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Zu Schillers
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Manger, Klaus und Regine Otto:

Zu Schillers "Don Karlos" : die "ganze moralische Welt" und die Despotie des Ideals. Weimarer Schillerverein, Weimar ; Deutsche Schillergesellschaft, Marbach am Neckar. - Erstausgabe

2000, ISBN: 3933679486

Taschenbuch, ID: 19498605702

[EAN: 9783933679482], Gebraucht, sehr guter Zustand, [SC: 3.0], [PU: Weimar : Weimarer Schillerverein; Marbach am Neckar : Dt. Schillerges.,], FRIEDRICH SCHILLER: DON CARLOS ; AUFSATZSAMMLUNG, DEUTSCHE SPRACH- UND LITERATURWISSENSCHAFT, 49 S. ; 24 cm; geheftet. Gutes Ex. - Der "Bauerbacher Entwurf" zum )Don Karlos( / Schillers )Don Karlos( hat, als die Erstausgabe des Dramas in Buchform bei Göschen in Leipzig 1787 erscheint, eine bewegte Entstehungsgeschichte hinter sich, die allein von der Entstehung des )Wallenstein( im folgenden Jahrzehnt übertroffen wird. Die Genese des )Don Karlos(, zuerst noch in Anlehnung an die Hauptquelle )Dom Karlos(, ist in drei Stufen faßbar, deren erste der "Bauerbacher Entwurf" doku-mentiert, deren zweite in den )Thalia(-Fragmenten vorliegt und deren dritte mit der Buchausgabe zum Abschluß kommt - diese Fassung ist dann noch mehrmals von Schiller umgearbeitet und vor allem für die Bühne bearbeitet worden. Es sind keineswegs nur Probleme der Form, die Schiller keine Ruhe gelassen haben. Vielmehr ist es offensichtlich vor allem die Frage der Konzeption, die ihn bewegt und dazu führt, daß er auf die Buchausgabe des Dramas im darauffolgenden Jahr 1788 auch noch die )Briefe über Don Karlos( folgen läßt, die tatsächlich )Briefe über Marquis Posa( sind. Vom Mannheimer Intendanten Dalberg hatte Schiller die "Histoire de Dom Carlos, Fils de Philippe II. Roy d'Espagne(, eine )Nouvelle Historique( des Abbe de Saint-Real, die zuerst in Amsterdam 1672 erschienen war, aller Wahrscheinlichkeit nach erhalten, um zu prüfen, ob sie sich für eine Dramenbearbeitung eigne. In seinem Brief vom 15. Juli 1782 bestätigte Schiller dem Intendanten, daß die Geschichte des Spaniers allerdings den Pinsel eines Dramatikers verdiene und "vielleicht eines von den nächsten Sujets" sei, das er bearbeiten werde. Eine nähere Beschäftigung mit dem Karlos-Stoff wird allerdings erst nach Schillers Flucht aus Schwaben im September 1782 und nach den erfolglosen Bemühungen, mit Dalbergs Unterstützung am Mannheimer Theater Fuß zu fassen, in Bauerbach greifbar. Hier, auf dem Gut der Henriette von Wolzogen, hatte Schiller Zuflucht gefunden und bat am 9. Dezember 1782 den Meininger Bibliothekar Wilhelm Friedrich Hermann Reinwald um einige Bücher, auch um die Werke des Abbe Saint-Real mit dem Teil, in dem die Geschichte des Don Karlos vorkommt. Nach einer Phase des Überlegens und des Schwankens schrieb er am 27. März 1783 an Reinwald: "Über ein neues Stük bin ich mit mir einig. Um meines langen Hin und her Schwankens zwischen Imhof und Maria Stuart los zu seyn, hab ich beide, bis auf weitere Ordre, zurükgelegt, und arbeite nunmehr entschloßen und fest auf einen Dom Karlos zu." (S. 3) ISBN 3933679486 Wir versenden am Tag der Bestellung von Montag bis Freitag. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 550

gebrauchtes bzw. antiquarisches Buch ZVAB.com
Fundus-Online GbR Borkert SchwarzZerfaß, Berlin, Germany [8335842] [Rating: 5 (von 5)]
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Zu Schillers "Don Karlos" : die "ganze moralische Welt" und die Despotie des Ideals. Weimarer Schillerverein, Weimar ; Deutsche Schillergesellschaft, Marbach am Neckar. - Erstausgabe

2000, ISBN: 3933679486

Taschenbuch, ID: 19498605702

[EAN: 9783933679482], Gebraucht, sehr guter Zustand, [PU: Weimar : Weimarer Schillerverein; Marbach am Neckar : Dt. Schillerges.,], FRIEDRICH SCHILLER: DON CARLOS ; AUFSATZSAMMLUNG, DEUTSCHE SPRACH- UND LITERATURWISSENSCHAFT, 49 S. ; 24 cm; geheftet. Gutes Ex. - Der "Bauerbacher Entwurf" zum )Don Karlos( / Schillers )Don Karlos( hat, als die Erstausgabe des Dramas in Buchform bei Göschen in Leipzig 1787 erscheint, eine bewegte Entstehungsgeschichte hinter sich, die allein von der Entstehung des )Wallenstein( im folgenden Jahrzehnt übertroffen wird. Die Genese des )Don Karlos(, zuerst noch in Anlehnung an die Hauptquelle )Dom Karlos(, ist in drei Stufen faßbar, deren erste der "Bauerbacher Entwurf" doku-mentiert, deren zweite in den )Thalia(-Fragmenten vorliegt und deren dritte mit der Buchausgabe zum Abschluß kommt - diese Fassung ist dann noch mehrmals von Schiller umgearbeitet und vor allem für die Bühne bearbeitet worden. Es sind keineswegs nur Probleme der Form, die Schiller keine Ruhe gelassen haben. Vielmehr ist es offensichtlich vor allem die Frage der Konzeption, die ihn bewegt und dazu führt, daß er auf die Buchausgabe des Dramas im darauffolgenden Jahr 1788 auch noch die )Briefe über Don Karlos( folgen läßt, die tatsächlich )Briefe über Marquis Posa( sind. Vom Mannheimer Intendanten Dalberg hatte Schiller die "Histoire de Dom Carlos, Fils de Philippe II. Roy d'Espagne(, eine )Nouvelle Historique( des Abbe de Saint-Real, die zuerst in Amsterdam 1672 erschienen war, aller Wahrscheinlichkeit nach erhalten, um zu prüfen, ob sie sich für eine Dramenbearbeitung eigne. In seinem Brief vom 15. Juli 1782 bestätigte Schiller dem Intendanten, daß die Geschichte des Spaniers allerdings den Pinsel eines Dramatikers verdiene und "vielleicht eines von den nächsten Sujets" sei, das er bearbeiten werde. Eine nähere Beschäftigung mit dem Karlos-Stoff wird allerdings erst nach Schillers Flucht aus Schwaben im September 1782 und nach den erfolglosen Bemühungen, mit Dalbergs Unterstützung am Mannheimer Theater Fuß zu fassen, in Bauerbach greifbar. Hier, auf dem Gut der Henriette von Wolzogen, hatte Schiller Zuflucht gefunden und bat am 9. Dezember 1782 den Meininger Bibliothekar Wilhelm Friedrich Hermann Reinwald um einige Bücher, auch um die Werke des Abbe Saint-Real mit dem Teil, in dem die Geschichte des Don Karlos vorkommt. Nach einer Phase des Überlegens und des Schwankens schrieb er am 27. März 1783 an Reinwald: "Über ein neues Stük bin ich mit mir einig. Um meines langen Hin und her Schwankens zwischen Imhof und Maria Stuart los zu seyn, hab ich beide, bis auf weitere Ordre, zurükgelegt, und arbeite nunmehr entschloßen und fest auf einen Dom Karlos zu." (S. 3) ISBN 3933679486 Wir versenden am Tag der Bestellung von Montag bis Freitag. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 550

gebrauchtes bzw. antiquarisches Buch Abebooks.de
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2000

ISBN: 3933679486

ID: 1056051

49 S. ; 24 cm; geheftet. Gutes Ex. - Der "Bauerbacher Entwurf" zum )Don Karlos( / Schillers )Don Karlos( hat, als die Erstausgabe des Dramas in Buchform bei Göschen in Leipzig 1787 erscheint, eine bewegte Entstehungsgeschichte hinter sich, die allein von der Entstehung des )Wallenstein( im folgenden Jahrzehnt übertroffen wird. Die Genese des )Don Karlos(, zuerst noch in Anlehnung an die Hauptquelle )Dom Karlos(, ist in drei Stufen faßbar, deren erste der "Bauerbacher Entwurf" doku-mentiert, deren zweite in den )Thalia(-Fragmenten vorliegt und deren dritte mit der Buchausgabe zum Abschluß kommt - diese Fassung ist dann noch mehrmals von Schiller umgearbeitet und vor allem für die Bühne bearbeitet worden. Es sind keineswegs nur Probleme der Form, die Schiller keine Ruhe gelassen haben. Vielmehr ist es offensichtlich vor allem die Frage der Konzeption, die ihn bewegt und dazu führt, daß er auf die Buchausgabe des Dramas im darauffolgenden Jahr 1788 auch noch die )Briefe über Don Karlos( folgen läßt, die tatsächlich )Briefe über Marquis Posa( sind. Vom Mannheimer Intendanten Dalberg hatte Schiller die "Histoire de Dom Carlos, Fils de Philippe II. Roy d'Espagne(, eine )Nouvelle Historique( des Abbe de Saint-Real, die zuerst in Amsterdam 1672 erschienen war, aller Wahrscheinlichkeit nach erhalten, um zu prüfen, ob sie sich für eine Dramenbearbeitung eigne. In seinem Brief vom 15. Juli 1782 bestätigte Schiller dem Intendanten, daß die Geschichte des Spaniers allerdings den Pinsel eines Dramatikers verdiene und "vielleicht eines von den nächsten Sujets" sei, das er bearbeiten werde. Eine nähere Beschäftigung mit dem Karlos-Stoff wird allerdings erst nach Schillers Flucht aus Schwaben im September 1782 und nach den erfolglosen Bemühungen, mit Dalbergs Unterstützung am Mannheimer Theater Fuß zu fassen, in Bauerbach greifbar. Hier, auf dem Gut der Henriette von Wolzogen, hatte Schiller Zuflucht gefunden und bat am 9. Dezember 1782 den Meininger Bibliothekar Wilhelm Friedrich Hermann Reinwald um einige Bücher, auch um die Werke des Abbe Saint-Real mit dem Teil, in dem die Geschichte des Don Karlos vorkommt. Nach einer Phase des Überlegens und des Schwankens schrieb er am 27. März 1783 an Reinwald: "Über ein neues Stük bin ich mit mir einig. Um meines langen Hin und her Schwankens zwischen Imhof und Maria Stuart los zu seyn, hab ich beide, bis auf weitere Ordre, zurükgelegt, und arbeite nunmehr entschloßen und fest auf einen Dom Karlos zu." (S. 3) ISBN 3933679486 Versand D: 3,00 EUR Friedrich Schiller: Don Carlos ; Aufsatzsammlung, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, [PU:Weimar : Weimarer Schillerverein; Marbach am Neckar : Dt. Schillerges.,]

gebrauchtes bzw. antiquarisches Buch Buchfreund.de
Fundus-Online GbR Borkert, Schwarz, Zerfaß, 10785 Berlin
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2000, ISBN: 9783933679482

[PU: Weimar : Weimarer Schillerverein Marbach am Neckar : Dt. Schillerges.], 49 S. 24 cm geheftet. Gutes Ex. - Der "Bauerbacher Entwurf" zum )Don Karlos( / Schillers )Don Karlos( hat, als die Erstausgabe des Dramas in Buchform bei Göschen in Leipzig 1787 erscheint, eine bewegte Entstehungsgeschichte hinter sich, die allein von der Entstehung des )Wallenstein( im folgenden Jahrzehnt übertroffen wird. Die Genese des )Don Karlos(, zuerst noch in Anlehnung an die Hauptquelle )Dom Karlos(, ist in drei Stufen faßbar, deren erste der "Bauerbacher Entwurf" doku-mentiert, deren zweite in den )Thalia(-Fragmenten vorliegt und deren dritte mit der Buchausgabe zum Abschluß kommt - diese Fassung ist dann noch mehrmals von Schiller umgearbeitet und vor allem für die Bühne bearbeitet worden. Es sind keineswegs nur Probleme der Form, die Schiller keine Ruhe gelassen haben. Vielmehr ist es offensichtlich vor allem die Frage der Konzeption, die ihn bewegt und dazu führt, daß er auf die Buchausgabe des Dramas im darauffolgenden Jahr 1788 auch noch die )Briefe über Don Karlos( folgen läßt, die tatsächlich )Briefe über Marquis Posa( sind. Vom Mannheimer Intendanten Dalberg hatte Schiller die "Histoire de Dom Carlos, Fils de Philippe II. Roy d'Espagne(, eine )Nouvelle Historique( des Abbe de Saint-Real, die zuerst in Amsterdam 1672 erschienen war, aller Wahrscheinlichkeit nach erhalten, um zu prüfen, ob sie sich für eine Dramenbearbeitung eigne. In seinem Brief vom 15. Juli 1782 bestätigte Schiller dem Intendanten, daß die Geschichte des Spaniers allerdings den Pinsel eines Dramatikers verdiene und "vielleicht eines von den nächsten Sujets" sei, das er bearbeiten werde. Eine nähere Beschäftigung mit dem Karlos-Stoff wird allerdings erst nach Schillers Flucht aus Schwaben im September 1782 und nach den erfolglosen Bemühungen, mit Dalbergs Unterstützung am Mannheimer Theater Fuß zu fassen, in Bauerbach greifbar. Hier, auf dem Gut der Henriette von Wolzogen, hatte Schiller Zuflucht gefunden und bat am 9. Dezember 1782 den Meininger Bibliothekar Wilhelm Friedrich Hermann Reinwald um einige Bücher, auch um die Werke des Abbe Saint-Real mit dem Teil, in dem die Geschichte des Don Karlos vorkommt. Nach einer Phase des Überlegens und des Schwankens schrieb er am 27. März 1783 an Reinwald: "Über ein neues Stük bin ich mit mir einig. Um meines langen Hin und her Schwankens zwischen Imhof und Maria Stuart los zu seyn, hab ich beide, bis auf weitere Ordre, zurükgelegt, und arbeite nunmehr entschloßen und fest auf einen Dom Karlos zu." (S. 3) ISBN 3933679486 Wir versenden am Tag der Bestellung von Montag bis Freitag., [SC: 2.00], gebraucht gut, gewerbliches Angebot, [GW: 550g]

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2000, ISBN: 3933679486

ID: OR31054294 (1056051)

Weimar, Weimarer Schillerverein; Marbach am Neckar : Dt. Schillerges, 49 S. ; 24 cm; geheftet. Gutes Ex. - Der "Bauerbacher Entwurf" zum )Don Karlos( / Schillers )Don Karlos( hat, als die Erstausgabe des Dramas in Buchform bei Göschen in Leipzig 1787 erscheint, eine bewegte Entstehungsgeschichte hinter sich, die allein von der Entstehung des )Wallenstein( im folgenden Jahrzehnt übertroffen wird. Die Genese des )Don Karlos(, zuerst noch in Anlehnung an die Hauptquelle )Dom Karlos(, ist in drei Stufen faßbar, deren erste der "Bauerbacher Entwurf" doku-mentiert, deren zweite in den )Thalia(-Fragmenten vorliegt und deren dritte mit der Buchausgabe zum Abschluß kommt - diese Fassung ist dann noch mehrmals von Schiller umgearbeitet und vor allem für die Bühne bearbeitet worden. Es sind keineswegs nur Probleme der Form, die Schiller keine Ruhe gelassen haben. Vielmehr ist es offensichtlich vor allem die Frage der Konzeption, die ihn bewegt und dazu führt, daß er auf die Buchausgabe des Dramas im darauffolgenden Jahr 1788 auch noch die )Briefe über Don Karlos( folgen läßt, die tatsächlich )Briefe über Marquis Posa( sind. Vom Mannheimer Intendanten Dalberg hatte Schiller die "Histoire de Dom Carlos, Fils de Philippe II. Roy d'Espagne(, eine )Nouvelle Historique( des Abbe de Saint-Real, die zuerst in Amsterdam 1672 erschienen war, aller Wahrscheinlichkeit nach erhalten, um zu prüfen, ob sie sich für eine Dramenbearbeitung eigne. In seinem Brief vom 15. Juli 1782 bestätigte Schiller dem Intendanten, daß die Geschichte des Spaniers allerdings den Pinsel eines Dramatikers verdiene und "vielleicht eines von den nächsten Sujets" sei, das er bearbeiten werde. Eine nähere Beschäftigung mit dem Karlos-Stoff wird allerdings erst nach Schillers Flucht aus Schwaben im September 1782 und nach den erfolglosen Bemühungen, mit Dalbergs Unterstützung am Mannheimer Theater Fuß zu fassen, in Bauerbach greifbar. Hier, auf dem Gut der Henriette von Wolzogen, hatte Schiller Zuflucht gefunden und bat am 9. Dezember 1782 den Meininger Bibliothekar Wilhelm Friedrich Hermann Reinwald um einige Bücher, auch um die Werke des Abbe Saint-Real mit dem Teil, in dem die Geschichte des Don Karlos vorkommt. Nach einer Phase des Überlegens und des Schwankens schrieb er am 27. März 1783 an Reinwald: "Über ein neues Stük bin ich mit mir einig. Um meines langen Hin und her Schwankens zwischen Imhof und Maria Stuart los zu seyn, hab ich beide, bis auf weitere Ordre, zurükgelegt, und arbeite nunmehr entschloßen und fest auf einen Dom Karlos zu." (S. 3) ISBN 3933679486 Literaturwissenschaft [Friedrich Schiller: Don Carlos ; Aufsatzsammlung, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft] 2000 Wir versenden am Tag der Bestellung von Montag bis Freitag.

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Details zum Buch
Zu Schillers 'Don Karlos': Die "ganze moralische Welt" und die Despotie des Ideals
Autor:

Klaus Manger, Regine Otto, Weimar;Deutsche Schillergesellschaft Marbach am Neckar Weimarer Schillerverein

Titel:

Zu Schillers 'Don Karlos': Die "ganze moralische Welt" und die Despotie des Ideals

ISBN-Nummer:

3933679486

Ungebraucht, tadellos.

Detailangaben zum Buch - Zu Schillers 'Don Karlos': Die "ganze moralische Welt" und die Despotie des Ideals


EAN (ISBN-13): 9783933679482
ISBN (ISBN-10): 3933679486
Gebundene Ausgabe
Taschenbuch
Erscheinungsjahr: 2000
Herausgeber: Weimar : Weimarer Schillerverein; Marbach am Neckar : Dt. Schillerges.,

Buch in der Datenbank seit 02.11.2009 11:56:37
Buch zuletzt gefunden am 13.02.2017 14:25:33
ISBN/EAN: 3933679486

ISBN - alternative Schreibweisen:
3-933679-48-6, 978-3-933679-48-2

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