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Rotes Gold - Die Schwertfeuer-Saga 1 - Corvus, Robert
(*)
Corvus, Robert:
Rotes Gold - Die Schwertfeuer-Saga 1 - Taschenbuch

2016, ISBN: 3492280633

ID: 30310829653

[EAN: 9783492280631], Gebraucht, sehr guter Zustand, [PU: Piper], BATTLETECH, BERND ROBKER, DAS SCHWARZE AUGE, DRACHENMAHR, DÄMONEN, MILITARY FANTASY, SCHATTENHERREN, MEx. Leseprobe zu »Rotes Gold« Prolog Die Flut ergoss sich aus einem tintenschwarzen Himmel. In den Gassen zwischen den gigantischen, fensterlosen Gebäuden heulte der Wind wie ein Wolfsrudel. Er peitschte die Nässe an die dunklen Mauern. Das Wasser sammelte sich in den Fugen und Spalten der Quader zu Sturzbächen und spülte so machtvoll zwischen das Geröll auf den Straßen, dass die Strömung Eivora von den Füßen riss. Gerade noch fing sich die junge Frau ab, sodass sie zwar ihre Handflächen aufschürfte, aber nicht mit dem Kinn aufschlug. Aglix, der Feuersalamander, der sie treu begleitete, fiel von ihrer Schulter. Im schwachen Schein von Nirtos Lampe erkannte sie die gelbe Hautzeichnung des Lurchs. Schnell griff sie zu. »Vorsicht, Kleiner!« Aglix hockte träge in ihrer Hand. In Ygôda, dieser Stadt, in der niemals die Sonne schien, war es zu kalt für das Tier. Eivora setzte es an ihrem Hals ab, von wo es in den Kragen der Lederrüstung kroch. »Bist du verletzt?«, fragte Nirto gerade laut genug, um das Unwetter zu übertönen. Der Schein seiner Laterne beleuchtete das immer grimmige Gesicht des Söldners, die Nässe machte das aschblonde Haar dunkel. Seine grauen Augen musterten sie aufmerksam, aber ohne Mitgefühl. Nirto ging es nicht um Eivoras Wohlbefinden, sondern um die Frage, ob er sich im bevorstehenden Kampf auf seine Kameradin verlassen könnte. Dazu gehörte auch der Zustand der Waffen. Eivora prüfte die kleine Armbrust, die sie an den linken Unterarm gebunden trug. »Alles in Ordnung«, meldete sie. Sie hob ihre Laterne auf. Das Glas war gebrochen, aber der Ölbehälter war noch halb voll. Sie holte den in Leinen gewickelten Feuerstein hervor. »Du brauchst sie nicht zu entzünden«, meinte Nirto. »Wir sind beinahe am Ziel.« Eivora gestand ihm zu, dass er viel Erfahrung mit Einsätzen in fremder Umgebung besaß. Sie selbst hatte die Orientierung längst verloren. In Ygôda fühlte sie sich wie eine Maus in einem Wald voller riesiger Bäume. Diese Stadt bestand nicht aus gewöhnlichen Häusern. Die Bauwerke glichen kantigen Säulen, die Dutzende Schritt durchmaßen. Ich bin keine Maus, dachte Eivora, als sich Aglix auf ihrer Haut regte. Ich bin mindestens ein Feuersalamander. Die sind giftig. Tatsächlich führte Nirto sie nur noch um zwei Ecken, bevor sie das Ziel ihrer Mission erreichten, eine Pyramide, an deren Quadern der Regen über ein Halbrelief mit gehörnten Figuren spülte. Wenig später fanden sie die Stelle, wo ein mit Mauerteilen verstärkter Geröllhaufen die Straße blockierte. Darüber gähnte in der Wand, die so steil anstieg, dass sich die Spitze des Bauwerks in der Dunkelheit verlor, eine Öffnung. Eivora war froh über die schlechte Sicht. Obwohl ihr große Tiefen nichts ausmachten, wurde ihr in Ygôda tagsüber schwindelig, wenn sie in die Höhe sah. Das lag wohl daran, dass sich hinter den Spitzen der Bauwerke nur die Leere des Himmels auftat. Dunkelheit und Unwetter verbargen die beiden Söldner. Nirto löschte seine Laterne und stellte sie ab, als er sich hinter einen Bruchstein hockte, dessen Oberkante sich auf Eivoras Augenhöhe befand. Auch sie erleichterte ihre Ausrüstung, sodass sie nur noch trug, was sie zum Kämpfen brauchte. Sie überprüfte den Sitz von Helm und Lederrüstung, spannte die Armbrust, legte einen Bolzen ein, sicherte ihn und lockerte das gebogene Kurzschwert in der Scheide. Sie beglückwünschte sich zum Griff aus Bratunussholz, der noch nicht einmal in dieser Nässe rutschig wurde. Soll ich Aglix zurücklassen? Eivora entschied sich dagegen. Der Lurch brachte ihr Glück. Gerade in jüngster Zeit hatte sie überlebt, wenn viele Kameraden umgekommen waren – und das sicher nicht, weil sie besser gekämpft hätte als die Krieger des Sturmbanners. Als sie ihre Vorbereitungen abschloss, beobachtete Nirto bereits eine Weile die gegnerische Stellung. »Wachsamkeit scheint nicht ihre Stärke zu sein«, raunte Eivora ihm zu. »Das wissen wir nicht«, gab er zurück. »Und du brauchst nicht so zu schreien.« Offenbar unterschätzte sie die durch den Dienst in der Einheit geschärften Sinne. Nirto hörte sie trotz des Unwetters gut. »Siehst du einen von ihnen?«, fragte Eivora. Sie selbst hatte bereits Mühe, die Umrisse des dunklen Bollwerks zu erkennen. Bei den Armbrustschützen galt sie als besonders zielsicher, was auch mit ihren scharfen Augen zusammenhing, aber in diesem nächtlichen Unwetter und in den Schatten der riesigen Gebäude konnte jedem etwas entgehen. »Nein, aber das mag auch bedeuten, dass Tsiglôns Leute sehr gut sind. Am besten ist der Wächter, der alles im Blick behält, ohne selbst gesehen zu werden.« Eivora hatte das Gefühl, in der Lederrüstung zu schwimmen. Man hatte sie hastig auf ihre zierliche Gestalt angepasst, an einigen Stellen war sie zu weit. Immerhin hatte Aglix dadurch genug Bewegungsfreiheit. Aber Feuersalamander waren ohnehin Überlebenskünstler. So wie ich. »Wir werden wohl auf die harte Art herausfinden müssen, ob sie zu den Besten oder zu den Schlechtesten gehören. Ich glaube, dort vorn ist der Aufstieg.« Eivora zeigte auf einen Pfad aus hellem Schutt, der zum Grat der Halde hinaufführte. »Wir sollten uns in einem Bogen nähern.« »Ist das ein Befehl?« Sie seufzte innerlich. Sturmbanner. In den Einheiten, die sie bisher befehligt hatte, konnte Arroganz im falschen Moment zu einer Prügelstrafe führen. Bei den Kriegern, die ständig hinter den feindlichen Linien kämpften, schien dagegen immer der richtige Moment für herablassendes Auftreten zu sein. Sie waren die Elite, und sie wussten es. Eivora mochte jetzt ihre Befehlshaberin sein, aber vor allem war sie die Neue, die sich noch beweisen musste. »Nein«, sagte sie, »es ist ein Vorschlag. Ich höre mir gern deine Einschätzung an.« »Wenn sie auch nur halbwegs bei Verstand sind, erwarten sie, dass Eindringlinge diese Rampe nehmen. Ich an ihrer Stelle würde Stolperseile spannen, am besten mit ein paar Glocken am Ende. Wenn man sicher ist, dass keine Freunde kommen, kann man sie auch gleich am Abzug einer Armbrust befestigen oder an einem Stock

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Gebr. - Rotes Gold: Die Schwertfeuer-Saga 1
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Gebr. - Rotes Gold: Die Schwertfeuer-Saga 1 - gebrauchtes Buch

2016, ISBN: 9783492280631

ID: b50e4564ab918aea6833aa52da73654a

Letzte Aktualisierung am: 31.10.19 06:02:49 Binding: Taschenbuch, Label: Piper Taschenbuch, Publisher: Piper Taschenbuch, medium: Taschenbuch, numberOfPages: 480, publicationDate: 2016-06-01, authors: Robert Corvus, languages: german, ISBN: 3492280633 Bücher, Robert Corvus

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Rotes Gold Die Schwertfeuer-Saga 01 - Corvus, Robert
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Corvus, Robert:
Rotes Gold Die Schwertfeuer-Saga 01 - neues Buch

2016, ISBN: 3492280633

ID: A26015966

Kartoniert / Broschiert Deutsche Belletristik / Fantasy, FICTION / Fantasy / Epic, Bernd Robker; Das schwarze Auge; Battletech; Schattenherren; Drachenmahr; Military Fantasy; Dämonen; Söldner; Soldatenfantasy; Papego, mit Schutzumschlag neu, [PU:Piper Verlag GmbH; Piper]

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Corvus, Robert:
Rotes Gold - Die Schwertfeuer-Saga 1 - Taschenbuch

2016, ISBN: 9783492280631

[ED: Taschenbuch], [PU: Piper], DE, [SC: 5.00], Neuware, gewerbliches Angebot, 215x135 mm, 480, [GW: 439g]

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Rotes Gold - Robert Corvus
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2016, ISBN: 9783492280631

ID: 33602369

Die Schwertfeuer-Saga 1, Softcover, Buch, [PU: Piper]

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Details zum Buch
Rotes Gold
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Broschiertes Buch
Der Klingenrausch ist eine Söldnertruppe aus den besten Kriegern, die für Schätze zu kaufen sind. Doch Gold ist nur ein Teil ihrer Bezahlung. Ihr Stahl dürstet nach dem Blut der Gegner, und ihre gierigen Herren verbrennen Seelen im Dämonenfeuer.
Als der Anführer des Klingenrauschs fällt, droht die ruhmreiche Einheit zu zerfallen. Eivora, seine Tochter, bildet einen Rat aus den erfahrensten, kühnsten und gerissensten Offizieren und führt ihre Banner zum Sturm auf Ygôda. Niemand hat die Mauern dieser Stadt jemals überwunden. Wird Eivora die Söldner zu Glorie und Reichtum führen - oder ihrem Vater in die Flammen ungnädiger Dämonen folgen?

Detailangaben zum Buch - Rotes Gold


EAN (ISBN-13): 9783492280631
ISBN (ISBN-10): 3492280633
Gebundene Ausgabe
Taschenbuch
Erscheinungsjahr: 2016
Herausgeber: Piper

Buch in der Datenbank seit 2016-08-12T17:57:48+02:00 (Berlin)
Detailseite zuletzt geändert am 2019-11-07T19:55:26+01:00 (Berlin)
ISBN/EAN: 9783492280631

ISBN - alternative Schreibweisen:
3-492-28063-3, 978-3-492-28063-1


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