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Anton Sittinger. Roman. Mit einem Nachwort von Wilfried F. Schoeller. - (=dtv 13567). Erste Auflage dieser Ausgabe. - Graf, Oskar Maria
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Graf, Oskar Maria:
Anton Sittinger. Roman. Mit einem Nachwort von Wilfried F. Schoeller. - (=dtv 13567). Erste Auflage dieser Ausgabe. - Erstausgabe

2007, ISBN: 9783423135672

Taschenbuch, ID: 55861

Erste Auflage dieser Ausgabe. 341 (11) Seiten. Umschlagkonzept: Balk & Brumshagen. 19 cm. Taschenbuch. Kartoniert. Laminiert. Glanzfolienkaschierung. Sehr guter Zustand. Besitzeintrag auf dem Vorsatz. Anton Sittinger ist ein Roman von Oskar Maria Graf, der 1937 im Malik-Verlag über eine Deckadresse in London verlegt wurde.1979 verfilmte Rainer Wolffhardt die Erzählung im Auftrag des Bayerischen Rundfunks. - 'Charakter gibt's für unsereinen nicht mehr, nur mehr Interessen.' Alles ist Anton Sittinger, dem Postinspektor, recht, solange es sein bequemes Privatleben nicht stört. Ein Klassiker der Moderne - nicht nur für Bayern: Graf charakterisiert in seinem 1937 erschienenen Roman eindrucksvoll den deutschen Kleinbürger und Mitläufer, dessen Verhaltensweisen dafür mitverantwortlich waren, dass sich das nationalsozialistische Terrorregime etablieren konnte. - - Satirischer Roman um einen Spießbürger mit zeitgeschichtlichem Hintergrund der Jahre 1917 bis 1933. - Ein zeitlos mahnendes Buch, aktuell bis in die Gegenwart. - Oskar Maria Graf (* 22. Juli 1894 in Berg; † 28. Juni 1967 in New York) war ein deutscher Schriftsteller. Anfangs schrieb Graf ausschließlich unter seinem richtigen Namen Oskar Graf. Ab 1918 reichte er Arbeiten für Zeitungen unter dem Pseudonym Oskar Graf-Berg ein; für seine von ihm selbst als „lesenswert“ erachteten Werke wählte er den Namen Oskar Maria Graf. ... Ab 1920 war Oskar Maria Graf als Dramaturg am Arbeitertheater Die neue Bühne tätig, bis ihm 1927 mit seinem autobiografischen Werk Wir sind Gefangene der literarische Durchbruch gelang, der ihm eine Existenz als freischaffender Schriftsteller ermöglichte. Am 17. Februar 1933 fuhr er zu einer Vortragsreise nach Wien. Dies war der Beginn seines anfangs „freiwilligen“ Exils. Da seine Bücher nicht der Bücherverbrennung durch die Nazis zum Opfer fielen und ihre Lektüre sogar empfohlen wurde, veröffentlichte er am 12. Mai 1933 in der Wiener Arbeiter-Zeitung den Aufruf: „Verbrennt mich! Nach meinem ganzen Leben und nach meinem ganzen Schreiben habe ich das Recht, zu verlangen, dass meine Bücher der reinen Flamme des Scheiterhaufens überantwortet werden und nicht in die blutigen Hände und die verdorbenen Hirne der braunen Mordbande gelangen. Verbrennt die Werke des deutschen Geistes! Er selber wird unauslöschlich sein wie eure Schmach!“ Ein Jahr später, 1934, wurden seine Bücher in einer eigens für ihn angesetzten Bücherverbrennung im Innenhof der Münchner Universität nachträglich verbrannt und seine Werke in Deutschland verboten, er selbst am 24. März ausgebürgert. Allerdings waren in den Universitätsstädten verschiedene Listen der zur Verbrennung bestimmten Bücher verbreitet worden. Zum Beispiel in der im Göttinger Tageblatt am 11. Mai 1933 publizierten Liste der am Vorabend verbrannten Bücher war Oskar Maria Graf mit allen seinen Werken (außer "Wunderbare Menschen" und "Kalendergeschichten") vertreten gewesen. Im Februar war er nach Brünn in der Tschechoslowakei emigriert. Dann ging er nach Prag, wo er neben Anna Seghers und Wieland Herzfelde zur Redaktion der von Grete Weiskopf herausgegebenen Monatsschrift Neue Deutsche Blätter gehörte. Von hier nahm er 1934 in Moskau am 1. Unionskongress der Sowjetschriftsteller teil. 1938 floh er über die Niederlande in die USA, wo er sich im Juli in New York niederließ. Im Oktober desselben Jahres wurde er zum Präsidenten der German-American Writers Association ernannt. 1942 gründete er mit Wieland Herzfelde und weiteren emigrierten deutschen Schriftstellern den Aurora-Verlag, New York, der als Nachfolger des Malik-Verlages galt. Wie verbunden Graf mit seiner bayerischen Heimat war, zeigt die Tatsache, dass er stets mit Lederhosen durch New York spazierte, um so sein Heimweh zu stillen. Im Dezember 1957 erhielt Oskar Maria Graf die US-amerikanische Staatsbürgerschaft. Wegen seines kompromisslosen Pazifismus wurde der Absatz „über die Verteidigungsbereitschaft mit der Waffe in der Hand“ gestrichen. Im folgenden Jahr unternahm er erstmals nach dem Krieg wieder eine Europareise. Am 11. November 1959 starb seine Frau Mirjam. 1960 wurde ihm von der Wayne State University of Detroit in Anerkennung seiner kompromisslosen geistigen Haltung die Ehrendoktorwürde verliehen, es folgte seine zweite Europareise. 1962 heiratete er seine dritte Frau Gisela Blauner. 1964 unternahm er seine dritte Europareise mit Lesungen unter anderem in West- und Ostberlin. Zahlreiche Ehrungen folgen, unter anderem wurde er zum „korrespondierenden Mitglied der Akademie der Künste der DDR“ ernannt und In Würdigung seines bedeutenden literarischen Werkes mit der Ehrengabe und Goldmedaille der Stadt München ausgezeichnet. 1965 war seine letzte Europareise nach Deutschland, Österreich und in die Schweiz. Oskar Maria Graf starb im Juni 1967 in New York. ... Aus wikipedia-Oskar_Maria_Graf Versand D: 2,20 EUR Sozialdemokratie, Adolf Hitler, Deutsche Literatur der 30 er Jahre, NSDAP, Bayrische Politik, Weimarer Republik, Deutsche Literatur der 30-er Jahre, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften, Deutsche Literatur der dreissiger Jahre, Räterepublik, Novemberrevolution, Literatursoziologie, Sprachwissenschaft, Literaturrecherche, Literaturinterpretation, Hermeneutik, [PU:München, Deutscher Taschenbuch-Verlag,]

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Anton Sittinger. Roman. Mit einem Nachwort von Wilfried F. Schoeller. - (=dtv 13567). - Graf, Oskar Maria
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Graf, Oskar Maria:
Anton Sittinger. Roman. Mit einem Nachwort von Wilfried F. Schoeller. - (=dtv 13567). - Erstausgabe

2007, ISBN: 9783423135672

Taschenbuch

[PU: München, Deutscher Taschenbuch-Verlag], 341 (11) Seiten. Umschlagkonzept: Balk & Brumshagen. 19 cm. Taschenbuch. Kartoniert. Laminiert. Glanzfolienkaschierung. Sehr guter Zustand. Besitzeintrag auf dem Vorsatz. Anton Sittinger ist ein Roman von Oskar Maria Graf, der 1937 im Malik-Verlag über eine Deckadresse in London verlegt wurde.1979 verfilmte Rainer Wolffhardt die Erzählung im Auftrag des Bayerischen Rundfunks. - 'Charakter gibt's für unsereinen nicht mehr, nur mehr Interessen.' Alles ist Anton Sittinger, dem Postinspektor, recht, solange es sein bequemes Privatleben nicht stört. Ein Klassiker der Moderne - nicht nur für Bayern: Graf charakterisiert in seinem 1937 erschienenen Roman eindrucksvoll den deutschen Kleinbürger und Mitläufer, dessen Verhaltensweisen dafür mitverantwortlich waren, dass sich das nationalsozialistische Terrorregime etablieren konnte. - - Satirischer Roman um einen Spießbürger mit zeitgeschichtlichem Hintergrund der Jahre 1917 bis 1933. - Ein zeitlos mahnendes Buch, aktuell bis in die Gegenwart. - Oskar Maria Graf (* 22. Juli 1894 in Berg 28. Juni 1967 in New York) war ein deutscher Schriftsteller. Anfangs schrieb Graf ausschließlich unter seinem richtigen Namen Oskar Graf. Ab 1918 reichte er Arbeiten für Zeitungen unter dem Pseudonym Oskar Graf-Berg ein für seine von ihm selbst als lesenswert erachteten Werke wählte er den Namen Oskar Maria Graf. ... Ab 1920 war Oskar Maria Graf als Dramaturg am Arbeitertheater Die neue Bühne tätig, bis ihm 1927 mit seinem autobiografischen Werk Wir sind Gefangene der literarische Durchbruch gelang, der ihm eine Existenz als freischaffender Schriftsteller ermöglichte. Am 17. Februar 1933 fuhr er zu einer Vortragsreise nach Wien. Dies war der Beginn seines anfangs freiwilligen Exils. Da seine Bücher nicht der Bücherverbrennung durch die Nazis zum Opfer fielen und ihre Lektüre sogar empfohlen wurde, veröffentlichte er am 12. Mai 1933 in der Wiener Arbeiter-Zeitung den Aufruf: Verbrennt mich! Nach meinem ganzen Leben und nach meinem ganzen Schreiben habe ich das Recht, zu verlangen, dass meine Bücher der reinen Flamme des Scheiterhaufens überantwortet werden und nicht in die blutigen Hände und die verdorbenen Hirne der braunen Mordbande gelangen. Verbrennt die Werke des deutschen Geistes! Er selber wird unauslöschlich sein wie eure Schmach! Ein Jahr später, 1934, wurden seine Bücher in einer eigens für ihn angesetzten Bücherverbrennung im Innenhof der Münchner Universität nachträglich verbrannt und seine Werke in Deutschland verboten, er selbst am 24. März ausgebürgert. Allerdings waren in den Universitätsstädten verschiedene Listen der zur Verbrennung bestimmten Bücher verbreitet worden. Zum Beispiel in der im Göttinger Tageblatt am 11. Mai 1933 publizierten Liste der am Vorabend verbrannten Bücher war Oskar Maria Graf mit allen seinen Werken (außer "Wunderbare Menschen" und "Kalendergeschichten") vertreten gewesen. Im Februar war er nach Brünn in der Tschechoslowakei emigriert. Dann ging er nach Prag, wo er neben Anna Seghers und Wieland Herzfelde zur Redaktion der von Grete Weiskopf herausgegebenen Monatsschrift Neue Deutsche Blätter gehörte. Von hier nahm er 1934 in Moskau am 1. Unionskongress der Sowjetschriftsteller teil. 1938 floh er über die Niederlande in die USA, wo er sich im Juli in New York niederließ. Im Oktober desselben Jahres wurde er zum Präsidenten der German-American Writers Association ernannt. 1942 gründete er mit Wieland Herzfelde und weiteren emigrierten deutschen Schriftstellern den Aurora-Verlag, New York, der als Nachfolger des Malik-Verlages galt. Wie verbunden Graf mit seiner bayerischen Heimat war, zeigt die Tatsache, dass er stets mit Lederhosen durch New York spazierte, um so sein Heimweh zu stillen. Im Dezember 1957 erhielt Oskar Maria Graf die US-amerikanische Staatsbürgerschaft. Wegen seines kompromisslosen Pazifismus wurde der Absatz über die Verteidigungsbereitschaft mit der Waffe in der Hand gestrichen. Im folgenden Jahr unternahm er erstmals nach dem Krieg wieder eine Europareise. Am 11. November 1959 starb seine Frau Mirjam. 1960 wurde ihm von der Wayne State University of Detroit in Anerkennung seiner kompromisslosen geistigen Haltung die Ehrendoktorwürde verliehen, es folgte seine zweite Europareise. 1962 heiratete er seine dritte Frau Gisela Blauner. 1964 unternahm er seine dritte Europareise mit Lesungen unter anderem in West- und Ostberlin. Zahlreiche Ehrungen folgen, unter anderem wurde er zum korrespondierenden Mitglied der Akademie der Künste der DDR ernannt und In Würdigung seines bedeutenden literarischen Werkes mit der Ehrengabe und Goldmedaille der Stadt München ausgezeichnet. 1965 war seine letzte Europareise nach Deutschland, Österreich und in die Schweiz. Oskar Maria Graf starb im Juni 1967 in New York. ... Aus wikipedia-Oskar_Maria_Graf, DE, [SC: 5.00], gewerbliches Angebot, [GW: 310g], Erste Auflage dieser Ausgabe., Selbstabholung und Barzahlung, PayPal, offene Rechnung, offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten), Internationaler Versand

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Anton Sittinger. Roman. Mit einem Nachwort von Wilfried F. Schoeller. - (=dtv 13567). - Graf, Oskar Maria
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Graf, Oskar Maria:
Anton Sittinger. Roman. Mit einem Nachwort von Wilfried F. Schoeller. - (=dtv 13567). - Taschenbuch

2007, ISBN: 3423135670

ID: 17557717475

[EAN: 9783423135672], Gebraucht, sehr guter Zustand, [SC: 6.2], [PU: München, Deutscher Taschenbuch-Verlag, 2007 Neuausgabe.], SOZIALDEMOKRATIE, ADOLF HITLER, DEUTSCHE LITERATUR DER 30 ER JAHRE, NSDAP, BAYRISCHE POLITIK, WEIMARER REPUBLIK, 30-ER LITERATURTHEORIE, GERMANISTIK, LITERATURKRITIK, LITERATURGATTUNGEN, LITERATUREPOCHEN, LITERATURREZEPTION, SPRACH- UND LITERATURWISSENSCHAFT, LITERATURGESCHICHTE, LITERATURWISSENSCHAFTEN, DREISSIGER RÄTEREPUBLIK, NOVEMBERREVOLUTION, LITERATURSOZIOLOGIE, SPRACHWISSENSCHAFT, LITERATURRECHERCHE, LITERATURINTERPRETATION, HERMENEUTIK, 341 (11) Seiten. Umschlagkonzept: Balk & Brumshagen. Sehr guter Zustand. Besitzeintrag auf dem Vorsatz. Anton Sittinger ist ein Roman von Oskar Maria Graf, der 1937 im Malik-Verlag über eine Deckadresse in London verlegt wurde.1979 verfilmte Rainer Wolffhardt die Erzählung im Auftrag des Bayerischen Rundfunks. - 'Charakter gibt's für unsereinen nicht mehr, nur mehr Interessen.' Alles ist Anton Sittinger, dem Postinspektor, recht, solange es sein bequemes Privatleben nicht stört. Ein Klassiker der Moderne - nicht nur für Bayern: Graf charakterisiert in seinem 1937 erschienenen Roman eindrucksvoll den deutschen Kleinbürger und Mitläufer, dessen Verhaltensweisen dafür mitverantwortlich waren, dass sich das nationalsozialistische Terrorregime etablieren konnte. - - Satirischer Roman um einen Spießbürger mit zeitgeschichtlichem Hintergrund der Jahre 1917 bis 1933. - Ein zeitlos mahnendes Buch, aktuell bis in die Gegenwart. - Oskar Maria Graf (* 22. Juli 1894 in Berg; † 28. Juni 1967 in New York) war ein deutscher Schriftsteller. Anfangs schrieb Graf ausschließlich unter seinem richtigen Namen Oskar Graf. Ab 1918 reichte er Arbeiten für Zeitungen unter dem Pseudonym Oskar Graf-Berg ein; für seine von ihm selbst als „lesenswert" erachteten Werke wählte er den Namen Oskar Maria Graf. . Ab 1920 war Oskar Maria Graf als Dramaturg am Arbeitertheater Die neue Bühne tätig, bis ihm 1927 mit seinem autobiografischen Werk Wir sind Gefangene der literarische Durchbruch gelang, der ihm eine Existenz als freischaffender Schriftsteller ermöglichte. Am 17. Februar 1933 fuhr er zu einer Vortragsreise nach Wien. Dies war der Beginn seines anfangs „freiwilligen" Exils. Da seine Bücher nicht der Bücherverbrennung durch die Nazis zum Opfer fielen und ihre Lektüre sogar empfohlen wurde, veröffentlichte er am 12. Mai 1933 in der Wiener Arbeiter-Zeitung den Aufruf: „Verbrennt mich! Nach meinem ganzen Leben und nach meinem ganzen Schreiben habe ich das Recht, zu verlangen, dass meine Bücher der reinen Flamme des Scheiterhaufens überantwortet werden und nicht in die blutigen Hände und die verdorbenen Hirne der braunen Mordbande gelangen. Verbrennt die Werke des deutschen Geistes! Er selber wird unauslöschlich sein wie eure Schmach!" Ein Jahr später, 1934, wurden seine Bücher in einer eigens für ihn angesetzten Bücherverbrennung im Innenhof der Münchner Universität nachträglich verbrannt und seine Werke in Deutschland verboten, er selbst am 24. März ausgebürgert. Allerdings waren in den Universitätsstädten verschiedene Listen der zur Verbrennung bestimmten Bücher verbreitet worden. Zum Beispiel in der im Göttinger Tageblatt am 11. Mai 1933 publizierten Liste der am Vorabend verbrannten Bücher war Oskar Maria Graf mit allen seinen Werken (außer "Wunderbare Menschen" und "Kalendergeschichten") vertreten gewesen. Im Februar war er nach Brünn in der Tschechoslowakei emigriert. Dann ging er nach Prag, wo er neben Anna Seghers und Wieland Herzfelde zur Redaktion der von Grete Weiskopf herausgegebenen Monatsschrift Neue Deutsche Blätter gehörte. Von hier nahm er 1934 in Moskau am 1. Unionskongress der Sowjetschriftsteller teil. 1938 floh er über die Niederlande in die USA, wo er sich im Juli in New York niederließ. Im Oktober desselben Jahres wurde er zum Präsidenten der German-American Writers Association ernannt. 1942 gründete er mit Wieland Herzfelde und weiteren emigrierten deutschen Schriftstellern den Aurora-Verlag, New York, der als Nachfolger des Malik-Verlages galt. Wie verbunden Graf mit seiner bayerischen Heimat war, zeigt die Tatsache, dass er stets mit Lederhosen durch New York spazierte, um so sein Heimweh zu stillen. Im Dezember 1957 erhielt Oskar Maria Graf die US-amerikanische Staatsbürgerschaft. Wegen seines kompromisslosen Pazifismus wurde der Absatz „über die Verteidigungsbereitschaft mit der Waffe in der Hand" gestrichen. Im folgenden Jahr unternahm er erstmals nach dem Krieg wieder eine Europareise. Am 11. November 1959 starb seine Frau Mirjam

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Anton Sittinger. Roman. Mit einem Nachwort von Wilfried F. Schoeller. - (=dtv 13567). - Graf, Oskar Maria
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Anton Sittinger. Roman. Mit einem Nachwort von Wilfried F. Schoeller. - (=dtv 13567). - Taschenbuch

2007, ISBN: 3423135670

ID: 17557717475

[EAN: 9783423135672], Gebraucht, sehr guter Zustand, [PU: München, Deutscher Taschenbuch-Verlag, 2007 Neuausgabe.], SOZIALDEMOKRATIE, ADOLF HITLER, DEUTSCHE LITERATUR DER 30 ER JAHRE, NSDAP, BAYRISCHE POLITIK, WEIMARER REPUBLIK, 30-ER LITERATURTHEORIE, GERMANISTIK, LITERATURKRITIK, LITERATURGATTUNGEN, LITERATUREPOCHEN, LITERATURREZEPTION, SPRACH- UND LITERATURWISSENSCHAFT, LITERATURGESCHICHTE, LITERATURWISSENSCHAFTEN, DREISSIGER RÄTEREPUBLIK, NOVEMBERREVOLUTION, LITERATURSOZIOLOGIE, SPRACHWISSENSCHAFT, LITERATURRECHERCHE, LITERATURINTERPRETATION, HERMENEUTIK, 341 (11) Seiten. Umschlagkonzept: Balk & Brumshagen. Sehr guter Zustand. Besitzeintrag auf dem Vorsatz. Anton Sittinger ist ein Roman von Oskar Maria Graf, der 1937 im Malik-Verlag über eine Deckadresse in London verlegt wurde.1979 verfilmte Rainer Wolffhardt die Erzählung im Auftrag des Bayerischen Rundfunks. - 'Charakter gibt's für unsereinen nicht mehr, nur mehr Interessen.' Alles ist Anton Sittinger, dem Postinspektor, recht, solange es sein bequemes Privatleben nicht stört. Ein Klassiker der Moderne - nicht nur für Bayern: Graf charakterisiert in seinem 1937 erschienenen Roman eindrucksvoll den deutschen Kleinbürger und Mitläufer, dessen Verhaltensweisen dafür mitverantwortlich waren, dass sich das nationalsozialistische Terrorregime etablieren konnte. - - Satirischer Roman um einen Spießbürger mit zeitgeschichtlichem Hintergrund der Jahre 1917 bis 1933. - Ein zeitlos mahnendes Buch, aktuell bis in die Gegenwart. - Oskar Maria Graf (* 22. Juli 1894 in Berg; † 28. Juni 1967 in New York) war ein deutscher Schriftsteller. Anfangs schrieb Graf ausschließlich unter seinem richtigen Namen Oskar Graf. Ab 1918 reichte er Arbeiten für Zeitungen unter dem Pseudonym Oskar Graf-Berg ein; für seine von ihm selbst als „lesenswert" erachteten Werke wählte er den Namen Oskar Maria Graf. . Ab 1920 war Oskar Maria Graf als Dramaturg am Arbeitertheater Die neue Bühne tätig, bis ihm 1927 mit seinem autobiografischen Werk Wir sind Gefangene der literarische Durchbruch gelang, der ihm eine Existenz als freischaffender Schriftsteller ermöglichte. Am 17. Februar 1933 fuhr er zu einer Vortragsreise nach Wien. Dies war der Beginn seines anfangs „freiwilligen" Exils. Da seine Bücher nicht der Bücherverbrennung durch die Nazis zum Opfer fielen und ihre Lektüre sogar empfohlen wurde, veröffentlichte er am 12. Mai 1933 in der Wiener Arbeiter-Zeitung den Aufruf: „Verbrennt mich! Nach meinem ganzen Leben und nach meinem ganzen Schreiben habe ich das Recht, zu verlangen, dass meine Bücher der reinen Flamme des Scheiterhaufens überantwortet werden und nicht in die blutigen Hände und die verdorbenen Hirne der braunen Mordbande gelangen. Verbrennt die Werke des deutschen Geistes! Er selber wird unauslöschlich sein wie eure Schmach!" Ein Jahr später, 1934, wurden seine Bücher in einer eigens für ihn angesetzten Bücherverbrennung im Innenhof der Münchner Universität nachträglich verbrannt und seine Werke in Deutschland verboten, er selbst am 24. März ausgebürgert. Allerdings waren in den Universitätsstädten verschiedene Listen der zur Verbrennung bestimmten Bücher verbreitet worden. Zum Beispiel in der im Göttinger Tageblatt am 11. Mai 1933 publizierten Liste der am Vorabend verbrannten Bücher war Oskar Maria Graf mit allen seinen Werken (außer "Wunderbare Menschen" und "Kalendergeschichten") vertreten gewesen. Im Februar war er nach Brünn in der Tschechoslowakei emigriert. Dann ging er nach Prag, wo er neben Anna Seghers und Wieland Herzfelde zur Redaktion der von Grete Weiskopf herausgegebenen Monatsschrift Neue Deutsche Blätter gehörte. Von hier nahm er 1934 in Moskau am 1. Unionskongress der Sowjetschriftsteller teil. 1938 floh er über die Niederlande in die USA, wo er sich im Juli in New York niederließ. Im Oktober desselben Jahres wurde er zum Präsidenten der German-American Writers Association ernannt. 1942 gründete er mit Wieland Herzfelde und weiteren emigrierten deutschen Schriftstellern den Aurora-Verlag, New York, der als Nachfolger des Malik-Verlages galt. Wie verbunden Graf mit seiner bayerischen Heimat war, zeigt die Tatsache, dass er stets mit Lederhosen durch New York spazierte, um so sein Heimweh zu stillen. Im Dezember 1957 erhielt Oskar Maria Graf die US-amerikanische Staatsbürgerschaft. Wegen seines kompromisslosen Pazifismus wurde der Absatz „über die Verteidigungsbereitschaft mit der Waffe in der Hand" gestrichen. Im folgenden Jahr unternahm er erstmals nach dem Krieg wieder eine Europareise. Am 11. November 1959 starb seine Frau Mirjam

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Anton Sittinger : ein satirischer Roman. Mit einem Nachw. hrsg. von Wilfried F. Schoeller / dtv ; 13567 - Graf, Oskar Maria
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Graf, Oskar Maria:
Anton Sittinger : ein satirischer Roman. Mit einem Nachw. hrsg. von Wilfried F. Schoeller / dtv ; 13567 - Taschenbuch

2007, ISBN: 3423135670

ID: 20191101525

[EAN: 9783423135672], Gebraucht, sehr guter Zustand, [PU: München : Dt. Taschenbuch-Verl.,], DEUTSCHLAND ; KLEINBÜRGER OPPORTUNISMUS GESCHICHTE 1918-1933 BELLETRISTISCHE DARSTELLUNG, DEUTSCHE LITERATUR, B BELLETRISTIK, 341 S. ; 20 cm Vollst. Ausg., Neuausg. 2007. Gelesenes Exemplar in guter Erhaltung mit normalen Lese- und Gebrauchsspuren. Kein Besitzervermerk. 9783423135672 Werktäglicher Versand. Jede Lieferung m. ordentl. Rechnung und ausgew. MwSt. Der Versand erfolgt als Büchersendung / Einschreiben mit der Deutschen Post bzw. als Päckchen / Paket mit DHL. Die Lieferzeit ist abhängig von der Versandart und beträgt innerhalb Deutschlands 3-5 Tage, in der EU 5 - 12 Tage. KEIN Versand an Packstationen. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 257

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Details zum Buch
Anton Sittinger
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Ein Klassiker der Moderne - nicht nur für Bayern: Graf charakterisiert in seinem 1937 erschienenen Roman eindrucksvoll den deutschen Kleinbürger und Mitläufer, dessen Verhaltensweisen dafür mitverantwortlich waren, dass sich das nationalsozialistische Terrorregime etablieren konnte.

Detailangaben zum Buch - Anton Sittinger


EAN (ISBN-13): 9783423135672
ISBN (ISBN-10): 3423135670
Taschenbuch
Erscheinungsjahr: 2007
Herausgeber: DTV Deutscher Taschenbuch
341 Seiten
Gewicht: 0,292 kg
Sprache: ger/Deutsch

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