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Gold und Eisen. Bismarck und sein Bankier Bleichröder. Aus dem Englischen von Otto Weith. Mit Anmerkungen, Bibliographie, Personenregister. Deutsche Erstausgabe. - Stern, Fritz
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Stern, Fritz:
Gold und Eisen. Bismarck und sein Bankier Bleichröder. Aus dem Englischen von Otto Weith. Mit Anmerkungen, Bibliographie, Personenregister. Deutsche Erstausgabe. - Erstausgabe

1978, ISBN: 9783550073588

ID: 58033

Deutsche Erstausgabe. 754 (2) Seiten mit vielen Abbildungen. 22,5 cm. Graues Leinen mit goldgeprägten Rückentiteln und Schutzumschlag. Guter Zustand. Schutzumschlag mit Randläsuren. "Gold und Eisen", die meisterhafte Doppelbiographie Bismarcks und seines jüdischen Bankiers Gerson von Bleichröder, ist das Hauptwerk von Fritz Stern. Der international renommierte Historiker zeichnet darin ein Bild von politischer Macht und Hochfinanz, Preußentum und Judentum im aufstrebenden Deutschen Reich der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Zwei Welten treffen in seinem Buch aufeinander: die Welt des aristokratischen, agrarischen Junkertums und die moderne Industriegesellschaft. Denn Gerson von Bleichröder war nicht nur dreißig Jahre lang der private Bankier Bismarcks, sondern auch sein Vertrauter in Politik und Diplomatie. In glanzvoller Prosa erzählt Stern die Geschichte einer Wechselbeziehung von eminenter Wirkungsmacht: psychische Faktoren und materielle Interessen gewinnen in seinem Buch die oft ernachlässigte Bedeutung zurück, die sie in der historischen Wirklichkeit tatsächlich hatten. - Fritz Richard Stern (geboren am 2. Februar 1926 in Breslau; gestorben am 18. Mai 2016 in New York City[1]) war ein US-amerikanischer Historiker deutscher Herkunft. Werdegang: Fritz Stern erhielt seinen Vornamen bei der Taufe nach seinem Paten, dem Chemiker und Nobelpreisträger Fritz Haber. Sowohl sein Vater Rudolf Stern als auch seine Großväter waren Ärzte, während seine Mutter Käthe Brieger promovierte Physikerin war und sich später als Mathematik-Didaktikerin einen Namen machte. Er hatte noch eine ältere Schwester Toni. Stern besuchte das Maria-Magdalenen-Gymnasium in Breslau. Im September 1938 floh die Familie wegen ihrer jüdischen Abstammung vor dem Nazi-Terror aus Deutschland und wanderte in die USA aus. Dort studierte Stern an der Columbia University in New York City, an der er 1946 seinen Bachelor- und 1948 den Master-Abschluss erhielt und 1953 bei Jacques Barzun zum PhD promoviert wurde. Kurz darauf wurde er dort Assistant Professor, 1963 ordentlicher Professor, 1967 Seth-Low-Professor. Mit Unterbrechungen für Gastprofessuren und seine Tätigkeit am Institute for Advanced Study in Princeton 1969/70 blieb er bis zur Emeritierung 1997 in dieser Position. Zeitgeschichtlich motivierter Historiker: Zu Sterns Forschungsschwerpunkten gehörten die Geschichte der Geschichtsschreibung und die kulturelle und politische Geschichte des modernen Europa, insbesondere Deutschlands im 19. und 20. Jahrhundert. Intensiv beschäftigten ihn mit Blick auf das eigene Schicksal als jüdischer Emigrant die Gründe des Scheiterns der Weimarer Republik und die Merkmale des Nationalsozialismus. So promovierte er 1953 mit einer Arbeit über Kulturpessimismus als politische Gefahr, einer Auseinandersetzung mit Vorläufern des Nationalsozialismus anhand kulturpessimistischer Literatur, nämlich Paul de Lagardes Deutsche Schriften, Julius Langbehns Rembrandt als Erzieher und Arthur Moeller van den Brucks Das Dritte Reich – Bestseller, die in weiten Kreisen des deutschen Bürgertums teils schon zu Zeiten des Kaiserreichs verbreitet waren, aber teils auch in der Weimarer Republik ein großes Publikum fanden.[2] Seit 1954 war Fritz Stern Gastprofessor an der Freien Universität Berlin, seit 1966 hatte er eine ständige Gastprofessur an der Universität Konstanz.[3] In der Fischer-Kontroverse stellte sich Stern an die Seite Fritz Fischers, der wegen seiner Forschungsergebnisse zu den Ursachen des Ersten Weltkriegs und zur Schuldfrage von anderer Seite als deutscher „Nestbeschmutzer“ behandelt und ausgegrenzt wurde.[4] Besondere eigene Wertschätzung als Historiker erlangte Stern mit dem Doppelportrait Gold und Eisen über Bismarck und seinen Bankier Bleichröder, laut Norbert Frei eine „fulminante Charakter- und deutsch-jüdische Beziehungsgeschichte“.[5] ... Kurz vor seinem 90. Geburtstag beantwortete Stern für dpa Fragen von Johannes Schmitt-Tegge zur jüngsten Entwicklung in Europa und Nordamerika. Er betrachtete den Aufstieg von Politikern wie Donald Trump und den Rechtsruck in europäischen Ländern wie Ungarn, Polen und Österreich mit großer Sorge und sprach davon, dass man in einem neuen „Zeitalter der Angst“ (era of fear) lebe, in dem Angst bewusst geschürt und von der politischen Rechten ausgenutzt werde. Er sagte dabei auch: „Ich bedauere manchmal, dass ich aufgewachsen bin mit dem Ende einer Demokratie und jetzt, am Ende meines Lebens, noch einmal um die Demokratie kämpfen muss. Ein trauriges Gleichgewicht.“ (I sometimes regret having grown in the middle of the end of a democracy, and now, towards the end of my life, I must once again fight for democracy. A sad balance.) [9] In den USA und in Deutschland war Stern als angesehener Historiker weithin bekannt. „Die politische Klasse unserer Republik“, so Norbert Frei in seinem Nachruf, „ehrte und achtete Fritz Stern wie keinen anderen Historiker deutscher Zunge, wohl auch wegen Sätzen wie diesem: ‚Ich komme aus einem Deutschland, das nicht mehr existiert und nie wieder existieren wird.‘“ [10] ... Aus: wikipedia-Fritz_Stern Versand D: 5,00 EUR Bismarck, Otto von ; Bleichröder, Gerson ; Bankier ; Deutsches Kaiserreich, a Wirtschaftswissenschaften, a Geschichte, Kulturgeschichte, Volkskunde, Geschichtswissenschaft, Historische Hilfswissenschaften, Geschichtsbewußtsein, Geschichtsforschung, Geschichtsschreibung, Geschichtswissenschaft, Historistik, Historie, Hermeneutik, Ökonomie, Wirtschaftskritik, Volkswirtschaft, Sozialpolitik, Wachstum, Kapitalismus, Macht, Einkommen, Märkte, Nationalökonomie, Wirtschaftsgeschichte, Preisbildung, Krisentheorie, Geld, [PU:Frankfurt/M., Berlin, Wien : Ullstein Verlag,]

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Gold und Eisen. Bismarck und sein Bankier Bleichröder. Aus dem Englischen von Otto Weith. Mit Anmerkungen, Bibliographie, Personenregister. - Stern, Fritz
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Stern, Fritz:
Gold und Eisen. Bismarck und sein Bankier Bleichröder. Aus dem Englischen von Otto Weith. Mit Anmerkungen, Bibliographie, Personenregister. - Erstausgabe

1978, ISBN: 9783550073588

[PU: Frankfurt/M., Berlin, Wien : Ullstein Verlag], 754 (2) Seiten mit vielen Abbildungen. 22,5 cm. Graues Leinen mit goldgeprägten Rückentiteln und Schutzumschlag. Guter Zustand. Schutzumschlag mit Randläsuren. "Gold und Eisen", die meisterhafte Doppelbiographie Bismarcks und seines jüdischen Bankiers Gerson von Bleichröder, ist das Hauptwerk von Fritz Stern. Der international renommierte Historiker zeichnet darin ein Bild von politischer Macht und Hochfinanz, Preußentum und Judentum im aufstrebenden Deutschen Reich der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Zwei Welten treffen in seinem Buch aufeinander: die Welt des aristokratischen, agrarischen Junkertums und die moderne Industriegesellschaft. Denn Gerson von Bleichröder war nicht nur dreißig Jahre lang der private Bankier Bismarcks, sondern auch sein Vertrauter in Politik und Diplomatie. In glanzvoller Prosa erzählt Stern die Geschichte einer Wechselbeziehung von eminenter Wirkungsmacht: psychische Faktoren und materielle Interessen gewinnen in seinem Buch die oft ernachlässigte Bedeutung zurück, die sie in der historischen Wirklichkeit tatsächlich hatten. - Fritz Richard Stern (geboren am 2. Februar 1926 in Breslau gestorben am 18. Mai 2016 in New York City[1]) war ein US-amerikanischer Historiker deutscher Herkunft. Werdegang: Fritz Stern erhielt seinen Vornamen bei der Taufe nach seinem Paten, dem Chemiker und Nobelpreisträger Fritz Haber. Sowohl sein Vater Rudolf Stern als auch seine Großväter waren Ärzte, während seine Mutter Käthe Brieger promovierte Physikerin war und sich später als Mathematik-Didaktikerin einen Namen machte. Er hatte noch eine ältere Schwester Toni. Stern besuchte das Maria-Magdalenen-Gymnasium in Breslau. Im September 1938 floh die Familie wegen ihrer jüdischen Abstammung vor dem Nazi-Terror aus Deutschland und wanderte in die USA aus. Dort studierte Stern an der Columbia University in New York City, an der er 1946 seinen Bachelor- und 1948 den Master-Abschluss erhielt und 1953 bei Jacques Barzun zum PhD promoviert wurde. Kurz darauf wurde er dort Assistant Professor, 1963 ordentlicher Professor, 1967 Seth-Low-Professor. Mit Unterbrechungen für Gastprofessuren und seine Tätigkeit am Institute for Advanced Study in Princeton 1969/70 blieb er bis zur Emeritierung 1997 in dieser Position. Zeitgeschichtlich motivierter Historiker: Zu Sterns Forschungsschwerpunkten gehörten die Geschichte der Geschichtsschreibung und die kulturelle und politische Geschichte des modernen Europa, insbesondere Deutschlands im 19. und 20. Jahrhundert. Intensiv beschäftigten ihn mit Blick auf das eigene Schicksal als jüdischer Emigrant die Gründe des Scheiterns der Weimarer Republik und die Merkmale des Nationalsozialismus. So promovierte er 1953 mit einer Arbeit über Kulturpessimismus als politische Gefahr, einer Auseinandersetzung mit Vorläufern des Nationalsozialismus anhand kulturpessimistischer Literatur, nämlich Paul de Lagardes Deutsche Schriften, Julius Langbehns Rembrandt als Erzieher und Arthur Moeller van den Brucks Das Dritte Reich Bestseller, die in weiten Kreisen des deutschen Bürgertums teils schon zu Zeiten des Kaiserreichs verbreitet waren, aber teils auch in der Weimarer Republik ein großes Publikum fanden.[2] Seit 1954 war Fritz Stern Gastprofessor an der Freien Universität Berlin, seit 1966 hatte er eine ständige Gastprofessur an der Universität Konstanz.[3] In der Fischer-Kontroverse stellte sich Stern an die Seite Fritz Fischers, der wegen seiner Forschungsergebnisse zu den Ursachen des Ersten Weltkriegs und zur Schuldfrage von anderer Seite als deutscher Nestbeschmutzer behandelt und ausgegrenzt wurde.[4] Besondere eigene Wertschätzung als Historiker erlangte Stern mit dem Doppelportrait Gold und Eisen über Bismarck und seinen Bankier Bleichröder, laut Norbert Frei eine fulminante Charakter- und deutsch-jüdische Beziehungsgeschichte.[5] ... Kurz vor seinem 90. Geburtstag beantwortete Stern für dpa Fragen von Johannes Schmitt-Tegge zur jüngsten Entwicklung in Europa und Nordamerika. Er betrachtete den Aufstieg von Politikern wie Donald Trump und den Rechtsruck in europäischen Ländern wie Ungarn, Polen und Österreich mit großer Sorge und sprach davon, dass man in einem neuen Zeitalter der Angst (era of fear) lebe, in dem Angst bewusst geschürt und von der politischen Rechten ausgenutzt werde. Er sagte dabei auch: Ich bedauere manchmal, dass ich aufgewachsen bin mit dem Ende einer Demokratie und jetzt, am Ende meines Lebens, noch einmal um die Demokratie kämpfen muss. Ein trauriges Gleichgewicht. (I sometimes regret having grown in the middle of the end of a democracy, and now, towards the end of my life, I must once again fight for democracy. A sad balance.) [9] In den USA und in Deutschland war Stern als angesehener Historiker weithin bekannt. Die politische Klasse unserer Republik, so Norbert Frei in seinem Nachruf, ehrte und achtete Fritz Stern wie keinen anderen Historiker deutscher Zunge, wohl auch wegen Sätzen wie diesem: Ich komme aus einem Deutschland, das nicht mehr existiert und nie wieder existieren wird. [10] ... Aus: wikipedia-Fritz_Stern, DE, [SC: 12.00], gewerbliches Angebot, [GW: 1099g], Deutsche Erstausgabe., Selbstabholung und Barzahlung, PayPal, offene Rechnung, offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten), Interntationaler Versand

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Gold und Eisen. Bismarck und sein Bankier Bleichröder. Aus dem Englischen von Otto Weith. Mit Anmerkungen, Bibliographie, Personenregister. - Stern, Fritz
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Gold und Eisen. Bismarck und sein Bankier Bleichröder. Aus dem Englischen von Otto Weith. Mit Anmerkungen, Bibliographie, Personenregister. - Erstausgabe

1978, ISBN: 3550073585

Gebundene Ausgabe, ID: 20816997436

[EAN: 9783550073588], Gebraucht, sehr guter Zustand, [SC: 2.0], [PU: Frankfurt/M., Berlin, Wien : Ullstein Verlag,], BISMARCK, OTTO VON ; BLEICHRÖDER, GERSON BANKIER DEUTSCHES KAISERREICH, A WIRTSCHAFTSWISSENSCHAFTEN, GESCHICHTE, KULTURGESCHICHTE, VOLKSKUNDE, GESCHICHTSWISSENSCHAFT, HISTORISCHE HILFSWISSENSCHAFTEN, GESCHICHTSBEWUSSTSEIN, GESCHICHTSFORSCHUNG, GESCHICHTSSCHREIBUNG, HISTORISTIK, HISTORIE, HERMENEUTIK, ÖKONOMIE, WIRTSCHAFTSKRITIK, VOLKSWIRTSCHAFT, SOZIALPOLITIK, WACHSTUM, KAPITALISMUS, MACHT, EINKOMMEN, MÄRKTE, NATIONALÖKONOMIE, WIRTSCHAFTSGESCHICHTE, PREISBILDUNG, KRISENTHEORIE, GELD, Jacket, 754 (2) Seiten mit vielen Abbildungen. 22,5 cm. Guter Zustand. Schutzumschlag mit Randläsuren. "Gold und Eisen", die meisterhafte Doppelbiographie Bismarcks und seines jüdischen Bankiers Gerson von Bleichröder, ist das Hauptwerk von Fritz Stern. Der international renommierte Historiker zeichnet darin ein Bild von politischer Macht und Hochfinanz, Preußentum und Judentum im aufstrebenden Deutschen Reich der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Zwei Welten treffen in seinem Buch aufeinander: die Welt des aristokratischen, agrarischen Junkertums und die moderne Industriegesellschaft. Denn Gerson von Bleichröder war nicht nur dreißig Jahre lang der private Bankier Bismarcks, sondern auch sein Vertrauter in Politik und Diplomatie. In glanzvoller Prosa erzählt Stern die Geschichte einer Wechselbeziehung von eminenter Wirkungsmacht: psychische Faktoren und materielle Interessen gewinnen in seinem Buch die oft ernachlässigte Bedeutung zurück, die sie in der historischen Wirklichkeit tatsächlich hatten. - Fritz Richard Stern (geboren am 2. Februar 1926 in Breslau; gestorben am 18. Mai 2016 in New York City[1]) war ein US-amerikanischer Historiker deutscher Herkunft. Werdegang: Fritz Stern erhielt seinen Vornamen bei der Taufe nach seinem Paten, dem Chemiker und Nobelpreisträger Fritz Haber. Sowohl sein Vater Rudolf Stern als auch seine Großväter waren Ärzte, während seine Mutter Käthe Brieger promovierte Physikerin war und sich später als Mathematik-Didaktikerin einen Namen machte. Er hatte noch eine ältere Schwester Toni. Stern besuchte das Maria-Magdalenen-Gymnasium in Breslau. Im September 1938 floh die Familie wegen ihrer jüdischen Abstammung vor dem Nazi-Terror aus Deutschland und wanderte in die USA aus. Dort studierte Stern an der Columbia University in New York City, an der er 1946 seinen Bachelor- und 1948 den Master-Abschluss erhielt und 1953 bei Jacques Barzun zum PhD promoviert wurde. Kurz darauf wurde er dort Assistant Professor, 1963 ordentlicher Professor, 1967 Seth-Low-Professor. Mit Unterbrechungen für Gastprofessuren und seine Tätigkeit am Institute for Advanced Study in Princeton 1969/70 blieb er bis zur Emeritierung 1997 in dieser Position. Zeitgeschichtlich motivierter Historiker: Zu Sterns Forschungsschwerpunkten gehörten die Geschichte der Geschichtsschreibung und die kulturelle und politische Geschichte des modernen Europa, insbesondere Deutschlands im 19. und 20. Jahrhundert. Intensiv beschäftigten ihn mit Blick auf das eigene Schicksal als jüdischer Emigrant die Gründe des Scheiterns der Weimarer Republik und die Merkmale des Nationalsozialismus. So promovierte er 1953 mit einer Arbeit über Kulturpessimismus als politische Gefahr, einer Auseinandersetzung mit Vorläufern des Nationalsozialismus anhand kulturpessimistischer Literatur, nämlich Paul de Lagardes Deutsche Schriften, Julius Langbehns Rembrandt als Erzieher und Arthur Moeller van den Brucks Das Dritte Reich – Bestseller, die in weiten Kreisen des deutschen Bürgertums teils schon zu Zeiten des Kaiserreichs verbreitet waren, aber teils auch in der Weimarer Republik ein großes Publikum fanden.[2] Seit 1954 war Fritz Stern Gastprofessor an der Freien Universität Berlin, seit 1966 hatte er eine ständige Gastprofessur an der Universität Konstanz.[3] In der Fischer-Kontroverse stellte sich Stern an die Seite Fritz Fischers, der wegen seiner Forschungsergebnisse zu den Ursachen des Ersten Weltkriegs und zur Schuldfrage von anderer Seite als deutscher „Nestbeschmutzer" behandelt und ausgegrenzt wurde.[4] Besondere eigene Wertschätzung als Historiker erlangte Stern mit dem Doppelportrait Gold und Eisen über Bismarck und seinen Bankier Bleichröder, laut Norbert Frei eine „fulminante Charakter- und deutsch-jüdische Beziehungsgeschichte".[5] . Kurz vor seinem 90. Geburtstag beantwortete Stern für dpa Fragen von Johannes Schmitt-Tegge zur jüngsten Entwicklung in Europa und Nordamerika. Er betrachtete den Aufstieg von Politikern wie Donald Trump und den Rechtsruck i

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1978, ISBN: 3550073585

Gebundene Ausgabe, ID: 20816997436

[EAN: 9783550073588], Gebraucht, sehr guter Zustand, [PU: Frankfurt/M., Berlin, Wien : Ullstein Verlag,], BISMARCK, OTTO VON ; BLEICHRÖDER, GERSON BANKIER DEUTSCHES KAISERREICH, A WIRTSCHAFTSWISSENSCHAFTEN, GESCHICHTE, KULTURGESCHICHTE, VOLKSKUNDE, GESCHICHTSWISSENSCHAFT, HISTORISCHE HILFSWISSENSCHAFTEN, GESCHICHTSBEWUSSTSEIN, GESCHICHTSFORSCHUNG, GESCHICHTSSCHREIBUNG, HISTORISTIK, HISTORIE, HERMENEUTIK, ÖKONOMIE, WIRTSCHAFTSKRITIK, VOLKSWIRTSCHAFT, SOZIALPOLITIK, WACHSTUM, KAPITALISMUS, MACHT, EINKOMMEN, MÄRKTE, NATIONALÖKONOMIE, WIRTSCHAFTSGESCHICHTE, PREISBILDUNG, KRISENTHEORIE, GELD, Jacket, 754 (2) Seiten mit vielen Abbildungen. 22,5 cm. Guter Zustand. Schutzumschlag mit Randläsuren. "Gold und Eisen", die meisterhafte Doppelbiographie Bismarcks und seines jüdischen Bankiers Gerson von Bleichröder, ist das Hauptwerk von Fritz Stern. Der international renommierte Historiker zeichnet darin ein Bild von politischer Macht und Hochfinanz, Preußentum und Judentum im aufstrebenden Deutschen Reich der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Zwei Welten treffen in seinem Buch aufeinander: die Welt des aristokratischen, agrarischen Junkertums und die moderne Industriegesellschaft. Denn Gerson von Bleichröder war nicht nur dreißig Jahre lang der private Bankier Bismarcks, sondern auch sein Vertrauter in Politik und Diplomatie. In glanzvoller Prosa erzählt Stern die Geschichte einer Wechselbeziehung von eminenter Wirkungsmacht: psychische Faktoren und materielle Interessen gewinnen in seinem Buch die oft ernachlässigte Bedeutung zurück, die sie in der historischen Wirklichkeit tatsächlich hatten. - Fritz Richard Stern (geboren am 2. Februar 1926 in Breslau; gestorben am 18. Mai 2016 in New York City[1]) war ein US-amerikanischer Historiker deutscher Herkunft. Werdegang: Fritz Stern erhielt seinen Vornamen bei der Taufe nach seinem Paten, dem Chemiker und Nobelpreisträger Fritz Haber. Sowohl sein Vater Rudolf Stern als auch seine Großväter waren Ärzte, während seine Mutter Käthe Brieger promovierte Physikerin war und sich später als Mathematik-Didaktikerin einen Namen machte. Er hatte noch eine ältere Schwester Toni. Stern besuchte das Maria-Magdalenen-Gymnasium in Breslau. Im September 1938 floh die Familie wegen ihrer jüdischen Abstammung vor dem Nazi-Terror aus Deutschland und wanderte in die USA aus. Dort studierte Stern an der Columbia University in New York City, an der er 1946 seinen Bachelor- und 1948 den Master-Abschluss erhielt und 1953 bei Jacques Barzun zum PhD promoviert wurde. Kurz darauf wurde er dort Assistant Professor, 1963 ordentlicher Professor, 1967 Seth-Low-Professor. Mit Unterbrechungen für Gastprofessuren und seine Tätigkeit am Institute for Advanced Study in Princeton 1969/70 blieb er bis zur Emeritierung 1997 in dieser Position. Zeitgeschichtlich motivierter Historiker: Zu Sterns Forschungsschwerpunkten gehörten die Geschichte der Geschichtsschreibung und die kulturelle und politische Geschichte des modernen Europa, insbesondere Deutschlands im 19. und 20. Jahrhundert. Intensiv beschäftigten ihn mit Blick auf das eigene Schicksal als jüdischer Emigrant die Gründe des Scheiterns der Weimarer Republik und die Merkmale des Nationalsozialismus. So promovierte er 1953 mit einer Arbeit über Kulturpessimismus als politische Gefahr, einer Auseinandersetzung mit Vorläufern des Nationalsozialismus anhand kulturpessimistischer Literatur, nämlich Paul de Lagardes Deutsche Schriften, Julius Langbehns Rembrandt als Erzieher und Arthur Moeller van den Brucks Das Dritte Reich – Bestseller, die in weiten Kreisen des deutschen Bürgertums teils schon zu Zeiten des Kaiserreichs verbreitet waren, aber teils auch in der Weimarer Republik ein großes Publikum fanden.[2] Seit 1954 war Fritz Stern Gastprofessor an der Freien Universität Berlin, seit 1966 hatte er eine ständige Gastprofessur an der Universität Konstanz.[3] In der Fischer-Kontroverse stellte sich Stern an die Seite Fritz Fischers, der wegen seiner Forschungsergebnisse zu den Ursachen des Ersten Weltkriegs und zur Schuldfrage von anderer Seite als deutscher „Nestbeschmutzer" behandelt und ausgegrenzt wurde.[4] Besondere eigene Wertschätzung als Historiker erlangte Stern mit dem Doppelportrait Gold und Eisen über Bismarck und seinen Bankier Bleichröder, laut Norbert Frei eine „fulminante Charakter- und deutsch-jüdische Beziehungsgeschichte".[5] . Kurz vor seinem 90. Geburtstag beantwortete Stern für dpa Fragen von Johannes Schmitt-Tegge zur jüngsten Entwicklung in Europa und Nordamerika. Er betrachtete den Aufstieg von Politikern wie Donald Trump und den Rechtsruck i

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Gold und Eisen : Bismarck und sein Bankier Bleichröder.  1. Aufl. - Stern, Fritz
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Stern, Fritz:
Gold und Eisen : Bismarck und sein Bankier Bleichröder. 1. Aufl. - gebunden oder broschiert

1978, ISBN: 9783550073588

ID: 451951

1. Aufl. 754 S. Hardcover GUTER Zustand. Ehemaliges Bibliotheksexemplar mit Stempel und Signatur. Buch mit Lager- und leichten Gebrauchsspuren. Text sauber, vereinzelte dezente Anstreichungen möglich. 9783550073588 Versand D: 5,00 EUR Bismarck, Otto von ; Bleichröder, Gerson ; Bankier ; Deutsches Kaiserreich ; Bismarck, Otto Fürst von ; Bleichröder, Gerson, a Wirtschaftswissenschaften, a Geschichte, Kulturgeschichte, Volkskunde, [PU:Frankfurt/M.: Ullstein,]

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Details zum Buch
Gold und Eisen : Bismarck u. sein Bankier Bleichröder

3. Auflage 8°, gebundene Ausgabe, dunkelgrauer Original Ganz-Leineneinband mit goldgeprägtem Rückenschild Frankfurt am Main und Berlin, Ullstein Verlag, 1978. 754 (2) Seiten mit Schutzumschlag, dieser minimal an den Rändern berieben, das Buch ungelesen und wie neu, auf dem Vorsatz gedruckte Widmung und Signatur des Autors. Fritz Richard Stern (* 2. Februar 1926 in Breslau - + 18. Mai 2016 in New York) war ein US-amerikanischer Historiker deutsch-jüdischer Herkunft und Friedenspreisträger des Deutschen Buchhandels 1999. "Gold und Eisen", die meisterhafte Doppelbiographie Bismarcks und seines jüdischen Bankiers Gerson von Bleichröder, ist das Hauptwerk von Fritz Stern. Der international renommierte Historiker zeichnet darin ein Bild von politischer Macht und Hochfinanz, Preußentum und Judentum im aufstrebenden Deutschen Reich der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Zwei Welten treffen in seinem Buch aufeinander: die Welt des aristokratischen, agrarischen Junkertums und die moderne Industriegesellschaft. Denn Gerson von Bleichröder war nicht nur dreißig Jahre lang der private Bankier Bismarcks, sondern auch sein Vertrauter in Politik und Diplomatie. In glanzvoller Prosa erzählt Stern die Geschichte einer Wechselbeziehung von eminenter Wirkungsmacht: psychische Faktoren und materielle Interessen gewinnen in seinem Buch die oft ernachlässigte Bedeutung zurück, die sie in der historischen Wirklichkeit tatsächlich hatten.

Detailangaben zum Buch - Gold und Eisen : Bismarck u. sein Bankier Bleichröder


EAN (ISBN-13): 9783550073588
ISBN (ISBN-10): 3550073585
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsjahr: 1978
Herausgeber: Frankfurt/M.-Berlin, Ullstein ,1978

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Buch zuletzt gefunden am 06.08.2017 12:23:21
ISBN/EAN: 3550073585

ISBN - alternative Schreibweisen:
3-550-07358-5, 978-3-550-07358-8


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