Über das Werk
Die Unfähigkeit zu trauern (ISBN: 9783492201681) ist ein wegweisendes Werk zur Psychoanalyse und Soziologie von Margarete Mitscherlich und Alexander Mitscherlich, das in einer Zeit entstanden ist, in der kollektive Traumata und individuelle Trauerprozesse verstärkt ins Zentrum des gesellschaftlichen Diskurses rücken. Das Buch beschäftigt sich mit der Schwierigkeit, Verlust und Trauer in persönlichen und kollektiven Strukturen zu akzeptieren, und analysiert die psychologischen sowie kulturellen Mechanismen, die einer reifen Trauerbewältigung oft entgegenstehen. Seine Bedeutung liegt in der Art und Weise, wie es Trauer nicht nur als individuelles Leiden, sondern als gesellschaftliche Aufgabe versteht, die Heilung und Weiterentwicklung einer Gemeinschaft ermöglicht.
Zusammenfassung
Die Unfähigkeit zu trauern untersucht, wie Traumata aus Krieg, Verlust und gesellschaftlichen Umbrüchen das kollektive Gedächtnis prägen und das emotionale Reaktionsvermögen einer Gesellschaft einschränken. Die Autoren zeigen auf, dass Trauerprozesse auf persönlicher Ebene eng mit sozialen Strukturen, Erziehung, Religion und Politik verknüpft sind. Durch Fallstudien, historische Kontextualisierung und theoriegeleitete Analysen wird deutlich, wie Verdrängung, Schuld- und Schamgefühle, sowie der Drang nach rationaler Kontrolle Trauerprozesse lähmen können. Das Werk plädiert für eine ehrliche Auseinandersetzung mit Verlust, betont die Notwendigkeit unterstützender Gemeinschaften und fordert einen bewussten Umgang mit Trauer als Quelle von Reife und gesellschaftlicher Transformation.
Über die Autoren
Margarete Mitscherlich und Alexander Mitscherlich, ein prominentes Vater-Sohn-Duo der psychoanalytischen und philosophischen Debatten des 20. Jahrhunderts, kombinieren in diesem Werk klare klinische Einsichten mit einer breiten soziologischen Perspektive. Sie beleuchten, wie individuelle Trauer mit kollektiven Narrativen verknüpft ist und legen einen polyphonen Blick auf, der psychologische Tiefe mit gesellschaftlicher Verantwortung verbindet. Ihre Zusammenarbeit liefert eine eindringliche Analyse der Spannungen zwischen Verständigung, Schuld und Heilung in posttraumatischen Gesellschaften.
Kurz gefasst
Die Unfähigkeit zu trauern ist ein eindringlicher Appell, Trauer nicht als privaten Makel, sondern als gesellschaftliche Aufgabe zu verstehen. Das Buch zeigt, wie das kollektive Vermeiden von Schmerz langfristig zur Stillstandsfähigkeit einer Gesellschaft führt und plädiert für ehrliche Trauerarbeit als Weg zu Heilung, menschlicher Würde und sozialer Erneuerung.

2004, ISBN: 3492201687
[EAN: 9783492201681], Neubuch, [PU: Piper Verlag Gmbh Feb 2004], GESELLSCHAFT / PSYCHOLOGIE, PSYCHOTHERAPIE, VERHALTEN; PSYCHOLOGIE SOZIAL; SOZIALPSYCHOLOGIE; THANATOS; TOD; TRAUER; VERHA… Mehr…
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1977, ISBN: 9783492201681
Grundlagen kollektiven Verhaltens | Klassiker der Psychoanalyse, Buch, Softcover, 29. Auflage, »Es wäre ein Gewinn, wenn das Interesse an dem Thema auch Leser, die sich bisher mit Psychoa… Mehr…
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Die Unfähigkeit zu trauern: Grundlagen kollektiven Verhaltens | Klassiker der Psychoanalyse Grundlagen kollektiven Verhaltens | Klassiker der Psychoanalyse 29. - Taschenbuch
1977, ISBN: 9783492201681
29. 400 S. Softcover Gutes Exemplar, geringe Gebrauchsspuren, Cover/SU berieben/bestoßen, Schnitt/Papier nachgedunkelt, innen alles in Ordnung. B260409ah134 ISBN: 9783492201681 Versand D:… Mehr…
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1977, ISBN: 3492201687
29. Softcover 400 S. Broschiert Gutes Exemplar, geringe Gebrauchsspuren, Cover/SU berieben/bestoßen, Schnitt/Papier nachgedunkelt, innen alles in Ordnung. B260409ah134 ISBN: 97834922016… Mehr…
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1977, ISBN: 9783492201681
gewerbliches Angebot, [SC: 3.00], gebraucht; gut, [PU: Piper Taschenbuch], [GW: 335g], 29., DE, 400 S. Softcover" "Gutes Exemplar, geringe Gebrauchsspuren, Cover/SU berieben/bestoßen, Sch… Mehr…
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2004, ISBN: 3492201687
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1977, ISBN: 9783492201681
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Bibliographische Daten des bestpassenden Buches
| Autor: | |
| Titel: | |
| ISBN-Nummer: |
Über das Werk
Die Unfähigkeit zu trauern (ISBN: 9783492201681) ist ein wegweisendes Werk zur Psychoanalyse und Soziologie von Margarete Mitscherlich und Alexander Mitscherlich, das in einer Zeit entstanden ist, in der kollektive Traumata und individuelle Trauerprozesse verstärkt ins Zentrum des gesellschaftlichen Diskurses rücken. Das Buch beschäftigt sich mit der Schwierigkeit, Verlust und Trauer in persönlichen und kollektiven Strukturen zu akzeptieren, und analysiert die psychologischen sowie kulturellen Mechanismen, die einer reifen Trauerbewältigung oft entgegenstehen. Seine Bedeutung liegt in der Art und Weise, wie es Trauer nicht nur als individuelles Leiden, sondern als gesellschaftliche Aufgabe versteht, die Heilung und Weiterentwicklung einer Gemeinschaft ermöglicht.
Zusammenfassung
Die Unfähigkeit zu trauern untersucht, wie Traumata aus Krieg, Verlust und gesellschaftlichen Umbrüchen das kollektive Gedächtnis prägen und das emotionale Reaktionsvermögen einer Gesellschaft einschränken. Die Autoren zeigen auf, dass Trauerprozesse auf persönlicher Ebene eng mit sozialen Strukturen, Erziehung, Religion und Politik verknüpft sind. Durch Fallstudien, historische Kontextualisierung und theoriegeleitete Analysen wird deutlich, wie Verdrängung, Schuld- und Schamgefühle, sowie der Drang nach rationaler Kontrolle Trauerprozesse lähmen können. Das Werk plädiert für eine ehrliche Auseinandersetzung mit Verlust, betont die Notwendigkeit unterstützender Gemeinschaften und fordert einen bewussten Umgang mit Trauer als Quelle von Reife und gesellschaftlicher Transformation.
Über die Autoren
Margarete Mitscherlich und Alexander Mitscherlich, ein prominentes Vater-Sohn-Duo der psychoanalytischen und philosophischen Debatten des 20. Jahrhunderts, kombinieren in diesem Werk klare klinische Einsichten mit einer breiten soziologischen Perspektive. Sie beleuchten, wie individuelle Trauer mit kollektiven Narrativen verknüpft ist und legen einen polyphonen Blick auf, der psychologische Tiefe mit gesellschaftlicher Verantwortung verbindet. Ihre Zusammenarbeit liefert eine eindringliche Analyse der Spannungen zwischen Verständigung, Schuld und Heilung in posttraumatischen Gesellschaften.
Kurz gefasst
Die Unfähigkeit zu trauern ist ein eindringlicher Appell, Trauer nicht als privaten Makel, sondern als gesellschaftliche Aufgabe zu verstehen. Das Buch zeigt, wie das kollektive Vermeiden von Schmerz langfristig zur Stillstandsfähigkeit einer Gesellschaft führt und plädiert für ehrliche Trauerarbeit als Weg zu Heilung, menschlicher Würde und sozialer Erneuerung.
Detailangaben zum Buch - Die Unfähigkeit zu trauern
EAN (ISBN-13): 9783492201681
ISBN (ISBN-10): 3492201687
Gebundene Ausgabe
Taschenbuch
Erscheinungsjahr: 2004
Herausgeber: Piper
381 Seiten
Gewicht: 0,377 kg
Sprache: ger/Deutsch
Buch in der Datenbank seit 2007-06-13T10:46:18+02:00 (Berlin)
Buch zuletzt gefunden am 2026-06-04T07:18:04+02:00 (Berlin)
ISBN/EAN: 9783492201681
ISBN - alternative Schreibweisen:
3-492-20168-7, 978-3-492-20168-1
Alternative Schreibweisen und verwandte Suchbegriffe:
Autor des Buches: mitscherlich alexander and margarete mitscherlich margarete, mitsch, mitscherlich margret, mitscherlich alexander und margarete, mits, alexander will, alexander her, kast, marga, mar, margaret, offizier, margret boveri, mitscherliche mitscherliche, green
Titel des Buches: die unfã higkeit trauern, unfhigkeit trauern, fähigkeit trauern, die unfähigkeit trauern grundlagen kollektiven verhaltens, verhalten, unfaehigkeit trauern, die ünfähigkeit trauern, ludgerus kirche, oetker oster backbuch, die unfahigkeit trauern, trauer, die company, alexander mitscherlich, die unfahhigkeit trauern, parasitenfrei, der unfähigkeit trauern, die story, klassiker der psychoanalyse
Daten vom Verlag:
Autor/in: Alexander Mitscherlich; Margarete Mitscherlich, (ISNI: 0000000108597313; 0000000108607788), (GND: 118582801; 119006367)
Titel: Die Unfähigkeit zu trauern - Grundlagen kollektiven Verhaltens | Klassiker der Psychoanalyse
Verlag: Piper
400 Seiten
Erscheinungsjahr: 1977-11-01
München; DE
Gedruckt / Hergestellt in Deutschland.
Gewicht: 0,285 kg
Sprache: Deutsch
18,00 € (DE)
18,50 € (AT)
24,50 CHF (CH)
Available
120mm x 185mm x 24mm
BC; B133; SELF-HELP / Death, Grief, Bereavement; Taschenbuch / Sozialwissenschaften allgemein; Umgang mit / Ratgeber zu Tod und Trauer; Verstehen; Trauern; Krankheit; Krankheit als Konflikt; Trauerarbeit; Depression; Psychoanalyse; Psychologie; Friedenspreis des Deutschen Buchhandels; Buch; Bücher; Nachkriegszeit; zweiter Weltkrieg; Sozialwissenschaft; Erinnerungskultur; deutsche Geschichte; Auseinandersetzen; ED; E200
von Alexander und Margarete Mitscherlich zählt zu den zentralen Werken der deutschen Nachkriegszeit. Das Buch hat sowohl den allgemeinen Sprachgebrauch als auch das gesellschaftliche Bewusstsein nachhaltig geprägt.
Die Autoren analysieren das kollektive Verhalten der Deutschen nach dem Zweiten Weltkrieg und diagnostizieren eine fehlende Auseinandersetzung mit der eigenen Vergangenheit. Sie stellen die Frage, warum die notwendige Trauerarbeit für die Millionen Opfer des Dritten Reiches ausblieb, und liefern eine präzise Antwort.
Durch die Verbindung von historischer Analyse und psychoanalytischen Ansätzen beschreiben die Mitscherlichs ein spezifisches Verhaltensmuster: die Umwandlung von Schuld, Angst und Scham in Selbstmitleid. Sie zeigen zudem, wie Idealisierung und Aggression in diesem Prozess eine zentrale Rolle spielen.
Dieses Werk bietet eine tiefgehende Analyse der deutschen Nachkriegsgesellschaft und bleibt bis heute ein bedeutender Beitrag zur Aufarbeitung der Vergangenheit.
Margret Boveri
„Die Unfähigkeit zu trauern" – Ein Schlüsselwerk der deutschen Nachkriegszeit »Es wäre ein Gewinn, wenn das Interesse an dem Thema auch Leser, die sich bisher mit Psychoanalyse überhaupt nicht beschäftigt haben, dazu führen würde, einen ersten Schritt in diese in Deutschland lange Zeit unterdrückte Gedanken- und Erkenntniswelt zu machen. «Weitere, andere Bücher, die diesem Buch sehr ähnlich sein könnten:
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