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Edward Bond : Dialog und Sprachgestus. - Löschnigg, Maria
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Löschnigg, Maria:
Edward Bond : Dialog und Sprachgestus. - gebrauchtes Buch

1999, ISBN: 9783825309039

[PU: Heidelberg : Winter], 289 S. 25 cm Kart. Sehr gut erhalten. Fast neuwertig. ** Edward Bond (* 18. Juli 1934 in London) ist ein englischer Dramatiker. Bond wurde als Arbeiterkind im Londoner Vorort Holloway geboren. Bei Kriegsausbruch wurde die Familie 1939 nach Cornwall evakuiert. Nach dem Luftkrieg kehrten sie wieder nach London zurück. Edward Bond verließ bereits als Sechszehnjähriger die Schule und schlug sich mit Gelegenheitsjobs durchs Leben. 1956 schrieb er seine ersten Gedichte und Stückentwürfe und 1960 trat er einer Dramatikergruppe bei, zu der auch die Dramatiker John Osborne, Arnold Wesker und John Arden gehörten. Nach seinem mehr oder weniger erfolglosen Erstling The Popes Wedding erregte Bonds zweites Stück Saved ("Gerettet") großes Aufsehen. Aufgrund expliziter Gewaltdarstellung wurde das Drama kurz nach seiner Premiere am 3. November 1965 im Royal Court Theatre von der Theaterzensur verboten. Den Anstoß der Zensoren hatte eine Szene erregt, in der ein Baby von einer Bande Jugendlicher gesteinigt wird - ein Symbol für die Verrohung der Gesellschaft, wie Bond selbst sagt. Die Absetzung hatte auf die Rezeption von Bonds Arbeit freilich kaum negativen Einfluss. Im Gegenteil: Die anschließende öffentliche Diskussion wurde so erhitzt geführt, dass auch ausländische Bühnen auf Gerettet aufmerksam wurden. Gleichzeitig bedeutete der darauffolgende mehrere Jahre währende Streit über künstlerische Freiheit auf englischen Bühnen den Anfang vom Ende der britischen Theaterzensur. 1967 wurde Bond von Michelangelo Antonioni gebeten, am Drehbuch für seinen Film Blow up mitzuwirken. Der Film wurde zum Kultfilm der Swinging Sixties in London. Ende der 1960er Jahre konnte er sich auch endgültig als Dramatiker durchsetzen. Seine Stücke Trauer zu früh und Schmaler Weg in den tiefen Norden hatten zwar weiterhin Probleme mit der Zensur, doch dies bedeutete auch Werbung für den jungen Autor. In Deutschland fanden seine ersten deutschsprachigen Premieren statt. Peter Stein inszenierte Bond an den Münchner Kammerspielen und in Zürich. Große Erfolge wurden Anfang der 1970er Jahre seine Lear-Bearbeitung und das Stück Die See. Weitere bekannte Stücke sind Der Irre, Sommer und Kriegsspiele (in drei Teilen). Als Librettist schrieb Edward Bond zusammen mit dem Komponisten Hans Werner Henze die Stücke We Come to the River (UA 1976), Orpheus (UA 1979), Die englische Katze (UA 1983). ISBN: 3825309037, DE, [SC: 2.20], gebraucht wie neu, gewerbliches Angebot, [GW: 504g], PayPal, Banküberweisung, Interntationaler Versand

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Edward Bond : Dialog und Sprachgestus. - Löschnigg, Maria
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Löschnigg, Maria:
Edward Bond : Dialog und Sprachgestus. - Taschenbuch

1999, ISBN: 3825309037

ID: 15306167851

[EAN: 9783825309039], Gebraucht, wie neu, [SC: 3.0], [PU: Heidelberg : Winter,], 289 S. ; 25 cm Sehr gut erhalten. Fast neuwertig. ** Edward Bond (* 18. Juli 1934 in London) ist ein englischer Dramatiker. Bond wurde als Arbeiterkind im Londoner Vorort Holloway geboren. Bei Kriegsausbruch wurde die Familie 1939 nach Cornwall evakuiert. Nach dem Luftkrieg kehrten sie wieder nach London zurück. Edward Bond verließ bereits als Sechszehnjähriger die Schule und schlug sich mit Gelegenheitsjobs durchs Leben. 1956 schrieb er seine ersten Gedichte und Stückentwürfe und 1960 trat er einer Dramatikergruppe bei, zu der auch die Dramatiker John Osborne, Arnold Wesker und John Arden gehörten. Nach seinem mehr oder weniger erfolglosen Erstling „The Popes Wedding" erregte Bonds zweites Stück „Saved" ("Gerettet") großes Aufsehen. Aufgrund expliziter Gewaltdarstellung wurde das Drama kurz nach seiner Premiere am 3. November 1965 im Royal Court Theatre von der Theaterzensur verboten. Den Anstoß der Zensoren hatte eine Szene erregt, in der ein Baby von einer Bande Jugendlicher gesteinigt wird - ein Symbol für die Verrohung der Gesellschaft, wie Bond selbst sagt. Die Absetzung hatte auf die Rezeption von Bonds Arbeit freilich kaum negativen Einfluss. Im Gegenteil: Die anschließende öffentliche Diskussion wurde so erhitzt geführt, dass auch ausländische Bühnen auf „Gerettet" aufmerksam wurden. Gleichzeitig bedeutete der darauffolgende mehrere Jahre währende Streit über künstlerische Freiheit auf englischen Bühnen den Anfang vom Ende der britischen Theaterzensur. 1967 wurde Bond von Michelangelo Antonioni gebeten, am Drehbuch für seinen Film Blow up mitzuwirken. Der Film wurde zum Kultfilm der Swinging Sixties in London. Ende der 1960er Jahre konnte er sich auch endgültig als Dramatiker durchsetzen. Seine Stücke Trauer zu früh und Schmaler Weg in den tiefen Norden hatten zwar weiterhin Probleme mit der Zensur, doch dies bedeutete auch Werbung für den jungen Autor. In Deutschland fanden seine ersten deutschsprachigen Premieren statt. Peter Stein inszenierte Bond an den Münchner Kammerspielen und in Zürich. Große Erfolge wurden Anfang der 1970er Jahre seine Lear-Bearbeitung und das Stück Die See. Weitere bekannte Stücke sind Der Irre, Sommer und Kriegsspiele (in drei Teilen). Als Librettist schrieb Edward Bond zusammen mit dem Komponisten Hans Werner Henze die Stücke We Come to the River (UA 1976), Orpheus (UA 1979), Die englische Katze (UA 1983). ISBN: 3825309037 Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 504

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Edward Bond : Dialog und Sprachgestus. - gebrauchtes Buch

1999, ISBN: 3825309037

ID: 79898

Kart. 289 S. ; 25 cm Kartoniert Sehr gut erhalten. Fast neuwertig. ** Edward Bond (* 18. Juli 1934 in London) ist ein englischer Dramatiker. Bond wurde als Arbeiterkind im Londoner Vorort Holloway geboren. Bei Kriegsausbruch wurde die Familie 1939 nach Cornwall evakuiert. Nach dem Luftkrieg kehrten sie wieder nach London zurück. Edward Bond verließ bereits als Sechszehnjähriger die Schule und schlug sich mit Gelegenheitsjobs durchs Leben. 1956 schrieb er seine ersten Gedichte und Stückentwürfe und 1960 trat er einer Dramatikergruppe bei, zu der auch die Dramatiker John Osborne, Arnold Wesker und John Arden gehörten. Nach seinem mehr oder weniger erfolglosen Erstling „The Popes Wedding“ erregte Bonds zweites Stück „Saved“ ("Gerettet") großes Aufsehen. Aufgrund expliziter Gewaltdarstellung wurde das Drama kurz nach seiner Premiere am 3. November 1965 im Royal Court Theatre von der Theaterzensur verboten. Den Anstoß der Zensoren hatte eine Szene erregt, in der ein Baby von einer Bande Jugendlicher gesteinigt wird - ein Symbol für die Verrohung der Gesellschaft, wie Bond selbst sagt. Die Absetzung hatte auf die Rezeption von Bonds Arbeit freilich kaum negativen Einfluss. Im Gegenteil: Die anschließende öffentliche Diskussion wurde so erhitzt geführt, dass auch ausländische Bühnen auf „Gerettet“ aufmerksam wurden. Gleichzeitig bedeutete der darauffolgende mehrere Jahre währende Streit über künstlerische Freiheit auf englischen Bühnen den Anfang vom Ende der britischen Theaterzensur. 1967 wurde Bond von Michelangelo Antonioni gebeten, am Drehbuch für seinen Film Blow up mitzuwirken. Der Film wurde zum Kultfilm der Swinging Sixties in London. Ende der 1960er Jahre konnte er sich auch endgültig als Dramatiker durchsetzen. Seine Stücke Trauer zu früh und Schmaler Weg in den tiefen Norden hatten zwar weiterhin Probleme mit der Zensur, doch dies bedeutete auch Werbung für den jungen Autor. In Deutschland fanden seine ersten deutschsprachigen Premieren statt. Peter Stein inszenierte Bond an den Münchner Kammerspielen und in Zürich. Große Erfolge wurden Anfang der 1970er Jahre seine Lear-Bearbeitung und das Stück Die See. Weitere bekannte Stücke sind Der Irre, Sommer und Kriegsspiele (in drei Teilen). Als Librettist schrieb Edward Bond zusammen mit dem Komponisten Hans Werner Henze die Stücke We Come to the River (UA 1976), Orpheus (UA 1979), Die englische Katze (UA 1983). ISBN: 3825309037 gebraucht; wie neu, [PU:Heidelberg : Winter,]

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1999, ISBN: 3825309037

ID: 79898

Kart. 289 S. ; 25 cm Kartoniert Sehr gut erhalten. Fast neuwertig. ** Edward Bond (* 18. Juli 1934 in London) ist ein englischer Dramatiker. Bond wurde als Arbeiterkind im Londoner Vorort Holloway geboren. Bei Kriegsausbruch wurde die Familie 1939 nach Cornwall evakuiert. Nach dem Luftkrieg kehrten sie wieder nach London zurück. Edward Bond verließ bereits als Sechszehnjähriger die Schule und schlug sich mit Gelegenheitsjobs durchs Leben. 1956 schrieb er seine ersten Gedichte und Stückentwürfe und 1960 trat er einer Dramatikergruppe bei, zu der auch die Dramatiker John Osborne, Arnold Wesker und John Arden gehörten. Nach seinem mehr oder weniger erfolglosen Erstling ?The Popes Wedding? erregte Bonds zweites Stück ?Saved? ("Gerettet") großes Aufsehen. Aufgrund expliziter Gewaltdarstellung wurde das Drama kurz nach seiner Premiere am 3. November 1965 im Royal Court Theatre von der Theaterzensur verboten. Den Anstoß der Zensoren hatte eine Szene erregt, in der ein Baby von einer Bande Jugendlicher gesteinigt wird - ein Symbol für die Verrohung der Gesellschaft, wie Bond selbst sagt. Die Absetzung hatte auf die Rezeption von Bonds Arbeit freilich kaum negativen Einfluss. Im Gegenteil: Die anschließende öffentliche Diskussion wurde so erhitzt geführt, dass auch ausländische Bühnen auf ?Gerettet? aufmerksam wurden. Gleichzeitig bedeutete der darauffolgende mehrere Jahre währende Streit über künstlerische Freiheit auf englischen Bühnen den Anfang vom Ende der britischen Theaterzensur. 1967 wurde Bond von Michelangelo Antonioni gebeten, am Drehbuch für seinen Film Blow up mitzuwirken. Der Film wurde zum Kultfilm der Swinging Sixties in London. Ende der 1960er Jahre konnte er sich auch endgültig als Dramatiker durchsetzen. Seine Stücke Trauer zu früh und Schmaler Weg in den tiefen Norden hatten zwar weiterhin Probleme mit der Zensur, doch dies bedeutete auch Werbung für den jungen Autor. In Deutschland fanden seine ersten deutschsprachigen Premieren statt. Peter Stein inszenierte Bond an den Münchner Kammerspielen und in Zürich. Große Erfolge wurden Anfang der 1970er Jahre seine Lear-Bearbeitung und das Stück Die See. Weitere bekannte Stücke sind Der Irre, Sommer und Kriegsspiele (in drei Teilen). Als Librettist schrieb Edward Bond zusammen mit dem Komponisten Hans Werner Henze die Stücke We Come to the River (UA 1976), Orpheus (UA 1979), Die englische Katze (UA 1983). ISBN: 3825309037 gebraucht; wie neu, [PU:Heidelberg : Winter,]

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Detailangaben zum Buch - Edward Bond: Dialog und Sprachgestus


EAN (ISBN-13): 9783825309039
ISBN (ISBN-10): 3825309037
Taschenbuch
Erscheinungsjahr: 1999
Herausgeber: Universitätsverlag Winter
289 Seiten
Gewicht: 0,507 kg

Buch in der Datenbank seit 16.03.2008 21:18:09
Buch zuletzt gefunden am 12.07.2017 13:43:55
ISBN/EAN: 3825309037

ISBN - alternative Schreibweisen:
3-8253-0903-7, 978-3-8253-0903-9


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