Über das Werk
Intersectionalities of Class in Early Modern English Drama (ISBN: 9783031355660) bietet eine facettenreiche Analyse der Verknüpfungen von Klasse, Geschlecht, Herkunft und Macht in frühen englischen Dramen. Der Band untersucht, wie soziale Hierarchien in Theatertexten verhandelt werden, welche Kategorien von Zugehörigkeit sichtbar gemacht oder verschleiert werden und wie dramaturgische Mittel Klassenunterschiede sichtbar machen oder infrage stellen. Durch eine interdisziplinäre Perspektive werden historische Kontexte mit narrativen Strategien verbunden, um zu zeigen, wie Theater als Spiegel gesellschaftlicher Dynamiken fungiert und zugleich als Laboratorium kultureller Identität dient.
Der Titel zeigt, wie Komik, Tragödie und politische Botschaft im Zusammenspiel von Klasse, Status und sozialer Mobilität verhandelt werden. Die Autorinnen und Autoren analysieren Figuren, Rhetorik, Rolle des Publikums sowie theatrale Praktiken, um aufzuzeigen, wie Dramen die Komplexität schichtenspezifischer Lebenswelten abrufen, hinterfragen oder rekonstruieren. Die Thematik ist historisch verankert, doch ihre methodische Relevanz für gegenwärtige Debatten über Ungleichheit, Identität und Zugehörigkeit bleibt unübersehbar.
Intersectionalities of Class in Early Modern English Drama berücksichtigt sowohl ikonische als auch randständige Stimmen des frühen modernen Theaters und bietet damit eine neue Linse auf die Dramenkultur jener Epoche. Dabei wird deutlich, dass Klassenidentität nie monolithisch war, sondern sich in Konflikten, Allianzen und performativen Routinen ständig verhandelte. Der Band trägt damit zur Verständigung darüber bei, wie Literatur und Theater soziales Gedächtnis gestalten.
Zusammenfassung
In diesem Band wird die Verarbeitung von Klassenverhältnissen im frühmodernen englischen Drama systematisch aufgefächert: von Adelssprache und bürgerlicher Selbstrepräsentation bis hin zu verarmten Figuren, deren Überlebensstrategien und performative Selbstinszenierung. Durch detaillierte Textanalysen und kontextuelle Einbindungen in Historiographie, Recht und Sozialgeschichte wird aufgezeigt, wie Dramen Klassenstrukturen nicht nur widerspiegeln, sondern aktiv rekonstituieren oder subvertieren. Zentrale Fragen drehen sich um Statusverhandlungen, Beweglichkeit oder Blockaden sozialer Mobilität, die Rolle von Mutterschaft, Ehe, Beruf und Religion in der Konstruktion von Identität sowie die Frage, wie Publikumserwartungen und theatralische Inszenierungen Machtverhältnisse verankern oder infrage stellen. Der Band bietet zudem methodische Ansätze zur Intersektionalitätsanalyse im literatur- und theaterwissenschaftlichen Kontext und zeigt, wie Text, Performance und Diskurs interagieren.
Durch präzise Interpretationen bekannter Dramen sowie durch die Berücksichtigung weniger beachteter Stücke entfaltet der Band eine differenzierte Karte sozialer Dynamik. Leserinnen und Leser gewinnen Einsichten in die Komplexität des frühmodernen Gesellschaftsgefüges und dessen literarische Repräsentationen. Die Zusammenschau von historischen Kontexten, Dramaturgie und Rezeption öffnet neue Blickwinkel auf Klasse, Marginalisierung und kulturelle Zuordnung in einer Epoche des Wandels.
Deutlich wird: Das Werk liefert eine überzeugende Methode, um Intersektionalität als analytischen Schlüssel zu verstehen – nicht nur für die Vergangenheit, sondern als präsente Brille für aktuelle politische und kulturelle Debatten über Ungleichheit und Identität.
Über die Autorinnen
Ronda Arab ist eine renommierte Literaturwissenschaftlerin, deren Arbeiten sich schwerpunktmäßig mit Dramatischer Literatur, Geschlechter- und Klassenfragen sowie interkulturellen Perspektiven befassen. Ihre Forschung verbindet philologische Detailgenauigkeit mit theoretischer Breite und trägt maßgeblich zur Weiterentwicklung intersektionaler Ansätze in der Dramen- und Theatergeschichte bei.
Kurz gefasst
Intersectionalities of Class in Early Modern English Drama bietet eine eingehende, interdisziplinäre Auseinandersetzung mit Klassen, Identität und Macht im frühmodernen Theater. Der Band verbindet textnahe Analysen mit historischen Kontexten, zeigt vielfältige Repräsentationen von Klasse auf der Bühne und liefert methodische Impulse für das Studium von Intersektionalität in der Drama- und Literaturwissenschaft. Eine wichtige Lektüre für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie für alle, die die Verflechtungen von Gesellschaft, Kultur und Theater verstehen möchten.

2024, ISBN: 3031355660
[EAN: 9783031355660], Neubuch, [PU: Springer Nature Switzerland, Springer Nature Switzerland Aug 2024], EARLY MODERN DRAMA; INTERSECTIONALITY; LITERATURE AND CLASS; MOBILITY; LITERATURE, … Mehr…
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2024, ISBN: 3031355660
[EAN: 9783031355660], Neubuch, [PU: Springer, Berlin, Springer Nature Switzerland, Palgrave Macmillan], SHAKESPEARE, LITERATURE AND CLASS, MOBILITY, EARLY MODERN DRAMA, INTERSECTIONALITY,… Mehr…
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[EAN: 9783031355660], Neubuch, [SC: 0.0], [PU: Springer Nature Switzerland], SHAKESPEARE; LITERATURE AND CLASS; MOBILITY; INTERSECTIONALITY; SOCIAL HIERARCHY; LITERATURE, GENDER SEXUALITY… Mehr…
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2024, ISBN: 9783031355660
Kartoniert, 288 Seiten, 210mm x 148mm x 16mm, Sprache(n): eng Versandkostenfreie Lieferung Shakespeare, Literature and Class, Literature and Mobility, Intersectionality, social hierarchy… Mehr…
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2024, ISBN: 3031355660
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2024, ISBN: 3031355660
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2024
ISBN: 3031355660
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2024, ISBN: 3031355660
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Bibliographische Daten des bestpassenden Buches
| Autor: | |
| Titel: | |
| ISBN-Nummer: |
Über das Werk
Intersectionalities of Class in Early Modern English Drama (ISBN: 9783031355660) bietet eine facettenreiche Analyse der Verknüpfungen von Klasse, Geschlecht, Herkunft und Macht in frühen englischen Dramen. Der Band untersucht, wie soziale Hierarchien in Theatertexten verhandelt werden, welche Kategorien von Zugehörigkeit sichtbar gemacht oder verschleiert werden und wie dramaturgische Mittel Klassenunterschiede sichtbar machen oder infrage stellen. Durch eine interdisziplinäre Perspektive werden historische Kontexte mit narrativen Strategien verbunden, um zu zeigen, wie Theater als Spiegel gesellschaftlicher Dynamiken fungiert und zugleich als Laboratorium kultureller Identität dient.
Der Titel zeigt, wie Komik, Tragödie und politische Botschaft im Zusammenspiel von Klasse, Status und sozialer Mobilität verhandelt werden. Die Autorinnen und Autoren analysieren Figuren, Rhetorik, Rolle des Publikums sowie theatrale Praktiken, um aufzuzeigen, wie Dramen die Komplexität schichtenspezifischer Lebenswelten abrufen, hinterfragen oder rekonstruieren. Die Thematik ist historisch verankert, doch ihre methodische Relevanz für gegenwärtige Debatten über Ungleichheit, Identität und Zugehörigkeit bleibt unübersehbar.
Intersectionalities of Class in Early Modern English Drama berücksichtigt sowohl ikonische als auch randständige Stimmen des frühen modernen Theaters und bietet damit eine neue Linse auf die Dramenkultur jener Epoche. Dabei wird deutlich, dass Klassenidentität nie monolithisch war, sondern sich in Konflikten, Allianzen und performativen Routinen ständig verhandelte. Der Band trägt damit zur Verständigung darüber bei, wie Literatur und Theater soziales Gedächtnis gestalten.
Zusammenfassung
In diesem Band wird die Verarbeitung von Klassenverhältnissen im frühmodernen englischen Drama systematisch aufgefächert: von Adelssprache und bürgerlicher Selbstrepräsentation bis hin zu verarmten Figuren, deren Überlebensstrategien und performative Selbstinszenierung. Durch detaillierte Textanalysen und kontextuelle Einbindungen in Historiographie, Recht und Sozialgeschichte wird aufgezeigt, wie Dramen Klassenstrukturen nicht nur widerspiegeln, sondern aktiv rekonstituieren oder subvertieren. Zentrale Fragen drehen sich um Statusverhandlungen, Beweglichkeit oder Blockaden sozialer Mobilität, die Rolle von Mutterschaft, Ehe, Beruf und Religion in der Konstruktion von Identität sowie die Frage, wie Publikumserwartungen und theatralische Inszenierungen Machtverhältnisse verankern oder infrage stellen. Der Band bietet zudem methodische Ansätze zur Intersektionalitätsanalyse im literatur- und theaterwissenschaftlichen Kontext und zeigt, wie Text, Performance und Diskurs interagieren.
Durch präzise Interpretationen bekannter Dramen sowie durch die Berücksichtigung weniger beachteter Stücke entfaltet der Band eine differenzierte Karte sozialer Dynamik. Leserinnen und Leser gewinnen Einsichten in die Komplexität des frühmodernen Gesellschaftsgefüges und dessen literarische Repräsentationen. Die Zusammenschau von historischen Kontexten, Dramaturgie und Rezeption öffnet neue Blickwinkel auf Klasse, Marginalisierung und kulturelle Zuordnung in einer Epoche des Wandels.
Deutlich wird: Das Werk liefert eine überzeugende Methode, um Intersektionalität als analytischen Schlüssel zu verstehen – nicht nur für die Vergangenheit, sondern als präsente Brille für aktuelle politische und kulturelle Debatten über Ungleichheit und Identität.
Über die Autorinnen
Ronda Arab ist eine renommierte Literaturwissenschaftlerin, deren Arbeiten sich schwerpunktmäßig mit Dramatischer Literatur, Geschlechter- und Klassenfragen sowie interkulturellen Perspektiven befassen. Ihre Forschung verbindet philologische Detailgenauigkeit mit theoretischer Breite und trägt maßgeblich zur Weiterentwicklung intersektionaler Ansätze in der Dramen- und Theatergeschichte bei.
Kurz gefasst
Intersectionalities of Class in Early Modern English Drama bietet eine eingehende, interdisziplinäre Auseinandersetzung mit Klassen, Identität und Macht im frühmodernen Theater. Der Band verbindet textnahe Analysen mit historischen Kontexten, zeigt vielfältige Repräsentationen von Klasse auf der Bühne und liefert methodische Impulse für das Studium von Intersektionalität in der Drama- und Literaturwissenschaft. Eine wichtige Lektüre für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie für alle, die die Verflechtungen von Gesellschaft, Kultur und Theater verstehen möchten.
Detailangaben zum Buch - Intersectionalities of Class in Early Modern English Drama
EAN (ISBN-13): 9783031355660
ISBN (ISBN-10): 3031355660
Taschenbuch
Erscheinungsjahr: 2024
Herausgeber: Springer Nature Switzerland
Buch in der Datenbank seit 2024-09-29T02:48:55+02:00 (Berlin)
Buch zuletzt gefunden am 2026-01-15T02:02:13+01:00 (Berlin)
ISBN/EAN: 9783031355660
ISBN - alternative Schreibweisen:
3-031-35566-0, 978-3-031-35566-0
Alternative Schreibweisen und verwandte Suchbegriffe:
Autor des Buches: laurie ellinghausen
Daten vom Verlag:
Autor/in: Ronda Arab; Laurie Ellinghausen
Titel: Intersectionalities of Class in Early Modern English Drama
Verlag: Palgrave Macmillan; Springer International Publishing
275 Seiten
Erscheinungsjahr: 2024-08-27
Cham; CH
Gedruckt / Hergestellt in Niederlande.
Sprache: Englisch
171,19 € (DE)
175,99 € (AT)
189,00 CHF (CH)
POD
XII, 275 p. 4 illus., 1 illus. in color.
BC; Hardcover, Softcover / Sprachwissenschaft, Literaturwissenschaft/Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft; Literaturwissenschaft, allgemein; Verstehen; Shakespeare; Literature and Class; Literature and Mobility; Early Modern Drama; Intersectionality; Social Hierarchy; Literature, Gender and Sexuality; Race and Ethnicity; Early Modern and Renaissance Literature; Drama; Theatre History; Social History; Cultural History; Drama, Theaterstücke, Drehbücher; Theaterwissenschaft; Geschichte der darstellenden Künste; Sozial- und Kulturgeschichte; BB
Defining class broadly as an identity categorization based on status, wealth, family, bloodlines, and occupation, Intersectionalities of Class in Early Modern English Drama e xplores class as a complicated, contingent phenomenon modified by a wider range of social categories apart from those defining terms, including, but not limited to, race, gender, religion, and sexuality. This collection of essays – featuring a range of international contributors – explores a broad range of questions about the intersectional factors influencing class status in early modern England, including how cultural behaviors and non-class social categories affected status and social mobility, in what ways hegemonies of elite prerogatives could be disrupted or entrenched by the myriad of intersectional factors that informed social identity, and how class position informed the embodied experience and expression of affect, gender, sexuality, and race as well as relationships to place, space, land, and the natural and civic worlds. Ronda Arab is Associate Professor of English at Simon Fraser University, Canada. She is the author of Manly Mechanicals on the Early Modern English Stage (2011) and The Bonds of Love and Friendship in Early Modern English Literature (2021), and co-editor of Historical Affects and the Early Modern Theater (2015). Laurie Ellinghausen is Professor of English at the University of Missouri—Kansas City, USA. Her previous publications include L abor and Writing in Early Modern England, 1567–1667 (2008) and Pirates, Traitors, and Apostates: Renegade Identities in Early Modern English Writing (2018). She is also the editor of Approaches to Teaching Shakespeare’s English History Plays (2017).Explores class as an intersectional phenomenon in Early Modern Drama Links class to diverse categories such as race, gender, sexuality and religion Analyzes how dramatic works plot class intersectionalities in a variety of early modern contexts
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