Über das Werk
Streiten über das Streiten (ISBN: 9783110946710) zählt zu den leitenden Texten der argumentativen Disziplin, die das Spannungsfeld von Konfliktführung, Kommunikation und Selbstreflexion humorvoll wie analytisch ausleuchtet. Der Titel verweist auf eine meta-konzeptionelle Auseinandersetzung mit der Kunst des Debattierens, dem Prozess des Meinungsstreits und der Methode, Streitigkeiten zu strukturieren statt eskalieren zu lassen. Die Arbeit dokumentiert historische Wurzeln, methodische Ansätze und philosophische Hintergründe des Streits als soziales Phänomen, wobei sie den Diskurs als Lernraum und als Instrument gesellschaftlicher Entwicklung begreift. (ISBN: 9783110946710)
Zusammenfassung
In Streiten über das Streiten wird der Streit nicht als reiner Konflikt, sondern als kommunikatives Instrument verstanden, das Ordnung, Verstehen und gemeinsames Wissen fördern kann. Das Buch analysiert Gründe, warum Auseinandersetzungen entstanden, wie sie sich strukturieren lassen und welche Normen, Rituale und rhetorischen Mittel den Verlauf beeinflussen. Es werden Strategien vorgestellt, wie man Argumente prüfen, Gegenargumente konstruktiv integrieren und Missverständnisse vermeiden kann. Durch historische Beispiele, theoretische Modelle und praktische Übungen führt der Text Leserinnen und Leser schrittweise zu einer reflektierten Streitkultur, die Argumentation als Werkzeug zur gemeinsamen Sinnstiftung begreift.
Über den Autor
Walther Dieckmann präsentiert sich als versierter Denker der Logik, Kommunikationstheorie und Sozialpsychologie. Mit klarer analytischer Hand legt er dar, wie Debatten funktionieren, welche Fallstricke verborgene Vorurteile bergen und welche Methoden zu einer fairen Auseinandersetzung beitragen. Dieckmann verbindet theoretische Tiefe mit praktischer Anschaulichkeit und richtet den Fokus darauf, wie Streitfähigkeit zu verantwortungsvollem Handeln führt.
Kurz gefasst
Streiten über das Streiten bietet eine prägnante, zugleich vielschichtige Anleitung zur konstruktiven Konfliktführung, die Theorie und Praxis so miteinander verknüpft, dass Debatten zu Lernräumen werden und Streit zu einem Mittel des gemeinsamen Verständnisses.

ISBN: 9783110946710
Eine auffällige Eigenschaft polemischer Auseinandersetzungen ist ihr hoher Grad an Metakommunikation, die von den Beteiligten vordringlich als Streit über das (negativ zu bewertende) gegn… Mehr…
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Bibliographische Daten des bestpassenden Buches
| Autor: | |
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Über das Werk
Streiten über das Streiten (ISBN: 9783110946710) zählt zu den leitenden Texten der argumentativen Disziplin, die das Spannungsfeld von Konfliktführung, Kommunikation und Selbstreflexion humorvoll wie analytisch ausleuchtet. Der Titel verweist auf eine meta-konzeptionelle Auseinandersetzung mit der Kunst des Debattierens, dem Prozess des Meinungsstreits und der Methode, Streitigkeiten zu strukturieren statt eskalieren zu lassen. Die Arbeit dokumentiert historische Wurzeln, methodische Ansätze und philosophische Hintergründe des Streits als soziales Phänomen, wobei sie den Diskurs als Lernraum und als Instrument gesellschaftlicher Entwicklung begreift. (ISBN: 9783110946710)
Zusammenfassung
In Streiten über das Streiten wird der Streit nicht als reiner Konflikt, sondern als kommunikatives Instrument verstanden, das Ordnung, Verstehen und gemeinsames Wissen fördern kann. Das Buch analysiert Gründe, warum Auseinandersetzungen entstanden, wie sie sich strukturieren lassen und welche Normen, Rituale und rhetorischen Mittel den Verlauf beeinflussen. Es werden Strategien vorgestellt, wie man Argumente prüfen, Gegenargumente konstruktiv integrieren und Missverständnisse vermeiden kann. Durch historische Beispiele, theoretische Modelle und praktische Übungen führt der Text Leserinnen und Leser schrittweise zu einer reflektierten Streitkultur, die Argumentation als Werkzeug zur gemeinsamen Sinnstiftung begreift.
Über den Autor
Walther Dieckmann präsentiert sich als versierter Denker der Logik, Kommunikationstheorie und Sozialpsychologie. Mit klarer analytischer Hand legt er dar, wie Debatten funktionieren, welche Fallstricke verborgene Vorurteile bergen und welche Methoden zu einer fairen Auseinandersetzung beitragen. Dieckmann verbindet theoretische Tiefe mit praktischer Anschaulichkeit und richtet den Fokus darauf, wie Streitfähigkeit zu verantwortungsvollem Handeln führt.
Kurz gefasst
Streiten über das Streiten bietet eine prägnante, zugleich vielschichtige Anleitung zur konstruktiven Konfliktführung, die Theorie und Praxis so miteinander verknüpft, dass Debatten zu Lernräumen werden und Streit zu einem Mittel des gemeinsamen Verständnisses.
Detailangaben zum Buch - Streiten über das Streiten
EAN (ISBN-13): 9783110946710
Erscheinungsjahr: 2005
Herausgeber: De Gruyter
Buch in der Datenbank seit 2008-12-26T20:42:52+01:00 (Berlin)
Buch zuletzt gefunden am 2025-11-18T22:42:32+01:00 (Berlin)
ISBN/EAN: 9783110946710
ISBN - alternative Schreibweisen:
978-3-11-094671-0
Alternative Schreibweisen und verwandte Suchbegriffe:
Autor des Buches: dieckmann, walter walther
Titel des Buches: streiten
Daten vom Verlag:
Autor/in: Walther Dieckmann, (ISNI: 0000000115929902), (GND: 172043433)
Titel: Konzepte der Sprach- und Literaturwissenschaft; Streiten über das Streiten - Normative Grundlagen polemischer Metakommunikation
Verlag: De Gruyter; De Gruyter
318 Seiten
Erscheinungsjahr: 2011-12-22
Tübingen
Sprache: Deutsch
109,95 € (DE)
109,95 € (AT)
Available
Ill.
EA; E107; LAN009000 LANGUAGE ARTS & DISCIPLINES / Linguistics / General; Nonbooks, PBS / Sprachwissenschaft, Literaturwissenschaft/Deutsche Sprachwissenschaft, Deutschsprachige Literaturwissenschaft; Semantik, Diskursanalyse, Stilistik; Verstehen; FOR009000 FOREIGN LANGUAGE STUDY / German; LAN004000 LANGUAGE ARTS & DISCIPLINES / Communication Studies; LAN009050 LANGUAGE ARTS & DISCIPLINES / Linguistics / Sociolinguistics; Streitschrift; Metakommunikation; Polemik; Verhaltensregel; Fremdsprachenerwerb, Fremdsprachendidaktik; Kommunikationswissenschaft; Deutsch; BB
Eine auffällige Eigenschaft polemischer Auseinandersetzungen ist ihr hoher Grad an Metakommunikation, die von den Beteiligten vordringlich als Streit über das (negativ zu bewertende) gegnerische und das (positiv zu bewertende) eigene Streitverhalten inszeniert wird. Die Erscheinungsformen dieses "Streits auf zweiter Ebene", seine Funktionen im Rahmen der Ziele des Polemikers und besonders seine normativen Grundlagen werden in der Arbeit beschrieben bzw. aus den metakommunikativen Äußerungen der Streitgegner rekonstruiert. Diese Äußerungen stammen aus einem Korpus von ca. 250 polemischen Texten, die zwischen der Mitte des 18. und dem Ende des 20. Jahrhunderts in Deutschland erschienen sind. Die Analyse fördert einen im Zeitraum der Untersuchung relativ stabilen Kanon normativ gestützter Erwartungen zu Tage, an denen gemessen das kommunikative Verhalten des Polemikers einer negativen Bewertung verfällt. Zusammengenommen stellen sie auch eine Explikation der negativen Konnotation dar, die mit dem Begriff des Polemischen - zumindest in einer der heutigen Gebrauchsweisen des Wortes - konventionalisiert verbunden ist.
A striking feature of polemic disputes is the high degree of meta-communication they display. This is primarily enacted by the participants as a dispute about each other's dispute behaviour. The book analyzes the manifestations, functions, and above all the normative foundations of this 'dispute at one remove' on the basis of some 250 polemical texts published in Germany between the mid 18th and late 20th century.
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