
Morgner, Ulrike:"Das Wort aber ist Fleisch geworden" : Allegorie und Allegoriekritik im 18. Jahrhundert am Beispiel von K. Ph. Moritz' "Andreas Hartknopf: eine Allegorie". Epistemata / Reihe Literaturwissenschaft ; Bd. 388
- Taschenbuch 2002, ISBN: 3826022238
[EAN: 9783826022234], Gebraucht, wie neu, [PU: Würzburg : Königshausen und Neumann], MORITZ, KARL PHILIPP: ANDREAS HARTKNOPF ; ALLEGORIE, DEUTSCHE SPRACH- UND LITERATURWISSENSCHAFT, 219 S… Mehr…
[EAN: 9783826022234], Gebraucht, wie neu, [PU: Würzburg : Königshausen und Neumann], MORITZ, KARL PHILIPP: ANDREAS HARTKNOPF ; ALLEGORIE, DEUTSCHE SPRACH- UND LITERATURWISSENSCHAFT, 219 S. ; 23 cm Neuwertiges, sauberes Exemplar. "Das Wort aber ist Fleisch geworden" so predigt Andreas Hartknopf, der Protagonist von K. Ph. Moritz' gleichnamigem Roman. Er spricht dabei u. a. von sich selbst als Personifikation seiner ,Lehre'. Das befremdet im Blick auf die Entstehungszeit des Werkes wie auf den Autor; auch der Untertitel des ersten Teils, "Eine Allegorie", erscheint anachronistisch: Die Allegorie wurde im ausgehenden 18. Jahrhundert als Antipode des Symbols bestimmt und abgelehnt Moritz reiht sich hier als Mitbegründer der Autonomieästhetik ein. Morgner zeigt, daß die "Allegorie" einen Beitrag zur Auseinandersetzung um Allegorie und Symbol leistet: In der Inkohärenz ihrer Sinnbilder, in der Pervertierung ihrer Praetexte (v. a. Christentum und Freimaurertum) sowie in den Polysemien ihrer sinnbildlichen Elemente und Strukturen konstituiert sich ,Sinn' nicht mehr praetextuell, sondern aus textimmanenten Bezügen dieser hermeneutische Paradigmenwechsel impliziert auch anthropologische und theologische Dimensionen. Anstelle des vierfachen Schriftsinns tritt in der "Allegorie" ein vielfacher, nicht eindeutig faßbarer. Indem und wie sie sich dabei der Sinnbildlichkeit bedient, demonstriert aber zugleich ein Ineinandergreifen von Allegorischem und Symbolischen, daß beider Differenzierung relativiert und damit die Ablehnung der Allegorie durch den Autor der "Allegorie" selbst. Die Autorin Ulrike Morgner (geb. 1970) studierte an der Universität Bielefeld und der Kirchlichen Hochschule Bethel (Deutsch, Ev. Theologie, Philosophie, Pädagogik). Mit Unterstützung des Ev. Studienwerkes Villigst e. V. promovierte sie bei Prof. Dr. Wolfgang Braungart an der Universität Bielefeld im Fach Germanistik. Seit Sommer 2001 arbeitet sie in Hildesheim als Freie Literaturwissenschaftlerin und Studienreferendarin (Lehramt Gymnasium). ISBN 9783826022234 Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 550, Books<
| | AbeBooks.deFundus-Online GbR Borkert Schwarz Zerfaß, Berlin, Germany [8335842] [Rating: 5 (von 5)] NOT NEW BOOK. Versandkosten: EUR 3.99 Details... |
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BEISPIEL
Morgner, Ulrike:"Das Wort aber ist Fleisch geworden" : Allegorie und Allegoriekritik im 18. Jahrhundert am Beispiel von K. Ph. Moritz' "Andreas Hartknopf: eine Allegorie". Epistemata / Reihe Literaturwissenschaft ; Bd. 388
- Taschenbuch 2002, ISBN: 3826022238
[EAN: 9783826022234], Gebraucht, wie neu, [SC: 3.99], [PU: Würzburg : Königshausen und Neumann], MORITZ, KARL PHILIPP: ANDREAS HARTKNOPF ; ALLEGORIE, DEUTSCHE SPRACH- UND LITERATURWISSENS… Mehr…
[EAN: 9783826022234], Gebraucht, wie neu, [SC: 3.99], [PU: Würzburg : Königshausen und Neumann], MORITZ, KARL PHILIPP: ANDREAS HARTKNOPF ; ALLEGORIE, DEUTSCHE SPRACH- UND LITERATURWISSENSCHAFT, 219 S. ; 23 cm Neuwertiges, sauberes Exemplar. Das Wort aber ist Fleisch geworden so predigt Andreas Hartknopf, der Protagonist von K. Ph. Moritz gleichnamigem Roman. Er spricht dabei u. a. von sich selbst als Personifikation seiner ,Lehre. Das befremdet im Blick auf die Entstehungszeit des Werkes wie auf den Autor; auch der Untertitel des ersten Teils, Eine Allegorie, erscheint anachronistisch: Die Allegorie wurde im ausgehenden 18. Jahrhundert als Antipode des Symbols bestimmt und abgelehnt Moritz reiht sich hier als Mitbegründer der Autonomieästhetik ein. Morgner zeigt, daß die Allegorie einen Beitrag zur Auseinandersetzung um Allegorie und Symbol leistet: In der Inkohärenz ihrer Sinnbilder, in der Pervertierung ihrer Praetexte (v. a. Christentum und Freimaurertum) sowie in den Polysemien ihrer sinnbildlichen Elemente und Strukturen konstituiert sich ,Sinn nicht mehr praetextuell, sondern aus textimmanenten Bezügen dieser hermeneutische Paradigmenwechsel impliziert auch anthropologische und theologische Dimensionen. Anstelle des vierfachen Schriftsinns tritt in der Allegorie ein vielfacher, nicht eindeutig faßbarer. Indem und wie sie sich dabei der Sinnbildlichkeit bedient, demonstriert aber zugleich ein Ineinandergreifen von Allegorischem und Symbolischen, daß beider Differenzierung relativiert und damit die Ablehnung der Allegorie durch den Autor der Allegorie selbst. Die Autorin Ulrike Morgner (geb. 1970) studierte an der Universität Bielefeld und der Kirchlichen Hochschule Bethel (Deutsch, Ev. Theologie, Philosophie, Pädagogik). Mit Unterstützung des Ev. Studienwerkes Villigst e. V. promovierte sie bei Prof. Dr. Wolfgang Braungart an der Universität Bielefeld im Fach Germanistik. Seit Sommer 2001 arbeitet sie in Hildesheim als Freie Literaturwissenschaftlerin und Studienreferendarin (Lehramt Gymnasium). ISBN 9783826022234 Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 550, Books<
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BEISPIEL
Morgner, Ulrike:"Das Wort aber ist Fleisch geworden" : Allegorie und Allegoriekritik im 18. Jahrhundert am Beispiel von K. Ph. Moritz' "Andreas Hartknopf: eine Allegorie". Epistemata / Reihe Literaturwissenschaft ; Bd. 388
- gebrauchtes Buch 2002, ISBN: 9783826022234
gewerbliches Angebot, [SC: 3.99], gebraucht; wie neu, [PU: Würzburg : Königshausen und Neumann], [GW: 550g], DE, 219 S. ; 23 cm kart."
"Neuwertiges, sauberes Exemplar. Das Wort aber ist F… Mehr…
gewerbliches Angebot, [SC: 3.99], gebraucht; wie neu, [PU: Würzburg : Königshausen und Neumann], [GW: 550g], DE, 219 S. ; 23 cm kart."
"Neuwertiges, sauberes Exemplar. Das Wort aber ist Fleisch geworden so predigt Andreas Hartknopf, der Protagonist von K. Ph. Moritz gleichnamigem Roman. Er spricht dabei u. a. von sich selbst als Personifikation seiner ,Lehre. Das befremdet im Blick auf die Entstehungszeit des Werkes wie auf den Autor; auch der Untertitel des ersten Teils, Eine Allegorie, erscheint anachronistisch: Die Allegorie wurde im ausgehenden 18. Jahrhundert als Antipode des Symbols bestimmt und abgelehnt Moritz reiht sich hier als Mitbegründer der Autonomieästhetik ein. Morgner zeigt, daß die Allegorie einen Beitrag zur Auseinandersetzung um Allegorie und Symbol leistet: In der Inkohärenz ihrer Sinnbilder, in der Pervertierung ihrer Praetexte (v. a. Christentum und Freimaurertum) sowie in den Polysemien ihrer sinnbildlichen Elemente und Strukturen konstituiert sich ,Sinn nicht mehr praetextuell, sondern aus textimmanenten Bezügen dieser hermeneutische Paradigmenwechsel impliziert auch anthropologische und theologische Dimensionen. Anstelle des vierfachen Schriftsinns tritt in der Allegorie ein vielfacher, nicht eindeutig faßbarer. Indem und wie sie sich dabei der Sinnbildlichkeit bedient, demonstriert aber zugleich ein Ineinandergreifen von Allegorischem und Symbolischen, daß beider Differenzierung relativiert und damit die Ablehnung der Allegorie durch den Autor der Allegorie selbst. Die Autorin Ulrike Morgner (geb. 1970) studierte an der Universität Bielefeld und der Kirchlichen Hochschule Bethel (Deutsch, Ev. Theologie, Philosophie, Pädagogik). Mit Unterstützung des Ev. Studienwerkes Villigst e. V. promovierte sie bei Prof. Dr. Wolfgang Braungart an der Universität Bielefeld im Fach Germanistik. Seit Sommer 2001 arbeitet sie in Hildesheim als Freie Literaturwissenschaftlerin und Studienreferendarin (Lehramt Gymnasium). ISBN 9783826022234, Banküberweisung, Offene Rechnung, PayPal, Internationaler Versand<
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Ulrike Morgner:"Das Wort aber ist Fleisch geworden" : Allegorie und Allegoriekritik im 18. Jahrhundert am Beispiel von K. Ph. Moritz' "Andreas Hartknopf: eine Allegorie". Epistemata / Reihe Literaturwissenschaft ; Bd. 388
- gebrauchtes Buch 2002, ISBN: 9783826022234
219 S. ; 23 cm kart. Neuwertiges, sauberes Exemplar. Das Wort aber ist Fleisch geworden so predigt Andreas Hartknopf, der Protagonist von K. Ph. Moritz gleichnamigem Roman. Er spricht da… Mehr…
219 S. ; 23 cm kart. Neuwertiges, sauberes Exemplar. Das Wort aber ist Fleisch geworden so predigt Andreas Hartknopf, der Protagonist von K. Ph. Moritz gleichnamigem Roman. Er spricht dabei u. a. von sich selbst als Personifikation seiner , Lehre. Das befremdet im Blick auf die Entstehungszeit des Werkes wie auf den Autor; auch der Untertitel des ersten Teils, Eine Allegorie, erscheint anachronistisch: Die Allegorie wurde im ausgehenden 18. Jahrhundert als Antipode des Symbols bestimmt und abgelehnt Moritz reiht sich hier als Mitbegründer der Autonomieästhetik ein. Morgner zeigt, daß die Allegorie einen Beitrag zur Auseinandersetzung um Allegorie und Symbol leistet: In der Inkohärenz ihrer Sinnbilder, in der Pervertierung ihrer Praetexte (v. a. Christentum und Freimaurertum) sowie in den Polysemien ihrer sinnbildlichen Elemente und Strukturen konstituiert sich , Sinn nicht mehr praetextuell, sondern aus textimmanenten Bezügen dieser hermeneutische Paradigmenwechsel impliziert auch anthropologische und theologische Dimensionen. Anstelle des vierfachen Schriftsinns tritt in der Allegorie ein vielfacher, nicht eindeutig faßbarer. Indem und wie sie sich dabei der Sinnbildlichkeit bedient, demonstriert aber zugleich ein Ineinandergreifen von Allegorischem und Symbolischen, daß beider Differenzierung relativiert und damit die Ablehnung der Allegorie durch den Autor der Allegorie selbst. Die Autorin Ulrike Morgner (geb. 1970) studierte an der Universität Bielefeld und der Kirchlichen Hochschule Bethel (Deutsch, Ev. Theologie, Philosophie, Pädagogik). Mit Unterstützung des Ev. Studienwerkes Villigst e. V. promovierte sie bei Prof. Dr. Wolfgang Braungart an der Universität Bielefeld im Fach Germanistik. Seit Sommer 2001 arbeitet sie in Hildesheim als Freie Literaturwissenschaftlerin und Studienreferendarin (Lehramt Gymnasium). ISBN 9783826022234 Versand D: 4,50 EUR Moritz, Karl, Philipp, Andreas, Hartknopf, Allegorie, Deutsche, Sprach-, Literaturwissenschaft, Untertitel, [PU:Würzburg : Königshausen und Neumann,]<
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Morgner, Ulrike:"Das Wort aber ist Fleisch geworden" : Allegorie und Allegoriekritik im 18. Jahrhundert am Beispiel von K. Ph. Moritz' "Andreas Hartknopf: eine Allegorie". Epistemata / Reihe Literaturwissenschaft ; Bd. 388
- gebrauchtes Buch 2002, ISBN: 9783826022234
Würzburg, Königshausen und Neumann, 219 S. ; 23 cm kart. Neuwertiges, sauberes Exemplar. ?Das Wort aber ist Fleisch geworden? ? so predigt Andreas Hartknopf, der Protagonist von K. Ph. Mo… Mehr…
Würzburg, Königshausen und Neumann, 219 S. ; 23 cm kart. Neuwertiges, sauberes Exemplar. ?Das Wort aber ist Fleisch geworden? ? so predigt Andreas Hartknopf, der Protagonist von K. Ph. Moritz? gleichnamigem Roman. Er spricht dabei u. a. von sich selbst als Personifikation seiner ,Lehre?. Das befremdet im Blick auf die Entstehungszeit des Werkes wie auf den Autor; auch der Untertitel des ersten Teils, ?Eine Allegorie?, erscheint anachronistisch: Die Allegorie wurde im ausgehenden 18. Jahrhundert als Antipode des Symbols bestimmt und abgelehnt ? Moritz reiht sich hier als Mitbegründer der Autonomieästhetik ein. Morgner zeigt, daß die ?Allegorie? einen Beitrag zur Auseinandersetzung um Allegorie und Symbol leistet: In der Inkohärenz ihrer Sinnbilder, in der Pervertierung ihrer Praetexte (v. a. Christentum und Freimaurertum) sowie in den Polysemien ihrer sinnbildlichen Elemente und Strukturen konstituiert sich ,Sinn? nicht mehr praetextuell, sondern aus textimmanenten Bezügen ? dieser hermeneutische Paradigmenwechsel impliziert auch anthropologische und theologische Dimensionen. Anstelle des vierfachen Schriftsinns tritt in der ?Allegorie? ein vielfacher, nicht eindeutig faßbarer. Indem und wie sie sich dabei der Sinnbildlichkeit bedient, demonstriert aber zugleich ein Ineinandergreifen von Allegorischem und Symbolischen, daß beider Differenzierung relativiert ? und damit die Ablehnung der Allegorie durch den Autor der ?Allegorie? selbst. Die Autorin Ulrike Morgner (geb. 1970) studierte an der Universität Bielefeld und der Kirchlichen Hochschule Bethel (Deutsch, Ev. Theologie, Philosophie, Pädagogik). Mit Unterstützung des Ev. Studienwerkes Villigst e. V. promovierte sie bei Prof. Dr. Wolfgang Braungart an der Universität Bielefeld im Fach Germanistik. Seit Sommer 2001 arbeitet sie in Hildesheim als Freie Literaturwissenschaftlerin und Studienreferendarin (Lehramt Gymnasium). ISBN 9783826022234Varia [Moritz, Karl Philipp: Andreas Hartknopf ; Allegorie, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft] 2002, [PU: Königshausen & Neumann, Würzburg]<
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