Einführung
Fjodor M. Dostojewskijs "Der Spieler" zählt zu den eindringlichsten Werken der Weltliteratur und entfaltet ein zeitloses Psychogramm der Spielsucht, das bis heute nichts von seiner Brisanz verloren hat. Der Roman, ISBN: 9783100154101, entstand unter extremem Zeitdruck – Dostojewskij verfasste ihn innerhalb von nur 26 Tagen, um sich aus eigenen Spielschulden zu befreien – und atmet genau jene dringliche Intensität, die seine Figuren antreibt. In einer meisterhaften Verbindung von persönlicher Erfahrung und literarischer Finesse seziert der Autor die Abgründe der menschlichen Seele im Rausch des Glücksspiels.
Zusammenfassung
Der junge Hauslehrer Alexej Iwanowitsch begleitet eine verschuldete russische Generalsfamilie in das fiktive deutsche Spielbad Roulettenburg, wo er unrettbar in die Fänge des Roulettes und in eine leidenschaftliche, aber unerwiderte Liebe zur rücksichtslosen Gräfin Polina Alexandrowna gerät. Getrieben von der Hoffnung, durch einen großen Gewinn sowohl seine gesellschaftliche Stellung zu verbessern als auch Polina für sich zu gewinnen, stürzt er sich immer tiefer in den Spielrausch. Parallel dazu spinnt sich ein intrigantes Netz aus Liebe, Geld und Abhängigkeit um die Familie, die auf die vermeintliche Erbschaft einer reichen Moskauer Verwandten wartet. Alexejs obsessive Leidenschaft entfaltet sich in einer Atmosphäre der Dekadenz, in der jedes Rad der Roulette zum Symbol für Schicksal, Zufall und die Zerstörungskraft der Besessenheit wird.
Über den Autor
Fjodor Michailowitsch Dostojewskij (1821–1881) zählt zu den bedeutendsten und einflussreichsten Schriftstellern der russischen Literatur. Seine eigenen Erfahrungen – darunter eine Scheinhinrichtung, vier Jahre Zwangsarbeit in Sibirien und eine lebenslange Spielsucht – prägten sein Werk tiefgreifend und verliehen seinen psychologischen Studien eine unvergleichliche Authentizität und Tiefe. In Meisterwerken wie "Schuld und Sühne", "Der Idiot" und "Die Brüder Karamasow" erforschte er die existentiellen Abgründe des Menschen, den Kampf zwischen Gut und Böse sowie die gesellschaftlichen und philosophischen Fragen seiner Zeit. "Der Spieler" bleibt ein besonders autobiografisch gefärbtes Zeugnis seines Genies.
Kurz gefasst
Zusammenfassend bietet "Der Spieler" eine atemberaubende Studie über menschliche Obsession und moralischen Verfall. Im Zentrum steht der Protagonist Alexej, dessen persönliche Niederlage und Hoffnung unauflöslich mit dem Drehen des Rouletterads verbunden sind. Dostojewskij entlarvt dabei nicht nur die Illusion von Reichtum und Glück, sondern auch die korrumpierende Macht der Leidenschaft in all ihren Formen. Der Roman besticht durch seine psychologische Schärfe, sein frenetisches Erzähltempo und die düstere, aber fesselnde Atmosphäre eines Kosmos, in dem jeder Einsatz die Seele selbst ist.

2009, ISBN: 310015410X
Wilhelm Goldmann Verlag, Frankfurt am Main, ca. 1985. Taschenbuch oder Softcover Sprache: Deutsch ISBN: 310015410X EAN: 9783100154101 Bestell-Nr: 122027 Bemerkungen: Zustand: AKZEPTABLER … Mehr…
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Spielen bedeutete für Dostojewskij gegen das Schicksal zu wetten. Genauso ist dieser Roman entstanden – in gerade vier Wochen. Denn wäre das Manuskript nicht rechtzeitig fertig geworden, … Mehr…
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2009, ISBN: 310015410X
Wilhelm Goldmann Verlag, Frankfurt am Main, ca. 1985. Taschenbuch oder Softcover Sprache: Deutsch ISBN: 310015410X EAN: 9783100154101 Bestell-Nr: 122027 Bemerkungen: Zustand: AKZEPTABLER … Mehr…

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2009
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Bibliographische Daten des bestpassenden Buches
| Autor: | |
| Titel: | |
| ISBN-Nummer: |
Einführung
Fjodor M. Dostojewskijs "Der Spieler" zählt zu den eindringlichsten Werken der Weltliteratur und entfaltet ein zeitloses Psychogramm der Spielsucht, das bis heute nichts von seiner Brisanz verloren hat. Der Roman, ISBN: 9783100154101, entstand unter extremem Zeitdruck – Dostojewskij verfasste ihn innerhalb von nur 26 Tagen, um sich aus eigenen Spielschulden zu befreien – und atmet genau jene dringliche Intensität, die seine Figuren antreibt. In einer meisterhaften Verbindung von persönlicher Erfahrung und literarischer Finesse seziert der Autor die Abgründe der menschlichen Seele im Rausch des Glücksspiels.
Zusammenfassung
Der junge Hauslehrer Alexej Iwanowitsch begleitet eine verschuldete russische Generalsfamilie in das fiktive deutsche Spielbad Roulettenburg, wo er unrettbar in die Fänge des Roulettes und in eine leidenschaftliche, aber unerwiderte Liebe zur rücksichtslosen Gräfin Polina Alexandrowna gerät. Getrieben von der Hoffnung, durch einen großen Gewinn sowohl seine gesellschaftliche Stellung zu verbessern als auch Polina für sich zu gewinnen, stürzt er sich immer tiefer in den Spielrausch. Parallel dazu spinnt sich ein intrigantes Netz aus Liebe, Geld und Abhängigkeit um die Familie, die auf die vermeintliche Erbschaft einer reichen Moskauer Verwandten wartet. Alexejs obsessive Leidenschaft entfaltet sich in einer Atmosphäre der Dekadenz, in der jedes Rad der Roulette zum Symbol für Schicksal, Zufall und die Zerstörungskraft der Besessenheit wird.
Über den Autor
Fjodor Michailowitsch Dostojewskij (1821–1881) zählt zu den bedeutendsten und einflussreichsten Schriftstellern der russischen Literatur. Seine eigenen Erfahrungen – darunter eine Scheinhinrichtung, vier Jahre Zwangsarbeit in Sibirien und eine lebenslange Spielsucht – prägten sein Werk tiefgreifend und verliehen seinen psychologischen Studien eine unvergleichliche Authentizität und Tiefe. In Meisterwerken wie "Schuld und Sühne", "Der Idiot" und "Die Brüder Karamasow" erforschte er die existentiellen Abgründe des Menschen, den Kampf zwischen Gut und Böse sowie die gesellschaftlichen und philosophischen Fragen seiner Zeit. "Der Spieler" bleibt ein besonders autobiografisch gefärbtes Zeugnis seines Genies.
Kurz gefasst
Zusammenfassend bietet "Der Spieler" eine atemberaubende Studie über menschliche Obsession und moralischen Verfall. Im Zentrum steht der Protagonist Alexej, dessen persönliche Niederlage und Hoffnung unauflöslich mit dem Drehen des Rouletterads verbunden sind. Dostojewskij entlarvt dabei nicht nur die Illusion von Reichtum und Glück, sondern auch die korrumpierende Macht der Leidenschaft in all ihren Formen. Der Roman besticht durch seine psychologische Schärfe, sein frenetisches Erzähltempo und die düstere, aber fesselnde Atmosphäre eines Kosmos, in dem jeder Einsatz die Seele selbst ist.
Detailangaben zum Buch - Der Spieler
EAN (ISBN-13): 9783100154101
ISBN (ISBN-10): 310015410X
Gebundene Ausgabe
Taschenbuch
Erscheinungsjahr: 2009
Herausgeber: FISCHER S.
240 Seiten
Gewicht: 0,391 kg
Sprache: ger/Deutsch
Buch in der Datenbank seit 2007-03-18T20:33:12+01:00 (Berlin)
Buch zuletzt gefunden am 2026-05-27T09:06:01+02:00 (Berlin)
ISBN/EAN: 9783100154101
ISBN - alternative Schreibweisen:
3-10-015410-X, 978-3-10-015410-1
Alternative Schreibweisen und verwandte Suchbegriffe:
Autor des Buches: fjodor dostojewskij, swetlana geier, dosto, fjödor dostojewski
Titel des Buches: dostojewskij, werkausgabe, der spieler aus den aufzeichnungen eines jungen mannes, igrok, der spieler roman, swetlana geier
Daten vom Verlag:
Autor/in: Fjodor Dostojewskij, (ISNI: 0000000123310149; 0000000121462392), (GND: 120064979; 118527053)
Titel: Fjodor M. Dostojewskij, Werkausgabe; Der Spieler; Igrok - Roman
Verlag: S. FISCHER
240 Seiten
Erscheinungsjahr: 2009-10-05
Gedruckt / Hergestellt in Deutschland.
Übersetzer/in: Swetlana Geier (Russisch)
Gewicht: 0,375 kg
Sprache: Deutsch
29,00 € (DE)
29,90 € (AT)
Available
134mm x 208mm x 24mm
BB; B401; FICTION / Classics; Hardcover, Softcover / Belletristik/Hauptwerk vor 1945; Klassische Belletristik: allgemein und literarisch; Entspannen; FICTION / Literary; Russland; 19. Jahrhundert; Besessenheit; Arme Teufel; autobiographisch; Casino; Bad Homburg; Spielsucht; Obsession; Wiesbaden; Roman; Alexej Iwanowitsch; Roulettenburg; Homburg; Roulette; Autobiographie; Erbschaft; Lakai; Klassiker; Belletristik in Übersetzung; Russland; ca. 1860 bis ca. 1869; Eintauchen; BC; B133; ED; E101; BC; B133
Swetlana Geier (1923–2010) hat u. a. Sinjawskij, Tolstoi, Solschenizyn, Belyi und Bulgakow ins Deutsche übertragen. Für ihr Werk, das sie mit der Dostojewskij-Neuübersetzung krönte, wurde sie mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. – In der Reihe Fischer Klassik liegen sämtliche ihrer im Ammann Verlag erschienenen Dostojewskij-Übersetzungen vor: ›Verbrechen und Strafe‹ (Bd. 90010), ›Der Spieler‹ (Bd. 90446), ›Der Idiot‹ (Bd. 90186), ›Böse Geister‹ (Bd. 90245), ›Ein grüner Junge‹ (Bd. 90333), ›Die Brüder Karamasow‹ (Bd. 90114) sowie ›Aufzeichnungen aus dem Kellerloch‹ (Bd. 90102). Über ihr Leben und ihre Arbeit gibt Swetlana Geier Auskunft in dem von Taja Gut aufgezeichneten Buch ›Swetlana Geier. Ein Leben zwischen den Sprachen‹ (Bd. 19221).
Fjodor Michailowitsch Dostojewskij (1821-1881) war ursprünglich Leutnant in St. Petersburg. Er quittierte seinen Dienst 1844, um freier Schriftsteller zu werden. Seine Romane ›Verbrechen und Strafe‹, ›Der Spieler‹, ›Der Idiot‹, ›Böse Geister‹, ›Ein grüner Junge‹, ›Die Brüder Karamasow‹ sowie ›Aufzeichnungen aus dem Kellerloch‹ liegen im S. FISCHER Verlag in der herausragenden Übersetzung von Swetlana Geier vor.
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- Fjodor M. Dostojewskij: Der Spieler (Dostojewskij, Fjodor M)
- Aus den Aufzeichnungen eines jungen Mannes, "Der Spieler" , (Dostojewski, Fjodor M.)
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