träume ist. Wechselndes Glück begleitet seine Versuche, sich als Kohleverkäufer, Trambahnfahrer oder Schreiner eine Existenz aufzubauen, ebenso wie seine Beziehungen zum anderen Geschlecht. Von Heimweh geplagt, kehrt er in sein Dorf zurück, kämpft auf der Seite der Republikaner gegen Francos Truppen, wird interniert - und entscheidet sich nach seiner Freilassung doch wieder für Cuba, denn: "Havanna ist fröhlich, trotz allem." "(Verlagstext). Autorenporträt : Miguel Ángel Barnet Lanza (geboren am 28. Januar 1940 in Havanna) ist ein kubanischer Schriftsteller, Ethnologe und Vorsitzender der Schriftstellervereinigung UNEAC. Miguel Barnet studierte Sozialwissenschaften an der Universität Havanna. Er nahm Unterricht in Ethnologie und Folklore und unterrichtete selbst Folklore für Kunst- und Kulturmoderatoren. Barnet forschte am Institut für Ethnologie der Kubanischen Akademie der Wissenschaften (Academia de Ciencias de Cuba) und war Schüler von Fernando Ortiz Fernández, dem großen Lehrmeister der kubanischen Anthropologie. Barnet hat immer wieder Interviews als Mittel eingesetzt, um historische Abläufe in der Dialektik zwischen Wirklichkeit und Widerspiegelung deutlich zu machen. In dem Lied der Rachel etwa werden die 20er Jahre Kubas anhand der Erinnerungen einer alten Sängerin und Prostituierten lebendig. In dem Roman Gallego findet der Leser die Geschichte der Galicier, die in großer Zahl nach Kuba emigrierten und mit ihren bäuerlichen Eigenheiten (nicht zuletzt ihren Essgewohnheiten) Spuren in der Tradition Kubas hinterlassen haben. Weltruhm erlangte Miguel Barnet durch die Veröffentlichung des Buches "Der Cimarrón" (Biografía de un cimarrón) 1966. Cimarrón ist auf Kuba eine Bezeichnung für entlaufene Sklaven. Während der Arbeit an einem ethnologisch-historischen Projekt stieß Barnet 1963 durch eine Zeitungsnotiz auf einen 104 Jahre alten Schwarzen, der während der spanischen Kolonialzeit auf Kuba Sklave war, dann floh und sich lange Zeit in den Wäldern Kubas versteckt hielt. Esteban Montejo, so der Name des früheren Sklaven, verfügte über eine erstaunliche Vitalität und Erinnerungskraft und hatte in der Unabhängigkeitsbewegung gegen Spanien als Mambí gekämpft. Barnet gelang es, die umfangreichen Tonbandaufzeichnungen zu einem eindrucksvollen Menschenbild zu komprimieren, bei dem der Interviewer im Hintergrund bleibt und der Interviewte mit seinem Denken, Fühlen und Handeln den Leser gefangen nimmt. Auch wenn Esteban Montejo sich sicherlich nicht an alle geschichtlichen Daten exakt erinnert, so wird doch das Wesentliche deutlich: die Lebensweisheit eines durch das Leben "Gebildeten". Darüber hinaus ist die Lebensgeschichte Montejos eine ungewöhnliche Quelle für Historiker, die sich für die Geschichte "der Menschen ohne Geschichte" interessieren: der Umstand, dass entlaufene Sklaven jeglichen Kontakt zu anderen Menschen meiden mussten, führte dazu, dass sie immer eine Art Legende blieben. Man wusste, dass es sie gab, aber nicht, wer sie waren und wie sie lebten. So bleibt der Cimarrón Esteban Montejo der einzige Zeuge für den Wahrheitsgehalt eines Mythos. Ausgehend von diesem Buch, schufen Hans Magnus Enzensberger (Libretto) und Hans Werner Henze (Musik) das Rezital El Cimarrón (für Bariton und drei Instrumentalisten). Im April 2003 gehörte Barnet zu einer Gruppe prominenter kubanischer Kulturschaffender, die einen in der Zeitung der Kommunistischen Partei Kubas, Granma, veröffentlichten Offenen Brief unterzeichneten, der an Freunde Kubas in aller Welt gerichtet war und internationale Kritik an der Menschenrechtspolitik der kubanischen Regierung als antikubanische Verleumdungskampagne zurückwies: In den Wochen zuvor hatte Staatspräsident Fidel Castro in einer als Schwarzer Frühling bekannt gewordenen Verhaftungswelle 75 kritische Journalisten und Bürgerrechtler in Schnellverfahren zu hohen Haftstrafen verurteilen und drei junge schwarze Kubaner nach dem unblutig gescheiterten Versuch einer Schiffsentführung ebenfalls nach Schnellverfahren hinrichten lassen. Miguel Barnet ist einer von nur zwei Kubanern, denen das Bundesverdienstkreuz verliehen wurde. Diese Auszeichnung empfing Barnet 2004 für sein langjähriges Engagement für einen deutsch-kubanischen Kulturaustausch.(aus Wikipedia). Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 136 illustrierter OKarton / Paperback / Softcover. 20 x 12,2 cm, Books<

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1981, ISBN: 3518020749
[EAN: 9783518020746], Gebraucht, sehr guter Zustand, [SC: 2.5], [PU: Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main], SKLAVEREI, CUBA, 219 Seiten, Guter Zustand - leichte Gebrauchsspuren. 1. deutsche… Mehr…
[EAN: 9783518020746], Gebraucht, sehr guter Zustand, [SC: 2.5], [PU: Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main], SKLAVEREI, CUBA, 219 Seiten, Guter Zustand - leichte Gebrauchsspuren. 1. deutsche Auflage. Aus dem Spanischen ("Gallego ",1981) übertragen von Anneliese Botond. " "Alle träumten von Cuba, vor allem diejenigen, die nicht das Glück gehabt hatten, hinüberzureisen." Der junge Manuel, aus einem kleinen Dorf in Galicien stammend, dem "Armenhaus" Spaniens, hat dieses Glück: Als er 1916 nach einer strapaziösen Überfahrt in Havanna eintrifft, muß er jedoch feststellen, daß Cuba nicht das tropische Schlaraffenland seiner Träume ist. Wechselndes Glück begleitet seine Versuche, sich als Kohleverkäufer, Trambahnfahrer oder Schreiner eine Existenz aufzubauen, ebenso wie seine Beziehungen zum anderen Geschlecht. Von Heimweh geplagt, kehrt er in sein Dorf zurück, kämpft auf der Seite der Republikaner gegen Francos Truppen, wird interniert - und entscheidet sich nach seiner Freilassung doch wieder für Cuba, denn: "Havanna ist fröhlich, trotz allem." "(Verlagstext). Autorenporträt : Miguel Ángel Barnet Lanza (geboren am 28. Januar 1940 in Havanna) ist ein kubanischer Schriftsteller, Ethnologe und Vorsitzender der Schriftstellervereinigung UNEAC. Miguel Barnet studierte Sozialwissenschaften an der Universität Havanna. Er nahm Unterricht in Ethnologie und Folklore und unterrichtete selbst Folklore für Kunst- und Kulturmoderatoren. Barnet forschte am Institut für Ethnologie der Kubanischen Akademie der Wissenschaften (Academia de Ciencias de Cuba) und war Schüler von Fernando Ortiz Fernández, dem großen Lehrmeister der kubanischen Anthropologie. Barnet hat immer wieder Interviews als Mittel eingesetzt, um historische Abläufe in der Dialektik zwischen Wirklichkeit und Widerspiegelung deutlich zu machen. In dem Lied der Rachel etwa werden die 20er Jahre Kubas anhand der Erinnerungen einer alten Sängerin und Prostituierten lebendig. In dem Roman Gallego findet der Leser die Geschichte der Galicier, die in großer Zahl nach Kuba emigrierten und mit ihren bäuerlichen Eigenheiten (nicht zuletzt ihren Essgewohnheiten) Spuren in der Tradition Kubas hinterlassen haben. Weltruhm erlangte Miguel Barnet durch die Veröffentlichung des Buches "Der Cimarrón" (Biografía de un cimarrón) 1966. Cimarrón ist auf Kuba eine Bezeichnung für entlaufene Sklaven. Während der Arbeit an einem ethnologisch-historischen Projekt stieß Barnet 1963 durch eine Zeitungsnotiz auf einen 104 Jahre alten Schwarzen, der während der spanischen Kolonialzeit auf Kuba Sklave war, dann floh und sich lange Zeit in den Wäldern Kubas versteckt hielt. Esteban Montejo, so der Name des früheren Sklaven, verfügte über eine erstaunliche Vitalität und Erinnerungskraft und hatte in der Unabhängigkeitsbewegung gegen Spanien als Mambí gekämpft. Barnet gelang es, die umfangreichen Tonbandaufzeichnungen zu einem eindrucksvollen Menschenbild zu komprimieren, bei dem der Interviewer im Hintergrund bleibt und der Interviewte mit seinem Denken, Fühlen und Handeln den Leser gefangen nimmt. Auch wenn Esteban Montejo sich sicherlich nicht an alle geschichtlichen Daten exakt erinnert, so wird doch das Wesentliche deutlich: die Lebensweisheit eines durch das Leben "Gebildeten". Darüber hinaus ist die Lebensgeschichte Montejos eine ungewöhnliche Quelle für Historiker, die sich für die Geschichte "der Menschen ohne Geschichte" interessieren: der Umstand, dass entlaufene Sklaven jeglichen Kontakt zu anderen Menschen meiden mussten, führte dazu, dass sie immer eine Art Legende blieben. Man wusste, dass es sie gab, aber nicht, wer sie waren und wie sie lebten. So bleibt der Cimarrón Esteban Montejo der einzige Zeuge für den Wahrheitsgehalt eines Mythos. Ausgehend von diesem Buch, schufen Hans Magnus Enzensberger (Libretto) und Hans Werner Henze (Musik) das Rezital El Cimarrón (für Bariton und drei Instrumentalisten). Im April 2003 gehörte Barnet zu einer Gruppe prominenter kubanischer Kulturschaffender, die einen in der Zeitung der Kommunistischen Partei Kubas, Granma, veröffentlichten Offenen Brief unterzeichneten, der an Freunde Kubas in aller Welt gerichtet war und internationale Kritik an der Menschenrechtspolitik der kubanischen Regierung als antikubanische Verleumdungskampagne zurückwies: In den Wochen zuvor hatte Staatspräsident Fidel Castro in einer als Schwarzer Frühling bekannt gewordenen Verhaftungswelle 75 kritische Journalisten und Bürgerrechtler in Schnellverfahren zu hohen Haftstrafen verurteilen und drei junge schwarze Kubaner nach dem unblutig gescheiterten Versuch einer Schiffsentführung ebenfalls nach Schnellverfahren hinrichten lassen. Miguel Barnet ist einer von nur zwei Kubanern, denen das Bundesverdienstkreuz verliehen wurde. Diese Auszeichnung empfing Barnet 2004 für sein langjähriges Engagement für einen deutsch-kubanischen Kulturaustausch.(aus Wikipedia). Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 136 illustrierter OKarton / Paperback / Softcover. 20 x 12,2 cm, Books<
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Bibliographische Daten des bestpassenden Buches
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Detailangaben zum Buch - Alle träumten von Cuba. Die Lebensgeschichte eines galicischen Auswanderers
EAN (ISBN-13): 9783518020746
ISBN (ISBN-10): 3518020749
Taschenbuch
Erscheinungsjahr: 1981
Herausgeber: Suhrkamp
Buch in der Datenbank seit 2007-10-19T18:38:43+02:00 (Berlin)
Buch zuletzt gefunden am 2026-08-16T05:49:57+02:00 (Berlin)
ISBN/EAN: 3518020749
ISBN - alternative Schreibweisen:
3-518-02074-9, 978-3-518-02074-6
Alternative Schreibweisen und verwandte Suchbegriffe:
Autor des Buches: miguel barnet, kuba, reifschneider
Titel des Buches: alle träumten von cuba, deutsche spanischen, gedichte, der auswanderer, die auswanderer, leben auswanderers, traeumten cuba, galicisch, gaelic, lebensgeschichte
Daten vom Verlag:
Autor/in: Miguel Barnet
Titel: Sie träumten alle von Cuba - Die Lebensgeschichte eines spanischen Auswanderers. Roman
Verlag: Suhrkamp
220 Seiten
Übersetzer/in: Anneliese Botond (Spanisch)
29,00 € (DE)
29,00 CHF (CH)
Not available (reason unspecified)
BC; LEINEN
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