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‘‘Denkmale planmäßig erhalten‘‘ - Ein Kapitel Kulturpolitik der DDR am Beispiel von Schloß Ulrichshausen -, schönes Exemplar, - Timm, Susanne
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Timm, Susanne:
‘‘Denkmale planmäßig erhalten‘‘ - Ein Kapitel Kulturpolitik der DDR am Beispiel von Schloß Ulrichshausen -, schönes Exemplar, - Taschenbuch

1999, ISBN: 3933255104

ID: 29613

schönes Exemplar, 173 S., Paperback, Standardbuchformat, Denkmalpflege und Denkmalschutz standen in der DDR in verschiedenen Spannungsfeldern. Zum einen ist das politische Feld zu nennen. Denkmale unterlagen zu verschiedenen Zeitepochen auch verschiedenen Sinnstiftungen und Sinndeutungen. Schlösser und Burgen gehörten zum problematischen Teil des kulturellen Erbes der DDR.. Sie repräsentierten politische Verhältnisse, die mit Gründung der DDR als sozialistischem Staat für überwunden erklärt worden waren. Die Zerstörung von Denkmalen und wichtigen Kulturgütern war mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges nicht beendet. Schlösser, Burgen und Gutshäuser, die vom Krieg verschont geblieben waren. wurden unmittelbar nach 1945 sozialistisch genutzt: als Wohngebäude und Lager, als Betriebsferienlager, Schulungsgebäude oder Priviligierrenunterkünfte. Denkmalpflege wurde parallel als gesamtgesellschaftliches Anliegen propagiert. der Schutz des Kulturgutes als Verpflichtung festgeschrieben. Zum anderen ist das ökonomische Spannungsfeld zu nennen. Die Denkmalpflege gehörte zu den unproduktiven Bereichen. Gelder, materielle Ressourcen und Kapazitäten wurden planmäßig bilanziert und verteilt und reichten nur in einzelnen Vorzeigefällen aus. Private Initiative wurde nicht zugelassen, die Denkmale waren Volkseigentum und sollten das auch bleiben. Die wenigen Idealisten in den staatlichen Denkmalämtern und die vielen engagierten ehrenamtlich tätigen Denkmalschützer sahen sich nahezu unüberwindlichen bürokratischen Hürden bei der Funktionärselite und materiellen Mangellagen bei der praktischen Denkmalpflegearbeit gegenüber. In vielen Fällen gerieten diese Menschen wegen ihres Engagements auch in das Visier des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR. Dem großen Einsatz dieser Menschen ist es zu verdanken, daß neben dem Verlust an Bausubstanz auch vieles Erhaltenswerte gerettet werden konnte. Der sukzessive Verfall von Städten und Dörfern, von Kirchen, Marktplätzen, Stadtmauern, Schlössern und Parkanlagen stand in unmittelbarem Gegensatz zu den an ihnen befestigten Losungsworten des Fortschritts in der DDR. Der Verfall der Denkmale ging bei vielen Menschen einher mit einem Verlust an Heimat und Identität. Versand D: 2,00 EUR Zützen1 Kulturgeschichte, DDR, SED, Sozialismus, Zentralkomitee, Erich Honecker, Ideologie, Kulturpolitik,, [PU:Landesbeauftragter für Mecklenburg-Vorpommern für die Unterlagen der Staatssicherheit der ehemaligen DDR,]

gebrauchtes bzw. antiquarisches Buch Buchfreund.de
Agroplant GmbH, Unternehmenszweig Antiquariat www.ts-buch.de, 16303 Schwedt, OT Zützen
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‘‘Denkmale planmäßig erhalten‘‘ - Ein Kapitel Kulturpolitik der DDR am Beispiel von Schloß Ulrichshausen -, - Timm, Susanne
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Timm, Susanne:
‘‘Denkmale planmäßig erhalten‘‘ - Ein Kapitel Kulturpolitik der DDR am Beispiel von Schloß Ulrichshausen -, - Taschenbuch

1999, ISBN: 3933255104

ID: 29613

schönes Exemplar, Paperback, Standardbuchformat, 173 S., Broschiert Denkmalpflege und Denkmalschutz standen in der DDR in verschiedenen Spannungsfeldern. Zum einen ist das politische Feld zu nennen. Denkmale unterlagen zu verschiedenen Zeitepochen auch verschiedenen Sinnstiftungen und Sinndeutungen. Schlösser und Burgen gehörten zum problematischen Teil des kulturellen Erbes der DDR.. Sie repräsentierten politische Verhältnisse, die mit Gründung der DDR als sozialistischem Staat für überwunden erklärt worden waren. Die Zerstörung von Denkmalen und wichtigen Kulturgütern war mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges nicht beendet. Schlösser, Burgen und Gutshäuser, die vom Krieg verschont geblieben waren. wurden unmittelbar nach 1945 sozialistisch genutzt: als Wohngebäude und Lager, als Betriebsferienlager, Schulungsgebäude oder Priviligierrenunterkünfte. Denkmalpflege wurde parallel als gesamtgesellschaftliches Anliegen propagiert. der Schutz des Kulturgutes als Verpflichtung festgeschrieben. Zum anderen ist das ökonomische Spannungsfeld zu nennen. Die Denkmalpflege gehörte zu den unproduktiven Bereichen. Gelder, materielle Ressourcen und Kapazitäten wurden planmäßig bilanziert und verteilt und reichten nur in einzelnen Vorzeigefällen aus. Private Initiative wurde nicht zugelassen, die Denkmale waren Volkseigentum und sollten das auch bleiben. Die wenigen Idealisten in den staatlichen Denkmalämtern und die vielen engagierten ehrenamtlich tätigen Denkmalschützer sahen sich nahezu unüberwindlichen bürokratischen Hürden bei der Funktionärselite und materiellen Mangellagen bei der praktischen Denkmalpflegearbeit gegenüber. In vielen Fällen gerieten diese Menschen wegen ihres Engagements auch in das Visier des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR. Dem großen Einsatz dieser Menschen ist es zu verdanken, daß neben dem Verlust an Bausubstanz auch vieles Erhaltenswerte gerettet werden konnte. Der sukzessive Verfall von Städten und Dörfern, von Kirchen, Marktplätzen, Stadtmauern, Schlössern und Parkanlagen stand in unmittelbarem Gegensatz zu den an ihnen befestigten Losungsworten des Fortschritts in der DDR. Der Verfall der Denkmale ging bei vielen Menschen einher mit einem Verlust an Heimat und Identität. Zützen1 Kulturgeschichte, DDR, SED, Sozialismus, Zentralkomitee, Erich Honecker, Ideologie, Kulturpolitik, gebraucht; gut, [PU:Landesbeauftragter für Mecklenburg-Vorpommern für die Unterlagen der Staatssicherheit der ehemaligen DDR,]

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Denkmale planmäßig erhalten - Ein Kapitel Kulturpolitik der DDR am Beispiel von Schloß Ulrichshausen - - Timm, Susanne
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Denkmale planmäßig erhalten - Ein Kapitel Kulturpolitik der DDR am Beispiel von Schloß Ulrichshausen - - Taschenbuch

1999, ISBN: 9783933255105

[PU: Landesbeauftragter für Mecklenburg-Vorpommern für die Unterlagen der Staatssicherheit der ehemaligen DDR], 173 S., Paperback, Standardbuchformat, Denkmalpflege und Denkmalschutz standen in der DDR in verschiedenen Spannungsfeldern. Zum einen ist das politische Feld zu nennen. Denkmale unterlagen zu verschiedenen Zeitepochen auch verschiedenen Sinnstiftungen und Sinndeutungen. Schlösser und Burgen gehörten zum problematischen Teil des kulturellen Erbes der DDR.. Sie repräsentierten politische Verhältnisse, die mit Gründung der DDR als sozialistischem Staat für überwunden erklärt worden waren. Die Zerstörung von Denkmalen und wichtigen Kulturgütern war mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges nicht beendet. Schlösser, Burgen und Gutshäuser, die vom Krieg verschont geblieben waren. wurden unmittelbar nach 1945 sozialistisch genutzt: als Wohngebäude und Lager, als Betriebsferienlager, Schulungsgebäude oder Priviligierrenunterkünfte. Denkmalpflege wurde parallel als gesamtgesellschaftliches Anliegen propagiert. der Schutz des Kulturgutes als Verpflichtung festgeschrieben. Zum anderen ist das ökonomische Spannungsfeld zu nennen. Die Denkmalpflege gehörte zu den unproduktiven Bereichen. Gelder, materielle Ressourcen und Kapazitäten wurden planmäßig bilanziert und verteilt und reichten nur in einzelnen Vorzeigefällen aus. Private Initiative wurde nicht zugelassen, die Denkmale waren Volkseigentum und sollten das auch bleiben. Die wenigen Idealisten in den staatlichen Denkmalämtern und die vielen engagierten ehrenamtlich tätigen Denkmalschützer sahen sich nahezu unüberwindlichen bürokratischen Hürden bei der Funktionärselite und materiellen Mangellagen bei der praktischen Denkmalpflegearbeit gegenüber. In vielen Fällen gerieten diese Menschen wegen ihres Engagements auch in das Visier des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR. Dem großen Einsatz dieser Menschen ist es zu verdanken, daß neben dem Verlust an Bausubstanz auch vieles Erhaltenswerte gerettet werden konnte. Der sukzessive Verfall von Städten und Dörfern, von Kirchen, Marktplätzen, Stadtmauern, Schlössern und Parkanlagen stand in unmittelbarem Gegensatz zu den an ihnen befestigten Losungsworten des Fortschritts in der DDR. Der Verfall der Denkmale ging bei vielen Menschen einher mit einem Verlust an Heimat und Identität., [SC: 3.00], gebraucht gut, gewerbliches Angebot, [GW: 480g], schönes Exemplar

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Denkmale planmassig erhalten: Ein Kapitel Kulturpolitik der DDR am Beispiel von Schloss Ulrichshusen (German Edition) - Taschenbuch

ISBN: 3933255104

Paperback, [EAN: 9783933255105], Der Landesbeauftragte, Der Landesbeauftragte, Book, [PU: Der Landesbeauftragte], Der Landesbeauftragte, 4954, Germany, 4935, Europe, 9, History, 1000, Subjects, 283155, Books, 11773, Foreign Language Study & Reference, 11811, Instruction, 11495, Foreign Language Dictionaries & Thesauruses, 21, Reference, 1000, Subjects, 283155, Books

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Denkmale planmässig erhalten - Ein Kapitel Kulturpolitik der DDR am Beispiel von Schloss Ulrichshusen - Timm, Susanne
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Timm, Susanne:
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1999, ISBN: 9783933255105

[ED: Taschenbuch], [PU: Landesbeauftragte f. Mecklenburg-Vorpommern f. d. Unterlagen d. Staatssicherheitsdienstes d. ehemaligen DDR], [SC: 1.20], wie neu, privates Angebot, 147x210 mm, [GW: 261g], [PU: Schwerin]

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Details zum Buch
Denkmale planmässig erhalten: Ein Kapitel Kulturpolitik der DDR am Beispiel von Schloss Ulrichshusen
Autor:

Susanne Timm

Titel:

Denkmale planmässig erhalten: Ein Kapitel Kulturpolitik der DDR am Beispiel von Schloss Ulrichshusen

ISBN-Nummer:

Detailangaben zum Buch - Denkmale planmässig erhalten: Ein Kapitel Kulturpolitik der DDR am Beispiel von Schloss Ulrichshusen


EAN (ISBN-13): 9783933255105
ISBN (ISBN-10): 3933255104
Taschenbuch
Erscheinungsjahr: 1999
Herausgeber: Landesbeauftragte f. Mecklenburg-Vorpommern f. d. Unterlagen d. Staatssicherheitsdienstes d. ehemaligen DDR,

Buch in der Datenbank seit 05.06.2007 18:42:59
Buch zuletzt gefunden am 22.04.2017 15:20:16
ISBN/EAN: 3933255104

ISBN - alternative Schreibweisen:
3-933255-10-4, 978-3-933255-10-5


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