
Donderer, Michael:Die Architekten der späten römischen Republik und der Kaiserzeit. Epigraphische
- gebrauchtes Buch 1996, ISBN: 3930357089
Aus der Bibliothek von Prof. Wolfgang Haase, langjährigem Herausgeber der ANRW und des International Journal of the Classical Tradition (IJCT) / From the library of Prof. Wolfgang Haase, … Mehr…
Aus der Bibliothek von Prof. Wolfgang Haase, langjährigem Herausgeber der ANRW und des International Journal of the Classical Tradition (IJCT) / From the library of Prof. Wolfgang Haase, long-time editor of ANRW and the International Journal of the Classical Tradition (IJCT). - leicht berieben, ansonsten tadelloser Zustand - Einleitung -- Zu den großen Errungenschaften römischer Kultur gehören nicht zuletzt die Leistungen auf dem Sektor der Architektur. Viele Überreste antiker Bauten künden von den Fähigkeiten, auch schwierige Probleme baulicher Art zu meistem. Nicht zu unterschätzen ist im übrigen der Stellenwert der römischen Bautätigkeit innerhalb des antiken Wirtschaftslebens. Die Architekten der späten römischen Republik und der Kaiserzeit. Epigraphische Zeugnisse. Erlanger Forschungen Reihe A - Geisteswissenschaften Band 69. von Donderer, Michael:Autor(en) Donderer, Michael:Verlag / Jahr Erlangen-Nürnberg: Universitätsbund / Universitätsbibliothek., 1996.Format / Einband Originalhardcover. 355 Seiten / p., 72 Tafeln.Sprache DeutschGewicht ca. 550 gISBN 3930357089EAN 9783930357086Bestell-Nr 1187789Bemerkungen Aus der Bibliothek von Prof. Wolfgang Haase, langjährigem Herausgeber der ANRW und des International Journal of the Classical Tradition (IJCT) / From the library of Prof. Wolfgang Haase, long-time editor of ANRW and the International Journal of the Classical Tradition (IJCT). - leicht berieben, ansonsten tadelloser Zustand - Einleitung -- Zu den großen Errungenschaften römischer Kultur gehören nicht zuletzt die Leistungen auf dem Sektor der Architektur. Viele Überreste antiker Bauten künden von den Fähigkeiten, auch schwierige Probleme baulicher Art zu meistem. Nicht zu unterschätzen ist im übrigen der Stellenwert der römischen Bautätigkeit innerhalb des antiken Wirtschaftslebens. Von der Archaik bis zum Hellenismus sind zahlreiche Namen griechischer Architekten, die für Großbauten meist sakraler Zweckbestimmung verantwortlich waren, literarisch überliefert; Grund dafür ist unter anderem, daß sich viele Architekten, deren Traktate von späteren Autoren immer wieder zitiert worden sind, über die von ihnen konzipierten Bauten schriftstellerisch geäußert haben. Dagegen lassen sich nur äußerst wenige Namen römischer Architekten mit entsprechenden Großbauten verbinden, da Angehörige dieses Berufes in der überlieferten Literatur in der Regel unerwähnt blieben; lediglich architektonische Großtaten besonderer Art rechtfertigten offenbar eine Ausnahme. Beruhen unsere Kenntnisse über griechische Architekten der Jahrhunderte vor der Zeitenwende vor allem auf Schriftstellemotizen, so überwiegen die epigraphischen Zeugnisse hinsichtlich der Architekten der späten römischen Republik und der Kaiserzeit bei weitem gegenüber den literarischen. -- Die letzte ausführliche Studie über Architekteninschriften, die zudem fast ausschließlich lateinischsprachige Tituli enthält, erschien vor mehr als 120 Jahren. Denselben Schwerpunkt bilden neuere Verzeichnisse, in die entsprechende Inschriften griechischer Sprache entweder gar nicht oder nur vereinzelt aufgenommen worden sind; hinzu tritt nun zwar auch eine jüngst erschienene Liste der Architektensignaturen in griechischer Sprache, doch weist diese große Lücken auf, und man vermißt eine kritische Diskussion der einzelnen Belege. Da in einer vor kurzem publizierten Studie über die Architekten der Antike die Inschriften nur sporadisch zur Interpretation herangezogen worden sind9, versprach eine Behandlung möglichst aller epigraphischen Zeugnisse neue Aufschlüsse über manche Bereiche bezüglich des Wirkens der Architekten seit dem 1. Jh.v.Chr. -- Herangezogen wurden alle einschlägigen lateinischsprachigen Tituli, von denen der älteste ins 2. Viertel des 1. Jhs.v.Chr. zu datieren sein dürfte (Nr. A 159). Betreffs der griechischsprachigen Inschriften wurden alle diejenigen erfaßt, die sicher oder mit großer Wahrscheinlichkeit in die Kaiserzeit datiert werden können. Außerdem wurden einige wenige griechische Tituli in die Materialsammlung aufgenommen, die uns römisch geprägte Namen ohne weiteren chronologischen Anhalt überliefert haben (Nr. A 30. 64) oder deren Datierung meist aus Gründen der Analogie nur allgemein ins 1. Jh.v.Chr. oder in die Kaiserzeit möglich erscheint (Nr. A 9. 23. 53. 62. 63. 84). Die jüngsten Belege bilden mehrere Signaturen mit Nennung des Victorinus, der unter Kaiser Justinian als Festungsbaumeister tätig gewesen ist (Nr. A 24 -29). ISBN 9783930357086 Unser Preis EUR 254,00(inkl. MwSt.)Versandkostenfrei innerhalb DeutschlandsSelbstverständlich können Sie den Titel auch bei uns abholen. Unsere Bestände befinden sich in Berlin-Tiergarten. Bitte senden Sie uns eine kurze Nachricht!Aufgenommen mit whBOOKSicheres Bestellen - Order-Control geprüft!Artikel eingestellt mit dem w+h GmbH eBay-Service Daten und Bilder powered by Buchfreund (2025-10-07), von Profianbieter, Festpreisangebot, [LT: FixedPrice], Ursprungsland: DE, EAN: 9783930357086, Genre: Kunst & Kultur, Thema: Architektur, Sprache: German, Erlangen-Nürnberg: Universitätsbund / Universitätsbibliothek, 1996<
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Donderer, Michael:Die Architekten der späten römischen Republik und der Kaiserzeit. Epigraphische
- gebrauchtes Buch 1996, ISBN: 3930357089
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Aus der Bibliothek von Prof. Wolfgang Haase, langjährigem Herausgeber der ANRW und des International Journal of the Classical Tradition (IJCT) / From the library of Prof. Wolfgang Haase, long-time editor of ANRW and the International Journal of the Classical Tradition (IJCT). - leicht berieben, ansonsten tadelloser Zustand - Einleitung -- Zu den großen Errungenschaften römischer Kultur gehören nicht zuletzt die Leistungen auf dem Sektor der Architektur. Viele Überreste antiker Bauten künden von den Fähigkeiten, auch schwierige Probleme baulicher Art zu meistem. Nicht zu unterschätzen ist im übrigen der Stellenwert der römischen Bautätigkeit innerhalb des antiken Wirtschaftslebens. Die Architekten der späten römischen Republik und der Kaiserzeit. Epigraphische Zeugnisse. Erlanger Forschungen Reihe A - Geisteswissenschaften Band 69. von Donderer, Michael:Autor(en) Donderer, Michael:Verlag / Jahr Erlangen-Nürnberg: Universitätsbund / Universitätsbibliothek., 1996.Format / Einband Originalhardcover. 355 Seiten / p., 72 Tafeln.Sprache DeutschGewicht ca. 550 gISBN 3930357089EAN 9783930357086Bestell-Nr 1187789Bemerkungen Aus der Bibliothek von Prof. Wolfgang Haase, langjährigem Herausgeber der ANRW und des International Journal of the Classical Tradition (IJCT) / From the library of Prof. Wolfgang Haase, long-time editor of ANRW and the International Journal of the Classical Tradition (IJCT). - leicht berieben, ansonsten tadelloser Zustand - Einleitung -- Zu den großen Errungenschaften römischer Kultur gehören nicht zuletzt die Leistungen auf dem Sektor der Architektur. Viele Überreste antiker Bauten künden von den Fähigkeiten, auch schwierige Probleme baulicher Art zu meistem. Nicht zu unterschätzen ist im übrigen der Stellenwert der römischen Bautätigkeit innerhalb des antiken Wirtschaftslebens. Von der Archaik bis zum Hellenismus sind zahlreiche Namen griechischer Architekten, die für Großbauten meist sakraler Zweckbestimmung verantwortlich waren, literarisch überliefert; Grund dafür ist unter anderem, daß sich viele Architekten, deren Traktate von späteren Autoren immer wieder zitiert worden sind, über die von ihnen konzipierten Bauten schriftstellerisch geäußert haben. Dagegen lassen sich nur äußerst wenige Namen römischer Architekten mit entsprechenden Großbauten verbinden, da Angehörige dieses Berufes in der überlieferten Literatur in der Regel unerwähnt blieben; lediglich architektonische Großtaten besonderer Art rechtfertigten offenbar eine Ausnahme. Beruhen unsere Kenntnisse über griechische Architekten der Jahrhunderte vor der Zeitenwende vor allem auf Schriftstellemotizen, so überwiegen die epigraphischen Zeugnisse hinsichtlich der Architekten der späten römischen Republik und der Kaiserzeit bei weitem gegenüber den literarischen. -- Die letzte ausführliche Studie über Architekteninschriften, die zudem fast ausschließlich lateinischsprachige Tituli enthält, erschien vor mehr als 120 Jahren. Denselben Schwerpunkt bilden neuere Verzeichnisse, in die entsprechende Inschriften griechischer Sprache entweder gar nicht oder nur vereinzelt aufgenommen worden sind; hinzu tritt nun zwar auch eine jüngst erschienene Liste der Architektensignaturen in griechischer Sprache, doch weist diese große Lücken auf, und man vermißt eine kritische Diskussion der einzelnen Belege. Da in einer vor kurzem publizierten Studie über die Architekten der Antike die Inschriften nur sporadisch zur Interpretation herangezogen worden sind9, versprach eine Behandlung möglichst aller epigraphischen Zeugnisse neue Aufschlüsse über manche Bereiche bezüglich des Wirkens der Architekten seit dem 1. Jh.v.Chr. -- Herangezogen wurden alle einschlägigen lateinischsprachigen Tituli, von denen der älteste ins 2. Viertel des 1. Jhs.v.Chr. zu datieren sein dürfte (Nr. A 159). Betreffs der griechischsprachigen Inschriften wurden alle diejenigen erfaßt, die sicher oder mit großer Wahrscheinlichkeit in die Kaiserzeit datiert werden können. Außerdem wurden einige wenige griechische Tituli in die Materialsammlung aufgenommen, die uns römisch geprägte Namen ohne weiteren chronologischen Anhalt überliefert haben (Nr. A 30. 64) oder deren Datierung meist aus Gründen der Analogie nur allgemein ins 1. Jh.v.Chr. oder in die Kaiserzeit möglich erscheint (Nr. A 9. 23. 53. 62. 63. 84). Die jüngsten Belege bilden mehrere Signaturen mit Nennung des Victorinus, der unter Kaiser Justinian als Festungsbaumeister tätig gewesen ist (Nr. A 24 -29). ISBN 9783930357086 Unser Preis EUR 257,00(inkl. MwSt.)Versandkostenfrei innerhalb DeutschlandsSelbstverständlich können Sie den Titel auch bei uns abholen. Unsere Bestände befinden sich in Berlin-Tegel. Bitte senden Sie uns eine kurze Nachricht!Aufgenommen mit whBOOKSicheres Bestellen - Order-Control geprüft!Artikel eingestellt mit dem w+h GmbH eBay-Service Daten und Bilder powered by Buchfreund (2026-04-08), von Profianbieter, Festpreisangebot, [LT: FixedPrice], EAN: 9783930357086, Genre: Kunst & Kultur, Thema: Architektur, Ursprungsland: DE, Sprache: German, Erlangen-Nürnberg: Universitätsbund / Universitätsbibliothek, 1996<
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Donderer, Michael:Die Architekten der späten römischen Republik und der Kaiserzeit. Epigraphische Zeugnisse. Erlanger Forschungen Reihe A - Geisteswissenschaften Band 69.
- Taschenbuch 1996, ISBN: 3930357089
[EAN: 9783930357086], Gebraucht, sehr guter Zustand, [SC: 10.0], [PU: Erlangen-Nürnberg: Universitätsbund / Universitätsbibliothek.], 355 Seiten / p., 72 Tafeln. Aus der Bibliothek von Pr… Mehr…
[EAN: 9783930357086], Gebraucht, sehr guter Zustand, [SC: 10.0], [PU: Erlangen-Nürnberg: Universitätsbund / Universitätsbibliothek.], 355 Seiten / p., 72 Tafeln. Aus der Bibliothek von Prof. Wolfgang Haase, langjährigem Herausgeber der ANRW und des International Journal of the Classical Tradition (IJCT) / From the library of Prof. Wolfgang Haase, long-time editor of ANRW and the International Journal of the Classical Tradition (IJCT). - leicht berieben, ansonsten tadelloser Zustand - Einleitung -- Zu den großen Errungenschaften römischer Kultur gehören nicht zuletzt die Leistungen auf dem Sektor der Architektur. Viele Überreste antiker Bauten künden von den Fähigkeiten, auch schwierige Probleme baulicher Art zu meistem. Nicht zu unterschätzen ist im übrigen der Stellenwert der römischen Bautätigkeit innerhalb des antiken Wirtschaftslebens. Von der Archaik bis zum Hellenismus sind zahlreiche Namen griechischer Architekten, die für Großbauten meist sakraler Zweckbestimmung verantwortlich waren, literarisch überliefert; Grund dafür ist unter anderem, daß sich viele Architekten, deren Traktate von späteren Autoren immer wieder zitiert worden sind, über die von ihnen konzipierten Bauten schriftstellerisch geäußert haben. Dagegen lassen sich nur äußerst wenige Namen römischer Architekten mit entsprechenden Großbauten verbinden, da Angehörige dieses Berufes in der überlieferten Literatur in der Regel unerwähnt blieben; lediglich architektonische Großtaten besonderer Art rechtfertigten offenbar eine Ausnahme. Beruhen unsere Kenntnisse über griechische Architekten der Jahrhunderte vor der Zeitenwende vor allem auf Schriftstellemotizen, so überwiegen die epigraphischen Zeugnisse hinsichtlich der Architekten der späten römischen Republik und der Kaiserzeit bei weitem gegenüber den literarischen. -- Die letzte ausführliche Studie über Architekteninschriften, die zudem fast ausschließlich lateinischsprachige Tituli enthält, erschien vor mehr als 120 Jahren. Denselben Schwerpunkt bilden neuere Verzeichnisse, in die entsprechende Inschriften griechischer Sprache entweder gar nicht oder nur vereinzelt aufgenommen worden sind; hinzu tritt nun zwar auch eine jüngst erschienene Liste der Architektensignaturen in griechischer Sprache, doch weist diese große Lücken auf, und man vermißt eine kritische Diskussion der einzelnen Belege. Da in einer vor kurzem publizierten Studie über die Architekten der Antike die Inschriften nur sporadisch zur Interpretation herangezogen worden sind9, versprach eine Behandlung möglichst aller epigraphischen Zeugnisse neue Aufschlüsse über manche Bereiche bezüglich des Wirkens der Architekten seit dem 1. Jh.v.Chr. -- Herangezogen wurden alle einschlägigen lateinischsprachigen Tituli, von denen der älteste ins 2. Viertel des 1. Jhs.v.Chr. zu datieren sein dürfte (Nr. A 159). Betreffs der griechischsprachigen Inschriften wurden alle diejenigen erfaßt, die sicher oder mit großer Wahrscheinlichkeit in die Kaiserzeit datiert werden können. Außerdem wurden einige wenige griechische Tituli in die Materialsammlung aufgenommen, die uns römisch geprägte Namen ohne weiteren chronologischen Anhalt überliefert haben (Nr. A 30. 64) oder deren Datierung meist aus Gründen der Analogie nur allgemein ins 1. Jh.v.Chr. oder in die Kaiserzeit möglich erscheint (Nr. A 9. 23. 53. 62. 63. 84). Die jüngsten Belege bilden mehrere Signaturen mit Nennung des Victorinus, der unter Kaiser Justinian als Festungsbaumeister tätig gewesen ist (Nr. A 24 -29). ISBN 9783930357086 Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 550, Books<
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Michael Donderer:Die Architekten der späten römischen Republik und der Kaiserzeit. Epigraphische Zeugnisse. Erlanger Forschungen Reihe A - Geisteswissenschaften Band 69.
- gebunden oder broschiert 1996, ISBN: 9783930357086
355 Seiten / p., 72 Tafeln. Originalhardcover. Aus der Bibliothek von Prof. Wolfgang Haase, langjährigem Herausgeber der ANRW und des International Journal of the Classical Tradition (IJC… Mehr…
355 Seiten / p., 72 Tafeln. Originalhardcover. Aus der Bibliothek von Prof. Wolfgang Haase, langjährigem Herausgeber der ANRW und des International Journal of the Classical Tradition (IJCT) / From the library of Prof. Wolfgang Haase, long-time editor of ANRW and the International Journal of the Classical Tradition (IJCT). - leicht berieben, ansonsten tadelloser Zustand - Einleitung -- Zu den großen Errungenschaften römischer Kultur gehören nicht zuletzt die Leistungen auf dem Sektor der Architektur. Viele Überreste antiker Bauten künden von den Fähigkeiten, auch schwierige Probleme baulicher Art zu meistem. Nicht zu unterschätzen ist im übrigen der Stellenwert der römischen Bautätigkeit innerhalb des antiken Wirtschaftslebens. Von der Archaik bis zum Hellenismus sind zahlreiche Namen griechischer Architekten, die für Großbauten meist sakraler Zweckbestimmung verantwortlich waren, literarisch überliefert; Grund dafür ist unter anderem, daß sich viele Architekten, deren Traktate von späteren Autoren immer wieder zitiert worden sind, über die von ihnen konzipierten Bauten schriftstellerisch geäußert haben. Dagegen lassen sich nur äußerst wenige Namen römischer Architekten mit entsprechenden Großbauten verbinden, da Angehörige dieses Berufes in der überlieferten Literatur in der Regel unerwähnt blieben; lediglich architektonische Großtaten besonderer Art rechtfertigten offenbar eine Ausnahme. Beruhen unsere Kenntnisse über griechische Architekten der Jahrhunderte vor der Zeitenwende vor allem auf Schriftstellemotizen, so überwiegen die epigraphischen Zeugnisse hinsichtlich der Architekten der späten römischen Republik und der Kaiserzeit bei weitem gegenüber den literarischen. -- Die letzte ausführliche Studie über Architekteninschriften, die zudem fast ausschließlich lateinischsprachige Tituli enthält, erschien vor mehr als 120 Jahren. Denselben Schwerpunkt bilden neuere Verzeichnisse, in die entsprechende Inschriften griechischer Sprache entweder gar nicht oder nur vereinzelt aufgenommen worden sind; hinzu tritt nun zwar auch eine jüngst erschienene Liste der Architektensignaturen in griechischer Sprache, doch weist diese große Lücken auf, und man vermißt eine kritische Diskussion der einzelnen Belege. Da in einer vor kurzem publizierten Studie über die Architekten der Antike die Inschriften nur sporadisch zur Interpretation herangezogen worden sind9, versprach eine Behandlung möglichst aller epigraphischen Zeugnisse neue Aufschlüsse über manche Bereiche bezüglich des Wirkens der Architekten seit dem 1. Jh.v.Chr. -- Herangezogen wurden alle einschlägigen lateinischsprachigen Tituli, von denen der älteste ins 2. Viertel des 1. Jhs.v.Chr. zu datieren sein dürfte (Nr. A 159). Betreffs der griechischsprachigen Inschriften wurden alle diejenigen erfaßt, die sicher oder mit großer Wahrscheinlichkeit in die Kaiserzeit datiert werden können. Außerdem wurden einige wenige griechische Tituli in die Materialsammlung aufgenommen, die uns römisch geprägte Namen ohne weiteren chronologischen Anhalt überliefert haben (Nr. A 30. 64) oder deren Datierung meist aus Gründen der Analogie nur allgemein ins 1. Jh.v.Chr. oder in die Kaiserzeit möglich erscheint (Nr. A 9. 23. 53. 62. 63. 84). Die jüngsten Belege bilden mehrere Signaturen mit Nennung des Victorinus, der unter Kaiser Justinian als Festungsbaumeister tätig gewesen ist (Nr. A 24 -29). ISBN 9783930357086 Versand D: 5,50 EUR, [PU:Erlangen-Nürnberg: Universitätsbund / Universitätsbibliothek.,]<
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BEISPIEL
Donderer, Michael:Die Architekten der späten römischen Republik und der Kaiserzeit. Epigraphische Zeugnisse. Erlanger Forschungen Reihe A - Geisteswissenschaften Band 69.
- gebunden oder broschiert 1996, ISBN: 9783930357086
Erlangen-Nürnberg, Universitätsbund / Universitätsbibliothek, 355 Seiten / p., 72 Tafeln. Originalhardcover. Aus der Bibliothek von Prof. Wolfgang Haase, langjährigem Herausgeber der ANRW… Mehr…
Erlangen-Nürnberg, Universitätsbund / Universitätsbibliothek, 355 Seiten / p., 72 Tafeln. Originalhardcover. Aus der Bibliothek von Prof. Wolfgang Haase, langjährigem Herausgeber der ANRW und des International Journal of the Classical Tradition (IJCT) / From the library of Prof. Wolfgang Haase, long-time editor of ANRW and the International Journal of the Classical Tradition (IJCT). - leicht berieben, ansonsten tadelloser Zustand - Einleitung -- Zu den großen Errungenschaften römischer Kultur gehören nicht zuletzt die Leistungen auf dem Sektor der Architektur. Viele Überreste antiker Bauten künden von den Fähigkeiten, auch schwierige Probleme baulicher Art zu meistem. Nicht zu unterschätzen ist im übrigen der Stellenwert der römischen Bautätigkeit innerhalb des antiken Wirtschaftslebens. Von der Archaik bis zum Hellenismus sind zahlreiche Namen griechischer Architekten, die für Großbauten meist sakraler Zweckbestimmung verantwortlich waren, literarisch überliefert; Grund dafür ist unter anderem, daß sich viele Architekten, deren Traktate von späteren Autoren immer wieder zitiert worden sind, über die von ihnen konzipierten Bauten schriftstellerisch geäußert haben. Dagegen lassen sich nur äußerst wenige Namen römischer Architekten mit entsprechenden Großbauten verbinden, da Angehörige dieses Berufes in der überlieferten Literatur in der Regel unerwähnt blieben; lediglich architektonische Großtaten besonderer Art rechtfertigten offenbar eine Ausnahme. Beruhen unsere Kenntnisse über griechische Architekten der Jahrhunderte vor der Zeitenwende vor allem auf Schriftstellemotizen, so überwiegen die epigraphischen Zeugnisse hinsichtlich der Architekten der späten römischen Republik und der Kaiserzeit bei weitem gegenüber den literarischen. -- Die letzte ausführliche Studie über Architekteninschriften, die zudem fast ausschließlich lateinischsprachige Tituli enthält, erschien vor mehr als 120 Jahren. Denselben Schwerpunkt bilden neuere Verzeichnisse, in die entsprechende Inschriften griechischer Sprache entweder gar nicht oder nur vereinzelt aufgenommen worden sind; hinzu tritt nun zwar auch eine jüngst erschienene Liste der Architektensignaturen in griechischer Sprache, doch weist diese große Lücken auf, und man vermißt eine kritische Diskussion der einzelnen Belege. Da in einer vor kurzem publizierten Studie über die Architekten der Antike die Inschriften nur sporadisch zur Interpretation herangezogen worden sind9, versprach eine Behandlung möglichst aller epigraphischen Zeugnisse neue Aufschlüsse über manche Bereiche bezüglich des Wirkens der Architekten seit dem 1. Jh.v.Chr. -- Herangezogen wurden alle einschlägigen lateinischsprachigen Tituli, von denen der älteste ins 2. Viertel des 1. Jhs.v.Chr. zu datieren sein dürfte (Nr. A 159). Betreffs der griechischsprachigen Inschriften wurden alle diejenigen erfaßt, die sicher oder mit großer Wahrscheinlichkeit in die Kaiserzeit datiert werden können. Außerdem wurden einige wenige griechische Tituli in die Materialsammlung aufgenommen, die uns römisch geprägte Namen ohne weiteren chronologischen Anhalt überliefert haben (Nr. A 30. 64) oder deren Datierung meist aus Gründen der Analogie nur allgemein ins 1. Jh.v.Chr. oder in die Kaiserzeit möglich erscheint (Nr. A 9. 23. 53. 62. 63. 84). Die jüngsten Belege bilden mehrere Signaturen mit Nennung des Victorinus, der unter Kaiser Justinian als Festungsbaumeister tätig gewesen ist (Nr. A 24 -29). ISBN 9783930357086Architektur 1996<
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