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Fichte und Wittgenstein. Der thetische Satz - Lütterfelds, Wilhelm
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Lütterfelds, Wilhelm:
Fichte und Wittgenstein. Der thetische Satz - Erstausgabe

1989, ISBN: 9783608915556

[ED: Leinen], [PU: Klett-Cotta], Wilhelm Lütterfelds Fichte und Wittgenstein. Der thetische Satz Klett-Cotta Stuttgart 1989 Textauszüge Inhalt: Vorwort 13 Einleitung: Das Programm der Untersuchung 15 I. Möglichkeit und Grenzen einer sprachanalytischen Transformation der Bewusstseinsphilosophie Idealistische Sprachkritik 17 Das Zeichen ich und seine Sprachverführung 18 Die Defizienz des Expressionsmodells und die Hypothek einer vorsprachlichen Bewusstseinstheorie 23 Die Problematik der sprachanalytischen Transformation transzendentaler Akte 26 Konturen des transzendentalen Sprechaktes 29 Idealistisches Selbstbewusstsein und kommunikative Situation (Aufforderung) 35 Das nichtpersonale Selbst im Sprachspiel alltäglicher Identifikation 42 Die Asymmetrie der Hörer-Sprecher-Situation 45 II. Eine transzendentale Analyse meiner Sprache (Wittgenstein) Der zweifache Gebrauch von ich und die Probleme seiner Referenz (Shoemaker) 51 Nichtpersonale Identität im Schmerz-Paradigma 54 Die Defizienz des Erlebnisbegriffes (Nagel) 58 Der Selbstbezug der Ersten Person und seine transzendentale Identität 63 Die leibliche Identifikationsbasis meiner Sprachhandlung und deren sprachlogische Sonderstellung 69 Sprechakt und Thathandlung 72 Privatsprachen-Kritik als Destruktion der nichtpersonalen Sprecherinstanz? 74 Unmittelbares Bewusstseyn statt innerer und äußerer Selbstbeobachtung 81 Ich und sein Objektgebrauch 87 Der zweifache Selbstbezug und seine idealistische Erklärung (Konstitutionstheorie des Subjekts) 90 Hackers irrtümliche Theorie der Bekundungen oder eigener und fremder Subjektgebrauch. 103 Fichtes Theoriesprache: Erste-Person-Sätze und Behauptungen über das Ich 106 Derselbe Sprecher in interpersonal wechselnder Deixis 109 Die intersubjektive Wahrheit egologischer Aussagen 112 III. Wissenschaftskriterien der Wissenschaftslehre Ich-autonome Verifikation contra Konsensverfahren 125 Die Präferenz des infalliblen Systemmonismus 129 Gewissheitsbasis trotz defizienter Letztbegründung 132 Das Sprachspiel (oder die mentale Praxis der Thathandlung) als prä-argumentatives Begründungsfundament 135 Die Fraglichkeit interpersonal-identischer Bedeutungen und das Fehlen einer neutralen Beweisbasis 139 Zirkuläre Geltungskriterien der philosophischen Überzeugung 143 Idealistische Strategien gegenüber Alternativ-Theorien (Erziehung und reflexive Integration) 145 Zur Psychologie des Diskurses zwischen Realisten und Idealisten 153 Ein Resümee: pluralistisches und monadisches Konzept der Wissenschaftslehre 155 Fichtes aporetische Diskurslösung des moralischen Urteilskonflikts 156 Konsens im Dissens: der Diskurstyp idealistischer Argumentation 168 Exkurs: Die moderne Kontroverse um Letztbegründung und transzendentale Argumentation - eine Wiederaufnahme zentraler Thesen Fichtes 172 IV. Du-Apriori und Du-Konstitution Der Widerspruch 195 Scheinlösungen (Aufforderung, Anerkennung, überpersonale Vernunft, Ich-Spaltung) 198 Die Aporie des Anderen in der Interpersonalitätsliteratur - eine kritische Durchsicht einiger Lösungsvorschläge (Literaturbericht I) 203 Sinn und Unsinn einer Konstitution des Anderen (Was heißt Übertragung meiner Ichheit?) 224 Einige ergänzende Literatur-Bemerkungen zum transzendentalen Begriff der Kommunikation (Literaturbericht II) 245 V. Zur postcartesianischen Begrifflichkeit Die Korrektur des Leib-Seele-Dualismus durch ein nichtempirisches Bewusstsein 260 Ontologische Reduktionismen der cartesianischen Subjekttheorie 266 Handlung und Sein, Anschauung und Begriff 269 Vorbewusstes Dasein des Subjekts als Basis des Selbstbewusstseins? 278 Das Objekt - ein apriorisches Nicht-Ich (Primäre und sekundäre Entgegensetzung) 285 Der Ursprung der Negation im Ich 289 Entgegensetzung und ihre sprachlogische Transformation 291 VI. Jenseits von Realismus und Idealismus? Das Erklärungsdefizit der realistisch-kausalen Theorie der Wahrnehmung 295 Aporien materialistischer und mentaler Abbildtheorien 299 Der Reflexions-Widerspruch der Mechanismus-These 309 Das bedingte Recht kausaler Vorstellungstheorie 313 Empirischer und transzendentaler Begriff des Auges 318 Das Problem der Theorien-Komplementarität 321 Fichtes Schwanken zwischen der Priorität des kritischen Idealismus und dem Prioritätenzirkel von Realismus und Idealismus 323 Der idealistische Primat des Subjekts als regulative Idee der Theorien-Praxis 329 Widersprüchliche Interpretationen (Literaturbericht III) 335 Kants Idealismus - eine Vorwegnahme der Konzeption Fichtes? 356 Exkurs: Strukturen meiner Wahrnehmungssprache (alternativlose Gegenwart, transzendentaler Besitzer, Solipsismus, Sinnesdaten und praktische Konsequenzen des visuellen Idealismus) 360 VII. Der thetische Satz (1) Thathandlung - vorbewusstes Erklärungsprinzip und spezieller Bewusstseinsakt 387 Reflexionsinstanzen als Widerspruchslösung? 393 Programmatische Thesen zur idealistischen Logik meiner Erfahrungssprache 404 Eine Begründungsrelation: empirische Sätze - egologische Sätze - thetische Sätze 409 Die transzendentale Identitätspräsupposition von Referenz und Sinn 413 Das Beispiel: A = A 415 Eine Korrektur der These: verschiedener Sinn - identische Referenz 422 Die subjekttheoretische Begründung der unterstellten Identität 426 Das Reflexionskriterium der Subjekt-Prädikat-Differenz und eine erste Neufassung von analytisch-synthetisch 432 Ursprüngliche Objektidentifizierung 437 VIII. Apriorisierung des Aposteriori? Die Überführung des empirisch Zufälligen in begrifflich Notwendiges 443 Eine mehrfache Modifikation des Kantischen Dualismus und ihre Schwierigkeit 445 Grenzen der Apriorisierung der Erfahrungsbegriffe 447 Das Programm: eine bewusstseinstheoretische Ableitung der gesammten Erfahrung 450 Die Identitätsthese und ihre Selbstkorrektur durch zufällige Erfahrung (Zusammenfassung) 456 Ein konträres Programm: die Deduktion der Objekttypen aus dem faktischen Ich 460 IX. Zum Begriff transzendentaler Bedingungen Reale Möglichkeitsbedingungen in Sittenlehre und analytischer Transzendentalphilosophie 467 Idealistische Möglichkeitsbedingungen - zwei Varianten 473 Genetische Faktoren des Bewusstseinsmechanismus 474 Typ und Notwendigkeit einer rekonstruierenden Erklärung 478 Kognitives und transzendentales Unbewusstes 481 Der zirkuläre Geltungsbeweis der Bewusstseinsrekonstruktion 484 Unmittelbares Selbstbewusstsein als Paradigma der Möglichkeitsbedingung 491 Eine Neuinterpretation der Kantischen Kategorien (Kausalität, Substanz) und Anschauungsformen 495 X. Der thetische Satz (2) Zum nichtpsychologischen Begriff des Urteils 504 Das sprachanalytische Idealismus-Argument (der Tatsachen-Satz) 510 Eine scheinbar triviale satzlogische Unterscheidung 522 Der transzendentale Objektbegriff (Gegentheil überhaupt) als Implikat alltagssprachlicher Sätze 528 Negativer und positiver Begriff des Entgegensetzens - Die verwandelnde Kraft der Reflexion 533 Eine Zweiteilung der Welt 539 Die Aporie der Synthese von Ich und Nicht-Ich durch den Begriff der Theilbarkeit 546 Zur Funktion negativer Grössen bei Selbstlokalisierung, Handlungszuschreibung und Wahrnehmung 550 Externe Körper als kausales Nicht-Ich 556 Die Wahrnehmung externer Körper als Selbstbestimmung des Ich 559 Der Vorrang der quantitativen vor der qualitativen Bestimmung oder die Priorität des transzendentalen gegenüber dem ontologischen Substanz-Begriff 563 Kants satzlogische Lücke 570 Analytisch / synthetisch - eine zweite Revision (Fichtes fünf Klassen der Erkenntnis) 580 Eine idealistische Ableitung der logischen Begriffsstruktur 593 Das thetische Prädikat 598 Literaturverzeichnis 609 Abkürzungsverzeichnis 642 Namenregister 643 Klappentext: Systemvergleichende Studien gehören zum festen Bestandteil des Philosophie-Programms von Klett-Cotta, man denke an Titel wie Heidegger und Adorno (Mörchen) oder Heidegger und Wittgenstein (Rentsch). Solche Studien dienen dazu, geistige Gettos und Schulverkrustungen aufzubrechen. Lütterfelds' Studie hat sich zweier Hauptparadigmen der Nachkriegsphilosophie angenommen, die in der Regel als nicht vereinbar gelten: Deutscher Idealismus und Sprachanalytische Philosophie. Da der Autor in einem umfangreichen Anmerkungsteil die gesamte Sekundärliteratur würdigt, wird seine Arbeit auch zu einem Handbuch der Gegenwartsphilosophie. Die Untersuchung stellt sich ein doppeltes Ziel: ein immanent-historisches, indem sie eine Lücke in der idealistischen Theorie unserer wahrheitsfähigen Erfahrungssätze schließen möchte, nämlich die Verfasstheit des empirischen Individuums und seiner Sprache und ein aktuell-kontroverses, sofern sie Fichtes frühe Bewusstseinsphilosophie analytisch zu rekonstruieren und mit Hilfe von Einsichten Wittgensteins in eine transzendentale Theorie empirischer Sprechakte zu transformieren sucht. Ein Buch, das für alle diejenigen zum Standardwerk avancieren wird, die an der klassischen deutschen Philosophie ebenso interessiert sind wie an einem der wichtigsten Denker unserer Zeit. Vorwort: Soll sich das Interesse an einer historischen Gestalt der Theorie von Erfahrung und Bewusstsein nicht gänzlich in deren immanenter Rekonstruktion verlieren, muss die Überzeugung vorherrschen, dass es nicht nur eine geschichtliche Kontinuität dieser Problematik gibt, sondern dass die fragliche Theorie auch eine bis in die Gegenwart reichende, unverzichtbare Erklärungskraft besitzt. Beides kann man für Fichtes frühe Theorie des empirischen Bewusstseins in hohem Maße unterstellen. Wenn freilich eine solche Unterstellung sinnvoll ist, muss sich in den modernen Konzepten von Bewusstsein und Erfahrung - so etwa auch in Wittgensteins Sprachspieltheorie - der idealistische Lösungs-Kern wiederfinden lassen oder zumindest muss es glücken, ihn als deren Ergänzung methodisch in neuer Weise zu formulieren. Dieser Versuch einer aktualisierenden Rekonstruktion von Fichtes Theorie des empirischen Bewusstseins ist vor allem deshalb von Interesse, weil er im Streit konträrer Überzeugungen steht. Im gegenwärtigen philosophischen Bewusstsein herrscht zudem die Auffassung vor, dass die erklärende Kraft von Fichtes Idealismus samt seinem Paradigma des Bewusstseins gänzlich zur Theorien-Geschichte gehört, was vor allem sprachanalytischen Untersuchungen zur Thematik von Erfahrung und Bewusstsein zu entnehmen sei. Will man die Einseitigkeit dieser Überzeugung herausstellen, so hat man zunächst eine metakritische Defizit-Arbeit zu leisten derart, dass die restriktive, ja eliminative Funktion der Sprachanalyse angesichts des Phänomenbestandes aufzuweisen ist. Aber darüber hinaus gilt es gerade auch, mit den um begriffliche Reflexion erweiterten Mitteln der Sprachanalyse alte, idealistische Einsichten Fichtes wiederzugewinnen und zu rechtfertigen. Dies braucht eben nicht auszuschließen, dass die sprachanalytische Methode ihren Anspruch eines Paradigmenwechsels zu Recht erhebt, so dass man ihr keineswegs einfach Phänomen-Blindheit anlasten muss, von gegenseitig neutralen Erklärungs-Mustern zu sprechen hat oder gar philosophische Ideologien und quasi-politische Theoriestrategien am Werk sieht. Angesichts der Fülle der in Fichtes Theorie implizierten Theoreme gibt es nicht nur vielfältige Bezüge zu modernen analytischen Untersuchungen. Vielmehr bedarf es auch eines Interpretationskonzeptes, soll sich die aktualisierende Rekonstruktion der Fichteschen Theorie nicht in einer Theorienvielfalt zersplittern. Ein begrifflicher Rahmen der Interpretation mag zwar die Eigenwerte der Phänomene erheblich beschneiden und primär dem Bedürfnis nach übergreifender Ordnung durch ein permanentes Geltendmachen zentraler Thesen entsprechen. Aber auch dann, wenn eine derartige systematische Rationalität der Interpretation nur fragmentarisch realisierbar ist, bleibt das Interesse an begrifflicher Einheitlichkeit zu sehr mit philosophischer Vernunft verknüpft, als dass man es einem überholten Paradigma anlasten könnte. Ähnlich steht es um den Versuch, eine intersubjektive Verbindlichkeit für die aktualisierende Rekonstruktion der Theorie Fichtes zu erreichen. Ein solcher Anspruch scheint nicht einmal halbwegs einlösbar zu sein jedenfalls dann nicht, wenn man die angestrebte intersubjektive Verbindlichkeit nicht einfach postulierend auf die Logik des eigenen Gedankens (bzw. das Gelten von Bedeutungen in der eigenen Sprache) zurückführt, sondern - infolge wechselseitiger Abhängigkeit - auch im Konsens der wissenschaftlichen Aussagen begründet sieht sowie in der begrifflichen Kraft des eigenen Konzeptes, Dissenzen zu integrieren oder zumindest verständlich zu machen. Denn angesichts der unübersehbaren Fülle vorliegender Einzeluntersuchungen idealistischer und analytischer Art zu Theorien des Bewusstseins und der Erfahrung scheint man vor dem Dilemma zu stehen, entweder zugunsten vielfältiger Literaturberichte auf die Ausarbeitung eines eigenständigen Interpretationskonzeptes Verzicht zu leisten. Oder sich um letzteres zu bemühen, aber dann dessen intersubjektive Verbindlichkeit eher durch die unterstellte Geltung des eigenen Gedankens rechtfertigen zu können als durch eine Aufarbeitung bisheriger Untersuchungsergebnisse und eines darin zum Ausdruck kommenden Konsenses sowie durch kritische Integration gegensätzlicher Thesen. Beides scheint gleichermaßen unbefriedigend zu sein. Die folgende Untersuchung hat sich trotz all dieser Bedenken ebenso von der Überzeugung leiten lassen, dass es eine geschichtliche Kontinuität der Problematik von Erfahrung und Bewusstsein gibt, in der Fichtes Theorie einen aktuellen Erklärungswert hat wie davon, dass der begriffliche Rahmen eines Interpretationskonzeptes zur systematischen Rationalität der philosophischen Vernunft gehört, und schließlich davon, dass die intersubjektive Verbindlichkeit eines solchen Konzeptes trotz der Logik des Gedankens nur im Rückgang auf die Fülle vorliegender philosophischer Erkenntnisse zu begründen und abzusichern ist. Diese Überzeugungen zusammen haben die gedankliche Struktur und Methode der folgenden Untersuchung zu verantworten. Es bleibt die Hoffnung, dass das Ergebnis nicht zur Revision dieser Überzeugungen zwingt. Einleitung: Das Programm der Untersuchung: sich die Welt entgegensetzt - als Insgesamt der Objekte seines Bewusstseins, worüber seine wahrheitsfähigen Sätze Propositionales behaupten. Insofern spricht sich in unseren empirischen Sätzen immer auch ein Ich aus, das insofern absolut heißen darf, als es jene Bedingungen aus sich selber gewinnt, die sein Bewusstsein empirischer Sätze über die realen, bewussten Gegenstände der Welt erst möglich macht. Biographisches: Wilhelm Lütterfelds ist Professor für Philosophie an der Universität Passau. Die vorliegende Arbeit stellt die für die Drucklegung umgearbeitete, teilweise gekürzte, teilweise erweiterte Wiener Habilitationsschrift des Verfassers dar., DE, [SC: 5.00], wie neu, privates Angebot, etwa 23,2 cm hoch, 5,1 cm breit, 16 cm tief, 650, [GW: 1020g], [PU: Stuttgart], Erstausgabe, Banküberweisung, PayPal, Selbstabholung und Barzahlung, Interntationaler Versand

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Fichte und Wittgenstein. Der thetische Satz - Lütterfelds, Wilhelm
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[ED: Leinen], [PU: Klett-Cotta], Wilhelm Lütterfelds Fichte und Wittgenstein. Der thetische Satz Klett-Cotta Stuttgart 1989 Textauszüge Inhalt: Vorwort 13 Einleitung: Das Programm der Untersuchung 15 I. Möglichkeit und Grenzen einer sprachanalytischen Transformation der Bewusstseinsphilosophie Idealistische Sprachkritik 17 Das Zeichen ich und seine Sprachverführung 18 Die Defizienz des Expressionsmodells und die Hypothek einer vorsprachlichen Bewusstseinstheorie 23 Die Problematik der sprachanalytischen Transformation transzendentaler Akte 26 Konturen des transzendentalen Sprechaktes 29 Idealistisches Selbstbewusstsein und kommunikative Situation (Aufforderung) 35 Das nichtpersonale Selbst im Sprachspiel alltäglicher Identifikation 42 Die Asymmetrie der Hörer-Sprecher-Situation 45 II. Eine transzendentale Analyse meiner Sprache (Wittgenstein) Der zweifache Gebrauch von ich und die Probleme seiner Referenz (Shoemaker) 51 Nichtpersonale Identität im Schmerz-Paradigma 54 Die Defizienz des Erlebnisbegriffes (Nagel) 58 Der Selbstbezug der Ersten Person und seine transzendentale Identität 63 Die leibliche Identifikationsbasis meiner Sprachhandlung und deren sprachlogische Sonderstellung 69 Sprechakt und Thathandlung 72 Privatsprachen-Kritik als Destruktion der nichtpersonalen Sprecherinstanz? 74 Unmittelbares Bewusstseyn statt innerer und äußerer Selbstbeobachtung 81 Ich und sein Objektgebrauch 87 Der zweifache Selbstbezug und seine idealistische Erklärung (Konstitutionstheorie des Subjekts) 90 Hackers irrtümliche Theorie der Bekundungen oder eigener und fremder Subjektgebrauch. 103 Fichtes Theoriesprache: Erste-Person-Sätze und Behauptungen über das Ich 106 Derselbe Sprecher in interpersonal wechselnder Deixis 109 Die intersubjektive Wahrheit egologischer Aussagen 112 III. Wissenschaftskriterien der Wissenschaftslehre Ich-autonome Verifikation contra Konsensverfahren 125 Die Präferenz des infalliblen Systemmonismus 129 Gewissheitsbasis trotz defizienter Letztbegründung 132 Das Sprachspiel (oder die mentale Praxis der Thathandlung) als prä-argumentatives Begründungsfundament 135 Die Fraglichkeit interpersonal-identischer Bedeutungen und das Fehlen einer neutralen Beweisbasis 139 Zirkuläre Geltungskriterien der philosophischen Überzeugung 143 Idealistische Strategien gegenüber Alternativ-Theorien (Erziehung und reflexive Integration) 145 Zur Psychologie des Diskurses zwischen Realisten und Idealisten 153 Ein Resümee: pluralistisches und monadisches Konzept der Wissenschaftslehre 155 Fichtes aporetische Diskurslösung des moralischen Urteilskonflikts 156 Konsens im Dissens: der Diskurstyp idealistischer Argumentation 168 Exkurs: Die moderne Kontroverse um Letztbegründung und transzendentale Argumentation - eine Wiederaufnahme zentraler Thesen Fichtes 172 IV. Du-Apriori und Du-Konstitution Der Widerspruch 195 Scheinlösungen (Aufforderung, Anerkennung, überpersonale Vernunft, Ich-Spaltung) 198 Die Aporie des Anderen in der Interpersonalitätsliteratur - eine kritische Durchsicht einiger Lösungsvorschläge (Literaturbericht I) 203 Sinn und Unsinn einer Konstitution des Anderen (Was heißt Übertragung meiner Ichheit?) 224 Einige ergänzende Literatur-Bemerkungen zum transzendentalen Begriff der Kommunikation (Literaturbericht II) 245 V. Zur postcartesianischen Begrifflichkeit Die Korrektur des Leib-Seele-Dualismus durch ein nichtempirisches Bewusstsein 260 Ontologische Reduktionismen der cartesianischen Subjekttheorie 266 Handlung und Sein, Anschauung und Begriff 269 Vorbewusstes Dasein des Subjekts als Basis des Selbstbewusstseins? 278 Das Objekt - ein apriorisches Nicht-Ich (Primäre und sekundäre Entgegensetzung) 285 Der Ursprung der Negation im Ich 289 Entgegensetzung und ihre sprachlogische Transformation 291 VI. Jenseits von Realismus und Idealismus? Das Erklärungsdefizit der realistisch-kausalen Theorie der Wahrnehmung 295 Aporien materialistischer und mentaler Abbildtheorien 299 Der Reflexions-Widerspruch der Mechanismus-These 309 Das bedingte Recht kausaler Vorstellungstheorie 313 Empirischer und transzendentaler Begriff des Auges 318 Das Problem der Theorien-Komplementarität 321 Fichtes Schwanken zwischen der Priorität des kritischen Idealismus und dem Prioritätenzirkel von Realismus und Idealismus 323 Der idealistische Primat des Subjekts als regulative Idee der Theorien-Praxis 329 Widersprüchliche Interpretationen (Literaturbericht III) 335 Kants Idealismus - eine Vorwegnahme der Konzeption Fichtes? 356 Exkurs: Strukturen meiner Wahrnehmungssprache (alternativlose Gegenwart, transzendentaler Besitzer, Solipsismus, Sinnesdaten und praktische Konsequenzen des visuellen Idealismus) 360 VII. Der thetische Satz (1) Thathandlung - vorbewusstes Erklärungsprinzip und spezieller Bewusstseinsakt 387 Reflexionsinstanzen als Widerspruchslösung? 393 Programmatische Thesen zur idealistischen Logik meiner Erfahrungssprache 404 Eine Begründungsrelation: empirische Sätze - egologische Sätze - thetische Sätze 409 Die transzendentale Identitätspräsupposition von Referenz und Sinn 413 Das Beispiel: A = A 415 Eine Korrektur der These: verschiedener Sinn - identische Referenz 422 Die subjekttheoretische Begründung der unterstellten Identität 426 Das Reflexionskriterium der Subjekt-Prädikat-Differenz und eine erste Neufassung von analytisch-synthetisch 432 Ursprüngliche Objektidentifizierung 437 VIII. Apriorisierung des Aposteriori? Die Überführung des empirisch Zufälligen in begrifflich Notwendiges 443 Eine mehrfache Modifikation des Kantischen Dualismus und ihre Schwierigkeit 445 Grenzen der Apriorisierung der Erfahrungsbegriffe 447 Das Programm: eine bewusstseinstheoretische Ableitung der gesammten Erfahrung 450 Die Identitätsthese und ihre Selbstkorrektur durch zufällige Erfahrung (Zusammenfassung) 456 Ein konträres Programm: die Deduktion der Objekttypen aus dem faktischen Ich 460 IX. Zum Begriff transzendentaler Bedingungen Reale Möglichkeitsbedingungen in Sittenlehre und analytischer Transzendentalphilosophie 467 Idealistische Möglichkeitsbedingungen - zwei Varianten 473 Genetische Faktoren des Bewusstseinsmechanismus 474 Typ und Notwendigkeit einer rekonstruierenden Erklärung 478 Kognitives und transzendentales Unbewusstes 481 Der zirkuläre Geltungsbeweis der Bewusstseinsrekonstruktion 484 Unmittelbares Selbstbewusstsein als Paradigma der Möglichkeitsbedingung 491 Eine Neuinterpretation der Kantischen Kategorien (Kausalität, Substanz) und Anschauungsformen 495 X. Der thetische Satz (2) Zum nichtpsychologischen Begriff des Urteils 504 Das sprachanalytische Idealismus-Argument (der Tatsachen-Satz) 510 Eine scheinbar triviale satzlogische Unterscheidung 522 Der transzendentale Objektbegriff (Gegentheil überhaupt) als Implikat alltagssprachlicher Sätze 528 Negativer und positiver Begriff des Entgegensetzens - Die verwandelnde Kraft der Reflexion 533 Eine Zweiteilung der Welt 539 Die Aporie der Synthese von Ich und Nicht-Ich durch den Begriff der Theilbarkeit 546 Zur Funktion negativer Grössen bei Selbstlokalisierung, Handlungszuschreibung und Wahrnehmung 550 Externe Körper als kausales Nicht-Ich 556 Die Wahrnehmung externer Körper als Selbstbestimmung des Ich 559 Der Vorrang der quantitativen vor der qualitativen Bestimmung oder die Priorität des transzendentalen gegenüber dem ontologischen Substanz-Begriff 563 Kants satzlogische Lücke 570 Analytisch / synthetisch - eine zweite Revision (Fichtes fünf Klassen der Erkenntnis) 580 Eine idealistische Ableitung der logischen Begriffsstruktur 593 Das thetische Prädikat 598 Literaturverzeichnis 609 Abkürzungsverzeichnis 642 Namenregister 643 Klappentext: Systemvergleichende Studien gehören zum festen Bestandteil des Philosophie-Programms von Klett-Cotta, man denke an Titel wie Heidegger und Adorno (Mörchen) oder Heidegger und Wittgenstein (Rentsch). Solche Studien dienen dazu, geistige Gettos und Schulverkrustungen aufzubrechen. Lütterfelds' Studie hat sich zweier Hauptparadigmen der Nachkriegsphilosophie angenommen, die in der Regel als nicht vereinbar gelten: Deutscher Idealismus und Sprachanalytische Philosophie. Da der Autor in einem umfangreichen Anmerkungsteil die gesamte Sekundärliteratur würdigt, wird seine Arbeit auch zu einem Handbuch der Gegenwartsphilosophie. Die Untersuchung stellt sich ein doppeltes Ziel: ein immanent-historisches, indem sie eine Lücke in der idealistischen Theorie unserer wahrheitsfähigen Erfahrungssätze schließen möchte, nämlich die Verfasstheit des empirischen Individuums und seiner Sprache und ein aktuell-kontroverses, sofern sie Fichtes frühe Bewusstseinsphilosophie analytisch zu rekonstruieren und mit Hilfe von Einsichten Wittgensteins in eine transzendentale Theorie empirischer Sprechakte zu transformieren sucht. Ein Buch, das für alle diejenigen zum Standardwerk avancieren wird, die an der klassischen deutschen Philosophie ebenso interessiert sind wie an einem der wichtigsten Denker unserer Zeit. Vorwort: Soll sich das Interesse an einer historischen Gestalt der Theorie von Erfahrung und Bewusstsein nicht gänzlich in deren immanenter Rekonstruktion verlieren, muss die Überzeugung vorherrschen, dass es nicht nur eine geschichtliche Kontinuität dieser Problematik gibt, sondern dass die fragliche Theorie auch eine bis in die Gegenwart reichende, unverzichtbare Erklärungskraft besitzt. Beides kann man für Fichtes frühe Theorie des empirischen Bewusstseins in hohem Maße unterstellen. Wenn freilich eine solche Unterstellung sinnvoll ist, muss sich in den modernen Konzepten von Bewusstsein und Erfahrung - so etwa auch in Wittgensteins Sprachspieltheorie - der idealistische Lösungs-Kern wiederfinden lassen oder zumindest muss es glücken, ihn als deren Ergänzung methodisch in neuer Weise zu formulieren. Dieser Versuch einer aktualisierenden Rekonstruktion von Fichtes Theorie des empirischen Bewusstseins ist vor allem deshalb von Interesse, weil er im Streit konträrer Überzeugungen steht. Im gegenwärtigen philosophischen Bewusstsein herrscht zudem die Auffassung vor, dass die erklärende Kraft von Fichtes Idealismus samt seinem Paradigma des Bewusstseins gänzlich zur Theorien-Geschichte gehört, was vor allem sprachanalytischen Untersuchungen zur Thematik von Erfahrung und Bewusstsein zu entnehmen sei. Will man die Einseitigkeit dieser Überzeugung herausstellen, so hat man zunächst eine metakritische Defizit-Arbeit zu leisten derart, dass die restriktive, ja eliminative Funktion der Sprachanalyse angesichts des Phänomenbestandes aufzuweisen ist. Aber darüber hinaus gilt es gerade auch, mit den um begriffliche Reflexion erweiterten Mitteln der Sprachanalyse alte, idealistische Einsichten Fichtes wiederzugewinnen und zu rechtfertigen. Dies braucht eben nicht auszuschließen, dass die sprachanalytische Methode ihren Anspruch eines Paradigmenwechsels zu Recht erhebt, so dass man ihr keineswegs einfach Phänomen-Blindheit anlasten muss, von gegenseitig neutralen Erklärungs-Mustern zu sprechen hat oder gar philosophische Ideologien und quasi-politische Theoriestrategien am Werk sieht. Angesichts der Fülle der in Fichtes Theorie implizierten Theoreme gibt es nicht nur vielfältige Bezüge zu modernen analytischen Untersuchungen. Vielmehr bedarf es auch eines Interpretationskonzeptes, soll sich die aktualisierende Rekonstruktion der Fichteschen Theorie nicht in einer Theorienvielfalt zersplittern. Ein begrifflicher Rahmen der Interpretation mag zwar die Eigenwerte der Phänomene erheblich beschneiden und primär dem Bedürfnis nach übergreifender Ordnung durch ein permanentes Geltendmachen zentraler Thesen entsprechen. Aber auch dann, wenn eine derartige systematische Rationalität der Interpretation nur fragmentarisch realisierbar ist, bleibt das Interesse an begrifflicher Einheitlichkeit zu sehr mit philosophischer Vernunft verknüpft, als dass man es einem überholten Paradigma anlasten könnte. Ähnlich steht es um den Versuch, eine intersubjektive Verbindlichkeit für die aktualisierende Rekonstruktion der Theorie Fichtes zu erreichen. Ein solcher Anspruch scheint nicht einmal halbwegs einlösbar zu sein jedenfalls dann nicht, wenn man die angestrebte intersubjektive Verbindlichkeit nicht einfach postulierend auf die Logik des eigenen Gedankens (bzw. das Gelten von Bedeutungen in der eigenen Sprache) zurückführt, sondern - infolge wechselseitiger Abhängigkeit - auch im Konsens der wissenschaftlichen Aussagen begründet sieht sowie in der begrifflichen Kraft des eigenen Konzeptes, Dissenzen zu integrieren oder zumindest verständlich zu machen. Denn angesichts der unübersehbaren Fülle vorliegender Einzeluntersuchungen idealistischer und analytischer Art zu Theorien des Bewusstseins und der Erfahrung scheint man vor dem Dilemma zu stehen, entweder zugunsten vielfältiger Literaturberichte auf die Ausarbeitung eines eigenständigen Interpretationskonzeptes Verzicht zu leisten. Oder sich um letzteres zu bemühen, aber dann dessen intersubjektive Verbindlichkeit eher durch die unterstellte Geltung des eigenen Gedankens rechtfertigen zu können als durch eine Aufarbeitung bisheriger Untersuchungsergebnisse und eines darin zum Ausdruck kommenden Konsenses sowie durch kritische Integration gegensätzlicher Thesen. Beides scheint gleichermaßen unbefriedigend zu sein. Die folgende Untersuchung hat sich trotz all dieser Bedenken ebenso von der Überzeugung leiten lassen, dass es eine geschichtliche Kontinuität der Problematik von Erfahrung und Bewusstsein gibt, in der Fichtes Theorie einen aktuellen Erklärungswert hat wie davon, dass der begriffliche Rahmen eines Interpretationskonzeptes zur systematischen Rationalität der philosophischen Vernunft gehört, und schließlich davon, dass die intersubjektive Verbindlichkeit eines solchen Konzeptes trotz der Logik des Gedankens nur im Rückgang auf die Fülle vorliegender philosophischer Erkenntnisse zu begründen und abzusichern ist. Diese Überzeugungen zusammen haben die gedankliche Struktur und Methode der folgenden Untersuchung zu verantworten. Es bleibt die Hoffnung, dass das Ergebnis nicht zur Revision dieser Überzeugungen zwingt. Einleitung: Das Programm der Untersuchung: sich die Welt entgegensetzt - als Insgesamt der Objekte seines Bewusstseins, worüber seine wahrheitsfähigen Sätze Propositionales behaupten. Insofern spricht sich in unseren empirischen Sätzen immer auch ein Ich aus, das insofern absolut heißen darf, als es jene Bedingungen aus sich selber gewinnt, die sein Bewusstsein empirischer Sätze über die realen, bewussten Gegenstände der Welt erst möglich macht. Biographisches: Wilhelm Lütterfelds ist Professor für Philosophie an der Universität Passau. Die vorliegende Arbeit stellt die für die Drucklegung umgearbeitete, teilweise gekürzte, teilweise erweiterte Wiener Habilitationsschrift des Verfassers dar., DE, [SC: 5.00], wie neu, privates Angebot, etwa 23,2 cm hoch, 5,1 cm breit, 16 cm tief, 650, [GW: 1020g], [PU: Stuttgart], Erstausgabe, Banküberweisung, PayPal, Selbstabholung und Barzahlung, Internationaler Versand

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[ED: Leinen], [PU: Klett-Cotta], Wilhelm Lütterfelds Fichte und Wittgenstein. Der thetische Satz Klett-Cotta Stuttgart 1989 Textauszüge Inhalt: Vorwort 13 Einleitung: Das Programm der Untersuchung 15 I. Möglichkeit und Grenzen einer sprachanalytischen Transformation der Bewusstseinsphilosophie Idealistische Sprachkritik 17 Das Zeichen ich und seine Sprachverführung 18 Die Defizienz des Expressionsmodells und die Hypothek einer vorsprachlichen Bewusstseinstheorie 23 Die Problematik der sprachanalytischen Transformation transzendentaler Akte 26 Konturen des transzendentalen Sprechaktes 29 Idealistisches Selbstbewusstsein und kommunikative Situation (Aufforderung) 35 Das nichtpersonale Selbst im Sprachspiel alltäglicher Identifikation 42 Die Asymmetrie der Hörer-Sprecher-Situation 45 II. Eine transzendentale Analyse meiner Sprache (Wittgenstein) Der zweifache Gebrauch von ich und die Probleme seiner Referenz (Shoemaker) 51 Nichtpersonale Identität im Schmerz-Paradigma 54 Die Defizienz des Erlebnisbegriffes (Nagel) 58 Der Selbstbezug der Ersten Person und seine transzendentale Identität 63 Die leibliche Identifikationsbasis meiner Sprachhandlung und deren sprachlogische Sonderstellung 69 Sprechakt und Thathandlung 72 Privatsprachen-Kritik als Destruktion der nichtpersonalen Sprecherinstanz? 74 Unmittelbares Bewusstseyn statt innerer und äußerer Selbstbeobachtung 81 Ich und sein Objektgebrauch 87 Der zweifache Selbstbezug und seine idealistische Erklärung (Konstitutionstheorie des Subjekts) 90 Hackers irrtümliche Theorie der Bekundungen oder eigener und fremder Subjektgebrauch. 103 Fichtes Theoriesprache: Erste-Person-Sätze und Behauptungen über das Ich 106 Derselbe Sprecher in interpersonal wechselnder Deixis 109 Die intersubjektive Wahrheit egologischer Aussagen 112 III. Wissenschaftskriterien der Wissenschaftslehre Ich-autonome Verifikation contra Konsensverfahren 125 Die Präferenz des infalliblen Systemmonismus 129 Gewissheitsbasis trotz defizienter Letztbegründung 132 Das Sprachspiel (oder die mentale Praxis der Thathandlung) als prä-argumentatives Begründungsfundament 135 Die Fraglichkeit interpersonal-identischer Bedeutungen und das Fehlen einer neutralen Beweisbasis 139 Zirkuläre Geltungskriterien der philosophischen Überzeugung 143 Idealistische Strategien gegenüber Alternativ-Theorien (Erziehung und reflexive Integration) 145 Zur Psychologie des Diskurses zwischen Realisten und Idealisten 153 Ein Resümee: pluralistisches und monadisches Konzept der Wissenschaftslehre 155 Fichtes aporetische Diskurslösung des moralischen Urteilskonflikts 156 Konsens im Dissens: der Diskurstyp idealistischer Argumentation 168 Exkurs: Die moderne Kontroverse um Letztbegründung und transzendentale Argumentation - eine Wiederaufnahme zentraler Thesen Fichtes 172 IV. Du-Apriori und Du-Konstitution Der Widerspruch 195 Scheinlösungen (Aufforderung, Anerkennung, überpersonale Vernunft, Ich-Spaltung) 198 Die Aporie des Anderen in der Interpersonalitätsliteratur - eine kritische Durchsicht einiger Lösungsvorschläge (Literaturbericht I) 203 Sinn und Unsinn einer Konstitution des Anderen (Was heißt Übertragung meiner Ichheit?) 224 Einige ergänzende Literatur-Bemerkungen zum transzendentalen Begriff der Kommunikation (Literaturbericht II) 245 V. Zur postcartesianischen Begrifflichkeit Die Korrektur des Leib-Seele-Dualismus durch ein nichtempirisches Bewusstsein 260 Ontologische Reduktionismen der cartesianischen Subjekttheorie 266 Handlung und Sein, Anschauung und Begriff 269 Vorbewusstes Dasein des Subjekts als Basis des Selbstbewusstseins? 278 Das Objekt - ein apriorisches Nicht-Ich (Primäre und sekundäre Entgegensetzung) 285 Der Ursprung der Negation im Ich 289 Entgegensetzung und ihre sprachlogische Transformation 291 VI. Jenseits von Realismus und Idealismus? Das Erklärungsdefizit der realistisch-kausalen Theorie der Wahrnehmung 295 Aporien materialistischer und mentaler Abbildtheorien 299 Der Reflexions-Widerspruch der Mechanismus-These 309 Das bedingte Recht kausaler Vorstellungstheorie 313 Empirischer und transzendentaler Begriff des Auges 318 Das Problem der Theorien-Komplementarität 321 Fichtes Schwanken zwischen der Priorität des kritischen Idealismus und dem Prioritätenzirkel von Realismus und Idealismus 323 Der idealistische Primat des Subjekts als regulative Idee der Theorien-Praxis 329 Widersprüchliche Interpretationen (Literaturbericht III) 335 Kants Idealismus - eine Vorwegnahme der Konzeption Fichtes? 356 Exkurs: Strukturen meiner Wahrnehmungssprache (alternativlose Gegenwart, transzendentaler Besitzer, Solipsismus, Sinnesdaten und praktische Konsequenzen des visuellen Idealismus) 360 VII. Der thetische Satz (1) Thathandlung - vorbewusstes Erklärungsprinzip und spezieller Bewusstseinsakt 387 Reflexionsinstanzen als Widerspruchslösung? 393 Programmatische Thesen zur idealistischen Logik meiner Erfahrungssprache 404 Eine Begründungsrelation: empirische Sätze - egologische Sätze - thetische Sätze 409 Die transzendentale Identitätspräsupposition von Referenz und Sinn 413 Das Beispiel: A = A 415 Eine Korrektur der These: verschiedener Sinn - identische Referenz 422 Die subjekttheoretische Begründung der unterstellten Identität 426 Das Reflexionskriterium der Subjekt-Prädikat-Differenz und eine erste Neufassung von analytisch-synthetisch 432 Ursprüngliche Objektidentifizierung 437 VIII. Apriorisierung des Aposteriori? Die Überführung des empirisch Zufälligen in begrifflich Notwendiges 443 Eine mehrfache Modifikation des Kantischen Dualismus und ihre Schwierigkeit 445 Grenzen der Apriorisierung der Erfahrungsbegriffe 447 Das Programm: eine bewusstseinstheoretische Ableitung der gesammten Erfahrung 450 Die Identitätsthese und ihre Selbstkorrektur durch zufällige Erfahrung (Zusammenfassung) 456 Ein konträres Programm: die Deduktion der Objekttypen aus dem faktischen Ich 460 IX. Zum Begriff transzendentaler Bedingungen Reale Möglichkeitsbedingungen in Sittenlehre und analytischer Transzendentalphilosophie 467 Idealistische Möglichkeitsbedingungen - zwei Varianten 473 Genetische Faktoren des Bewusstseinsmechanismus 474 Typ und Notwendigkeit einer rekonstruierenden Erklärung 478 Kognitives und transzendentales Unbewusstes 481 Der zirkuläre Geltungsbeweis der Bewusstseinsrekonstruktion 484 Unmittelbares Selbstbewusstsein als Paradigma der Möglichkeitsbedingung 491 Eine Neuinterpretation der Kantischen Kategorien (Kausalität, Substanz) und Anschauungsformen 495 X. Der thetische Satz (2) Zum nichtpsychologischen Begriff des Urteils 504 Das sprachanalytische Idealismus-Argument (der Tatsachen-Satz) 510 Eine scheinbar triviale satzlogische Unterscheidung 522 Der transzendentale Objektbegriff (Gegentheil überhaupt) als Implikat alltagssprachlicher Sätze 528 Negativer und positiver Begriff des Entgegensetzens - Die verwandelnde Kraft der Reflexion 533 Eine Zweiteilung der Welt 539 Die Aporie der Synthese von Ich und Nicht-Ich durch den Begriff der Theilbarkeit 546 Zur Funktion negativer Grössen bei Selbstlokalisierung, Handlungszuschreibung und Wahrnehmung 550 Externe Körper als kausales Nicht-Ich 556 Die Wahrnehmung externer Körper als Selbstbestimmung des Ich 559 Der Vorrang der quantitativen vor der qualitativen Bestimmung oder die Priorität des transzendentalen gegenüber dem ontologischen Substanz-Begriff 563 Kants satzlogische Lücke 570 Analytisch / synthetisch - eine zweite Revision (Fichtes fünf Klassen der Erkenntnis) 580 Eine idealistische Ableitung der logischen Begriffsstruktur 593 Das thetische Prädikat 598 Literaturverzeichnis 609 Abkürzungsverzeichnis 642 Namenregister 643 Klappentext: Systemvergleichende Studien gehören zum festen Bestandteil des Philosophie-Programms von Klett-Cotta, man denke an Titel wie Heidegger und Adorno (Mörchen) oder Heidegger und Wittgenstein (Rentsch). Solche Studien dienen dazu, geistige Gettos und Schulverkrustungen aufzubrechen. Lütterfelds' Studie hat sich zweier Hauptparadigmen der Nachkriegsphilosophie angenommen, die in der Regel als nicht vereinbar gelten: Deutscher Idealismus und Sprachanalytische Philosophie. Da der Autor in einem umfangreichen Anmerkungsteil die gesamte Sekundärliteratur würdigt, wird seine Arbeit auch zu einem Handbuch der Gegenwartsphilosophie. Die Untersuchung stellt sich ein doppeltes Ziel: ein immanent-historisches, indem sie eine Lücke in der idealistischen Theorie unserer wahrheitsfähigen Erfahrungssätze schließen möchte, nämlich die Verfasstheit des empirischen Individuums und seiner Sprache und ein aktuell-kontroverses, sofern sie Fichtes frühe Bewusstseinsphilosophie analytisch zu rekonstruieren und mit Hilfe von Einsichten Wittgensteins in eine transzendentale Theorie empirischer Sprechakte zu transformieren sucht. Ein Buch, das für alle diejenigen zum Standardwerk avancieren wird, die an der klassischen deutschen Philosophie ebenso interessiert sind wie an einem der wichtigsten Denker unserer Zeit. Vorwort: Soll sich das Interesse an einer historischen Gestalt der Theorie von Erfahrung und Bewusstsein nicht gänzlich in deren immanenter Rekonstruktion verlieren, muss die Überzeugung vorherrschen, dass es nicht nur eine geschichtliche Kontinuität dieser Problematik gibt, sondern dass die fragliche Theorie auch eine bis in die Gegenwart reichende, unverzichtbare Erklärungskraft besitzt. Beides kann man für Fichtes frühe Theorie des empirischen Bewusstseins in hohem Maße unterstellen. Wenn freilich eine solche Unterstellung sinnvoll ist, muss sich in den modernen Konzepten von Bewusstsein und Erfahrung - so etwa auch in Wittgensteins Sprachspieltheorie - der idealistische Lösungs-Kern wiederfinden lassen oder zumindest muss es glücken, ihn als deren Ergänzung methodisch in neuer Weise zu formulieren. Dieser Versuch einer aktualisierenden Rekonstruktion von Fichtes Theorie des empirischen Bewusstseins ist vor allem deshalb von Interesse, weil er im Streit konträrer Überzeugungen steht. Im gegenwärtigen philosophischen Bewusstsein herrscht zudem die Auffassung vor, dass die erklärende Kraft von Fichtes Idealismus samt seinem Paradigma des Bewusstseins gänzlich zur Theorien-Geschichte gehört, was vor allem sprachanalytischen Untersuchungen zur Thematik von Erfahrung und Bewusstsein zu entnehmen sei. Will man die Einseitigkeit dieser Überzeugung herausstellen, so hat man zunächst eine metakritische Defizit-Arbeit zu leisten derart, dass die restriktive, ja eliminative Funktion der Sprachanalyse angesichts des Phänomenbestandes aufzuweisen ist. Aber darüber hinaus gilt es gerade auch, mit den um begriffliche Reflexion erweiterten Mitteln der Sprachanalyse alte, idealistische Einsichten Fichtes wiederzugewinnen und zu rechtfertigen. Dies braucht eben nicht auszuschließen, dass die sprachanalytische Methode ihren Anspruch eines Paradigmenwechsels zu Recht erhebt, so dass man ihr keineswegs einfach Phänomen-Blindheit anlasten muss, von gegenseitig neutralen Erklärungs-Mustern zu sprechen hat oder gar philosophische Ideologien und quasi-politische Theoriestrategien am Werk sieht. Angesichts der Fülle der in Fichtes Theorie implizierten Theoreme gibt es nicht nur vielfältige Bezüge zu modernen analytischen Untersuchungen. Vielmehr bedarf es auch eines Interpretationskonzeptes, soll sich die aktualisierende Rekonstruktion der Fichteschen Theorie nicht in einer Theorienvielfalt zersplittern. Ein begrifflicher Rahmen der Interpretation mag zwar die Eigenwerte der Phänomene erheblich beschneiden und primär dem Bedürfnis nach übergreifender Ordnung durch ein permanentes Geltendmachen zentraler Thesen entsprechen. Aber auch dann, wenn eine derartige systematische Rationalität der Interpretation nur fragmentarisch realisierbar ist, bleibt das Interesse an begrifflicher Einheitlichkeit zu sehr mit philosophischer Vernunft verknüpft, als dass man es einem überholten Paradigma anlasten könnte. Ähnlich steht es um den Versuch, eine intersubjektive Verbindlichkeit für die aktualisierende Rekonstruktion der Theorie Fichtes zu erreichen. Ein solcher Anspruch scheint nicht einmal halbwegs einlösbar zu sein jedenfalls dann nicht, wenn man die angestrebte intersubjektive Verbindlichkeit nicht einfach postulierend auf die Logik des eigenen Gedankens (bzw. das Gelten von Bedeutungen in der eigenen Sprache) zurückführt, sondern - infolge wechselseitiger Abhängigkeit - auch im Konsens der wissenschaftlichen Aussagen begründet sieht sowie in der begrifflichen Kraft des eigenen Konzeptes, Dissenzen zu integrieren oder zumindest verständlich zu machen. Denn angesichts der unübersehbaren Fülle vorliegender Einzeluntersuchungen idealistischer und analytischer Art zu Theorien des Bewusstseins und der Erfahrung scheint man vor dem Dilemma zu stehen, entweder zugunsten vielfältiger Literaturberichte auf die Ausarbeitung eines eigenständigen Interpretationskonzeptes Verzicht zu leisten. Oder sich um letzteres zu bemühen, aber dann dessen intersubjektive Verbindlichkeit eher durch die unterstellte Geltung des eigenen Gedankens rechtfertigen zu können als durch eine Aufarbeitung bisheriger Untersuchungsergebnisse und eines darin zum Ausdruck kommenden Konsenses sowie durch kritische Integration gegensätzlicher Thesen. Beides scheint gleichermaßen unbefriedigend zu sein. Die folgende Untersuchung hat sich trotz all dieser Bedenken ebenso von der Überzeugung leiten lassen, dass es eine geschichtliche Kontinuität der Problematik von Erfahrung und Bewusstsein gibt, in der Fichtes Theorie einen aktuellen Erklärungswert hat wie davon, dass der begriffliche Rahmen eines Interpretationskonzeptes zur systematischen Rationalität der philosophischen Vernunft gehört, und schließlich davon, dass die intersubjektive Verbindlichkeit eines solchen Konzeptes trotz der Logik des Gedankens nur im Rückgang auf die Fülle vorliegender philosophischer Erkenntnisse zu begründen und abzusichern ist. Diese Überzeugungen zusammen haben die gedankliche Struktur und Methode der folgenden Untersuchung zu verantworten. Es bleibt die Hoffnung, dass das Ergebnis nicht zur Revision dieser Überzeugungen zwingt. Einleitung: Das Programm der Untersuchung: sich die Welt entgegensetzt - als Insgesamt der Objekte seines Bewusstseins, worüber seine wahrheitsfähigen Sätze Propositionales behaupten. Insofern spricht sich in unseren empirischen Sätzen immer auch ein Ich aus, das insofern absolut heißen darf, als es jene Bedingungen aus sich selber gewinnt, die sein Bewusstsein empirischer Sätze über die realen, bewussten Gegenstände der Welt erst möglich macht. Biographisches: Wilhelm Lütterfelds ist Professor für Philosophie an der Universität Passau. Die vorliegende Arbeit stellt die für die Drucklegung umgearbeitete, teilweise gekürzte, teilweise erweiterte Wiener Habilitationsschrift des Verfassers dar., [SC: 5.00], wie neu, privates Angebot, etwa 23,2 cm hoch, 5,1 cm breit, 16 cm tief, [GW: 1020g], [PU: Stuttgart], Erstausgabe

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