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Zu Schillers
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Borchmeyer, Dieter und Hans-Dietrich Dahnke:
Zu Schillers "Wallenstein" : ". schwankt sein Charakterbild in der Geschichte". Weimarer Schillerverein, Weimar ; Deutsche Schillergesellschaft, Marbach am Neckar. - Taschenbuch

2002, ISBN: 3933679753

ID: 19498605628

[EAN: 9783933679758], Gebraucht, sehr guter Zustand, [SC: 6.42], [PU: Weimar : Weimarer Schillerverein; Marbach am Neckar : Dt. Schillerges.,], DEUTSCHE LITERATUR; FRIEDRICH SCHILLER, 35 S. : graph. Darst. ; 24 cm; geheftet. Gutes Ex. - Goethes )Faust( und Schillers )Wallenstein( sind entstehungsgeschichtlich, thematisch und strukturell enger miteinander verbunden als dem literarischen Publikum gemeinhin bewußt ist. Man kann die beiden dramatischen Hauptwerke der beiden Weimarer Klassiker geradezu als Parallelaktionen bezeichnen. Eben während der Arbeit Schillers an seinem Opus magnum wendet sich auch Goethe nach langer Pause seinem Lebenswerk, dem )Faust( wieder zu. Es ist merkwürdig, daß beide - der geborene Epiker wie der in den bühnenfernen Jahren sich mehr zum epischen Dichter berufen fühlende Tragiker - ihren dramatischen Gegenstand zunächst in einem "epischen" Geiste zu behandeln denken. Goethe antwortet am 27. Juni 1797 auf Schillers Frage nach dem "poetischen Reif" für die "hoch aufquellende" Stoffmasse des )Faust(, die doch eine "zu große Umständlichkeit und Breite" für das Drama erfordere (26. Juni 1797), er wolle sich die in diesem Jahr gemeinsam erarbeitete "Theorie des epischen Gedichts" zunutze machen. Und Schiller schreibt am 1. Dezember 1797 angesichts des sich immer mehr ausdehnenden )Wallenstein(: "Es kommt mir vor, als ob mich ein gewisser epischer Geist angewandelt habe", der von ihm auf die Einwirkung des Goetheschen Geistes zurückgeführt wird, freilich auch mit der Herkunft des Stoffs aus einem historischen Erzählwerk Schillers zusammenhängt. Hat Goethe indessen durch die Weite des Zeitraums der )Faust(-Handlung und deren Diskontinuität sowie durch die Vielheit der Schauplätze und Handlungsstränge das Epische gewissermaßen in die dramatische Form des Gesamtwerks integriert, so sondert es Schiller überwiegend im Vorspiel ab. )Wallensteins Lager( ist ein Stück epischen Theaters: durch seine Reihung malerischer Szenen, als Versuch, die Totalität der Epoche Wallensteins im Spiegel des Heereslebens einzufangen, schließlich durch den Verzicht auf dramatische Progression. "Darum verzeiht dem Dichter", heißt es im )Pro-log(, "wenn er euch / Nicht raschen Schritts mit Einem Mal ans Ziel / Der Handlung reißt, den großen Gegenstand / In einer Reihe von Gemälden nur / Vor euren Augen abzurollen wagt" (Vs. 119-123). Die epische Ouvertüre gibt den Raum frei für ein am Formgesetz der klassischen Tragödie orientiertes Drama: die Akteinteilung tritt an die Stelle der bloßen Folge von "Auftritten" im )Lager(, der Blankvers löst den so stark an )Faust( gemahnenden Knittelvers ab, das )gemeine( Niveau der Soldateska weicht der hohen Standesebene etc. (S. 3) ISBN 9783933679758 Wir versenden am Tag der Bestellung von Montag bis Freitag. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 550

gebrauchtes bzw. antiquarisches Buch ZVAB.com
Fundus-Online GbR Borkert SchwarzZerfaß, Berlin, Germany [8335842] [Rating: 5 (von 5)]
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Borchmeyer, Dieter und Hans-Dietrich Dahnke:
Zu Schillers "Wallenstein" : ". schwankt sein Charakterbild in der Geschichte". Weimarer Schillerverein, Weimar ; Deutsche Schillergesellschaft, Marbach am Neckar. - Taschenbuch

2002, ISBN: 3933679753

ID: 19498605628

[EAN: 9783933679758], Gebraucht, sehr guter Zustand, [SC: 3.0], [PU: Weimar : Weimarer Schillerverein; Marbach am Neckar : Dt. Schillerges.,], DEUTSCHE LITERATUR; FRIEDRICH SCHILLER, 35 S. : graph. Darst. ; 24 cm; geheftet. Gutes Ex. - Goethes )Faust( und Schillers )Wallenstein( sind entstehungsgeschichtlich, thematisch und strukturell enger miteinander verbunden als dem literarischen Publikum gemeinhin bewußt ist. Man kann die beiden dramatischen Hauptwerke der beiden Weimarer Klassiker geradezu als Parallelaktionen bezeichnen. Eben während der Arbeit Schillers an seinem Opus magnum wendet sich auch Goethe nach langer Pause seinem Lebenswerk, dem )Faust( wieder zu. Es ist merkwürdig, daß beide - der geborene Epiker wie der in den bühnenfernen Jahren sich mehr zum epischen Dichter berufen fühlende Tragiker - ihren dramatischen Gegenstand zunächst in einem "epischen" Geiste zu behandeln denken. Goethe antwortet am 27. Juni 1797 auf Schillers Frage nach dem "poetischen Reif" für die "hoch aufquellende" Stoffmasse des )Faust(, die doch eine "zu große Umständlichkeit und Breite" für das Drama erfordere (26. Juni 1797), er wolle sich die in diesem Jahr gemeinsam erarbeitete "Theorie des epischen Gedichts" zunutze machen. Und Schiller schreibt am 1. Dezember 1797 angesichts des sich immer mehr ausdehnenden )Wallenstein(: "Es kommt mir vor, als ob mich ein gewisser epischer Geist angewandelt habe", der von ihm auf die Einwirkung des Goetheschen Geistes zurückgeführt wird, freilich auch mit der Herkunft des Stoffs aus einem historischen Erzählwerk Schillers zusammenhängt. Hat Goethe indessen durch die Weite des Zeitraums der )Faust(-Handlung und deren Diskontinuität sowie durch die Vielheit der Schauplätze und Handlungsstränge das Epische gewissermaßen in die dramatische Form des Gesamtwerks integriert, so sondert es Schiller überwiegend im Vorspiel ab. )Wallensteins Lager( ist ein Stück epischen Theaters: durch seine Reihung malerischer Szenen, als Versuch, die Totalität der Epoche Wallensteins im Spiegel des Heereslebens einzufangen, schließlich durch den Verzicht auf dramatische Progression. "Darum verzeiht dem Dichter", heißt es im )Pro-log(, "wenn er euch / Nicht raschen Schritts mit Einem Mal ans Ziel / Der Handlung reißt, den großen Gegenstand / In einer Reihe von Gemälden nur / Vor euren Augen abzurollen wagt" (Vs. 119-123). Die epische Ouvertüre gibt den Raum frei für ein am Formgesetz der klassischen Tragödie orientiertes Drama: die Akteinteilung tritt an die Stelle der bloßen Folge von "Auftritten" im )Lager(, der Blankvers löst den so stark an )Faust( gemahnenden Knittelvers ab, das )gemeine( Niveau der Soldateska weicht der hohen Standesebene etc. (S. 3) ISBN 9783933679758 Wir versenden am Tag der Bestellung von Montag bis Freitag. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 550

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2002, ISBN: 3933679753

ID: 19498605628

[EAN: 9783933679758], Gebraucht, sehr guter Zustand, [PU: Weimar : Weimarer Schillerverein; Marbach am Neckar : Dt. Schillerges.,], DEUTSCHE LITERATUR; FRIEDRICH SCHILLER, 35 S. : graph. Darst. ; 24 cm; geheftet. Gutes Ex. - Goethes )Faust( und Schillers )Wallenstein( sind entstehungsgeschichtlich, thematisch und strukturell enger miteinander verbunden als dem literarischen Publikum gemeinhin bewußt ist. Man kann die beiden dramatischen Hauptwerke der beiden Weimarer Klassiker geradezu als Parallelaktionen bezeichnen. Eben während der Arbeit Schillers an seinem Opus magnum wendet sich auch Goethe nach langer Pause seinem Lebenswerk, dem )Faust( wieder zu. Es ist merkwürdig, daß beide - der geborene Epiker wie der in den bühnenfernen Jahren sich mehr zum epischen Dichter berufen fühlende Tragiker - ihren dramatischen Gegenstand zunächst in einem "epischen" Geiste zu behandeln denken. Goethe antwortet am 27. Juni 1797 auf Schillers Frage nach dem "poetischen Reif" für die "hoch aufquellende" Stoffmasse des )Faust(, die doch eine "zu große Umständlichkeit und Breite" für das Drama erfordere (26. Juni 1797), er wolle sich die in diesem Jahr gemeinsam erarbeitete "Theorie des epischen Gedichts" zunutze machen. Und Schiller schreibt am 1. Dezember 1797 angesichts des sich immer mehr ausdehnenden )Wallenstein(: "Es kommt mir vor, als ob mich ein gewisser epischer Geist angewandelt habe", der von ihm auf die Einwirkung des Goetheschen Geistes zurückgeführt wird, freilich auch mit der Herkunft des Stoffs aus einem historischen Erzählwerk Schillers zusammenhängt. Hat Goethe indessen durch die Weite des Zeitraums der )Faust(-Handlung und deren Diskontinuität sowie durch die Vielheit der Schauplätze und Handlungsstränge das Epische gewissermaßen in die dramatische Form des Gesamtwerks integriert, so sondert es Schiller überwiegend im Vorspiel ab. )Wallensteins Lager( ist ein Stück epischen Theaters: durch seine Reihung malerischer Szenen, als Versuch, die Totalität der Epoche Wallensteins im Spiegel des Heereslebens einzufangen, schließlich durch den Verzicht auf dramatische Progression. "Darum verzeiht dem Dichter", heißt es im )Pro-log(, "wenn er euch / Nicht raschen Schritts mit Einem Mal ans Ziel / Der Handlung reißt, den großen Gegenstand / In einer Reihe von Gemälden nur / Vor euren Augen abzurollen wagt" (Vs. 119-123). Die epische Ouvertüre gibt den Raum frei für ein am Formgesetz der klassischen Tragödie orientiertes Drama: die Akteinteilung tritt an die Stelle der bloßen Folge von "Auftritten" im )Lager(, der Blankvers löst den so stark an )Faust( gemahnenden Knittelvers ab, das )gemeine( Niveau der Soldateska weicht der hohen Standesebene etc. (S. 3) ISBN 9783933679758 Wir versenden am Tag der Bestellung von Montag bis Freitag. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 550

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2002, ISBN: 9783933679758

ID: 1056053

35 S. : graph. Darst. ; 24 cm; geheftet. Gutes Ex. - Goethes )Faust( und Schillers )Wallenstein( sind entstehungsgeschichtlich, thematisch und strukturell enger miteinander verbunden als dem literarischen Publikum gemeinhin bewußt ist. Man kann die beiden dramatischen Hauptwerke der beiden Weimarer Klassiker geradezu als Parallelaktionen bezeichnen. Eben während der Arbeit Schillers an seinem Opus magnum wendet sich auch Goethe nach langer Pause seinem Lebenswerk, dem )Faust( wieder zu. Es ist merkwürdig, daß beide - der geborene Epiker wie der in den bühnenfernen Jahren sich mehr zum epischen Dichter berufen fühlende Tragiker - ihren dramatischen Gegenstand zunächst in einem "epischen" Geiste zu behandeln denken. Goethe antwortet am 27. Juni 1797 auf Schillers Frage nach dem "poetischen Reif" für die "hoch aufquellende" Stoffmasse des )Faust(, die doch eine "zu große Umständlichkeit und Breite" für das Drama erfordere (26. Juni 1797), er wolle sich die in diesem Jahr gemeinsam erarbeitete "Theorie des epischen Gedichts" zunutze machen. Und Schiller schreibt am 1. Dezember 1797 angesichts des sich immer mehr ausdehnenden )Wallenstein(: "Es kommt mir vor, als ob mich ein gewisser epischer Geist angewandelt habe", der von ihm auf die Einwirkung des Goetheschen Geistes zurückgeführt wird, freilich auch mit der Herkunft des Stoffs aus einem historischen Erzählwerk Schillers zusammenhängt. Hat Goethe indessen durch die Weite des Zeitraums der )Faust(-Handlung und deren Diskontinuität sowie durch die Vielheit der Schauplätze und Handlungsstränge das Epische gewissermaßen in die dramatische Form des Gesamtwerks integriert, so sondert es Schiller überwiegend im Vorspiel ab. )Wallensteins Lager( ist ein Stück epischen Theaters: durch seine Reihung malerischer Szenen, als Versuch, die Totalität der Epoche Wallensteins im Spiegel des Heereslebens einzufangen, schließlich durch den Verzicht auf dramatische Progression. "Darum verzeiht dem Dichter", heißt es im )Pro-log(, "wenn er euch / Nicht raschen Schritts mit Einem Mal ans Ziel / Der Handlung reißt, den großen Gegenstand / In einer Reihe von Gemälden nur / Vor euren Augen abzurollen wagt" (Vs. 119-123). Die epische Ouvertüre gibt den Raum frei für ein am Formgesetz der klassischen Tragödie orientiertes Drama: die Akteinteilung tritt an die Stelle der bloßen Folge von "Auftritten" im )Lager(, der Blankvers löst den so stark an )Faust( gemahnenden Knittelvers ab, das )gemeine( Niveau der Soldateska weicht der hohen Standesebene etc. (S. 3) ISBN 9783933679758 Versand D: 3,00 EUR Deutsche Literatur; Friedrich Schiller, [PU:Weimar : Weimarer Schillerverein; Marbach am Neckar : Dt. Schillerges.,]

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2002, ISBN: 9783933679758

ID: OR31054293 (1056053)

Weimar, Weimarer Schillerverein; Marbach am Neckar : Dt. Schillerges, 35 S. : graph. Darst. ; 24 cm; geheftet. Gutes Ex. - Goethes )Faust( und Schillers )Wallenstein( sind entstehungsgeschichtlich, thematisch und strukturell enger miteinander verbunden als dem literarischen Publikum gemeinhin bewußt ist. Man kann die beiden dramatischen Hauptwerke der beiden Weimarer Klassiker geradezu als Parallelaktionen bezeichnen. Eben während der Arbeit Schillers an seinem Opus magnum wendet sich auch Goethe nach langer Pause seinem Lebenswerk, dem )Faust( wieder zu. Es ist merkwürdig, daß beide - der geborene Epiker wie der in den bühnenfernen Jahren sich mehr zum epischen Dichter berufen fühlende Tragiker - ihren dramatischen Gegenstand zunächst in einem "epischen" Geiste zu behandeln denken. Goethe antwortet am 27. Juni 1797 auf Schillers Frage nach dem "poetischen Reif" für die "hoch aufquellende" Stoffmasse des )Faust(, die doch eine "zu große Umständlichkeit und Breite" für das Drama erfordere (26. Juni 1797), er wolle sich die in diesem Jahr gemeinsam erarbeitete "Theorie des epischen Gedichts" zunutze machen. Und Schiller schreibt am 1. Dezember 1797 angesichts des sich immer mehr ausdehnenden )Wallenstein(: "Es kommt mir vor, als ob mich ein gewisser epischer Geist angewandelt habe", der von ihm auf die Einwirkung des Goetheschen Geistes zurückgeführt wird, freilich auch mit der Herkunft des Stoffs aus einem historischen Erzählwerk Schillers zusammenhängt. Hat Goethe indessen durch die Weite des Zeitraums der )Faust(-Handlung und deren Diskontinuität sowie durch die Vielheit der Schauplätze und Handlungsstränge das Epische gewissermaßen in die dramatische Form des Gesamtwerks integriert, so sondert es Schiller überwiegend im Vorspiel ab. )Wallensteins Lager( ist ein Stück epischen Theaters: durch seine Reihung malerischer Szenen, als Versuch, die Totalität der Epoche Wallensteins im Spiegel des Heereslebens einzufangen, schließlich durch den Verzicht auf dramatische Progression. "Darum verzeiht dem Dichter", heißt es im )Pro-log(, "wenn er euch / Nicht raschen Schritts mit Einem Mal ans Ziel / Der Handlung reißt, den großen Gegenstand / In einer Reihe von Gemälden nur / Vor euren Augen abzurollen wagt" (Vs. 119-123). Die epische Ouvertüre gibt den Raum frei für ein am Formgesetz der klassischen Tragödie orientiertes Drama: die Akteinteilung tritt an die Stelle der bloßen Folge von "Auftritten" im )Lager(, der Blankvers löst den so stark an )Faust( gemahnenden Knittelvers ab, das )gemeine( Niveau der Soldateska weicht der hohen Standesebene etc. (S. 3) ISBN 9783933679758 Literaturwissenschaft [Deutsche Literatur; Friedrich Schiller] 2002 Wir versenden am Tag der Bestellung von Montag bis Freitag.

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Details zum Buch
Zu Schillers "Wallenstein" : ". schwankt sein Charakterbild in der Geschichte". Weimarer Schillerverein, Weimar ; Deutsche Schillergesellschaft, Marbach am Neckar.
Autor:

Borchmeyer, Dieter und Hans-Dietrich Dahnke

Titel:

Zu Schillers "Wallenstein" : ". schwankt sein Charakterbild in der Geschichte". Weimarer Schillerverein, Weimar ; Deutsche Schillergesellschaft, Marbach am Neckar.

ISBN-Nummer:

Detailangaben zum Buch - Zu Schillers "Wallenstein" : ". schwankt sein Charakterbild in der Geschichte". Weimarer Schillerverein, Weimar ; Deutsche Schillergesellschaft, Marbach am Neckar.


EAN (ISBN-13): 9783933679758
ISBN (ISBN-10): 3933679753
Taschenbuch
Erscheinungsjahr: 2002
Herausgeber: Weimar : Weimarer Schillerverein; Marbach am Neckar : Dt. Schillerges.,

Buch in der Datenbank seit 07.07.2016 01:22:49
Buch zuletzt gefunden am 10.05.2017 16:20:44
ISBN/EAN: 3933679753

ISBN - alternative Schreibweisen:
3-933679-75-3, 978-3-933679-75-8


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