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Die Buße in Hartmanns ´´Gregorius´´ - Ein radikales Leben am Rande der Existenz? - Cornelia Panten
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Cornelia Panten:
Die Buße in Hartmanns ´´Gregorius´´ - Ein radikales Leben am Rande der Existenz? - neues Buch

2008, ISBN: 9783638041539

ID: 689295874

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 1,0, Otto-Friedrich-Universität Bamberg (Lehrstuhl für deutsche Philologie des Mittelalters), Veranstaltung: Gregorius, 8 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Hartmann von Aue stellt in seiner höfischen Legende Gregorius die Geschichte eines Inzestkindes dar, das nach der Heirat mit seiner Mutter eine asketische Busse vollzieht und am Ende die Erwählung zum Papst erfährt. Die Tatsache, dass hier eine Entwicklung vom Sünder bzw. Büsser zum Pontifex Maximus stattfindet, der letztendlich Sünden vergibt, rückt die Busse in den Mittelpunkt des Geschehens und schreibt ihr elementare Bedeutung zu. Bereits im Prolog erklärt Hartmann, welche Rolle die Busse in der Religion spielt: sie ist als Indikator für die wâre triuwe, also den aufrichtigen Glauben an Gott, zu betrachten. Doch nicht nur Gregorius büsst in Hartmanns Werk, sondern auch seine Mutter und spätere Ehefrau. Anhand eines Vergleichs des Bussverhaltens der beiden Personen möchte ich nun die These aufstellen, dass die Busse im Gregorius von einer gewissen Radikalität durchzogen ist und nach einem bestimmten Schema abläuft. Um einen ausführlichen Vergleich der Busspraxis der beiden Hauptpersonen im Gregorius, also Gregorius selbst und seiner Mutter, anstellen zu können, halte ich zunächst für notwendig, die jeweiligen Umstände näher zu untersuchen. Die Mutter Gregorius schlägt den Bussweg zweimal ein, zuerst nach dem Inzest mit ihrem Bruder, aus welchem Gregorius hervorgeht, ein weiteres Mal nach der Aufklärung des Inzests mit ihrem Sohn. Die Erkenntnis der Schwangerschaft und der Sünde, die die beiden Geschwister durch den Inzest begangen haben, bringt sie in eine scheinbar aussichtslose Lage, aus der sie sich nur durch Heranziehen eines Vertrauten befreien können. In der Hoffnung, so ihr Ansehen wahren zu können, wenden sie sich an einen Alten, der ihr Vertrauen geniesst und bereits als Ratgeber ihres Vaters fungiert hatte: Und volge wir sîner lêre: sô gestât unser êre. Im Gegensatz zu ihrem Bruder, der seine körperliche Sünde ebenfalls körperlich, nämlich durch Teilnahme an einem Kreuzzug, büssen soll, rät der weise Alte der Schwester nicht dazu, sich aus der Welt zurückzuziehen: Dadurch, dass sie als Landesherrin Besitz und Macht beibehält, soll sie Barmherzigkeit walten lassen und gute Taten vollbringen. Durch diese innerweltliche Askese könne sie am besten büssen, da sie mittellos, nur mit gutem Willen, nicht viel ausrichten könne und Besitz ohne eine gute Gesinnung ebenfalls fruchtlos bleibt: Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 1,0, Otto-Friedrich-Universität Bamberg (Lehrstuhl für deutsche Philologie des Mittelalters), Veranstaltung: Gregorius, 8 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Hartmann von Aue stellt in seiner höfischen Legende ... eBooks > Fachbücher > Sprach- & Literaturwissenschaft ePUB 30.04.2008 eBook, GRIN, .200

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Die Buße in Hartmanns ´´Gregorius´´ - Ein radikales Leben am Rande der Existenz? - Cornelia Panten
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Cornelia Panten:
Die Buße in Hartmanns ´´Gregorius´´ - Ein radikales Leben am Rande der Existenz? - neues Buch

2008, ISBN: 9783638041539

ID: 689109370

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 1,0, Otto-Friedrich-Universität Bamberg (Lehrstuhl für deutsche Philologie des Mittelalters), Veranstaltung: Gregorius, 8 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Hartmann von Aue stellt in seiner höfischen Legende Gregorius die Geschichte eines Inzestkindes dar, das nach der Heirat mit seiner Mutter eine asketische Busse vollzieht und am Ende die Erwählung zum Papst erfährt. Die Tatsache, dass hier eine Entwicklung vom Sünder bzw. Büsser zum Pontifex Maximus stattfindet, der letztendlich Sünden vergibt, rückt die Busse in den Mittelpunkt des Geschehens und schreibt ihr elementare Bedeutung zu. Bereits im Prolog erklärt Hartmann, welche Rolle die Busse in der Religion spielt: sie ist als Indikator für die wâre triuwe, also den aufrichtigen Glauben an Gott, zu betrachten. Doch nicht nur Gregorius büsst in Hartmanns Werk, sondern auch seine Mutter und spätere Ehefrau. Anhand eines Vergleichs des Bussverhaltens der beiden Personen möchte ich nun die These aufstellen, dass die Busse im Gregorius von einer gewissen Radikalität durchzogen ist und nach einem bestimmten Schema abläuft. Um einen ausführlichen Vergleich der Busspraxis der beiden Hauptpersonen im Gregorius, also Gregorius selbst und seiner Mutter, anstellen zu können, halte ich zunächst für notwendig, die jeweiligen Umstände näher zu untersuchen. Die Mutter Gregorius schlägt den Bussweg zweimal ein, zuerst nach dem Inzest mit ihrem Bruder, aus welchem Gregorius hervorgeht, ein weiteres Mal nach der Aufklärung des Inzests mit ihrem Sohn. Die Erkenntnis der Schwangerschaft und der Sünde, die die beiden Geschwister durch den Inzest begangen haben, bringt sie in eine scheinbar aussichtslose Lage, aus der sie sich nur durch Heranziehen eines Vertrauten befreien können. In der Hoffnung, so ihr Ansehen wahren zu können, wenden sie sich an einen Alten, der ihr Vertrauen geniesst und bereits als Ratgeber ihres Vaters fungiert hatte: Und volge wir sîner lêre: sô gestât unser êre. Im Gegensatz zu ihrem Bruder, der seine körperliche Sünde ebenfalls körperlich, nämlich durch Teilnahme an einem Kreuzzug, büssen soll, rät der weise Alte der Schwester nicht dazu, sich aus der Welt zurückzuziehen: Dadurch, dass sie als Landesherrin Besitz und Macht beibehält, soll sie Barmherzigkeit walten lassen und gute Taten vollbringen. Durch diese innerweltliche Askese könne sie am besten büssen, da sie mittellos, nur mit gutem Willen, nicht viel ausrichten könne und Besitz ohne eine gute Gesinnung ebenfalls fruchtlos bleibt: Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 1,0, Otto-Friedrich-Universität Bamberg (Lehrstuhl für deutsche Philologie des Mittelalters), Veranstaltung: Gregorius, 8 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Hartmann von Aue stellt in seiner höfischen Legende ... eBooks > Fachbücher > Sprach- & Literaturwissenschaft PDF 30.04.2008 eBook, GRIN, .200

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Die Buße in Hartmanns
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2006, ISBN: 9783638041539

ID: 38d89acf9b6f53ec87061cea2ff256a4

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 1,0, Otto-Friedrich-Universität Bamberg (Lehrstuhl für deutsche Philologie des Mittelalters), Veranstaltung: Gregorius, 8 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Hartmann von Aue stellt in seiner höfischen Legende ... Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 1,0, Otto-Friedrich-Universität Bamberg (Lehrstuhl für deutsche Philologie des Mittelalters), Veranstaltung: Gregorius, 8 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Hartmann von Aue stellt in seiner höfischen Legende Gregorius die Geschichte eines Inzestkindes dar, das nach der Heirat mit seiner Mutter eine asketische Buße vollzieht und am Ende die Erwählung zum Papst erfährt. Die Tatsache, dass hier eine Entwicklung vom Sünder bzw. Büßer zum Pontifex Maximus stattfindet, der letztendlich Sünden vergibt, rückt die Buße in den Mittelpunkt des Geschehens und schreibt ihr elementare Bedeutung zu. Bereits im Prolog erklärt Hartmann, welche Rolle die Buße in der Religion spielt: sie ist als Indikator für die wâre triuwe, also den aufrichtigen Glauben an Gott, zu betrachten. Doch nicht nur Gregorius büßt in Hartmanns Werk, sondern auch seine Mutter und spätere Ehefrau. Anhand eines Vergleichs des Bußverhaltens der beiden Personen möchte ich nun die These aufstellen, dass die Buße im Gregorius von einer gewissen Radikalität durchzogen ist und nach einem bestimmten Schema abläuft. Um einen ausführlichen Vergleich der Bußpraxis der beiden Hauptpersonen im Gregorius, also Gregorius selbst und seiner Mutter, anstellen zu können, halte ich zunächst für notwendig, die jeweiligen Umstände näher zu untersuchen. Die Mutter Gregorius schlägt den Bußweg zweimal ein, zuerst nach dem Inzest mit ihrem Bruder, aus welchem Gregorius hervorgeht, ein weiteres Mal nach der Aufklärung des Inzests mit ihrem Sohn. Die Erkenntnis der Schwangerschaft und der Sünde, die die beiden Geschwister durch den Inzest begangen haben, bringt sie in eine scheinbar aussichtslose Lage, aus der sie sich nur durch Heranziehen eines Vertrauten befreien können. In der Hoffnung, so ihr Ansehen wahren zu können, wenden sie sich an einen Alten, der ihr Vertrauen genießt und bereits als Ratgeber ihres Vaters fungiert hatte: Und volge wir sîner lêre: sô gestât unser êre. Im Gegensatz zu ihrem Bruder, der seine körperliche Sünde ebenfalls körperlich, nämlich durch Teilnahme an einem Kreuzzug, büßen soll, rät der weise Alte der Schwester nicht dazu, sich aus der Welt zurückzuziehen: Dadurch, dass sie als Landesherrin Besitz und Macht beibehält, soll sie Barmherzigkeit walten lassen und gute Taten vollbringen. Durch diese innerweltliche Askese könne sie am besten büßen, da sie mittellos, nur mit gutem Willen, nicht viel ausrichten könne und Besitz ohne eine gute Gesinnung ebenfalls fruchtlos bleibt: eBooks / Fachbücher / Sprach- & Literaturwissenschaft, GRIN

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4, ISBN: 9783638041539

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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 1,0, Otto-Friedrich-Universität Bamberg (Lehrstuhl für deutsche Philologie des Mittelalters), Veranstaltung: Gregorius, 8 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Hartmann von Aue stellt in seiner höfischen Legende 'Gregorius' die Geschichte eines Inzestkindes dar, das nach der Heirat mit seiner Mutter eine asketische BuBe vollzieht und am Ende die Erwählung zum Papst er Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 1,0, Otto-Friedrich-Universität Bamberg (Lehrstuhl für deutsche Philologie des Mittelalters), Veranstaltung: Gregorius, 8 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Hartmann von Aue stellt in seiner höfischen Legende 'Gregorius' die Geschichte eines Inzestkindes dar, das nach der Heirat mit seiner Mutter eine asketische BuBe vollzieht und am Ende die Erwählung zum Papst erfährt. Die Tatsache, dass hier eine Entwicklung vom Sünder bzw. BüBer zum Pontifex Maximus stattfindet, der letztendlich Sünden vergibt, rückt die BuBe in den Mittelpunkt des Geschehens und schreibt ihr elementare Bedeutung zu. Bereits im Prolog erklärt Hartmann, welche Rolle die BuBe in der Religion spielt: sie ist als Indikator für die 'wâre triuwe', also den aufrichtigen Glauben an Gott, zu betrachten. Doch nicht nur Gregorius büBt in Hartmanns Werk, sondern auch seine Mutter und spätere Ehefrau. Anhand eines Vergleichs des BuBverhaltens der beiden Personen möchte ich nun die These aufstellen, dass die BuBe im 'Gregorius' von einer gewissen Radikalität durchzogen ist und nach einem bestimmten Schema abläuft. Um einen ausführlichen Vergleich der BuBpraxis der beiden Hauptpersonen im 'Gregorius', also Gregorius selbst und seiner Mutter, anstellen zu können, halte ich zunächst für notwendig, die jeweiligen Umstände näher zu untersuchen. Die Mutter Gregorius' schlägt den BuBweg zweimal ein, zuerst nach dem Inzest mit ihrem Bruder, aus welchem Gregorius hervorgeht, ein weiteres Mal nach der Aufklärung des Inzests mit ihrem Sohn. Die Erkenntnis der Schwangerschaft und der Sünde, die die beiden Geschwister durch den Inzest begangen haben, bringt sie in eine scheinbar aussichtslose Lage, aus der sie sich nur durch Heranziehen eines Vertrauten befreien können. In der Hoffnung, so ihr Ansehen wahren zu können, wenden sie sich an einen Alten, der ihr Vertrauen genieBt und bereits als German, European, Die BuBe in Hartmanns 'Gregorius' - Ein radikales Leben am Rande der Existenz?~~ Cornelia Panten~~German~~European~~9783638041539, de, Die BuBe in Hartmanns 'Gregorius' - Ein radikales Leben am Rande der Existenz?, Cornelia Panten, 9783638041539, GRIN Verlag, 04/30/2008, , , , GRIN Verlag, 04/30/2008

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Die Buße in Hartmanns 'Gregorius' - Ein radikales Leben am Rande der Existenz? - Erstausgabe

2008, ISBN: 9783638041539

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Vergleich der Bußwege, [ED: 1], Auflage, eBook Download (EPUB,PDF), eBooks, [PU: GRIN Verlag]

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Details zum Buch
Die Buße in Hartmanns Gregorius - Ein radikales Leben am Rande der Existenz?
Autor:

Panten, Cornelia

Titel:

Die Buße in Hartmanns Gregorius - Ein radikales Leben am Rande der Existenz?

ISBN-Nummer:

Detailangaben zum Buch - Die Buße in Hartmanns Gregorius - Ein radikales Leben am Rande der Existenz?


EAN (ISBN-13): 9783638041539
ISBN (ISBN-10): 3638041530
Erscheinungsjahr: 2006
Herausgeber: GRIN Verlag

Buch in der Datenbank seit 13.10.2007 13:44:37
Buch zuletzt gefunden am 30.04.2017 09:28:51
ISBN/EAN: 9783638041539

ISBN - alternative Schreibweisen:
3-638-04153-0, 978-3-638-04153-9


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